Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 212, davon 206 (97,17%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 97 positiv bewertete (45,75%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 4.11. 1999 um 18:24:45 Uhr schrieb
GrafElvin über Köln
Der neuste Text am 15.6. 2026 um 04:57:27 Uhr schrieb
Gerhard über Köln
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am 10.3. 2008 um 20:11:41 Uhr schrieb
pat batemann über Köln

am 25.10. 2005 um 16:22:16 Uhr schrieb
Wotan über Köln

am 11.1. 2007 um 10:57:53 Uhr schrieb
prediger über Köln

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Köln«

lizzie schrieb am 18.2. 2002 um 19:55:54 Uhr zu

Köln

Bewertung: 6 Punkt(e)

Da haben sie jetzt für die Alt-Taste am PC so kleine Kleberchen verteilt, damit da in Zukunft Kölsch steht.

Tanna schrieb am 8.5. 2000 um 18:11:11 Uhr zu

Köln

Bewertung: 8 Punkt(e)

Als Heinrich Böll gestorben war, suchte man lange nach einem Platz oder einer Straße in Köln, den oder die man nach ihm benennen konnte. Schließlich entschied man sich für den Platz am Wallraf/Richartz-Museum / Museum Ludwig. Der beste Vorschlag war aber meiner Meinung nach, die ganze Stadt in »Bölln« umzubenennen.

Stefan schrieb am 31.1. 2002 um 12:58:17 Uhr zu

Köln

Bewertung: 4 Punkt(e)

Köln möchte gerne Weltstadt sein, ist aber eigentlich nur eine Ansammlung mehr oder weniger großer Dörfer (Veedel) mit einem dicken Dom in der Mitte. Trotzdem oder vielleicht auch gerade deshalb ist es sehr angenehm, in Köln zu leben.

ynka schrieb am 7.12. 2000 um 13:31:15 Uhr zu

Köln

Bewertung: 4 Punkt(e)

Du kommst hierher von irgendwo,
Du denkst bei Köln an Dom und Zoo
Und bestenfalls noch an ein paar Museen.
Zwei Tage ackerst du dich stramm
Durch dein touristisches Programm
Und glaubst, du hast die Stadt geseh'n.
Für dich ein Ort, so wie schon manch ein anderer,
Verschätz' dich nicht, kommst du nach Köln, oh Wanderer!
Köln ist beschaulich und rasant,
ist klerikal und tolerant,
Mal hat's Raison und manchmal spinnt's.
Ein jeder Jeck darf anders sein,
Mein Köln ist groß, mein Köln ist klein,
Ist Metropole und Provinz.
Köln ist ein Cocktail aus Gefühl
Und `nem verwegen schrillen Stil,
Köln hat`s im Kopf und anderwärts,
Hier blüht das rheinische Gemüt,
Doch was man nicht auf Anhieb sieht:
Auch in der Hose schlägt ein Herz.
Hier geht man gern verlor'n,
Köln ist von hinten und von born,
die Stadt, die hat was uns gefällt,
Leben kann man überall,
Doch für uns, auf jeden Fall,
Ist Köln der geilste Arsch der Welt,
Der geilste Arsch der Welt.
Wir könnten beispielsweise schön,
Zur Happy Hour ins Corner geh'n,
Dann ins Schampanja auf ein Bier.
Da ham wir's putzig, knuffig, klein,
Und soll's danach was Größ'res sein,
dann zieh'n wir ins Lulu mit dir.
Ob Discolight, ob Lederbar,
Sogar ein Darkroom, alles da,
Vielleicht willst du ja untertauchen?!
Im Sommer tummeln sich die Herr'n,
Auch nacht's am Aach'ner Weiher gern,
Sofern sie etwas Warmes brauchen.
Hier geht man gern verlor'n ...
Woanders wär nun Sendeschluß,
In Köln ist noch das Timp ein Muß,
Wenn Fine de Cologne singt,
Die Show wo du um Gnade flehst,
Doch wenn du eine überstehst,
Dann kommst du wieder unbedingt.
Quo Vadis oder Park,
Auch Schulz und Chains, Agrippabad,
Ob Badehaus, ob Stiefelknecht,
Ins Buschwindröschen jetzt erst recht.
Elinor's und Gloria,
Und Teddy Treff, bleib einfach da,
Hier geht das Licht nicht aus.
Hier geht man gern verlor'n ...

Duracell schrieb am 4.5. 2005 um 03:05:34 Uhr zu

Köln

Bewertung: 4 Punkt(e)

Mann kann fast überall leben; in Düsseldorf, Cottbus, Braunschweig, sogar in München, aber in Köln? Das geht gar nicht. Mann, ist es da Scheiße. Die ganze Stadt ist eng und laut, es gibt entschieden zu viele hässliche Kirchen und der Fluss sieht aus wie die Einfahrt zum Containerhafen Rotterdam.

Mitten in die zugebaute Innenstadt drängelt sich ein Dom, arrangiert wie von unten durch eine Betonplatte geschossen. Grauenhaft! Der Rest der Gegend ist City von der Stange: Schlecker, Grillrestaurant Athen und Aldi Markt. Nicht weiter schlimm, so sieht's halt überall aus im Land der Bekloppten und Bescheuerten. In Köln kommt aber erschwerend hinzu, dass der behämmerte Ureinwohner sein Debilen-Kaff tatsächlich für eine scharfe Metropole hält und genau das macht den Aufenthalt in der Mediendeponie am Rhein so unerträglich.

Es ist nicht die 0815-Stadt es sind die blöden Leute. Ein unerträglich von sich selbst eingenommener Menschenschlag, vulgär, laut und zotig. Extra für diese Hominiden werden Primitivprodukte hergestellt, die es sonst - zum Glück - nirgends gibt. Ein Bier-Ersatz der nach Pisse schmeckt und eine Bekloppten-Musik in Eingeborenensprache. BAP, De Höhner, Bläck Föös, Gabi Köster, Hella von Sinnen, RTL, Karneval und Kölsch: So stelle ich mir den Eingangsbereich der Hölle vor.

Der Kölner hingegen - nee - er hält das für normal. Was Wunder, er hat ja sein blödes Köln auch noch nie verlassen. Die höchste vorstellbare Form von Fremdheit und Exotik ist für ihn der Düsseldorfer. Konrad Adenauer, immerhin eine Zeit lang Bundeskanzler, hielt Berlin schon für Russland. Mehr ging eben in die rheinische Runzelrübe nicht rein.

Wie kein anderer Städter dieser Republik findet der Kölner nur gut, was aus Köln ist. Zugleich hält sich der Trampel aber für weltoffen und kontaktfreudig. Das sieht in etwa so aus, dass sich in einer Kölner Kaschemme wildfremde Blödiane zu dir an den Tisch setzen und mit ihrem vulgären Dialekt anspucken. Wenn du noch mehr Pech hast, kommt einer der vagabundierenden Urinkellner vorbei und stellt dir eine Stange schaler Jauche vor die Nase. Prost Mahlzeit! Diese Stadt überlässt man besser den Bekloppten, die es freiwillig dort aushalten.

Wenn man ihn allerdings ärgern will, den Kölner, dann erzählt man ihm, man finde alles kölsche total klasse. Die Doofenmucke von BAP, dass jeder schwul ist, den Karneval, einfach alles. Aber am besten fände man das Altbier hier, das sei ja sowas von schweinelecker und passe zu der Stadt wie ein Arsch auf den Eimer. Spätestens dann kann man sich rühmen einen Kölner als Feind zu haben.

anoubi schrieb am 26.6. 2006 um 12:32:41 Uhr zu

Köln

Bewertung: 1 Punkt(e)

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WIRRE GESPRÄCHE
auf dem Weg von Köln nach Berlin.

»Wer hat wem, wieso und warum am Schwanz gelutscht?« »Habt ihr ne Salbe gegen Krätze?« »Habt ihr Wein?« »Habt ihr die Cassette mit dem Film «Der wiedergefundene Freund»? «Wer warf den ersten Stein?» «Warum war der Glaser noch nicht da?» «Jetzt im Sommer?» «Warum hast du die Dame visavis nicht gefragt, wann ihre Kinder nicht schlafen?» «Was kostet visavis eine Ein- oder Zwei-Zimmer-Wohnung?» «Na ungefähr siebenhundert Euro.» «Für nur einen Monat?» «Für nur einen Monat!» «Warum stellt und legt ihr, trotz Ramadan» (islamischer Fastenmonat) «Wein, Couscous, Brot, Salat und Zigaretten auf den Tisch?» «Weiß nicht, hab aber gehört, der General sei nicht mehr Moslem.» «Was ist er jetzt?» «Weiß nicht. Vileleicht Zen-Buddhist.» «Warum wurden im Sende- und Empfangsraum die Aschenbecher geputzt?» «Der große Peter hat gesagt, der kleine Jürgen sollte nicht schon wieder vor oder nach dem Frühstück kotzen.» «Bezahlen wir heute die Miete?» «Weiß nicht. Manfred hat die Buchführung noch nicht gefundenDas Telefon klingelt. Am anderen Ende der Leitung: «Kann ich mal den großen Peter sprechen.» «Das will heute jeder.» «Du weißt wohl nicht mit wem du sprichst. Ich bin der Inhaber deiner Wohnung.» «Und ich bin der Kaiser von China.» «Der Punk legt auf. »Wer war denn das?« »Ein Bruder vom großen Peter.« »Was wollte er?« »Weiß nicht. Aber er telefoniert jetzt ganz gewiß mit dem chinesischen Geheimdienst.« »Und wer ist das?« »Weiß nicht. Manfred hat das Verzeichnis der Telefonnummern noch nicht gefunden.« Zwischenruf: »Die Russen sind in Berlin. Das ist definitiv.« »Ey Peter. Die Russen sind in Berlin. Soeben durchgebrochen.« »Du Idiot. Lass mich schlafen. Ich bin Russe.« »Müssen wir heute schon wieder eine Geburtstagsparty machen?« »Nein. Alice.« »Was dann?« »Macht eine Nichtgeburtstagsparty.« »Müssen da wieder alle Kinder und Eltern das Haus verlassen?« »Nein. Der Techniker kann jetzt die Musik leiser drehen.« »Seit wann?« »Weiß nicht
Auf der Straße. »He, haste mal ne Zigarette?« »Geh arbeiten. Unter Hitler hätte man dich vergast.« »Wir leben nicht mehr unter Hitler.« »He, haste mal ne Zigarette?« »Kauf dir welche, dann gewöhnste dich an die Preise.« »Ey Jürgen, komm weiter, oder willste hier den ganzen Tag und die halbe Nacht mit Kleinbürgern rumblödeln?« »Sag mal Anoubi, leben hier nur Kleinbürger?« »Ja guck doch mal auf die Häuser.« »Sag mal Anoubi, was sind Kleinbürger?« »Das sind komische Leute. Du fragst sie nach einer Zigarette, und sie erzählen dir ihren lebenslauf.« »Und warum sagen sie nicht ja oder nein?« »Weil sie reden wollen
Im Haus. »Ey Klaus. Hier haste zehn Euro.« »Wozu zehn Euro?« »Geh in ein Cafe.« »Was soll ich in einem Cafe? Da sitzen jetzt doch nur noch die Intellektuellen.« »Genau.« »Ich geh jetzt nicht in ein Cafe.« »Warum nicht?« »Dumme Frage. Hier in der Küche ist doch noch Kaffee.« »Dann geh du, und du.« »Was sollen wir dort. Beteiligt euch am Idiotisieren.«
Auf der Straße. »He, haste mal ne Zigarette?« »Du asoziales Subjekt. Geh arbeiten, dann kannst du dir Zigaretten kaufen, und dann wird vielleicht auch noch aus dir ein guter Bürger.« »Ein guter Bürger, so wie du?« »Ja, so wie ich.« »Ey Jürgen, sag nein danke und geh weiter. Das ist nicht unsre Baustelle.« ----- »Mein Vater hat auch mal als Bauarbeiter angefangen, und das Ende vom Lied-- Da hat er dann nur noch gelallt, heute habe ich ein Haus, und morgen werde ich zwei Häuser haben.» «Klingt doch gut.» «Naja. Er hatte dann irgendwann 367 Häuser, war total überarbeitet, hatte vergessen ein Testament zu machen, und meine Schwester streitet sich noch heute wegen der Häuser mit meinem Bruder.» «Und du?» «Weiß noch nicht. Mein Anwalt will Euro.» «Na und?» «Ich hab nur Dirham.» «Und warum war das Ende deines Vaters traurig?» «Er ist nur 14.892 Jahre alt geworden.» «Ey Leute. Ich hab den Sender ABANKOR gefunden.» «Mach mal lauter. »Mädchen ficken, Knaben lieben, lieber Freund, das wird sehr teuer. Mußt du wählen zwischen beiden, wähl die Knaben, sie sind neuer.« »Scheiße. Lass mich mal ran. «Wähl die Knaben. Sie sind treuer.» «Ah. Klingt schon besser. »Mamatschi, schenk mir einen Punker, ein Punker wär mein Paradies. Mamatschi, ich hätt gern einen Skinhead. Ein Skinhead ist so zuckersüßAchtung! Attention! Dikkat! Moskau! Wir unterbrechen alle laufenden, saufenden, fahrenden, fliegenden und schwimmenden Programme für eine Direktübertragung aus dem Knast in Berlin. »He gib mir mal ne Zigarette.« »Nein, das kann ich nicht.« »Warum nicht? Du rauchst doch.« »Ja. Aber ich habe nur noch drei Zigaretten.« »Wieviel hast du draußen geraucht?« »Zwei bis drei Schachteln am Tag.« »Na gut, dann geh in ungefähr einer Stunde zu Theo. Der spricht dann, wenn er Zeit hat, mit dir.« »Über was?« »Über deine Suchtprobleme. --- Moment mal. Noch was. Trinkst du Kaffee?« »Schlecht für dich?« »Warum?« »wenn du Kaffee willst, dann komm nicht zu mir
Im Haus. Meldung aus Kastalien, über Anarres, über Abennay nach Abankor: »Stoppt die Übervölkerung! Werdet schwulIm Haus. »Markus und ich haben gestern nachmittag schon mal vier Stunden lang geübt. Aber es gelingt uns nicht schwul zu werden.« »Und warum wollt ihr schwul werden?« »Na am Haus steht doch, wenn ihr nicht schwul werdet, kommt ihr hier bald nicht mehr rein.« »Wenn ihr alles machen wollt, was irgendein besoffener Idiot an eine Wand schreibt, habt ihr in den kommenden Tagen viel zu tun.« »Ey Leute, in Abbenay ist die Hölle los, und ihr sitzt hier und hört nur Sender aus KastalienMarkus schaltet um. »Was hat der Mann gesagt, bevor du ihm die Zähne ausgeschlagen hast?« »Wir sind das Volk.« »Und was hast du geantwortet?« »Wir auch
Wer hat noch nicht die Hoffnung verloren? Wer dankt noch denen, die ihn geboren? Wir. Doch wer will immer nur demonstrieren? Vor Moscheen gehen, und dort randalieren? Ihr.

Mac Nabb schrieb am 16.11. 2005 um 12:48:21 Uhr zu

Köln

Bewertung: 6 Punkt(e)

Neulich, in einer Ford-Werkstatt in Köln/Nippes:

(Telefon) »RRRIINNNNGGGG !!!!«

Mitarbeiter: »Focht, wat is
(Übersetzung:) »Willkommen beim Ford Kundenservice Köln Nippes, mein Name ist Joseph Schmitz, was kann ich für sie tun

Kunde: »Ich bin mit meinen Fiesta auf der Innern Kanalstraße liegengeblieben....«

Mitarbeiter: »Un watt kann isch dafür
(Übersetzung:) »Ihr Missgeschick mit einem unserer Qualitätsprodukte tut mir aufrichtig leid, doch für eine genauere Diagnose bedarf es weiterer Einzelheiten und einer genaueren Beschreibung des Problems

Kunde: »Äh, der Motor ist einfach ausgegangen...«

Mitarbeiter: »Dat hätt die Djrexkarre add ens
(Übersetzung:) »Dieses spezielle Problem ist unserem Technischen Dienst nicht unbekannt, es tritt mit zunehmenden Alter und hoher Fahrleistung zu unserem größten Bedauern immer mal wieder auf

Kunde: »Und...und was soll ich jetzt machen

Mitarbeiter: »Isch luur ens
(Übersetzung:) »Ich werde mich sofort um dieses Problem kümmern, und überprüfen, ob sowohl Abschlepp- als auch personelle Kapazitäten frei sind

(5 Minuten später)

Mitarbeiter: »Sin se noch do
(Übersetzung:) »Entschuldigen bitte die kleine Verzögerung, die logistische Koordinierung eines Abschleppwagens hat etwas mehr Zeit in Anspruch genommen, als ich ursprünglich angenommen hatte. Darf ich ihnen die Lösung des Problems vorstellen

Kunde: »Ja natürlich...«

Mitarbeiter: »Da kütt einer russ!«
(Übersetzung:) »Wir haben ein für uns arbeitendes Abschleppunternehmen beauftragt, schnellst möglich sie aus ihrer misslichen Lage zu befreien, und ihren Wagen in unsere Fachwerkstadt zu überführen.«

Kunde: »Und wie lange dauert das

Mitarbeiter: »Wenn der do is sehnse dat dann
(Übersetzung:) Die genaue Zeitplanung des Fahrers kenne ich leider nicht, aber seien sie versichert, er wird sich den Umständen und des Verkehrsaufkommens entsprechend beeilen!"

Kunde: Ȁh, danke

Mitarbeiter: »Joot«
(Übersetzung:) »Es war mir ein Vergnügen ihnen helfen zu können, ich hoffe sie beehren uns bald wieder und empfehlen uns weiter. Ich wünsche ihnen noch einen schönen Tag

phoenix schrieb am 22.6. 2000 um 17:40:28 Uhr zu

Köln

Bewertung: 3 Punkt(e)

Köln ist eine Großagglomeration fröhlicher Rheinländer, die sich gerne dem Genuss eines speziellen Bieres hingeben, für das die Stadt den Namen hergeben musste, nämlich das - wird hier nicht verraten. Wer's weiß schickt eine Postkarte an den Blaster und gewinnt einen Abend in der ständigen Vertretung, der halbofiziellen Homepage rheinischen Frohsinns in Berlin. Hier wird auch zünftig Karneval gefeiert, während die restlichen Preußen ganz normal vor sich hin muffeln.

Yadgar schrieb am 2.2. 2010 um 14:03:36 Uhr zu

Köln

Bewertung: 1 Punkt(e)

Die U-Bahn endet an der Longericher Strandpromenade, die früher einmal »Wilhelm-Sollmann-Straße« hieß... wo vor fast undenklich langer Zeit einmal mäßig attraktive Bauten aus den 50er Jahren des vorletzten Jahrhunderts standen, erheben sich nun glitzernde Hotels über einen palmengesäumten Boulevard. In einigen Kilometern Entfernung ragen zerklüftete Betonruinen aus dem Wasser - die Reste der Trabantenstadt Chorweiler, deren 15- und 20stöckige Wohngebirge sich als zu massiv erwiesen hatten, um wie die übrige Bebauung des ehemaligen Kölner Nordens abgetragen und zur Küstenbefestigung verwendet zu werden. Bei Ebbe sind die verwitterten Kolosse ein beliebtes Ziel für unternehmungslustige Wattwanderer, insbesondere, seit die ökologische Sanierung der gefluteten Bayer-Areale weiter im Norden im Winter 2144/45 abgeschlossen wurde. Seither droht im Watt der Kölner Bucht keine Gefahr mehr durch chemische Altlasten, allerdings sollte man sich vor den Zitronenhaien in Acht nehmen, die gerne in den Prielen auf Jagd gehen. Aber nichtsdestotrotz ist Köln ein unter Touristen beliebter Badeort am südlichsten Punkt der Nordsee... aber, was heißt Köln? Als um die Mitte des 21. Jahrhunderts die unter dem Meeresspiegel liegenden Gebiete der Niederlande aufgegeben werden mussten, siedelte sich die Bevölkerung Amsterdams, Den Haags und der »Randstad« fast geschlossen im höher gelegenen Teil der Niederrheinebene an, so dass rund drei Viertel der 3,1 Millionen Einwohner mittlerweile holländisch sprechen. Bei einer Volksabstimmung sprach sich daher kürzlich eine überwältigende Mehrheit dafür aus, die Stadt in Keulen-aan-Zee umzubenennen...

Frank schrieb am 3.2. 2000 um 17:54:08 Uhr zu

Köln

Bewertung: 9 Punkt(e)

Wie seltsam - ausgerechnet Köln. Ausgerechnet sage ich, weil ich mich justament in Köln befinde. Seit Anfang des Jahres arbeite ich hier. Ich habe sogar eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung bekommen - und das, wo ich doch Düsseldorfer bin. Na - ich seh' das ja eh nicht so eng: Sind wir nicht alle ein bisschen obergärig?

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