Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 318, davon 311 (97,80%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 118 positiv bewertete (37,11%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 23.2. 1999 um 13:27:08 Uhr schrieb
Tanna über wirklichkeit
Der neuste Text am 14.11. 2024 um 15:16:17 Uhr schrieb
schmidt über wirklichkeit
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(insgesamt: 131)

am 31.1. 2008 um 21:47:57 Uhr schrieb
Seele über wirklichkeit

am 28.9. 2003 um 14:36:58 Uhr schrieb
biggi über wirklichkeit

am 7.6. 2008 um 12:58:00 Uhr schrieb
Christine über wirklichkeit

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Wirklichkeit«

Karla schrieb am 6.3. 1999 um 23:23:43 Uhr zu

wirklichkeit

Bewertung: 5 Punkt(e)

Ich fliehe vor der Wirklichkeit. Ich hab schon einen guten Vorsprung und er wird immer größer. Man darf ganz einfach keinen von diesen vielen Idioten ernst nehmen und sollte am besten nach den eigenen Spielregeln leben.

Felix schrieb am 15.5. 2002 um 23:33:32 Uhr zu

wirklichkeit

Bewertung: 2 Punkt(e)

Wie wird Wirklickeit konstruiert und legitimiert?

Legitimierung wird von Berger und Luckmann (»Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit«) als ein Prozess der Vergegenständlichung von Sinn bezeichnet. Institutionen erhalten durch erklärende und rechtfertigende Legitimationsprozesse eine kognitive Gültigkeit und eine zuhandene Sinnhaftigkeit; ihre Ordnung wird »objektiv zugänglich« und »subjektiv ersichtlich«. Unterschiedliche Bedeutungen werden zu einem sinnhaften Ganzen integriert.

Durch Legitimation werden zum einen verschiedene institutionelle Teilprozesse für die beteiligten Menschen übereinstimmend sinnhaft, oder es werden vorhandene Institutionen für verschiedene Individuen jeweils subjektiv einsichtig. Dies wird von den Autoren als eine horizontale Ebene der Legitimierung der gesellschaftlichen Wirklichkeit bezeichnet.

Als vertikale Ebene der Legitimierung definieren die Autoren eine sinnhafte Ordnung der institutionell vorformulierten Phasen eines individuellen Lebenslaufes. Ein Mensch erkennt durch solche Legitimationsprozesse ein subjektiv plausibles Bild in der Abfolge seiner verschiedenen Rollen in verschiedenen gesellschaftlichen Institutionen, die er erlebt (bzw. durchlebt); er erhält dadurch »biographische Unterstützung«.

Legitimation ist nach Berger und Luckmann in erster Linie ein Problem, das erst im Verlauf der Zeit, also mit gesellschaftlichem Wandel auftritt. In der ersten Phase einer Institutionalisierung bedarf es noch keiner Legitimation. Legitimation ist erst zur Vermittlung von bereits vergegenständlichten Institutionen an neue Generationen notwendig, wenn noch keine Erinnerungen oder Habitualisierungen vorhanden sind. In diesem Fall erscheinen institutionale Ordnungen zunächst als pragmatisch-imperativ, durch Legitimierung erhalten Institutionen dann jedoch normativen Charakter, sie werden objektiv logisch nachvollziehbar, und damit verbindlich.

Im Kapitel I.3 über die Sprache wird die Fähigkeit der Sprache erwähnt, verschiedene »Zonen« oder »Sinnprovinzen« der Alltagswelt zu überbrücken und sie zu einem sinnhaften Ganzen zu integrieren. Mit Hilfe der Sprache werden soziale Tatsachen von Menschen objektiviert und auf logische Fundamente gestellt. Die sprachliche Logik ist somit das Hauptinstrument der Legitimation und damit auch Reproduktion gesellschaftlicher Wirklichkeit. Die typisierten und institutionalisierten Ordnungssysteme werden in sprachlichen Objektivationen als »Wissen« von Mensch zu Mensch weitergegeben, dabei durch »logische« Erklärungen legitimiert.

In Sozialisationsprozessen lernt ein Individuum die gesellschaftliche Logik - bereits indem es Sprechen lernt. Vorhandene Institutionen werden als sinnhafte Objekte ins Denken übernommen - sofern die Sozialisation »erfolgreich« verläuft, d.h. ein in sich stimmiges, vom Subjekt logisch nachvollziehbares »Weltbild« produziert wird, bzw. das Individuum mit vorhandenen Widersprüchen und eventuellen »Legitimationslücken« umzugehen lernt.

kafkaesk schrieb am 12.1. 2001 um 22:37:51 Uhr zu

wirklichkeit

Bewertung: 5 Punkt(e)

Ein Mann,der lange in den Schulen der Weisheit gelernt hatte,starb schließlich in der Fülle der Zeit und fand sich vor den Toren der Ewigkeit.Ein Engel des Lichtes näherte sich ihm und sagteGeh nicht weiter,o Sterblicher,bevor du mir nicht bewisesn hast,daß du das Paradies zu betreten würdig bist
Aber der Mann antworteteEinen Moment bitte!Zuallererst,kannst du mir beweisen,daß das ein wirklicher Himmel ist und nicht nur eine sehnsüchtige Einbildung meines durch den Tod verwirrten Geistes
Bevor der Engel antworten konnte,erscholl aus dem Innern eine StimmeLasst ihn rein-er ist einer der unseren
---auch die Wirklichkeit ist eine relative Sache,es gibt keine absolute Wirklichkeit.Du,der du da liest,kannst du mir sagen,ob du träumst oder wachst?...

Voyager schrieb am 10.7. 2001 um 16:01:10 Uhr zu

wirklichkeit

Bewertung: 2 Punkt(e)

War heute mal wieder vor der Tür, in der wirklichen Wirklichkeit. Die Sonne hat noch geschienen, Duft von Blumen und Sträuchern in meiner Nase. Menschen. Wirklich wirkliche Menschen, die ich hätte anfassen können, hätte ich gewollt. Ich hab es beim miteinander sprechen belassen.
Mir ist da draußen, in der wirklichen Wirklichkeit, wieder einmal aufgefallen, daß es für manche wirkliche Menschen eine Schwierigkeit zu sein scheint, meinem (überhaupt jemandes?) Blick zu begegnen. Auge in Auge. Ich schaue den Menschen gerne in die Augen und lasse mir auch gerne in die Augen schauen. Wirklicher kann Wirklichkeit kaum sein. Jedenfalls kaum intensiver.

Nils the Dark Elf schrieb am 24.2. 2002 um 04:18:38 Uhr zu

wirklichkeit

Bewertung: 2 Punkt(e)

Gefunden bei heise Telepolis: Spieletest.

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»Wirklichkeit«. Distributor: Nihilist inc.

Systemvoraussetzungen: Gehirn, Sinnesorgane, Muskeln und die ganze restliche Wetware. Läuft angeblich auch auf dem neuen Microdaft
X-Body und auf dem Sony Aibo, aber die Redaktion hat sich dazu entschlossen, das nicht zu glauben.

Grafik: 100% (Systemabhängig. Funktioniert auf manchen Systemen nur mit durchsichtigen »Brillen«. Die Stealth-Bomber in »Wirklichkeit«
sind aus viel zu wenigen Polygonen zusammengesetzt - und das auch noch mit schwarzer Textur. Aber wir lassen das durchgehen.)

Sound: 0% (100% beim Auflegen alter Antonio-Carlos-Jobim-Platten)

Spielidee: -100% (Das Spiel nervt einfach. Und wenn es aufhört, ist es auch nicht lustig.)

Spielbarkeit: 50% (Wenn man genügend Punkte, hier genannt »Geld«, gesammelt hat, geht es eigentlich recht flott und man kann andere
Mitspieler für seine eigenen Zwecke einsetzen.)

voice recorder schrieb am 1.1. 2003 um 04:47:42 Uhr zu

wirklichkeit

Bewertung: 1 Punkt(e)

kennen Sie seinen Status. Das TLE war natürlich die Zeit, die rüber angeschalten wurde. Auch ich tat einige talentierte
Gesichtsmuskelbewegungen in solch einer Weise, als ob ich belastet zu seinen Anmerkungen hörte, in der Wirklichkeit
jedoch bereits war der i-Teil seines Gehirns. Als streunender Kater, das Durchwurzeln eine volle Abfalldose vor Hunger,
durchforstete I jeder Gedankenantrieb, der durch seine neuen rites kroch.
Nach einem, während (ob Spiele keine Rolle kurz oder lang) ich, daß Michael müde war, wünschte etwas zu essen angab
und
wünschte dann nach a-Holy-Go.
Wenn ich auf ihn gehört haben würde, würde ich erfahren haben, daß der Gelegenheitsdieb Adbul kidnapped alfaz Badalla
Balla Schroeder Allahala im Namen die maharadschas sollte
woodlousebrut, die von Canabistan entsteht.
Da ich jedoch nicht auf ihn gehört hatte, mußte ich zusammenreimen nur diese Antwort. Und nur glättendes I tat dies, als ich
innen in meine headquartersheadquarters geholt hatte
hat einiger spezieller spezialzwiebacks. Hier verschob ich in als Art Trance, oder als sie würden die
landlaeufigennachrichten
der Tagesverbraucher sich benennen: " ich war und folglich zu allen ziemlich flach
das imbecility leicht, das " ich empfindlich ist, faßte zutags die gesprochenen Wörter und in meinem scharfsinnigen Kopftext
ein
speziellen Wahrheitscompilerdurchlauf gelassen zusammen. Die dunklen Ringe unter meinen Augen fingen sogar zu den

Pillow schrieb am 26.9. 1999 um 18:36:10 Uhr zu

wirklichkeit

Bewertung: 4 Punkt(e)

Die Wirklichkeit eines Menschen ist nur der Teil der Realität, welche die Filter jener Person durchlassen.

Für manche ist das auch gut so, den würden sie zu viel wissen würde ihr Geist schaden nehmen.

Aber alle anderen fürchtet euch bitte nicht eure Filter zu entfernen um zu sehen wie die Realität in Wahrheit aussieht.

biolek schrieb am 15.11. 1999 um 02:35:56 Uhr zu

wirklichkeit

Bewertung: 2 Punkt(e)

welch wort
wirk-lichkeit, weil das wirkliche sich nur im wirken als wirklich zeigt
(->wirken ist das phänomen der resonanz des seins des einen wirklichen im anderen wirklichen)
da ich mich selbst spüre - könnte es sein, dass es wirkliche wesen gibt, die sich selbst und die außenwelt wahrnehmen, aber selbst nicht wirken? wie gespenster?
oder ist das sein in der form unteilbar und verwoben, dass alles wirkliche in ihm wirkungen zeigt und so auch als wirklich erscheint?
jedenfalls kann jedes in ihm seiende relative wirkliche nur einen ausschnitt der ganzen wirklichkeit wahrnehmen, einen teil durch direkte wahrnehmung der sinne, eines, den weitaus größeren, durch erinnerungs- und denkleistung
da ist auch schon der punkt der verzerrung der wirklichkeitswahrnehmung
(aber was ist denn wirklicher, das, was wir wahrnehmen, oder das, was um uns herum »ist«?)
und noch eine frage: ist etwas wirklich, das zwar wirkt, aber selbst nicht wahrnimmt?
ein stein etwa
wohl schon
und was grenzt das eine wirkliche vom anderen ab?
wenn ich meinen körper wahrnehme, bin ich er dann auch, oder nehme ich ihn als einen teil meiner umgebung nur besonders stark wahr?
(oder umgekehrt, »bin« ich nicht auch alles, was ich um mich herum wahrnehme?)
sicher gehen alle meine wahrnehmungen durch meinen körper, ist er sozusagen das konstantum meiner wirklichkeit (ich schleppe diesen teil der wirklichkeit ständig mit mir herum...) - zugleich aber ist er auch veränderlich, und wenn das gesucht wird, was eigentlich die empfindungen ausmacht, so können wir den kreis noch enger ziehen und die nerven nehmen - oder nur die schaltstellen der nerven - oder der ort der verarbeitung aller impulse zu einem »bild« - und dann sind wir schon ganz nah an dem phänomen seele...
und könnte es ein universales wirkliches geben? ein zentrum aller wirklichkeit? ein wirkliches, das alles wahrnimmt? und somit alles zum »körper« hat?
wenn ja, so müsste dieses wirkliche ein enormes »gehirn« haben, es müsste unsagbares leid und unsagbare freude zugleich empfinden, es wäre allem nah, besäße die höchste form von mitleid mit allem seienden - die leiden der welt wären wie schreckliche krankheiten für dieses seiende
gott?
könnte er dann aber zugleich schöpfer sein, gegenüber der wirklichkeit und damit auch ganz von ihr verschieden?

Chao schrieb am 5.1. 2001 um 00:30:35 Uhr zu

wirklichkeit

Bewertung: 2 Punkt(e)

Wirklichkeit ist nicht nur relativ, sondern noch vielmehr subjektiv. Das was man sieht und wahrnimmt muss man als seine eigene Wirklichkeit akzeptieren, aber was, ja was wenn dich dein guter Freund, dein eigenes Gehirn schamlos betrügt? Wenn deine Wirklichkeit auf den Boden fällt und in Scherben zerbricht, nur weil z.B. die Dosis Meskalin zu hoch war?
Apropos Meskalin: Lest Aldous Huxley, Die Pforten der Wahrnehmung, da könnt ihr euren Schamanen treffen.

Nils the Dark Elf schrieb am 24.2. 2002 um 05:28:31 Uhr zu

wirklichkeit

Bewertung: 1 Punkt(e)

Wirklichkeit existiert nicht als solche. Wirklichkeit ist nichts als die momentane Ereignisoberfläche eines vieldimensionalen fraktalen Kommunikationsprozesses zwischen dem Subjekt, welches Wirklichkeit zu erleben glaubt, und seiner Umwelt, wobei die Vektoren dieses Kommunikationsprozesses Gedanken, Worte und Taten sind.
Wenn sich das Subjekt den Prozesscharakter von Wirklichkeit und die Erschaffung derselben durch die Wahrnehmung bewußt macht, die eigenen Wahrnehmungsfilter durch geeignete Methoden wie etwa Meditation, Drogen oder Exstase (auch sexueller Art) aufzubrechen und ihre Funktion zu analysieren, um sie später bei Bedarf neu konfigurieren und an- und ausschalten zu können, kann das Subjekt die Manipulation der Wirklichkeit (nicht nur der eigenen, sondern auch der anderer Menschen) bis zu einem Maß bringen, welches für gewöhnlich mit »Magie« bezeichnet wird.

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