Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 318, davon 311 (97,80%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 118 positiv bewertete (37,11%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 23.2. 1999 um 13:27:08 Uhr schrieb
Tanna über wirklichkeit
Der neuste Text am 14.11. 2024 um 15:16:17 Uhr schrieb
schmidt über wirklichkeit
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am 11.5. 2014 um 13:12:07 Uhr schrieb
schmidt über wirklichkeit

am 16.5. 2005 um 20:06:26 Uhr schrieb
Klo07 über wirklichkeit

am 27.5. 2002 um 00:49:55 Uhr schrieb
GPhilipp über wirklichkeit

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Wirklichkeit«

kafkaesk schrieb am 12.1. 2001 um 22:37:51 Uhr zu

wirklichkeit

Bewertung: 5 Punkt(e)

Ein Mann,der lange in den Schulen der Weisheit gelernt hatte,starb schließlich in der Fülle der Zeit und fand sich vor den Toren der Ewigkeit.Ein Engel des Lichtes näherte sich ihm und sagteGeh nicht weiter,o Sterblicher,bevor du mir nicht bewisesn hast,daß du das Paradies zu betreten würdig bist
Aber der Mann antworteteEinen Moment bitte!Zuallererst,kannst du mir beweisen,daß das ein wirklicher Himmel ist und nicht nur eine sehnsüchtige Einbildung meines durch den Tod verwirrten Geistes
Bevor der Engel antworten konnte,erscholl aus dem Innern eine StimmeLasst ihn rein-er ist einer der unseren
---auch die Wirklichkeit ist eine relative Sache,es gibt keine absolute Wirklichkeit.Du,der du da liest,kannst du mir sagen,ob du träumst oder wachst?...

gimpel schrieb am 1.6. 2001 um 21:50:07 Uhr zu

wirklichkeit

Bewertung: 4 Punkt(e)

Die Wirklichkeit ist nur eine durch Drogenmangel hervorgerufene Illusion.
Oder andersrum: Wie säufst du dir dein Leben schön?
Oder so: Subjektivität der Wahrnehmung blablabla
Eigentlich doch nur so: 42

jimjim schrieb am 3.12. 2002 um 22:57:35 Uhr zu

wirklichkeit

Bewertung: 2 Punkt(e)

wirklichkeit ist das, was ich messen kann.
um mich kurz vorzustellen; ich bin 19 jahre jung und besuche die 13. klasse eines gymnasium. meine lks sind biologie und philosophie. ich befinde mich im ständigen widerstreit zwischen naturwissenschaftlichen und geisteswissenschaftlichen weltanschauhungen.
ich muss sagen, dass ich mit der zeit die geisteswissenschaftlichen nicht mehr ernst nehmen kann. zu vieles davon ist einfach nur interpretationssache. ich kann damit nicht arbeiten, ich brauche klarheiten in meinem leben.
ich habe früher rein naturwissenschaftliche weltbilder verabscheut, hatte eine mehr oder minder undifernzierten vorstellung von moral, welche mir sehr wichtig war. ich war vegetarier und habe mich für die umwelt eingesetzt. heute schenke ich sachen, die ich nicht klar definieren kann, keine beachtung mehr. ich lebe in einem sehr starren käfig aus definitonen und messwerten. dinge wie freiheit, liebe,sinn, gerechtigkeit, und moral gibt es im meiner kleinen welt nicht mehr, sie sind ein reines gedankenexperiment für mich, was ich versuche nicht zu vergessen. ich versuche diese dinge nich zu vergessen, weil ich die möglichkeit sehe, dass an ihnen doch was dran ist, und dass sie in diesem fall einen durchaus positiven einfluss auf mein leben haben könnten.
aber kommen wir zurück zu käfig. dieser käfig bedeutet für mich ein zwischenspiel zwischen einängung und schutz. ich würde ihn aufgeben, wenn ich könnte, und wenn ich wüsste warum.

Malkavianer schrieb am 23.8. 2005 um 09:20:22 Uhr zu

wirklichkeit

Bewertung: 1 Punkt(e)

Ich könnte endlich fliegen. Nein. Könnte ich nicht. Ich habe ja Höhenangst. Aber ausserhalb der Wirklichkeit ist es ja kein Hinderniss. Man kann die Welt ein Mal so sehen, wie sie eins gewesen ist. Hätte sein sollen? Wie sie hätte sein können? Die Irrealität, das nichtvorhanden sein von dem was wir für Real, für Wirklich halten ist wahrscheinlich der einzig mögliche Weg, um das zu erlangen, was wir Menschen schon so lange suchen. Die einzig wahre FREIHEIT. Erst das nichtvorhanden sein der Wirklichkeit wird uns die Augen öffnen. Die Augen für das surreale Sein. Für die Abnormalitäten der Unwirklichkeit. Für das Licht, welches niemals scheint. Für die helle Dunkelheit. Für die Unmöglichkeit des Seins und die Unverschämtheit des Werdens. erst dann ist der Mensch in der Lage die eigene Arroganz zu verstehen. Erst dann können wir den inneren Hochmut überwinden. Erst wenn wir die für uns geltende Wirklichkeit ignorieren, erst wenn wir die für uns erstellten Gesetzte der »wirklichen« Physik über Bord werfen, werden wir evtl. in der Lage sein, zu verstehen, wer wir wirklich sind...

Felix schrieb am 15.5. 2002 um 23:33:32 Uhr zu

wirklichkeit

Bewertung: 2 Punkt(e)

Wie wird Wirklickeit konstruiert und legitimiert?

Legitimierung wird von Berger und Luckmann (»Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit«) als ein Prozess der Vergegenständlichung von Sinn bezeichnet. Institutionen erhalten durch erklärende und rechtfertigende Legitimationsprozesse eine kognitive Gültigkeit und eine zuhandene Sinnhaftigkeit; ihre Ordnung wird »objektiv zugänglich« und »subjektiv ersichtlich«. Unterschiedliche Bedeutungen werden zu einem sinnhaften Ganzen integriert.

Durch Legitimation werden zum einen verschiedene institutionelle Teilprozesse für die beteiligten Menschen übereinstimmend sinnhaft, oder es werden vorhandene Institutionen für verschiedene Individuen jeweils subjektiv einsichtig. Dies wird von den Autoren als eine horizontale Ebene der Legitimierung der gesellschaftlichen Wirklichkeit bezeichnet.

Als vertikale Ebene der Legitimierung definieren die Autoren eine sinnhafte Ordnung der institutionell vorformulierten Phasen eines individuellen Lebenslaufes. Ein Mensch erkennt durch solche Legitimationsprozesse ein subjektiv plausibles Bild in der Abfolge seiner verschiedenen Rollen in verschiedenen gesellschaftlichen Institutionen, die er erlebt (bzw. durchlebt); er erhält dadurch »biographische Unterstützung«.

Legitimation ist nach Berger und Luckmann in erster Linie ein Problem, das erst im Verlauf der Zeit, also mit gesellschaftlichem Wandel auftritt. In der ersten Phase einer Institutionalisierung bedarf es noch keiner Legitimation. Legitimation ist erst zur Vermittlung von bereits vergegenständlichten Institutionen an neue Generationen notwendig, wenn noch keine Erinnerungen oder Habitualisierungen vorhanden sind. In diesem Fall erscheinen institutionale Ordnungen zunächst als pragmatisch-imperativ, durch Legitimierung erhalten Institutionen dann jedoch normativen Charakter, sie werden objektiv logisch nachvollziehbar, und damit verbindlich.

Im Kapitel I.3 über die Sprache wird die Fähigkeit der Sprache erwähnt, verschiedene »Zonen« oder »Sinnprovinzen« der Alltagswelt zu überbrücken und sie zu einem sinnhaften Ganzen zu integrieren. Mit Hilfe der Sprache werden soziale Tatsachen von Menschen objektiviert und auf logische Fundamente gestellt. Die sprachliche Logik ist somit das Hauptinstrument der Legitimation und damit auch Reproduktion gesellschaftlicher Wirklichkeit. Die typisierten und institutionalisierten Ordnungssysteme werden in sprachlichen Objektivationen als »Wissen« von Mensch zu Mensch weitergegeben, dabei durch »logische« Erklärungen legitimiert.

In Sozialisationsprozessen lernt ein Individuum die gesellschaftliche Logik - bereits indem es Sprechen lernt. Vorhandene Institutionen werden als sinnhafte Objekte ins Denken übernommen - sofern die Sozialisation »erfolgreich« verläuft, d.h. ein in sich stimmiges, vom Subjekt logisch nachvollziehbares »Weltbild« produziert wird, bzw. das Individuum mit vorhandenen Widersprüchen und eventuellen »Legitimationslücken« umzugehen lernt.

Chao schrieb am 5.1. 2001 um 00:30:35 Uhr zu

wirklichkeit

Bewertung: 2 Punkt(e)

Wirklichkeit ist nicht nur relativ, sondern noch vielmehr subjektiv. Das was man sieht und wahrnimmt muss man als seine eigene Wirklichkeit akzeptieren, aber was, ja was wenn dich dein guter Freund, dein eigenes Gehirn schamlos betrügt? Wenn deine Wirklichkeit auf den Boden fällt und in Scherben zerbricht, nur weil z.B. die Dosis Meskalin zu hoch war?
Apropos Meskalin: Lest Aldous Huxley, Die Pforten der Wahrnehmung, da könnt ihr euren Schamanen treffen.

Nils the Dark Elf schrieb am 24.2. 2002 um 05:28:31 Uhr zu

wirklichkeit

Bewertung: 1 Punkt(e)

Wirklichkeit existiert nicht als solche. Wirklichkeit ist nichts als die momentane Ereignisoberfläche eines vieldimensionalen fraktalen Kommunikationsprozesses zwischen dem Subjekt, welches Wirklichkeit zu erleben glaubt, und seiner Umwelt, wobei die Vektoren dieses Kommunikationsprozesses Gedanken, Worte und Taten sind.
Wenn sich das Subjekt den Prozesscharakter von Wirklichkeit und die Erschaffung derselben durch die Wahrnehmung bewußt macht, die eigenen Wahrnehmungsfilter durch geeignete Methoden wie etwa Meditation, Drogen oder Exstase (auch sexueller Art) aufzubrechen und ihre Funktion zu analysieren, um sie später bei Bedarf neu konfigurieren und an- und ausschalten zu können, kann das Subjekt die Manipulation der Wirklichkeit (nicht nur der eigenen, sondern auch der anderer Menschen) bis zu einem Maß bringen, welches für gewöhnlich mit »Magie« bezeichnet wird.

Nina schrieb am 24.1. 2000 um 12:25:10 Uhr zu

wirklichkeit

Bewertung: 4 Punkt(e)

Wir machen unsere Wirklichkeit selbst.Sie spiegelt unsere Gedanken und Gefühle wieder.Wir können unsere Träume leben.Liebe und Zuversicht sind der Antrieb,Fantasie der schöpferische Impuls.

Jablonsky schrieb am 1.1. 2001 um 11:21:59 Uhr zu

wirklichkeit

Bewertung: 1 Punkt(e)

Was wirkt in der Wirk-Lichkeit? Wirkt auch Phantasie in ihr? Wenn ja, wie wirklich bleibt sie dann noch? Wird sie mit größerem Gebrauch von Phantasie immer phantastischer? Haben wir nicht sowieso schon eine phantastische Wirklichkeit? Mit phantastischen Dingen wie Liebe, Kindern, Bäumen, Träumen, Farben, Musik? Oder lenkt die Phantasie nur von einer grausamen Wirklichkeit ab, die zu gewahren wir uns verwehren? Mit Dingen wie Leid, Krieg, Tod, Schmerz?
Was also ist wirklich und schreibt man Phantasie tatsächlich heutzutage Fantasie und was ist tatsächlich? Ist es mit wirklich verwandt?
Fragen über Fragen deren Beantwortung wirklich phantastisch wäre.

Nienor schrieb am 19.12. 2000 um 13:45:36 Uhr zu

wirklichkeit

Bewertung: 2 Punkt(e)

Was ist schon wirklich? Wenn man sich auf einige Philosophen z.B. Kant bezieht, dann kann es sein, dass die Welt in Wirklichkeit, also von unseren Augen unabhaengig ganz anders aussieht. Aber das kann uns eigentlich egal sein. Wir erleben die Welt auf unsere Weise und ich bin der Meinung, dass das das einzige sein sollte, was uns zu interessieren hat.

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