Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Ebigong«
Baumhaus schrieb am 11.3. 2009 um 20:41:57 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Wohl eher aus ästhetischen Gründen entschieden sich die Ebigongesen im Sommer 2000 in einem Volksentscheid gegen die Einführung des Euro als Landeswährung. Der im Vergleich zum Euro sehr teure Ebigo, der seit 2000 unverändert mit einem Wechselkurs 1:12 gehandelt wird, genießt in der Bevölkerung hohes Ansehen, nicht zuletzt aufgrund der gängigen Schreibweise eBIGo und des internationalen Kürzels BIG, den sich die Ebigongesische Regierung in tagelangen, zähen Verhandlungen erkämpft hat.
Daß Ebigong den Ruf einer Steueroase hat, erfüllt Finanzminister Drogo von Tröckenen mit einigem Stolz: »Wir können es uns leisten, von unseren Bürgern nur minimale Steuern zu verlangen«, sagte er unlängst in einem Interview mit dem Ebigonger-Tagblatt. Der eBIGo gilt unter Finanzexperten als absoluter Geheimtipp. »Wer sein Vermögen in eBIGo anlegt, der kann über Goldanleger nur lachen«, so von Tröckenen.
Rudi schrieb am 12.10. 2006 um 13:56:51 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Meine neue Heimat ist seit zwei Monaten Ebigong. In Deutschland fand ich leider keine Arbeit als Automechaniker, vom Arbeitsamt bekam ich keine Jobangebote mehr. Daraufhin bewar ich mich im Ausland. In Ebigong gibt es kein Arbeitsamt. Wozu auch, die haben schließlich Vollbeschäftigung. Mit meiner Mutter fuhr ich eines Tages mal nach Ebigong, da sie auf dem Markt ein günstiges Korbwarenangebot wahrnehmen wollte. Die Fahrtzeit betrug etwa 12 Stunden. Meine Mutter sammelt Körbe und deshalb nahm sie die große Reise auf sich. Da ich nichts zu tun hatte (außer Computerspielen oder im Internet mit meiner Freundin Bettina chatten) ging ich mit. In Ebigong angekommen, gingen wir erst einmal ins Cafe Meinhard. Ich staunte nicht schlecht über das große reichhaltige Kuchenangebot. Mutti gab mir einen Erdbeerkuchen aus. Ich schaute kurz an eine Tafel, dort las ich: Mechaniker gesucht. Ich rief an bekam ein Vorstellungsgespräch und wurde genommen. Meine Mutter staunte nicht schlecht über meine Sontanität, hielt sie mich doch immer noch für einen kleinen Scheißer. Ich habe in Ebigong eine kleine Wohnung. Die Arbeit macht mir Freude, aber abends und am Wochenende bin ich manchmal ein bischen traurig. Wenn ich meinen ersten Lohn bekomme kaufe ich mir vielleicht ein Aquarium mit Goldfischen drin, vielleicht fühle ich mich dann nicht mehr so einsam. Ich kaufe aber das Aquarium in Deutschland, dort ist vieles billiger als in Ebigong. Meine Mama kommt mich in zwei Wochen besuchen, vielleicht bringt sie mir ein Aquarium mit, das wär schön.
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