Paradox
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griechisch: wider allen schein
paradox an diesem eintrag, ist dass es wider dem ersten schein nicht auf sehr fundiertes wissen basiert.
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| Der erste Text | am 8.1. 2000 um 15:39:44 Uhr schrieb Rudy über Paradox |
| Der neuste Text | am 22.3. 2025 um 10:51:31 Uhr schrieb Arbeitskreis Tortur über Paradox |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 61) |
am 16.4. 2003 um 10:36:49 Uhr schrieb
am 11.8. 2016 um 01:52:19 Uhr schrieb
am 3.11. 2003 um 16:53:31 Uhr schrieb |
griechisch: wider allen schein
paradox an diesem eintrag, ist dass es wider dem ersten schein nicht auf sehr fundiertes wissen basiert.
Keiner, Niemand und Doof treffen sich bei Doof in der Wohnung. Keiner und Niemand gehen auf den Balkon und Keiner fällt herunter. Niemand ist völlig aufgeregt, rennt zu Doof und sagt: »Doof, Du musst einen Krankenwagen rufen, Keiner ist vom Balkon gefallen!« - Doof rennt sofort zum Telefon, wählt die Notrufnummer und sagt: »Hilfe, helfen Sie uns, Keiner ist vom Balkon gefallen, Niemand hat es gesehen!« - »Sagen Sie mal, sind sie doof?« - »Ja!«
In einer Bücherei gibt es Kataloge für Romane, Fachbücher, Lyrik und so weiter. Manche dieser Kataloge listen sich selbst auf, während andere dies nicht tun. Um das System zu vereinfachen, werden zwei weitere Kataloge zusammengestellt, wobei der eine die Kataloge auflistet, die sich selbst auflisten und umgekehrt. Nun stellt sich jedoch ein gravierendes Problem heraus:
Sollte der Katalog, der alle Kataloge auflistet, die sich nicht selbst auflisten, sich selbst auflisten ? Wenn ja, darf er per Definition nicht aufgelistet werden. Wenn er allerdings nicht aufgelistet wird, muß er per Definition aufgelistet werden. Welch unlösbares Dilemma.
Heinz von Foerster: Ja, denken Sie nur an Epimenides, der von der Insel Kreta kam und sagte:
»Ich bin ein Kreter. Alle Kreter lügen.« Man kann diesen Satz verkürzen: »Ich bin ein Lügner!«
Was macht man mit einem Menschen, der sagt: »Ich bin ein Lügner«?! Glaubt man ihm? Dann kann er ja kein Lügner sein, also hat er die Wahrheit gesprochen. Wenn er die Wahrheit gesprochen hat, dann hat er aber gelogen, denn er sagt: »Ich bin ein Lügner.« Was Logiker seit jener Zeit und bis gestern auf die Palme gebracht hat, ist, daß die Aussage des Epimenides der aristotelischen Forderung - »ein sinnvoller Satz muß entweder wahr oder falsch sein« - nicht genügt.
Der Satz wird falsch, wenn man ihn für wahr hält und wahr, wenn man ihn für falsch hält.
(http://www.heise.de/tp/deutsch/special/robo/6240/1.html)
Ein brauchbares Schlüsselwort wäre Oszillation
bItlhabchugh, vaj yInoDQo' 'ej yIqawQo'!
»Wenn Du frei sein willst, dann vergelte nicht und vergiss!«
Dieser Satz auf Klingonisch, das ist paradox.
Eukleides von Megara formulierte das Paradox wie folgt:
Wenn fünfzig Körner einen Haufen bilden, dann auch neunundvierzig; wenn neunundvierzig, dann auch achtundvierzig. Setzen wir dieses Verfahren fort, so kommen wir zu der absurden Folgerung, daß zwei Körner einen Haufen bilden.
Ein Barbier hat in seinem Schaufenster ein Schild mit der Aufschrift: "Ich rasiere genau die Männer im Dorf die sich nicht selbst rasieren können.
Seit Jahren sieht man ihn ratlos vor dem Spiegel stehen - Darf er sich selbst rasieren
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