Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 262, davon 256 (97,71%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 92 positiv bewertete (35,11%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 21.1. 1999 um 00:38:06 Uhr schrieb
Jörg über Gedicht
Der neuste Text am 4.10. 2024 um 19:49:27 Uhr schrieb
von nebenan über Gedicht
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 66)

am 1.6. 2011 um 10:28:37 Uhr schrieb
Karsten über Gedicht

am 7.3. 2006 um 23:01:11 Uhr schrieb
IchBinTeufel über Gedicht

am 31.3. 2004 um 22:04:02 Uhr schrieb
Stadtphilosoph über Gedicht

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Gedicht«

BlackSoul schrieb am 3.3. 2002 um 19:59:11 Uhr zu

Gedicht

Bewertung: 2 Punkt(e)

Auf einem gelben Stück Papier, grün liniert,
schrieb er ein Gedicht
Und er nannte es „Chops“
Denn das war der Name seinem Hundes
Und nur darum ging es.
Und sein Lehrer gab ihm eine Eins
Und einen goldenen Stern
Und seine Mutter klebte es an die Küchentür
Und las es seinen Tanten vor
Das war das Jahr, als alle Kinder
Mit Father Tracy in den Zoo fuhren
Und sie sangen mit ihm im Bus
Und seine Schwester kam auf die Welt
Mit winzigen Zehennägeln und kahl
Und seine Eltern küssten sich oft
Und das Mädchen um die Ecke schickte ihm
Eine Valentinskarte mit vielenX“-en
Und er fragte seinen Vater, was diese zu bedeuten hätten
Und sein Vater brachte ihn am Abend ins Bett
Und war immer da, um das zu tun.

Auf einem weißen Stück Papier, blau liniert,
schrieb er ein Gedicht
Und er nannte esHerbst
Denn es war gerade Herbst
Und nur darum ging es
Und sein Lehrer gab ihm eine Eins
Und sagt, er solle präziser schreiben
Und seine Mutter klebte es nicht an die Küchentür
Denn die war gerade frisch gestrichen
Und die anderen sagten ihm,
dass Father Tracy Zigaretten rauchte
Und sie in der Kirche fallen ließ
Und manchmal brannten sie Löcher in die Bänke
Das war das Jahr, als seine Schwester eine Brille bekam,
mit dicken Gläsern und schwarzem Gestell
Und das Mädchen um die Ecke lachte ihn aus,
als er mit ihr auf den Weihnachtsmann warten wollte
Und die anderen sagten ihm,
warum seine Eltern sich so oft küssten
Und sein Vater brachte ihn abends nicht mehr ins Bett
Und sein Vater wurde wütend,
als er ihn weinend darum bat

Auf einem Blatt aus seinem Notizbuch
Schrieb er ein Gedicht
Und er nannte esUnschuld : Eine Frage
Denn das war die Frage, die seine Freundin betraf
Und sein Lehrer gab ihm eine Eins
Und sah ihn lange und seltsam an
Und seine Mutter klebte es nicht an die Küchentür,
denn er zeigte es ihr nicht
Das war das Jahr, als Father Tracy starb
Und er vergaß, wie das Glaubensbekenntnis ging
Und er erwischte seine Schwester,
wie sie hinterm Haus herumknutschte
Und seine Eltern küssten sich nicht mehr
Und schwiegen sich an
Und das Mädchen um die Ecke trug zu viel Make – Up
Sodass er husten musste, wenn er sie küsste,
aber er tat es trotzdem,
weil es das war, was man halt tat
Und um drei Uhr morgens brachte er sich ins Bett,
während sein Vater nebenan schnarchte

Auf einem Stück brauner Papiertüte
Versuchte er sich an einem Gedicht
Und er nannte esAbsolut nichts“,
denn nur darum ging es wirklich
Und er verpasste sich selbst eine Eins
Und einen Schnitt in jedes Handgelenk
Und er klebte es an die Badezimmertür,
denn er glaubte nicht, dass er es noch
bis zur Küche schaffen würde

Aurora schrieb am 3.11. 1999 um 22:32:19 Uhr zu

Gedicht

Bewertung: 4 Punkt(e)

Alles trübe,
Nebel verschleiern meinen Verstand.
Kann nicht mehr denken,
nicht mehr sagen was ich fühle.

Tiefe dunkle Nacht über meiner Seele,
werd niemanden mehr so tief blicken lassen,
werd niemandem mehr so vertrauen.

Gehe auf einem unendlichen Pfad,
unendlich verschlungen.
Ging ihn einst zu zweit,
einst war er unendlich gerade.
Hatte mal ein Ziel,
hatte mal eine Liebe.

Lange gewartet auf den Einen ,
lange geweint um den Einzigen.
Wo sind meine Träume,
wo meine Tränen?
Alles schon geträumt,
alle schon geweint.

Leidenschafft über Verstand gesetzt??
Liebe nur gesehen wo ich es wollte???
Alles ist trübe,
kein Gedanke mehr zu fassen.

Der Geist schwebt,
alles ist gleichgültig,
alles ist wichtiger als ich.

by Aurora

Charlie schrieb am 12.1. 1999 um 15:23:48 Uhr zu

Gedicht

Bewertung: 3 Punkt(e)

Hinter eines Baumes Rinde
wohnt die Made mit dem Kinde.
Sie ist Witwe, denn der Gatte,
den sie hatte,
fiel vom Blatte
und diente so auf diese Weise
einer Ameise als Speise.

Eines Tages sprach die Made:
"Liebes Kind ich sehe gerade,
drüben gibt es frischen Kohl,
den ich hol, so leb denn wohl.
Doch halt, noch eins,
denk was geschah,
denk an Papa!"

Also sprach sie und entwich,
Made Junior aber schlich
aus der Wohnung, das war schlecht,
denn schon kam ein Specht
und verschlang die kleine fade Made
ohne Gnade,
Schade.

Hinter eines Baumes Rinde
ruft die Made nach dem Kinde.

H. Erhardt

kassiopeia schrieb am 6.1. 2000 um 15:01:35 Uhr zu

Gedicht

Bewertung: 4 Punkt(e)

Hier kommt eines meiner absoluten Lieblingsgedichte. Es stammt aus dem Mittelalter, der Autor ist unbekannt.

Du bist min,ich bin din:
des solt du gewis sin.
du bist beslozzen
in minem herzen:
verloren ist das slüzzelin:
du muost immer drinne sin.

Ernesto Stinka-Dores schrieb am 26.12. 2019 um 21:48:46 Uhr zu

Gedicht

Bewertung: 4 Punkt(e)

Tut der Hintern richtig stinken,
so dass Elena lauthals schreit,
dann ganz schnell mit dem Blaster linken,
denn das hilft gleich und das befreit.

Jörg schrieb am 21.1. 1999 um 00:38:06 Uhr zu

Gedicht

Bewertung: 4 Punkt(e)

Ein Dichter ist ein Mensch, der schreibt,
der niemals auf der Stelle bleibt
der Worte zu Gebilden formt
die Sprache nicht nach Schema formt
der manchmal unverstanden bleibt
jedoch der Dichter schreibt und schreibt...

armin schrieb am 25.3. 2000 um 22:53:30 Uhr zu

Gedicht

Bewertung: 4 Punkt(e)

Werner Schneider: Wenn eine Stunde

Wenn eine Stunde leer ist
nur Uhrzeit und nicht mehr ist
dann sind die Wände nah

Dann helfen keine Liter
dann werden Fenster Gitter
Dann stehn die Spötter da

Und höhnen: Du Idiot, du
du bist doch längst schon tot, du!
Merkst du´s noch immer nicht

Wenn eine Stunde leer ist
und alles schon lange her ist
dann schreibt man ein Geidcht

Andreas Gryphius schrieb am 15.1. 1999 um 13:29:33 Uhr zu

Gedicht

Bewertung: 1 Punkt(e)

Du siehst, wohin du siehst nur Eitelkeit auf Erden.
Was dieser heute baut, reist jener morgen ein:
Wo itzund Städte stehn, wird eine Wiese sein
Auf der ein Schäferskind wird spielen mit den Herden:
Was itzund prächtig blüht, soll bald zertreten werden.
Was itzt so pocht und trotzt ist Morgen Asch und Bein
Nichts ist, das ewig sei, kein Erz, kein Marmorstein.
Itzt lacht das Glück uns an, bald donnern die Beschwerden.
Der hohen Taten Ruhm muß wie ein Traum vergehn.
Soll denn das Spiel der Zeit, der leichte Mensch bestehn?
Ach! was ist alles dies, was wir für köstlich achten,
Als schlechte Nichtigkeit, als Schatten, Staub und Wind;
Als eine Wiesenblum, die man nicht wiederfind't.
Noch will was ewig ist kein einig Mensch betrachten!

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Ein Sonett aus dem Zeitalter des Barock. Zitierte Ausgeabe: Projekt Gutenberg-DE, der Titel lautet: »Es ist alles eitel«.

8tung: Die Ausgabe des des Projekt Gutenberg-DE genügt natürlich keinerlei Ansprüchen von einem Literatur-Wissenschaftler, ist aber zum Lesen gut geeignet, da die Schreibweisen des Barock nach heutigen Normen aufgelöst worden sind.

leon schrieb am 4.3. 2002 um 20:48:43 Uhr zu

Gedicht

Bewertung: 4 Punkt(e)

Heinrich Heine

Wie schändlich du gehandelt ...
Wie schändlich du gehandelt,
Ich hab es den Menschen verhehlet,
Und bin hinausgefahren aufs Meer,
Und hab es den Fischen erzählet.
Ich laß dir den guten Namen
Nur auf dem festen Lande;
Aber im ganzen Ozean
Weiß man von deiner Schande.

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