Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 318, davon 311 (97,80%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 118 positiv bewertete (37,11%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 23.2. 1999 um 13:27:08 Uhr schrieb
Tanna über wirklichkeit
Der neuste Text am 14.11. 2024 um 15:16:17 Uhr schrieb
schmidt über wirklichkeit
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 131)

am 18.8. 2015 um 22:10:58 Uhr schrieb
joe flametti über wirklichkeit

am 31.7. 2005 um 16:03:00 Uhr schrieb
Hannes über wirklichkeit

am 9.8. 2003 um 23:17:43 Uhr schrieb
arbol über wirklichkeit

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Wirklichkeit«

Pillow schrieb am 26.9. 1999 um 18:36:10 Uhr zu

wirklichkeit

Bewertung: 4 Punkt(e)

Die Wirklichkeit eines Menschen ist nur der Teil der Realität, welche die Filter jener Person durchlassen.

Für manche ist das auch gut so, den würden sie zu viel wissen würde ihr Geist schaden nehmen.

Aber alle anderen fürchtet euch bitte nicht eure Filter zu entfernen um zu sehen wie die Realität in Wahrheit aussieht.

gimpel schrieb am 1.6. 2001 um 21:50:07 Uhr zu

wirklichkeit

Bewertung: 4 Punkt(e)

Die Wirklichkeit ist nur eine durch Drogenmangel hervorgerufene Illusion.
Oder andersrum: Wie säufst du dir dein Leben schön?
Oder so: Subjektivität der Wahrnehmung blablabla
Eigentlich doch nur so: 42

Karla schrieb am 6.3. 1999 um 23:23:43 Uhr zu

wirklichkeit

Bewertung: 5 Punkt(e)

Ich fliehe vor der Wirklichkeit. Ich hab schon einen guten Vorsprung und er wird immer größer. Man darf ganz einfach keinen von diesen vielen Idioten ernst nehmen und sollte am besten nach den eigenen Spielregeln leben.

jimjim schrieb am 3.12. 2002 um 22:57:35 Uhr zu

wirklichkeit

Bewertung: 2 Punkt(e)

wirklichkeit ist das, was ich messen kann.
um mich kurz vorzustellen; ich bin 19 jahre jung und besuche die 13. klasse eines gymnasium. meine lks sind biologie und philosophie. ich befinde mich im ständigen widerstreit zwischen naturwissenschaftlichen und geisteswissenschaftlichen weltanschauhungen.
ich muss sagen, dass ich mit der zeit die geisteswissenschaftlichen nicht mehr ernst nehmen kann. zu vieles davon ist einfach nur interpretationssache. ich kann damit nicht arbeiten, ich brauche klarheiten in meinem leben.
ich habe früher rein naturwissenschaftliche weltbilder verabscheut, hatte eine mehr oder minder undifernzierten vorstellung von moral, welche mir sehr wichtig war. ich war vegetarier und habe mich für die umwelt eingesetzt. heute schenke ich sachen, die ich nicht klar definieren kann, keine beachtung mehr. ich lebe in einem sehr starren käfig aus definitonen und messwerten. dinge wie freiheit, liebe,sinn, gerechtigkeit, und moral gibt es im meiner kleinen welt nicht mehr, sie sind ein reines gedankenexperiment für mich, was ich versuche nicht zu vergessen. ich versuche diese dinge nich zu vergessen, weil ich die möglichkeit sehe, dass an ihnen doch was dran ist, und dass sie in diesem fall einen durchaus positiven einfluss auf mein leben haben könnten.
aber kommen wir zurück zu käfig. dieser käfig bedeutet für mich ein zwischenspiel zwischen einängung und schutz. ich würde ihn aufgeben, wenn ich könnte, und wenn ich wüsste warum.

Felix schrieb am 15.5. 2002 um 23:33:32 Uhr zu

wirklichkeit

Bewertung: 2 Punkt(e)

Wie wird Wirklickeit konstruiert und legitimiert?

Legitimierung wird von Berger und Luckmann (»Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit«) als ein Prozess der Vergegenständlichung von Sinn bezeichnet. Institutionen erhalten durch erklärende und rechtfertigende Legitimationsprozesse eine kognitive Gültigkeit und eine zuhandene Sinnhaftigkeit; ihre Ordnung wird »objektiv zugänglich« und »subjektiv ersichtlich«. Unterschiedliche Bedeutungen werden zu einem sinnhaften Ganzen integriert.

Durch Legitimation werden zum einen verschiedene institutionelle Teilprozesse für die beteiligten Menschen übereinstimmend sinnhaft, oder es werden vorhandene Institutionen für verschiedene Individuen jeweils subjektiv einsichtig. Dies wird von den Autoren als eine horizontale Ebene der Legitimierung der gesellschaftlichen Wirklichkeit bezeichnet.

Als vertikale Ebene der Legitimierung definieren die Autoren eine sinnhafte Ordnung der institutionell vorformulierten Phasen eines individuellen Lebenslaufes. Ein Mensch erkennt durch solche Legitimationsprozesse ein subjektiv plausibles Bild in der Abfolge seiner verschiedenen Rollen in verschiedenen gesellschaftlichen Institutionen, die er erlebt (bzw. durchlebt); er erhält dadurch »biographische Unterstützung«.

Legitimation ist nach Berger und Luckmann in erster Linie ein Problem, das erst im Verlauf der Zeit, also mit gesellschaftlichem Wandel auftritt. In der ersten Phase einer Institutionalisierung bedarf es noch keiner Legitimation. Legitimation ist erst zur Vermittlung von bereits vergegenständlichten Institutionen an neue Generationen notwendig, wenn noch keine Erinnerungen oder Habitualisierungen vorhanden sind. In diesem Fall erscheinen institutionale Ordnungen zunächst als pragmatisch-imperativ, durch Legitimierung erhalten Institutionen dann jedoch normativen Charakter, sie werden objektiv logisch nachvollziehbar, und damit verbindlich.

Im Kapitel I.3 über die Sprache wird die Fähigkeit der Sprache erwähnt, verschiedene »Zonen« oder »Sinnprovinzen« der Alltagswelt zu überbrücken und sie zu einem sinnhaften Ganzen zu integrieren. Mit Hilfe der Sprache werden soziale Tatsachen von Menschen objektiviert und auf logische Fundamente gestellt. Die sprachliche Logik ist somit das Hauptinstrument der Legitimation und damit auch Reproduktion gesellschaftlicher Wirklichkeit. Die typisierten und institutionalisierten Ordnungssysteme werden in sprachlichen Objektivationen als »Wissen« von Mensch zu Mensch weitergegeben, dabei durch »logische« Erklärungen legitimiert.

In Sozialisationsprozessen lernt ein Individuum die gesellschaftliche Logik - bereits indem es Sprechen lernt. Vorhandene Institutionen werden als sinnhafte Objekte ins Denken übernommen - sofern die Sozialisation »erfolgreich« verläuft, d.h. ein in sich stimmiges, vom Subjekt logisch nachvollziehbares »Weltbild« produziert wird, bzw. das Individuum mit vorhandenen Widersprüchen und eventuellen »Legitimationslücken« umzugehen lernt.

Nils the Dark Elf schrieb am 24.2. 2002 um 04:18:38 Uhr zu

wirklichkeit

Bewertung: 2 Punkt(e)

Gefunden bei heise Telepolis: Spieletest.

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»Wirklichkeit«. Distributor: Nihilist inc.

Systemvoraussetzungen: Gehirn, Sinnesorgane, Muskeln und die ganze restliche Wetware. Läuft angeblich auch auf dem neuen Microdaft
X-Body und auf dem Sony Aibo, aber die Redaktion hat sich dazu entschlossen, das nicht zu glauben.

Grafik: 100% (Systemabhängig. Funktioniert auf manchen Systemen nur mit durchsichtigen »Brillen«. Die Stealth-Bomber in »Wirklichkeit«
sind aus viel zu wenigen Polygonen zusammengesetzt - und das auch noch mit schwarzer Textur. Aber wir lassen das durchgehen.)

Sound: 0% (100% beim Auflegen alter Antonio-Carlos-Jobim-Platten)

Spielidee: -100% (Das Spiel nervt einfach. Und wenn es aufhört, ist es auch nicht lustig.)

Spielbarkeit: 50% (Wenn man genügend Punkte, hier genannt »Geld«, gesammelt hat, geht es eigentlich recht flott und man kann andere
Mitspieler für seine eigenen Zwecke einsetzen.)

wolfgang schrieb am 27.10. 2001 um 12:23:08 Uhr zu

wirklichkeit

Bewertung: 2 Punkt(e)

In anderen Fällen verwenden wir den Ausdruck 'die Wirklichkeit' in einem relativen und
partialen Sinn. Das tun wir beispielsweise, wenn wir von der 'menschlichen Wirklichkeit'
sprechen. Wir meinen damit entweder die Gesamtwirklichkeit, wie sie sich aus der
Perspektive des Menschen darstellt, oder einen spezifischen Bereich innerhalb der
Wirklichkeit, eben den für uns Menschen relevanten Bereich.

Nils the Dark Elf schrieb am 24.2. 2002 um 05:28:31 Uhr zu

wirklichkeit

Bewertung: 1 Punkt(e)

Wirklichkeit existiert nicht als solche. Wirklichkeit ist nichts als die momentane Ereignisoberfläche eines vieldimensionalen fraktalen Kommunikationsprozesses zwischen dem Subjekt, welches Wirklichkeit zu erleben glaubt, und seiner Umwelt, wobei die Vektoren dieses Kommunikationsprozesses Gedanken, Worte und Taten sind.
Wenn sich das Subjekt den Prozesscharakter von Wirklichkeit und die Erschaffung derselben durch die Wahrnehmung bewußt macht, die eigenen Wahrnehmungsfilter durch geeignete Methoden wie etwa Meditation, Drogen oder Exstase (auch sexueller Art) aufzubrechen und ihre Funktion zu analysieren, um sie später bei Bedarf neu konfigurieren und an- und ausschalten zu können, kann das Subjekt die Manipulation der Wirklichkeit (nicht nur der eigenen, sondern auch der anderer Menschen) bis zu einem Maß bringen, welches für gewöhnlich mit »Magie« bezeichnet wird.

Fritz schrieb am 22.4. 2005 um 02:55:08 Uhr zu

wirklichkeit

Bewertung: 1 Punkt(e)

»Die Wirklichkeit ist nur im Suff zu ertragen« so ein Zitat welches mir zu Ohren gekommen war. Und ich muß zugeben, da ist echt was dran. Je nach dem aus welcher Perspektive es man betrachtet. Wird vom vielen Alkohol die Wirklichkeit so weit weggerückt und verschwommen, so dass sie zwar noch wahrnembar ist aber an einen nicht mehr rankommt, oder wird dadurch der Blickwinkel auf die Wirklichkeit so verschoben so das man dann seine eigene nach den eigenen Wünschen konstruierte Wirklichkeit um sich hat?
Die Wahrheit darüber lässt sich nur im Selbstversuch herausfinden. So dann: Prost...

K. Peters schrieb am 3.12. 1999 um 00:33:52 Uhr zu

wirklichkeit

Bewertung: 1 Punkt(e)

Was ist Kommunikationsguerilla?
Die Kommunikationsguerilla ist eine etwas andere Form der Militanz. Kommunikationsguerilla ist eine politische Militanz, die einer radikalenKritik der Gesellschaft den Weg weist, die hilft, sich der vielfältigen Vereinnahmungsstragtegien zu entziehen und immer wieder versucht, »Ordnung der Dinge«, den Horizont der bestehenden Wirklichkeit zuÜberschreiten.Das »Konzept Kommunikationsguerilla« ist eng verknüpft miteiner Haltung, die sich einerseits der Logik traditioneller Politik mit ihren Konzepten von Aufklärung, Überzeugung und Wahrheit entzieht,aber andererseits auf eine aktive Kritik des Bestehenden nicht verzichtet.Kommunikationsguerilla meint keine Mediensabotage im Sinne der Unterbrechungeines Sendekanals. Sie untersucht die Struktur der politische Kommunikationund interveniert mit dem Ziel der Delegitimierung von Herrschaft. Die Kommunikationsguerilla versucht Antworten auf Fragen wie
Wie ruiniert man die Redeveranstaltung eines Regierungspolitikers?
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Welche Möglichkeiten gibt es im Rahmen von Wahlen, bei repräsentativen Staatsereignissen oder gegen den ganz alltäglichen Rassismus?

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