Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 106, davon 106 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 54 positiv bewertete (50,94%)
Durchschnittliche Textlänge 1904 Zeichen
Durchschnittliche Bewertung 0,868 Punkte, 46 Texte unbewertet.
Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 6.8. 2003 um 20:08:13 Uhr schrieb
Der Autor über Blasterkrimi
Der neuste Text am 17.4. 2014 um 09:56:31 Uhr schrieb
Joo über Blasterkrimi
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 46)

am 17.8. 2003 um 03:37:12 Uhr schrieb
Der Autor über Blasterkrimi

am 9.4. 2007 um 13:39:34 Uhr schrieb
carina über Blasterkrimi

am 9.4. 2007 um 13:33:26 Uhr schrieb
büromensch über Blasterkrimi

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Blasterkrimi«

Der Autor schrieb am 20.8. 2003 um 23:13:42 Uhr zu

Blasterkrimi

Bewertung: 4 Punkt(e)

XIV Villa Wenkmann

Kommissar Mcnep pulte Essenreste aus den Zwischenräumen seiner Zähne, als er in Dr. Wenkmanns Praxishaus eintrat. Es handelte sich um eine geräumige Villa in einer der feinsten Gegenden des Blasters. In diese Straße mündete die Schloßallee und in der Nähe gab es das Stadttheater, das Städtische - Museum, verschiedene Kunstgalerien, feine Boutiquen, manches feine Nobelrestaurant und - so stellte Mcnep mit Interesse fest - das Vereinshaus der HÖFLICHKEITSLIGA.

Ganz schön nobel!' dachte der Kommissar bei sich, als er die marmorgetäfelte Vorhalle im Erdgeschoss betrat.
Er ging auf die große, zweigeteilte Eichentür zu, neben der ein großes Schild prangte: PRAXIS DR. WENKMANN.
Die Tür ging auf, kurz bevor er sie erreicht hatte und eine junge, hübsche Angestellte, gekleidet in gediegenste und knappe Garderobe, strahlte ihn mit blendend weißem Lächeln an.
»Kommen Sie herein, Herr Kommissar! Der Doktor erwartet Sie


Kurz darauf saß Mcnep in einem tiefen, teuren Ledersessel und fragte sich, ob wohl alle Psychiater zartrosafarbene Anzüge tragen würden.
Der Doktor hatte ihm eine teure Zigarre angeboten, die Mcnep aber ausschlug. Stattdessen zündete er sich eine Pfeife an.
»Ich selbst bin ja Nichtrauchererklärte Wenkmann. »Aber wir haben doch alle so unsere kleinen Schwächenund er hantierte mit kleinen Wattebäuschchen herum, die in mehreren Häufchen auf seinem Eichenholzschreibtisch lagen.
»Leider habe ich nur eine halbe Stunde Zeitteilte Dr. Wenkmann mit. Um 15.30 Uhr habe ich einen wichtigen Termin mit einem Patienten.
Ob wohl alle Psychiater wasserstoffblond gefärbtes Haar haben?' fragte Mcnep sich träge.
Nach dem Essen fühlte er sich immer etwas schwerfällig und müde.

Und dann riß er sich zusammen und begann.

»Dr. Wenkmann, ich weiß um Ihren guten Ruf in der Blastergemeindelog er, aber ich muß Ihnen ein paar Fragen stellen!"
»Kommissar Mcnep, ich helfe der Polizei immer gerneantwortete der Psychiater mit breitem Lächeln.

»Gut! Was wissen Sie über Hase

»Äh, Hase? Über Patienten darf ich keine Auskunft gebenDr. Wenkmanns Lächeln wurde noch breiter, »das verstehen Sie sicher
»Ja, klarlächelte Mcnep breit zurück. »Hase war also Ihr Patient
»Das habe ich nicht gesagtWenkmanns Lächeln wurde noch breiter und er warf mit einer lockeren Handbewegung einen Wattebausch auf den Kommissar, »Sie Schelm Sie

»Gut, Doktor! Wir reden jetzt über einen toten Patienten
»ACHWenkmann schien erschrocken zu sein.
»Ja, Hase wurde in der vorletzten Nacht ermordet
»Oh Gott! Ermordet
»Ja
»Wie schrecklich
Kommissar Mcnep teilte dem Psychiater die wichtigsten Sachverhalte mit.
Dann fragte er ihn nach DexterEM.

»Naja, der Name erinnert mich an ... nein, keine Ahnung! Von DexterEM ich nie gehörterklärte der Doktor und jonglierte mit drei Wattebäuschen.

»Und Diso? Was sagt Ihnen Diso

»Kenne ich nichterklärte der Psychiater und sah auf die Uhr, »Und wenn, dann würde ich es Ihnen nicht sagen
Aha, er will nicht zugeben, daß Diso sein Patient ist!', dachte Kommissar Mcnep: ‚Er hat gelernt!'.
»Und außerdem muß ich Sie bitten, jetzt zu gehenDr. Wenkmann stand auf, »Ich habe jetzt gleich meinen nächsten Termin! Wenn Sie weitere Fragen haben - machen Sie einen Termin

Mcnep erhob sich ebenfalls. »Herzlichen dank für Ihre Kooperation! Sie haben mir sehr geholfen, Dr. Wenkmann

»Ach ja?«, Wenkmann wirkte nervös, als ob er sich fragte, wie er geholfen haben könnte.
Ich kriege dich, Doc!' dachte Mcnep und ging in die marmorgetäfelte Halle hinaus.

Die Eichentür schloß sich und im selben Moment schoß eine große, hagere Gestalt zur Eingangstür herein.

»Verdammt! Insubordinierte Scheißekacker! Alles unverifizierte Speichelkonsumenten!«
schimpfte er vor sich hin und lief auf die Praxistür zu.
»Kommen sie rein und machen Sie nicht so einen Lärm, Disohörte Mcnep den Psychiater zischen, als er dem Patienten öffnete.

Mit dem allerbreitesten Grinsen verließ Mcnep das Haus.

Der Autor schrieb am 19.9. 2003 um 22:50:53 Uhr zu

Blasterkrimi

Bewertung: 2 Punkt(e)

XXXXVIII Doppelgänger?



Sag mir lieber, wo du gestern Nachmittag so gegen dreizehn Uhr warst!' hatte Mcnep seinen Assistenten gefragt.

Äh...da war ich mit laica in der Sauna!' hatte der unsicher geantwortet.


Aha!' hatte der Kommissar zurückgegeben, ‚Das dachte ich mir!'

»Und was meinen Sie damit, Cheffilein?« fragte KIA ängstlich, »Habe ich etwas falsch gemacht

Rita prustete los und Mcnep enthielt sich einer direkten Antwort: »Nein, du diesmal nicht! Aber mir ist die letzten Tage bei dir mehrmals aufgefallen, daß du so ... gewisse lichte Momente hattest

»Na undfragte KIA erstaunt, »Die habe ich doch dauernd
Diesmal lachten auch die anderen, aber Mcnep fuhr fort: "Ich habe nämlich zur selben Zeit mit dir, KIA geredet! Und jetzt ist mir klar geworden, KIA, das warst nicht du! Zu letzt ist es mir aufgefallen, als du im Auto so schlau über radon - das Gas, geredet hast! -
Und als dann der Polizeichef in Kapitel 45 und 46 von den merkwürdigen Fotos erzählte war es mir klar: Es gibt hier Doppelgänger - und zwar mindestens einen! - Und dann wurde mir klar, was Rufus der Weise im Blasterorakel meinte, als er sagte: ‚Bedenke die Natur des Blasters!'.
Oh, Manner schlug sich mit der flachen Hand vor den Kopf: «Daß mir das nicht vorher klar geworden ist!"

Die anderen sahen ihn erstaunt an.

In diesem Moment kam Biggi zur Tür herein und rief: »Mcnep, ich will wilden Sex! Jetzt und sofort

»Na bitte!« triumphierte der Kommissar, »Da haben wir doch den Mörder

»Wie bittefragte Biggi.

Der Autor schrieb am 17.8. 2003 um 04:03:10 Uhr zu

Blasterkrimi

Bewertung: 4 Punkt(e)

I Der Leichenfund

Morgendämmerung im Blaster. Eine schläfrige Atmosphäre herrscht überall. Noch ist alles ruhig. Nur entfernt verhallen irgendwo ein paar Schritte.

Jetzt schlurft Callista herbei, die Haare mit ihrem alten Lieblings-Kopftuch hochgebunden, die karierte Schürze um die fülligen Hüften gewunden.
Die Blasterputzfrau geht an die Arbeit.
Da stutzt sie: zwischen zwei von Spinnweben überzogenen, alten und lange nicht bewerteten Stichworten liegt etwas. Sie entdeckt eine greulich verstümmelte und blutüberströmte Gestalt am Boden. Eine Leiche. Und Blut. Überall Blut.

Ein langgezogener Schrei des Entsetzens hallt durch den Blaster.

Der Autor schrieb am 20.8. 2003 um 23:09:46 Uhr zu

Blasterkrimi

Bewertung: 4 Punkt(e)

XII Das Gute Gespräch

Kommissar Mcnep hatte sich ins Büro zurückbegeben. Er setzte sich an seinen Schreibtisch und wählte eine Telefonnummer, die ihm noch gut bekannt war. Sekundenlang schossen ihm Bilder aus vergangenen Tagen durch den Kopf.

»Ach du bists, Mcnepklang ihre Stimme erfreut, nachdem sie sich gemeldet und er seinen Namen genannt hatte.

"Ja, Biggi! ich brauche deine Hilfe. Dann erklärte der Kommissar Biggi, worum es ihm ging.

»Selbstverständlichmeinte die Frau, als er fertig war. der Polizei helfe ich doch gerne. Sie verabredeten sich, gemeinsam am selben Abend an einer gesellschaftlichen Veranstaltung der Höflichkeitsliga teilzunehmen.
Zum Schluß des Telefongespräches fragte sie: »Ach, übrigens, trägst du eigentlich immer noch Ohrenwärmer im Bett?«.

Der Autor schrieb am 30.8. 2003 um 00:04:04 Uhr zu

Blasterkrimi

Bewertung: 2 Punkt(e)

XXVII Rita über Susi und Johnny

Zwei Stunden später saß Rita Ratlos Kommissar Mcnep an seinem Schreibtisch gegenüber. Beiden sah man die lange Nacht an. Vor ihnen standen zwei Becher mit Kaffee.
KIA hatte sich wieder aufgemacht, auf die Suche nach einem weichgekochten Ei.

Sie machten ein bißchen Smalltalk, redeten über Mcneps vereinsamten Beagle, über Ritas verlausten Katus und über den unfähigen KIA, bis Mcnep fragte:
»Was also ist so wichtig, daß du es mir nicht am Telefon sagen kannst

»Ach, nichts, Herr Kommissarantwortete Rita Ratlos.

»Dann erzähle mir von Susi und Johnnybat Mcnep. Inzwischen war er wieder vollkommen ruhig und orientierte sich wieder fallbezogen an Sachverhalten.

»Ja, dieser Johnnyerklärte Rita eifrig, »scheint ein ganz übler Mensch zu sein! Er schlägt Susi und mißhandelt sie geistig und seelisch

»Hm!«, Mcnep nickte mitfühlend und sah seine Assistentin erwartungsvoll an.

»Er lebt von illegalen Geschäften, er ist ein richtig organisierter Gangster, ich sage nur: Drogengeschäfte, Mord, Raub, die ganze Bandbreite

»Okay, und was gibt es über Susi zu sagenfragte der Kommissar nach.

»OhRitas Gesicht begann zu strahlen, »Susi ist eine ganz Liebe! «Sie ist freundlich, sanftmütig, und liebevoll!"
»Ja, und weiterMcnep setzte sich in seinem Sessel auf.

»Und sie küßt so gutRita verdrehte schwärmerisch ihre Augen.

Der Kommissar sprang auf: »Ritabrüllte er, »du willst mir doch nicht sagen...«.

»Doch, Kommissarantwortete sie, »Ich war mit Susi im Bett

Der Autor schrieb am 18.8. 2003 um 19:34:40 Uhr zu

Blasterkrimi

Bewertung: 1 Punkt(e)

VIII Der Sumpf

Mcnep sah durch den Dunst und den Nebel die Straße hinunter. Das war eine wahrhaft finstere und üble Gegend. Der Odem der Verderbnis lagerte schwer und übelriechend in der Luft und hob sich zäh aus den Gossen.
Hier war der Bodensatz des Blasters versammelt: Lug und Trug, Heuchelei, Verbrechen, Sexgeschichten, Totschlag, Pornographie, Mord, Hurerei, Betrug, Rauschgift und Wahnsinn, lauerten nebeneinander.
Entsetzlich!' dachte der Kommissar. ‚Aber auch so faszinierend!'.
Wie oft hatte er, in schlaflosen Nächten, sich selbst hierher auf den Weg gemacht. Und er hatte diesen Gestank - oft genug war er ihm eher als ein süßer Duft erschienen ..., des Morbiden in sich aufgesaugt, ihn genossen wie erlitten. Er war den Verlockungen dieses Sumpfes und seinen Qualen erlegen, hatte sie ausgekostet und ... sich schließlich eine Pfeife angezündet, war nach Hause gefahren und sich von den Verlockungen befreit. Aber die Verführungen waren da. Zweifellos. Entsetzlich, abscheulich und sooo süß!

»Cheheeef! Träumen Siefragte KIA.

»Äh, ich..., hmhm!«, Kommissar Mcnep räusperte sich und schrak aus seinen Gedanken auf.
Sofort war er wieder voll da. "Okay, KIA! Du siehst dich mal in der Nachbarschaft um, befrag' die Leute, ob ihnen in letzter Zeit was besonderes aufgefallen ist!
Rita, wir beide besuchen DexterEM! Mal sehen, was der so zu erzählen hat!"

Der Autor schrieb am 23.8. 2003 um 19:01:11 Uhr zu

Blasterkrimi

Bewertung: 3 Punkt(e)

XX Begegnung im Restaurant

Sie betraten das Restaurant der Höflichkeitsliga.

»Ein wirklich gediegener Clubmeinte Kommissar Mcnep.
Dann hielt er inne. »Da vorne sitzt Dr. Wenkmann!« flüsterte er Biggi zu.
»Ja, und daneben sitzt diso!« flüsterte Biggi zurück, »Und wer ist dieser häßliche Kerl daneben

»Das, meine liebe Biggi, ist mein Assistent KIAstellte Mcnep trocken fest.

Einige zufällige Stichwörter

Klingone
Erstellt am 16.11. 1999 um 22:35:13 Uhr von Vampyra, enthält 41 Texte

Rauchbier
Erstellt am 8.9. 2000 um 00:23:12 Uhr von Floz, enthält 19 Texte

Anke
Erstellt am 10.5. 2003 um 20:35:41 Uhr von biggi, enthält 95 Texte

Laufrad
Erstellt am 10.7. 2005 um 14:36:42 Uhr von ARD-Ratgeber, enthält 4 Texte

Menschenauflauf
Erstellt am 8.7. 2008 um 13:55:50 Uhr von orschel, enthält 5 Texte


Der Assoziations-Blaster ist ein Projekt vom Assoziations-Blaster-Team (Alvar C.H. Freude und Dragan Espenschied) | 0,0570 Sek.