Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 106, davon 106 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 54 positiv bewertete (50,94%)
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Der erste Text am 6.8. 2003 um 20:08:13 Uhr schrieb
Der Autor über Blasterkrimi
Der neuste Text am 17.4. 2014 um 09:56:31 Uhr schrieb
Joo über Blasterkrimi
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am 20.9. 2003 um 16:41:54 Uhr schrieb
Der Autor über Blasterkrimi

am 17.8. 2003 um 04:00:41 Uhr schrieb
Der Autor über Blasterkrimi

am 9.9. 2003 um 23:15:28 Uhr schrieb
Der Autor über Blasterkrimi

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Blasterkrimi«

Der Autor schrieb am 17.8. 2003 um 04:04:01 Uhr zu

Blasterkrimi

Bewertung: 2 Punkt(e)

II. Der Tatort

»Warum nur werde immer ICH gerufen, wenn es um heikle Sauereien geht?« knurrte Kommissar Mcnep, als er, immer noch früh am Morgen am Tatort eintraf.
»Wahrscheinlich, weil Sie der beste für heikle Sauereien sind!« gab KIA, einer seiner beiden Assistenten, die sich bereits an Ort und Stelle befanden, eilfertig zurück.
‚Manchmal nervt er mich, der alte Schleimer!' dachte Kommissar Mcnep und sah sich im weiteren Umfeld des Tatortes um. Aber statt etwas zu sagen zündete er seine Pfeife an und meinte: »Was für eine Sauerei! Selbst hier, vier Stichworte weiter, ist noch alles blutig! - Sag' mal, wo steckt eigentlich Rita?« Rita Ratlos, Mcneps zweite Assistentin, löste sich aus dem Pulk des Spurensicherungsteams, an der unmittelbaren Fundstelle der Leiche und eilte auf den Kommissar zu. »Oh, Gott!« meinte sie aufgeregt, »Der Mörder hat die Leiche im halben Blaster verteilt! Echt eklig!«
Mcnep zog an seiner Pfeife: »Ja, ist mir nicht entgangen!« Er musterte seine Assistentin. Auch wenn er manche ihrer Eigenheiten zu kritisieren im Stande war, so zum Beispiel ihre maskulin - machohafte Art, sich am Telefon des Blaster - Polizeipräsidiums mit ‚Hier RATLOS, RITA RATLOS!' zu melden, so hielt er sie durchaus für eine fähige Blasterpolizistin.
»Doc Voyager schon da?« fragte der Kommissar knapp und nahm seine Pfeife aus dem Mund.
»Doc Voyager sieht sich jetzt die Leiche an. Die Erkennungsdienstler sind gerade fertig geworden!« antwortete seine Assistentin.
»Laßt uns mal ‚rüber gehen, ich will mir die Leiche mal ansehen!« murmelte Mcnep und ging direkt zum Leichenfundort. Er erstarrte: Die Leiche war kein anderer als .... .




Der Autor schrieb am 19.9. 2003 um 22:02:12 Uhr zu

Blasterkrimi

Bewertung: 2 Punkt(e)

XXXXVII Die Indizien häufen sich

KIA saß an seinem Schreibtisch und schrieb 100 Mal: ‚Ich darf dem Kommissar Mcnep keine Handschellen anlegen!'
Mcnep besprach sich währenddessen in seinem Büro mit RitaRatlos. Als Berater hatte er toschibar zu sich gebeten. Er hatte auch Doc Voyager anrufen wollen, da war der schon in des Kommissar's Büro aufgetaucht und hatte erklärt: »Neppi, ich muß dich sprechen! Ich habe Johnnys Leiche untersucht und bin die Untersuchungsbefunde von Hase, dexterEM, diso und Dr. Wenkmann noch mal durch gegangen!«

»Und?« fragte Rita gespannt.

»Ich habe eigenartige Gemeinsamkeiten festgestellt. Alle Tötungen weisen Gemeinsamkeiten auf, die ich anfangs übersehen habe!«

»Und?« fragte der Kommissar und seine Stimme klar eher gelangweilt, trotzdem blickten seine Augen erwartungsvoll den Polizeimediziner an.

»Ja, es gibt Übereinstimmungen, die lassen sich nur erklären durch ...« Doc Voyager schluckte und fuhr zögernd fort, »durch Umstände, die, äh ...«, er hatte offensichtlich die Befürchtung, für verrückt erklärt zu werden.
Daher beendete Mcnep triumphierend seinen Satz: »... die in der besonderen Natur des Blasters begründet sind!«

Voyager sah den Kommissar mit großen und erstaunten Augen an: »Äh, ja ... woher wissen Sie...?«

In diesem Moment kam KIA mit mürrischem Gesicht und einem dicken Hefter unter dem Arm zur Tür herein: »Fertig, Chef!« grummelte er.

»Laß das jetzt!« fuhr Mcnep ihn an, »Sag mir lieber, wo du gestern Nachmittag so gegen dreizehn Uhr warst!«

»Äh...da war ich mit laica in der Sauna!« antwortete der Assistent verunsichert.

»Aha!« antwortete Kommissar Mcnep stolz, »Das dachte ich mir!«



Der Autor schrieb am 20.9. 2003 um 16:47:20 Uhr zu

Blasterkrimi

Bewertung: 3 Punkt(e)

XLIX Die Natur des Blasters

Im Büro des Kommissars. Mcnep hatte gerade gegenüber seinen Assistenten, Doc Voyager und toschibar, Andeutungen über eine Lösung des Falles gemacht, da war Biggi zur Tür hereingekommen und rief: »Mcnep, ich will wilden Sex! Jetzt und sofort!«
»Na bitte!« triumphierte der Kommissar, »Da haben wir doch den Mörder!«

»Wie bitte?« hatte Biggi gefragt, als aber Mcnep mit triumphierendem Blick auf sie zu kam, hatte sie einen sechsschüssigen Colt - »Peacemaker«, ein echtes Museumsstück, aus ihrer Handtasche gezogen und auf die Gruppe angelegt: »Hände hoch!«.
Alle fünf hoben die Hände. Nur der Kommissar hob seine etwas langsamer als die anderen.

»Also, Mcnep! Wie bist du auf die Idee gekommen, daß ich es bin?« keifte sie und bewegte bedrohlich die Waffe mit ihrer Hand hin und her.

»Oh,« der Kommissar lächelte gelassen, »da möchte ich doch lieber von vorne anfangen!«
»Na los!« schnarrte Biggi ungeduldig, »Ich habe nicht den ganzen Tag Zeit! Ich werde Euch abknallen und dann zu einer Abendgesellschaft in der Höflichkeitsliga gehen! - Also erzähl' schon, Mcnep!«
»Oh!« ließ sich toschibar, der Chefredakteur der Blasterzeitung vernehmen, »Darf ich mir Notizen machen?«
»Oh!« , versuchte KIA die Gelegenheit beim Schopf zu fassen: »Darf ich gehen und mir ein Eis holen?«

»SCHNAUZE!« brüllte Biggi wutschnaubend: "HIER GEHT NIEMAND NICHT NIRGENDWOHIN UND KEINER MACHT SICH AUCH KEINE NOTIZEN NICHT!
SONST KNALLTS! UND WENN, DANN TUST DU ALLEN EIN EIS MITBRINGEN, IST DAS KLAR, KIA DU EGOISTISCHER SOZIOPATH!"

»Tz, tz, tz!« meinte Mcnep mit mildem Tadel, »Du solltest dich mal reden hören!«

»Ruhe jetzt!« Die Mörderin schien sich zu beruhigen, »Schieß jetzt los, Mcnep, sonst schieß ich zu erst!«

»Aber nicht doch!« mahnte der Kommissar mit leichtem Spott: »Das wäre doch viel zu einfach, wo du dir bei jedem Mord so viel Mühe gegeben hast, eine neue Todesart zu erfinden! - Aber gut, ich will das geneigte Publikum nicht länger warten lassen!« Er räusperte sich und fuhr fort: "Beginnen wir mit der wahren Natur des Blasters! Im Blaster bewegen sich alle frei und völlig anonym. Theoretisch - und praktisch - kann jede Person in eine unendliche Vielzahl von Identitäten schlüpfen. Das ist so weit in Ordnung.
Theoretisch kann aber auch jemand die Identität einer anderen Person annehmen und sich unter deren Namen, sozusagen als deren DOPPELGÄNGER, im Blaster bewegen. Das ist nicht in Ordnung und das tun auch nur ganz, ganz wenige! Das ist unfair, verlogen und fies! Darin sind sich wohl die meisten Blasterbewohner einig und es kommt selten vor, aber es kommt vor!

Oh, Biggi - ich darf dich doch für den Moment noch Biggi nennen? Ich hätte es schon lange merken müssen. Vor ein paar Wochen zum Beispiel, das war lange vor dem ersten Mord, da hat der Polizeichef in einem herzlichen Tonfall zu mir gesagt: ‚Sie sind mein bester Mann Mcnep! Immer weiter so!' Ich hätte mißtrauisch werden müssen, denn das hätte der nie getan!
Das warst du? stimmt's?" fügte der Kommissar kurz eine neue Frage ein, fuhr fort, ohne eine Antwort abzuwarten:
»Und - wieder theoretisch - können bestimmte, besonders verkommene Individuen, in fremden Identitäten, auch die schlimmsten aller denkbaren Greueltaten verüben! - Und das hast du in die Tat umgesetzt, du Miststück!«

»Ja, Mcnep! Beleidige mich nur!« zeterte die Mörderin. »Aber wie bist mir auf die Schliche gekommen?«
»Oh, ich gebe es ja zu, ich war zu blöd! Ich hätte es im Kapitel XIII bereits merken müssen, als KIA auf einmal so gewählt daherredete!«

(-(((((Wir erinnern uns: ‚KIA berichtete weiter: "Ich habe herausgefunden, wo er wohnt und was er beruflich macht!
Er gehört irgendwie zu diesen neureichen, ewig buckelnden Blaster - mediokeren, die sich irgendwo ständig im Mittelmaß ergehen!"
»KIA!« rief Mcnep erstaunt, »Was für eine brillante Wortwahl!«
»Jedenfalls,« fuhr der Assistent fort, "soll er ziemlich dick drin im Kelchgeschäft sein! Ist aber vielleicht nur ein Gerücht.
Außerdem ist er bekannt für gelegentliche verbalinjurische Ausfälle und aggressive Wortattacken!» «Interessant!» gab Mcnep zurück, «Aber noch interessanter finde ich, wie gewählt du dich auf einmal ausdrückst!".' )))))-)

Und Mcnep fuhr fort: »Aber spätestens gestern, als er auf einmal alles wissenswerte über radon, das Gas nämlich, zu wissen schien, hätte mir klar sein müssen: ‚Das kann nicht KIA sein!'!«
»Aber warum nur, Cheffilein?« fragte KIA verständnislos.
»Nein,« redete der Kommissar weiter, »nicht mal als Biggi - die richtige Biggi, meine ich, mich zu Rufus dem Weisen schleppte, ist mir sofort ein Kronleuchter aufgegangen! Das hat gedauert! - Aber jetzt ist mir alles klar!«

»Na gut! - Aber wie bist du darauf gekommen, daß I C H es bin?« schrie ihn die Frau an.

»Oh,« antwortete Mcnep gelassen, »das war einfach: Biggi hätte nie öffentlich wilden Sex von mir verlangt. Biggi hätte nie wilden Sex von mir verlangt!«

»Sowas tut mein Cheffilein nämlich nicht!« fuhr KIA entrüstet dazwischen.

»HALT'S MAUL, KIA!« schrien alle.

»Ja, dann wäre mein Plan ja gar nicht aufgegangen!« sinnierte die Frau.

»Stimmt,« Mcneps Stimme hatte einen siegessicheren Unterton, »darum ging es dir nämlich: Du wolltest so viel wie möglich Blasterbürger töten und mich hattest du von Anfang an mit auf der Liste! - Du hast mit Hase angefangen - wie übrigens hast du den armen Kerl erledigt?«

»Das war mit Sicherheit eine Blasterbombe!« rief Voyager dazwischen und fügte an: »Schrecklich! Einfach schrecklich!«

Die Frau nickte nur und Kommissar Mcnep fuhr fort: »Du hast eine ganze Reihe von Menschen ermordet, ich wäre mit Sicherheit auch nur ein Zwischenspiel gewesen!« - »Vielleicht ein kleiner Höhepunkt, aber nicht der letzte Tote!« setzte er, ein wenig eitel, hinzu und er fragte: »Und wie sollte ich eigentlich über die Klinge springen? Die Kugel hattest du doch schon für dexterEM gewählt, «Biggi»?«

»Ich konnte ja nicht ahnen, daß hier eine NATO - Konferenz stattfindet«, blaffte die Person in Biggi's Gestalt. »Nein, ich hatte vor, dich auf deinem Schreibtisch zu ficken und dich dann mit dem Gürtel deiner eigenen, heruntergelassenen Hose, zu erdrosseln! Gute Idee nicht?«

»Ich sagte schon! So was tut mein Cheffilein nicht!« schrie KIA dazwischen, »Außerdem trägt er gar keine Hose!«

Alle starrten an Mcnep herunter: aus den Falten seines schottischen Kiltes ragten zwei schöne Männerbeine.
»Jemand mit meinem Namen trägt einfach keine Hosen!« stellte Mcnep fest und redete gleich weiter: »Und das war nur dein vorletzter Fehler! Dein letzter Fehler war, daß du hier her gekommen bist, Biggi! - Oder soll ich lieber >>BETTINABEISPIEL<< zu dir sagen?«

Vor den Augen aller Anwesenden nahm die Frau, die als Biggi hergekommen war, die Gestalt von BettinaBeispiel an.

»Das ist ja ein Ding!« schrie toschibar begeistert: »Das gibt eine Schlagzeile: BETTINABEISPIEL IST DIE BLASTERMÖRDERIN - BETTINABEISPIEL, EINE FRAU GEHT ÜBER LEICHEN!«

»Nein, nein!« warf Kommissar Mcnep mit ruhiger Stimme ein, »Nicht so vorschnell, toschibar. Sie könnte genauso gut ... sagen wir .... DASBING sein!«

Im selben Moment veränderte sich Bettina Beispiel und wurde dasBing!

Alle anderen staunten mit offenem Mund und Mcnep schlug vor: »Sie könnte auch Gaddhafi sein!« Im selben Moment stand ein schneidiger Araber in einer wunderbaren Operettenuniform vor ihnen und schwang mit gefährlichen Bewegungen einen Kris durch die Luft.
Mcnep überlegte grinsend und sagte dann: »GRONKOR!«. Die unbekannte Person nahm eine neue Gestalt an und erschien als bärtiger Achtundsechsziger vor ihnen.
»Wie wäre es mit laica?« meinte der Kommissar und eine bildhübsche Hündin lief bellend durch den Raum. »laica! Liebling!« rief KIA aus.

»Laica, sitz!« befahl Mcnep und das Tier nahm hechelnd auf den Hinterläufen Platz.

»Gut!« Kommissar Mcnep war zufrieden: »KIA, verhafte bitte sofort den Hund! - Der Fall ist abgeschlossen!«

Der Autor schrieb am 8.9. 2003 um 23:55:07 Uhr zu

Blasterkrimi

Bewertung: 1 Punkt(e)

XXXVI Deckungen

‚Jeder scheint hier jeden zu decken ...' dachte Kommissar Mcnep, ‚und schließlich führt die Spur wieder zu ....'

»Johnny!« rief KIA plötzlich, »Chef, Chef, Cheffilein! Ich habe JOHNNY gesagt! Chef, war das gut?«
»Ja, ich denke schon!« Mcneps Stimme hatte eine bedrohliche Färbung angenommen.
»Calista, du versuchst nicht, Susi zu decken, sondern toschibar! ...«

»Ja«, die Blasterputze blickte schuldbewußt zuboden. »Weißt du, Mcnep, toschibar war damals ein richtig übler Typ. Deshalb ließ ich Susi in dem Glauben aufwachsen, sie sei dein Kind! Ich wollte, daß sie stolz auf ihren Vater sein kann. Aber toschibar - früher war er wirklich eine widerwärtig - sadistische Pißnulpe - toschibar hat sich in den Jahren nach Susis Geburt geändert. Und seine Karriere bei der Blasterzeitung hat ihm sehr gut getan. Ich kam nach Susis Geburt wieder mit ihm zusammen und sie nannte ihn erst Onkel toschibar, später hat sie ihn als ihren Stiefvater akzeptiert. Inzwischen weiß sie, daß du gar nicht ihr Vater bist, sondern ihr Stiefvater ihr wirklicher Vater! - Wir haben einen Gentest machen lassen!«

»Du wußtest das?« keifte Rita los, »Und warum hast du mir erzählt, Kommissar Mcnep sei dein Vater ....?«

»Nur die Ruhe,« antwortete Mcnep an Susis Stelle. »Susi wollte nicht Calista schützen, wie ich zuerst angenommen haben, sondern ...«

»Ach du mein lieber Johnny!« gab RitaRatlos ratlos von sich.

»Das habe ich doch vorhin schon gesagt!« protestierte KIA, der offenkundlich mal wieder gar nichts verstand.

»Das heißt, du hast mit mir nur geschlafen, um diesen Johnny....«

»Zu schützen! - Ja!« stellte Mcnep fest.

»Verstehe das nicht falsch!« sprudelte Susi los, »Ich liebe dich wirklich! Nur am Anfang ging es mir darum, Johnny zu helfen! Inzwischen ist es mir ernst! Ich will nur dich! - Aber dennoch ... Johnny ist so lieb, so süß ... er ist unschuldig!«

»Er ist eine ziemliche Ratte, wenn ich mir die Bemerkung erlauben darf. Denn ich habe mit einem großen Team über ihn recherchiert!« toschibar meldete sich zum ersten Mal wieder zu Wort. »Er kann für eine Reihe von Blasterverbrechen verantwortlich gemacht werden. Vielleicht ist er zum Morden sogar in der Lage. So wie Sie und ich auch, Herr Kommissar! So wie alle Menschen. Aber er wäre nicht in der Lage, so genial vorzugehen! Er steht - aus meiner Sicht - auf einer intellektuellen Stufe mit verschiedenen australischen Beuteltieren!« Er räusperte sich, warf einen Blick auf KIA und fügte hinzu: »Oder auf der Ihres Assistenten!«


Der Autor schrieb am 20.8. 2003 um 23:10:46 Uhr zu

Blasterkrimi

Bewertung: 1 Punkt(e)

XIII Neuigkeiten über Diso

Soeben hatte Mcnep mit Dr. Wenkmanns Sekretariat gesprochen und einen Termin für 15.00 Uhr am selben Nachmittag bekommen.
Er wollte sich aufmachen, um irgendwo eine Kleinigkeit zu Mittag zu essen, da klingelte sein Telefon.

»Ich bin's, Cheffi, der liebe, liebe KIA!« tönte es aus dem Hörer.
Mcnep gab ein genervtes Grunzen von sich und konnte die Bemerkung nicht herunterschlucken: »Wie schade, und ich dachte, es wäre vielleicht ein erfreulicher Anruf!«
»Ich habe Neuigkeiten, Chef,« fuhr der Assistent ungerührt fort, »dieser Diso ist verschwunden!«
»Ach!« Mcnep saß mit einem Schlag kerzengerade am Schreibtisch. »Ist ja interessant!«
KIA berichtete weiter: "Ich habe herausgefunden, wo er wohnt und was er beruflich macht!
Er gehört irgendwie zu diesen neureichen, ewig buckelnden Blaster - mediokeren, die sich irgendwo ständig im Mittelmaß ergehen!"
»KIA!« rief Mcnep erstaunt, »Was für eine brillante Wortwahl!«
»Jedenfalls,« fuhr der Assistent fort, "soll er ziemlich dick drin im Kelchgeschäft sein! Ist aber vielleicht nur ein Gerücht.
Außerdem ist er bekannt für gelegentliche verbalinjurische Ausfälle und agressive Wortattacken!» «Interessant!» gab Mcnep zurück, «Aber noch interessanter finde ich, wie gewählt du dich auf einmal ausdrückst!"
»Ja, nicht wahr?« KIA kicherte verlegen und berichtete weiter: »Diso ist deswegen in Behandlung, Herr Kommissar und jetzt raten Sie mal bei wem!«
»Äh, bei wem schon? Vielleicht bei Alfred Adler?« seufzte Mcnep. »Nein!« meinte KIA mit Genugtuung in der Stimme. »Dann vielleicht bei Carl Gustaf Jung?« »Nei-hein!« triumphierte der Assistent. »Sigmund Freud?«
»Nöööö!«
»Carl Rogers? Minushin, Steve de Shayzer, Insoo Kim Berg? Arist von Schlippe, Uwe Johnson, Carl Schurz, Wernher von Braun, Britney Spears, George W. Bush?«
»Naaheiiin!« trällerte KIA fröhlich.
»Ja, dann weiß ich es nicht!« beendete der Kommissar das Spielchen.

»Diso ist bei Dr. Wenkmann in Behandlung!« erklärte KIA und betonte mit großer Genugtuung jedes einzelne Wort.
»Ist ja ein Ding! - Na, dem gehe ich nach! - Und jetzt erklär' mir noch, was du mit dem Verschwinden meintest!«
»Ja,« erklärte der Assistent eifrig, »ich habe mit den Nachbarn gesprochen! Und mit dem Postboten, mit dem hat er ein Verhältnis! Diso ist seit vorgestern Abend nicht mehr gesehen worden!«
»Tja, KIA, und was sagt uns das?« fragte Mcnep.
»Keine Ahnung, Chef!«
»Genau!« antwortete der Kommissar und legte auf.


Der Autor schrieb am 29.8. 2003 um 23:47:30 Uhr zu

Blasterkrimi

Bewertung: 2 Punkt(e)

XXIII Pause im Afrikanischen Blaster

DerAfrikanischeBlaster lag ruhig da im Schein der Abenddämmerung. Der Kommissar stand sehnsuchtsvoll in sich versunken da und ließ seine Blicke schweifen. Aufragen vor sich sah er das schillernde, bunte und dunkle, fröhliche, ausgelassene und traurige, das große und mächtige Afrika aufragen. sein Blick wanderte über Marokko, Tunesien, Algerien, Libyen, Ägypten, Mauretanien, Mali, Niger und Nigeria, bis in den tieferen Süden. Lange ließ er seine Augen durch Wüsten, wie die Sahara und über Gebirge wie den Atlas und das Usambara - Gebirge gleiten Er genoß das wohlige Odium der Seen, wie des Victoria - und des Tschad - Sees und ließ seine Augen wohlgefällig und neugierig, durch die Soukhs von Marrakech, Fes, Meknes, Algier, Ougadougu und vielen anderen Städten gleiten. Mit offenen Sinnen durchstreifte er die Steppen und Savannen von Namibia und Sambia, Botswana, Simbabwe und Südafrika!

‚Wie sehr ich das liebe!' dachte Mcnep.
Wie so oft, wenn die Last des Lebens ihn zu erdrücken schien, begab er sich hierher. DerAfrikanischeBlaster gab ihm innere Ruhe und Ausgeglichenheit zurück. Half ihm, sein Urteilsvermögen zurückzugewinnen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.
Und genau das brauchte er jetzt, da eben die Last des Lebens, in Gestalt der Schwierigkeiten seiner Arbeit, auf ihn einzustürzen schien.

Ja, es war eine harte Nacht gewesen, nach dem Mord an diso in der Toilette der Höflichkeitsliga, direkt ‚vor seinen Augen'. Und ein harter Tag ohne Schlaf und ohne Ruhe war gefolgt.

»Mcnep!« hatte der Blaster - Polizeichef gedonnert, »Was ist mit Ihnen los? Sie sind mein bester Mann, aber inzwischen haben Sie hier vier Leichen und keinerlei Ermittlungserfolge! Hier wurden respektable Blastergrößen dahingemeuchelt und was tun Sie, Mcnep? - Die Reporter der Blasterzeitung belagern schon mein Haus und die Blastermacher machen mächtigen Druck auf mich! Die wollen meinen Kopf ... und natürlich auch Ihren!«

»Aber wir haben ein paar ganz heiße Spuren!« hatte Mcnep geantwortet, » .... ich vermute bereits, welche Personen zum engeren Täterkreis gehören könnten. Ungefähr! Möglicherweise! Vielleicht, aber sicher bin ich nicht! Und meine Hypothese ist ...!«

» Ich erwarte aber keine heißen Spuren, keine Vermutungen und keine Hypothesen!« hatte der Blaster - Polizeichef ihn schroff unterbrochen und abschließend hinzugefügt: »Sondern ich erwarte: FAKTEN, FAKTEN, FAKTEN!«

Und diese Gardinenpredigt war nicht alles gewesen, was Kommissar Mcnep an diesem Tag an Unannehmlichkeiten widerfahren war.


FORTSETZUNG FOLGT

Der Autor schrieb am 17.9. 2003 um 00:58:18 Uhr zu

Blasterkrimi

Bewertung: 3 Punkt(e)

XXXXVI Aufklärende Fotos

Dann war der Blaster - Polizeichef in das Vernehmungszimmer gestürmt: »Mcnep,« hatte er aufgeregt gekeucht, »was ist da los? Ich habe mehrere Briefe, Telegramme, E-Mails und Faxe, allesamt mit Fotografien, erhalten. Auf dem einen Foto tötet dexterEM Hase, auf dem anderen ermordet Wenkmann diso! - Dann gibt es immer wieder mal ein Foto, auf dem abgebildet ist, wie Hase Johnny ermordet!« . Er wirkte völlig verzweifelt und verwirrt, mit den Worten: »Ich rufe meinen Psychiater an!« verließ der Blaster- Polizeichef das Vernehmungszimmer. Heynz Hyrnrisz folgte ihm, so schnell er konnte.

Kommissar Mcnep grinste breit.

»Dann gibt es jetzt Fotos mit verschiedenen Tätern zu verschiedenen Morden!« stellte RitaRatlos fest, »Das heißt, Sie sind unschuldig Chef! Sie sind das Opfer irgendeiner Kampagne!« »Ja, aber alle Täter, außer mir sind schon tot! Was bedeutet das?« Mcnep stand auf und ging auf und ab. »Und warum sind diese Nachrichten beim Polizeichef eingegangen? Offenbar will uns jemand helfen!«
»Ja, vielleicht!« gab Mcnep zweifelnd zurück.
»Vielleicht ist es ja der Täter selbst, der hinter den Informationen steckt!« überlegte toschibar laut und fuhr fort: »Manche Serienkiller spielen auf diese Weise gerne mit der Polizei. Das liegt sozusagen in ihrer Natur!«

»Ja,« gab der Kommissar sinnierend zurück, »möglich, das liegt in ihrer ...!« er stutzte, blieb stehen und sah den Chefredakteur der Blasterzeitung verblüfft an: »Äh, was haben Sie gesagt? Irgendwas mit NATUR oder was?«
»Ja,« gab toschibar, jetzt selbst erstaunt zurück, »das habe ich gesagt!«

»NATUR! Genau!« Mcnep schlug sich mit der flachen Hand gegen die Stirn.

»Herr Kommissar, geht es Ihnen gut?« Rita ging besorgt einen Schritt auf ihn zu.

»Ja, ja! Alles in Ordnung!« rief er, wie befreit aus, »Ich verstehe jetzt! ‚BEDENKE DIE NATUR DES BLASTERS!' - Genau! Toschibar, obwohl Sie der Vater meiner Tochter sind: Ich mag Sie!« »Oh!« der Angesprochene errötete, »Ich Sie auch, Kommissar Mcnep!«
»Gut! Könnten Sie in Erwägung ziehen, mir in Hamburg Ihr Ja - Wort zu geben?«
»Ja, darüber denke ich gerne nach!« antwortete der Chefredakteur der Blasterzeitung verlegen.
Alle sahen Mcnep besorgt an. Bis auf KIA, der eine günstige Gelegenheit gesucht hatte, zu verschwinden: »Ich geh' jetzt mal, mir ein Eis holen!«

»NEIN! DU GEHST JETZT NICHT! DU NATTER, DIE MICH VERHAFTEN WOLLTE!« brüllte Mcnep und fügte hinzu: »Und wenn, dann bringst du allen eins mit! - Verstanden?«
KIA nickte schuldbewußt und trollte sich.

»Aber was meinen Sie denn jetzt genau?« fragte Rita ratlos.

»Das, meine Lieben, werde ich euch nicht hier und nicht jetzt erläutern!« antwortete der Kommissar.

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