| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
406, davon 390 (96,06%)
mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 147 positiv bewertete (36,21%) |
| Durchschnittliche Textlänge |
292 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung |
0,177 Punkte, 119 Texte unbewertet.
Siehe auch: positiv bewertete Texte
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| Der erste Text |
am 25.6. 1999 um 12:54:12 Uhr schrieb Dragan
über Sinn |
| Der neuste Text |
am 19.4. 2024 um 08:55:46 Uhr schrieb Gerhard
über Sinn |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 119) |
am 10.11. 2006 um 22:28:24 Uhr schrieb dei mudda über Sinn
am 24.8. 2005 um 17:03:22 Uhr schrieb Dietmar Zankel über Sinn
am 16.10. 2006 um 03:02:17 Uhr schrieb mcnep über Sinn
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Sinn«
Raphaela schrieb am 30.12. 1999 um 13:17:16 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Der Frage nach dem Sinn wächst im Verlauf der Zivilisationsgeschichte und in der Dynamik der Aufklärung eine neue Qualität zu: Das Subjekt ist es, das dazu aufgerufen ist, sich und sein Leben mit Sinn auszustatten. Im Prozess der Modernisierung, der Ausdifferenzierung und Pluralisierung der Lebenswelten war und ist der Einzelne dazu gezwungen, Formen und Techniken der Rationalisierung und Psychologisierung zu entwickeln. Lebensläufe, Alltage wie auch Sinnsysteme wurden reflexiv und gingen in die Verfügung und Verantwortung des Einzelnen über.
Während wir mit großer und erlernter Selbstverständlichkeit den Anspruch erheben, unserem Leben Sinn zu verleihen, leiden wir gleichzeitig unter dieser Anforderung.
Wenn wir uns die Frage nach dem Sinn stellen, so steht dahinter der Impuls, die täglich erfahrene Komplexität zu reduzieren.
Dass wir uns die Sinnfrage immer wieder stellen, dies hat seinen Grund im Prozess der Individualisierung.
123 schrieb am 16.7. 2006 um 17:56:10 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Es war eines lauen, gemächlichen Sommernachmittags. Ich wurde zu Prof. Dr. Böbel in den Gummibärengäßleinweg an der steinernen Kettenbrücke im Schatten der reichlich verzierten, spitzgotisch umherwinkelnden Baudenkmäler der Nürnberger Altstadt bestellt. Es ging darum, wichtige Dokumente abzuholen, die ich dann eilends nach Erlangen fahren sollte. Wir schrieben nämlich das Jahr 1992, und E-Post, nun, so etwas gab es ja noch nicht, ganz abgesehen davon, daß Prof. Dr. Böbel wohl auch solche Mittel und Wege der Kommunikation nicht genutzt hätte, wären sie schon im Allgemeinen der Zeit zugänglich gewesen. Aber ich will nicht abschweifen. Es war an diesem, wie schon erwähnt recht lauen Nachmittage, daß mir eine Art Licht aufgehen sollte. Grund hierfür war ausgerechnet ein an sich und bei sich gesehen schlimmes Unglück, daß mir im Zuge der Erfüllung meines Auftrages - des Abholens der Dokumente beim lieben Prof. Dr. Böbel - unvorraussehbar zustieß:
*Klopf, Klopf*
»Dr. Bööbel? Herr Professor?«
»Ja, kommen sie, Lübke, kommen sie nur herrrein!«
»Ah, ja, hallo Herr...«
»Jaja, kommen sie, kommen sie...So«
»Herr Professor Böbel...«
»Ja!«
»Grüßgott!«
»So, setzen Sie sich doch erst...«
»Also, also... Herr Böbel...«
Und von hier aus nahm das Unglück seinen Lauf! Bei dem Versuch mich hinzusetzen, stieß ich an einen der Stützbalken, welche in dem alten Fachwerkhaus, daß der Professor Dr. Böbel in der spitzwinkligen, romantischen aber auch schattigen Nürnberger Altstadt bewohnte, hie und da umherstanden. Schlimm genug! Noch schlimmer: Der gute Professor Doktor Böbel hatte eben an jenen Stützbalken ein Regalbord befestigt, auf dem eine große Büste Melanchthons stand (ein häßlicher Mann!), die nun im Begriff war, ich noch nichts davon ahnend, mir auf den Kopf zu fallen. Aus welchem Material sie gewesen sein mag, ich mochte es nicht ermessen. Aber in jenem Sekundenbruchteil, der verblieb zwischen dem Aufprall der humanistischen Denkerstirn des Doktor Schwarzert und meiner rasch einsetzenden Bewußtlosigkeit, war ich gewißlich davon überzeugt, nun sicherlich ins finstre Reich des Todes eingehen zu müssen. Ich hatte keine Zeit zu großen Abschiedsreden, ich schlug auf dem Teppich auf, Melanchthons Kopf rollte noch ein wenig neckisch neben mir her. Aber ich starb nicht, ich fiel nur in einen seltsamen Traum...
(an anderer Stelle mehr...)
Jürgen schrieb am 5.2. 2001 um 20:41:23 Uhr zu
Bewertung: 4 Punkt(e)
Das atmen der Bäume.
Die Melodie der Vögel.
Der Geruch von Erde.
Lebendig Sein inmitten von lebendigem!
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