| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
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am 1.6. 1999 um 21:39:26 Uhr schrieb Dragan
über Pferd |
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am 19.3. 2026 um 13:52:41 Uhr schrieb schöne dicklippige Farmerin
über Pferd |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 90) |
am 19.10. 2006 um 10:53:13 Uhr schrieb Bettina Beispiel über Pferd
am 4.5. 2003 um 20:24:00 Uhr schrieb elfboi über Pferd
am 15.1. 2025 um 19:09:00 Uhr schrieb Lara über Pferd
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Pferd«
blöök! schrieb am 30.4. 2000 um 11:53:49 Uhr zu
Bewertung: 10 Punkt(e)
Drei Rekruten sitzen zusammen und haben über den »Zapfen gewichst«; sprich, den Zapfenstreich verpasst. Plötzlich sagt der eine: »Was sagen wir bloß morgen dem Spieß, falls einer von uns erwischt werden sollte?«
Sie beraten und grübeln Stunden um Stunden. Die Köpfe rauchen. Plötzlich lallt der eine: »Mensch, wir sssajen ei-einfach, ha-haben pü-pünktlich ffferdekusche jemmietet, ffferd un-unnerwechs jeschorben, mu-musste sssufuß jehen!«
Aber wie es das Unglück will, stehen sie alle drei vor dem Spieß.
»Müller! Wo waren Sie gestern Abend?«
Müller reißt die Hacken zusammen, Hand zum Gruß an die Schläfe: »HAUPTFELD, pünktlich Pferdekutsche gemietet, Pferd unterwegs gestorben, musste zu Fuß gehen!«
»Na ja«, meint der Spieß, kann ja mal vorkommen. Meier, wo waren Sie gestern Abend?"
Meier reißt die Hacken zusammen, Hand zum Gruß an die Schläfe: »HAUPTFELD, pünktlich Pferdekutsche gemietet, Pferd unterwegs gestorben, musste zu Fuß gehen!«
Da bekommt der Spieß einen roten Kopf und brüllt: »Lehmann, wenn Sie auch noch sagen: pünktlich Pferdekutsche gemietet, Pferd unterwegs gestorben, musste zu Fuß gehen, kommt Ihr alle drei in den Bau!«
»Nein, Hauptfeld, Taxi gemietet.«
»Na und, Sie Idiot! Warum sind Sie zu spät gekommen?«
»Herr Hauptfeld, lagen unterwegs so viele tote Pferde auf der Straße, war nicht durchzukommen...«
Seven_of_Five schrieb am 13.10. 2001 um 18:20:10 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
Mein Pferd der hat vier Füßen,
den vorne rechts zum Grüßen,
hinten links, sich festzukrallen,
die andern um nicht umzufallen.
Vier Beiner hat der Pferd.
wärens drei, das wär verkehrt.
weils dann verliert den Halt
und auf die Schnauze fallt.
Der Pferd der hat vier Beine,
doch Ecken hat es keine.
ist sich rund und wohlgestalt,
ist noch niemals umgefallt.
Mein Pferd der hat vier Beiner,
hört auf den Namen Heiner,
müßt sich heißen Ute,
ist sich Stute.
Mein Pferd der hat ein Euter,
frißt haufenmenge Kräuter,
macht sich täglich muh,
is sich etwa Kuh?
Mein Pferd der hat vier Beiner,
trägt Pumps, an jedem einer,
läuft sich schnell Absatz krumm,
stolpert, dann fallt um.
Mein Pferd der hat vier Beine,
schlägt mich bis ich weine,
hat im Schlag soviel Effét,
daß ich umfall und mich dreh.
Der Pferd der hat zwei Bein,
ist knusprig braun und klein.
Hat kein Haar, kein Strähnchen,
ist sich halbes Hähnchen.
wauz schrieb am 22.11. 2004 um 12:38:02 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Die Leute, die schon immer einen Hund hatten, obwohl sie rein gar nichts von Hunden verstehen, sind jetzt auch noch auf's Pferd gekommen. Mit zunehmendem Wohlstand und abnehmendem Verstand fühlen sie sich dem »ordo equestris« zugehörig, was sie als eine Verpflichtung wahrnehmen, tatsächlich ein Pferd odder gar mehrere zu halten. Mal abgesehen, dass solche Leute durch ihren Unverstand die Tiere oft quälen, kaufen sie auch noch wertvolles Ackerland für teures Geld auf, um daraus Weiden für ihre Luxus-Tiere zu machen. Die echten Bauern haben das Nachsehen. Für mich ist das der Inbegriff der Dekadenz. Weizen, Kohl und Rüben sollten allemal wichtiger sein. Diese Hätscheltiere sind ja so voll von Pharmazie, dass man sie nicht einmal essen kann.
DrNI schrieb am 21.4. 2001 um 23:16:44 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Er hieß Charly, war gut 10 Jahre älter als ich, hatte also schon graues Haar auf der Nase. Zusammen gingen wir durch Dick und Dünn. Ja, ihm ist auch mal ein Mißgeschick passiert, da ist er auf meinem Fuß gelandet, weil er im Schlamm ausgerutscht ist. Nicht, daß das unsere Freundschaft irgendwie behindert hätte. Draußen im Wald kannte er sich genau wie ich prima aus. Und heimgefunden hat er im Zweifelsfall sowieso, wir konnten also tun und lassen, was wir wollten. War echt eine starke Zeit.
Und doch, wie immer im Leben: Das Glück ist nicht von Dauer. Salami auch nicht. Liegt der Metzgerpreis für ein Ross immer noch bei 750DM?
Ich habe nicht geweint, über 3 Jahre lang nicht ein einziges mal.
Philipp schrieb am 8.7. 2006 um 20:44:22 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Aus den Myrtenlauben bei Rauschenwasser sah ich zwei hoffnungsvolle Jünglinge hervorreiten. Ein Weibsbild, das dort sein horizontales Handwerk treibt, gab ihnen bis auf die Landstrasse Geleit, klätschelte mit geübter Hand die mageren Schenkel der Pferde, lachte laut auf, als der eine Reuter ihr hinten, auf die breite Spontaneität einige Galanterien mit der Peitsche überlangte, und schob sich alsdann gegen Bovden. Die Jünglinge aber jagten nach Nörten, und johlten gar geistreich, und sangen gar lieblich das Rossinische Lied: »Trink Bier, liebe, liebe Liese!« Diese Töne hörte ich noch lange in der Ferne, doch die holden Sänger selbst verlor ich bald völlig aus dem Gesichte, sintemal sie ihre Pferde, die im Grunde einen deutsch langsamen Charakter zu haben schienen, gar entsetzlich anspornten und vorwärtspeitschten. Nirgends wird die Pferdeschinderei stärker getrieben als in Göttingen, und oft, wenn ich sah, wie solch eine schweisstriefende , lahme Kracke, für das bisschen Lebensfutter, von unsern Rauschenwasserrittern abgequält ward, oder wohl gar einen ganzen Wagen voll Studenten fortziehen musste, so dachte ich auch:»O du armes Tier, gewiss haben deine Voreltern im Paradiese verbotenen Hafer gefressen!«
(aus Heinrich Heine, Reisebilder - Die Harzreise 1824)
Aesop schrieb am 10.8. 2001 um 13:30:41 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Das Pferd und der Esel
Ein Bauer trieb ein Pferd und einen Esel, beide gleichmäßig beladen, zu Markte. Als sie schon eine gute Strecke vorwärts gegangen waren, fühlte der Esel seine Kräfte abnehmen. »Ach«, bat er das Pferd kläglich: »Du bist viel größer und stärker als ich, und doch hast du nicht schwerer zu tragen, nimm mir einen Teil meiner Last ab, sonst erliege ich.«
Hartherzig schlug ihm das Pferd seine Bitte ab: »Ich habe selbst meinen Teil, und daran genug zu tragen.«
Keuchend schleppte sich der Esel weiter, bis er endlich erschöpft zusammenstürzte.
Vergeblich hieb der Herr auf ihn ein, er war tot. Es blieb nun nichts weiter übrig, als die ganze Last des Esels dem Pferde aufzupacken, und um doch etwas von dem Esel zu retten, zog ihm der Besitzer das Fell ab und legte auch dieses noch dem Pferde oben auf.
Zu spät bereute dieses seine Hartherzigkeit. »Mit leichter Mühe«, so klagte es, »hätte ich dem Esel einen kleinen Teil seiner Last abnehmen und ihn vom Tode retten können. Jetzt muß ich seine ganze Last und dazu noch seine Haut tragen.«
Hilf zeitig, wo du helfen kannst. Hilf dem Nachbarn löschen, ehe das Feuer auch dein Dach ergreift.
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