Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 226, davon 225 (99,56%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 154 positiv bewertete (68,14%)
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Durchschnittliche Bewertung 1,150 Punkte, 64 Texte unbewertet.
Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 2.5. 2011 um 17:59:13 Uhr schrieb
Yadgar über Schömberg
Der neuste Text am 18.6. 2012 um 12:40:43 Uhr schrieb
Die Leiche über Schömberg
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 64)

am 19.6. 2011 um 16:01:34 Uhr schrieb
Die Leiche über Schömberg

am 27.5. 2011 um 11:49:49 Uhr schrieb
Gustav Mahner über Schömberg

am 23.6. 2011 um 16:37:14 Uhr schrieb
Die Leiche über Schömberg

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Schömberg«

ruecker42 schrieb am 15.5. 2011 um 23:56:59 Uhr zu

Schömberg

Bewertung: 4 Punkt(e)

Am Sonntagmorgen beschloß Peters, an die frische Luft zu gehen. Er hatte nun seit über 48 Stunden nicht geschlafen und er kannte diesen Zustand zur Genüge - auf dem Boden sitzen und Löcher in die Luft starren. Das ziellose Schlendern durch die Straßen und Gassen, so hoffte er, würde seine rasenden Gedanken zur Raison bringen. Ein Teil seines Kopfes war unbeteiligter Beobachter, der sich das Theater im anderen Teil ansah, dort ging es (wieder einmal) um die Entstehung und das Vergehen der Welt, und nichts geringeres. Bevor er die Wohnung verließ, schaute er sich im Spiegel an. »Geben sie Gedankenfreiheit, Sire« murmelte er seinem Gegenüber zu und brach auf.
Sein Weg führte ihn diesmal schließlich ans Flußufer, er setzte sich auf eine der Bänke an der Promenade. Ein Mann durchsuchte die Papierkörbe, die neben den Bänken aufgestellt waren. Peters staunte über die Routine, die der Mann, er mochte Mitte 50 sein, dabei an den Tag legte. Als er an seiner Bank ankam, nickte er Peters kurz zu, warf einen kurzen Blick in das leere Behältnis und ging weiter. Peters schaute ihm lange hinterher, dabei nickte er schließlich ein.

Die Leiche schrieb am 16.5. 2011 um 10:29:13 Uhr zu

Schömberg

Bewertung: 3 Punkt(e)

Das Fernsehprogramm wurde Schömberg alsbald unerträglich. Schon zuhause hatte er nur noch wenig »geglotzt« - einige Nachrichten- und Magazinsendungen, ein paar Filme. Er bevorzugte es schon seit Jahren, DVDs über das Internet zu bestellen, und Filme »aus der Konserve« zu gucken. Wenn er nun bei schlechtem Wetter auf seinem Sofa lag, eingekuschelt in die Fleece-Decke, seine Medikamente auf dem Couchtisch in Reichweite, sein Tee - dann fühlte er fast eine wohlige Behaglichkeit beim Ansehen alter Westernfilme. Alleine »High noon« mit Gary Cooper hatte er im Dezember und Januar bestimmt 20 mal angesehen. Fast als Zumutung erschien es ihm dann, wenn er sein kuscheliges Lager verlassen mußte, etwa um zur Toilette zu gehen, oder weil er Hunger verspürte. Er erwog öfters, mal einen Pizza-Service anzurufen - doch dann entscheid er, daß er zur Entgegennahme der Pizza doch ebenso aufstehen müsse. Während Helen Ramirez einer entsetzt dreinschauenden Grace Kelly in harten Worten das Wesen der Liebe nahezubringen suchte, malte sich Schömberg aus, wie eine lauwarme, matschige Pizza schmecken würde, deren Käsefäden sich überall verbreiteten, und rote Tomatenflecken seine Fleecedecke verunzieren würden. Also seufzte er, verschob die Abrechnung von Frank Miller mit Bill Cane auf den frühen Abend, und erhob sich. Er bemühte sich, straff und entschloßen zur Zubereitung von Bratwürsten zu schreiten, die er gestern im Aldi erworben hatte.

Die Leiche schrieb am 17.5. 2011 um 10:37:01 Uhr zu

Schömberg

Bewertung: 3 Punkt(e)

Schömbergs Verhältnis zu seinem Sohn Lars war durch dessen Strafverfahren wegen Haschisch-dealens merkwürdigerweise zu einer neuen Blüte gekommen. Schömberg hatte Lars einen guten Anwalt besorgt - der Anwalt beruhigte: »sitzen« müsse Lars Schömberg keinesfalls. Völlig sanktionslos würde es allerdings auch nicht abgehen. Vater und Sohn telefonierten nunmehr öfters miteinander, und Lars besuchte seinen Vater immer wieder. Er kam mit der Regionalbahn, und brachte vom Mykonos-Grill einen Gyros-Teller für beide mit - »komplett«, mit Krautsalat und Zaziki. Schömberg gestand seinem Sohn dann sogar beim Dosenbier, daß er selbst in seiner Jugend mal ab und zu an einem joint gezogen hätte.

Die Leiche schrieb am 31.5. 2011 um 10:20:30 Uhr zu

Schömberg

Bewertung: 2 Punkt(e)

Lars Schömberg sagte »Genug für heute, oder ?«. Schömberg nickte, und schaltete das Camprogramm aus. Schömberg wollte sich eine Zigarette drehen, aber seine Hände zitterten doch stark. Sein Sohn grinste, und reichte seinem Vater die eigene Kippe, drehte sich eine Neu. »DankeLars Schömberg grinste über beide Ohren. »Ey Dad ! Das war irre ! Fast 200 Euro ! Und dabei haben wir garnichts gemachtEr schlug seinem Vater kumpelhaft mit der flachen Hand auf den Oberschenkel - beide waren nackt. »Dad & Son vor der Cam« wäre ein Erfolgsrezept, sprudelte Lars Schömberg begeistert. Für 200 Euro »zusammen zu camen« brauche er manchmal 2 Wochen ! Und selbstverständlich bekäme »Dad« die Hälfte ab. Schömbergs durchaus gemischte Gefühle entluden sich in Grinsen und Lachen. »Meinst Du, der Mykonos-Grill hat noch aufEs war kurz nach halb elf. »Probieren wir'sUnd so zogen sich Vater und Sohn wieder an und traten in eine kühle Frühsommernacht hinaus. Der Mykonos-Grill war gerade noch offen - »Glück gehabtsagte die hüpsche Griechin, Schömbergs Lieblingsbedienung. Es gab zwar nur noch Gyros, aber das war für Schömberg und seinen Sohn Lars »voll ok«.

Die Leiche schrieb am 8.6. 2011 um 10:13:53 Uhr zu

Schömberg

Bewertung: 2 Punkt(e)

Beim Gyros-komplett im Mykonos-Grill stellte Schömberg fest, daß es Parallelen gab zwischen der ziemlich bankrotten Ehe von Anni-90-D und der Beziehung zwischen seinem Sohn Lars und dessen Freundin Jasmin. Er erzählte Anni davon, wie Lars zuerst recht stolz und verwegen seinen schwulen Vater vorgestellt hatte, und dann zunehmend verärgert auf das Interesse reagierte, daß ihm von Seiten des jungen Mädchens entgegengebracht wurde, ja es sogar zu einer ernsten Verstimmung gekommen war, als Schömberg mit Jasmin am Baggersee zu sexeln begonnen hatte. Auch Anni war es ähnlich ergangen: ursprünglich von ihrem Mann zum Besuch eines Swingerclubs förmlich überredet, hatte sie, nachdem sie Blut geleckt und ihre Hemmungen überwunden hatte, immer mehr Gas gegeben, während ihr Ehemann zurückgeblieben war, ja sich sexuell wieder verschlossen hatte. »Anal läuft bei dem garnichts mehr« versetzte Anni trocken. Und beim ouzo seufzte sie dann, daß es letztlich nur das Haus und die Schulden wären, die sie zusammenhalten würden. Schömbergs Interesse an Anni-90-D nahm immer mehr zu, wenngleich er den leisen Verdacht hatte, daß dies der beabsichtigte Zweck dieser Worte der Mitdreissigerin waren.

Die Leiche schrieb am 12.5. 2011 um 17:05:57 Uhr zu

Schömberg

Bewertung: 4 Punkt(e)

Schömberg saß mit Berresheim wieder im Mykonos-Grill. Auch Berresheimdiesmal das Gyros-komplett mit Pommes. Das mehr als doppelt so teure Rumpsteak hatte nicht halb so gut geschmeckt, wie Schömbergs Gyros, als sie zum ersten Mal zusammen hier gegessen hatten. Es sei alles ganz einfach gewesen. Berresheim hatte ganz offen erklärt, daß Schömberg als ehemaliger hochgeschätzter Mitarbeiter des Hauses darauf angewiesen sei, wieder zu ein wenig Geld zu kommen. Schömbergs Depotentwicklung war über anderthalb Jahrzehnte nachvollziehbar - er hatte satte Gewinne gemacht. Nur bräuchte er jetzt ein wenig mehr Masse, da durch seine Krankheit sein Vermögen natürlich arg strapaziert worden war. Selbst Reimann war sofort einverstanden gewesen, und so bekam Schömberg einen Kontokorrentkredit von 100.000 Euro eingeräumt. Berresheim hatte die notwendigen Papiere dafür ebenso mitgebracht, wie seine eigene Bürgschaft und die der anderen Kollegen. Auch den Treuhandvertrag unterschrieben sie auf dem Wachstischtuch des Mykonos-Grills. »Jetzt sind wir Partnersagte Berresheim. Schömberg entschuldigte sich auf die Toilette und schluckte zwei seiner Tabletten. Die Schmerzen in der Brustgegend hatten wieder angefangen.

ruecker42 schrieb am 12.5. 2011 um 17:39:23 Uhr zu

Schömberg

Bewertung: 4 Punkt(e)

Peters hatte genug für heute. Der Kaffee war kalt geworden und auf dem Bildschirm verschwommen die Graphen zu einem einzigen Durcheinander, es war sowieso egal, Furgeson hatte eine Mail herumgeschickt, daß die Latenzprobleme nicht vor morgen früh behoben wären. Er beschloß daher, einen Abstecher zu Elaine zu machen, danach, so wußte er, kamen ihm meist die besten Ideen.

Die Leiche schrieb am 4.6. 2011 um 11:03:58 Uhr zu

Schömberg

Bewertung: 2 Punkt(e)

Schömberg lag also mit Jasmin, der schönbrüstigen, zierlichen Freundin seines Sohnes Lars, nackt am Familienstrand, während sein Sohn Lars trotzig im schwulen Buschwerk verschwunden war, und dozierte weiterhin über Homo-, Hetero- und Bisexualität, die Gesellschaft, die Wirtschaft, die Politik und deren Verhältnis zu jenen Sexualitäten. Während Schömberg sprach, wurden Jasmins Augen immer größer. Sie grätschte ihre wohlgeformten langen Beine auseinander, lies ihre blankrasierte Jungmädchenmöse sehen, aus deren seitlichen Glattwülsten sich bereits eine kleine, tiefrote Spitze hervorzuschleimen begann, und beschäftigte ihre lesbisch dünnen Fingerspargel mit Schömbergs bereits ergrautem Brusthaar. Den alsbald angebotenen Zungenkuss konnte Schömberg schon höflichkeitshalber kaum ablehnen - und wollte dies auch in keinster Weise, bot er doch Gelegenheit, endlich diese wunderbaren Sektschalenbrüste abzugreifen, die es Schömberg angetan hatten, seit er sie zum ersten Mal in der Küche der Wohnung gesehen hatte, die er mit seinem Sohn Lars teilte. Er widerstand dem Bedürfnis tapfer, sich nach seinem Sohn Lars umzuschauen, und hoffte, daß dieser noch mit Schwulitäten im Gebüsch befasst sei. Daß die Leute am »Familienstrand« indessen heftig glotzten, und sich mit Ellenbogen anzustoßen begannen ob des heissen Flirts zwischen Schömberg und der jungen Freundin seines Sohnes, empfand Schömberg durchaus als prickelnd.

Die Leiche schrieb am 26.5. 2011 um 08:04:14 Uhr zu

Schömberg

Bewertung: 2 Punkt(e)

Obwohl sich Schömbergs finanzielle Lage einschneidend verbessert hatte, seit der sich als Strohmann für die Insidergeschäfte seines Exkollegen Berresheim und dessen Bettschlampe aus der Investment-Abteilung hergab, blieb er dem Mykonos-Grill treu. Er hätte sich jetzt ohne weiteres den »Burgkeller« leisten können, der in seiner Kleinstadt den Ruf exzellenter Filetsteaks genoss - aber er es zog ihn nicht mehr in diese Restaurants, in denen es üblich war, mit Kreditkarte zu bezahlen. Schömberg mochte es, seitlich vom Tresen zu sitzen, hinter dem vom Gyros-Drehspieß appetitliche Gerüche hervorquollen, und der hüpschen jungen Griechin beim Bedienen zuzuschauen. Sie hatte blauschwarzes Haar, einen olivfarbenen teint und passenderweise auch eine griechische Nase. Sie war zu jedermann von einer Freundlichkeit, die manchmal herzlich, manchmal oberflächlich schien. Schömberg, der sich durch regelmässige Besuche vom Status der Laufkundschaft zum Stammgast heraufgearbeitet hatte, sah sich nun der herzlichen Variante ihrer Freundlichkeit gegenüber, zu der auch ein gelegentlicher Ouzo »aufs Haus« gehörte. Seit Schömberg abendliche Ausflüge in seinem neuerdings erworbenen Campingbus unternahm, fuhr er gerne auf dem Heimweg am Mykonos-Grill vorbei, durch dessen große Schaufenster mit einem Blick zu erkennen war, ob »noch etwas los« war, es zumindest »noch etwas geben könnte«. Um Mitternacht herum gab es in dieser kleinen ostdeutschen Kreisstadt auch keine Parkplatzprobleme, so daß Schömberg praktisch vorm Mykonos-Grill anhalten, noch »eine Kleinigkeit« essen und einen Schwatz mit der hüpschen jungen Griechin halten konnte. Manchmal jedoch wurde er enttäuscht: es gab zwar noch Gyros-Teller komplett, Beck's Bier und auch einen Ouzo »aufs Haus« - aber serviert von einem unzugänglichen Griechen, dessen Erscheinung in Schömberg stets Assoziationen an den islamischen Terrorismus wachwerden liesen.

Die Leiche schrieb am 4.5. 2011 um 19:39:57 Uhr zu

Schömberg

Bewertung: 4 Punkt(e)

Berresheim holte ihn ab - und Schömberg bekam schon wieder einen Schlag in die Kniekehlen, als er Berresheims Dienstwagen sah. Es hätte sein eigener sein können, den er vor einem guten Jahr hatte abgeben müssen - ein dunkelblauer 5-er BMW mit 6-Zylinder-Maschine. Schließlich muß man ja beim Kunden »das Haus« auch insofern repräsentieren. Berresheim stieg zur Begrüssung aus. Er sah angestrengt aus, erklärte wortreich auf der Fahrt zum Mykonos-Grill, wie anstrengend seine Verhandlung gewesen wäre - es ging um zusätzliche Sicherheiten, die der Kunde »fürs Haus« herausrücken sollte. »Du kennst das jaSchömberg kannte es, und doch kam es ihm vor, als redete Berresheim von einer anderen Welt, einem anderen Kontinent.

Die Leiche schrieb am 5.5. 2011 um 18:50:32 Uhr zu

Schömberg

Bewertung: 3 Punkt(e)

Wenn Briefe vom Gericht kamen, oder von seinem Anwalt - dann blieben sie oft tage- oder gar wochenlang ungeöffnet liegen. Schömberg hatte keine Kraft mehr für das ewige Bestreiten, die Beantragung und Anordnung von Begutachtungen, die Einlegung von Rechtsmitteln, Terminsverlegungen und Fristverlängerungen. Seit zwei Jahren schleppten sich die Verfahren hin. Das Sozialgericht sollte über seine Erwerbsunfähigkeitsrente befinden, das Landgericht über seine private Berufsunfähigkeitsversicherung, aus der er laut Vertrag eine Rente von 2.500beziehen sollte. Man hatte ihm einen Vergleich angeboten: erst 10.000, dann 15.000 €. Da hätte er jetzt etwas davon, sagte man ihm unverblümt. Ob er den Ausgang eines Rechtsstreits bis zum bitteren Ende noch erleben werde, sei dagegen unsicher. Der Gutachter, den das Sozialgericht beauftragt hatte, teilte unterdessen - nach über einem Jahr Stillschweigen - mit, daß er in Anbetracht seiner Überlastung vor Ablauf von 12 - 15 Monaten keine Bearbeitung, erst recht keine Untersuchung Schömbergs vornehmen könne. Einen anderen Gutachter zu beauftragen, hatte das Gericht abgelehnt. Die übrigen infrage kommenden Gutachter, so schrieb das Sozialgericht, seien mindestens ebenso überlastet.

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