| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
406, davon 390 (96,06%)
mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 147 positiv bewertete (36,21%) |
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0,177 Punkte, 119 Texte unbewertet.
Siehe auch: positiv bewertete Texte
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| Der erste Text |
am 25.6. 1999 um 12:54:12 Uhr schrieb Dragan
über Sinn |
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am 19.4. 2024 um 08:55:46 Uhr schrieb Gerhard
über Sinn |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 119) |
am 24.10. 2002 um 18:30:58 Uhr schrieb 3*** über Sinn
am 24.8. 2012 um 20:46:17 Uhr schrieb Höflich über Sinn
am 17.7. 2009 um 01:20:48 Uhr schrieb Goethe über Sinn
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Sinn«
Hämathom schrieb am 14.4. 2000 um 12:13:02 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
Was für ein schöner Zeitpunkt, um schizophren zu werden, dachte ich mir heute, als ich vor die Tür trat. Die Welt sieht komisch aus, auf eine seltsame Weise entrückt, es passiert so viel auf einmal, Autos fahren, weil Autofahrer drinsitzen, die irgendwann das Autofahren gelernt haben, die ein Leben leben, das ich nicht genau kenne, wie riecht es bei dem im Wohnzimmer, was denkt er von seinem Wohnzimmer aus, sieht er die Taube, die auf dem Grünstreifen am Strassenrand landet, ich laufe vorwärts, der Wind weht mir um den Körper, schafft das gesunde Gefühl, in 3D dazusein, Leute stehen an der Bushaltestelle, wie hat alles hier damals ausgesehen, als noch Hitler geherrscht hat, wer bewahrt die Erinnerung an den Geruch und die Farben von Hitler-Deutschland, die Frau, die müde aussieht, sie könnte damals schon in Berlin gewohnt haben, wird sie genug weitergegeben haben, wer überwacht, dass nicht zuviel Lügen erzählt worden sind in den vergangenen Jahrzehnten in irgendwelchen widerlichen deutschen Wohnzimmern, es ist noch gar nicht so lange her, wir fühlen uns geschützt durch eine relativ kurze Aneinanderreihung von zehn und nochmal zehn und so weiter Jahren. Ich spucke aus und denke an die Aspirin in meiner Tasche und dass ich grausamen, bösen Durst habe und dass ich, während ich die Menschen in der U-Bahn verschlinge, ihre Bilder mit einer kleinen, hässlich gestalteten Seltersflasche hinunterspülen werde, dorthin, wo der ganze Müll liegt.
Annemotte schrieb am 17.5. 2007 um 19:53:06 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Also diese Sache mit der Suche nach dem Sinn des Lebens ist völlig unsinnig!
An dieser Aufgabe sind schon ganz andre gescheitert als unsereiner. Dabei liegt die Antwort auf der Hand; sie ist nur – wie so oft – viel einfacher, als uns lieb ist:
Als der liebe Gott noch sehr klein war, wollte er gern ein bissl spielen.
Doch mit wem? War ja keiner da! Und dunkel war’s noch dazu. Also hat er erst
einmal die Sonne gebastelt. Schon beachtlich, so aus dem Nichts – ganz schön
begabtes Kerlchen. Und dann kamen diese wunderbaren Dinge dran, an denen wir
uns auch heute noch gern erfreuen: die Erde mit ihrem Wind, Wald, Wasser;
ihren Tieren und bunten Blümchen. Und weil er sich schon immer ein Mobilé
gewünscht hatte, befand er, daß Sonne und Erde sich umeinander zu drehen
hätten. Zwecks besserer Ausleuchtung der hübschen blau-grün-weißen Erdenkugel
erfand er dann noch den Mond. Er war – zu Recht, wie ich finde – sehr stolz
auf seine Bastelei. Und wurde übermütig! Sterne fand er derart entzückend,
er konnte nicht genug von ihnen bekommen. Squillionen hat er an den vormals
nackten Himmel gepappt. Soweit, so gut! Doch nun war er völlig erschöpft.
So schlief er denn ein paar Jahrtausende und wachte - blöderweise - als erwachsener Gott wieder auf.
Und wie das so ist mit Erwachsenen: die denken einfach viel zu viel!
Die spielen nicht mehr einfach nur so in den Tag hinein. Und vor allem
wollen sie für das, was sie tun bewundert werden. Doch war da wiederum
niemand, der ihm diesen Gefallen hätte tun können. Blöde Sache, gar keine
Frage! Doch was er sich dann dabei gedacht hat, den Menschen zu bauen…? An
Dämlichkeit definitiv nicht zu toppen. Doch seine mit dem Erwachsenwerden
erworbene Eitelkeit in Tateinheit mit Stolz und Ehrgeiz ließ ihn nicht
ruhen. Der eigentlich ganz nette, harmlose Prototyp des Menschen langweilte ihn schnell.
„Nee…, da kann man doch mehr draus machen.“ dachte er sich. Und er konnte!
Und er baute immer neue – seiner Meinung nach bessere – Modelle.
Dann eines Tages war er müder als je zuvor. Er gönnte sich eine Pause. Ein
weiterer fataler Fehler. Seine neueren Entwürfe hatte er mit der Funktion
ausgestatte, sich selbstständig weiter (?) zu entwickeln. So geschah es
(viele Eltern können ein Lied davon singen), daß, kaum hatte Gott seine
übermüdeten, rotgeränderten Augen geschlossen, seine Kinder taten, was ihnen
in ihren inzwischen sehr komplexen Sinn kam. Nun schläft der liebe Gott
immer noch. Der Glückliche! Er wäre entsetzt ob der Konsequenzen seiner
Verbesserungswut. Er hat uns kaputt verbessert! Jawoll! Wir rotten Tierarten
aus, zerstören die einstmals so hübsche Erde, vermehren uns unkontrolliert,
so daß nicht mehr genug Futter und Wasser für alle da ist. Und als absolute
Krönung lassen wir keine Gelegenheit aus, uns gegenseitig das Leben
möglichst zur Hölle zu machen, was wiederum kein guter Vergleich ist, denn:
Laut der Bibel ist die Hölle voller Schwefelschwaden (ganz prima Wort!).
Schwefel brennt und schwafelt – oder schwefelt - bei exakt 444,5 °C. Davon sind wir wohl noch einiges entfernt hier auf unserem trotzalledem noch schönen Planeten, gell?!
Und demnach lautet die Antwort auf die Frage nach dem Sinn unseres Lebens –
auf die aber außer mir keinereiner kommt: Wir waren als nettes Spielzeug
gedacht! Und dann ist was schiefgegangen. Nun müssen wir’s ausbaden.
Potzblitz, so einfach ist das!
Karl Schnietzer schrieb am 1.8. 2001 um 08:59:27 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Tja,jeder hat sich sicher schon einmal Gedanken über den eigentlichen Sinn irgend einer Sache gemacht,vielleicht auch gefunden,aber nur für sich selbst.Beispiel:Geschlechtsverkehr,,Selbsterhaltungstrieb,,Befriedigung,,Notwendigkeit...
Die beliebteste »Sinnfrage« ist die des Lebens.Jeder gibt ihm einen anderen,oder keinen,was ja auch eine! Antwort auf diese Frage ist.
Wenn man den wahren Sinn des Lebens kennt,läuft man Gefahr sich selbst zu töten,weil man ja nun den Sinn kennt,und das ist langweilig.
Ist DER Sinn vielleicht nur fiktiv,um nach ihm zu suchen und dabei andere Sachen zu entdecken?Oder ist die Frage nur paradox?
Ich frage nicht mehr nach dem Sinn,sondern nach Gründen,welche zwangsläufig einer Tatsache voraus sind.Ich möchte aber nicht alle Gründe wissen,weil dann die Frage nach dem Sinn neu entsteht. Karl
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