Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Schömberg«
Die Leiche schrieb am 10.6. 2011 um 11:44:47 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Schömberg's Auftritt auf der proficam-site wurde perfektioniert. Es gab nun eine Reihe von »pics«, die sein Sohn Lars von ihm aufgenommen hatte, und von Schömbergs neuer Kollegin Anni-90-D, mit der er eine regelmässige, wöchentliche gemeinsame session veranstaltete. Anni hatte auch »pics« von Schömberg und seinem Sohn Lars gemacht - allerdings relativ harmlose. Trotz der strafrechtlichen Vergewisserung war man sich einig, nicht zu verwegen werden zu wollen - wo das Geschäft doch so gut lief. Dafür gab es dann wieder eindeutig pornographisches von Anni-90-D und Schömbergs Sohn Lars, dessen schmale Jünglingsgestalt sich schier zwischen den Ausnahmebrüsten von Anni-90-D verlor. Diese pics wurden als etwas verpixelte Vorschau angezeigt und konnten gegen cash von den Kunden heruntergeladen werden. Man bot den Kunden ferner an, gegen besondere Gebühr »pics« nach Wunsch zu fertigen. Das Arrangement war zu allseitiger Befriedigung. Die Einnahmen stiegen nicht unerheblich, die Zeit, die für sie aufgewendet werden mußte, sank erheblich - und die gemeinsame Arbeit machte allen Beteiligten nicht unerhebliche Freude. »Im Verein ist es am schönsten !« sagte Anni-90-D in Anspielung auf eine schon etwas ältere Image-Werbung des Deutschen Sportbundes.
Die Leiche schrieb am 4.6. 2011 um 08:21:56 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Schömberg stand vor dem großen Spiegel im Flur - das Licht war gedämpft, es war mitten in der Nacht. Wieder besah er seinen immer intensiver gebräunten Körper. Sein Bauch war weg - selbst von einem Bäuchelchen konnte man nicht mehr reden. Da war es flach - eine sanfte, weiche Wölbung, mehr nicht. Und ein Sixpack-Typ war er eh nicht. Zufrieden fuhr er sich über seine Brust, seine Flanken, seinen Po, und fasste seinen Schwanz an. Da trat aus dem Badezimmer seines Sohnes Lars' Freundin Jasmin zu ihm. Ein hüpsches, zierliches Mädchen, dessen Sektschalenbrüste Schömberg schon seit ihrem ersten Anblick faszinierten. Auch sie war nackt. »Na sneakers !« Sie gab ihm einen damenhaften Klaps auf den nackten Po. Jetzt erschien auch Lars Schömberg im Flur - alle drei waren nackt, und drängelten sich vor dem Spiegel. »Gut schaun wir aus !« Jasmin sah sich von Schömbergs in die Mitte genommen. »Wir sollten mal Fotos machen !« Und dann, sehr unvermittelt, wandte sich Jasmin an Schömberg: »Sag mal sneakers, warum bist Du eigentlich schwul?« Schömberg, eben noch geschmeichelt und leicht angegeilt durch das hüpsche - nackte - junge Mädchen an seiner nackten Brust, fühlte ein leichtes Zucken, einen peinlichen kleinen Schmerz in derselben. Das junge Mädchen streichelte Schömbergs Hüfte, sah ihn mit großen Augen an: »Ich mein das ernst ! Warum bist Du eigentlich schwul ? Du könn'st doch jede kriegen ! (sie begann zu kichern) Und mich auch, wenn ... Du ... willst.« Schömbergs Sohn Lars begann aus Verlegenheit zu lachen. Machte sich doch seine Freundin Jasmin, mit der er gerade einen Abend lang gebumst hatte, an seinen schwulen Vater heran ! »Hey, wollen wir was zusammen trinken ?« Jasmin blieb unerbittlich, schickte Lars Schömberg zum Bierholen in die Küche. »Gehn wir zu mir!« schlug Schömberg vor - sein Zimmer war fast doppelt so groß, wie das seines Sohnes Lars.
ruecker42 schrieb am 7.6. 2011 um 02:09:44 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Die Gassen rochen nach Staub und die Hitze lungerte träge zwischen den Häusern, Peters hatte Assoziationen eines Miasmas, das aus den Wänden quoll um die Menschen, die geduckt ihrer Wege schlichen, heimtückisch und endgültig niederzustrecken. (Für einen Moment wähnte er sich mit dieser Vorstellung in seinem Büro im 16. Stock. Die klare Erkenntnis, daß das Verlassen des Turmes unweigerlich zum Tode führen würde, zeigt ihm auf, daß er den Tod auch haben könne, wenn er einfach in seinem Büro verharrte, nur die Ursache wäre eine andere, verhungert oder verdurstet. Wo wäre letztendlich der Unterschied? Sollte er daher nicht einfach ins Freie gehen?)
Als er in Ufernähe kam, wurde es etwas kühler. Schließlich erreichte er die Promenade und ließ sich auf einer Bank nieder. Die Lichter vom anderen Ufer brachen sich in Reflexionen auf den Wellen des Maines, ein Anblick, der ungemein beruhigend auf Peters wirkte. Nach etlichen Minuten weckte ein anschwellendes Dröhnen sein Interesse. Er wandte den Kopf in die Richtung, aus der das Dröhnen kam und konnte schließlich im Dämmerlicht in einiger Entfernung eine Gestalt ausmachen, die zwischen drei schwarzen Würfeln stand und wohl eine Gitarre umhängen hatte, sich aber nicht bewegte. Neugierig ging Peters auf diese Erscheinung zu und dabei fielen ihm andere Menschen auf, die auf der Wiese saßen und dem oszillierenden dumpfen Gedröhn regungslos lauschten. Als er nahe genug herangekommen war, erkannte er tatsächlich eine Gitarristin, die völlig versunken auf eine Batterie von kleinen Kästchen und Pedalen starrte, die sich zu ihren Füßen ausbreitete und die untereinander mit einem Gewirr von Kabeln verbunden waren. Die schwarzen Würfel waren Verstärker, aus denen das Geräusch erklang. Nur minimale Bewegungen führte die Musikerin aus und Peters bemerkte, daß nach jeder Bewegung ein neuer Klang langsam zwischen den anderen Klängen vernehmbar wurde, sich dazwischen schob, während andere Töne dahinter verschwanden, sich auflösten. Peters ging langsam zurück zu der Bank, von der er gekommen war. Im Westen verglühte der letzte Fetzen Abendrot.
Dabei fiel ihm eine Bemerkung Furgesons vom Morgen ein: »Infrarot, Peters, wenn so ein Auditor das Patchkabel ziehen und dann einen roten Punkt sehen würde, dann hätten wir nicht viel gekonnt. Machen sie sich darum keine Gedanken.«
Die Leiche schrieb am 19.5. 2011 um 07:57:29 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Schömberg, der durch seine Tätigkeit als Strohmann für Insidergeschäfte seines Exkollegen Berresheim (und dessen Bettschlampe Jutta, die als Sekretärin in der Investment-Abteilung die Tips gab) wieder zu etwas Geld gekommen war, sah sich nunmehr unversehens erheblichen Mißhelligkeiten ausgesetzt. Sein Anwalt hatte ihm eindringlich klargemacht, daß er seine Rentenansprüche »in der Pfeiffe rauchen könne« - wer binnen weniger Monate mit Börsenspekulationen über 100.000 Euro Gewinn machen könnte - der sei weder berufs- noch erwerbsunfähig. Ja - Schömberg wurde dringend anempfohlen, seine Klagen zurückzunehmen. Der Vorwurf des Prozeßbetruges schwebe im Raum. Ebenso sei der Unterhaltsanspruch von Schömbergs Exfrau und seiner Tochter Angela wieder aufgelebt, der nunmehr geltend gemacht wurde. Schließlich mußte Schömberg nunmehr Einkommenssteuer zahlen. Da ihm kaum Abzugsmöglichkeiten zur Verfügung stünden, beliefe sich die Steuerlast nach der Einschätzung des Anwalts auf rund 40.000 Euro - »Pi mal Schnauze«. Hinzu kämen ca. 15.000 € rückständiger Unterhalt und monatliche Zahlungen in Höhe von mindestens 1000, wahrscheinlich eher 2000 Euro, da man annehmen werde, daß Schömberg ein hochgerechnetes Jahreseinkommen von an die 200.000 Euro haben werde. Als Schömberg das Büro des Anwalts verlassen hatte, setzte er sich auf eine Bank in der Fußgängerzone, und drehte sich mit zittrigen Händen eine Zigarette. Gerade mit Glück der Verarmung entronnen, sah er wieder dem Elend ins Auge. Er würde Berresheim anrufen müssen - und seinen Sohn Lars.
ruecker42 schrieb am 28.5. 2011 um 19:53:17 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Bücherregale hatten schon immer eine Anziehung auf Peters ausgeübt. Er konnte sich an glückliche Kindheitsmomente erinnern, mit einem Buch auf dem Teppich, das er zwar kaum verstand, aber alleine das Umschlagen der Seiten und das Anschauen des Schriftbildes und der Zeichnungen und Tabellen hatten ihm Glücksgefühle bereitet. Es gab immer Neues in den Büchern zu entdecken und es war ihm bis auf den heutigen Tag nie langweilig geworden. So war es nicht verwunderlich, daß er begann, das Regal in Westphals Büro genau zu inspizieren und dabei die Welt um sich herum so ziemlich vergaß. Sein Blick blieb kurz an »Understanding Bollinger Bands« hängen und dann fand er, was er gesucht hatte. »Die Sprache der Märkte. Elliott Wellen: Struktur für die Zukunft.« Er zog das Buch aus dem Regal und ließ sich auf dem Boden nieder.
»Sie sind hier nicht zu Hause, Peters. Oder ist ihnen die Begegnung mit Heinsbergen so in die Knochen gefahren, daß sie es nicht mehr in einen Stuhl geschafft haben?« Peters ließ erschrocken das Buch fallen und wandte sich um. In der Türe des Büros stand Westphal, mit einem Grinsen im Gesicht. »Guter Gott, Peters. Haben Sie nichts besseres zu tun, als ausgerechnet dann hier aufzutauchen, wenn Heinsbergen durch die Gänge streicht? Lassen Sie es sich gesagt sein: Es ist besser, mit dem nicht die Luft im selben Gang teilen zu müssen. Der frißt Abteilungsleiter zum Frühstück und er hat ein Auge auf euch da in der sechzehn.«
Die Leiche schrieb am 25.5. 2011 um 08:56:23 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Schömberg ging mit seinem Sohn Lars über die Wiesen am Fluß. Er trug nur eine Turnhose, hatte die Sandalen in der Hand. Es war früh am Sonntagmorgen, noch keine neun Uhr, und das Gras war noch taufeucht. Auch Schömbergs Sohn Lars trug eine Turnhose, allerdings ein tshirt darüber. Dem Vorbild seines Vaters folgend, hatte er sneakers und Socken ausgezogen, trug sie in der Hand und lief ebenfalls barfuß durch das taunasse Gras. Er war konsterniert darüber, wie sicher sein Vater barfuß durch die Wiese schritt, während er selbst wie auf glühenden Kohlen zu balancieren glaubte. Dauernd kniff und zwickte irgendwas, und nur selten hatte er ein angenehmes, sicheres Gefühl unter seinem Fuß. Sie erreichten die alte Furt und gingen zum Fluß hinunter. Schömberg zog nun auch eine Turnhose aus, legte sie sorgfältig auf die Sandalen, und stieg nackt in das kniehohe Wasser, daß über mittelgroße Kiesel rauschte. Schömbergs Sohn überfuhr schon bei dem Anblick eine solide Gänsehaut, doch er hatte sich ja vorgenommen, dieses irre Bad, dem sein Vater die Wiedererstarkung seiner Gesundheit verdankte, einmal mitzumachen. Also schlüpfte auch Lars Schömberg aus seinen Sachen, und kletterte ins Wasser. Schömberg mußte ihm mehrfach die Hand bieten, ihn festhalten. Über Kiesel durchs Wasser zu gehen, ist so einfach nicht. Sie wateten etwa zwanzig Meter bis zu einer Biegung, die der kleine Fluß ausgewaschen hatte. »Mein Pool!« erklärte Schömberg, stieg rasch ins tiefere Wasser, tauchte ein bis zum Hals, und schwamm. »Mit Gegenstromanlage« scherzte er zu seinem Sohn. »Na los, komm schon !« Schömberg Sohn Lars kämpfte mit der Abscheu vor kaltem Wasser, war dann aber doch regelrecht gefangen in der Atmosphäre des absoluten Irrsinns, fasste sich ein Herz, und lies sich ebenfalls in das schnell fliesende, eiskalte Wasser gleiten. »Boah, is das kalt !« Sein Schreien war fast ein Kreischen.
Die Leiche schrieb am 25.5. 2011 um 08:14:57 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Schömbergs Sohn Lars hatte erstmals Besuch, seitdem er in die Zweiraumwohnung seines Vaters eingezogen war - ein junges Mädchen seines Alters, mit dem er sich alsbald in sein Zimmer zurückzog. Schömberg, der sich an die Anwesenheit seines Sohnes recht schnell gewöhnt und die Beschränkung auf das größere der beiden Zimmer willig aktzeptiert hatte, fühlte auf einmal einen Anflug von Platzangst. Er beschloß kurz vor der üblichen Abendessenzeit, sich in seinen Campingbus zu setzen, und wegzufahren. Es war ein regnerischer Abend, und Schömberg steuerte ziemlich ziellos in die Dämmerung. Dann kam ihm die rettende Idee. Er würde ins Kino gehen. Warum nicht ? Er war zwar erst gestern dort gewesen - aber so günstig liese sich ein Abend ausser Haus kaum gestalten an so einem regnerischen, kalten Frühsommerabend, den in seinem Campingbus zu verbringen Schömberg nicht die geringste Lust in sich verspürte, wohingegen alleine der Gedanke, daß sein Sohn Lars Schömberg just in dieser Zeit in seiner kleinen Wohnung bumsen würde, auch in Schömberg Lustempfindungen wachwerden lies.
Die Leiche schrieb am 23.5. 2011 um 09:43:20 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Schömberg war fasziniert davon, welche sexuelle Vielfalt sich im internet austobte - und wieviele Menschen es doch gab, die jene Gelüste teilten, die er in seinem früheren Leben allenfalls spätnachts in Hotelzimmern, auf Dienstreisen, wenn er ganz für sich alleine war, in sich aufsteigen zu lassen sich schlechten Gewissens gestattet hatte. Dieser ganze Schweinskram widersprach seinerzeit komplett seinen Vorstellungen von Moral, Anstand und Würde. Man hatte Beziehungen, heiratete irgendwann, betrieb Sex mit seinem Gatten und bekam irgendwann Nachwuchs. Und dann war das alles nicht mehr so wichtig, weil es gab ja dann Beruf, Familie, Nachbarschaft, Freundeskreis ... Schömberg versuchte, sich daran zu erinnern, wann er zum letzten Mal richtig geilen Sex mit seiner Exfrau hatte. Er mußte sich nach einigem Überlegen eingestehen, daß er niemals mit seiner Exfrau richtig geilen Sex gehabt hatte - wirklich kein einziges Mal.
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