Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 226, davon 225 (99,56%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 154 positiv bewertete (68,14%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 2.5. 2011 um 17:59:13 Uhr schrieb
Yadgar über Schömberg
Der neuste Text am 18.6. 2012 um 12:40:43 Uhr schrieb
Die Leiche über Schömberg
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 64)

am 24.5. 2011 um 08:24:19 Uhr schrieb
Die Leiche über Schömberg

am 21.5. 2011 um 08:00:33 Uhr schrieb
Die Leiche über Schömberg

am 23.6. 2011 um 12:25:20 Uhr schrieb
just surfed in über Schömberg

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Schömberg«

Die Leiche schrieb am 5.5. 2011 um 18:50:32 Uhr zu

Schömberg

Bewertung: 3 Punkt(e)

Wenn Briefe vom Gericht kamen, oder von seinem Anwalt - dann blieben sie oft tage- oder gar wochenlang ungeöffnet liegen. Schömberg hatte keine Kraft mehr für das ewige Bestreiten, die Beantragung und Anordnung von Begutachtungen, die Einlegung von Rechtsmitteln, Terminsverlegungen und Fristverlängerungen. Seit zwei Jahren schleppten sich die Verfahren hin. Das Sozialgericht sollte über seine Erwerbsunfähigkeitsrente befinden, das Landgericht über seine private Berufsunfähigkeitsversicherung, aus der er laut Vertrag eine Rente von 2.500beziehen sollte. Man hatte ihm einen Vergleich angeboten: erst 10.000, dann 15.000 €. Da hätte er jetzt etwas davon, sagte man ihm unverblümt. Ob er den Ausgang eines Rechtsstreits bis zum bitteren Ende noch erleben werde, sei dagegen unsicher. Der Gutachter, den das Sozialgericht beauftragt hatte, teilte unterdessen - nach über einem Jahr Stillschweigen - mit, daß er in Anbetracht seiner Überlastung vor Ablauf von 12 - 15 Monaten keine Bearbeitung, erst recht keine Untersuchung Schömbergs vornehmen könne. Einen anderen Gutachter zu beauftragen, hatte das Gericht abgelehnt. Die übrigen infrage kommenden Gutachter, so schrieb das Sozialgericht, seien mindestens ebenso überlastet.

Die Leiche schrieb am 4.5. 2011 um 19:39:57 Uhr zu

Schömberg

Bewertung: 4 Punkt(e)

Berresheim holte ihn ab - und Schömberg bekam schon wieder einen Schlag in die Kniekehlen, als er Berresheims Dienstwagen sah. Es hätte sein eigener sein können, den er vor einem guten Jahr hatte abgeben müssen - ein dunkelblauer 5-er BMW mit 6-Zylinder-Maschine. Schließlich muß man ja beim Kunden »das Haus« auch insofern repräsentieren. Berresheim stieg zur Begrüssung aus. Er sah angestrengt aus, erklärte wortreich auf der Fahrt zum Mykonos-Grill, wie anstrengend seine Verhandlung gewesen wäre - es ging um zusätzliche Sicherheiten, die der Kunde »fürs Haus« herausrücken sollte. »Du kennst das jaSchömberg kannte es, und doch kam es ihm vor, als redete Berresheim von einer anderen Welt, einem anderen Kontinent.

Die Leiche schrieb am 19.5. 2011 um 08:27:30 Uhr zu

Schömberg

Bewertung: 3 Punkt(e)

Schömberg rauchte. Weder die strikten Nichtrauchereien in der Bank, in der er fast 20 Jahre seines Berufslebens zugebracht hatte, noch seine Exfrau hatten ihn davon abbringen können. Doch da er auf der Arbeit nur gelegentlich zum rauchen nach draussen gehen und zuhause auf sein Arbeitszimmer im Erdgeschoß beschränkt gewesen war, hielt sich sein Konsum in engen Grenzen. Eine Skurrilität war jedoch Schömbergs Beharren auf dem Selberdrehen. Es war gewiss keine Geldfrage mehr gewesen - seit Schömberg banker gewesen war, kam es nie mehr auf ein paar Mark oder Euros mehr an, für die 10-12 Zigaretten, die er täglich zu rauchen pflegte - aber irgendwie mochte er dieses Ritual mit Tabakspäckchen, Papier und Eindrehfiltern. Er hatte das Gefühl gehabt, seiner erzsoliden Existenz damit einen Hauch von Verwegenheit geben zu können.

ruecker42 schrieb am 13.5. 2011 um 20:07:10 Uhr zu

Schömberg

Bewertung: 3 Punkt(e)

Als Peters spätnachts in seine Wohnung kam, war er gut gelaunt. Die zwei Gläser Wein hatten ihn gelockert und das Gespräch mit Elaine war anregend gewesen. Er ließ das Licht aus, der Mond schien durch die Fenster in der Dachschräge und das genügte ihm völlig. Er öffnete die Türe zum Balkon und setzte sich dann auf den Boden, nach Schlafen war ihm nicht zu Mute, er musste immer wieder an die schwarzen Linien auf dem Bild bei Elaine denken. Nach einiger Zeit beschloß er, Furgeson zum nächstmöglichen Zeitpunkt um ein Gespräch zu bitten, eigentlich kein Problem bei einem Vorgesetzten, der die Türe seines Büros eigenhändig ausgehängt und in den Archivkeller gebracht hatte ...

ruecker42 schrieb am 15.5. 2011 um 23:56:59 Uhr zu

Schömberg

Bewertung: 4 Punkt(e)

Am Sonntagmorgen beschloß Peters, an die frische Luft zu gehen. Er hatte nun seit über 48 Stunden nicht geschlafen und er kannte diesen Zustand zur Genüge - auf dem Boden sitzen und Löcher in die Luft starren. Das ziellose Schlendern durch die Straßen und Gassen, so hoffte er, würde seine rasenden Gedanken zur Raison bringen. Ein Teil seines Kopfes war unbeteiligter Beobachter, der sich das Theater im anderen Teil ansah, dort ging es (wieder einmal) um die Entstehung und das Vergehen der Welt, und nichts geringeres. Bevor er die Wohnung verließ, schaute er sich im Spiegel an. »Geben sie Gedankenfreiheit, Sire« murmelte er seinem Gegenüber zu und brach auf.
Sein Weg führte ihn diesmal schließlich ans Flußufer, er setzte sich auf eine der Bänke an der Promenade. Ein Mann durchsuchte die Papierkörbe, die neben den Bänken aufgestellt waren. Peters staunte über die Routine, die der Mann, er mochte Mitte 50 sein, dabei an den Tag legte. Als er an seiner Bank ankam, nickte er Peters kurz zu, warf einen kurzen Blick in das leere Behältnis und ging weiter. Peters schaute ihm lange hinterher, dabei nickte er schließlich ein.

Die Leiche schrieb am 23.5. 2011 um 09:30:25 Uhr zu

Schömberg

Bewertung: 3 Punkt(e)

Schömberg saß am Computer. Dauerhaft arbeitsunfähig krank, auf den Abschluß des endlosen Rentenverfahrens wartend, in einer kleinen Sozialwohnung anstelle des kompfortabelen Einfamilienhauses, daß er mit seiner Exfamilie bewohnt hatte - und klickte sich durchs internet. Er klickte sich zuerst nur spätabends und nachts durch die Sexseiten, dann auch schon am nachmittag und frühmorgens. Und irgendwann fuhr er mit der Regionalbahn in die nächste Kreisstadt, wo es einen Elektronik-Handel gab, und erwarb eine webcam. Er fühlte sich sehr merkwürdig dabei, wie früher, als er in der Videothek nach Pornofilmen schaute. Er meinte, jeder würde ihn ansehen und sich sein Teil über ihn denken. Schömbergs Hände zitterten leicht, als er an die Kasse trat. Doch der schon ergraute Herr an der Kasse benahm sich mit gelangweilter Routine. Schömberg war dankbar dafür. Er konnte es sich einfach nicht vorstellen, daß es im 21. Jahrhundert ausgesprochen normal war, eine webcam zu kaufen. Selbst die damit verbundene Anzüglichkeit war ja mittlerweile normal.

Die Leiche schrieb am 12.5. 2011 um 17:05:57 Uhr zu

Schömberg

Bewertung: 4 Punkt(e)

Schömberg saß mit Berresheim wieder im Mykonos-Grill. Auch Berresheimdiesmal das Gyros-komplett mit Pommes. Das mehr als doppelt so teure Rumpsteak hatte nicht halb so gut geschmeckt, wie Schömbergs Gyros, als sie zum ersten Mal zusammen hier gegessen hatten. Es sei alles ganz einfach gewesen. Berresheim hatte ganz offen erklärt, daß Schömberg als ehemaliger hochgeschätzter Mitarbeiter des Hauses darauf angewiesen sei, wieder zu ein wenig Geld zu kommen. Schömbergs Depotentwicklung war über anderthalb Jahrzehnte nachvollziehbar - er hatte satte Gewinne gemacht. Nur bräuchte er jetzt ein wenig mehr Masse, da durch seine Krankheit sein Vermögen natürlich arg strapaziert worden war. Selbst Reimann war sofort einverstanden gewesen, und so bekam Schömberg einen Kontokorrentkredit von 100.000 Euro eingeräumt. Berresheim hatte die notwendigen Papiere dafür ebenso mitgebracht, wie seine eigene Bürgschaft und die der anderen Kollegen. Auch den Treuhandvertrag unterschrieben sie auf dem Wachstischtuch des Mykonos-Grills. »Jetzt sind wir Partnersagte Berresheim. Schömberg entschuldigte sich auf die Toilette und schluckte zwei seiner Tabletten. Die Schmerzen in der Brustgegend hatten wieder angefangen.

Die Leiche schrieb am 4.5. 2011 um 19:34:47 Uhr zu

Schömberg

Bewertung: 2 Punkt(e)

Das Telefon klingelte - und das alleine versetzte Schömberg in Aufregung. Es war sehr selten geworden, daß sein Telefon klingelte. Und wenn es klingelte, war es meist ein Call-Center-Agent der Telefongesellschaft, der ihn von den Vorteilen eines neuen Tarifes überzeugen wollte. Doch heute war es Berresheim, mit dem er über 10 Jahre lang gut zusammengearbeitet hatte. Er wäre zufällig in der Gegend, ob man nicht zusammen abendessen könnte ? Schömberg kam sich vor, als hätte er einen elektrischen Schlag bekommen. Sein Puls ging schneller, und stundenlang überlegte er, was er anziehen sollte. Schließlich entschied er sich, das anzuziehen, was er in letzter Zeit immer anzog, wenn er zum Mykonos-Grill ging: jeans und sweatshirt, die Goretex-Jacke darüber. Lange hatte er vor dem Bügel mit dem Blazer gestanden, hatte sich sogar hinsetzen müssen. Die Kniee waren ihm schwach geworden, und er mußte eine Tablette nehmen. Doch dann war er sich seiner sicher geworden: Berresheim sollte ihn so sehen, wie er nunmehr lebte. Sogar auf die Rasur verzichtete er, obschon man seine Stoppeln schon lange nicht mehr als modischen Dreitagebart bezeichnen konnte. Aber die Haare würde er waschen - soviel war er sich schuldig, wenn er mit Berresheim zum Mykonos gehen würde.

Die Leiche schrieb am 4.6. 2011 um 09:05:31 Uhr zu

Schömberg

Bewertung: 2 Punkt(e)

Schömberg war hochbefriedigt, als sein Sohn Lars mit einem alten VW-Polo ankam. 2 Riesen hatte er gekostet. Lars Schömberg hatte mit Geld umzugehen gelernt, einige Rücklagen noch aus seiner Zeit als Schulhofdealer besessen, und verdiente sich als camboy locker noch ein paar hunderter jeden Monat dazu. Da er Mietfrei bei seinem Vater lebte, sich nur gelegentlich an Lebensmittel- und Biereinkäufen beteiligte, war der PKW durchaus für ihn zu finanzieren. Schömberg war angetan von der geringen Eitelkeit, die sein Sohn Lars in dieser Hinsicht an den Tag legte. Während seine Altersgenossen großen Aufwand betrieben, viel Geld für tuning ausgaben, war Lars Schömberg ungeheuer bescheiden in dieser Hinsicht. »Vor den Idioten brauch ich mir nix zu beweisenversetzte er cool. Seine Aura des vorbestraften Schulhofdealers, seine hüpsche Freundin Jasmin mit den entzückensten Sektschalenbrüsten des ganzen Schulhofes, und nicht zuletzt das unkonventionelle Zusammenleben mit seinem schwulen Vater genügten, um ihm einen prominenten Platz auf dem Schulhof und in der Disco zu erhalten. Schömberg erfuhr wieder diesen kleinen Stich: er galt also auch auf dem Schulhof seines Sohnes Lars als schwul, mußte sich damit abfinden, die soziale Rolle eines Schwulen einzunehmen, nachdem er zuvor die soziale Rolle eines höheren Bankangestellten mit Einfamilienhaus und Dienstwagen innegehabt hatte. Etwas in ihm wehrte sich dagegen, und seine Begehrlichkeiten gegenüber den Sektschalenbrüsten der hüpschen Freundin seines Sohnes Lars nahmen in diesem Augenblick ganz gewaltig zu. Hatte das junge Ding nicht mit ihm sehr heftig geflirtet, ihm auf den Kopf zugesagt, er »könne sie haben« ? Schömberg erinnterte sich aber auch an den deutlichen Unwillen, den sein Sohn Lars dem Interesse seiner Freundin Jasmin an seinem schwulen Vater entgegenbrachte.

Die Leiche schrieb am 4.6. 2011 um 11:03:58 Uhr zu

Schömberg

Bewertung: 2 Punkt(e)

Schömberg lag also mit Jasmin, der schönbrüstigen, zierlichen Freundin seines Sohnes Lars, nackt am Familienstrand, während sein Sohn Lars trotzig im schwulen Buschwerk verschwunden war, und dozierte weiterhin über Homo-, Hetero- und Bisexualität, die Gesellschaft, die Wirtschaft, die Politik und deren Verhältnis zu jenen Sexualitäten. Während Schömberg sprach, wurden Jasmins Augen immer größer. Sie grätschte ihre wohlgeformten langen Beine auseinander, lies ihre blankrasierte Jungmädchenmöse sehen, aus deren seitlichen Glattwülsten sich bereits eine kleine, tiefrote Spitze hervorzuschleimen begann, und beschäftigte ihre lesbisch dünnen Fingerspargel mit Schömbergs bereits ergrautem Brusthaar. Den alsbald angebotenen Zungenkuss konnte Schömberg schon höflichkeitshalber kaum ablehnen - und wollte dies auch in keinster Weise, bot er doch Gelegenheit, endlich diese wunderbaren Sektschalenbrüste abzugreifen, die es Schömberg angetan hatten, seit er sie zum ersten Mal in der Küche der Wohnung gesehen hatte, die er mit seinem Sohn Lars teilte. Er widerstand dem Bedürfnis tapfer, sich nach seinem Sohn Lars umzuschauen, und hoffte, daß dieser noch mit Schwulitäten im Gebüsch befasst sei. Daß die Leute am »Familienstrand« indessen heftig glotzten, und sich mit Ellenbogen anzustoßen begannen ob des heissen Flirts zwischen Schömberg und der jungen Freundin seines Sohnes, empfand Schömberg durchaus als prickelnd.

Die Leiche schrieb am 25.5. 2011 um 08:56:23 Uhr zu

Schömberg

Bewertung: 2 Punkt(e)

Schömberg ging mit seinem Sohn Lars über die Wiesen am Fluß. Er trug nur eine Turnhose, hatte die Sandalen in der Hand. Es war früh am Sonntagmorgen, noch keine neun Uhr, und das Gras war noch taufeucht. Auch Schömbergs Sohn Lars trug eine Turnhose, allerdings ein tshirt darüber. Dem Vorbild seines Vaters folgend, hatte er sneakers und Socken ausgezogen, trug sie in der Hand und lief ebenfalls barfuß durch das taunasse Gras. Er war konsterniert darüber, wie sicher sein Vater barfuß durch die Wiese schritt, während er selbst wie auf glühenden Kohlen zu balancieren glaubte. Dauernd kniff und zwickte irgendwas, und nur selten hatte er ein angenehmes, sicheres Gefühl unter seinem Fuß. Sie erreichten die alte Furt und gingen zum Fluß hinunter. Schömberg zog nun auch eine Turnhose aus, legte sie sorgfältig auf die Sandalen, und stieg nackt in das kniehohe Wasser, daß über mittelgroße Kiesel rauschte. Schömbergs Sohn überfuhr schon bei dem Anblick eine solide Gänsehaut, doch er hatte sich ja vorgenommen, dieses irre Bad, dem sein Vater die Wiedererstarkung seiner Gesundheit verdankte, einmal mitzumachen. Also schlüpfte auch Lars Schömberg aus seinen Sachen, und kletterte ins Wasser. Schömberg mußte ihm mehrfach die Hand bieten, ihn festhalten. Über Kiesel durchs Wasser zu gehen, ist so einfach nicht. Sie wateten etwa zwanzig Meter bis zu einer Biegung, die der kleine Fluß ausgewaschen hatte. »Mein Poolerklärte Schömberg, stieg rasch ins tiefere Wasser, tauchte ein bis zum Hals, und schwamm. »Mit Gegenstromanlage« scherzte er zu seinem Sohn. »Na los, komm schonSchömberg Sohn Lars kämpfte mit der Abscheu vor kaltem Wasser, war dann aber doch regelrecht gefangen in der Atmosphäre des absoluten Irrsinns, fasste sich ein Herz, und lies sich ebenfalls in das schnell fliesende, eiskalte Wasser gleiten. »Boah, is das kaltSein Schreien war fast ein Kreischen.

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