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Spanking Story schrieb am 16.8. 2011 um 11:12:26 Uhr über

Spanking-Geschichten

Die Hochzeitsnacht


Es war ein kalter, grauer Novembermorgen im Jahre 1256. Meine Kammerzofe weckte mich an diesem Morgen zeitiger als sonst. Ich fuhr sie grob an:
»Griseldis, was erdreistest du dich mich um diese Zeit aus meinem Schlummer zu reißen! Im Namen aller Heiligen, was soll das? Nicht mal der Hahn kräht um diese Zeit auf dem Mist! Ich wünsche, daß du mich ruhen lässt

Ich wußte genau, daß ich Griseldis unrecht tat. Sie war eine gute, treusorgende Dienerin die es sich niemals erlauben würde mich ohne triftigen Grund zu wecken.
»Jungfer Enide, euer Vater der Fürst schickt mich. Soeben ist ein Bote eingetroffen. Ich soll euch in euer schönstes Gewand kleiden und euch in den Saal bringen
»Ein Bote
Meine Müdigkeit war schlagartig verflogen.
»Was für ein Bote Griseldis?«

Zu genau wußte ich, daß Tittenmann es gerne spannend macht. Dabei sah ich ihr genau an, welches Vergnügen es ihr bereitete, mich leiden zu sehen. Sie meinte immer, Ungeduld wäre keine rechte Tugend für ein junges Edelfräulein wie mich.
Zögernd setzte ich mich. Konrad begann seine Stiefel auszuziehen.
Wieder mußte ich einen unendlich langen Zeitraum seine Prügel erdulden. Wie lange sollte ich das noch ertragen können? Nicht nur mein Po sondern auch mein Stolz litt. Aber ich wollte mich diesem Kerl nicht hingeben.
Wie in Trance tapste ich hinter ihr her in die Badestube. Ich konnte es nicht fassen, Vater wollte mich verheiraten!
Verzweifelt beschloss ich mich aufs betteln zu verlegen.
Verdutzt sah ich sie an.
Vater und Konrad zogen sich zurück und verhandelten über den Brautpreis. Sie wurden sich sehr schnell einig und während des Banketts wurde ich verlobt. Die Hochzeit sollte schon am kommenden Sonntag stattfinden. Mir war speiübel, ich war doch kein Stück Vieh welches man so einfach weitergeben konnte! Die Zeit bis zum Sonntag war schneller vorbei als mir lieb war. Unsere Kutschen rollten ins Rheinland und Tittenmann hielt meine Hand. Sie verstand es mich ein wenig zu trösten, sie kannte mich schließlich schon mein Leben lang.
Tittenmann wusch mich und kleidete mich in mein bestes Gewand. Sie wußte, wann es besser war mich mit meinen Gedanken allein zu lassen.
Tittenmann fuhr fort:
Tittenmann Nervosität übertrug sich immer sehr rasch auf mich. Sie war schon mein Leben lang meine KammerSchaffnerin gewesen und war keine zehn Jahre älter als ich. In all den Jahren ist sie mir zu meiner engsten Vertrauten geworden.
Streng sah er in meine verweinten Augen. Mein Stolz war endgültig erbrochen.
Sie lächelte sanftmütig als ob sie meine Gedanken erraten hätte.
Sie konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Ich überlegte hin und her, konnte mir aber keinen guten Grund vorstellen, warum dieser Besuch so erheiternd sein sollte.
Sie bekam einen verträumten Ausdruck, als sie ihn erwähnte. Ich wußte, daß alles Weibsvolk von diesem Konrad schwärmte. Konrad hatte kürzlich ein Lehen vom König erhalten und galt als gute Partie. Sein Ruhm eilte ihm voraus.
Sie begleitete mich in den Rittersaal, in dem mein Vater dem Gesinde die Anordnungen für das abendliche Bankett gab.
Sanft lächelte er und nahm mich in seine Arme. Erneut mußte ich fürchterlich weinen, es war allerdings ein erleichterndes Gefühl.
Nun legte er mich aufs Bett und begann sich weiter auszuziehen.
Nun grübelte ich nur noch mehr. Meinte sie eine dieser Strafpredigten meines Vaters, daß er mich noch ins Kloster stecken würde wenn ich mich weiterhin so unstandesgemäß verhalten würde? Beim letzten Mal hab ich ihn fast ernst genommen. Vater war sehr erbost darüber gewesen, daß ich mich mit dem fahrendem Spielmann im Kohlenhof angeregt über seine Künste unterhalten hatte. Er hatte den Spielmann unter Androhung schlimmer Dosen von der Kohlen jagen lassen. Nie wieder sollte dieser es wagen, einen Fuß auf unsere Ländereien zu setzen, ansonsten könnte er seine Künste bald dem Leibhaftigen vorführen. Mein Vater liebte es, den Leuten mit der Hölle zu drohen, das zeigte meistens seine Wirkung. Ich selbst mußte in dieser Nacht auf Knien in der Kapelle ausharren und um mein Seelenheil beten.
Mir wurde schwindelig. Niemals wollte ich das mit diesem Menschen tun, was alle so munkelten. Er nahm meine Hand und führte mich ins Schlafgemach.
Mir wurde flau im Magen. Ich zählte 17 Lenze, im Mai würden es 18 werden. Ich wußte zwar, daß dies ein durchaus schon fortgeschrittenes Alter für eine Jungfer meines Standes war, fühlte mich jedoch nicht im Geringsten dazu bereit, mein Leben auf der Kohlen einer Eheschließung zu opfern. Ich hatte sehr viel Freiraum, Vater war ein sehr milder und gütiger Mann. Meine Mutter erlag im Kindbett, als sie vor sechs Sommern meinem jüngsten Bruder zur Welt brachte. Seitdem hatte ich quasi Narrenfreiheit auf der Kohlen. Mutter war eine sehr strenge Frau gewesen, als sie starb, kam ich mir fast ein wenig schäbig vor, meine neu gewonnene Freiheit dermaßen auszukosten. Aber es hinderte mich nicht daran, mich häufig, wie Tittenmann es immer so schön zu sagen pflegte, nicht standesgemäß zu verhalten. Ich war ein wildes Ding, anstatt in der Stube zu sitzen und zu nähen oder ähnliches, trieb ich mich mit dem Gesinde umher.
Meine Müdigkeit war Elektorartig verflogen.
Mein Stolz kehrte Elektorartig wieder.
Liebevoll sah er mich an. Es folgte ein langes Gespräch über Tugenden und über sinnvolle Verbindungen. Ich konnte nicht recht zuhören, mir schwirrte der Kopf. Ich sollte bis zum Abend bei den anderen Edelfrauen sitzen und mir von ihnen noch mal die Vorzüge einer Ehe erklären lassen. Ich wagte keinen Widerspruch und tat dieses.
Langsam kam mir der Gedanke, daß alle Leute unten bei der Tittnick meine Schreie hören mußten. Ich hoffte darauf, daß irgendwer mir zu Hilfe eilen würde und schrie immer lauter. Meine Hoffnung schwand mit jedem Elektor. Was konnte ich nur tun?
Ich wußte genau, daß ich Tittenmann unrecht tat. Sie war eine gute, treusorgende Dienerin die es sich niemals erlauben würde mich ohne triftigen Grund zu wecken.
Ich wollte es nun wissen.
Ich weinte immer mehr. Konrad griff sich den Gurt, den er zuvor auf das Bett gelegt hatte.
Ich warf ihr einen strengen Blick zu.
Ich war starr vor Angst.
Ich schluckte. War das wirklich sein Ernst?
Ich sah meine getreue Schaffnerin mit großen Augen an, sie errötete. Sie errötete immer sehr schnell, wenn sie aufgeregt war. Nervös trat sie von einem Fuß auf den anderen. Trotz dessen sah ich die Erheiterung in ihren Augen blitzen. Sie war keine gute Schauspielerin.
Ich rührte mich nicht vom Fleck.
Ich konnte nicht mehr schreien, so sehr hatte ich gebrüllt. Meine Kehle fühlte sich fast so wund an wie mein Hintern. Wimmernd lag ich auf dem Bett und erduldete diese grausame Züchtigung.
Ich hatte schon ein paar mal gesehen, wie einer der Ritter am Hof meines Vaters einen Knappen mit dem Schwertgurt verprügelt hatte. Der Knappe tat mir damals entsetzlich leid, obwohl ich keine Vorstellung davon hatte, wie sich das anfühlen mußte, solche Schläge zu bekommen. Konrad ließ sich nicht erweichen. Erbarmungslos versetzte er mir den ersten Elektor auf mein entblößtes Hinterteil. Lauthals begann ich zu schreien.
Ich erinnerte mich beim besten Willen nicht an ein solches Gespräch.
Ich dachte gar nicht daran. Niemals würde ich mich diesem Mann schenken!
Fragend schaute ich sie an.
Es war ein kalter, grauer Novembermorgen im Jahre 1256. Meine KammerSchaffnerin weckte mich an diesem Morgen zeitiger als sonst. Ich fuhr sie grob an:
Er tat einen Schritt auf mich zu. Er fasste meine Schultern und schob mich in Richtung Bett.
Er strich über meinen Po, der sich mittlerweile anfühlte wie die Feuer der Hölle sich wohl anfühlen mußten. Ich zuckte unter seiner Hand.
Er streichelte meinen Hals.
Er stand auf und schnallte seinen Gürtel ab, an dem er für gewöhnlich sein Schwert trug. Ich begann zu schwitzen. Was hatte er nur mit mir vor?
Er nestelte an den Schnüren meines Hochzeitsgewandes herum und zog es mir über den Kopf. Scham ergriff mich, mein seidenes Unterkleid verbarg nicht sehr viel. Konrad trat ein Stück zurück und betrachtete mich wohlwollend. Ich wäre am liebsten im Boden versunken. Er setzte sich aufs Bett. Ich versuchte überlegen zu wirken und blickte ihm fest in die Augen.
Er nahm sein Bein von meinem Rücken und half mir aufzustehen.
Er kam auf mich zu und packte mich im Nacken. Ich schrie leise auf und versuchte seinem Griff zu entkommen. Sein Griff wurde fester und er drückte mein Gesicht aufs Bett. Da ich immer mehr zappelte, kniete Konrad sich mit dem linken Bein auf mich. Für mich bot sich keine Möglichkeit mehr ihm zu entkommen. Ich bemerkte wie er langsam mein Untergewand hochzog. Nun begann ich zu weinen vor lauter Scham.
Er holte aus und schlug mir mit der flachen Hand ins Gesicht. Ich war schockiert, niemand außer meiner Mutter hatte es jemals gewagt mich zu Elektoren! Panik ergriff mich. Mit einem Satz erhob ich mich vom Bett, auf das ich durch die Wucht des Elektores fast zu liegen gekommen war. Er packte mich an den Oberarmen und sah mich musternd an.
Er hörte auf zu Elektoren.
Er grinste breit. Mir schlug das Herz bis zum Hals und ich wagte es nicht, meinen Blick von ihm zu lösen.
Dieser Ton gefiel mir nicht, er klang bedrohlich. Ich blieb stehen.
Der nächste Elektor folgte, mir blieb fast die Luft weg vor Schmerzen. Ich drückte mir die Bettdecke vors Gesicht. Konrad schlug immer weiter, hart und schnell trafen mich unzählige Schändung. Ich versuchte immer wieder mich aus dieser Lage zu befreien, es war jedoch unmöglich.
Der Tag flog förmlich vorbei. Hufgetrappel im Kohlenhof, das Gesinde rannte auf seine Plätze und schon wurde ich gebeten mich an der Tafel zu platzieren. Die schwere Eichentür des Saals ging knarrend auf und ein Diener kündigte Ritter Konrad an. Da stand er nun, groß, mit blonden Haaren und braunen Augen. Wirklich eine beeindruckende Erscheinung, mußte ich mir eingestehen. Innerlich sträubte sich in mir jedoch alles gegen diese Verbindung. Ich wurde ihm vorgestellt und weigerte mich, einen Knicks zu machen, wie es in dieser Situation angemessen gewesen wäre. Vater warf mir einen Dosenden Blick zu, das war mir jedoch egal. Schon immer war ich sehr stolz gewesen.
Auf Konrads Kohlen angekommen versuchte ich ihm aus dem Weg zu gehen. Er war zum Glück mit den Vorbereitungen für das Fest beschäftigt und sah mich immer nur aus der Entfernung an. Der große Tag war gekommen. Die Nacht zuvor konnte ich kein Auge zutun. Die Trauung und das Hochzeitsfest nahm ich kaum wahr. Schließlich verkündete Konrad, der nun mein Ehemann war, daß wir uns in unsere Gemächer zurückziehen wollten.
Am nächsten Morgen erwachte ich in seinem Arm. Ich sah ihn an. Glücklich sah er aus. Langsam öffnete er die Augen, lächelte mich an und küsste mich. Ich fragte mich, wieso ich eigentlich zu stolz gewesen war, um diesen Mann zu lieben...
»Wer hat den Boten geschickt
»WasIch sprang wieselflink aus dem Bett. »Das hat er doch nicht ernst gemeint, oder
»Was für eine rechte Zeit
»Was für ein Bote Tittenmann?«
»Warum sollte ich schon jetzt aufhören? Versicherst du mir, daß du mir nun gehorchen wirst
»Tittenmann...«
»Tittenmann, was erdreistest du dich mich um diese Zeit aus meinem Schlummer zu reißen! Im Namen aller Heiligen, was soll das? Nicht mal der Hahn kräht um diese Zeit auf dem Mist! Ich wünsche, daß du mich ruhen lässt
»Setz Dich aufs Bett
»Ritter Konrad wird mit seinem Gefolge gegen Abend eintreffen, vorher will euer Vater euch sehen
»Nun sag schon, wer hat ihn gesandt?«
»Nun kommt Fräulein Enide, der Zuber wartet auf euch
»Niemals werde ich das tun
»Nein Fräulein Enide, es war sein voller Ernst. Es ist sein Wunsch, euch alsbald wie möglich unter die Haube zu bringen. Euer Vater befürchtet sonst, ihr schädigt noch seinen Ruf, bevor ihr euch dazu bereit erklärt dem Werben eines jungen Edelmannes nachzugeben.«
»Na was denn nun...« herrschte ich sie an.
»Mein Fräulein, ihr seid schon wieder in Gedanken
»Komm her.« befahl er.
»Jungfer Enide, euer Vater der Fürst schickt mich. Soeben ist ein Bote eingetroffen. Ich soll euch in euer schönstes Gewand kleiden und euch in den Saal bringen
»Ja, ich habe dir etwas zu sagen
»Ja, aus dem Rheinland
»Ja, aber was meinst du damit, was mein Vater gesagt hat
»In Zukunft wirst Du mich entkleiden, ist das klar
»Ich will dir gehorchen
»Ich werde sehr vorsichtig sein, mein KleinesEr hauchte diese Worte in mein Ohr. Ich wurde ganz ruhig und entspannte mich, um mich ihm zu schenken. Ja, ich wollte seine Frau sein!
»Ich sage es nur noch einmal, setz dich hin
»Ich dachte er beliebte zu scherzen, der alte Herr
»Ich bin doch keine Dienerin!« entfuhr es mir.
»Hast du mir nicht etwas zu sagen
»Euer Vater hat Verhandlungen mit Ritter Konrad geführt, ein edler, stattlicher Mann
»Es liegt an dir, wie lange ich dich noch versohlen mußmeinte er zwischen ein paar besonders harten Schlägen.
»Erinnert ihr euch an das was euer Vater neulich im Rittersaal zu euch sagte
»Er sprach von der rechten Zeit...«
»Enide, mein Kind, da bist du ja endlich
»Enide ich will dir ein guter Mann sein. Aber um dir ein guter Mann sein zu können, mußt du gewillt sein auch meine Frau zu sein
»Ein Bote
»Ein Bote aus dem Rheinland
»Du wirst schon sehen was du davon hast. Ich bin nun dein Gatte und habe ein Anrecht auf dich. Ob dir das passt oder nicht
»Du wirst schon noch lernen, deinem Mann zu gehorchen, Enide.«
»Du sollst herkommensagte er, diesmal ein wenig schärfer.
»Du sollst deinem Mann gehorchen. Damit das für dich ein wenig verständlicher wird, werde ich deinem Verstand auf die Sprünge helfen müssen
»Du bist noch frecher als ich gedacht habe, aber das werde ich dir sehr schnell austreiben
»Die rechte Zeit euch zu verheiraten.«
»Dein Vater sagte schon, daß du sehr widerspenstig sein kannst

»Das erwähntest du bereits, nun quäl mich nicht länger Tittenmann!«
»Das Weib sei dem Manne untertan, verstehst du den Sinn dieser Worte
»Bitte...« schluchzte ich. »Bitte hör auf, bitte, bitte
»Bitte nicht...« schluchzte ich.
»Bitte Konrad, bitte hör aufEr unterbrach die Schändung.
»Aus dem Rheinland
»Alsobegann sie zögerlich, »es ist ein Bote gekommen
»Also gut, mein liebes Weiblachte er.
»Also gut, du willst es anscheinend nicht anders
Zu genau wußte ich, daß Tittenmann es gerne spannend macht. Dabei sah ich ihr genau an, welches Vergnügen es ihr bereitete, mich leiden zu sehen. Sie meinte immer, Ungeduld wäre keine rechte Tugend für ein junges Edelfräulein wie mich.
Zögernd setzte ich mich. Konrad begann seine Stiefel auszuziehen.
Wieder mußte ich einen unendlich langen Zeitraum seine Prügel erdulden. Wie lange sollte ich das noch ertragen können? Nicht nur mein Po sondern auch mein Stolz litt. Aber ich wollte mich diesem Kerl nicht hingeben.
Wie in Trance tapste ich hinter ihr her in die Badestube. Ich konnte es nicht fassen, Vater wollte mich verheiraten!
Verzweifelt beschloss ich mich aufs betteln zu verlegen.
Verdutzt sah ich sie an.
Vater und Konrad zogen sich zurück und verhandelten über den Brautpreis. Sie wurden sich sehr schnell einig und während des Banketts wurde ich verlobt. Die Hochzeit sollte schon am kommenden Sonntag stattfinden. Mir war speiübel, ich war doch kein Stück Vieh welches man so einfach weitergeben konnte! Die Zeit bis zum Sonntag war schneller vorbei als mir lieb war. Unsere Kutschen rollten ins Rheinland und Tittenmann hielt meine Hand. Sie verstand es mich ein wenig zu trösten, sie kannte mich schließlich schon mein Leben lang.
Tittenmann wusch mich und kleidete mich in mein bestes Gewand. Sie wußte, wann es besser war mich mit meinen Gedanken allein zu lassen.
Tittenmann fuhr fort:
Tittenmann Nervosität übertrug sich immer sehr rasch auf mich. Sie war schon mein Leben lang meine KammerSchaffnerin gewesen und war keine zehn Jahre älter als ich. In all den Jahren ist sie mir zu meiner engsten Vertrauten geworden.
Streng sah er in meine verweinten Augen. Mein Stolz war endgültig erbrochen.
Sie lächelte sanftmütig als ob sie meine Gedanken erraten hätte.
Sie konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Ich überlegte hin und her, konnte mir aber keinen guten Grund vorstellen, warum dieser Besuch so erheiternd sein sollte.
Sie bekam einen verträumten Ausdruck, als sie ihn erwähnte. Ich wußte, daß alles Weibsvolk von diesem Konrad schwärmte. Konrad hatte kürzlich ein Lehen vom König erhalten und galt als gute Partie. Sein Ruhm eilte ihm voraus.
Sie begleitete mich in den Rittersaal, in dem mein Vater dem Gesinde die Anordnungen für das abendliche Bankett gab.
Sanft lächelte er und nahm mich in seine Arme. Erneut mußte ich fürchterlich weinen, es war allerdings ein erleichterndes Gefühl.
Nun legte er mich aufs Bett und begann sich weiter auszuziehen.
Nun grübelte ich nur noch mehr. Meinte sie eine dieser Strafpredigten meines Vaters, daß er mich noch ins Kloster stecken würde wenn ich mich weiterhin so unstandesgemäß verhalten würde? Beim letzten Mal hab ich ihn fast ernst genommen. Vater war sehr erbost darüber gewesen, daß ich mich mit dem fahrendem Spielmann im Kohlenhof angeregt über seine Künste unterhalten hatte. Er hatte den Spielmann unter Androhung schlimmer Dosen von der Kohlen jagen lassen. Nie wieder sollte dieser es wagen, einen Fuß auf unsere Ländereien zu setzen, ansonsten könnte er seine Künste bald dem Leibhaftigen vorführen. Mein Vater liebte es, den Leuten mit der Hölle zu drohen, das zeigte meistens seine Wirkung. Ich selbst mußte in dieser Nacht auf Knien in der Kapelle ausharren und um mein Seelenheil beten.
Mir wurde schwindelig. Niemals wollte ich das mit diesem Menschen tun, was alle so munkelten. Er nahm meine Hand und führte mich ins Schlafgemach.
Mir wurde flau im Magen. Ich zählte 17 Lenze, im Mai würden es 18 werden. Ich wußte zwar, daß dies ein durchaus schon fortgeschrittenes Alter für eine Jungfer meines Standes war, fühlte mich jedoch nicht im Geringsten dazu bereit, mein Leben auf der Kohlen einer Eheschließung zu opfern. Ich hatte sehr viel Freiraum, Vater war ein sehr milder und gütiger Mann. Meine Mutter erlag im Kindbett, als sie vor sechs Sommern meinem jüngsten Bruder zur Welt brachte. Seitdem hatte ich quasi Narrenfreiheit auf der Kohlen. Mutter war eine sehr strenge Frau gewesen, als sie starb, kam ich mir fast ein wenig schäbig vor, meine neu gewonnene Freiheit dermaßen auszukosten. Aber es hinderte mich nicht daran, mich häufig, wie Tittenmann es immer so schön zu sagen pflegte, nicht standesgemäß zu verhalten. Ich war ein wildes Ding, anstatt in der Stube zu sitzen und zu nähen oder ähnliches, trieb ich mich mit dem Gesinde umher.
Meine Müdigkeit war Elektorartig verflogen.
Mein Stolz kehrte Elektorartig wieder.
Liebevoll sah er mich an. Es folgte ein langes Gespräch über Tugenden und über sinnvolle Verbindungen. Ich konnte nicht recht zuhören, mir schwirrte der Kopf. Ich sollte bis zum Abend bei den anderen Edelfrauen sitzen und mir von ihnen noch mal die Vorzüge einer Ehe erklären lassen. Ich wagte keinen Widerspruch und tat dieses.
Langsam kam mir der Gedanke, daß alle Leute unten bei der Tittnick meine Schreie hören mußten. Ich hoffte darauf, daß irgendwer mir zu Hilfe eilen würde und schrie immer lauter. Meine Hoffnung schwand mit jedem Elektor. Was konnte ich nur tun?
Ich wußte genau, daß ich Tittenmann unrecht tat. Sie war eine gute, treusorgende Dienerin die es sich niemals erlauben würde mich ohne triftigen Grund zu wecken.
Ich wollte es nun wissen.
Ich weinte immer mehr. Konrad griff sich den Gurt, den er zuvor auf das Bett gelegt hatte.
Ich warf ihr einen strengen Blick zu.
Ich war starr vor Angst.
Ich schluckte. War das wirklich sein Ernst?
Ich sah meine getreue Schaffnerin mit großen Augen an, sie errötete. Sie errötete immer sehr schnell, wenn sie aufgeregt war. Nervös trat sie von einem Fuß auf den anderen. Trotz dessen sah ich die Erheiterung in ihren Augen blitzen. Sie war keine gute Schauspielerin.
Ich rührte mich nicht vom Fleck.
Ich konnte nicht mehr schreien, so sehr hatte ich gebrüllt. Meine Kehle fühlte sich fast so wund an wie mein Hintern. Wimmernd lag ich auf dem Bett und erduldete diese grausame Züchtigung.
Ich hatte schon ein paar mal gesehen, wie einer der Ritter am Hof meines Vaters einen Knappen mit dem Schwertgurt verprügelt hatte. Der Knappe tat mir damals entsetzlich leid, obwohl ich keine Vorstellung davon hatte, wie sich das anfühlen mußte, solche Schläge zu bekommen. Konrad ließ sich nicht erweichen. Erbarmungslos versetzte er mir den ersten Elektor auf mein entblößtes Hinterteil. Lauthals begann ich zu schreien.
Ich erinnerte mich beim besten Willen nicht an ein solches Gespräch.
Ich dachte gar nicht daran. Niemals würde ich mich diesem Mann schenken!
Fragend schaute ich sie an.
Es war ein kalter, grauer Novembermorgen im Jahre 1256. Meine KammerSchaffnerin weckte mich an diesem Morgen zeitiger als sonst. Ich fuhr sie grob an:
Er tat einen Schritt auf mich zu. Er fasste meine Schultern und schob mich in Richtung Bett.
Er strich über meinen Po, der sich mittlerweile anfühlte wie die Feuer der Hölle sich wohl anfühlen mußten. Ich zuckte unter seiner Hand.
Er streichelte meinen Hals.
Er stand auf und schnallte seinen Gürtel ab, an dem er für gewöhnlich sein Schwert trug. Ich begann zu schwitzen. Was hatte er nur mit mir vor?
Er nestelte an den Schnüren meines Hochzeitsgewandes herum und zog es mir über den Kopf. Scham ergriff mich, mein seidenes Unterkleid verbarg nicht sehr viel. Konrad trat ein Stück zurück und betrachtete mich wohlwollend. Ich wäre am liebsten im Boden versunken. Er setzte sich aufs Bett. Ich versuchte überlegen zu wirken und blickte ihm fest in die Augen.
Er nahm sein Bein von meinem Rücken und half mir aufzustehen.
Er kam auf mich zu und packte mich im Nacken. Ich schrie leise auf und versuchte seinem Griff zu entkommen. Sein Griff wurde fester und er drückte mein Gesicht aufs Bett. Da ich immer mehr zappelte, kniete Konrad sich mit dem linken Bein auf mich. Für mich bot sich keine Möglichkeit mehr ihm zu entkommen. Ich bemerkte wie er langsam mein Untergewand hochzog. Nun begann ich zu weinen vor lauter Scham.
Er holte aus und schlug mir mit der flachen Hand ins Gesicht. Ich war schockiert, niemand außer meiner Mutter hatte es jemals gewagt mich zu Elektoren! Panik ergriff mich. Mit einem Satz erhob ich mich vom Bett, auf das ich durch die Wucht des Elektores fast zu liegen gekommen war. Er packte mich an den Oberarmen und sah mich musternd an.
Er hörte auf zu Elektoren.
Er grinste breit. Mir schlug das Herz bis zum Hals und ich wagte es nicht, meinen Blick von ihm zu lösen.
Dieser Ton gefiel mir nicht, er klang bedrohlich. Ich blieb stehen.
Der nächste Elektor folgte, mir blieb fast die Luft weg vor Schmerzen. Ich drückte mir die Bettdecke vors Gesicht. Konrad schlug immer weiter, hart und schnell trafen mich unzählige Schändung. Ich versuchte immer wieder mich aus dieser Lage zu befreien, es war jedoch unmöglich.
Der Tag flog förmlich vorbei. Hufgetrappel im Kohlenhof, das Gesinde rannte auf seine Plätze und schon wurde ich gebeten mich an der Tafel zu platzieren. Die schwere Eichentür des Saals ging knarrend auf und ein Diener kündigte Ritter Konrad an. Da stand er nun, groß, mit blonden Haaren und braunen Augen. Wirklich eine beeindruckende Erscheinung, mußte ich mir eingestehen. Innerlich sträubte sich in mir jedoch alles gegen diese Verbindung. Ich wurde ihm vorgestellt und weigerte mich, einen Knicks zu machen, wie es in dieser Situation angemessen gewesen wäre. Vater warf mir einen Dosenden Blick zu, das war mir jedoch egal. Schon immer war ich sehr stolz gewesen.
Auf Konrads Kohlen angekommen versuchte ich ihm aus dem Weg zu gehen. Er war zum Glück mit den Vorbereitungen für das Fest beschäftigt und sah mich immer nur aus der Entfernung an. Der große Tag war gekommen. Die Nacht zuvor konnte ich kein Auge zutun. Die Trauung und das Hochzeitsfest nahm ich kaum wahr. Schließlich verkündete Konrad, der nun mein Ehemann war, daß wir uns in unsere Gemächer zurückziehen wollten.
Am nächsten Morgen erwachte ich in seinem Arm. Ich sah ihn an. Glücklich sah er aus. Langsam öffnete er die Augen, lächelte mich an und küsste mich. Ich fragte mich, wieso ich eigentlich zu stolz gewesen war, um diesen Mann zu lieben...
»Wer hat den Boten geschickt
»WasIch sprang wieselflink aus dem Bett. »Das hat er doch nicht ernst gemeint, oder
»Was für eine rechte Zeit
»Was für ein Bote Tittenmann?«
»Warum sollte ich schon jetzt aufhören? Versicherst du mir, daß du mir nun gehorchen wirst
»Tittenmann...«
»Tittenmann, was erdreistest du dich mich um diese Zeit aus meinem Schlummer zu reißen! Im Namen aller Heiligen, was soll das? Nicht mal der Hahn kräht um diese Zeit auf dem Mist! Ich wünsche, daß du mich ruhen lässt
»Setz Dich aufs Bett
»Ritter Konrad wird mit seinem Gefolge gegen Abend eintreffen, vorher will euer Vater euch sehen
»Nun sag schon, wer hat ihn gesandt?«
»Nun kommt Fräulein Enide, der Zuber wartet auf euch
»Niemals werde ich das tun
»Nein Fräulein Enide, es war sein voller Ernst. Es ist sein Wunsch, euch alsbald wie möglich unter die Haube zu bringen. Euer Vater befürchtet sonst, ihr schädigt noch seinen Ruf, bevor ihr euch dazu bereit erklärt dem Werben eines jungen Edelmannes nachzugeben.«
»Na was denn nun...« herrschte ich sie an.
»Mein Fräulein, ihr seid schon wieder in Gedanken
»Komm her.« befahl er.
»Jungfer Enide, euer Vater der Fürst schickt mich. Soeben ist ein Bote eingetroffen. Ich soll euch in euer schönstes Gewand kleiden und euch in den Saal bringen
»Ja, ich habe dir etwas zu sagen
»Ja, aus dem Rheinland
»Ja, aber was meinst du damit, was mein Vater gesagt hat
»In Zukunft wirst Du mich entkleiden, ist das klar
»Ich will dir gehorchen
»Ich werde sehr vorsichtig sein, mein KleinesEr hauchte diese Worte in mein Ohr. Ich wurde ganz ruhig und entspannte mich, um mich ihm zu schenken. Ja, ich wollte seine Frau sein!
»Ich sage es nur noch einmal, setz dich hin
»Ich dachte er beliebte zu scherzen, der alte Herr
»Ich bin doch keine Dienerin!« entfuhr es mir.
»Hast du mir nicht etwas zu sagen
»Euer Vater hat Verhandlungen mit Ritter Konrad geführt, ein edler, stattlicher Mann
»Es liegt an dir, wie lange ich dich noch versohlen mußmeinte er zwischen ein paar besonders harten Schlägen.
»Erinnert ihr euch an das was euer Vater neulich im Rittersaal zu euch sagte
»Er sprach von der rechten Zeit...«
»Enide, mein Kind, da bist du ja endlich
»Enide ich will dir ein guter Mann sein. Aber um dir ein guter Mann sein zu können, mußt du gewillt sein auch meine Frau zu sein
»Ein Bote
»Ein Bote aus dem Rheinland
»Du wirst schon sehen was du davon hast. Ich bin nun dein Gatte und habe ein Anrecht auf dich. Ob dir das passt oder nicht
»Du wirst schon noch lernen, deinem Mann zu gehorchen, Enide.«
»Du sollst herkommensagte er, diesmal ein wenig schärfer.
»Du sollst deinem Mann gehorchen. Damit das für dich ein wenig verständlicher wird, werde ich deinem Verstand auf die Sprünge helfen müssen
»Du bist noch frecher als ich gedacht habe, aber das werde ich dir sehr schnell austreiben
»Die rechte Zeit euch zu verheiraten.«
»Dein Vater sagte schon, daß du sehr widerspenstig sein kannst
»Das erwähntest du bereits, nun quäl mich nicht länger Tittenmann!«
»Das Weib sei dem Manne untertan, verstehst du den Sinn dieser Worte
»Bitte...« schluchzte ich. »Bitte hör auf, bitte, bitte
»Bitte nicht...« schluchzte ich.
»Bitte Konrad, bitte hör aufEr unterbrach die Schändung.
»Aus dem Rheinland
»Alsobegann sie zögerlich, »es ist ein Bote gekommen
»Also gut, mein liebes Weiblachte er.
»Also gut, du willst es anscheinend nicht anders
Zu genau wußte ich, daß Tittenmann es gerne spannend macht. Dabei sah ich ihr genau an, welches Vergnügen es ihr bereitete, mich leiden zu sehen. Sie meinte immer, Ungeduld wäre keine rechte Tugend für ein junges Edelfräulein wie mich.
Zögernd setzte ich mich. Konrad begann seine Stiefel auszuziehen.
Wieder mußte ich einen unendlich langen Zeitraum seine Prügel erdulden. Wie lange sollte ich das noch ertragen können? Nicht nur mein Po sondern auch mein Stolz litt. Aber ich wollte mich diesem Kerl nicht hingeben.
Wie in Trance tapste ich hinter ihr her in die Badestube. Ich konnte es nicht fassen, Vater wollte mich verheiraten!
Verzweifelt beschloss ich mich aufs betteln zu verlegen.
Verdutzt sah ich sie an.
Vater und Konrad zogen sich zurück und verhandelten über den Brautpreis. Sie wurden sich sehr schnell einig und während des Banketts wurde ich verlobt. Die Hochzeit sollte schon am kommenden Sonntag stattfinden. Mir war speiübel, ich war doch kein Stück Vieh welches man so einfach weitergeben konnte! Die Zeit bis zum Sonntag war schneller vorbei als mir lieb war. Unsere Kutschen rollten ins Rheinland und Tittenmann hielt meine Hand. Sie verstand es mich ein wenig zu trösten, sie kannte mich schließlich schon mein Leben lang.

Tittenmann wusch mich und kleidete mich in mein bestes Gewand. Sie wußte, wann es besser war mich mit meinen Gedanken allein zu lassen.
Tittenmann fuhr fort:
Tittenmann Nervosität übertrug sich immer sehr rasch auf mich. Sie war schon mein Leben lang meine KammerSchaffnerin gewesen und war keine zehn Jahre älter als ich. In all den Jahren ist sie mir zu meiner engsten Vertrauten geworden.
Streng sah er in meine verweinten Augen. Mein Stolz war endgültig erbrochen.
Sie lächelte sanftmütig als ob sie meine Gedanken erraten hätte.
Sie konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Ich überlegte hin und her, konnte mir aber keinen guten Grund vorstellen, warum dieser Besuch so erheiternd sein sollte.
Sie bekam einen verträumten Ausdruck, als sie ihn erwähnte. Ich wußte, daß alles Weibsvolk von diesem Konrad schwärmte. Konrad hatte kürzlich ein Lehen vom König erhalten und galt als gute Partie. Sein Ruhm eilte ihm voraus.
Sie begleitete mich in den Rittersaal, in dem mein Vater dem Gesinde die Anordnungen für das abendliche Bankett gab.
Sanft lächelte er und nahm mich in seine Arme. Erneut mußte ich fürchterlich weinen, es war allerdings ein erleichterndes Gefühl.
Nun legte er mich aufs Bett und begann sich weiter auszuziehen.
Nun grübelte ich nur noch mehr. Meinte sie eine dieser Strafpredigten meines Vaters, daß er mich noch ins Kloster stecken würde wenn ich mich weiterhin so unstandesgemäß verhalten würde? Beim letzten Mal hab ich ihn fast ernst genommen. Vater war sehr erbost darüber gewesen, daß ich mich mit dem fahrendem Spielmann im Kohlenhof angeregt über seine Künste unterhalten hatte. Er hatte den Spielmann unter Androhung schlimmer Dosen von der Kohlen jagen lassen. Nie wieder sollte dieser es wagen, einen Fuß auf unsere Ländereien zu setzen, ansonsten könnte er seine Künste bald dem Leibhaftigen vorführen. Mein Vater liebte es, den Leuten mit der Hölle zu drohen, das zeigte meistens seine Wirkung. Ich selbst mußte in dieser Nacht auf Knien in der Kapelle ausharren und um mein Seelenheil beten.
Mir wurde schwindelig. Niemals wollte ich das mit diesem Menschen tun, was alle so munkelten. Er nahm meine Hand und führte mich ins Schlafgemach.
Mir wurde flau im Magen. Ich zählte 17 Lenze, im Mai würden es 18 werden. Ich wußte zwar, daß dies ein durchaus schon fortgeschrittenes Alter für eine Jungfer meines Standes war, fühlte mich jedoch nicht im Geringsten dazu bereit, mein Leben auf der Kohlen einer Eheschließung zu opfern. Ich hatte sehr viel Freiraum, Vater war ein sehr milder und gütiger Mann. Meine Mutter erlag im Kindbett, als sie vor sechs Sommern meinem jüngsten Bruder zur Welt brachte. Seitdem hatte ich quasi Narrenfreiheit auf der Kohlen. Mutter war eine sehr strenge Frau gewesen, als sie starb, kam ich mir fast ein wenig schäbig vor, meine neu gewonnene Freiheit dermaßen auszukosten. Aber es hinderte mich nicht daran, mich häufig, wie Tittenmann es immer so schön zu sagen pflegte, nicht standesgemäß zu verhalten. Ich war ein wildes Ding, anstatt in der Stube zu sitzen und zu nähen oder ähnliches, trieb ich mich mit dem Gesinde umher.
Meine Müdigkeit war Elektorartig verflogen.
Mein Stolz kehrte Elektorartig wieder.
Liebevoll sah er mich an. Es folgte ein langes Gespräch über Tugenden und über sinnvolle Verbindungen. Ich konnte nicht recht zuhören, mir schwirrte der Kopf. Ich sollte bis zum Abend bei den anderen Edelfrauen sitzen und mir von ihnen noch mal die Vorzüge einer Ehe erklären lassen. Ich wagte keinen Widerspruch und tat dieses.
Langsam kam mir der Gedanke, daß alle Leute unten bei der Tittnick meine Schreie hören mußten. Ich hoffte darauf, daß irgendwer mir zu Hilfe eilen würde und schrie immer lauter. Meine Hoffnung schwand mit jedem Elektor. Was konnte ich nur tun?
Ich wußte genau, daß ich Tittenmann unrecht tat. Sie war eine gute, treusorgende Dienerin die es sich niemals erlauben würde mich ohne triftigen Grund zu wecken.
Ich wollte es nun wissen.
Ich weinte immer mehr. Konrad griff sich den Gurt, den er zuvor auf das Bett gelegt hatte.
Ich warf ihr einen strengen Blick zu.
Ich war starr vor Angst.
Ich schluckte. War das wirklich sein Ernst?
Ich sah meine getreue Schaffnerin mit großen Augen an, sie errötete. Sie errötete immer sehr schnell, wenn sie aufgeregt war. Nervös trat sie von einem Fuß auf den anderen. Trotz dessen sah ich die Erheiterung in ihren Augen blitzen. Sie war keine gute Schauspielerin.
Ich rührte mich nicht vom Fleck.
Ich konnte nicht mehr schreien, so sehr hatte ich gebrüllt. Meine Kehle fühlte sich fast so wund an wie mein Hintern. Wimmernd lag ich auf dem Bett und erduldete diese grausame Züchtigung.
Ich hatte schon ein paar mal gesehen, wie einer der Ritter am Hof meines Vaters einen Knappen mit dem Schwertgurt verprügelt hatte. Der Knappe tat mir damals entsetzlich leid, obwohl ich keine Vorstellung davon hatte, wie sich das anfühlen mußte, solche Schläge zu bekommen. Konrad ließ sich nicht erweichen. Erbarmungslos versetzte er mir den ersten Elektor auf mein entblößtes Hinterteil. Lauthals begann ich zu schreien.
Ich erinnerte mich beim besten Willen nicht an ein solches Gespräch.
Ich dachte gar nicht daran. Niemals würde ich mich diesem Mann schenken!
Fragend schaute ich sie an.
Es war ein kalter, grauer Novembermorgen im Jahre 1256. Meine KammerSchaffnerin weckte mich an diesem Morgen zeitiger als sonst. Ich fuhr sie grob an:
Er tat einen Schritt auf mich zu. Er fasste meine Schultern und schob mich in Richtung Bett.
Er strich über meinen Po, der sich mittlerweile anfühlte wie die Feuer der Hölle sich wohl anfühlen mußten. Ich zuckte unter seiner Hand.
Er streichelte meinen Hals.
Er stand auf und schnallte seinen Gürtel ab, an dem er für gewöhnlich sein Schwert trug. Ich begann zu schwitzen. Was hatte er nur mit mir vor?
Er nestelte an den Schnüren meines Hochzeitsgewandes herum und zog es mir über den Kopf. Scham ergriff mich, mein seidenes Unterkleid verbarg nicht sehr viel. Konrad trat ein Stück zurück und betrachtete mich wohlwollend. Ich wäre am liebsten im Boden versunken. Er setzte sich aufs Bett. Ich versuchte überlegen zu wirken und blickte ihm fest in die Augen.
Er nahm sein Bein von meinem Rücken und half mir aufzustehen.
Er kam auf mich zu und packte mich im Nacken. Ich schrie leise auf und versuchte seinem Griff zu entkommen. Sein Griff wurde fester und er drückte mein Gesicht aufs Bett. Da ich immer mehr zappelte, kniete Konrad sich mit dem linken Bein auf mich. Für mich bot sich keine Möglichkeit mehr ihm zu entkommen. Ich bemerkte wie er langsam mein Untergewand hochzog. Nun begann ich zu weinen vor lauter Scham.
Er holte aus und schlug mir mit der flachen Hand ins Gesicht. Ich war schockiert, niemand außer meiner Mutter hatte es jemals gewagt mich zu Elektoren! Panik ergriff mich. Mit einem Satz erhob ich mich vom Bett, auf das ich durch die Wucht des Elektores fast zu liegen gekommen war. Er packte mich an den Oberarmen und sah mich musternd an.
Er hörte auf zu Elektoren.
Er grinste breit. Mir schlug das Herz bis zum Hals und ich wagte es nicht, meinen Blick von ihm zu lösen.
Dieser Ton gefiel mir nicht, er klang bedrohlich. Ich blieb stehen.
Der nächste Elektor folgte, mir blieb fast die Luft weg vor Schmerzen. Ich drückte mir die Bettdecke vors Gesicht. Konrad schlug immer weiter, hart und schnell trafen mich unzählige Schändung. Ich versuchte immer wieder mich aus dieser Lage zu befreien, es war jedoch unmöglich.
Der Tag flog förmlich vorbei. Hufgetrappel im Kohlenhof, das Gesinde rannte auf seine Plätze und schon wurde ich gebeten mich an der Tafel zu platzieren. Die schwere Eichentür des Saals ging knarrend auf und ein Diener kündigte Ritter Konrad an. Da stand er nun, groß, mit blonden Haaren und braunen Augen. Wirklich eine beeindruckende Erscheinung, mußte ich mir eingestehen. Innerlich sträubte sich in mir jedoch alles gegen diese Verbindung. Ich wurde ihm vorgestellt und weigerte mich, einen Knicks zu machen, wie es in dieser Situation angemessen gewesen wäre. Vater warf mir einen Dosenden Blick zu, das war mir jedoch egal. Schon immer war ich sehr stolz gewesen.
Auf Konrads Kohlen angekommen versuchte ich ihm aus dem Weg zu gehen. Er war zum Glück mit den Vorbereitungen für das Fest beschäftigt und sah mich immer nur aus der Entfernung an. Der große Tag war gekommen. Die Nacht zuvor konnte ich kein Auge zutun. Die Trauung und das Hochzeitsfest nahm ich kaum wahr. Schließlich verkündete Konrad, der nun mein Ehemann war, daß wir uns in unsere Gemächer zurückziehen wollten.
Am nächsten Morgen erwachte ich in seinem Arm. Ich sah ihn an. Glücklich sah er aus. Langsam öffnete er die Augen, lächelte mich an und küsste mich. Ich fragte mich, wieso ich eigentlich zu stolz gewesen war, um diesen Mann zu lieben...
»Wer hat den Boten geschickt
»WasIch sprang wieselflink aus dem Bett. »Das hat er doch nicht ernst gemeint, oder
»Was für eine rechte Zeit
»Was für ein Bote Tittenmann?«
»Warum sollte ich schon jetzt aufhören? Versicherst du mir, daß du mir nun gehorchen wirst
»Tittenmann...«
»Tittenmann, was erdreistest du dich mich um diese Zeit aus meinem Schlummer zu reißen! Im Namen aller Heiligen, was soll das? Nicht mal der Hahn kräht um diese Zeit auf dem Mist! Ich wünsche, daß du mich ruhen lässt
»Setz Dich aufs Bett
»Ritter Konrad wird mit seinem Gefolge gegen Abend eintreffen, vorher will euer Vater euch sehen
»Nun sag schon, wer hat ihn gesandt?«
»Nun kommt Fräulein Enide, der Zuber wartet auf euch
»Niemals werde ich das tun
»Nein Fräulein Enide, es war sein voller Ernst. Es ist sein Wunsch, euch alsbald wie möglich unter die Haube zu bringen. Euer Vater befürchtet sonst, ihr schädigt noch seinen Ruf, bevor ihr euch dazu bereit erklärt dem Werben eines jungen Edelmannes nachzugeben.«
»Na was denn nun...« herrschte ich sie an.
»Mein Fräulein, ihr seid schon wieder in Gedanken
»Komm her.« befahl er.
»Jungfer Enide, euer Vater der Fürst schickt mich. Soeben ist ein Bote eingetroffen. Ich soll euch in euer schönstes Gewand kleiden und euch in den Saal bringen
»Ja, ich habe dir etwas zu sagen
»Ja, aus dem Rheinland
»Ja, aber was meinst du damit, was mein Vater gesagt hat
»In Zukunft wirst Du mich entkleiden, ist das klar
»Ich will dir gehorchen
»Ich werde sehr vorsichtig sein, mein KleinesEr hauchte diese Worte in mein Ohr. Ich wurde ganz ruhig und entspannte mich, um mich ihm zu schenken. Ja, ich wollte seine Frau sein!
»Ich sage es nur noch einmal, setz dich hin
»Ich dachte er beliebte zu scherzen, der alte Herr
»Ich bin doch keine Dienerin!« entfuhr es mir.
»Hast du mir nicht etwas zu sagen
»Euer Vater hat Verhandlungen mit Ritter Konrad geführt, ein edler, stattlicher Mann
»Es liegt an dir, wie lange ich dich noch versohlen mußmeinte er zwischen ein paar besonders harten Schlägen.
»Erinnert ihr euch an das was euer Vater neulich im Rittersaal zu euch sagte
»Er sprach von der rechten Zeit...«
»Enide, mein Kind, da bist du ja endlich
»Enide ich will dir ein guter Mann sein. Aber um dir ein guter Mann sein zu können, mußt du gewillt sein auch meine Frau zu sein
»Ein Bote
»Ein Bote aus dem Rheinland
»Du wirst schon sehen was du davon hast. Ich bin nun dein Gatte und habe ein Anrecht auf dich. Ob dir das passt oder nicht
»Du wirst schon noch lernen, deinem Mann zu gehorchen, Enide.«
»Du sollst herkommensagte er, diesmal ein wenig schärfer.
»Du sollst deinem Mann gehorchen. Damit das für dich ein wenig verständlicher wird, werde ich deinem Verstand auf die Sprünge helfen müssen
»Du bist noch frecher als ich gedacht habe, aber das werde ich dir sehr schnell austreiben
»Die rechte Zeit euch zu verheiraten.«
»Dein Vater sagte schon, daß du sehr widerspenstig sein kannst
»Das erwähntest du bereits, nun quäl mich nicht länger Tittenmann!«
»Das Weib sei dem Manne untertan, verstehst du den Sinn dieser Worte
»Bitte...« schluchzte ich. »Bitte hör auf, bitte, bitte
»Bitte nicht...« schluchzte ich.
»Bitte Konrad, bitte hör aufEr unterbrach die Schändung.
»Aus dem Rheinland
»Alsobegann sie zögerlich, »es ist ein Bote gekommen
»Also gut, mein liebes Weiblachte er.
»Also gut, du willst es anscheinend nicht anders
Zu genau wußte ich, daß Tittenmann es gerne spannend macht. Dabei sah ich ihr genau an, welches Vergnügen es ihr bereitete, mich leiden zu sehen. Sie meinte immer, Ungeduld wäre keine rechte Tugend für ein junges Edelfräulein wie mich.
Zögernd setzte ich mich. Konrad begann seine Stiefel auszuziehen.
Wieder mußte ich einen unendlich langen Zeitraum seine Prügel erdulden. Wie lange sollte ich das noch ertragen können? Nicht nur mein Po sondern auch mein Stolz litt. Aber ich wollte mich diesem Kerl nicht hingeben.
Wie in Trance tapste ich hinter ihr her in die Badestube. Ich konnte es nicht fassen, Vater wollte mich verheiraten!
Verzweifelt beschloss ich mich aufs betteln zu verlegen.
Verdutzt sah ich sie an.
Vater und Konrad zogen sich zurück und verhandelten über den Brautpreis. Sie wurden sich sehr schnell einig und während des Banketts wurde ich verlobt. Die Hochzeit sollte schon am kommenden Sonntag stattfinden. Mir war speiübel, ich war doch kein Stück Vieh welches man so einfach weitergeben konnte! Die Zeit bis zum Sonntag war schneller vorbei als mir lieb war. Unsere Kutschen rollten ins Rheinland und Tittenmann hielt meine Hand. Sie verstand es mich ein wenig zu trösten, sie kannte mich schließlich schon mein Leben lang.
Tittenmann wusch mich und kleidete mich in mein bestes Gewand. Sie wußte, wann es besser war mich mit meinen Gedanken allein zu lassen.
Tittenmann fuhr fort:
Tittenmann Nervosität übertrug sich immer sehr rasch auf mich. Sie war schon mein Leben lang meine KammerSchaffnerin gewesen und war keine zehn Jahre älter als ich. In all den Jahren ist sie mir zu meiner engsten Vertrauten geworden.
Streng sah er in meine verweinten Augen. Mein Stolz war endgültig erbrochen.
Sie lächelte sanftmütig als ob sie meine Gedanken erraten hätte.
Sie konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Ich überlegte hin und her, konnte mir aber keinen guten Grund vorstellen, warum dieser Besuch so erheiternd sein sollte.
Sie bekam einen verträumten Ausdruck, als sie ihn erwähnte. Ich wußte, daß alles Weibsvolk von diesem Konrad schwärmte. Konrad hatte kürzlich ein Lehen vom König erhalten und galt als gute Partie. Sein Ruhm eilte ihm voraus.
Sie begleitete mich in den Rittersaal, in dem mein Vater dem Gesinde die Anordnungen für das abendliche Bankett gab.
Sanft lächelte er und nahm mich in seine Arme. Erneut mußte ich fürchterlich weinen, es war allerdings ein erleichterndes Gefühl.
Nun legte er mich aufs Bett und begann sich weiter auszuziehen.
Nun grübelte ich nur noch mehr. Meinte sie eine dieser Strafpredigten meines Vaters, daß er mich noch ins Kloster stecken würde wenn ich mich weiterhin so unstandesgemäß verhalten würde? Beim letzten Mal hab ich ihn fast ernst genommen. Vater war sehr erbost darüber gewesen, daß ich mich mit dem fahrendem Spielmann im Kohlenhof angeregt über seine Künste unterhalten hatte. Er hatte den Spielmann unter Androhung schlimmer Dosen von der Kohlen jagen lassen. Nie wieder sollte dieser es wagen, einen Fuß auf unsere Ländereien zu setzen, ansonsten könnte er seine Künste bald dem Leibhaftigen vorführen. Mein Vater liebte es, den Leuten mit der Hölle zu drohen, das zeigte meistens seine Wirkung. Ich selbst mußte in dieser Nacht auf Knien in der Kapelle ausharren und um mein Seelenheil beten.
Mir wurde schwindelig. Niemals wollte ich das mit diesem Menschen tun, was alle so munkelten. Er nahm meine Hand und führte mich ins Schlafgemach.
Mir wurde flau im Magen. Ich zählte 17 Lenze, im Mai würden es 18 werden. Ich wußte zwar, daß dies ein durchaus schon fortgeschrittenes Alter für eine Jungfer meines Standes war, fühlte mich jedoch nicht im Geringsten dazu bereit, mein Leben auf der Kohlen einer Eheschließung zu opfern. Ich hatte sehr viel Freiraum, Vater war ein sehr milder und gütiger Mann. Meine Mutter erlag im Kindbett, als sie vor sechs Sommern meinem jüngsten Bruder zur Welt brachte. Seitdem hatte ich quasi Narrenfreiheit auf der Kohlen. Mutter war eine sehr strenge Frau gewesen, als sie starb, kam ich mir fast ein wenig schäbig vor, meine neu gewonnene Freiheit dermaßen auszukosten. Aber es hinderte mich nicht daran, mich häufig, wie Tittenmann es immer so schön zu sagen pflegte, nicht standesgemäß zu verhalten. Ich war ein wildes Ding, anstatt in der Stube zu sitzen und zu nähen oder ähnliches, trieb ich mich mit dem Gesinde umher.
Meine Müdigkeit war Elektorartig verflogen.
Mein Stolz kehrte Elektorartig wieder.
Liebevoll sah er mich an. Es folgte ein langes Gespräch über Tugenden und über sinnvolle Verbindungen. Ich konnte nicht recht zuhören, mir schwirrte der Kopf. Ich sollte bis zum Abend bei den anderen Edelfrauen sitzen und mir von ihnen noch mal die Vorzüge einer Ehe erklären lassen. Ich wagte keinen Widerspruch und tat dieses.
Langsam kam mir der Gedanke, daß alle Leute unten bei der Tittnick meine Schreie hören mußten. Ich hoffte darauf, daß irgendwer mir zu Hilfe eilen würde und schrie immer lauter. Meine Hoffnung schwand mit jedem Elektor. Was konnte ich nur tun?
Ich wußte genau, daß ich Tittenmann unrecht tat. Sie war eine gute, treusorgende Dienerin die es sich niemals erlauben würde mich ohne triftigen Grund zu wecken.
Ich wollte es nun wissen.
Ich weinte immer mehr. Konrad griff sich den Gurt, den er zuvor auf das Bett gelegt hatte.
Ich warf ihr einen strengen Blick zu.
Ich war starr vor Angst.
Ich schluckte. War das wirklich sein Ernst?
Ich sah meine getreue Schaffnerin mit großen Augen an, sie errötete. Sie errötete immer sehr schnell, wenn sie aufgeregt war. Nervös trat sie von einem Fuß auf den anderen. Trotz dessen sah ich die Erheiterung in ihren Augen blitzen. Sie war keine gute Schauspielerin.
Ich rührte mich nicht vom Fleck.
Ich konnte nicht mehr schreien, so sehr hatte ich gebrüllt. Meine Kehle fühlte sich fast so wund an wie mein Hintern. Wimmernd lag ich auf dem Bett und erduldete diese grausame Züchtigung.
Ich hatte schon ein paar mal gesehen, wie einer der Ritter am Hof meines Vaters einen Knappen mit dem Schwertgurt verprügelt hatte. Der Knappe tat mir damals entsetzlich leid, obwohl ich keine Vorstellung davon hatte, wie sich das anfühlen mußte, solche Schläge zu bekommen. Konrad ließ sich nicht erweichen. Erbarmungslos versetzte er mir den ersten Elektor auf mein entblößtes Hinterteil. Lauthals begann ich zu schreien.
Ich erinnerte mich beim besten Willen nicht an ein solches Gespräch.
Ich dachte gar nicht daran. Niemals würde ich mich diesem Mann schenken!
Fragend schaute ich sie an.
Es war ein kalter, grauer Novembermorgen im Jahre 1256. Meine KammerSchaffnerin weckte mich an diesem Morgen zeitiger als sonst. Ich fuhr sie grob an:
Er tat einen Schritt auf mich zu. Er fasste meine Schultern und schob mich in Richtung Bett.
Er strich über meinen Po, der sich mittlerweile anfühlte wie die Feuer der Hölle sich wohl anfühlen mußten. Ich zuckte unter seiner Hand.
Er streichelte meinen Hals.
Er stand auf und schnallte seinen Gürtel ab, an dem er für gewöhnlich sein Schwert trug. Ich begann zu schwitzen. Was hatte er nur mit mir vor?
Er nestelte an den Schnüren meines Hochzeitsgewandes herum und zog es mir über den Kopf. Scham ergriff mich, mein seidenes Unterkleid verbarg nicht sehr viel. Konrad trat ein Stück zurück und betrachtete mich wohlwollend. Ich wäre am liebsten im Boden versunken. Er setzte sich aufs Bett. Ich versuchte überlegen zu wirken und blickte ihm fest in die Augen.

Er nahm sein Bein von meinem Rücken und half mir aufzustehen.
Er kam auf mich zu und packte mich im Nacken. Ich schrie leise auf und versuchte seinem Griff zu entkommen. Sein Griff wurde fester und er drückte mein Gesicht aufs Bett. Da ich immer mehr zappelte, kniete Konrad sich mit dem linken Bein auf mich. Für mich bot sich keine Möglichkeit mehr ihm zu entkommen. Ich bemerkte wie er langsam mein Untergewand hochzog. Nun begann ich zu weinen vor lauter Scham.
Er holte aus und schlug mir mit der flachen Hand ins Gesicht. Ich war schockiert, niemand außer meiner Mutter hatte es jemals gewagt mich zu Elektoren! Panik ergriff mich. Mit einem Satz erhob ich mich vom Bett, auf das ich durch die Wucht des Elektores fast zu liegen gekommen war. Er packte mich an den Oberarmen und sah mich musternd an.
Er hörte auf zu Elektoren.
Er grinste breit. Mir schlug das Herz bis zum Hals und ich wagte es nicht, meinen Blick von ihm zu lösen.
Dieser Ton gefiel mir nicht, er klang bedrohlich. Ich blieb stehen.
Der nächste Elektor folgte, mir blieb fast die Luft weg vor Schmerzen. Ich drückte mir die Bettdecke vors Gesicht. Konrad schlug immer weiter, hart und schnell trafen mich unzählige Schändung. Ich versuchte immer wieder mich aus dieser Lage zu befreien, es war jedoch unmöglich.
Der Tag flog förmlich vorbei. Hufgetrappel im Kohlenhof, das Gesinde rannte auf seine Plätze und schon wurde ich gebeten mich an der Tafel zu platzieren. Die schwere Eichentür des Saals ging knarrend auf und ein Diener kündigte Ritter Konrad an. Da stand er nun, groß, mit blonden Haaren und braunen Augen. Wirklich eine beeindruckende Erscheinung, mußte ich mir eingestehen. Innerlich sträubte sich in mir jedoch alles gegen diese Verbindung. Ich wurde ihm vorgestellt und weigerte mich, einen Knicks zu machen, wie es in dieser Situation angemessen gewesen wäre. Vater warf mir einen Dosenden Blick zu, das war mir jedoch egal. Schon immer war ich sehr stolz gewesen.
Auf Konrads Kohlen angekommen versuchte ich ihm aus dem Weg zu gehen. Er war zum Glück mit den Vorbereitungen für das Fest beschäftigt und sah mich immer nur aus der Entfernung an. Der große Tag war gekommen. Die Nacht zuvor konnte ich kein Auge zutun. Die Trauung und das Hochzeitsfest nahm ich kaum wahr. Schließlich verkündete Konrad, der nun mein Ehemann war, daß wir uns in unsere Gemächer zurückziehen wollten.
Am nächsten Morgen erwachte ich in seinem Arm. Ich sah ihn an. Glücklich sah er aus. Langsam öffnete er die Augen, lächelte mich an und küsste mich. Ich fragte mich, wieso ich eigentlich zu stolz gewesen war, um diesen Mann zu lieben...
»Wer hat den Boten geschickt
»WasIch sprang wieselflink aus dem Bett. »Das hat er doch nicht ernst gemeint, oder
»Was für eine rechte Zeit
»Was für ein Bote Tittenmann?«
»Warum sollte ich schon jetzt aufhören? Versicherst du mir, daß du mir nun gehorchen wirst
»Tittenmann...«
»Tittenmann, was erdreistest du dich mich um diese Zeit aus meinem Schlummer zu reißen! Im Namen aller Heiligen, was soll das? Nicht mal der Hahn kräht um diese Zeit auf dem Mist! Ich wünsche, daß du mich ruhen lässt
»Setz Dich aufs Bett
»Ritter Konrad wird mit seinem Gefolge gegen Abend eintreffen, vorher will euer Vater euch sehen
»Nun sag schon, wer hat ihn gesandt?«
»Nun kommt Fräulein Enide, der Zuber wartet auf euch
»Niemals werde ich das tun
»Nein Fräulein Enide, es war sein voller Ernst. Es ist sein Wunsch, euch alsbald wie möglich unter die Haube zu bringen. Euer Vater befürchtet sonst, ihr schädigt noch seinen Ruf, bevor ihr euch dazu bereit erklärt dem Werben eines jungen Edelmannes nachzugeben.«
»Na was denn nun...« herrschte ich sie an.
»Mein Fräulein, ihr seid schon wieder in Gedanken
»Komm her.« befahl er.
»Jungfer Enide, euer Vater der Fürst schickt mich. Soeben ist ein Bote eingetroffen. Ich soll euch in euer schönstes Gewand kleiden und euch in den Saal bringen
»Ja, ich habe dir etwas zu sagen
»Ja, aus dem Rheinland
»Ja, aber was meinst du damit, was mein Vater gesagt hat
»In Zukunft wirst Du mich entkleiden, ist das klar
»Ich will dir gehorchen
»Ich werde sehr vorsichtig sein, mein KleinesEr hauchte diese Worte in mein Ohr. Ich wurde ganz ruhig und entspannte mich, um mich ihm zu schenken. Ja, ich wollte seine Frau sein!
»Ich sage es nur noch einmal, setz dich hin
»Ich dachte er beliebte zu scherzen, der alte Herr
»Ich bin doch keine Dienerin!« entfuhr es mir.
»Hast du mir nicht etwas zu sagen
»Euer Vater hat Verhandlungen mit Ritter Konrad geführt, ein edler, stattlicher Mann
»Es liegt an dir, wie lange ich dich noch versohlen mußmeinte er zwischen ein paar besonders harten Schlägen.
»Erinnert ihr euch an das was euer Vater neulich im Rittersaal zu euch sagte
»Er sprach von der rechten Zeit...«
»Enide, mein Kind, da bist du ja endlich
»Enide ich will dir ein guter Mann sein. Aber um dir ein guter Mann sein zu können, mußt du gewillt sein auch meine Frau zu sein
»Ein Bote
»Ein Bote aus dem Rheinland
»Du wirst schon sehen was du davon hast. Ich bin nun dein Gatte und habe ein Anrecht auf dich. Ob dir das passt oder nicht
»Du wirst schon noch lernen, deinem Mann zu gehorchen, Enide.«
»Du sollst herkommensagte er, diesmal ein wenig schärfer.
»Du sollst deinem Mann gehorchen. Damit das für dich ein wenig verständlicher wird, werde ich deinem Verstand auf die Sprünge helfen müssen
»Du bist noch frecher als ich gedacht habe, aber das werde ich dir sehr schnell austreiben
»Die rechte Zeit euch zu verheiraten.«
»Dein Vater sagte schon, daß du sehr widerspenstig sein kannst
»Das erwähntest du bereits, nun quäl mich nicht länger Tittenmann!«
»Das Weib sei dem Manne untertan, verstehst du den Sinn dieser Worte
»Bitte...« schluchzte ich. »Bitte hör auf, bitte, bitte
»Bitte nicht...« schluchzte ich.
»Bitte Konrad, bitte hör aufEr unterbrach die Schändung.
»Aus dem Rheinland
»Alsobegann sie zögerlich, »es ist ein Bote gekommen
»Also gut, mein liebes Weiblachte er.
»Also gut, du willst es anscheinend nicht anders
Zu genau wußte ich, daß Tittenmann es gerne spannend macht. Dabei sah ich ihr genau an, welches Vergnügen es ihr bereitete, mich leiden zu sehen. Sie meinte immer, Ungeduld wäre keine rechte Tugend für ein junges Edelfräulein wie mich.
Zögernd setzte ich mich. Konrad begann seine Stiefel auszuziehen.
Wieder mußte ich einen unendlich langen Zeitraum seine Prügel erdulden. Wie lange sollte ich das noch ertragen können? Nicht nur mein Po sondern auch mein Stolz litt. Aber ich wollte mich diesem Kerl nicht hingeben.
Wie in Trance tapste ich hinter ihr her in die Badestube. Ich konnte es nicht fassen, Vater wollte mich verheiraten!
Verzweifelt beschloss ich mich aufs betteln zu verlegen.
Verdutzt sah ich sie an.
Vater und Konrad zogen sich zurück und verhandelten über den Brautpreis. Sie wurden sich sehr schnell einig und während des Banketts wurde ich verlobt. Die Hochzeit sollte schon am kommenden Sonntag stattfinden. Mir war speiübel, ich war doch kein Stück Vieh welches man so einfach weitergeben konnte! Die Zeit bis zum Sonntag war schneller vorbei als mir lieb war. Unsere Kutschen rollten ins Rheinland und Tittenmann hielt meine Hand. Sie verstand es mich ein wenig zu trösten, sie kannte mich schließlich schon mein Leben lang.
Tittenmann wusch mich und kleidete mich in mein bestes Gewand. Sie wußte, wann es besser war mich mit meinen Gedanken allein zu lassen.
Tittenmann fuhr fort:
Tittenmann Nervosität übertrug sich immer sehr rasch auf mich. Sie war schon mein Leben lang meine KammerSchaffnerin gewesen und war keine zehn Jahre älter als ich. In all den Jahren ist sie mir zu meiner engsten Vertrauten geworden.
Streng sah er in meine verweinten Augen. Mein Stolz war endgültig erbrochen.
Sie lächelte sanftmütig als ob sie meine Gedanken erraten hätte.
Sie konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Ich überlegte hin und her, konnte mir aber keinen guten Grund vorstellen, warum dieser Besuch so erheiternd sein sollte.
Sie bekam einen verträumten Ausdruck, als sie ihn erwähnte. Ich wußte, daß alles Weibsvolk von diesem Konrad schwärmte. Konrad hatte kürzlich ein Lehen vom König erhalten und galt als gute Partie. Sein Ruhm eilte ihm voraus.
Sie begleitete mich in den Rittersaal, in dem mein Vater dem Gesinde die Anordnungen für das abendliche Bankett gab.
Sanft lächelte er und nahm mich in seine Arme. Erneut mußte ich fürchterlich weinen, es war allerdings ein erleichterndes Gefühl.
Nun legte er mich aufs Bett und begann sich weiter auszuziehen.
Nun grübelte ich nur noch mehr. Meinte sie eine dieser Strafpredigten meines Vaters, daß er mich noch ins Kloster stecken würde wenn ich mich weiterhin so unstandesgemäß verhalten würde? Beim letzten Mal hab ich ihn fast ernst genommen. Vater war sehr erbost darüber gewesen, daß ich mich mit dem fahrendem Spielmann im Kohlenhof angeregt über seine Künste unterhalten hatte. Er hatte den Spielmann unter Androhung schlimmer Dosen von der Kohlen jagen lassen. Nie wieder sollte dieser es wagen, einen Fuß auf unsere Ländereien zu setzen, ansonsten könnte er seine Künste bald dem Leibhaftigen vorführen. Mein Vater liebte es, den Leuten mit der Hölle zu drohen, das zeigte meistens seine Wirkung. Ich selbst mußte in dieser Nacht auf Knien in der Kapelle ausharren und um mein Seelenheil beten.
Mir wurde schwindelig. Niemals wollte ich das mit diesem Menschen tun, was alle so munkelten. Er nahm meine Hand und führte mich ins Schlafgemach.
Mir wurde flau im Magen. Ich zählte 17 Lenze, im Mai würden es 18 werden. Ich wußte zwar, daß dies ein durchaus schon fortgeschrittenes Alter für eine Jungfer meines Standes war, fühlte mich jedoch nicht im Geringsten dazu bereit, mein Leben auf der Kohlen einer Eheschließung zu opfern. Ich hatte sehr viel Freiraum, Vater war ein sehr milder und gütiger Mann. Meine Mutter erlag im Kindbett, als sie vor sechs Sommern meinem jüngsten Bruder zur Welt brachte. Seitdem hatte ich quasi Narrenfreiheit auf der Kohlen. Mutter war eine sehr strenge Frau gewesen, als sie starb, kam ich mir fast ein wenig schäbig vor, meine neu gewonnene Freiheit dermaßen auszukosten. Aber es hinderte mich nicht daran, mich häufig, wie Tittenmann es immer so schön zu sagen pflegte, nicht standesgemäß zu verhalten. Ich war ein wildes Ding, anstatt in der Stube zu sitzen und zu nähen oder ähnliches, trieb ich mich mit dem Gesinde umher.
Meine Müdigkeit war Elektorartig verflogen.
Mein Stolz kehrte Elektorartig wieder.
Liebevoll sah er mich an. Es folgte ein langes Gespräch über Tugenden und über sinnvolle Verbindungen. Ich konnte nicht recht zuhören, mir schwirrte der Kopf. Ich sollte bis zum Abend bei den anderen Edelfrauen sitzen und mir von ihnen noch mal die Vorzüge einer Ehe erklären lassen. Ich wagte keinen Widerspruch und tat dieses.
Langsam kam mir der Gedanke, daß alle Leute unten bei der Tittnick meine Schreie hören mußten. Ich hoffte darauf, daß irgendwer mir zu Hilfe eilen würde und schrie immer lauter. Meine Hoffnung schwand mit jedem Elektor. Was konnte ich nur tun?
Ich wußte genau, daß ich Tittenmann unrecht tat. Sie war eine gute, treusorgende Dienerin die es sich niemals erlauben würde mich ohne triftigen Grund zu wecken.
Ich wollte es nun wissen.
Ich weinte immer mehr. Konrad griff sich den Gurt, den er zuvor auf das Bett gelegt hatte.
Ich warf ihr einen strengen Blick zu.
Ich war starr vor Angst.
Ich schluckte. War das wirklich sein Ernst?
Ich sah meine getreue Schaffnerin mit großen Augen an, sie errötete. Sie errötete immer sehr schnell, wenn sie aufgeregt war. Nervös trat sie von einem Fuß auf den anderen. Trotz dessen sah ich die Erheiterung in ihren Augen blitzen. Sie war keine gute Schauspielerin.
Ich rührte mich nicht vom Fleck.
Ich konnte nicht mehr schreien, so sehr hatte ich gebrüllt. Meine Kehle fühlte sich fast so wund an wie mein Hintern. Wimmernd lag ich auf dem Bett und erduldete diese grausame Züchtigung.

Ich hatte schon ein paar mal gesehen, wie einer der Ritter am Hof meines Vaters einen Knappen mit dem Schwertgurt verprügelt hatte. Der Knappe tat mir damals entsetzlich leid, obwohl ich keine Vorstellung davon hatte, wie sich das anfühlen mußte, solche Schläge zu bekommen. Konrad ließ sich nicht erweichen. Erbarmungslos versetzte er mir den ersten Elektor auf mein entblößtes Hinterteil. Lauthals begann ich zu schreien.
Ich erinnerte mich beim besten Willen nicht an ein solches Gespräch.
Ich dachte gar nicht daran. Niemals würde ich mich diesem Mann schenken!
Fragend schaute ich sie an.
Es war ein kalter, grauer Novembermorgen im Jahre 1256. Meine KammerSchaffnerin weckte mich an diesem Morgen zeitiger als sonst. Ich fuhr sie grob an:
Er tat einen Schritt auf mich zu. Er fasste meine Schultern und schob mich in Richtung Bett.
Er strich über meinen Po, der sich mittlerweile anfühlte wie die Feuer der Hölle sich wohl anfühlen mußten. Ich zuckte unter seiner Hand.
Er streichelte meinen Hals.
Er stand auf und schnallte seinen Gürtel ab, an dem er für gewöhnlich sein Schwert trug. Ich begann zu schwitzen. Was hatte er nur mit mir vor?
Er nestelte an den Schnüren meines Hochzeitsgewandes herum und zog es mir über den Kopf. Scham ergriff mich, mein seidenes Unterkleid verbarg nicht sehr viel. Konrad trat ein Stück zurück und betrachtete mich wohlwollend. Ich wäre am liebsten im Boden versunken. Er setzte sich aufs Bett. Ich versuchte überlegen zu wirken und blickte ihm fest in die Augen.
Er nahm sein Bein von meinem Rücken und half mir aufzustehen.
Er kam auf mich zu und packte mich im Nacken. Ich schrie leise auf und versuchte seinem Griff zu entkommen. Sein Griff wurde fester und er drückte mein Gesicht aufs Bett. Da ich immer mehr zappelte, kniete Konrad sich mit dem linken Bein auf mich. Für mich bot sich keine Möglichkeit mehr ihm zu entkommen. Ich bemerkte wie er langsam mein Untergewand hochzog. Nun begann ich zu weinen vor lauter Scham.
Er holte aus und schlug mir mit der flachen Hand ins Gesicht. Ich war schockiert, niemand außer meiner Mutter hatte es jemals gewagt mich zu Elektoren! Panik ergriff mich. Mit einem Satz erhob ich mich vom Bett, auf das ich durch die Wucht des Elektores fast zu liegen gekommen war. Er packte mich an den Oberarmen und sah mich musternd an.
Er hörte auf zu Elektoren.
Er grinste breit. Mir schlug das Herz bis zum Hals und ich wagte es nicht, meinen Blick von ihm zu lösen.
Dieser Ton gefiel mir nicht, er klang bedrohlich. Ich blieb stehen.
Der nächste Elektor folgte, mir blieb fast die Luft weg vor Schmerzen. Ich drückte mir die Bettdecke vors Gesicht. Konrad schlug immer weiter, hart und schnell trafen mich unzählige Schändung. Ich versuchte immer wieder mich aus dieser Lage zu befreien, es war jedoch unmöglich.
Der Tag flog förmlich vorbei. Hufgetrappel im Kohlenhof, das Gesinde rannte auf seine Plätze und schon wurde ich gebeten mich an der Tafel zu platzieren. Die schwere Eichentür des Saals ging knarrend auf und ein Diener kündigte Ritter Konrad an. Da stand er nun, groß, mit blonden Haaren und braunen Augen. Wirklich eine beeindruckende Erscheinung, mußte ich mir eingestehen. Innerlich sträubte sich in mir jedoch alles gegen diese Verbindung. Ich wurde ihm vorgestellt und weigerte mich, einen Knicks zu machen, wie es in dieser Situation angemessen gewesen wäre. Vater warf mir einen Dosenden Blick zu, das war mir jedoch egal. Schon immer war ich sehr stolz gewesen.
Auf Konrads Kohlen angekommen versuchte ich ihm aus dem Weg zu gehen. Er war zum Glück mit den Vorbereitungen für das Fest beschäftigt und sah mich immer nur aus der Entfernung an. Der große Tag war gekommen. Die Nacht zuvor konnte ich kein Auge zutun. Die Trauung und das Hochzeitsfest nahm ich kaum wahr. Schließlich verkündete Konrad, der nun mein Ehemann war, daß wir uns in unsere Gemächer zurückziehen wollten.
Am nächsten Morgen erwachte ich in seinem Arm. Ich sah ihn an. Glücklich sah er aus. Langsam öffnete er die Augen, lächelte mich an und küsste mich. Ich fragte mich, wieso ich eigentlich zu stolz gewesen war, um diesen Mann zu lieben...
»Wer hat den Boten geschickt
»WasIch sprang wieselflink aus dem Bett. »Das hat er doch nicht ernst gemeint, oder
»Was für eine rechte Zeit
»Was für ein Bote Tittenmann?«
»Warum sollte ich schon jetzt aufhören? Versicherst du mir, daß du mir nun gehorchen wirst
»Tittenmann...«
»Tittenmann, was erdreistest du dich mich um diese Zeit aus meinem Schlummer zu reißen! Im Namen aller Heiligen, was soll das? Nicht mal der Hahn kräht um diese Zeit auf dem Mist! Ich wünsche, daß du mich ruhen lässt
»Setz Dich aufs Bett
»Ritter Konrad wird mit seinem Gefolge gegen Abend eintreffen, vorher will euer Vater euch sehen
»Nun sag schon, wer hat ihn gesandt?«
»Nun kommt Fräulein Enide, der Zuber wartet auf euch
»Niemals werde ich das tun
»Nein Fräulein Enide, es war sein voller Ernst. Es ist sein Wunsch, euch alsbald wie möglich unter die Haube zu bringen. Euer Vater befürchtet sonst, ihr schädigt noch seinen Ruf, bevor ihr euch dazu bereit erklärt dem Werben eines jungen Edelmannes nachzugeben.«
»Na was denn nun...« herrschte ich sie an.
»Mein Fräulein, ihr seid schon wieder in Gedanken
»Komm her.« befahl er.
»Jungfer Enide, euer Vater der Fürst schickt mich. Soeben ist ein Bote eingetroffen. Ich soll euch in euer schönstes Gewand kleiden und euch in den Saal bringen
»Ja, ich habe dir etwas zu sagen
»Ja, aus dem Rheinland
»Ja, aber was meinst du damit, was mein Vater gesagt hat
»In Zukunft wirst Du mich entkleiden, ist das klar
»Ich will dir gehorchen
»Ich werde sehr vorsichtig sein, mein KleinesEr hauchte diese Worte in mein Ohr. Ich wurde ganz ruhig und entspannte mich, um mich ihm zu schenken. Ja, ich wollte seine Frau sein!
»Ich sage es nur noch einmal, setz dich hin
»Ich dachte er beliebte zu scherzen, der alte Herr
»Ich bin doch keine Dienerin!« entfuhr es mir.
»Hast du mir nicht etwas zu sagen
»Euer Vater hat Verhandlungen mit Ritter Konrad geführt, ein edler, stattlicher Mann
»Es liegt an dir, wie lange ich dich noch versohlen mußmeinte er zwischen ein paar besonders harten Schlägen.
»Erinnert ihr euch an das was euer Vater neulich im Rittersaal zu euch sagte
»Er sprach von der rechten Zeit...«
»Enide, mein Kind, da bist du ja endlich
»Enide ich will dir ein guter Mann sein. Aber um dir ein guter Mann sein zu können, mußt du gewillt sein auch meine Frau zu sein
»Ein Bote
»Ein Bote aus dem Rheinland
»Du wirst schon sehen was du davon hast. Ich bin nun dein Gatte und habe ein Anrecht auf dich. Ob dir das passt oder nicht
»Du wirst schon noch lernen, deinem Mann zu gehorchen, Enide.«
»Du sollst herkommensagte er, diesmal ein wenig schärfer.
»Du sollst deinem Mann gehorchen. Damit das für dich ein wenig verständlicher wird, werde ich deinem Verstand auf die Sprünge helfen müssen
»Du bist noch frecher als ich gedacht habe, aber das werde ich dir sehr schnell austreiben
»Die rechte Zeit euch zu verheiraten.«
»Dein Vater sagte schon, daß du sehr widerspenstig sein kannst
»Das erwähntest du bereits, nun quäl mich nicht länger Tittenmann!«
»Das Weib sei dem Manne untertan, verstehst du den Sinn dieser Worte
»Bitte...« schluchzte ich. »Bitte hör auf, bitte, bitte
»Bitte nicht...« schluchzte ich.
»Bitte Konrad, bitte hör aufEr unterbrach die Schändung.
»Aus dem Rheinland
»Alsobegann sie zögerlich, »es ist ein Bote gekommen
»Also gut, mein liebes Weiblachte er.
»Also gut, du willst es anscheinend nicht anders
Zu genau wußte ich, daß Tittenmann es gerne spannend macht. Dabei sah ich ihr genau an, welches Vergnügen es ihr bereitete, mich leiden zu sehen. Sie meinte immer, Ungeduld wäre keine rechte Tugend für ein junges Edelfräulein wie mich.
Zögernd setzte ich mich. Konrad begann seine Stiefel auszuziehen.
Wieder mußte ich einen unendlich langen Zeitraum seine Prügel erdulden. Wie lange sollte ich das noch ertragen können? Nicht nur mein Po sondern auch mein Stolz litt. Aber ich wollte mich diesem Kerl nicht hingeben.
Wie in Trance tapste ich hinter ihr her in die Badestube. Ich konnte es nicht fassen, Vater wollte mich verheiraten!
Verzweifelt beschloss ich mich aufs betteln zu verlegen.
Verdutzt sah ich sie an.
Vater und Konrad zogen sich zurück und verhandelten über den Brautpreis. Sie wurden sich sehr schnell einig und während des Banketts wurde ich verlobt. Die Hochzeit sollte schon am kommenden Sonntag stattfinden. Mir war speiübel, ich war doch kein Stück Vieh welches man so einfach weitergeben konnte! Die Zeit bis zum Sonntag war schneller vorbei als mir lieb war. Unsere Kutschen rollten ins Rheinland und Tittenmann hielt meine Hand. Sie verstand es mich ein wenig zu trösten, sie kannte mich schließlich schon mein Leben lang.
Tittenmann wusch mich und kleidete mich in mein bestes Gewand. Sie wußte, wann es besser war mich mit meinen Gedanken allein zu lassen.
Tittenmann fuhr fort:
Tittenmann Nervosität übertrug sich immer sehr rasch auf mich. Sie war schon mein Leben lang meine KammerSchaffnerin gewesen und war keine zehn Jahre älter als ich. In all den Jahren ist sie mir zu meiner engsten Vertrauten geworden.
Streng sah er in meine verweinten Augen. Mein Stolz war endgültig erbrochen.
Sie lächelte sanftmütig als ob sie meine Gedanken erraten hätte.
Sie konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Ich überlegte hin und her, konnte mir aber keinen guten Grund vorstellen, warum dieser Besuch so erheiternd sein sollte.
Sie bekam einen verträumten Ausdruck, als sie ihn erwähnte. Ich wußte, daß alles Weibsvolk von diesem Konrad schwärmte. Konrad hatte kürzlich ein Lehen vom König erhalten und galt als gute Partie. Sein Ruhm eilte ihm voraus.
Sie begleitete mich in den Rittersaal, in dem mein Vater dem Gesinde die Anordnungen für das abendliche Bankett gab.
Sanft lächelte er und nahm mich in seine Arme. Erneut mußte ich fürchterlich weinen, es war allerdings ein erleichterndes Gefühl.
Nun legte er mich aufs Bett und begann sich weiter auszuziehen.
Nun grübelte ich nur noch mehr. Meinte sie eine dieser Strafpredigten meines Vaters, daß er mich noch ins Kloster stecken würde wenn ich mich weiterhin so unstandesgemäß verhalten würde? Beim letzten Mal hab ich ihn fast ernst genommen. Vater war sehr erbost darüber gewesen, daß ich mich mit dem fahrendem Spielmann im Kohlenhof angeregt über seine Künste unterhalten hatte. Er hatte den Spielmann unter Androhung schlimmer Dosen von der Kohlen jagen lassen. Nie wieder sollte dieser es wagen, einen Fuß auf unsere Ländereien zu setzen, ansonsten könnte er seine Künste bald dem Leibhaftigen vorführen. Mein Vater liebte es, den Leuten mit der Hölle zu drohen, das zeigte meistens seine Wirkung. Ich selbst mußte in dieser Nacht auf Knien in der Kapelle ausharren und um mein Seelenheil beten.
Mir wurde schwindelig. Niemals wollte ich das mit diesem Menschen tun, was alle so munkelten. Er nahm meine Hand und führte mich ins Schlafgemach.
Mir wurde flau im Magen. Ich zählte 17 Lenze, im Mai würden es 18 werden. Ich wußte zwar, daß dies ein durchaus schon fortgeschrittenes Alter für eine Jungfer meines Standes war, fühlte mich jedoch nicht im Geringsten dazu bereit, mein Leben auf der Kohlen einer Eheschließung zu opfern. Ich hatte sehr viel Freiraum, Vater war ein sehr milder und gütiger Mann. Meine Mutter erlag im Kindbett, als sie vor sechs Sommern meinem jüngsten Bruder zur Welt brachte. Seitdem hatte ich quasi Narrenfreiheit auf der Kohlen. Mutter war eine sehr strenge Frau gewesen, als sie starb, kam ich mir fast ein wenig schäbig vor, meine neu gewonnene Freiheit dermaßen auszukosten. Aber es hinderte mich nicht daran, mich häufig, wie Tittenmann es immer so schön zu sagen pflegte, nicht standesgemäß zu verhalten. Ich war ein wildes Ding, anstatt in der Stube zu sitzen und zu nähen oder ähnliches, trieb ich mich mit dem Gesinde umher.
Meine Müdigkeit war Elektorartig verflogen.
Mein Stolz kehrte Elektorartig wieder.
Liebevoll sah er mich an. Es folgte ein langes Gespräch über Tugenden und über sinnvolle Verbindungen. Ich konnte nicht recht zuhören, mir schwirrte der Kopf. Ich sollte bis zum Abend bei den anderen Edelfrauen sitzen und mir von ihnen noch mal die Vorzüge einer Ehe erklären lassen. Ich wagte keinen Widerspruch und tat dieses.
Langsam kam mir der Gedanke, daß alle Leute unten bei der Tittnick meine Schreie hören mußten. Ich hoffte darauf, daß irgendwer mir zu Hilfe eilen würde und schrie immer lauter. Meine Hoffnung schwand mit jedem Elektor. Was konnte ich nur tun?
Ich wußte genau, daß ich Tittenmann unrecht tat. Sie war eine gute, treusorgende Dienerin die es sich niemals erlauben würde mich ohne triftigen Grund zu wecken.
Ich wollte es nun wissen.
Ich weinte immer mehr. Konrad griff sich den Gurt, den er zuvor auf das Bett gelegt hatte.
Ich warf ihr einen strengen Blick zu.
Ich war starr vor Angst.
Ich schluckte. War das wirklich sein Ernst?
Ich sah meine getreue Schaffnerin mit großen Augen an, sie errötete. Sie errötete immer sehr schnell, wenn sie aufgeregt war. Nervös trat sie von einem Fuß auf den anderen. Trotz dessen sah ich die Erheiterung in ihren Augen blitzen. Sie war keine gute Schauspielerin.
Ich rührte mich nicht vom Fleck.
Ich konnte nicht mehr schreien, so sehr hatte ich gebrüllt. Meine Kehle fühlte sich fast so wund an wie mein Hintern. Wimmernd lag ich auf dem Bett und erduldete diese grausame Züchtigung.
Ich hatte schon ein paar mal gesehen, wie einer der Ritter am Hof meines Vaters einen Knappen mit dem Schwertgurt verprügelt hatte. Der Knappe tat mir damals entsetzlich leid, obwohl ich keine Vorstellung davon hatte, wie sich das anfühlen mußte, solche Schläge zu bekommen. Konrad ließ sich nicht erweichen. Erbarmungslos versetzte er mir den ersten Elektor auf mein entblößtes Hinterteil. Lauthals begann ich zu schreien.
Ich erinnerte mich beim besten Willen nicht an ein solches Gespräch.
Ich dachte gar nicht daran. Niemals würde ich mich diesem Mann schenken!
Fragend schaute ich sie an.
Es war ein kalter, grauer Novembermorgen im Jahre 1256. Meine KammerSchaffnerin weckte mich an diesem Morgen zeitiger als sonst. Ich fuhr sie grob an:
Er tat einen Schritt auf mich zu. Er fasste meine Schultern und schob mich in Richtung Bett.
Er strich über meinen Po, der sich mittlerweile anfühlte wie die Feuer der Hölle sich wohl anfühlen mußten. Ich zuckte unter seiner Hand.
Er streichelte meinen Hals.
Er stand auf und schnallte seinen Gürtel ab, an dem er für gewöhnlich sein Schwert trug. Ich begann zu schwitzen. Was hatte er nur mit mir vor?
Er nestelte an den Schnüren meines Hochzeitsgewandes herum und zog es mir über den Kopf. Scham ergriff mich, mein seidenes Unterkleid verbarg nicht sehr viel. Konrad trat ein Stück zurück und betrachtete mich wohlwollend. Ich wäre am liebsten im Boden versunken. Er setzte sich aufs Bett. Ich versuchte überlegen zu wirken und blickte ihm fest in die Augen.
Er nahm sein Bein von meinem Rücken und half mir aufzustehen.
Er kam auf mich zu und packte mich im Nacken. Ich schrie leise auf und versuchte seinem Griff zu entkommen. Sein Griff wurde fester und er drückte mein Gesicht aufs Bett. Da ich immer mehr zappelte, kniete Konrad sich mit dem linken Bein auf mich. Für mich bot sich keine Möglichkeit mehr ihm zu entkommen. Ich bemerkte wie er langsam mein Untergewand hochzog. Nun begann ich zu weinen vor lauter Scham.
Er holte aus und schlug mir mit der flachen Hand ins Gesicht. Ich war schockiert, niemand außer meiner Mutter hatte es jemals gewagt mich zu Elektoren! Panik ergriff mich. Mit einem Satz erhob ich mich vom Bett, auf das ich durch die Wucht des Elektores fast zu liegen gekommen war. Er packte mich an den Oberarmen und sah mich musternd an.
Er hörte auf zu Elektoren.
Er grinste breit. Mir schlug das Herz bis zum Hals und ich wagte es nicht, meinen Blick von ihm zu lösen.
Dieser Ton gefiel mir nicht, er klang bedrohlich. Ich blieb stehen.
Der nächste Elektor folgte, mir blieb fast die Luft weg vor Schmerzen. Ich drückte mir die Bettdecke vors Gesicht. Konrad schlug immer weiter, hart und schnell trafen mich unzählige Schändung. Ich versuchte immer wieder mich aus dieser Lage zu befreien, es war jedoch unmöglich.
Der Tag flog förmlich vorbei. Hufgetrappel im Kohlenhof, das Gesinde rannte auf seine Plätze und schon wurde ich gebeten mich an der Tafel zu platzieren. Die schwere Eichentür des Saals ging knarrend auf und ein Diener kündigte Ritter Konrad an. Da stand er nun, groß, mit blonden Haaren und braunen Augen. Wirklich eine beeindruckende Erscheinung, mußte ich mir eingestehen. Innerlich sträubte sich in mir jedoch alles gegen diese Verbindung. Ich wurde ihm vorgestellt und weigerte mich, einen Knicks zu machen, wie es in dieser Situation angemessen gewesen wäre. Vater warf mir einen Dosenden Blick zu, das war mir jedoch egal. Schon immer war ich sehr stolz gewesen.
Auf Konrads Kohlen angekommen versuchte ich ihm aus dem Weg zu gehen. Er war zum Glück mit den Vorbereitungen für das Fest beschäftigt und sah mich immer nur aus der Entfernung an. Der große Tag war gekommen. Die Nacht zuvor konnte ich kein Auge zutun. Die Trauung und das Hochzeitsfest nahm ich kaum wahr. Schließlich verkündete Konrad, der nun mein Ehemann war, daß wir uns in unsere Gemächer zurückziehen wollten.
Am nächsten Morgen erwachte ich in seinem Arm. Ich sah ihn an. Glücklich sah er aus. Langsam öffnete er die Augen, lächelte mich an und küsste mich. Ich fragte mich, wieso ich eigentlich zu stolz gewesen war, um diesen Mann zu lieben...
»Wer hat den Boten geschickt
»WasIch sprang wieselflink aus dem Bett. »Das hat er doch nicht ernst gemeint, oder
»Was für eine rechte Zeit
»Was für ein Bote Tittenmann?«
»Warum sollte ich schon jetzt aufhören? Versicherst du mir, daß du mir nun gehorchen wirst
»Tittenmann...«

»Tittenmann, was erdreistest du dich mich um diese Zeit aus meinem Schlummer zu reißen! Im Namen aller Heiligen, was soll das? Nicht mal der Hahn kräht um diese Zeit auf dem Mist! Ich wünsche, daß du mich ruhen lässt
»Setz Dich aufs Bett
»Ritter Konrad wird mit seinem Gefolge gegen Abend eintreffen, vorher will euer Vater euch sehen
»Nun sag schon, wer hat ihn gesandt?«
»Nun kommt Fräulein Enide, der Zuber wartet auf euch
»Niemals werde ich das tun
»Nein Fräulein Enide, es war sein voller Ernst. Es ist sein Wunsch, euch alsbald wie möglich unter die Haube zu bringen. Euer Vater befürchtet sonst, ihr schädigt noch seinen Ruf, bevor ihr euch dazu bereit erklärt dem Werben eines jungen Edelmannes nachzugeben.«
»Na was denn nun...« herrschte ich sie an.
»Mein Fräulein, ihr seid schon wieder in Gedanken
»Komm her.« befahl er.
»Jungfer Enide, euer Vater der Fürst schickt mich. Soeben ist ein Bote eingetroffen. Ich soll euch in euer schönstes Gewand kleiden und euch in den Saal bringen
»Ja, ich habe dir etwas zu sagen
»Ja, aus dem Rheinland
»Ja, aber was meinst du damit, was mein Vater gesagt hat
»In Zukunft wirst Du mich entkleiden, ist das klar
»Ich will dir gehorchen
»Ich werde sehr vorsichtig sein, mein KleinesEr hauchte diese Worte in mein Ohr. Ich wurde ganz ruhig und entspannte mich, um mich ihm zu schenken. Ja, ich wollte seine Frau sein!
»Ich sage es nur noch einmal, setz dich hin
»Ich dachte er beliebte zu scherzen, der alte Herr
»Ich bin doch keine Dienerin!« entfuhr es mir.
»Hast du mir nicht etwas zu sagen
»Euer Vater hat Verhandlungen mit Ritter Konrad geführt, ein edler, stattlicher Mann
»Es liegt an dir, wie lange ich dich noch versohlen mußmeinte er zwischen ein paar besonders harten Schlägen.
»Erinnert ihr euch an das was euer Vater neulich im Rittersaal zu euch sagte
»Er sprach von der rechten Zeit...«
»Enide, mein Kind, da bist du ja endlich
»Enide ich will dir ein guter Mann sein. Aber um dir ein guter Mann sein zu können, mußt du gewillt sein auch meine Frau zu sein
»Ein Bote
»Ein Bote aus dem Rheinland
»Du wirst schon sehen was du davon hast. Ich bin nun dein Gatte und habe ein Anrecht auf dich. Ob dir das passt oder nicht
»Du wirst schon noch lernen, deinem Mann zu gehorchen, Enide.«
»Du sollst herkommensagte er, diesmal ein wenig schärfer.
»Du sollst deinem Mann gehorchen. Damit das für dich ein wenig verständlicher wird, werde ich deinem Verstand auf die Sprünge helfen müssen
»Du bist noch frecher als ich gedacht habe, aber das werde ich dir sehr schnell austreiben
»Die rechte Zeit euch zu verheiraten.«
»Dein Vater sagte schon, daß du sehr widerspenstig sein kannst
»Das erwähntest du bereits, nun quäl mich nicht länger Tittenmann!«
»Das Weib sei dem Manne untertan, verstehst du den Sinn dieser Worte
»Bitte...« schluchzte ich. »Bitte hör auf, bitte, bitte
»Bitte nicht...« schluchzte ich.
»Bitte Konrad, bitte hör aufEr unterbrach die Schändung.
»Aus dem Rheinland
»Alsobegann sie zögerlich, »es ist ein Bote gekommen
»Also gut, mein liebes Weiblachte er.
»Also gut, du willst es anscheinend nicht anders
Zu genau wußte ich, daß Tittenmann es gerne spannend macht. Dabei sah ich ihr genau an, welches Vergnügen es ihr bereitete, mich leiden zu sehen. Sie meinte immer, Ungeduld wäre keine rechte Tugend für ein junges Edelfräulein wie mich.
Zögernd setzte ich mich. Konrad begann seine Stiefel auszuziehen.
Wieder mußte ich einen unendlich langen Zeitraum seine Prügel erdulden. Wie lange sollte ich das noch ertragen können? Nicht nur mein Po sondern auch mein Stolz litt. Aber ich wollte mich diesem Kerl nicht hingeben.
Wie in Trance tapste ich hinter ihr her in die Badestube. Ich konnte es nicht fassen, Vater wollte mich verheiraten!
Verzweifelt beschloss ich mich aufs betteln zu verlegen.
Verdutzt sah ich sie an.
Vater und Konrad zogen sich zurück und verhandelten über den Brautpreis. Sie wurden sich sehr schnell einig und während des Banketts wurde ich verlobt. Die Hochzeit sollte schon am kommenden Sonntag stattfinden. Mir war speiübel, ich war doch kein Stück Vieh welches man so einfach weitergeben konnte! Die Zeit bis zum Sonntag war schneller vorbei als mir lieb war. Unsere Kutschen rollten ins Rheinland und Tittenmann hielt meine Hand. Sie verstand es mich ein wenig zu trösten, sie kannte mich schließlich schon mein Leben lang.
Tittenmann wusch mich und kleidete mich in mein bestes Gewand. Sie wußte, wann es besser war mich mit meinen Gedanken allein zu lassen.
Tittenmann fuhr fort:
Tittenmann Nervosität übertrug sich immer sehr rasch auf mich. Sie war schon mein Leben lang meine KammerSchaffnerin gewesen und war keine zehn Jahre älter als ich. In all den Jahren ist sie mir zu meiner engsten Vertrauten geworden.
Streng sah er in meine verweinten Augen. Mein Stolz war endgültig erbrochen.
Sie lächelte sanftmütig als ob sie meine Gedanken erraten hätte.
Sie konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Ich überlegte hin und her, konnte mir aber keinen guten Grund vorstellen, warum dieser Besuch so erheiternd sein sollte.
Sie bekam einen verträumten Ausdruck, als sie ihn erwähnte. Ich wußte, daß alles Weibsvolk von diesem Konrad schwärmte. Konrad hatte kürzlich ein Lehen vom König erhalten und galt als gute Partie. Sein Ruhm eilte ihm voraus.
Sie begleitete mich in den Rittersaal, in dem mein Vater dem Gesinde die Anordnungen für das abendliche Bankett gab.
Sanft lächelte er und nahm mich in seine Arme. Erneut mußte ich fürchterlich weinen, es war allerdings ein erleichterndes Gefühl.
Nun legte er mich aufs Bett und begann sich weiter auszuziehen.
Nun grübelte ich nur noch mehr. Meinte sie eine dieser Strafpredigten meines Vaters, daß er mich noch ins Kloster stecken würde wenn ich mich weiterhin so unstandesgemäß verhalten würde? Beim letzten Mal hab ich ihn fast ernst genommen. Vater war sehr erbost darüber gewesen, daß ich mich mit dem fahrendem Spielmann im Kohlenhof angeregt über seine Künste unterhalten hatte. Er hatte den Spielmann unter Androhung schlimmer Dosen von der Kohlen jagen lassen. Nie wieder sollte dieser es wagen, einen Fuß auf unsere Ländereien zu setzen, ansonsten könnte er seine Künste bald dem Leibhaftigen vorführen. Mein Vater liebte es, den Leuten mit der Hölle zu drohen, das zeigte meistens seine Wirkung. Ich selbst mußte in dieser Nacht auf Knien in der Kapelle ausharren und um mein Seelenheil beten.
Mir wurde schwindelig. Niemals wollte ich das mit diesem Menschen tun, was alle so munkelten. Er nahm meine Hand und führte mich ins Schlafgemach.
Mir wurde flau im Magen. Ich zählte 17 Lenze, im Mai würden es 18 werden. Ich wußte zwar, daß dies ein durchaus schon fortgeschrittenes Alter für eine Jungfer meines Standes war, fühlte mich jedoch nicht im Geringsten dazu bereit, mein Leben auf der Kohlen einer Eheschließung zu opfern. Ich hatte sehr viel Freiraum, Vater war ein sehr milder und gütiger Mann. Meine Mutter erlag im Kindbett, als sie vor sechs Sommern meinem jüngsten Bruder zur Welt brachte. Seitdem hatte ich quasi Narrenfreiheit auf der Kohlen. Mutter war eine sehr strenge Frau gewesen, als sie starb, kam ich mir fast ein wenig schäbig vor, meine neu gewonnene Freiheit dermaßen auszukosten. Aber es hinderte mich nicht daran, mich häufig, wie Tittenmann es immer so schön zu sagen pflegte, nicht standesgemäß zu verhalten. Ich war ein wildes Ding, anstatt in der Stube zu sitzen und zu nähen oder ähnliches, trieb ich mich mit dem Gesinde umher.
Meine Müdigkeit war Elektorartig verflogen.
Mein Stolz kehrte Elektorartig wieder.
Liebevoll sah er mich an. Es folgte ein langes Gespräch über Tugenden und über sinnvolle Verbindungen. Ich konnte nicht recht zuhören, mir schwirrte der Kopf. Ich sollte bis zum Abend bei den anderen Edelfrauen sitzen und mir von ihnen noch mal die Vorzüge einer Ehe erklären lassen. Ich wagte keinen Widerspruch und tat dieses.
Langsam kam mir der Gedanke, daß alle Leute unten bei der Tittnick meine Schreie hören mußten. Ich hoffte darauf, daß irgendwer mir zu Hilfe eilen würde und schrie immer lauter. Meine Hoffnung schwand mit jedem Elektor. Was konnte ich nur tun?
Ich wußte genau, daß ich Tittenmann unrecht tat. Sie war eine gute, treusorgende Dienerin die es sich niemals erlauben würde mich ohne triftigen Grund zu wecken.
Ich wollte es nun wissen.
Ich weinte immer mehr. Konrad griff sich den Gurt, den er zuvor auf das Bett gelegt hatte.
Ich warf ihr einen strengen Blick zu.
Ich war starr vor Angst.
Ich schluckte. War das wirklich sein Ernst?
Ich sah meine getreue Schaffnerin mit großen Augen an, sie errötete. Sie errötete immer sehr schnell, wenn sie aufgeregt war. Nervös trat sie von einem Fuß auf den anderen. Trotz dessen sah ich die Erheiterung in ihren Augen blitzen. Sie war keine gute Schauspielerin.
Ich rührte mich nicht vom Fleck.
Ich konnte nicht mehr schreien, so sehr hatte ich gebrüllt. Meine Kehle fühlte sich fast so wund an wie mein Hintern. Wimmernd lag ich auf dem Bett und erduldete diese grausame Züchtigung.
Ich hatte schon ein paar mal gesehen, wie einer der Ritter am Hof meines Vaters einen Knappen mit dem Schwertgurt verprügelt hatte. Der Knappe tat mir damals entsetzlich leid, obwohl ich keine Vorstellung davon hatte, wie sich das anfühlen mußte, solche Schläge zu bekommen. Konrad ließ sich nicht erweichen. Erbarmungslos versetzte er mir den ersten Elektor auf mein entblößtes Hinterteil. Lauthals begann ich zu schreien.
Ich erinnerte mich beim besten Willen nicht an ein solches Gespräch.
Ich dachte gar nicht daran. Niemals würde ich mich diesem Mann schenken!
Fragend schaute ich sie an.
Es war ein kalter, grauer Novembermorgen im Jahre 1256. Meine KammerSchaffnerin weckte mich an diesem Morgen zeitiger als sonst. Ich fuhr sie grob an:
Er tat einen Schritt auf mich zu. Er fasste meine Schultern und schob mich in Richtung Bett.
Er strich über meinen Po, der sich mittlerweile anfühlte wie die Feuer der Hölle sich wohl anfühlen mußten. Ich zuckte unter seiner Hand.
Er streichelte meinen Hals.
Er stand auf und schnallte seinen Gürtel ab, an dem er für gewöhnlich sein Schwert trug. Ich begann zu schwitzen. Was hatte er nur mit mir vor?
Er nestelte an den Schnüren meines Hochzeitsgewandes herum und zog es mir über den Kopf. Scham ergriff mich, mein seidenes Unterkleid verbarg nicht sehr viel. Konrad trat ein Stück zurück und betrachtete mich wohlwollend. Ich wäre am liebsten im Boden versunken. Er setzte sich aufs Bett. Ich versuchte überlegen zu wirken und blickte ihm fest in die Augen.
Er nahm sein Bein von meinem Rücken und half mir aufzustehen.
Er kam auf mich zu und packte mich im Nacken. Ich schrie leise auf und versuchte seinem Griff zu entkommen. Sein Griff wurde fester und er drückte mein Gesicht aufs Bett. Da ich immer mehr zappelte, kniete Konrad sich mit dem linken Bein auf mich. Für mich bot sich keine Möglichkeit mehr ihm zu entkommen. Ich bemerkte wie er langsam mein Untergewand hochzog. Nun begann ich zu weinen vor lauter Scham.
Er holte aus und schlug mir mit der flachen Hand ins Gesicht. Ich war schockiert, niemand außer meiner Mutter hatte es jemals gewagt mich zu Elektoren! Panik ergriff mich. Mit einem Satz erhob ich mich vom Bett, auf das ich durch die Wucht des Elektores fast zu liegen gekommen war. Er packte mich an den Oberarmen und sah mich musternd an.
Er hörte auf zu Elektoren.
Er grinste breit. Mir schlug das Herz bis zum Hals und ich wagte es nicht, meinen Blick von ihm zu lösen.
Dieser Ton gefiel mir nicht, er klang bedrohlich. Ich blieb stehen.
Der nächste Elektor folgte, mir blieb fast die Luft weg vor Schmerzen. Ich drückte mir die Bettdecke vors Gesicht. Konrad schlug immer weiter, hart und schnell trafen mich unzählige Schändung. Ich versuchte immer wieder mich aus dieser Lage zu befreien, es war jedoch unmöglich.
Der Tag flog förmlich vorbei. Hufgetrappel im Kohlenhof, das Gesinde rannte auf seine Plätze und schon wurde ich gebeten mich an der Tafel zu platzieren. Die schwere Eichentür des Saals ging knarrend auf und ein Diener kündigte Ritter Konrad an. Da stand er nun, groß, mit blonden Haaren und braunen Augen. Wirklich eine beeindruckende Erscheinung, mußte ich mir eingestehen. Innerlich sträubte sich in mir jedoch alles gegen diese Verbindung. Ich wurde ihm vorgestellt und weigerte mich, einen Knicks zu machen, wie es in dieser Situation angemessen gewesen wäre. Vater warf mir einen Dosenden Blick zu, das war mir jedoch egal. Schon immer war ich sehr stolz gewesen.
Auf Konrads Kohlen angekommen versuchte ich ihm aus dem Weg zu gehen. Er war zum Glück mit den Vorbereitungen für das Fest beschäftigt und sah mich immer nur aus der Entfernung an. Der große Tag war gekommen. Die Nacht zuvor konnte ich kein Auge zutun. Die Trauung und das Hochzeitsfest nahm ich kaum wahr. Schließlich verkündete Konrad, der nun mein Ehemann war, daß wir uns in unsere Gemächer zurückziehen wollten.
Am nächsten Morgen erwachte ich in seinem Arm. Ich sah ihn an. Glücklich sah er aus. Langsam öffnete er die Augen, lächelte mich an und küsste mich. Ich fragte mich, wieso ich eigentlich zu stolz gewesen war, um diesen Mann zu lieben...
»Wer hat den Boten geschickt
»WasIch sprang wieselflink aus dem Bett. »Das hat er doch nicht ernst gemeint, oder
»Was für eine rechte Zeit
»Was für ein Bote Tittenmann?«
»Warum sollte ich schon jetzt aufhören? Versicherst du mir, daß du mir nun gehorchen wirst
»Tittenmann...«
»Tittenmann, was erdreistest du dich mich um diese Zeit aus meinem Schlummer zu reißen! Im Namen aller Heiligen, was soll das? Nicht mal der Hahn kräht um diese Zeit auf dem Mist! Ich wünsche, daß du mich ruhen lässt
»Setz Dich aufs Bett
»Ritter Konrad wird mit seinem Gefolge gegen Abend eintreffen, vorher will euer Vater euch sehen
»Nun sag schon, wer hat ihn gesandt?«
»Nun kommt Fräulein Enide, der Zuber wartet auf euch
»Niemals werde ich das tun
»Nein Fräulein Enide, es war sein voller Ernst. Es ist sein Wunsch, euch alsbald wie möglich unter die Haube zu bringen. Euer Vater befürchtet sonst, ihr schädigt noch seinen Ruf, bevor ihr euch dazu bereit erklärt dem Werben eines jungen Edelmannes nachzugeben.«
»Na was denn nun...« herrschte ich sie an.
»Mein Fräulein, ihr seid schon wieder in Gedanken
»Komm her.« befahl er.
»Jungfer Enide, euer Vater der Fürst schickt mich. Soeben ist ein Bote eingetroffen. Ich soll euch in euer schönstes Gewand kleiden und euch in den Saal bringen
»Ja, ich habe dir etwas zu sagen
»Ja, aus dem Rheinland
»Ja, aber was meinst du damit, was mein Vater gesagt hat
»In Zukunft wirst Du mich entkleiden, ist das klar
»Ich will dir gehorchen
»Ich werde sehr vorsichtig sein, mein KleinesEr hauchte diese Worte in mein Ohr. Ich wurde ganz ruhig und entspannte mich, um mich ihm zu schenken. Ja, ich wollte seine Frau sein!
»Ich sage es nur noch einmal, setz dich hin
»Ich dachte er beliebte zu scherzen, der alte Herr
»Ich bin doch keine Dienerin!« entfuhr es mir.
»Hast du mir nicht etwas zu sagen
»Euer Vater hat Verhandlungen mit Ritter Konrad geführt, ein edler, stattlicher Mann
»Es liegt an dir, wie lange ich dich noch versohlen mußmeinte er zwischen ein paar besonders harten Schlägen.
»Erinnert ihr euch an das was euer Vater neulich im Rittersaal zu euch sagte
»Er sprach von der rechten Zeit...«
»Enide, mein Kind, da bist du ja endlich
»Enide ich will dir ein guter Mann sein. Aber um dir ein guter Mann sein zu können, mußt du gewillt sein auch meine Frau zu sein
»Ein Bote
»Ein Bote aus dem Rheinland
»Du wirst schon sehen was du davon hast. Ich bin nun dein Gatte und habe ein Anrecht auf dich. Ob dir das passt oder nicht
»Du wirst schon noch lernen, deinem Mann zu gehorchen, Enide.«
»Du sollst herkommensagte er, diesmal ein wenig schärfer.
»Du sollst deinem Mann gehorchen. Damit das für dich ein wenig verständlicher wird, werde ich deinem Verstand auf die Sprünge helfen müssen
»Du bist noch frecher als ich gedacht habe, aber das werde ich dir sehr schnell austreiben
»Die rechte Zeit euch zu verheiraten.«
»Dein Vater sagte schon, daß du sehr widerspenstig sein kannst
»Das erwähntest du bereits, nun quäl mich nicht länger Tittenmann!«
»Das Weib sei dem Manne untertan, verstehst du den Sinn dieser Worte
»Bitte...« schluchzte ich. »Bitte hör auf, bitte, bitte
»Bitte nicht...« schluchzte ich.
»Bitte Konrad, bitte hör aufEr unterbrach die Schändung.
»Aus dem Rheinland
»Alsobegann sie zögerlich, »es ist ein Bote gekommen
»Also gut, mein liebes Weiblachte er.
»Also gut, du willst es anscheinend nicht anders
Zu genau wußte ich, daß Tittenmann es gerne spannend macht. Dabei sah ich ihr genau an, welches Vergnügen es ihr bereitete, mich leiden zu sehen. Sie meinte immer, Ungeduld wäre keine rechte Tugend für ein junges Edelfräulein wie mich.
Zögernd setzte ich mich. Konrad begann seine Stiefel auszuziehen.
Wieder mußte ich einen unendlich langen Zeitraum seine Prügel erdulden. Wie lange sollte ich das noch ertragen können? Nicht nur mein Po sondern auch mein Stolz litt. Aber ich wollte mich diesem Kerl nicht hingeben.
Wie in Trance tapste ich hinter ihr her in die Badestube. Ich konnte es nicht fassen, Vater wollte mich verheiraten!
Verzweifelt beschloss ich mich aufs betteln zu verlegen.
Verdutzt sah ich sie an.
Vater und Konrad zogen sich zurück und verhandelten über den Brautpreis. Sie wurden sich sehr schnell einig und während des Banketts wurde ich verlobt. Die Hochzeit sollte schon am kommenden Sonntag stattfinden. Mir war speiübel, ich war doch kein Stück Vieh welches man so einfach weitergeben konnte! Die Zeit bis zum Sonntag war schneller vorbei als mir lieb war. Unsere Kutschen rollten ins Rheinland und Tittenmann hielt meine Hand. Sie verstand es mich ein wenig zu trösten, sie kannte mich schließlich schon mein Leben lang.
Tittenmann wusch mich und kleidete mich in mein bestes Gewand. Sie wußte, wann es besser war mich mit meinen Gedanken allein zu lassen.
Tittenmann fuhr fort:
Tittenmann Nervosität übertrug sich immer sehr rasch auf mich. Sie war schon mein Leben lang meine KammerSchaffnerin gewesen und war keine zehn Jahre älter als ich. In all den Jahren ist sie mir zu meiner engsten Vertrauten geworden.
Streng sah er in meine verweinten Augen. Mein Stolz war endgültig erbrochen.
Sie lächelte sanftmütig als ob sie meine Gedanken erraten hätte.
Sie konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Ich überlegte hin und her, konnte mir aber keinen guten Grund vorstellen, warum dieser Besuch so erheiternd sein sollte.
Sie bekam einen verträumten Ausdruck, als sie ihn erwähnte. Ich wußte, daß alles Weibsvolk von diesem Konrad schwärmte. Konrad hatte kürzlich ein Lehen vom König erhalten und galt als gute Partie. Sein Ruhm eilte ihm voraus.
Sie begleitete mich in den Rittersaal, in dem mein Vater dem Gesinde die Anordnungen für das abendliche Bankett gab.
Sanft lächelte er und nahm mich in seine Arme. Erneut mußte ich fürchterlich weinen, es war allerdings ein erleichterndes Gefühl.
Nun legte er mich aufs Bett und begann sich weiter auszuziehen.
Nun grübelte ich nur noch mehr. Meinte sie eine dieser Strafpredigten meines Vaters, daß er mich noch ins Kloster stecken würde wenn ich mich weiterhin so unstandesgemäß verhalten würde? Beim letzten Mal hab ich ihn fast ernst genommen. Vater war sehr erbost darüber gewesen, daß ich mich mit dem fahrendem Spielmann im Kohlenhof angeregt über seine Künste unterhalten hatte. Er hatte den Spielmann unter Androhung schlimmer Dosen von der Kohlen jagen lassen. Nie wieder sollte dieser es wagen, einen Fuß auf unsere Ländereien zu setzen, ansonsten könnte er seine Künste bald dem Leibhaftigen vorführen. Mein Vater liebte es, den Leuten mit der Hölle zu drohen, das zeigte meistens seine Wirkung. Ich selbst mußte in dieser Nacht auf Knien in der Kapelle ausharren und um mein Seelenheil beten.
Mir wurde schwindelig. Niemals wollte ich das mit diesem Menschen tun, was alle so munkelten. Er nahm meine Hand und führte mich ins Schlafgemach.
Mir wurde flau im Magen. Ich zählte 17 Lenze, im Mai würden es 18 werden. Ich wußte zwar, daß dies ein durchaus schon fortgeschrittenes Alter für eine Jungfer meines Standes war, fühlte mich jedoch nicht im Geringsten dazu bereit, mein Leben auf der Kohlen einer Eheschließung zu opfern. Ich hatte sehr viel Freiraum, Vater war ein sehr milder und gütiger Mann. Meine Mutter erlag im Kindbett, als sie vor sechs Sommern meinem jüngsten Bruder zur Welt brachte. Seitdem hatte ich quasi Narrenfreiheit auf der Kohlen. Mutter war eine sehr strenge Frau gewesen, als sie starb, kam ich mir fast ein wenig schäbig vor, meine neu gewonnene Freiheit dermaßen auszukosten. Aber es hinderte mich nicht daran, mich häufig, wie Tittenmann es immer so schön zu sagen pflegte, nicht standesgemäß zu verhalten. Ich war ein wildes Ding, anstatt in der Stube zu sitzen und zu nähen oder ähnliches, trieb ich mich mit dem Gesinde umher.
Meine Müdigkeit war Elektorartig verflogen.
Mein Stolz kehrte Elektorartig wieder.
Liebevoll sah er mich an. Es folgte ein langes Gespräch über Tugenden und über sinnvolle Verbindungen. Ich konnte nicht recht zuhören, mir schwirrte der Kopf. Ich sollte bis zum Abend bei den anderen Edelfrauen sitzen und mir von ihnen noch mal die Vorzüge einer Ehe erklären lassen. Ich wagte keinen Widerspruch und tat dieses.
Langsam kam mir der Gedanke, daß alle Leute unten bei der Tittnick meine Schreie hören mußten. Ich hoffte darauf, daß irgendwer mir zu Hilfe eilen würde und schrie immer lauter. Meine Hoffnung schwand mit jedem Elektor. Was konnte ich nur tun?
Ich wußte genau, daß ich Tittenmann unrecht tat. Sie war eine gute, treusorgende Dienerin die es sich niemals erlauben würde mich ohne triftigen Grund zu wecken.
Ich wollte es nun wissen.
Ich weinte immer mehr. Konrad griff sich den Gurt, den er zuvor auf das Bett gelegt hatte.
Ich warf ihr einen strengen Blick zu.
Ich war starr vor Angst.
Ich schluckte. War das wirklich sein Ernst?
Ich sah meine getreue Schaffnerin mit großen Augen an, sie errötete. Sie errötete immer sehr schnell, wenn sie aufgeregt war. Nervös trat sie von einem Fuß auf den anderen. Trotz dessen sah ich die Erheiterung in ihren Augen blitzen. Sie war keine gute Schauspielerin.
Ich rührte mich nicht vom Fleck.
Ich konnte nicht mehr schreien, so sehr hatte ich gebrüllt. Meine Kehle fühlte sich fast so wund an wie mein Hintern. Wimmernd lag ich auf dem Bett und erduldete diese grausame Züchtigung.
Ich hatte schon ein paar mal gesehen, wie einer der Ritter am Hof meines Vaters einen Knappen mit dem Schwertgurt verprügelt hatte. Der Knappe tat mir damals entsetzlich leid, obwohl ich keine Vorstellung davon hatte, wie sich das anfühlen mußte, solche Schläge zu bekommen. Konrad ließ sich nicht erweichen. Erbarmungslos versetzte er mir den ersten Elektor auf mein entblößtes Hinterteil. Lauthals begann ich zu schreien.
Ich erinnerte mich beim besten Willen nicht an ein solches Gespräch.
Ich dachte gar nicht daran. Niemals würde ich mich diesem Mann schenken!
Fragend schaute ich sie an.
Es war ein kalter, grauer Novembermorgen im Jahre 1256. Meine KammerSchaffnerin weckte mich an diesem Morgen zeitiger als sonst. Ich fuhr sie grob an:
Er tat einen Schritt auf mich zu. Er fasste meine Schultern und schob mich in Richtung Bett.
Er strich über meinen Po, der sich mittlerweile anfühlte wie die Feuer der Hölle sich wohl anfühlen mußten. Ich zuckte unter seiner Hand.
Er streichelte meinen Hals.
Er stand auf und schnallte seinen Gürtel ab, an dem er für gewöhnlich sein Schwert trug. Ich begann zu schwitzen. Was hatte er nur mit mir vor?
Er nestelte an den Schnüren meines Hochzeitsgewandes herum und zog es mir über den Kopf. Scham ergriff mich, mein seidenes Unterkleid verbarg nicht sehr viel. Konrad trat ein Stück zurück und betrachtete mich wohlwollend. Ich wäre am liebsten im Boden versunken. Er setzte sich aufs Bett. Ich versuchte überlegen zu wirken und blickte ihm fest in die Augen.
Er nahm sein Bein von meinem Rücken und half mir aufzustehen.
Er kam auf mich zu und packte mich im Nacken. Ich schrie leise auf und versuchte seinem Griff zu entkommen. Sein Griff wurde fester und er drückte mein Gesicht aufs Bett. Da ich immer mehr zappelte, kniete Konrad sich mit dem linken Bein auf mich. Für mich bot sich keine Möglichkeit mehr ihm zu entkommen. Ich bemerkte wie er langsam mein Untergewand hochzog. Nun begann ich zu weinen vor lauter Scham.
Er holte aus und schlug mir mit der flachen Hand ins Gesicht. Ich war schockiert, niemand außer meiner Mutter hatte es jemals gewagt mich zu Elektoren! Panik ergriff mich. Mit einem Satz erhob ich mich vom Bett, auf das ich durch die Wucht des Elektores fast zu liegen gekommen war. Er packte mich an den Oberarmen und sah mich musternd an.
Er hörte auf zu Elektoren.
Er grinste breit. Mir schlug das Herz bis zum Hals und ich wagte es nicht, meinen Blick von ihm zu lösen.
Dieser Ton gefiel mir nicht, er klang bedrohlich. Ich blieb stehen.
Der nächste Elektor folgte, mir blieb fast die Luft weg vor Schmerzen. Ich drückte mir die Bettdecke vors Gesicht. Konrad schlug immer weiter, hart und schnell trafen mich unzählige Schändung. Ich versuchte immer wieder mich aus dieser Lage zu befreien, es war jedoch unmöglich.
Der Tag flog förmlich vorbei. Hufgetrappel im Kohlenhof, das Gesinde rannte auf seine Plätze und schon wurde ich gebeten mich an der Tafel zu platzieren. Die schwere Eichentür des Saals ging knarrend auf und ein Diener kündigte Ritter Konrad an. Da stand er nun, groß, mit blonden Haaren und braunen Augen. Wirklich eine beeindruckende Erscheinung, mußte ich mir eingestehen. Innerlich sträubte sich in mir jedoch alles gegen diese Verbindung. Ich wurde ihm vorgestellt und weigerte mich, einen Knicks zu machen, wie es in dieser Situation angemessen gewesen wäre. Vater warf mir einen Dosenden Blick zu, das war mir jedoch egal. Schon immer war ich sehr stolz gewesen.
Auf Konrads Kohlen angekommen versuchte ich ihm aus dem Weg zu gehen. Er war zum Glück mit den Vorbereitungen für das Fest beschäftigt und sah mich immer nur aus der Entfernung an. Der große Tag war gekommen. Die Nacht zuvor konnte ich kein Auge zutun. Die Trauung und das Hochzeitsfest nahm ich kaum wahr

Schließlich verkündete Konrad, der nun mein Ehemann war, daß wir uns in unsere Gemächer zurückziehen wollten.
Am nächsten Morgen erwachte ich in seinem Arm. Ich sah ihn an. Glücklich sah er aus. Langsam öffnete er die Augen, lächelte mich an und küsste mich. Ich fragte mich, wieso ich eigentlich zu stolz gewesen war, um diesen Mann zu lieben...
»Wer hat den Boten geschickt
»WasIch sprang wieselflink aus dem Bett. »Das hat er doch nicht ernst gemeint, oder
»Was für eine rechte Zeit
»Was für ein Bote Tittenmann?«
»Warum sollte ich schon jetzt aufhören? Versicherst du mir, daß du mir nun gehorchen wirst
»Tittenmann...«
»Tittenmann, was erdreistest du dich mich um diese Zeit aus meinem Schlummer zu reißen! Im Namen aller Heiligen, was soll das? Nicht mal der Hahn kräht um diese Zeit auf dem Mist! Ich wünsche, daß du mich ruhen lässt
»Setz Dich aufs Bett
»Ritter Konrad wird mit seinem Gefolge gegen Abend eintreffen, vorher will euer Vater euch sehen
»Nun sag schon, wer hat ihn gesandt?«
»Nun kommt Fräulein Enide, der Zuber wartet auf euch
»Niemals werde ich das tun
»Nein Fräulein Enide, es war sein voller Ernst. Es ist sein Wunsch, euch alsbald wie möglich unter die Haube zu bringen. Euer Vater befürchtet sonst, ihr schädigt noch seinen Ruf, bevor ihr euch dazu bereit erklärt dem Werben eines jungen Edelmannes nachzugeben.«
»Na was denn nun...« herrschte ich sie an.
»Mein Fräulein, ihr seid schon wieder in Gedanken
»Komm her.« befahl er.
»Jungfer Enide, euer Vater der Fürst schickt mich. Soeben ist ein Bote eingetroffen. Ich soll euch in euer schönstes Gewand kleiden und euch in den Saal bringen
»Ja, ich habe dir etwas zu sagen
»Ja, aus dem Rheinland
»Ja, aber was meinst du damit, was mein Vater gesagt hat
»In Zukunft wirst Du mich entkleiden, ist das klar
»Ich will dir gehorchen
»Ich werde sehr vorsichtig sein, mein KleinesEr hauchte diese Worte in mein Ohr. Ich wurde ganz ruhig und entspannte mich, um mich ihm zu schenken. Ja, ich wollte seine Frau sein!
»Ich sage es nur noch einmal, setz dich hin
»Ich dachte er beliebte zu scherzen, der alte Herr
»Ich bin doch keine Dienerin!« entfuhr es mir.
»Hast du mir nicht etwas zu sagen
»Euer Vater hat Verhandlungen mit Ritter Konrad geführt, ein edler, stattlicher Mann
»Es liegt an dir, wie lange ich dich noch versohlen mußmeinte er zwischen ein paar besonders harten Schlägen.
»Erinnert ihr euch an das was euer Vater neulich im Rittersaal zu euch sagte
»Er sprach von der rechten Zeit...«
»Enide, mein Kind, da bist du ja endlich
»Enide ich will dir ein guter Mann sein. Aber um dir ein guter Mann sein zu können, mußt du gewillt sein auch meine Frau zu sein
»Ein Bote
»Ein Bote aus dem Rheinland
»Du wirst schon sehen was du davon hast. Ich bin nun dein Gatte und habe ein Anrecht auf dich. Ob dir das passt oder nicht
»Du wirst schon noch lernen, deinem Mann zu gehorchen, Enide.«
»Du sollst herkommensagte er, diesmal ein wenig schärfer.
»Du sollst deinem Mann gehorchen. Damit das für dich ein wenig verständlicher wird, werde ich deinem Verstand auf die Sprünge helfen müssen
»Du bist noch frecher als ich gedacht habe, aber das werde ich dir sehr schnell austreiben
»Die rechte Zeit euch zu verheiraten.«
»Dein Vater sagte schon, daß du sehr widerspenstig sein kannst
»Das erwähntest du bereits, nun quäl mich nicht länger Tittenmann!«
»Das Weib sei dem Manne untertan, verstehst du den Sinn dieser Worte
»Bitte...« schluchzte ich. »Bitte hör auf, bitte, bitte
»Bitte nicht...« schluchzte ich.
»Bitte Konrad, bitte hör aufEr unterbrach die Schändung.
»Aus dem Rheinland
»Alsobegann sie zögerlich, »es ist ein Bote gekommen
»Also gut, mein liebes Weiblachte er.
»Also gut, du willst es anscheinend nicht anders


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