Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Tokio-Hotel-nackt-gesichtet«
Cedric schrieb am 6.1. 2007 um 11:41:09 Uhr zu
Bewertung: 11 Punkt(e)
Leute, wir leben doch alle in nem freien Land.
Ob man jetzt Tokio Hotel mag oder nicht sei jedem selbst überlassen.
Natürlich zielt die Band eher auf ein jüngeres Publikum ab, sind totaler Kommerz und der Sänger der Band, Bill, wird auf androgyn mit Gothic-Touch gestylt.
Die Texte an sich finde ich allerdings nicht »inhaltslos«, wie einige das hier geschrieben haben. Inhalt haben sie sehr wohl, denn es werden die Probleme der Jugend angesprochen: Trennung der Eltern, Identitäts-Findung das Gefühl nicht verstanden zu werden, etc.
Und das ist meiner Meinung nach um ein vielfaches inhaltsvoller als »Ey, yeah Isch bin der Motherfucker in da House, yeah, Gangsta alta!« (Wenn ihr wisst, was ich meine ^_~).
Trotzdem bleibt es jedem selbst überlassen wie er zu der Band steht. Tokio Hotel-Fans zu beleidigen, oder ein Bandmitglied als schwul/hässlich/... (bitte Schimpfwort der Wahl einsetzen, wobei ich nicht verstehen kann, wie jemand »schwul« als Schimpfwort benutzen kann...) bezeichnen ist einfach nur kindisch und untolerant.
Wenn euch die Band nicht gefällt ist das ja völlig okay, aber dann lasst die Fans doch Fans sein und die Band in Ruhe.
Wer liest sich schon Songtexte einer Band durch, wenn er diese nicht leiden kann...
*Viva la Toleranz, freie Meinungsäußerung und Freundlichkeit!*
Basset Griffon Vendéen schrieb am 17.10. 2006 um 23:01:05 Uhr zu
Bewertung: 15 Punkt(e)
In Deutschland war der Gangster Rap, wie wir ihn kennen, immer ein Thema an dem sich die Gemüter gespalten haben. Das Problem: Die Authentizität fehlte...
Die Lösung: Tokio Hotel! In noch nie da gewesener Art und Weise, schaffte es Bill Kaulitz den deutschen Rap und die Straßenlyrik, mit seiner unverwechselbar schönen Stimme in einem Werk zu bündeln: "Schrei“.
Dieses Album ist ein Meilenstein im deutschsprachigen Gangsterrap und machte mit dem Hit "Durch den Monsun“ reden von sich noch lange bevor es veröffentlicht wird.
Das Ausnahmetalent vereint harte Straßentexte mit poetischem Tiefsinn. Und das auf eine Art die absolut authentisch rüberkommt, deshalb lieben ihn Kinder genauso wie Gangsterrapliebhaber und Frauen sowie Männer. Bill Kaulitz hat in allem, was er macht, eine Vorbildfunktion und das ist es, was Deutschland gebraucht hat.
Jemand, zu dem man aufblicken kann, ohne dass es bei näherer Betrachtung peinlich wird. Jemand, der bereit is,t alles zu geben, um seinen Traum in Erfüllung gehen zu lassen. Das ist Tokio Hotel.
suesserhase015 schrieb am 29.7. 2007 um 12:04:13 Uhr zu
Bewertung: 7 Punkt(e)
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hab dich so sehr lieb und geb dich echt nie wiede her bist ma echt ur wichtig.
Euripides schrieb am 23.10. 2006 um 18:25:13 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
Eines schönen Nachmittags kam Tom am Baum der Erkenntnis vorbei. Da hörte er ein leises Zischen hinter sich, und als er sich umschaute, sah er etwas Grünfunkelndes aus dem dunklen Laub hervorlugen.
Es war die Schlange.
Tom fürchtete sich nicht, denn alle Tiere, die er kannte, waren zahm und fromm, und er hatte noch von keinem ein Leid erfahren.
Er wollte schon weitergehen, da rief die Schlange: »Tom! Tom!« »Wer ruft mich?« fragte Tom. »Ich rufe dich«, sagte die Schlange, »denn ich möchte dich etwas fragen.« Tom wunderte sich, dass die Schlange reden konnte. Um so neugieriger trat er näher, und nun sah er den mächtigen, gewundenen Leib im Geäst, er funkelte golden und grün und wie von tausend Edelsteinen übersät. »Sprich!« sagte Tom, »Ich werde dir antworten, so gut ich kann.« Die Schlange wiegte ihr flaches Haupt und sprach: »Ist es möglich, dass es euch verboten ist, von den Früchten des Gartens zu essen?« »Wer hat dir das erzählt?« erwiderte Tom. »Wir dürfen von allen Früchten essen, soviel wir wollen. Nur von dem einen Baum hier dürfen wir nicht essen.« Die Schlange schloß die Augen und senkte den Kopf, als wäre er tief betrübt. »Hab' ich's mir doch gedacht!« sagte er. »Gerade die köstlichste Frucht ist euch verboten. Warum nur?« Tom schwieg einen Augenblick. Dann antwortete er: »Sie ist uns verboten, weil jeder, der von ihr isst, sterben muß.«
»Sterben!« rief die Schlange und bäumte sich auf und wiegte sich hin und her, als lachte sie. »Das hat euch wohl Gott gesagt? Ach, ihr armen, gutgläubigen Menschlein! Keineswegs müßt ihr sterben, wenn ihr von dieser Frucht esst. Schau sie dir doch an!« Und die Schlange teilte das Laub, daß eine herrliche Frucht zwischen den dunklen Blättern sichtbar wurde, sie war goldfarben und rosig, und Tom glaubte noch nie eine schönere gesehen zu haben.
Da neigte sich die Schlange an ihr Ohr und zischte: »Sieht er aus, als ob sie den Tod brächte? Nein, nicht wahr - ? Nicht den Tod birgt diese Frucht, sie birgt vielmehr das ewige Leben und die Wahrheit. Doch diese zu erkennen ist euch Armen verboten, denn Gott weiß: Wenn ihr davon esst, werdet ihr sein wie er. Die Augen werden euch aufgehen, und ihr werdet erkennen, was gut und was böse ist. Ihr werdet allwissend sein wie er.«
[Tom und auch Bill essen die Frucht.]
Doch in dem Augenblick, in dem sie den letzten Bissen genommen hatten, geschah etwas: Die Sonne verfinsterte sich, ein kalter Hauch blies durch den Garten, das warme, goldene Abendlicht wurde bleigrau und beinahe violett. Tom blickte Bill an und Bill Tom - und plötzlich sahen sie: sie waren nackt. Nackt!
Das waren er immer gewesen, aber noch nie hatten er gefröstelt wie jetzt, und mit einem Male war es ihnen unerträglich, so voreinander zu stehen, bloß und ohne Hülle, und er stoben auseinander und versteckten sich voreinander in den Büschen.
Der Herr wusste längst, was geschehen war und er sprach: »Einen Garten habe ich euch gegeben, in dem ihr glücklich und sorglos leben konntet. Doch jetzt führe ich euch hinaus in die Wüste. Den Tod wollte ich von euch fernhalten, vom Baum des Lebens habe ich euch zu essen gegeben. Doch ihr habt vom Baum der Erkenntnis gegessen und wolltet sein wie ich, ewig und allwissend!«
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