Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 402, davon 332 (82,59%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 288 positiv bewertete (71,64%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 26.3. 2010 um 13:50:53 Uhr schrieb
Sandy Mcnep-Karuslawski Ehefrau von Mcnep über Oberhausen-Buschhausen
Der neuste Text am 28.2. 2026 um 12:17:53 Uhr schrieb
Arbeitskreis Tortur über Oberhausen-Buschhausen
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 35)

am 1.7. 2022 um 12:24:31 Uhr schrieb
XI über Oberhausen-Buschhausen

am 27.5. 2022 um 09:18:42 Uhr schrieb
XI über Oberhausen-Buschhausen

am 3.4. 2022 um 12:43:04 Uhr schrieb
XI über Oberhausen-Buschhausen

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Oberhausen-Buschhausen«

XI schrieb am 28.5. 2022 um 17:05:29 Uhr zu

Oberhausen-Buschhausen

Bewertung: 12 Punkt(e)

René hat seinen Freund Florian mitgebracht.
Nach der Begrüßung etwas Verlegenheit.
Was alles mag René vorab dem Florian über Hannes erzählt haben. Erwartet der jetzt eine Sexorgie?

Florian ist etwas kleiner und nicht rundlich wie René, sondern schlank. Hannes gefällt diese seltene Kombination von dunkelbraunen Haaren und blauen Augen.

René führt Florian im Haus umher, zeigt ihm das Arbeitszimmer (Hannes tut so, als sei er momentan noch sehr beschäftigt), zeigt ihm bestimmt auch das Schlafzimmer mit dem Himmelbett.


Da sind sie wieder. Florian flüstert René ins Ohr.
Hannes: was hat er dir gesagt?
René: ob er dich geil macht.
Florian: hab ich nicht gesagt!
René: er hat gefragt, ob du ihn attraktiv findest.

René: los, Florian, wir ziehen jetzt Hannes aus bis er nackig ist und schauen nach.

Hannes: ihr spinnt wohl!
René: dann zieh Florian aus.
Hannes: zieh du ihn aus.

Hannes sieht den zögerlichen Florian, und sagt: nein! komm her, René, ich zieh dich aus, und Florian schaut zu. Darf er sehen, wie ich dich küsse?

René stellt sich vor Hannes hin: alles darf er sehen. Fang an, zieh mich aus.


Hannes klopft das Herz. Er streift langsam das T-Shirt hoch. Küsst die Brust, den Hals, den Mund. Würde gern Florian beobachten, sieht ihn nicht, spürt aber dessen beunruhigende Gegenwart. Fühlt Renés Hand an seinem Bauch, schiebt sie beiseite. René: ich hab ihn schon richtig geil gemacht!


Später, war es nur eine Stunde, waren es Stunden? sind beide fort. Gingen hinüber ins Haus von René. Wollen wiederkommen.
Hannes wieder am Schreibtisch. Arbeitet nicht, träumt vor sich hin. Schüttelt zwischendurch den Kopf. Kann es nicht fassen. Da er sich Fotografieren verboten hat, macht er sich ein paar Notizen. Muss er; er kriegt jetzt schon vieles nicht mehr auf dir Reihe.





XI schrieb am 1.6. 2022 um 13:48:25 Uhr zu

Oberhausen-Buschhausen

Bewertung: 14 Punkt(e)

Immer wieder griff sich Florian den linken Arm von Hannes, um auf die Uhr zu schauen. 16 Uhr muss er los, um rechtzeitig zuhause zu sein. Noch 5 Minuten. »Ich kann auch etwas später kommen. Noch 1/4 Stunde. Und jetzt will ich in die Mitte.«
René rückt beiseite, Florian klettert über Hannes hinweg. Florian: »falls ich einschlafe: weckt ihr mich?«
So ist zum Schluss doch Frieden eingekehrt. Tatsächlich studieren beide erst jetzt in Ruhe den Betthimmel über ihnen, den rot und gelben Seidenstoff.
Sooft Hannes »romantisch« sagte, schien René das Wort nicht so recht zu verstehen. Und jetzt Florian: »ich finde es romantisch!«.
Hannes: »die Zeit ist um!«
Florian: »noch 5 Minuten!«

XI schrieb am 10.6. 2022 um 20:47:06 Uhr zu

Oberhausen-Buschhausen

Bewertung: 10 Punkt(e)

Mittwoch abend war Hannes in einem Luxusrestaurant, hatte René mitgenommen, hat ihn zu seinem Sohn erklärt. Eingeladen von einem frisch promovierten (»cum laude«) Doktoranden, samt Partnerin, dem Hannes die Doktorarbeit um- eigentlich neu geschrieben hat.

Wieder zuhause, öffnet Hannes den Briefumschlag (immer Barzahlung), reicht ihn René: zähl mal eben nach.
Und lobt ihn: er sei so viel erwachsener als die etwas kindische Geliebte des Herrn Doktor gewesen!
Die kannte das Wort »woke« gar nicht. René konnte es ganz gut erklären, gleich sich auch darüber belustigen. Allerdings, das hatte er von Hannes.

Was Hannes aber überrascht hatte: in der Schule bekamen sie »Transsexualität« erklärt, und René habe der Lehrerin (er nannte den Namen) ganz offen erklärt: wenn er sich ficken lassen wolle, genüge ihm ein Arschfick. Er ließe sich nie und nimmer den Schwanz abschneiden und ein Loch reinmachen!
(Wie dem Pärchen das unangenehm war! Wie irritiert sie sich anschauten!)
Jemand in der Schule hätte bei ihm schon mal angefragt wegen Pofick. Im Prinzip ja, aber nicht von so einem! Wörtlich: »den kennen Sie übrigens auch, Frau N.N.! Von dem würden Sie sich auch nicht ficken lassen!«
»Gib zu, René: du hast dich mal wieder aufgespielt!« René: »na klar, alle haben getrampelt vor Freude!«




XI schrieb am 17.11. 2022 um 16:32:40 Uhr zu

Oberhausen-Buschhausen

Bewertung: 11 Punkt(e)

Renés Hausaufgabe ist: mit Power-Point sich selbst darstellen. Kann mit Handy erledigt werden. Also auch gemeinsam mit Hannes im Bett.
Der Pofick sollte eigentlich zuerst sein; René hat alles schon vorbereitet.
René will erst nur vorführen, was alles schon fertig ist.
Dann findet Hannes Korrekturbedürftiges; er liest, dass René sich für 'arrangiert' hält - »du meinst bestimmt 'engagiert'!«
René verbessert; vergrößert nebenbei noch das eine Bild, verkleinert ein anderes.
Hannes schiebt vorsichtig erst einen, dann zwei Finger (Mittel-, Ring-) in Renés Po.
René seufzt, speichert, beendet alles sorgfältig, legt das Handy beiseite.
Hannes spürt, wie der kräftige Schließmuskel seine Finger umklammert. Und wieder loslässt.
Wie sich sich das Poloch einwärts, auswärts, nach allen Seiten leicht mitbewegt!


René will an den fettigen Fingern schnüffeln: »ist OK!«.
Greift nach hinten, fühlt, ob Hannes überhaupt...
Hilft dann bei der Einbringung. Ruckelt noch minimal hin und her. Schiebt die Hand von Hannes fort - will selbst sich wichsen.
Es kann dauern, bis eine Harmonie erreicht ist. Und bis - was René so schätzt - Hannes stöhnend zu reden beginnt, keine ganzen, aber immerhin halbe Sätze, oder auch nur Worte ...

An manches erinnert sich René später noch. »Hast gerufen, ich bin ne Sexbombe !!! das hab ich ja noch nie gehört!«

XI schrieb am 9.9. 2022 um 13:21:05 Uhr zu

Oberhausen-Buschhausen

Bewertung: 20 Punkt(e)

Hat da doch Hannes Melissa einfach in den Arm genommen.
Er hielt nie viel von ihr, Freundin von Fred, Renés Vater. Beide leichtlebig und trinkfreudig. Und da sagt sie zu Hannes: »René hält viel von dir! Du bist wichtig für ihn!«

Eine schöne Zustimmung nicht nur von Jacqueline - jetzt auch von Melissa.
Beide kinderlos. Wird nicht heute, wie früher die Sexualität, der Wunsch nach einem Kind unterdrückt und reglementiert, sogar ins Gegenteil verkehrt. Frauenleid unserer Zeit. Magersucht der Seele.

XI schrieb am 20.12. 2022 um 16:26:21 Uhr zu

Oberhausen-Buschhausen

Bewertung: 17 Punkt(e)

Zweier diskreter Winke hätte es bedurft.

Hannes hatte zwei unerfüllbare Wünsche. Um denen einen - nicht geboren sein - zu erfüllen, hätte 1 Wink genügt. Doch Hannes wollte sich doppelte Gewissheit verschaffen.
Das eine Mal hätte der Commis de Rang eines Hotels in Luzern dem jungen Rechtsanwalt aus Stuttgart und Großvater väterlicherseits den Frühstücksraum I zuweisen sollen - der 1. Wink - und der Reederstochter aus Bremen Frühstücksraum II. Statt beide nach II.

Das andere Mal hätte hätte die flatterhafte Eudora aus Karlsruhe auf der Speisekarte nicht »Beef Tatar« wählen sollen, sondern »Jakobsmuscheln Gratiniert.« Sie war ohnehin ganz unschlüssig. Der 2. Wink.
Dann hätte sie nicht hinterher sich vergiftet gefühlt und diesen Arzt gerufen, den Großvater mütterlicherseits.

Diese Zeitreisen blieben Hannes erspart, denn der andere Wunsch hatte sich endlich doch erfüllt: mit einem schönen Knaben verbündet sein.

XI schrieb am 24.12. 2022 um 20:25:37 Uhr zu

Oberhausen-Buschhausen

Bewertung: 18 Punkt(e)

Sie liegen entspannt im Himmelbett, unter dem wallenden Betthimmel, und rekapitulieren alle Weihnachtslieder, die sie kennen. Summen oder singen sie vor sich hin.
René: »Was? du kennst «Wonderful Christmas Time» nicht?!«
Er ist richtig aufgebracht. Als ob er sagen wollte: wie konnte ich mich nur so in dir täuschen!

Hannes wiederum wundert sich nicht, dass René »O Heiland reiß den Himmel auf« nicht kennt.
Versucht, ihn dafür zu begeistern. »Stell dir vor, da reißt tatsächlich jemand da oben was auf! Und Tür und Tor fliegen herab!«

René denkt eher an den rot-gelb-gestreiften Betthimmel über ihnen. Der Vorhang geht auf - da ist jemand! Hoch vom Himmel herab erschienen!
- »Und jetzt haben wir 3 Wünsche frei?«

- »Wir haben doch schon alles! Danken, nicht bitten sollten wir! Beeil dich, René, die Gestalt da entschwindet schon wieder nach oben!«

- »Sag du!«

- »Wir danken für den Besuch! Es war uns eine Freude!«



XI schrieb am 14.10. 2022 um 17:45:40 Uhr zu

Oberhausen-Buschhausen

Bewertung: 14 Punkt(e)

Jacqueline hält Hannes ihr Handy hin. Sie hat René fotografiert.
Manchmal schaut er, auf dem Weg zur Schule, bei ihr vorbei. Kriegt einen Kakao spendiert. Konnte deswegen wohl nicht nein sagen.
»Schick mir die Bilder!« sagt Hannes. Er hasst dieses Handyhinhalten.

Auf dem ersten Bild: ein klarer, aufmerksamer Blick. Skeptisch. Keine Zuneigung, Abneigung aber auch nicht.

Auf dem zweiten: das Eis ist gebrochen. Ein Lächeln, fast ein Lachen. Etwas Skepsis noch.

Auf dem dritten: die Augenbrauen leicht hochgezogen: »jetzt mach aber Schluss!«
Etwas Lächeln noch.

Die schönen dunkelblonden Haare hängen locker links und rechts, in der Mitte geteilt, bis fast zu den Augen herab.

XI schrieb am 1.9. 2022 um 15:26:36 Uhr zu

Oberhausen-Buschhausen

Bewertung: 9 Punkt(e)

»... und führte somit zu einem beängstigenden Rückbau von Aufträgen ...«

René: »Rückstau! heißt das nicht besser Rückstau?«

Hannes, der sonst als Ghostwriter Reden verfasst, die ein anderer dann vorträgt, muss heute aus einem Video eine wirre Rede abhören und daraus ein lesbares Dokument verfertigen.

Von Zeit zu Zeit liest er René was vor.
Rene sitzt Hannes gegenüber und verfolgt auf seinem Handy ein Fußballspiel.
René ist ein verständiger Korrektor.

Hannes klappt sein Laptop zu, René schaltet sein Handy aus.
Wie René schauen kann. Wer hat Hannes, bevor er René kennenlernte, je so angeschaut? Verlangend, verlockend, auch etwas belustigt?
Hannes glaubt zu verstehen, was René jetzt sagt. Ohne Ton, er bewegt nur die Lippen.

»Komm rüber, sag es mir!«
Hannes dreht den Stuhl zur Seite, legt einen Arm um René, der sich herab beugt und ihm ins Ohr flüstert.

»So etwas sagt man nicht! Darf man nicht einmal denken!«

»Aber tun!« sagt René und entfernt sich, »komm in 10 Minuten! Ich geh noch... ich mach noch...«


XI schrieb am 11.6. 2022 um 21:36:28 Uhr zu

Oberhausen-Buschhausen

Bewertung: 19 Punkt(e)

Vor Jahren war Hannes auf der Suche nach einer Wohnung oder einem Haus. Unter anderem war ein kleiner Bungalow im Angebot, allerdings noch als Rohbau.
Als Hannes zum vereinbarten Besichtigungs-Termin ankommt, trifft er niemanden an, will umkehren, da geht doch die Tür auf. Es ist der kleine René, der ihn zum Bungalow führt und Hannes sehr verständig berät - diesen Raum würde er als Schlafzimmer empfehlen, den anderen als Wohnzimmer, und in Bad und Küche sei leider noch nichts installiert.

Daraus wurde nichts - Renés Eltern waren dabei, sich zu trennen, der Vater begann zu trinken, der Bungalow wurde nicht fertig. Vom Vater, Fred, man duzt sich gleich, erfährt Hannes aber, dass das Haus nebenan demnächst zwangsversteigert wird.

Er besichtigt Haus und Garten. Wird von René im Nachbargarten entdeckt, der glaubt, das Haus gehöre Hannes schon. Und freut sich so sehr, dass Hannes das Haus blindlings ersteigern wird.

Noch mehr - er wird sich in den Vorruhestand begeben (es gab ein Angebot). Hannes glaubt, eher zum Ghostwriter berufen zu sein als zum IT-Experten.
Hannes wird in seiner Autobiographie (ein ganz vager Plan) behaupten, dass dieses Freude-Hüpfen des kleinen René alles entschieden hat.

XI schrieb am 10.8. 2022 um 11:47:57 Uhr zu

Oberhausen-Buschhausen

Bewertung: 14 Punkt(e)

Wann René rot wird. Meistens, wenn er eine Sache nicht recht verstanden hat, denn er ist von Natur aus Schnellversteher. Aus Beschämung wird rasch Ärger, denn er ist von Natur aus etwas cholerisch: ein kurzes verärgertes Kopfschütteln. Das bedeutet: »bitte klare Ansage, dann versteh ich auch!«

Rot, für einen flüchtigen Augenblick, wurde er bei der Werksbesichtigung in der Maschinenfabrik. Nicht der nette Herr Scheufele führte sie, es war ein allzu sachlicher anderer.
In einer Materialkiste waren Zapfen lageweise gestapelt, durch Noppenfolie getrennt. Um im Rohr Strömung zu regulieren, Rücklauf zu verhindern, so die Auskunft. René beugt sich zu so einer Kiste hinab, nimmt einen dieser länglichen Zapfen in die Hand und betrachtet ihn. Legt ihn zurück und schaut gleich zu Hannes hoch und sieht, wie Hannes lächelt und weiß, dass Hannes versteht.
Hannes legt den Arm um René, schüttelt ihn ein wenig; jetzt stehen sie vor einer Glasscheibe, durch die kaum etwas zu sehen ist. Es soll drin irgendwas computergesteuert gefräst werden, man sieht nur, wie Wasser gegen die Scheibe spritzt, vermischt mit silbrigen Metallspänen.

XI schrieb am 16.6. 2022 um 10:58:01 Uhr zu

Oberhausen-Buschhausen

Bewertung: 14 Punkt(e)

Dass Hannes aus seinem vorigen Leben vorzeitig ausschied (mit 12 Jahren, Unfall?), und (anstatt ein paar Jahre auszuruhen) blindlings sich in die nächste Existenz stürzte, das hat er einmal seinem anthroposophischen Hausarzt, während Blut entnommen wurde, beiläufig als vage Hypothese und spielerischen Gedanken vorgetragen.
Ernstzunehmende Diagnose? Zwar sagte der Arzt nichts oder nicht viel. Hannes spürte aber eine Zustimmung, einen Wärmestrom, ein »so fügt sich endlich alles.«
Von René weiß sein Arzt nichts; vielleicht wird das Kind in Hannes gemeinsam mit René endlich reifer.




Das hatte der Anthroposoph übrigens erwähnt: wer früh stirbt, will gern gleich wiedergeboren werden.

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