Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 106, davon 106 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 54 positiv bewertete (50,94%)
Durchschnittliche Textlänge 1904 Zeichen
Durchschnittliche Bewertung 0,868 Punkte, 46 Texte unbewertet.
Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 6.8. 2003 um 20:08:13 Uhr schrieb
Der Autor über Blasterkrimi
Der neuste Text am 17.4. 2014 um 09:56:31 Uhr schrieb
Joo über Blasterkrimi
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 46)

am 17.8. 2003 um 03:37:12 Uhr schrieb
Der Autor über Blasterkrimi

am 13.9. 2003 um 02:36:41 Uhr schrieb
Der Autor über Blasterkrimi

am 21.9. 2003 um 14:29:20 Uhr schrieb
Der Autor über Blasterkrimi

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Blasterkrimi«

Der Autor schrieb am 20.9. 2003 um 16:47:20 Uhr zu

Blasterkrimi

Bewertung: 3 Punkt(e)

XLIX Die Natur des Blasters

Im Büro des Kommissars. Mcnep hatte gerade gegenüber seinen Assistenten, Doc Voyager und toschibar, Andeutungen über eine Lösung des Falles gemacht, da war Biggi zur Tür hereingekommen und rief: »Mcnep, ich will wilden Sex! Jetzt und sofort
»Na bitte!« triumphierte der Kommissar, »Da haben wir doch den Mörder

»Wie bittehatte Biggi gefragt, als aber Mcnep mit triumphierendem Blick auf sie zu kam, hatte sie einen sechsschüssigen Colt - »Peacemaker«, ein echtes Museumsstück, aus ihrer Handtasche gezogen und auf die Gruppe angelegt: »Hände hoch!«.
Alle fünf hoben die Hände. Nur der Kommissar hob seine etwas langsamer als die anderen.

»Also, Mcnep! Wie bist du auf die Idee gekommen, daß ich es bin?« keifte sie und bewegte bedrohlich die Waffe mit ihrer Hand hin und her.

»Ohder Kommissar lächelte gelassen, »da möchte ich doch lieber von vorne anfangen
»Na los!« schnarrte Biggi ungeduldig, »Ich habe nicht den ganzen Tag Zeit! Ich werde Euch abknallen und dann zu einer Abendgesellschaft in der Höflichkeitsliga gehen! - Also erzähl' schon, Mcnep
»Ohließ sich toschibar, der Chefredakteur der Blasterzeitung vernehmen, »Darf ich mir Notizen machen
»Oh!« , versuchte KIA die Gelegenheit beim Schopf zu fassen: »Darf ich gehen und mir ein Eis holen

»SCHNAUZEbrüllte Biggi wutschnaubend: "HIER GEHT NIEMAND NICHT NIRGENDWOHIN UND KEINER MACHT SICH AUCH KEINE NOTIZEN NICHT!
SONST KNALLTS! UND WENN, DANN TUST DU ALLEN EIN EIS MITBRINGEN, IST DAS KLAR, KIA DU EGOISTISCHER SOZIOPATH!"

»Tz, tz, tz!« meinte Mcnep mit mildem Tadel, »Du solltest dich mal reden hören

»Ruhe jetztDie Mörderin schien sich zu beruhigen, »Schieß jetzt los, Mcnep, sonst schieß ich zu erst

»Aber nicht doch!« mahnte der Kommissar mit leichtem Spott: »Das wäre doch viel zu einfach, wo du dir bei jedem Mord so viel Mühe gegeben hast, eine neue Todesart zu erfinden! - Aber gut, ich will das geneigte Publikum nicht länger warten lassenEr räusperte sich und fuhr fort: "Beginnen wir mit der wahren Natur des Blasters! Im Blaster bewegen sich alle frei und völlig anonym. Theoretisch - und praktisch - kann jede Person in eine unendliche Vielzahl von Identitäten schlüpfen. Das ist so weit in Ordnung.
Theoretisch kann aber auch jemand die Identität einer anderen Person annehmen und sich unter deren Namen, sozusagen als deren DOPPELGÄNGER, im Blaster bewegen. Das ist nicht in Ordnung und das tun auch nur ganz, ganz wenige! Das ist unfair, verlogen und fies! Darin sind sich wohl die meisten Blasterbewohner einig und es kommt selten vor, aber es kommt vor!

Oh, Biggi - ich darf dich doch für den Moment noch Biggi nennen? Ich hätte es schon lange merken müssen. Vor ein paar Wochen zum Beispiel, das war lange vor dem ersten Mord, da hat der Polizeichef in einem herzlichen Tonfall zu mir gesagt: ‚Sie sind mein bester Mann Mcnep! Immer weiter so!' Ich hätte mißtrauisch werden müssen, denn das hätte der nie getan!
Das warst du? stimmt's?" fügte der Kommissar kurz eine neue Frage ein, fuhr fort, ohne eine Antwort abzuwarten:
»Und - wieder theoretisch - können bestimmte, besonders verkommene Individuen, in fremden Identitäten, auch die schlimmsten aller denkbaren Greueltaten verüben! - Und das hast du in die Tat umgesetzt, du Miststück

»Ja, Mcnep! Beleidige mich nur!« zeterte die Mörderin. »Aber wie bist mir auf die Schliche gekommen
»Oh, ich gebe es ja zu, ich war zu blöd! Ich hätte es im Kapitel XIII bereits merken müssen, als KIA auf einmal so gewählt daherredete!«

(-(((((Wir erinnern uns: ‚KIA berichtete weiter: "Ich habe herausgefunden, wo er wohnt und was er beruflich macht!
Er gehört irgendwie zu diesen neureichen, ewig buckelnden Blaster - mediokeren, die sich irgendwo ständig im Mittelmaß ergehen!"
»KIArief Mcnep erstaunt, »Was für eine brillante Wortwahl
»Jedenfallsfuhr der Assistent fort, "soll er ziemlich dick drin im Kelchgeschäft sein! Ist aber vielleicht nur ein Gerücht.
Außerdem ist er bekannt für gelegentliche verbalinjurische Ausfälle und aggressive Wortattacken!» «Interessantgab Mcnep zurück, «Aber noch interessanter finde ich, wie gewählt du dich auf einmal ausdrückst!".' )))))-)

Und Mcnep fuhr fort: »Aber spätestens gestern, als er auf einmal alles wissenswerte über radon, das Gas nämlich, zu wissen schien, hätte mir klar sein müssen: ‚Das kann nicht KIA sein!'!«
»Aber warum nur, Cheffilein?« fragte KIA verständnislos.
»Neinredete der Kommissar weiter, »nicht mal als Biggi - die richtige Biggi, meine ich, mich zu Rufus dem Weisen schleppte, ist mir sofort ein Kronleuchter aufgegangen! Das hat gedauert! - Aber jetzt ist mir alles klar

»Na gut! - Aber wie bist du darauf gekommen, daß I C H es binschrie ihn die Frau an.

»Ohantwortete Mcnep gelassen, »das war einfach: Biggi hätte nie öffentlich wilden Sex von mir verlangt. Biggi hätte nie wilden Sex von mir verlangt

»Sowas tut mein Cheffilein nämlich nichtfuhr KIA entrüstet dazwischen.

»HALT'S MAUL, KIAschrien alle.

»Ja, dann wäre mein Plan ja gar nicht aufgegangen!« sinnierte die Frau.

»StimmtMcneps Stimme hatte einen siegessicheren Unterton, »darum ging es dir nämlich: Du wolltest so viel wie möglich Blasterbürger töten und mich hattest du von Anfang an mit auf der Liste! - Du hast mit Hase angefangen - wie übrigens hast du den armen Kerl erledigt

»Das war mit Sicherheit eine Blasterbombe!« rief Voyager dazwischen und fügte an: »Schrecklich! Einfach schrecklich

Die Frau nickte nur und Kommissar Mcnep fuhr fort: »Du hast eine ganze Reihe von Menschen ermordet, ich wäre mit Sicherheit auch nur ein Zwischenspiel gewesen- »Vielleicht ein kleiner Höhepunkt, aber nicht der letzte Totesetzte er, ein wenig eitel, hinzu und er fragte: »Und wie sollte ich eigentlich über die Klinge springen? Die Kugel hattest du doch schon für dexterEM gewählt, «Biggi»?«

»Ich konnte ja nicht ahnen, daß hier eine NATO - Konferenz stattfindet«, blaffte die Person in Biggi's Gestalt. »Nein, ich hatte vor, dich auf deinem Schreibtisch zu ficken und dich dann mit dem Gürtel deiner eigenen, heruntergelassenen Hose, zu erdrosseln! Gute Idee nicht

»Ich sagte schon! So was tut mein Cheffilein nichtschrie KIA dazwischen, »Außerdem trägt er gar keine Hose

Alle starrten an Mcnep herunter: aus den Falten seines schottischen Kiltes ragten zwei schöne Männerbeine.
»Jemand mit meinem Namen trägt einfach keine Hosenstellte Mcnep fest und redete gleich weiter: »Und das war nur dein vorletzter Fehler! Dein letzter Fehler war, daß du hier her gekommen bist, Biggi! - Oder soll ich lieber >>BETTINABEISPIEL<< zu dir sagen

Vor den Augen aller Anwesenden nahm die Frau, die als Biggi hergekommen war, die Gestalt von BettinaBeispiel an.

»Das ist ja ein Dingschrie toschibar begeistert: »Das gibt eine Schlagzeile: BETTINABEISPIEL IST DIE BLASTERMÖRDERIN - BETTINABEISPIEL, EINE FRAU GEHT ÜBER LEICHEN

»Nein, neinwarf Kommissar Mcnep mit ruhiger Stimme ein, »Nicht so vorschnell, toschibar. Sie könnte genauso gut ... sagen wir .... DASBING sein

Im selben Moment veränderte sich Bettina Beispiel und wurde dasBing!

Alle anderen staunten mit offenem Mund und Mcnep schlug vor: »Sie könnte auch Gaddhafi seinIm selben Moment stand ein schneidiger Araber in einer wunderbaren Operettenuniform vor ihnen und schwang mit gefährlichen Bewegungen einen Kris durch die Luft.
Mcnep überlegte grinsend und sagte dann: »GRONKOR!«. Die unbekannte Person nahm eine neue Gestalt an und erschien als bärtiger Achtundsechsziger vor ihnen.
»Wie wäre es mit laicameinte der Kommissar und eine bildhübsche Hündin lief bellend durch den Raum. »laica! Lieblingrief KIA aus.

»Laica, sitz!« befahl Mcnep und das Tier nahm hechelnd auf den Hinterläufen Platz.

»GutKommissar Mcnep war zufrieden: »KIA, verhafte bitte sofort den Hund! - Der Fall ist abgeschlossen

Der Autor schrieb am 20.8. 2003 um 23:13:42 Uhr zu

Blasterkrimi

Bewertung: 4 Punkt(e)

XIV Villa Wenkmann

Kommissar Mcnep pulte Essenreste aus den Zwischenräumen seiner Zähne, als er in Dr. Wenkmanns Praxishaus eintrat. Es handelte sich um eine geräumige Villa in einer der feinsten Gegenden des Blasters. In diese Straße mündete die Schloßallee und in der Nähe gab es das Stadttheater, das Städtische - Museum, verschiedene Kunstgalerien, feine Boutiquen, manches feine Nobelrestaurant und - so stellte Mcnep mit Interesse fest - das Vereinshaus der HÖFLICHKEITSLIGA.

Ganz schön nobel!' dachte der Kommissar bei sich, als er die marmorgetäfelte Vorhalle im Erdgeschoss betrat.
Er ging auf die große, zweigeteilte Eichentür zu, neben der ein großes Schild prangte: PRAXIS DR. WENKMANN.
Die Tür ging auf, kurz bevor er sie erreicht hatte und eine junge, hübsche Angestellte, gekleidet in gediegenste und knappe Garderobe, strahlte ihn mit blendend weißem Lächeln an.
»Kommen Sie herein, Herr Kommissar! Der Doktor erwartet Sie


Kurz darauf saß Mcnep in einem tiefen, teuren Ledersessel und fragte sich, ob wohl alle Psychiater zartrosafarbene Anzüge tragen würden.
Der Doktor hatte ihm eine teure Zigarre angeboten, die Mcnep aber ausschlug. Stattdessen zündete er sich eine Pfeife an.
»Ich selbst bin ja Nichtrauchererklärte Wenkmann. »Aber wir haben doch alle so unsere kleinen Schwächenund er hantierte mit kleinen Wattebäuschchen herum, die in mehreren Häufchen auf seinem Eichenholzschreibtisch lagen.
»Leider habe ich nur eine halbe Stunde Zeitteilte Dr. Wenkmann mit. Um 15.30 Uhr habe ich einen wichtigen Termin mit einem Patienten.
Ob wohl alle Psychiater wasserstoffblond gefärbtes Haar haben?' fragte Mcnep sich träge.
Nach dem Essen fühlte er sich immer etwas schwerfällig und müde.

Und dann riß er sich zusammen und begann.

»Dr. Wenkmann, ich weiß um Ihren guten Ruf in der Blastergemeindelog er, aber ich muß Ihnen ein paar Fragen stellen!"
»Kommissar Mcnep, ich helfe der Polizei immer gerneantwortete der Psychiater mit breitem Lächeln.

»Gut! Was wissen Sie über Hase

»Äh, Hase? Über Patienten darf ich keine Auskunft gebenDr. Wenkmanns Lächeln wurde noch breiter, »das verstehen Sie sicher
»Ja, klarlächelte Mcnep breit zurück. »Hase war also Ihr Patient
»Das habe ich nicht gesagtWenkmanns Lächeln wurde noch breiter und er warf mit einer lockeren Handbewegung einen Wattebausch auf den Kommissar, »Sie Schelm Sie

»Gut, Doktor! Wir reden jetzt über einen toten Patienten
»ACHWenkmann schien erschrocken zu sein.
»Ja, Hase wurde in der vorletzten Nacht ermordet
»Oh Gott! Ermordet
»Ja
»Wie schrecklich
Kommissar Mcnep teilte dem Psychiater die wichtigsten Sachverhalte mit.
Dann fragte er ihn nach DexterEM.

»Naja, der Name erinnert mich an ... nein, keine Ahnung! Von DexterEM ich nie gehörterklärte der Doktor und jonglierte mit drei Wattebäuschen.

»Und Diso? Was sagt Ihnen Diso

»Kenne ich nichterklärte der Psychiater und sah auf die Uhr, »Und wenn, dann würde ich es Ihnen nicht sagen
Aha, er will nicht zugeben, daß Diso sein Patient ist!', dachte Kommissar Mcnep: ‚Er hat gelernt!'.
»Und außerdem muß ich Sie bitten, jetzt zu gehenDr. Wenkmann stand auf, »Ich habe jetzt gleich meinen nächsten Termin! Wenn Sie weitere Fragen haben - machen Sie einen Termin

Mcnep erhob sich ebenfalls. »Herzlichen dank für Ihre Kooperation! Sie haben mir sehr geholfen, Dr. Wenkmann

»Ach ja?«, Wenkmann wirkte nervös, als ob er sich fragte, wie er geholfen haben könnte.
Ich kriege dich, Doc!' dachte Mcnep und ging in die marmorgetäfelte Halle hinaus.

Die Eichentür schloß sich und im selben Moment schoß eine große, hagere Gestalt zur Eingangstür herein.

»Verdammt! Insubordinierte Scheißekacker! Alles unverifizierte Speichelkonsumenten!«
schimpfte er vor sich hin und lief auf die Praxistür zu.
»Kommen sie rein und machen Sie nicht so einen Lärm, Disohörte Mcnep den Psychiater zischen, als er dem Patienten öffnete.

Mit dem allerbreitesten Grinsen verließ Mcnep das Haus.

Der Autor schrieb am 17.9. 2003 um 00:58:18 Uhr zu

Blasterkrimi

Bewertung: 3 Punkt(e)

XXXXVI Aufklärende Fotos

Dann war der Blaster - Polizeichef in das Vernehmungszimmer gestürmt: »Mcnephatte er aufgeregt gekeucht, »was ist da los? Ich habe mehrere Briefe, Telegramme, E-Mails und Faxe, allesamt mit Fotografien, erhalten. Auf dem einen Foto tötet dexterEM Hase, auf dem anderen ermordet Wenkmann diso! - Dann gibt es immer wieder mal ein Foto, auf dem abgebildet ist, wie Hase Johnny ermordet!« . Er wirkte völlig verzweifelt und verwirrt, mit den Worten: »Ich rufe meinen Psychiater anverließ der Blaster- Polizeichef das Vernehmungszimmer. Heynz Hyrnrisz folgte ihm, so schnell er konnte.

Kommissar Mcnep grinste breit.

»Dann gibt es jetzt Fotos mit verschiedenen Tätern zu verschiedenen Mordenstellte RitaRatlos fest, »Das heißt, Sie sind unschuldig Chef! Sie sind das Opfer irgendeiner Kampagne!« »Ja, aber alle Täter, außer mir sind schon tot! Was bedeutet dasMcnep stand auf und ging auf und ab. »Und warum sind diese Nachrichten beim Polizeichef eingegangen? Offenbar will uns jemand helfen
»Ja, vielleichtgab Mcnep zweifelnd zurück.
»Vielleicht ist es ja der Täter selbst, der hinter den Informationen stecktüberlegte toschibar laut und fuhr fort: »Manche Serienkiller spielen auf diese Weise gerne mit der Polizei. Das liegt sozusagen in ihrer Natur

»Jagab der Kommissar sinnierend zurück, »möglich, das liegt in ihrer ...!« er stutzte, blieb stehen und sah den Chefredakteur der Blasterzeitung verblüfft an: »Äh, was haben Sie gesagt? Irgendwas mit NATUR oder was
»Jagab toschibar, jetzt selbst erstaunt zurück, »das habe ich gesagt

»NATUR! GenauMcnep schlug sich mit der flachen Hand gegen die Stirn.

»Herr Kommissar, geht es Ihnen gutRita ging besorgt einen Schritt auf ihn zu.

»Ja, ja! Alles in Ordnungrief er, wie befreit aus, »Ich verstehe jetzt! ‚BEDENKE DIE NATUR DES BLASTERS!' - Genau! Toschibar, obwohl Sie der Vater meiner Tochter sind: Ich mag Sie!« »Ohder Angesprochene errötete, »Ich Sie auch, Kommissar Mcnep
»Gut! Könnten Sie in Erwägung ziehen, mir in Hamburg Ihr Ja - Wort zu geben
»Ja, darüber denke ich gerne nachantwortete der Chefredakteur der Blasterzeitung verlegen.
Alle sahen Mcnep besorgt an. Bis auf KIA, der eine günstige Gelegenheit gesucht hatte, zu verschwinden: »Ich geh' jetzt mal, mir ein Eis holen

»NEIN! DU GEHST JETZT NICHT! DU NATTER, DIE MICH VERHAFTEN WOLLTEbrüllte Mcnep und fügte hinzu: »Und wenn, dann bringst du allen eins mit! - Verstanden
KIA nickte schuldbewußt und trollte sich.

»Aber was meinen Sie denn jetzt genaufragte Rita ratlos.

»Das, meine Lieben, werde ich euch nicht hier und nicht jetzt erläuternantwortete der Kommissar.

Der Autor schrieb am 30.8. 2003 um 00:04:04 Uhr zu

Blasterkrimi

Bewertung: 2 Punkt(e)

XXVII Rita über Susi und Johnny

Zwei Stunden später saß Rita Ratlos Kommissar Mcnep an seinem Schreibtisch gegenüber. Beiden sah man die lange Nacht an. Vor ihnen standen zwei Becher mit Kaffee.
KIA hatte sich wieder aufgemacht, auf die Suche nach einem weichgekochten Ei.

Sie machten ein bißchen Smalltalk, redeten über Mcneps vereinsamten Beagle, über Ritas verlausten Katus und über den unfähigen KIA, bis Mcnep fragte:
»Was also ist so wichtig, daß du es mir nicht am Telefon sagen kannst

»Ach, nichts, Herr Kommissarantwortete Rita Ratlos.

»Dann erzähle mir von Susi und Johnnybat Mcnep. Inzwischen war er wieder vollkommen ruhig und orientierte sich wieder fallbezogen an Sachverhalten.

»Ja, dieser Johnnyerklärte Rita eifrig, »scheint ein ganz übler Mensch zu sein! Er schlägt Susi und mißhandelt sie geistig und seelisch

»Hm!«, Mcnep nickte mitfühlend und sah seine Assistentin erwartungsvoll an.

»Er lebt von illegalen Geschäften, er ist ein richtig organisierter Gangster, ich sage nur: Drogengeschäfte, Mord, Raub, die ganze Bandbreite

»Okay, und was gibt es über Susi zu sagenfragte der Kommissar nach.

»OhRitas Gesicht begann zu strahlen, »Susi ist eine ganz Liebe! «Sie ist freundlich, sanftmütig, und liebevoll!"
»Ja, und weiterMcnep setzte sich in seinem Sessel auf.

»Und sie küßt so gutRita verdrehte schwärmerisch ihre Augen.

Der Kommissar sprang auf: »Ritabrüllte er, »du willst mir doch nicht sagen...«.

»Doch, Kommissarantwortete sie, »Ich war mit Susi im Bett

Der Autor schrieb am 23.8. 2003 um 16:29:16 Uhr zu

Blasterkrimi

Bewertung: 2 Punkt(e)

XVII Die Warnung

Mcnep mußte sich gewaltsam wieder auf den Grund besinnen, der ihn hierher geführt hatte.
»So!«, erklärte er sachlich, »Was kannst du mir im Vorfeld über die Höflichkeitsliga erzählen
»Ach, es gibt hier viele nette alte Damen, die unheimlich höflich sindmeinte Biggi.
»Das dachte ich mirantwortete Mcnep, »Und darüber hinaus

Biggi wirkte angespannt: »Mcnepihre Stimme hob sich an, »paß auf, mit wem du dich anlegst!«
»So schlimmfragte er mit einem Lächeln und dachte: ‚Ich liebe es, daß sie besorgt um mich ist!'

»Schlimmer! Die Höflichkeitsliga ist eine schichtenübergreifende, multikulturelle und weit verzweigte Organisation, in der alle vorhaben, nett zueinander sein zu sein. Wir haben uns auch den Auftrag auferlegt, gutes zu tun an den schwächsten Gliedern der Blastergemeinschaft! Und es sind die ehrenwertesten Mitglieder der BLASTERGEMEINSCHAFT Mitlied der Höflichkeitsliga. Da findest du die angesehnsten Blasterbürger. Aber auch die schlimmsten Kanallien! Lustmörder, Verbrecher, Erpresser, Raubmörder, Diebe und Vertreter des organisierten Verbrechens. - Gangster jeder Art, die sich hier mit der gereiften bürgerlichen Patina der Wohlanständigkeit verkleiden

»Was meinst du denn genaufragte Macnep.


Der Autor schrieb am 19.9. 2003 um 22:50:53 Uhr zu

Blasterkrimi

Bewertung: 2 Punkt(e)

XXXXVIII Doppelgänger?



Sag mir lieber, wo du gestern Nachmittag so gegen dreizehn Uhr warst!' hatte Mcnep seinen Assistenten gefragt.

Äh...da war ich mit laica in der Sauna!' hatte der unsicher geantwortet.


Aha!' hatte der Kommissar zurückgegeben, ‚Das dachte ich mir!'

»Und was meinen Sie damit, Cheffilein?« fragte KIA ängstlich, »Habe ich etwas falsch gemacht

Rita prustete los und Mcnep enthielt sich einer direkten Antwort: »Nein, du diesmal nicht! Aber mir ist die letzten Tage bei dir mehrmals aufgefallen, daß du so ... gewisse lichte Momente hattest

»Na undfragte KIA erstaunt, »Die habe ich doch dauernd
Diesmal lachten auch die anderen, aber Mcnep fuhr fort: "Ich habe nämlich zur selben Zeit mit dir, KIA geredet! Und jetzt ist mir klar geworden, KIA, das warst nicht du! Zu letzt ist es mir aufgefallen, als du im Auto so schlau über radon - das Gas, geredet hast! -
Und als dann der Polizeichef in Kapitel 45 und 46 von den merkwürdigen Fotos erzählte war es mir klar: Es gibt hier Doppelgänger - und zwar mindestens einen! - Und dann wurde mir klar, was Rufus der Weise im Blasterorakel meinte, als er sagte: ‚Bedenke die Natur des Blasters!'.
Oh, Manner schlug sich mit der flachen Hand vor den Kopf: «Daß mir das nicht vorher klar geworden ist!"

Die anderen sahen ihn erstaunt an.

In diesem Moment kam Biggi zur Tür herein und rief: »Mcnep, ich will wilden Sex! Jetzt und sofort

»Na bitte!« triumphierte der Kommissar, »Da haben wir doch den Mörder

»Wie bittefragte Biggi.

Der Autor schrieb am 17.8. 2003 um 04:03:10 Uhr zu

Blasterkrimi

Bewertung: 4 Punkt(e)

I Der Leichenfund

Morgendämmerung im Blaster. Eine schläfrige Atmosphäre herrscht überall. Noch ist alles ruhig. Nur entfernt verhallen irgendwo ein paar Schritte.

Jetzt schlurft Callista herbei, die Haare mit ihrem alten Lieblings-Kopftuch hochgebunden, die karierte Schürze um die fülligen Hüften gewunden.
Die Blasterputzfrau geht an die Arbeit.
Da stutzt sie: zwischen zwei von Spinnweben überzogenen, alten und lange nicht bewerteten Stichworten liegt etwas. Sie entdeckt eine greulich verstümmelte und blutüberströmte Gestalt am Boden. Eine Leiche. Und Blut. Überall Blut.

Ein langgezogener Schrei des Entsetzens hallt durch den Blaster.

Einige zufällige Stichwörter

Illuminatoren
Erstellt am 24.3. 2001 um 21:21:26 Uhr von Andreas, enthält 25 Texte

Überwachungsfreaks
Erstellt am 13.7. 2006 um 12:39:02 Uhr von Firefox/2.0b1, enthält 6 Texte

alternativ
Erstellt am 22.12. 2002 um 19:58:27 Uhr von Das Gift, enthält 15 Texte

Pips
Erstellt am 30.12. 2004 um 12:00:42 Uhr von mcnep, enthält 2 Texte

betonen
Erstellt am 2.12. 2011 um 14:20:00 Uhr von mrcookie, enthält 4 Texte


Der Assoziations-Blaster ist ein Projekt vom Assoziations-Blaster-Team (Alvar C.H. Freude und Dragan Espenschied) | 0,0684 Sek.