Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 2106, davon 1629 (77,35%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 342 positiv bewertete (16,24%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 12.2. 2000 um 01:36:53 Uhr schrieb
Seppl über Lederhose
Der neuste Text am 10.3. 2026 um 14:42:29 Uhr schrieb
Plus size über Lederhose
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am 13.3. 2024 um 14:41:04 Uhr schrieb
Christine über Lederhose

am 4.12. 2024 um 20:07:41 Uhr schrieb
Christine über Lederhose

am 2.4. 2023 um 10:35:07 Uhr schrieb
Lederhosenklaus über Lederhose

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Lederhose«

Heinz-Josef schrieb am 20.3. 2009 um 11:58:51 Uhr zu

Lederhose

Bewertung: 13 Punkt(e)

Ich bin gottseidank zu einer Zeit zur Schule gegangen, als kurze Lederhosen ein absolutes muß für einen richtigen Jungen waren.Wir zogen sie so direkt nach dem Winter an und ich war stolz, fast immer einer der ersten zu sein. Denn viele Jungen bekamen erst ab Ostern von den Eltern die Erlaubnis, kurze Hosen zu tragen.Manche mussten so gar noch länger warten, die wurden dann von uns gehänselt und als Muttersöhnchen beschimpft.Meine Eltern waren immer der Meinung, dass ein Junge nicht so empfindlich sein sollte und freuten sich,dass ich ohne Probleme schon sehr früh meine kurze Lederhose angezogen habe. Ich erinner mich an einen Mprgen im März,ich war so ca.acht oder neun Jahre alt. Draußen war es noch sehr kalt und vom Himmel viel ein leichter Schneeregen. Meine Mutter kramte noch einmal meine Handschuhe und Mütze aus dem Schrank, aber die kurze Lederhose zog ich trotzdem an. Auf dem Fahrrad war es dann schon heftig kalt, da meine Beine nicht nur nackt, sondern auch naß waren.Das war schon unangenehm.Aber noch mehr störte mich, dasss ich an diesem Morgen der einzige Junge mit kurzer Hose in der Schule war. Da fiel man doch richtig auf.

clastewlan schrieb am 5.10. 2005 um 19:12:20 Uhr zu

Lederhose

Bewertung: 12 Punkt(e)

Warum eigentlich überhaupt noch Lederhosen? Hatten sie in den 50ern und 60ern ihre Daseinsberechtigung in ihrer Unverwüstlichkeit und darin, dass sie auch »speckig« sein durften, wurde dieser ehem. Vorteil durch moderne Textilien und Waschautomaten in der Folge nivelliert. Qualitativ gutes Leder wurde auch vergleichsweise teuer. Die immer noch bessere Halbarkeit der Ledernen verlor ihren Sinn, als die Kids begannen, statt in der Natur rumzuklettern lieber dem Kameraden ans Schienbein zu treten. Vielleicht weil der noch eine Lederhose anhatte oder aus sonstigem einschlägigen »Grund«.
Heute gehören zu einem »echten« Jungen (im Sommer!) die Baseball-Kappe mit Schirm nach hinten, ein T-Shirt mit möglichst plakativem Marken-Logo, 3/4 lange Hosen ebenfalls von einem renommierten Markenhersteller und Sportschuhe, zumindest von Nike, Puma. Adidas. Das Schlimme daran ist, dass nicht nur Eltern finanziell ausgepresst, sondern auch ein Junge, der da nicht mithalten kann, nicht selten zusammengetreten wird.
Früher trug ein Junge im Frühjahr, Sommer und Herbst außerhalb »festlicher« Anlässe einfach ein kariertes Sporthemd und eben seine kurze Lederhose. Beides ohne Markenlogo und evtl. Preisunerschiede waren für uns nicht erkennbar. Selbst wenn: Die- oder derjenige wäre nie wegen ihrer/seiner Klamotten ausgegrenzt worden, auch wenn die ersichtlich teurer warwn. Natürlich haben wir hin und wieder auch etwas »gerauft«, aber »Hauen und Stechen« wurde nie gespielt, schon gar nicht wegen Klamotten. Die kurze Lederhose nebst pssendem Hemd war damit auch eine Art »Schuluniform«, zu der aber niemand gezwungen wurde und die genau so in der Freizeit getragen wurde.
Wie ich jetzt beiläufig gehört habe, hat ein großes Versandgeschäft für Lederhosen sogar Kunden in Israel. Ein Land, das zu Recht allen Grund hat, solches deutsches »Kulturgut« entschieden abzulehnen.Sicher wird das dort nicht ein nennenswert verbreitets Kleidungsstück werden. Aber dass Hitler die bayuwarisch-östereichiche Art auf dem Obersalzberg getragen hat, hat wohl wirklich nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun.
Ich wünsche mir auch keine deutsch-nationale »Kleiderordnung«. Von mir aus allemal diese Buggy-Teile für die Kids aus China (hauptsache der Preis fürs Logo stimmt). Was besser aussieht, sei dahingestellt. Ich wünsche mir in allen Beziehungen nur mehr Toleranz auch unter Kindern/Jugendlichen, auch in Sachen Klamotten. Warum keinen Klassenkameraden in kurzen Lederhosen akzeptiern? Einige würden sich vielleicht sogar anschließen.
Da die Beiträge hier wohl überwiegend von jungen Leuten gelesen werden, ist mir klar, dass ich schnell wieder »rausgepunktet« werde. Zumal, wenn ich noch anmerke, dass die (hoch bewerteten) Beiträge von Eric u. Christian absolut widerlich sind, selbst wenn pädophile Phantasien hier noch relativ harmlos (?) ausgelebt werden können. Diese Herren bzw. deren Gesinnungsfrunde werden wohl die ersten sein, die diesen Beitrag in die ewigen Jagdgründe befördern.

Christoph schrieb am 16.6. 2007 um 17:16:04 Uhr zu

Lederhose

Bewertung: 13 Punkt(e)

Als Kind und Jugendlicher habe ich bis zum 15. Lebensjahr kurze Lederhosen getragen. Ich war hier im Norden von Schleswig-Holstein in einem kleinen Dorf der einzige Junge der in diesen Hosen rumlief. Ich wurde als Bayernseppel verspottet. Dabei war ich ein echtes Nordlicht. Aber ich liebte meine Lederhosen. Zum Spielen war diese robuste Hose bestens geeignet. Man mußte nicht, wie bei Stoffhosen aufpassen, dass sie mal beim Klettern zerriß. Auch konnte man dreckige Hände einfach an ihr abwischen. Ich könnte noch viele Vorzüge einer kurzen Lederhose aufführen. Kurz: die kurze Lederhose war das ideale Kleidungsstück für einen richtigen Jungen.

Theodor schrieb am 16.10. 2006 um 22:02:57 Uhr zu

Lederhose

Bewertung: 23 Punkt(e)

Wenn ich an meine Lederhosenzeit denke, ist dies immer mit dem Rohrstock verbunden. In der Schule und Zuhause hat es immer wieder Schläge auf meine Ledernen gegeben. Dünn waren die Hosen nicht von Natur aus. Aber ich habe zwei ältere Brüder und einen noch älteren Vetter. Die haben die Lederhosen bereits bestens eingetragen. Wenn ich dann die Lederhosen »geerbt« habe, waren sie besonders über dem Hinterteil schon sehr dünn und glänzend speckig. Einerseits waren wir ja stolz auf abgewetzte Lederhosen. Andererseits habe ich deutlich mehr den Rohrstock gespürt als andere. In der Schule, ich war ein fauler Schüler, habe ich oft den Rohrstock bekommen. Mein Vater hatte zu meinem Lehrer einen guten Draht. Wenn es morgens in der Schule den Rohrstock gab, hatte mein Vater abends nochmals einen Portion nachgeschoben. In der Schule musste ich mich über den Lehrerpult beugen und erhielt meist 15 Schläge. Diese wurden immer quer geschlagen. Meine Oberschenkel hatten nichts zu befürchten. Aber mein Vater nahm meinen Kopf zwischen seine Beine und schlug den Rohrstock von oben nach unten. Ich hatte immer verstriemte Oberschenkel. Dies konnte mein Lehrer am nächsten Tag sehen und stellen zufrieden fest, dass mein Vater seine Erziehungsaufgaben gewissenhaft erfüllt.
Die Lederhosen und der Rohrstock - eine Erinnerung an vergange Tage. Ich würde niemals ein Kind mit dem Rohrstock bestrafen. Lederhosen, so wie wir sie früher hatten gibt es auch nicht mehr.

Klaus schrieb am 20.3. 2002 um 20:53:26 Uhr zu

Lederhose

Bewertung: 10 Punkt(e)

Eigentlich gehört die Lederhose (vor allem die kurze) zu den praktischsten Klamotten überhaupt. Abgesehen von dem angenehmen »Tragegefühl« - trifft vor allem auf die (teureren) relativ weichen Ausführungen zu - hatte ich für's extreme Bergwandern auch eine aus kräftigem Kernleder. Die hat mir, wenn ich mich »verstiegen« hatte, dann auch mal den »Rückzug« auf meinen vier Buchstaben ermöglicht, ohne anschließend in Fetzten zu hängen u.a. mit der Folge, dass ich den Heimweg in's Hotel erst hätte bei Nacht und Nebel antreten können. Aus meiner Sicht wirkt es auch so ziemlich komisch, bei Bergwanderungen Tennis- oder Strandklamotten zu tragen, vom Schuhwerk oft ganz zu schweigen.

Claus schrieb am 15.3. 2003 um 15:24:25 Uhr zu

Lederhose

Bewertung: 7 Punkt(e)

Marius, 14 schrieb am 10.2. 2003 um 16:48:41 Uhr über Lederhose:
Die Lederhose ist out? Keinesfalls! Als einer meiner Klassenkameraden...

Wenn das erste Anzeichen einer »Trendumkehr« dahingehendend sein sollten, dass die kurze Lederhose (auch unter Jugendlichen) nicht mehr einfach als »lächerlich« abgekanzelt wird, wäre das ein wirklich positives Signal. Unabhängig von den jeweiligen Beziehungen zu den USA (die derzeit ohnehin kaum schlechter sein könnten) sollten die Traditionen der einzelnen europäischen Länder nicht einfach dem »Amercan way of life« untergeordnet werden, Klamotten inklusive. Gegen das Tragen kurzer Lederhosen in »Good old Germany« hätte vermutlich nicht mal George W. Bush Einwände. Ich bin jedenfalls froh, dass jetzt die Jahreszeit kommt, in der ich während meiner Freizeit wieder meine kurzen Ledernen anziehen kann. Außerdem mag ich sogar Sauerkraut!

Franky schrieb am 8.1. 2007 um 19:15:55 Uhr zu

Lederhose

Bewertung: 6 Punkt(e)

Hallo » !schrieb «
Frag deine Eltern ruhig das Du eine Lederhose haben möchtest.villeicht trägst Du sie ja Fasching ,Karnevall zum wandern oder Radfahren.Es gibt viele möglichkeiten wo die Lederhosen einfach praktisch sind.Ich trage meine auch zum wandern und Radfahren.Der Vorteil ist das die Hosen keine Noppen oder Machen reißen wie bei den Radfahrhöschen wenn man sich mal ans Flußufer oder auf den Boden setzen will zum Picknicken oder rasten.Die Hosen sind einfach praktisch da sie gut isolieren gegen einen kalten Hintern setzt man sich auf einer Bank oder Stein.Also nur mut.Auch wenn die Hosen bei manchen sexy aussehen solltest Du keine Scheu haben.Es gibt viele die stehen überhaupt nicht auf diese Dinger und es gibt wiederum andere die stehen nur auf enge Radfahrhöschen oder Unterwäsche.Ich will Dir nur sagen,das Du eigentlich gar nichts anziehen brauchst und das wäre wiederum ein Fetisch für andere.Ist doch komisch was sich alles so im Kopf abspielt.Also freu Dich wenn Du eine Hose bekommst.Bei mir war das auch eine überwiendung zu fragen aber dann hast Du sie ....endlich .................

lederbursche schrieb am 5.6. 2002 um 23:22:01 Uhr zu

Lederhose

Bewertung: 15 Punkt(e)

Schade, daß nich tmehr Jungs sich trauen, kurze Lederhosen anzuziehen; sie sind bequem, haltbar und sehen tausend mal besser aus als diese buggy-Teile, die heute die Jugend erfreuen. Schade finde ich auch, wenn Lederhosen so offensichtlich mit irgendwelchen postpubertären Perversionen assoziiert werden; ich werde meine dennoch auch weiterhin auf der Straße tragen.

Thomas schrieb am 27.3. 2014 um 10:51:06 Uhr zu

Lederhose

Bewertung: 6 Punkt(e)

Die kurze Lederhose war in der Nachkriegszeit so etwas wie ein Fetisch fürrichtigeJungen. Wer eine besaß war King! Ich besaß eine Second-Po-Lederhose, die ich über alles liebte.

Ich war ein robuster, sportlicher und abenteuerlustiger Knabe. Erzogen wurde ich von meinem Vater recht freizügig. Mutterstelle nahm die Tante ein, Vaters zehn Jahre ältere Schwester. Sie war verwitwet und versorgte unsern Haushalt.

Die Kurze-Hosen-Saison dehnten damals viele Jungen vom Vorfrühling bis zum Spätherbst aus. Meiner Tante war das recht – Hosenwaschen und -flicken waren ihr lästig. Andere Mütter waren zimperlicher. Ich kannte kaum Schnupfen.

Wenn der Schnee im zeitigen Frühjahr schmolz und ich unbedingt als einer der ersten von meinen Freunden die Lederhosen anziehen wollte, dann genügten kleine Tricks (die Tante durchschaute sie natürlich), um mich durchzusetzen. Mal kam ich mit der absichtlich verdreckten langen Hose vom Spielen heim (die zweite war zerrissen und noch nicht geflickt). Oder ich behauptete, der und der meiner Freunde darf längst die Kurzen anziehen. Dann grinste die Tante und sagteMeinetwegen. Aber jammere nicht, wenns wieder kalt wird.

Nachtfrost und späten Schnee im März empfanden wir pubertierenden Lederhosenjungen als eine Mutprobe. Socken waren angesagt, Kniestrümpfe verpönt. Einer meiner Freunde fand Vergnügen daran die Unterhosen wegzulassen. Wer das nicht glaubte, durfte es kontrollierenmit der Hand unter der Hosenklappe. Die Modelle mit ein oder zwei Reißverschlüssen kamen erst später auf. Wir pinkelten um die Wette durch das Hosenbein. „Wer kommt am weitesten? Hieß das Spiel.

Ende Oktober war für die allermeisten Jungen die Zeit der kurzen Lederhosen zu Ende. Meine Tante schüttelte zwar den Kopf, wenn ich ihrer Meinung nach immer nochhalbnackt“ herumlief. Aber dann lachte sie und sagteVon mir aus frier dir den Arsch ab!“ (Warum gerade den Arsch ? – der ist doch das am besten geschützte Körperteil in der Lederhose.) Wir Lederhosenfans sprachen uns ab und hielten bis zum ersten Dauerfrost durch.

Erst in der Oberstufe vom Gymnasium wurde die Lederhosensaison kürzer. Heute sind die praktischsten Hosen der Welt leider ausgestorben. Schade.




memyselfandi schrieb am 25.2. 2004 um 23:47:25 Uhr zu

Lederhose

Bewertung: 9 Punkt(e)

es gab zeiten, da wurden jungs einen sommer lang in kurzen lederhosen gesteckt. egal wie das wetter in so einem sommer war- und wenn es regnete oder es eher herbstlich zuging- es änderte nichts: sommer ist sommer und da trug junge was vater für richtig hielt.

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