| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
583, davon 573 (98,28%)
mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 122 positiv bewertete (20,93%) |
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Siehe auch: positiv bewertete Texte
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| Der erste Text |
am 14.1. 1999 um 19:45:36 Uhr schrieb dragan
über Aldi |
| Der neuste Text |
am 8.1. 2025 um 01:32:17 Uhr schrieb Yadgar
über Aldi |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 305) |
am 26.2. 2007 um 14:06:04 Uhr schrieb Klaus über Aldi
am 8.7. 2007 um 21:34:00 Uhr schrieb Bettina Beispiel über Aldi
am 17.8. 2004 um 16:28:32 Uhr schrieb Stephan über Aldi
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Aldi«
Nicolas Björn schrieb am 31.7. 2000 um 00:32:18 Uhr zu
Bewertung: 6 Punkt(e)
N: Ich hab ja inzwischen Lidl fast lieber!
B: Aber Aldi ist halt Original! Irgendwie mag ich Lidl ja auch lieber, aber ich komm mir fast ein bißchen schlecht dabei vor.
N: Ja, aber irgendwie hab ich inzwischen bei Aldi immer den Eindruck, daß das so die häßliche Schwetser von Lidl ist. Sie tut mir leid, aber küssen will ich sie nicht mehr so.
B: Ich glaub, Aldi ist überholt und das liegt an den unzähligen Artikeln im SZ-Magazin, der ZEIT, usw. usf.
N: Ja, aber dabei stirbt auch ein Teil meiner Jugend damit...
B: Lidl ist besser, weil es keine Lifestylemarke ist.
N: Ja, aber eigentlich hat sich Aldi der Mode widersetzt, ist auf dem Standpunkt gebliebn, den er immer hatte, also irgendwie aufrecht und bewundernswert, aber auch verknöchert.
B: Ich mach Aldi ja keinen Vorwurf, so wie man einer Ex-Freundin keinen Vorwurf macht, aber das Knistern ist nicht mehr da.
N: Schlecht verhalten hat sich Aldi ja nicht zu uns, dann könnte man ihm schon einen Vorwurf machen, ja das Knistern is weg und dann macht man halt mal ne Pause und sieht dann weiter.
B: Geht das mit Exfreundinnen auch?
Al schrieb am 6.1. 2004 um 20:48:24 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Aldi ist unglaublich. Aldi ist ein Universum, ein Haufen Kartons und Tüten, Rotwein aus Dingsbums und Kaffee aus Bumsdings, Bier und PCs auf Paletten, Kassen, Kassenstraßen, Kassenfluchten, kassierende göttergleiche Kassiererinnen mit zehn Fingern, kackende Hunde vor den Pforten, Salami, Käse, Milch und Zuckergummihühnergesichter, Videokassettenverpackungseinheiten, Filialleiter in weißen Kittel, der Norden und der Süden, die Armut und die Einkaufswagenkolonnen, Anatolien und Witwenrente, ich kaufe nie bei Aldi, Aldi ist Scheiße, Aldi will ich huldigen, Aldi soll bei mir zu Gast sein, im Aldimarkt will ich schlafen, von Aldi stamme ich ab, in Aldi gehe ich ein, Aldi ist mnein Grab, mein Bad, meine küche, meinWohnzimmer, meine Diele, mein telefon, das ganze Leben 9ist Aldi, ohen Aldi ist alles nichts udn es ist nicht alles nicht Aldi,nur aufh dem Parkplatz vor den Aldi bin ich frei,vom Pfeenig im Gullij kaufe ich mitr beim Aldi eine kompolette Mahlzeit uind Persil und es ist eine Herrslichkeit im Zeitalte Aldis zu leben und zu kaufebn und einer Nachkommenschaft den Aldi zu zeigej, im Aldi zu spielen, ferbushen, zu dnekn und sihc izuz freunik, akletse sok ll sien von Aldiuji, alses, ien facch allkek sd ud eins uzu sein mti dne Gummibärchen ij Aldi in alee Ewizgleiht, amen.
Liamara schrieb am 25.10. 2000 um 17:44:11 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Heute war ich im Aldi und hab die absolute Kassiererflasche erlebt. War natürlich ein Mann. Beim HL sind die Kerle auch solche Kassiererflaschen. Nun ist das im Aldi natürlich tödlich, denn da muss man fix sein. Er war aber nicht fix, aber er sass auch nicht an der Übungskasse, über der extra ein Schild hing »Achtung Übungskasse, bitte haben Sie etwas Geduld«. Nein. Er war kurzsichtig, und offenbar reichte seine Brillenstärke nicht mehr aus, denn er knibbelte fürchterlich, wie jemand, der eben nicht besonders gut sieht. Er kroch nahezu in die Kasse hinein. Aber das war ja nicht das schlimmste. Er war lahm und sah nix, aber zusätzlich machte er auch noch alles falsch! Ständig musste er eine Kollegin rufen. Dauernd stimmte die Endsumme nicht. Bei uns auf dem Kassenzettel sind mindestens VIER Fehler, die er korrigieren musste. Wir haben keine Kerzen gekauft, die auf dem Zettel stehen, dafür aber die Haushaltsschwämme, die er erst eintippte und dann wieder stornierte. Rhododendron hatten wir nicht, den musste er dann auch wieder stornieren. Den Rest weiss ich schon nicht mehr, aber der Typ war auf jeden Fall die Lachnummer des Tages.
mcnep schrieb am 4.3. 2004 um 17:41:43 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Vorhin, am Tisch des Kreuzfahrtschiffs: Mit uns ein Ehepaar, ausgestattet mit allem liberalen Gleichmut Hamburger Pfeffersäcke, er in Alter und Aussehen, Gebaren und Kleidung an D. Bohlen erinnernd. Sie schildern Größe und Reichtum der Aldibrüder und des Lidl - Bosses. Ich, mit aller salonmarxistischen Verve: »Es ist schon erschreckend, wie manche Menschen es schaffen, aus der Verelendung der Massen noch Kapital zu schlagen!« Allgemeines Gekicher, höhö, und man ist ja offen für alle Meinungen; hinterher stellt sich bei Nachfragen heraus, daß die Herrschaften fünf sogenannte 'Billigkaufhäuser' in Hamburg besitzen. Lieber in den Fettnapf getreten, als auf die Zunge gebissen.
Mr. Mac Gyver schrieb am 17.8. 2001 um 00:18:38 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Wühltisch-Terror
(Nach einer wahren Begebenheit)
Wühltisch-Terror bei ALDI.
Also, das ist der Hit. Heute morgen konnte mich meine Schwiegermutter dazu bewegen mit ihr zum ALDI (der ALDI) zu fahren.
Irgendein Angebot was immer Montags und Donnerstags upgedatet wird. Noch keine 9 Uhr, jeder Mann, der nicht zur Arbeit muß, liegt noch mit einer Morgenlatte in der Kiste und macht sich Gedanken, was er mit diesem freien Tag wohl anfangen kann. Und ich stehe hier vor dieser Tür eines Multishopping-Centers, 90% Frauen, 3% Männer und 7% Kinder.
Während Männer und Kinder noch gar nicht ahnen was auf Sie zukommt, haben die kampferprobten Wühltisch Gladiatoren ihren Schlachtplan schon längst ausgearbeitet.
Das Finale beginnt der Countdown läuft. Endlich öffnet sich die automatische Tür. Die ersten Gladiatoren fließen in die Arena, richtig sie fließen wie an einer Schnur.
Eigentlich hatte ich schlimmeres erwartet. Aber das war die Ruhe vor dem Sturm.
Kaum das die Damen die Tür passiert hatten, ging der Kampf um die besten Plätze los. Vorn auf der Pole Position der erste Unfall, eine ganze Palette Milde Sorte(Saldi Kaffee) kann, den ihr, entgegenkommenden Gladiatoren, nicht mehr ausweichen, poltern, scheppern und alle Pakete verteilen sich im Gang. Das Pacecar (Marke »elektrischer Hubwagen«) sichert, quergetstellt, die Piste.
Die Angestellte die mit ihrer Fracht unterwegs war leitet den Verkehr in den Nebengang um weitere Karambolagen zu verhindern. Dann mitten in diesem Getümmel zwei allein stehende Kinder »Mami ist weg«! Mami, das müßte die sein, mit den langen Armen die, wie ein Krake, soeben den Wühltisch mit den Schuhen durchkämmt. Schuhe die kein passendes Pendant haben werden achtlos auf den Tisch zurückgefeuert, meine Brille nun passen sie doch auf, höre ich im Gewühl, ich grinse mir einen Zurecht, Machotypen, klatscht es an mein Ohr, meint die etwa mich, egal neben mir noch immer diese Kinder ohne Mutter, »verantwortungslos« sage ich zu einem älteren Herrn, das erinnert mich an meine Jugendzeit nach dem Krieg, da habe ich so etwas zum letzten mal gesehen, gibt er zurück.
Mich erinnert das eher an den Erzählungen unserer bekannten aus der ehemaligen DDR. Hinter mir geht krachend ein Ständer zu Boden dort hatte bis vor wenigen Minuten die Seniorenabteilung der Gladiatoren noch nach Hosen gesucht.
Jetzt haben auch die jüngeren Gladiatoren den Ständer entdeckt.
Wie von Aasgeiern wird auch dieser Ständer hoffnungslos kahlgeräumt endlich sehe ich meine Schwiegermutter wie sie mit Ihrer hart erkämpften Beute auf mich zuläuft.
Wir stellen uns an die Kasse und verlassen die Arena. Es ist schon erschreckend wie aus harmlosen Frauen, blutrünstige vor Gift verzehrte Fratzen werden, die selbst ihre besten Freundinnen in Grund und Boden trampeln würden.
Aber eins muß man den Leuten ja lassen, Einkaufen wird so nie langweilig und beim Wrestling muß »Mann« viel Geld zahlen für die Eintrittskarte, und am Donnerstag da habe ich auch noch Urlaub und ich werde wieder in die Arena gehen, vielleicht sogar mit einer Digital-Camera man das wird ein Spaß.
Also, wenn sie mal nicht wissen wohin in der Freizeit, einfach in die Arena zu ALDI die Gladiatoren werden schon für die nötige Unterhaltung sorgen.
Tobias Berger schrieb am 15.1. 1999 um 10:48:16 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
Seit es Tiefkühlprodeukte und Frischmilch bei Aldi gibt, muß ich kaum noch woanders einkaufen gehen. Das ist Praktisch. Es leben die Gebrüder Albrecht!
Al schrieb am 9.3. 2004 um 19:51:19 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Und was mache ich, wenn ich Hunger habe? Ich gehe zum Aldi. Und wenn ich Taschentücher brauche? Zum Aldi! Und Batterien? Aldi! Ich wäre nichts ohne Aldi. Ein Leben in Not und unter Feinden und Fachgeschäften, in denen alles kompliziert ist. Schon die Ganganordnung versteht niemand in einem Fachgeschäft. Keine kanonische Formation von Regalen und Theken, ein individualistisches Elend, das mich in die Verzweiflung treibt, die Augen beginnen zu tränen vom Gucken und Orientieren-Müssen, der Kopf beginnt zu schmerzen, der Hautwiderstand wird komisch und der Verkäufer ist ein bissiger Hühnerhund. Im Aldi aber ist alles klar gegliedert, der Verkäufer befasst sich mit sich selbst und seinen Kartons und Rollwagen und es ruht ein großer Friede über jedem Kunden. Dies kaufe ich und das und alles passt in einen schönen Wagen, mit dem ich wie ein warmer Südwind durch die Flure gleite und dann wieder mit einer sanften Bremsung halte, um eine Verpackung zu drehen und zu wenden und alles ganz genau zu studieren und zu notieren und mein Wissen zu mehren und im Kopfe zu archivieren. Manchmal habe ich meinen Klappstuhl dabei und sitze nur so im Gang und recke die Arme in den Himmel und rufe: Oh Aldi, Heimat, kraft Deiner darf ich mich wohlhabend nennen. Und alle lächeln zustimmend und freuen sich mit mir wie nie und nimmer in einem Fachgeschäft möglich. Komme ich dann zur Kasse, kommt erst recht das Glück auf mich hernieder und ich sehe: alles ist so unglaublich billig, was ich mir alles leisten konnte, ohne in Not zu geraten, wie ein Fürst stehe ich vor der Kasse und lege ein paar Münzen oder nur einen kleinen Schein vor, dass jeder mich respektieren muss und denkt: siehe, was er alles in seinem Wagen hat und was er sich alles mit seiner bescheidenen Geldbörse leisten kann. Dann gehe ich mit meinem unvorstellbar gewaltigen Einkauf, beladen wie mit drei Säcken Kohle hinaus, und freue mich so sehr, wie reich ich bin, so reich wie die Aldis selbst, dass nichts auf Pump ist, alles bar bezahlt und ich keine Not leide, weil mir Aldi alles so billig verkauft hat. Dann winke ich noch einmal und rufe: Oh, liebe Aldifachverkäuferinnen, bis morgen.
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