Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Oberhausen-Buschhausen«
XI schrieb am 22.12. 2022 um 12:49:48 Uhr zu
Bewertung: 13 Punkt(e)
Heute sieht Hannes René zum ersten Mal in so einer Hose ... hellgraue Baumwolle, weich anliegend ... ganz gewöhnliche, billige Hose, nachgiebiger Stoff, auch der Bund ist nachgiebig, lädt zum Eingreifen ein ...
Hannes muss sich hinsetzen. René steht vor ihm.
Und René flüstert: »du bist gut« - denn, ganz vorsichtig, schmiegen sich Hannes' Hände in Renés Kniekehlen, wandern nach oben, ganz langsam.
René: »... du bist gut ... bist ja so gut ... bist perfekt ... mach weiter, mach weiter ... hör nicht auf, hör bitte jetzt nicht auf! ... ...«
Das war nur eine Parodie auf das Gestammel von Hannes. Wie René dieses Liebesgestammel liebt. Worte, die er noch nie zuvor gehört hat. Zum Beispiel »Sexbombe«.
Hannes Hände wandern wieder nach unten, der Hosenbund mit.
René parodiert nicht mehr, ist auch kein Wort-Finder wie Hannes, gibt lieber Töne von sich.
Töne ... Seufzer ... bis ... irgendwann: »Hannes o Hannes!«
XI schrieb am 17.11. 2022 um 16:32:40 Uhr zu
Bewertung: 11 Punkt(e)
Renés Hausaufgabe ist: mit Power-Point sich selbst darstellen. Kann mit Handy erledigt werden. Also auch gemeinsam mit Hannes im Bett.
Der Pofick sollte eigentlich zuerst sein; René hat alles schon vorbereitet.
René will erst nur vorführen, was alles schon fertig ist.
Dann findet Hannes Korrekturbedürftiges; er liest, dass René sich für 'arrangiert' hält - »du meinst bestimmt 'engagiert'!«
René verbessert; vergrößert nebenbei noch das eine Bild, verkleinert ein anderes.
Hannes schiebt vorsichtig erst einen, dann zwei Finger (Mittel-, Ring-) in Renés Po.
René seufzt, speichert, beendet alles sorgfältig, legt das Handy beiseite.
Hannes spürt, wie der kräftige Schließmuskel seine Finger umklammert. Und wieder loslässt.
Wie sich sich das Poloch einwärts, auswärts, nach allen Seiten leicht mitbewegt!
René will an den fettigen Fingern schnüffeln: »ist OK!«.
Greift nach hinten, fühlt, ob Hannes überhaupt...
Hilft dann bei der Einbringung. Ruckelt noch minimal hin und her. Schiebt die Hand von Hannes fort - will selbst sich wichsen.
Es kann dauern, bis eine Harmonie erreicht ist. Und bis - was René so schätzt - Hannes stöhnend zu reden beginnt, keine ganzen, aber immerhin halbe Sätze, oder auch nur Worte ...
An manches erinnert sich René später noch. »Hast gerufen, ich bin ne Sexbombe !!! das hab ich ja noch nie gehört!«
XI schrieb am 10.8. 2022 um 11:47:57 Uhr zu
Bewertung: 14 Punkt(e)
Wann René rot wird. Meistens, wenn er eine Sache nicht recht verstanden hat, denn er ist von Natur aus Schnellversteher. Aus Beschämung wird rasch Ärger, denn er ist von Natur aus etwas cholerisch: ein kurzes verärgertes Kopfschütteln. Das bedeutet: »bitte klare Ansage, dann versteh ich auch!«
Rot, für einen flüchtigen Augenblick, wurde er bei der Werksbesichtigung in der Maschinenfabrik. Nicht der nette Herr Scheufele führte sie, es war ein allzu sachlicher anderer.
In einer Materialkiste waren Zapfen lageweise gestapelt, durch Noppenfolie getrennt. Um im Rohr Strömung zu regulieren, Rücklauf zu verhindern, so die Auskunft. René beugt sich zu so einer Kiste hinab, nimmt einen dieser länglichen Zapfen in die Hand und betrachtet ihn. Legt ihn zurück und schaut gleich zu Hannes hoch und sieht, wie Hannes lächelt und weiß, dass Hannes versteht.
Hannes legt den Arm um René, schüttelt ihn ein wenig; jetzt stehen sie vor einer Glasscheibe, durch die kaum etwas zu sehen ist. Es soll drin irgendwas computergesteuert gefräst werden, man sieht nur, wie Wasser gegen die Scheibe spritzt, vermischt mit silbrigen Metallspänen.
XI schrieb am 14.12. 2022 um 14:29:11 Uhr zu
Bewertung: 16 Punkt(e)
Fünf Jungen waren es, Spiel ist zu Ende, werden abgeholt, Sportsachen hinten rein, passt alles in Hannes' Auto.
Standen erst noch lange beieinander, die fünf, beredeten das Spiel (2:2).
Der Lange sitzt vorn, Hannes schaut auf knochige Kniee, wie laut der redet die ganze Zeit, dabei wird er nur von dem Kleinen hinten linksaußen beachtet, der immer gleich kontert, dabei halb auf dem Schoß von einem sitzt, der immer so verschmitzt schaut, wenn Hannes ihn im Rückspiegel entdeckt. Der im Mittelfeld hat die Kapuze übers Gesicht gezogen und sagt kein Wort.
Rechts René. Augen blank, Stirn glatt, Haarsträhne glänzt dunkelblond. Könnte ein Mädchen sein, ist allerdings der Stimme nach der männlichste. Sagt nicht viel, ist gar nicht laut, wird respektiert. Hat er nicht auch das entscheidende Tor zum wenigstens Unentschieden geliefert. Und wie er ganz cool antwortet - der Mittlere hatte nämlich gefragt - »er heißt Hannes und ist mein Lover.«
Da chauffiert Hannes also eine dicht gepackte Ladung Jungen. Hat er sich das je erträumt? Und die reiben auch noch mit fettigen Fingern am Fenster, am vom Atem erhitzter Fußballer beschlagenen Fenster.
Er, Hannes, ist also Renés Lover; nun wissen es alle.
Für sie ist »Lover« vielleicht so etwas wie »Cousin« ... ein etwas unvertrautes Wort ... was ist das genau ... will man es denn wissen ... muss man es überhaupt wissen ...
XI schrieb am 18.5. 2022 um 13:08:52 Uhr zu
Bewertung: 13 Punkt(e)
Im Moment duscht René. Dann wollen sie auswärts essen gehen.
Als er vorhin eintraf, musste es sofort sein.
Mittwoch in den letzten Schulstunden immer Sport. Dann mit Rad zu Hannes. Wie dieser Renés frischen Schweißgeruch liebt.
Ja, jetzt gleich. Alles andere ist René egal.
Hannes will erst hinknien, hinhocken - zu unbequem.
Hier, steig auf den Tisch! Hannes kann dann stehen, und Renés Schoß ist in knapp Augen- in idealer Höhe also.
Hosen abstreifen, Gesicht an den schweißnassen, weichen Bauch pressen. Warm der Bauch, kühl dagegen Schenkel und Po.
Kopf stillhalten: es ist an René, sich zu bewegen.
Kaum begonnen, schon fertig.
René steigt vom Tisch - hält sich an Hannes fest - gleitet in seine Arme - noch hat Hannes Kraft genug: kann ihn tragen - in den Armen wiegen - wunderbare Sekunden lang.
XI schrieb am 7.11. 2022 um 12:20:58 Uhr zu
Bewertung: 9 Punkt(e)
Manchmal, wenn René nach der Schule zu Hannes kommt, Schultasche in die Ecke wirft, Schuhe hinterher, gibt er ununterbrochen kleine Seufzer von sich.
Hat dann eine Schramme im Gesicht, oder die Hose ist aufgerissen.
Das bedeutet, er muss zwar auch getröstet, will vor allem aber berichten und bewundert werden.
Hannes berichtet seinerseits, was er neulich von Jacqueline erfahren hat. Da waren in ihren Bistro zwei Lehrer, die sich über einen rebellischen Schüler unterhielten. Sie sollen sehr geklagt haben, waren dabei aber auch sehr belustigt.
Jacqueline wusste, die sind von Renés Schule, kann nicht an sich halten und fragt drauflos: »geht es etwa um René?«
Und so erfuhr René zu seiner großen Genugtuung, was die Obrigkeit in seiner Schule von ihm denkt.
»Nimm dich vor dem in acht!« hörte Jacqueline den einen sagen. »Er ist wie ein junger Tiger!«
(»Ich muss zu Jacqueline. Ich will wissen, wer das gesagt hat!«)
XI schrieb am 1.9. 2022 um 15:26:36 Uhr zu
Bewertung: 9 Punkt(e)
»... und führte somit zu einem beängstigenden Rückbau von Aufträgen ...«
René: »Rückstau! heißt das nicht besser Rückstau?«
Hannes, der sonst als Ghostwriter Reden verfasst, die ein anderer dann vorträgt, muss heute aus einem Video eine wirre Rede abhören und daraus ein lesbares Dokument verfertigen.
Von Zeit zu Zeit liest er René was vor.
Rene sitzt Hannes gegenüber und verfolgt auf seinem Handy ein Fußballspiel.
René ist ein verständiger Korrektor.
Hannes klappt sein Laptop zu, René schaltet sein Handy aus.
Wie René schauen kann. Wer hat Hannes, bevor er René kennenlernte, je so angeschaut? Verlangend, verlockend, auch etwas belustigt?
Hannes glaubt zu verstehen, was René jetzt sagt. Ohne Ton, er bewegt nur die Lippen.
»Komm rüber, sag es mir!«
Hannes dreht den Stuhl zur Seite, legt einen Arm um René, der sich herab beugt und ihm ins Ohr flüstert.
»So etwas sagt man nicht! Darf man nicht einmal denken!«
»Aber tun!« sagt René und entfernt sich, »komm in 10 Minuten! Ich geh noch... ich mach noch...«
XI schrieb am 4.8. 2022 um 12:22:11 Uhr zu
Bewertung: 11 Punkt(e)
»Spielt da nicht auch etwas Erotisches mit?«
Wird Hannes von Jacqueline gefragt.
Jacqueline führt ein Bistro, nicht weit weg von wo Hannes und René wohnen.
Ihr Bistro ist eine Gerüchteküche. Jaqueline hört gerne zu. Über Melissa, die Geliebte von Fred, dem Vater vor René, ist allerlei im Umlauf. Jacqueline hört zu. Nachreden aller Art trägt sie nicht weiter, tut vielmehr, als ob sie derlei zum ersten Mal hörte. Findet alles grundsätzlich sehr zweifelhaft, zumindest übertrieben. Sie führt das Bistro ganz allein, ist oft sehr beschäftigt, niemand erwartet, dass sie alles abhört.
Sie kennt auch René; findet ihn sympathisch, fand ihn auch »etwas üppig«.
»Ja«, sagt Hannes. »Es ist jedenfalls eine sehr ernsthafte Beziehung.«
Das »ja« sollte klingen wie ein »da hast du nicht ganz unrecht.«
XI schrieb am 29.7. 2022 um 16:33:28 Uhr zu
Bewertung: 9 Punkt(e)
Hannes hat sich ein strenges Bilderverbot auferlegt. Auch während des Urlaubs mit René. An der Elbe, bei Boizenburg, gar nicht lange her.
Sitzt momentan im Garten, auf einem schiefen Stuhl, an einem schiefen Tisch, darauf ein Laptop, aufgeklappt zwar, aber wegen Untätigkeit verdunkelt.
Döst.
Denkt an sein Bilderverbot, und warum? René hat ihm per Whatsapp ein Foto geschickt, Foto von sich selbst, muss schon einige Zeit her sein, nackt, vor dem großen Spiegel in Hannes' Schlafzimmer, Kopf, Oberkörper so weit es geht gedreht, Handy über der Schulter: der schöne Po!
Hannes imaginiert einen Visconti, der statt Tod in Venedig Leben in Boizenburg gedreht hat. Statt unerreichbarem Tadzio hingebungsvoller René. Gern auch Pathos, aber Tragik nein. Auch nicht Mahler, eher früher Mozart. Hannes denkt weiter.
Bis Mozarts KV16 den Film verzichtbar macht. War aber notwendig, wegen Erleichterung Bilderverbot.
Hannes döst, schläft oder tut so, hat nämlich bemerkt, dass René über den Zaun gestiegen ist und näher kommt.
Wie gern war Hannes immer zugegen, wenn René vorsichtig über den Zaun gestiegen ist, und akrobatisch dem verliebten Hannes die nackten Beine, den Po darbot.
Schreckt etwas hoch, denn schon spürt er feste Hände auf seinen Schultern, und hört René sagen: »lass uns ficken!«
XI schrieb am 9.12. 2022 um 18:59:11 Uhr zu
Bewertung: 9 Punkt(e)
Mitten auf dem Himmelbett liegt René, seitlich/rechts, Beine etwas angezogen, mit nichts an als einem Unterhemd, das er von Zeit zu Zeit sich über den Po zieht: es ist etwas kühl.
Hannes hat ihn mehr oder weniger gezwungen, einen kleinen Roman zu lesen. Ihn, diesen Bücherverächter bezwungen. Eine Samurai-Geschichte.
Hinter ihm, auf dem ihm verbleibenden Teil des Bettes, liegt Hannes, und zwar so, das er Renés Po vor Augen hat. Folglich nicht sehen kann, dass René das Buch längst schon weggelegt hat und nur döst.
»Woran denkst du gerade?« - das fragt sonst Hannes. Diesmal aber René, der endlich wissen will, was eigentlich los ist da hinter ihm.
Hannes: »ich denke nicht. Ich bete.«
René: »ah, meinen Po betest du an! Hatte die ganze Zeit schon so das Gefühl.«
Betende Hände haben die Pobacken etwas getrennt, so kann Hannes in Andacht das Poloch betrachten.
Das sich jetzt rhythmisch öffnet und schließt - in genau diesem gelassenen Andante-Ficktempo, das sich inzwischen bewährt hat. Ganz synchron fühlt Hannes bei sich es pulsieren; alles weitere ist unausweichlich.
| Einige zufällige Stichwörter |
Institute-for-the-reorganisation-of-the-future
Erstellt am 8.3. 2001 um 19:51:13 Uhr von Institute for the reorganisation of the future, enthält 24 Texte
entlieben
Erstellt am 8.10. 2001 um 02:09:44 Uhr von Otto, enthält 36 Texte
Sportplatz
Erstellt am 15.10. 2005 um 14:07:44 Uhr von Lena, enthält 6 Texte
Cama
Erstellt am 30.8. 2018 um 08:13:52 Uhr von Christine, enthält 1 Texte
Masturtier
Erstellt am 19.4. 2008 um 22:23:04 Uhr von therapeutisch, enthält 2 Texte
|