Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Blasterkrimi«
Der Autor schrieb am 20.9. 2003 um 16:47:20 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
XLIX Die Natur des Blasters
Im Büro des Kommissars. Mcnep hatte gerade gegenüber seinen Assistenten, Doc Voyager und toschibar, Andeutungen über eine Lösung des Falles gemacht, da war Biggi zur Tür hereingekommen und rief: »Mcnep, ich will wilden Sex! Jetzt und sofort!«
»Na bitte!« triumphierte der Kommissar, »Da haben wir doch den Mörder!«
»Wie bitte?« hatte Biggi gefragt, als aber Mcnep mit triumphierendem Blick auf sie zu kam, hatte sie einen sechsschüssigen Colt - »Peacemaker«, ein echtes Museumsstück, aus ihrer Handtasche gezogen und auf die Gruppe angelegt: »Hände hoch!«.
Alle fünf hoben die Hände. Nur der Kommissar hob seine etwas langsamer als die anderen.
»Also, Mcnep! Wie bist du auf die Idee gekommen, daß ich es bin?« keifte sie und bewegte bedrohlich die Waffe mit ihrer Hand hin und her.
»Oh,« der Kommissar lächelte gelassen, »da möchte ich doch lieber von vorne anfangen!«
»Na los!« schnarrte Biggi ungeduldig, »Ich habe nicht den ganzen Tag Zeit! Ich werde Euch abknallen und dann zu einer Abendgesellschaft in der Höflichkeitsliga gehen! - Also erzähl' schon, Mcnep!«
»Oh!« ließ sich toschibar, der Chefredakteur der Blasterzeitung vernehmen, »Darf ich mir Notizen machen?«
»Oh!« , versuchte KIA die Gelegenheit beim Schopf zu fassen: »Darf ich gehen und mir ein Eis holen?«
»SCHNAUZE!« brüllte Biggi wutschnaubend: "HIER GEHT NIEMAND NICHT NIRGENDWOHIN UND KEINER MACHT SICH AUCH KEINE NOTIZEN NICHT!
SONST KNALLTS! UND WENN, DANN TUST DU ALLEN EIN EIS MITBRINGEN, IST DAS KLAR, KIA DU EGOISTISCHER SOZIOPATH!"
»Tz, tz, tz!« meinte Mcnep mit mildem Tadel, »Du solltest dich mal reden hören!«
»Ruhe jetzt!« Die Mörderin schien sich zu beruhigen, »Schieß jetzt los, Mcnep, sonst schieß ich zu erst!«
»Aber nicht doch!« mahnte der Kommissar mit leichtem Spott: »Das wäre doch viel zu einfach, wo du dir bei jedem Mord so viel Mühe gegeben hast, eine neue Todesart zu erfinden! - Aber gut, ich will das geneigte Publikum nicht länger warten lassen!« Er räusperte sich und fuhr fort: "Beginnen wir mit der wahren Natur des Blasters! Im Blaster bewegen sich alle frei und völlig anonym. Theoretisch - und praktisch - kann jede Person in eine unendliche Vielzahl von Identitäten schlüpfen. Das ist so weit in Ordnung.
Theoretisch kann aber auch jemand die Identität einer anderen Person annehmen und sich unter deren Namen, sozusagen als deren DOPPELGÄNGER, im Blaster bewegen. Das ist nicht in Ordnung und das tun auch nur ganz, ganz wenige! Das ist unfair, verlogen und fies! Darin sind sich wohl die meisten Blasterbewohner einig und es kommt selten vor, aber es kommt vor!
Oh, Biggi - ich darf dich doch für den Moment noch Biggi nennen? Ich hätte es schon lange merken müssen. Vor ein paar Wochen zum Beispiel, das war lange vor dem ersten Mord, da hat der Polizeichef in einem herzlichen Tonfall zu mir gesagt: ‚Sie sind mein bester Mann Mcnep! Immer weiter so!' Ich hätte mißtrauisch werden müssen, denn das hätte der nie getan!
Das warst du? stimmt's?" fügte der Kommissar kurz eine neue Frage ein, fuhr fort, ohne eine Antwort abzuwarten:
»Und - wieder theoretisch - können bestimmte, besonders verkommene Individuen, in fremden Identitäten, auch die schlimmsten aller denkbaren Greueltaten verüben! - Und das hast du in die Tat umgesetzt, du Miststück!«
»Ja, Mcnep! Beleidige mich nur!« zeterte die Mörderin. »Aber wie bist mir auf die Schliche gekommen?«
»Oh, ich gebe es ja zu, ich war zu blöd! Ich hätte es im Kapitel XIII bereits merken müssen, als KIA auf einmal so gewählt daherredete!«
(-(((((Wir erinnern uns: ‚KIA berichtete weiter: "Ich habe herausgefunden, wo er wohnt und was er beruflich macht!
Er gehört irgendwie zu diesen neureichen, ewig buckelnden Blaster - mediokeren, die sich irgendwo ständig im Mittelmaß ergehen!"
»KIA!« rief Mcnep erstaunt, »Was für eine brillante Wortwahl!«
»Jedenfalls,« fuhr der Assistent fort, "soll er ziemlich dick drin im Kelchgeschäft sein! Ist aber vielleicht nur ein Gerücht.
Außerdem ist er bekannt für gelegentliche verbalinjurische Ausfälle und aggressive Wortattacken!» «Interessant!» gab Mcnep zurück, «Aber noch interessanter finde ich, wie gewählt du dich auf einmal ausdrückst!".' )))))-)
Und Mcnep fuhr fort: »Aber spätestens gestern, als er auf einmal alles wissenswerte über radon, das Gas nämlich, zu wissen schien, hätte mir klar sein müssen: ‚Das kann nicht KIA sein!'!«
»Aber warum nur, Cheffilein?« fragte KIA verständnislos.
»Nein,« redete der Kommissar weiter, »nicht mal als Biggi - die richtige Biggi, meine ich, mich zu Rufus dem Weisen schleppte, ist mir sofort ein Kronleuchter aufgegangen! Das hat gedauert! - Aber jetzt ist mir alles klar!«
»Na gut! - Aber wie bist du darauf gekommen, daß I C H es bin?« schrie ihn die Frau an.
»Oh,« antwortete Mcnep gelassen, »das war einfach: Biggi hätte nie öffentlich wilden Sex von mir verlangt. Biggi hätte nie wilden Sex von mir verlangt!«
»Sowas tut mein Cheffilein nämlich nicht!« fuhr KIA entrüstet dazwischen.
»HALT'S MAUL, KIA!« schrien alle.
»Ja, dann wäre mein Plan ja gar nicht aufgegangen!« sinnierte die Frau.
»Stimmt,« Mcneps Stimme hatte einen siegessicheren Unterton, »darum ging es dir nämlich: Du wolltest so viel wie möglich Blasterbürger töten und mich hattest du von Anfang an mit auf der Liste! - Du hast mit Hase angefangen - wie übrigens hast du den armen Kerl erledigt?«
»Das war mit Sicherheit eine Blasterbombe!« rief Voyager dazwischen und fügte an: »Schrecklich! Einfach schrecklich!«
Die Frau nickte nur und Kommissar Mcnep fuhr fort: »Du hast eine ganze Reihe von Menschen ermordet, ich wäre mit Sicherheit auch nur ein Zwischenspiel gewesen!« - »Vielleicht ein kleiner Höhepunkt, aber nicht der letzte Tote!« setzte er, ein wenig eitel, hinzu und er fragte: »Und wie sollte ich eigentlich über die Klinge springen? Die Kugel hattest du doch schon für dexterEM gewählt, «Biggi»?«
»Ich konnte ja nicht ahnen, daß hier eine NATO - Konferenz stattfindet«, blaffte die Person in Biggi's Gestalt. »Nein, ich hatte vor, dich auf deinem Schreibtisch zu ficken und dich dann mit dem Gürtel deiner eigenen, heruntergelassenen Hose, zu erdrosseln! Gute Idee nicht?«
»Ich sagte schon! So was tut mein Cheffilein nicht!« schrie KIA dazwischen, »Außerdem trägt er gar keine Hose!«
Alle starrten an Mcnep herunter: aus den Falten seines schottischen Kiltes ragten zwei schöne Männerbeine.
»Jemand mit meinem Namen trägt einfach keine Hosen!« stellte Mcnep fest und redete gleich weiter: »Und das war nur dein vorletzter Fehler! Dein letzter Fehler war, daß du hier her gekommen bist, Biggi! - Oder soll ich lieber >>BETTINABEISPIEL<< zu dir sagen?«
Vor den Augen aller Anwesenden nahm die Frau, die als Biggi hergekommen war, die Gestalt von BettinaBeispiel an.
»Das ist ja ein Ding!« schrie toschibar begeistert: »Das gibt eine Schlagzeile: BETTINABEISPIEL IST DIE BLASTERMÖRDERIN - BETTINABEISPIEL, EINE FRAU GEHT ÜBER LEICHEN!«
»Nein, nein!« warf Kommissar Mcnep mit ruhiger Stimme ein, »Nicht so vorschnell, toschibar. Sie könnte genauso gut ... sagen wir .... DASBING sein!«
Im selben Moment veränderte sich Bettina Beispiel und wurde dasBing!
Alle anderen staunten mit offenem Mund und Mcnep schlug vor: »Sie könnte auch Gaddhafi sein!« Im selben Moment stand ein schneidiger Araber in einer wunderbaren Operettenuniform vor ihnen und schwang mit gefährlichen Bewegungen einen Kris durch die Luft.
Mcnep überlegte grinsend und sagte dann: »GRONKOR!«. Die unbekannte Person nahm eine neue Gestalt an und erschien als bärtiger Achtundsechsziger vor ihnen.
»Wie wäre es mit laica?« meinte der Kommissar und eine bildhübsche Hündin lief bellend durch den Raum. »laica! Liebling!« rief KIA aus.
»Laica, sitz!« befahl Mcnep und das Tier nahm hechelnd auf den Hinterläufen Platz.
»Gut!« Kommissar Mcnep war zufrieden: »KIA, verhafte bitte sofort den Hund! - Der Fall ist abgeschlossen!«
Der Autor schrieb am 23.8. 2003 um 16:26:45 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
XV Anweisungen
In bester Laune traf Kommissar Mcnep wieder in seinem Büro ein. Seine beiden Assistenten erwarteten ihn bereits. Rita saß an einem runden Gesprächstisch und las in einem Aktenordner. KIA lümmelte sich in Mcneps Schreibtisch und feierte mit einem großen Glas lauwarmer Buttermilch seinen Ermittlungserfolg.
Als Mcnep eintrat, sprang er hastig auf und räumte den Schreibtischstuhl.
Der Kommissar ließ sich zufrieden in seinem Sessel nieder.
»Ich habe heute Abend einen Termin mit dieser Susi!« informierte ihn Rita Ratlos. »Sehr gut!« lobte der »Und was macht Johnny?«. »Der wird auf jeden Fall heute Abend nicht zuhause sein. - Über den konnte ich aber noch nicht viel herausfinden! Er scheint irgendwelche Geschäfte zu machen!«
»Das geht in Ordnung! Sorge bitte dafür, daß Johnny ab dem Zeitpunkt beobachtet wird, wenn er das Haus verläßt!« wies Mcnep sie an und fügte hinzu: »Für heute Abend: Viel Glück!«
Dann wandte er sich mit ausdruckslosen Gesicht an KIA. »Und, was gibt es neues von DISO?« »Nichts, Cheffilein! Der ist immer noch verschwunden!«
»Gut!« knurrte der Kommissar, ohne ein leises Glucksen unterdrücken zu können, »Dann will ich dir mal folgendes erklären:« , setzte er mit ruhigem, freundlichen Tonfall an, »Während du dich den ganzen Nachmittag auf deinen Lorbeeren ausgeruht hat, hat dein Cheffilein zwei brandheiße Spuren entdeckt. Und jetzt sorge bitte dafür, daß Dr. Wenkmann ab sofort observiert wird! Und, mein liebes Assilein, setzte dann bitte sofort seinen zuckersüßen Arsch in Bewegung und setze dich auf disos Spur! Du findest ihn in Wenkmanns Praxis! Und beeile dich bitte, du süßer kleiner Versager, denn eine therapeutische Stunde dauert nur 45 Minuten!«
»Ja, Chef!« KIA war aufgesprungen und rannte hinaus.
Mcnep ließ sich zufrieden in seinen Sessel sinken.
Rita staunte: »Unnachahmlich, Herr Kommissar, Ihre Art und Weise, jemandem auf wertschätzendste Art, den Arsch aufzureißen!«
Der Autor schrieb am 30.8. 2003 um 00:04:04 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
XXVII Rita über Susi und Johnny
Zwei Stunden später saß Rita Ratlos Kommissar Mcnep an seinem Schreibtisch gegenüber. Beiden sah man die lange Nacht an. Vor ihnen standen zwei Becher mit Kaffee.
KIA hatte sich wieder aufgemacht, auf die Suche nach einem weichgekochten Ei.
Sie machten ein bißchen Smalltalk, redeten über Mcneps vereinsamten Beagle, über Ritas verlausten Katus und über den unfähigen KIA, bis Mcnep fragte:
»Was also ist so wichtig, daß du es mir nicht am Telefon sagen kannst?«
»Ach, nichts, Herr Kommissar!« antwortete Rita Ratlos.
»Dann erzähle mir von Susi und Johnny!« bat Mcnep. Inzwischen war er wieder vollkommen ruhig und orientierte sich wieder fallbezogen an Sachverhalten.
»Ja, dieser Johnny,« erklärte Rita eifrig, »scheint ein ganz übler Mensch zu sein! Er schlägt Susi und mißhandelt sie geistig und seelisch!«
»Hm!«, Mcnep nickte mitfühlend und sah seine Assistentin erwartungsvoll an.
»Er lebt von illegalen Geschäften, er ist ein richtig organisierter Gangster, ich sage nur: Drogengeschäfte, Mord, Raub, die ganze Bandbreite!«
»Okay, und was gibt es über Susi zu sagen?« fragte der Kommissar nach.
»Oh!« Ritas Gesicht begann zu strahlen, »Susi ist eine ganz Liebe! «Sie ist freundlich, sanftmütig, und liebevoll!"
»Ja, und weiter?« Mcnep setzte sich in seinem Sessel auf.
»Und sie küßt so gut!« Rita verdrehte schwärmerisch ihre Augen.
Der Kommissar sprang auf: »Rita,« brüllte er, »du willst mir doch nicht sagen...«.
»Doch, Kommissar!« antwortete sie, »Ich war mit Susi im Bett!«
Der Autor schrieb am 19.9. 2003 um 22:02:12 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
XXXXVII Die Indizien häufen sich
KIA saß an seinem Schreibtisch und schrieb 100 Mal: ‚Ich darf dem Kommissar Mcnep keine Handschellen anlegen!'
Mcnep besprach sich währenddessen in seinem Büro mit RitaRatlos. Als Berater hatte er toschibar zu sich gebeten. Er hatte auch Doc Voyager anrufen wollen, da war der schon in des Kommissar's Büro aufgetaucht und hatte erklärt: »Neppi, ich muß dich sprechen! Ich habe Johnnys Leiche untersucht und bin die Untersuchungsbefunde von Hase, dexterEM, diso und Dr. Wenkmann noch mal durch gegangen!«
»Und?« fragte Rita gespannt.
»Ich habe eigenartige Gemeinsamkeiten festgestellt. Alle Tötungen weisen Gemeinsamkeiten auf, die ich anfangs übersehen habe!«
»Und?« fragte der Kommissar und seine Stimme klar eher gelangweilt, trotzdem blickten seine Augen erwartungsvoll den Polizeimediziner an.
»Ja, es gibt Übereinstimmungen, die lassen sich nur erklären durch ...« Doc Voyager schluckte und fuhr zögernd fort, »durch Umstände, die, äh ...«, er hatte offensichtlich die Befürchtung, für verrückt erklärt zu werden.
Daher beendete Mcnep triumphierend seinen Satz: »... die in der besonderen Natur des Blasters begründet sind!«
Voyager sah den Kommissar mit großen und erstaunten Augen an: »Äh, ja ... woher wissen Sie...?«
In diesem Moment kam KIA mit mürrischem Gesicht und einem dicken Hefter unter dem Arm zur Tür herein: »Fertig, Chef!« grummelte er.
»Laß das jetzt!« fuhr Mcnep ihn an, »Sag mir lieber, wo du gestern Nachmittag so gegen dreizehn Uhr warst!«
»Äh...da war ich mit laica in der Sauna!« antwortete der Assistent verunsichert.
»Aha!« antwortete Kommissar Mcnep stolz, »Das dachte ich mir!«
Der Autor schrieb am 20.8. 2003 um 23:10:46 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
XIII Neuigkeiten über Diso
Soeben hatte Mcnep mit Dr. Wenkmanns Sekretariat gesprochen und einen Termin für 15.00 Uhr am selben Nachmittag bekommen.
Er wollte sich aufmachen, um irgendwo eine Kleinigkeit zu Mittag zu essen, da klingelte sein Telefon.
»Ich bin's, Cheffi, der liebe, liebe KIA!« tönte es aus dem Hörer.
Mcnep gab ein genervtes Grunzen von sich und konnte die Bemerkung nicht herunterschlucken: »Wie schade, und ich dachte, es wäre vielleicht ein erfreulicher Anruf!«
»Ich habe Neuigkeiten, Chef,« fuhr der Assistent ungerührt fort, »dieser Diso ist verschwunden!«
»Ach!« Mcnep saß mit einem Schlag kerzengerade am Schreibtisch. »Ist ja interessant!«
KIA berichtete weiter: "Ich habe herausgefunden, wo er wohnt und was er beruflich macht!
Er gehört irgendwie zu diesen neureichen, ewig buckelnden Blaster - mediokeren, die sich irgendwo ständig im Mittelmaß ergehen!"
»KIA!« rief Mcnep erstaunt, »Was für eine brillante Wortwahl!«
»Jedenfalls,« fuhr der Assistent fort, "soll er ziemlich dick drin im Kelchgeschäft sein! Ist aber vielleicht nur ein Gerücht.
Außerdem ist er bekannt für gelegentliche verbalinjurische Ausfälle und agressive Wortattacken!» «Interessant!» gab Mcnep zurück, «Aber noch interessanter finde ich, wie gewählt du dich auf einmal ausdrückst!"
»Ja, nicht wahr?« KIA kicherte verlegen und berichtete weiter: »Diso ist deswegen in Behandlung, Herr Kommissar und jetzt raten Sie mal bei wem!«
»Äh, bei wem schon? Vielleicht bei Alfred Adler?« seufzte Mcnep. »Nein!« meinte KIA mit Genugtuung in der Stimme. »Dann vielleicht bei Carl Gustaf Jung?« »Nei-hein!« triumphierte der Assistent. »Sigmund Freud?«
»Nöööö!«
»Carl Rogers? Minushin, Steve de Shayzer, Insoo Kim Berg? Arist von Schlippe, Uwe Johnson, Carl Schurz, Wernher von Braun, Britney Spears, George W. Bush?«
»Naaheiiin!« trällerte KIA fröhlich.
»Ja, dann weiß ich es nicht!« beendete der Kommissar das Spielchen.
»Diso ist bei Dr. Wenkmann in Behandlung!« erklärte KIA und betonte mit großer Genugtuung jedes einzelne Wort.
»Ist ja ein Ding! - Na, dem gehe ich nach! - Und jetzt erklär' mir noch, was du mit dem Verschwinden meintest!«
»Ja,« erklärte der Assistent eifrig, »ich habe mit den Nachbarn gesprochen! Und mit dem Postboten, mit dem hat er ein Verhältnis! Diso ist seit vorgestern Abend nicht mehr gesehen worden!«
»Tja, KIA, und was sagt uns das?« fragte Mcnep.
»Keine Ahnung, Chef!«
»Genau!« antwortete der Kommissar und legte auf.
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