wirklichkeit
Bewertung: 4 Punkt(e)
Die Wirklichkeit ist nur eine durch Drogenmangel hervorgerufene Illusion.
Oder andersrum: Wie säufst du dir dein Leben schön?
Oder so: Subjektivität der Wahrnehmung blablabla
Eigentlich doch nur so: 42
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| Der erste Text | am 23.2. 1999 um 13:27:08 Uhr schrieb Tanna über wirklichkeit |
| Der neuste Text | am 14.11. 2024 um 15:16:17 Uhr schrieb schmidt über wirklichkeit |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 131) |
am 2.7. 2015 um 18:36:52 Uhr schrieb
am 11.5. 2012 um 18:48:59 Uhr schrieb
am 26.8. 2003 um 00:45:55 Uhr schrieb |
Die Wirklichkeit ist nur eine durch Drogenmangel hervorgerufene Illusion.
Oder andersrum: Wie säufst du dir dein Leben schön?
Oder so: Subjektivität der Wahrnehmung blablabla
Eigentlich doch nur so: 42
War heute mal wieder vor der Tür, in der wirklichen Wirklichkeit. Die Sonne hat noch geschienen, Duft von Blumen und Sträuchern in meiner Nase. Menschen. Wirklich wirkliche Menschen, die ich hätte anfassen können, hätte ich gewollt. Ich hab es beim miteinander sprechen belassen.
Mir ist da draußen, in der wirklichen Wirklichkeit, wieder einmal aufgefallen, daß es für manche wirkliche Menschen eine Schwierigkeit zu sein scheint, meinem (überhaupt jemandes?) Blick zu begegnen. Auge in Auge. Ich schaue den Menschen gerne in die Augen und lasse mir auch gerne in die Augen schauen. Wirklicher kann Wirklichkeit kaum sein. Jedenfalls kaum intensiver.
Wie wird Wirklickeit konstruiert und legitimiert?
Legitimierung wird von Berger und Luckmann (»Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit«) als ein Prozess der Vergegenständlichung von Sinn bezeichnet. Institutionen erhalten durch erklärende und rechtfertigende Legitimationsprozesse eine kognitive Gültigkeit und eine zuhandene Sinnhaftigkeit; ihre Ordnung wird »objektiv zugänglich« und »subjektiv ersichtlich«. Unterschiedliche Bedeutungen werden zu einem sinnhaften Ganzen integriert.
Durch Legitimation werden zum einen verschiedene institutionelle Teilprozesse für die beteiligten Menschen übereinstimmend sinnhaft, oder es werden vorhandene Institutionen für verschiedene Individuen jeweils subjektiv einsichtig. Dies wird von den Autoren als eine horizontale Ebene der Legitimierung der gesellschaftlichen Wirklichkeit bezeichnet.
Als vertikale Ebene der Legitimierung definieren die Autoren eine sinnhafte Ordnung der institutionell vorformulierten Phasen eines individuellen Lebenslaufes. Ein Mensch erkennt durch solche Legitimationsprozesse ein subjektiv plausibles Bild in der Abfolge seiner verschiedenen Rollen in verschiedenen gesellschaftlichen Institutionen, die er erlebt (bzw. durchlebt); er erhält dadurch »biographische Unterstützung«.
Legitimation ist nach Berger und Luckmann in erster Linie ein Problem, das erst im Verlauf der Zeit, also mit gesellschaftlichem Wandel auftritt. In der ersten Phase einer Institutionalisierung bedarf es noch keiner Legitimation. Legitimation ist erst zur Vermittlung von bereits vergegenständlichten Institutionen an neue Generationen notwendig, wenn noch keine Erinnerungen oder Habitualisierungen vorhanden sind. In diesem Fall erscheinen institutionale Ordnungen zunächst als pragmatisch-imperativ, durch Legitimierung erhalten Institutionen dann jedoch normativen Charakter, sie werden objektiv logisch nachvollziehbar, und damit verbindlich.
Im Kapitel I.3 über die Sprache wird die Fähigkeit der Sprache erwähnt, verschiedene »Zonen« oder »Sinnprovinzen« der Alltagswelt zu überbrücken und sie zu einem sinnhaften Ganzen zu integrieren. Mit Hilfe der Sprache werden soziale Tatsachen von Menschen objektiviert und auf logische Fundamente gestellt. Die sprachliche Logik ist somit das Hauptinstrument der Legitimation und damit auch Reproduktion gesellschaftlicher Wirklichkeit. Die typisierten und institutionalisierten Ordnungssysteme werden in sprachlichen Objektivationen als »Wissen« von Mensch zu Mensch weitergegeben, dabei durch »logische« Erklärungen legitimiert.
In Sozialisationsprozessen lernt ein Individuum die gesellschaftliche Logik - bereits indem es Sprechen lernt. Vorhandene Institutionen werden als sinnhafte Objekte ins Denken übernommen - sofern die Sozialisation »erfolgreich« verläuft, d.h. ein in sich stimmiges, vom Subjekt logisch nachvollziehbares »Weltbild« produziert wird, bzw. das Individuum mit vorhandenen Widersprüchen und eventuellen »Legitimationslücken« umzugehen lernt.
Ein Mann,der lange in den Schulen der Weisheit gelernt hatte,starb schließlich in der Fülle der Zeit und fand sich vor den Toren der Ewigkeit.Ein Engel des Lichtes näherte sich ihm und sagte:»Geh nicht weiter,o Sterblicher,bevor du mir nicht bewisesn hast,daß du das Paradies zu betreten würdig bist.«
Aber der Mann antwortete:»Einen Moment bitte!Zuallererst,kannst du mir beweisen,daß das ein wirklicher Himmel ist und nicht nur eine sehnsüchtige Einbildung meines durch den Tod verwirrten Geistes?«
Bevor der Engel antworten konnte,erscholl aus dem Innern eine Stimme:»Lasst ihn rein-er ist einer der unseren!«
---auch die Wirklichkeit ist eine relative Sache,es gibt keine absolute Wirklichkeit.Du,der du da liest,kannst du mir sagen,ob du träumst oder wachst?...
In anderen Fällen verwenden wir den Ausdruck 'die Wirklichkeit' in einem relativen und
partialen Sinn. Das tun wir beispielsweise, wenn wir von der 'menschlichen Wirklichkeit'
sprechen. Wir meinen damit entweder die Gesamtwirklichkeit, wie sie sich aus der
Perspektive des Menschen darstellt, oder einen spezifischen Bereich innerhalb der
Wirklichkeit, eben den für uns Menschen relevanten Bereich.
Wirklichkeit ist nicht nur relativ, sondern noch vielmehr subjektiv. Das was man sieht und wahrnimmt muss man als seine eigene Wirklichkeit akzeptieren, aber was, ja was wenn dich dein guter Freund, dein eigenes Gehirn schamlos betrügt? Wenn deine Wirklichkeit auf den Boden fällt und in Scherben zerbricht, nur weil z.B. die Dosis Meskalin zu hoch war?
Apropos Meskalin: Lest Aldous Huxley, Die Pforten der Wahrnehmung, da könnt ihr euren Schamanen treffen.
Wir machen unsere Wirklichkeit selbst.Sie spiegelt unsere Gedanken und Gefühle wieder.Wir können unsere Träume leben.Liebe und Zuversicht sind der Antrieb,Fantasie der schöpferische Impuls.
Die Wirklichkeit eines Menschen ist nur der Teil der Realität, welche die Filter jener Person durchlassen.
Für manche ist das auch gut so, den würden sie zu viel wissen würde ihr Geist schaden nehmen.
Aber alle anderen fürchtet euch bitte nicht eure Filter zu entfernen um zu sehen wie die Realität in Wahrheit aussieht.
Wirklichkeit
Die Wirklichkeit liegt oft verborgen,
an manchen Tagen kaum zu sehen,
und trotz aller Hoffnungen und Sorgen.
wird sie auch am nächsten Morgen,
unvermindert weitergehen.
Meine Wirklichkeit weicht oft von der Realität ab.
Manchmal verschwimmen die Grenzen zwischen realer und wirklicher Welt so sehr, daß ich lieber in die Welt der Fantasie abtauche!
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