Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 318, davon 311 (97,80%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 118 positiv bewertete (37,11%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 23.2. 1999 um 13:27:08 Uhr schrieb
Tanna über wirklichkeit
Der neuste Text am 14.11. 2024 um 15:16:17 Uhr schrieb
schmidt über wirklichkeit
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 131)

am 16.2. 2005 um 09:37:15 Uhr schrieb
Franzbranntwein über wirklichkeit

am 15.1. 2013 um 08:48:39 Uhr schrieb
Christine über wirklichkeit

am 15.7. 2006 um 20:56:01 Uhr schrieb
Philipp über wirklichkeit

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Wirklichkeit«

Karla schrieb am 6.3. 1999 um 23:23:43 Uhr zu

wirklichkeit

Bewertung: 5 Punkt(e)

Ich fliehe vor der Wirklichkeit. Ich hab schon einen guten Vorsprung und er wird immer größer. Man darf ganz einfach keinen von diesen vielen Idioten ernst nehmen und sollte am besten nach den eigenen Spielregeln leben.

Nina schrieb am 24.1. 2000 um 12:25:10 Uhr zu

wirklichkeit

Bewertung: 4 Punkt(e)

Wir machen unsere Wirklichkeit selbst.Sie spiegelt unsere Gedanken und Gefühle wieder.Wir können unsere Träume leben.Liebe und Zuversicht sind der Antrieb,Fantasie der schöpferische Impuls.

biolek schrieb am 15.11. 1999 um 02:35:56 Uhr zu

wirklichkeit

Bewertung: 2 Punkt(e)

welch wort
wirk-lichkeit, weil das wirkliche sich nur im wirken als wirklich zeigt
(->wirken ist das phänomen der resonanz des seins des einen wirklichen im anderen wirklichen)
da ich mich selbst spüre - könnte es sein, dass es wirkliche wesen gibt, die sich selbst und die außenwelt wahrnehmen, aber selbst nicht wirken? wie gespenster?
oder ist das sein in der form unteilbar und verwoben, dass alles wirkliche in ihm wirkungen zeigt und so auch als wirklich erscheint?
jedenfalls kann jedes in ihm seiende relative wirkliche nur einen ausschnitt der ganzen wirklichkeit wahrnehmen, einen teil durch direkte wahrnehmung der sinne, eines, den weitaus größeren, durch erinnerungs- und denkleistung
da ist auch schon der punkt der verzerrung der wirklichkeitswahrnehmung
(aber was ist denn wirklicher, das, was wir wahrnehmen, oder das, was um uns herum »ist«?)
und noch eine frage: ist etwas wirklich, das zwar wirkt, aber selbst nicht wahrnimmt?
ein stein etwa
wohl schon
und was grenzt das eine wirkliche vom anderen ab?
wenn ich meinen körper wahrnehme, bin ich er dann auch, oder nehme ich ihn als einen teil meiner umgebung nur besonders stark wahr?
(oder umgekehrt, »bin« ich nicht auch alles, was ich um mich herum wahrnehme?)
sicher gehen alle meine wahrnehmungen durch meinen körper, ist er sozusagen das konstantum meiner wirklichkeit (ich schleppe diesen teil der wirklichkeit ständig mit mir herum...) - zugleich aber ist er auch veränderlich, und wenn das gesucht wird, was eigentlich die empfindungen ausmacht, so können wir den kreis noch enger ziehen und die nerven nehmen - oder nur die schaltstellen der nerven - oder der ort der verarbeitung aller impulse zu einem »bild« - und dann sind wir schon ganz nah an dem phänomen seele...
und könnte es ein universales wirkliches geben? ein zentrum aller wirklichkeit? ein wirkliches, das alles wahrnimmt? und somit alles zum »körper« hat?
wenn ja, so müsste dieses wirkliche ein enormes »gehirn« haben, es müsste unsagbares leid und unsagbare freude zugleich empfinden, es wäre allem nah, besäße die höchste form von mitleid mit allem seienden - die leiden der welt wären wie schreckliche krankheiten für dieses seiende
gott?
könnte er dann aber zugleich schöpfer sein, gegenüber der wirklichkeit und damit auch ganz von ihr verschieden?

maw schrieb am 4.5. 2000 um 16:48:16 Uhr zu

wirklichkeit

Bewertung: 2 Punkt(e)

nina schrieb:
wir machen unsere wirklichkeit selbst. sie spiegelt unsere gedanken und gefühle wieder. wir können unsere träume leben. liebe und zuversicht sind der antrieb, fantasie der schöpferische impuls.

leider geht ohne geld gar nichts; geld ist die wirklichkeit und alles, was nichts damit zu tun hat (wenn es das überhaupt gibt) ist der gegenentwurf.
die wirklichkeit besteht aus bilanzsummen.

jimjim schrieb am 3.12. 2002 um 22:57:35 Uhr zu

wirklichkeit

Bewertung: 2 Punkt(e)

wirklichkeit ist das, was ich messen kann.
um mich kurz vorzustellen; ich bin 19 jahre jung und besuche die 13. klasse eines gymnasium. meine lks sind biologie und philosophie. ich befinde mich im ständigen widerstreit zwischen naturwissenschaftlichen und geisteswissenschaftlichen weltanschauhungen.
ich muss sagen, dass ich mit der zeit die geisteswissenschaftlichen nicht mehr ernst nehmen kann. zu vieles davon ist einfach nur interpretationssache. ich kann damit nicht arbeiten, ich brauche klarheiten in meinem leben.
ich habe früher rein naturwissenschaftliche weltbilder verabscheut, hatte eine mehr oder minder undifernzierten vorstellung von moral, welche mir sehr wichtig war. ich war vegetarier und habe mich für die umwelt eingesetzt. heute schenke ich sachen, die ich nicht klar definieren kann, keine beachtung mehr. ich lebe in einem sehr starren käfig aus definitonen und messwerten. dinge wie freiheit, liebe,sinn, gerechtigkeit, und moral gibt es im meiner kleinen welt nicht mehr, sie sind ein reines gedankenexperiment für mich, was ich versuche nicht zu vergessen. ich versuche diese dinge nich zu vergessen, weil ich die möglichkeit sehe, dass an ihnen doch was dran ist, und dass sie in diesem fall einen durchaus positiven einfluss auf mein leben haben könnten.
aber kommen wir zurück zu käfig. dieser käfig bedeutet für mich ein zwischenspiel zwischen einängung und schutz. ich würde ihn aufgeben, wenn ich könnte, und wenn ich wüsste warum.

Nienor schrieb am 19.12. 2000 um 13:45:36 Uhr zu

wirklichkeit

Bewertung: 2 Punkt(e)

Was ist schon wirklich? Wenn man sich auf einige Philosophen z.B. Kant bezieht, dann kann es sein, dass die Welt in Wirklichkeit, also von unseren Augen unabhaengig ganz anders aussieht. Aber das kann uns eigentlich egal sein. Wir erleben die Welt auf unsere Weise und ich bin der Meinung, dass das das einzige sein sollte, was uns zu interessieren hat.

wolfgang schrieb am 27.10. 2001 um 12:23:08 Uhr zu

wirklichkeit

Bewertung: 2 Punkt(e)

In anderen Fällen verwenden wir den Ausdruck 'die Wirklichkeit' in einem relativen und
partialen Sinn. Das tun wir beispielsweise, wenn wir von der 'menschlichen Wirklichkeit'
sprechen. Wir meinen damit entweder die Gesamtwirklichkeit, wie sie sich aus der
Perspektive des Menschen darstellt, oder einen spezifischen Bereich innerhalb der
Wirklichkeit, eben den für uns Menschen relevanten Bereich.

kafkaesk schrieb am 12.1. 2001 um 22:37:51 Uhr zu

wirklichkeit

Bewertung: 5 Punkt(e)

Ein Mann,der lange in den Schulen der Weisheit gelernt hatte,starb schließlich in der Fülle der Zeit und fand sich vor den Toren der Ewigkeit.Ein Engel des Lichtes näherte sich ihm und sagte:»Geh nicht weiter,o Sterblicher,bevor du mir nicht bewisesn hast,daß du das Paradies zu betreten würdig bist.«
Aber der Mann antwortete:»Einen Moment bitte!Zuallererst,kannst du mir beweisen,daß das ein wirklicher Himmel ist und nicht nur eine sehnsüchtige Einbildung meines durch den Tod verwirrten Geistes?«
Bevor der Engel antworten konnte,erscholl aus dem Innern eine Stimme:»Lasst ihn rein-er ist einer der unseren!«
---auch die Wirklichkeit ist eine relative Sache,es gibt keine absolute Wirklichkeit.Du,der du da liest,kannst du mir sagen,ob du träumst oder wachst?...

Voyager schrieb am 10.7. 2001 um 16:01:10 Uhr zu

wirklichkeit

Bewertung: 3 Punkt(e)

War heute mal wieder vor der Tür, in der wirklichen Wirklichkeit. Die Sonne hat noch geschienen, Duft von Blumen und Sträuchern in meiner Nase. Menschen. Wirklich wirkliche Menschen, die ich hätte anfassen können, hätte ich gewollt. Ich hab es beim miteinander sprechen belassen.
Mir ist da draußen, in der wirklichen Wirklichkeit, wieder einmal aufgefallen, daß es für manche wirkliche Menschen eine Schwierigkeit zu sein scheint, meinem (überhaupt jemandes?) Blick zu begegnen. Auge in Auge. Ich schaue den Menschen gerne in die Augen und lasse mir auch gerne in die Augen schauen. Wirklicher kann Wirklichkeit kaum sein. Jedenfalls kaum intensiver.

Jablonsky schrieb am 22.12. 2000 um 12:34:05 Uhr zu

wirklichkeit

Bewertung: 2 Punkt(e)

All diese Worte mit »keit« am Ende: Heiserkeit zum Beispiel. Ist die Wirklichkeit nicht nur eine weitere Krankheit. Was aber ist dann mit Heiterkeit zum Beispiel. Das fällt doch wohl eher unter Gesund(k)heit. Ergo ist die Wirklichkeit krank und gesund zugleich: Und tatsächlich, die Wirklichkeit umfaßt alles, fast wie das wahre Leben.

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