Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 218, davon 212 (97,25%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 97 positiv bewertete (44,50%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 4.11. 1999 um 18:24:45 Uhr schrieb
GrafElvin über Köln
Der neuste Text am 21.9. 2026 um 00:45:13 Uhr schrieb
Prof. Schähl über Köln
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am 21.7. 2026 um 03:09:22 Uhr schrieb
Gerhard über Köln

am 26.6. 2015 um 18:21:32 Uhr schrieb
Christine über Köln

am 6.7. 2010 um 14:13:53 Uhr schrieb
Bettina Beispiel über Köln

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Köln«

Frank schrieb am 3.2. 2000 um 17:54:08 Uhr zu

Köln

Bewertung: 9 Punkt(e)

Wie seltsam - ausgerechnet Köln. Ausgerechnet sage ich, weil ich mich justament in Köln befinde. Seit Anfang des Jahres arbeite ich hier. Ich habe sogar eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung bekommen - und das, wo ich doch Düsseldorfer bin. Na - ich seh' das ja eh nicht so eng: Sind wir nicht alle ein bisschen obergärig?

Mac Nabb schrieb am 16.11. 2005 um 12:48:21 Uhr zu

Köln

Bewertung: 6 Punkt(e)

Neulich, in einer Ford-Werkstatt in Köln/Nippes:

(Telefon) »RRRIINNNNGGGG !!!!«

Mitarbeiter: »Focht, wat is?«
(Übersetzung:) »Willkommen beim Ford Kundenservice Köln Nippes, mein Name ist Joseph Schmitz, was kann ich für sie tun?«

Kunde: »Ich bin mit meinen Fiesta auf der Innern Kanalstraße liegengeblieben....«

Mitarbeiter: »Un watt kann isch dafür?«
(Übersetzung:) »Ihr Missgeschick mit einem unserer Qualitätsprodukte tut mir aufrichtig leid, doch für eine genauere Diagnose bedarf es weiterer Einzelheiten und einer genaueren Beschreibung des Problems.«

Kunde: »Äh, der Motor ist einfach ausgegangen...«

Mitarbeiter: »Dat hätt die Djrexkarre add ens!«
(Übersetzung:) »Dieses spezielle Problem ist unserem Technischen Dienst nicht unbekannt, es tritt mit zunehmenden Alter und hoher Fahrleistung zu unserem größten Bedauern immer mal wieder auf.«

Kunde: »Und...und was soll ich jetzt machen?«

Mitarbeiter: »Isch luur ens.«
(Übersetzung:) »Ich werde mich sofort um dieses Problem kümmern, und überprüfen, ob sowohl Abschlepp- als auch personelle Kapazitäten frei sind.«

(5 Minuten später)

Mitarbeiter: »Sin se noch do?«
(Übersetzung:) »Entschuldigen bitte die kleine Verzögerung, die logistische Koordinierung eines Abschleppwagens hat etwas mehr Zeit in Anspruch genommen, als ich ursprünglich angenommen hatte. Darf ich ihnen die Lösung des Problems vorstellen?«

Kunde: »Ja natürlich...«

Mitarbeiter: »Da kütt einer russ!«
(Übersetzung:) »Wir haben ein für uns arbeitendes Abschleppunternehmen beauftragt, schnellst möglich sie aus ihrer misslichen Lage zu befreien, und ihren Wagen in unsere Fachwerkstadt zu überführen.«

Kunde: »Und wie lange dauert das?«

Mitarbeiter: »Wenn der do is sehnse dat dann!«
(Übersetzung:) Die genaue Zeitplanung des Fahrers kenne ich leider nicht, aber seien sie versichert, er wird sich den Umständen und des Verkehrsaufkommens entsprechend beeilen!"

Kunde: »Äh, danke.«

Mitarbeiter: »Joot«
(Übersetzung:) »Es war mir ein Vergnügen ihnen helfen zu können, ich hoffe sie beehren uns bald wieder und empfehlen uns weiter. Ich wünsche ihnen noch einen schönen Tag.«

Duracell schrieb am 4.5. 2005 um 03:05:34 Uhr zu

Köln

Bewertung: 4 Punkt(e)

Mann kann fast überall leben; in Düsseldorf, Cottbus, Braunschweig, sogar in München, aber in Köln? Das geht gar nicht. Mann, ist es da Scheiße. Die ganze Stadt ist eng und laut, es gibt entschieden zu viele hässliche Kirchen und der Fluss sieht aus wie die Einfahrt zum Containerhafen Rotterdam.

Mitten in die zugebaute Innenstadt drängelt sich ein Dom, arrangiert wie von unten durch eine Betonplatte geschossen. Grauenhaft! Der Rest der Gegend ist City von der Stange: Schlecker, Grillrestaurant Athen und Aldi Markt. Nicht weiter schlimm, so sieht's halt überall aus im Land der Bekloppten und Bescheuerten. In Köln kommt aber erschwerend hinzu, dass der behämmerte Ureinwohner sein Debilen-Kaff tatsächlich für eine scharfe Metropole hält und genau das macht den Aufenthalt in der Mediendeponie am Rhein so unerträglich.

Es ist nicht die 0815-Stadt es sind die blöden Leute. Ein unerträglich von sich selbst eingenommener Menschenschlag, vulgär, laut und zotig. Extra für diese Hominiden werden Primitivprodukte hergestellt, die es sonst - zum Glück - nirgends gibt. Ein Bier-Ersatz der nach Pisse schmeckt und eine Bekloppten-Musik in Eingeborenensprache. BAP, De Höhner, Bläck Föös, Gabi Köster, Hella von Sinnen, RTL, Karneval und Kölsch: So stelle ich mir den Eingangsbereich der Hölle vor.

Der Kölner hingegen - nee - er hält das für normal. Was Wunder, er hat ja sein blödes Köln auch noch nie verlassen. Die höchste vorstellbare Form von Fremdheit und Exotik ist für ihn der Düsseldorfer. Konrad Adenauer, immerhin eine Zeit lang Bundeskanzler, hielt Berlin schon für Russland. Mehr ging eben in die rheinische Runzelrübe nicht rein.

Wie kein anderer Städter dieser Republik findet der Kölner nur gut, was aus Köln ist. Zugleich hält sich der Trampel aber für weltoffen und kontaktfreudig. Das sieht in etwa so aus, dass sich in einer Kölner Kaschemme wildfremde Blödiane zu dir an den Tisch setzen und mit ihrem vulgären Dialekt anspucken. Wenn du noch mehr Pech hast, kommt einer der vagabundierenden Urinkellner vorbei und stellt dir eine Stange schaler Jauche vor die Nase. Prost Mahlzeit! Diese Stadt überlässt man besser den Bekloppten, die es freiwillig dort aushalten.

Wenn man ihn allerdings ärgern will, den Kölner, dann erzählt man ihm, man finde alles kölsche total klasse. Die Doofenmucke von BAP, dass jeder schwul ist, den Karneval, einfach alles. Aber am besten fände man das Altbier hier, das sei ja sowas von schweinelecker und passe zu der Stadt wie ein Arsch auf den Eimer. Spätestens dann kann man sich rühmen einen Kölner als Feind zu haben.

Tanna schrieb am 8.5. 2000 um 18:11:11 Uhr zu

Köln

Bewertung: 8 Punkt(e)

Als Heinrich Böll gestorben war, suchte man lange nach einem Platz oder einer Straße in Köln, den oder die man nach ihm benennen konnte. Schließlich entschied man sich für den Platz am Wallraf/Richartz-Museum / Museum Ludwig. Der beste Vorschlag war aber meiner Meinung nach, die ganze Stadt in »Bölln« umzubenennen.

kölsche jung schrieb am 15.2. 2001 um 20:00:20 Uhr zu

Köln

Bewertung: 5 Punkt(e)

m'r losse d'r dom in kölle, denn doh jehöht hä hin - wat soll hä dann woanders! dat mät doch kejne sinn ...

Stefan schrieb am 31.1. 2002 um 12:58:17 Uhr zu

Köln

Bewertung: 4 Punkt(e)

Köln möchte gerne Weltstadt sein, ist aber eigentlich nur eine Ansammlung mehr oder weniger großer Dörfer (Veedel) mit einem dicken Dom in der Mitte. Trotzdem oder vielleicht auch gerade deshalb ist es sehr angenehm, in Köln zu leben.

lizzie schrieb am 18.2. 2002 um 19:55:54 Uhr zu

Köln

Bewertung: 6 Punkt(e)

Da haben sie jetzt für die Alt-Taste am PC so kleine Kleberchen verteilt, damit da in Zukunft Kölsch steht.

willi schrieb am 17.11. 2002 um 20:51:10 Uhr zu

Köln

Bewertung: 4 Punkt(e)

DatReinischeJrundjesetz

1. Et es, wie't es
2. Et kütt, wie't kütt
3. Et hätt noch immer jot jejange
4. Wat fott es, es fott
4a. Kenne mir nit, bruche mr nit, fott domet!
5. Wat soll dä Quatsch!

Stöbers Greif schrieb am 1.3. 2000 um 00:30:47 Uhr zu

Köln

Bewertung: 2 Punkt(e)

Rolf Dieter Brinkmann

EINEN JENER KLASSISCHEN

schwarzen Tangos in Köln, Ende des
Monats August, da der Sommer schon

ganz verstaubt ist, kurz nach Laden
Schluß aus der offenen Tür einer

dunklen Wirtschaft, die einem
Griechen gehört, hören, ist beinahe

ein Wunder: für einen Moment eine
Überraschung, für einen Moment

Aufatmen, für einen Moment
eine Pause in dieser Straße,

die niemand liebt und atemlos
macht, beim Hindurchgehen. Ich

schrieb das schnell auf, bevor
der Moment in der verfluchten

dunstigen Abgestorbenheit Kölns
wieder erlosch.

Dä Prinz schrieb am 15.2. 2001 um 20:11:11 Uhr zu

Köln

Bewertung: 3 Punkt(e)

Köln ist nicht bloß irgendeine eine Stadt. Es ist eine offene, herzliche Lebenseinstellung.

Und, _Niko_, wer das nicht schnallt, der wird auch den Reiz dieser Stadt nicht begreifen.

Kölsche verstehen sich, egal, ob sie sich kennen oder nicht. Denn sie fühlen sich wie eine große Familie. Da nimmt man den anderen eben so, wie er ist, trinkt ein Bier, und dann klappt das.

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