Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 263, davon 257 (97,72%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 92 positiv bewertete (34,98%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 21.1. 1999 um 00:38:06 Uhr schrieb
Jörg über Gedicht
Der neuste Text am 19.8. 2026 um 23:45:03 Uhr schrieb
Rufus über Gedicht
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 67)

am 8.11. 2008 um 13:23:09 Uhr schrieb
Michel und Bruno und ein Schatten von Batemann über Gedicht

am 14.9. 2006 um 21:14:49 Uhr schrieb
clubba über Gedicht

am 31.3. 2004 um 22:04:02 Uhr schrieb
Stadtphilosoph über Gedicht

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Gedicht«

Gronkor schrieb am 8.12. 2000 um 14:46:11 Uhr zu

Gedicht

Bewertung: 6 Punkt(e)

Hätte man sämtliche Berge der Welt
Zusammengetragen und übereinandergestellt,
Und wäre zu Füßen dieses Massivs
Ein riesiges Meer, ein breites und tief's,
Und stürzte dann unter Donnern und Blitzen
DER Berg in DAS Meer...

Das würd' spritzen!


(Heinz Erhard)

Aurora schrieb am 3.11. 1999 um 22:32:19 Uhr zu

Gedicht

Bewertung: 4 Punkt(e)

Alles trübe,
Nebel verschleiern meinen Verstand.
Kann nicht mehr denken,
nicht mehr sagen was ich fühle.

Tiefe dunkle Nacht über meiner Seele,
werd niemanden mehr so tief blicken lassen,
werd niemandem mehr so vertrauen.

Gehe auf einem unendlichen Pfad,
unendlich verschlungen.
Ging ihn einst zu zweit,
einst war er unendlich gerade.
Hatte mal ein Ziel,
hatte mal eine Liebe.

Lange gewartet auf den Einen ,
lange geweint um den Einzigen.
Wo sind meine Träume,
wo meine Tränen?
Alles schon geträumt,
alle schon geweint.

Leidenschafft über Verstand gesetzt??
Liebe nur gesehen wo ich es wollte???
Alles ist trübe,
kein Gedanke mehr zu fassen.

Der Geist schwebt,
alles ist gleichgültig,
alles ist wichtiger als ich.

by Aurora

wuzi schrieb am 15.10. 1999 um 22:29:49 Uhr zu

Gedicht

Bewertung: 3 Punkt(e)

Das Stelldichein

Am Marktplatz im Abenddämmerschein
da steht ein Jüngling so ganz allein
und wendet voll Sehnsucht seinen Blick
von dort zum Jakobstor zurück
»wo bleibt sie denn heute so lange«
so seufzt der Jüngling von Herzen bange
vorüber ist schon die bestimmte Zeit
und nichts ist zu sehen weit und breit.
"hat sie mal wieder die Zeit versäumt
steht sie beim Wenzelstor und träumt
dieweil auf dem Marktplatz unbeirrt
sie sehnsuchtsvoll erwartet wird?
So komme doch endlich! Ich stehe hier
mit bangem Herzen am Marktplatz und frier!
Und wenn sie mich treulos lässt im Stich
erreich ich den Anschluß im Leben nicht!
Doch sieh, im rosigen Dämmerschein
biegt sie zum Jakobstor herein!
Jetzt kommt sie, ich seh' sie nah'n!
die heißersehnte Straßenbahn!"

armin schrieb am 25.3. 2000 um 22:53:30 Uhr zu

Gedicht

Bewertung: 4 Punkt(e)

Werner Schneider: Wenn eine Stunde

Wenn eine Stunde leer ist
nur Uhrzeit und nicht mehr ist
dann sind die Wände nah

Dann helfen keine Liter
dann werden Fenster Gitter
Dann stehn die Spötter da

Und höhnen: Du Idiot, du
du bist doch längst schon tot, du!
Merkst du´s noch immer nicht

Wenn eine Stunde leer ist
und alles schon lange her ist
dann schreibt man ein Geidcht

leon schrieb am 4.3. 2002 um 20:41:37 Uhr zu

Gedicht

Bewertung: 2 Punkt(e)

Heinrich Heine

Frau Mette
Herr Peter und Bender saßen beim Wein,
Herr Bender sprach: "Ich wette,
Bezwänge dein Singen die ganze Welt,
Doch nimmer bezwingt es Frau Mette."
Herr Peter sprach: "Ich wette mein Roß
Wohl gegen deine Hunde,
Frau Mette sing ich nach meinem Hof,
Noch heut, in der Mitternachtsstunde."

Und als die Mitternachtsstunde kam,
Herr Peter hub an zu singen;
Wohl über den Fluß, wohl über den Wald
Die süßen Töne dringen.

Die Tannenbäume horchen so still,
Die Flut hört auf zu rauschen,
Am Himmel zittert der blasse Mond,
Die klugen Sterne lauschen.

Frau Mette erwacht aus ihrem Schlaf:
Wer singt vor meiner Kammer?
Sie achselt ihr Kleid, sie schreitet hinaus; -
Das ward zu großem Jammer.

Wohl durch den Wald, wohl durch den Fluß
Sie schreitet unaufhaltsam;
Herr Peter zog sie nach seinem Hof
Mit seinem Liede gewaltsam.

Und als sie morgens nach Hause kam,
Vor der Türe stand Herr Bender:
"Frau Mette, wo bist du gewesen zur Nacht?
Es triefen deine Gewänder?"

"Ich war heut Nacht am Nixenfluß,
Da hört ich prophezeien,
Es plätscherten und bespritzten mich
Die neckenden Wasserfeien."

"Am Nixenfluß ist feiner Sand,
Dort bist du nicht gegangen,
Zerrissen und blutig sind deine Füß,
Auch bluten deine Wangen."

"Ich war heut nacht im Elfenwald,
Zu schaun den Elfenreigen,
Ich hab mir verwundet Fuß und Gesicht
An Dornen und Tannenzweigen."

"Die Elfen tanzen im Monat Mai
Auf weichen Blumenfeldern,
Jetzt aber herrscht der kalte Herbst
Und heult der Wind in den Wäldern."

"Bei Peter Nilsen war ich heut nacht,
Er sang, und zaubergewaltsam
Wohl durch den Wald, wohl durch den Fluß
Es zog mich unaufhaltsam.

Sein Lied ist stark als wie der Tod,
Es lockt in Nacht und Verderben.
Noch brennt mir im Herzen die tönende Glut.
Ich weiß, jetzt muß ich sterben." -

Die Kirchentür ist schwarz behängt,
Die Trauerglocken läuten;
Das soll den jämmerlichen Tod
Der armen Frau Mette bedeuten.

Herr Bender steht vor der Leichenbahr
Und seufzt aus Herzensgrunde:
Nun hab ich verloren mein schönes Weib
Und meine treuen Hunde.

Mascha V schrieb am 29.6. 2000 um 02:06:39 Uhr zu

Gedicht

Bewertung: 2 Punkt(e)

eines rinnt mir durch die
sinnentlertes wüstenei!
trügest du dein
herz ist mir so schwer dabei
hätt ich den schönen tag
geliebt als obs mein letzter
sei du mir die starke
brust an der ich mich nun
wieder finden kann ich mich nur
mehr zu reden wär
kein guter freund ist mir der
todtrüb wie frischgepresster wein
ach! dein herz sehnt nach meiner
wärmer wärs wenn du noch
deine frische haut auf mein
legen will ich mich zu dir
in der erde aber ist es kalt und ich
möcht nicht entzweigerissen sein
von diesem täglichen ringen zwischen dem
was lebendig ist muss doch sich
freuen sich die toten über den
schmerz des lebens!

Bolek Muž schrieb am 12.6. 2014 um 23:26:07 Uhr zu

Gedicht

Bewertung: 1 Punkt(e)

Leštěný stát trenérem
Báseň od Josef Chic Muž

Jen mě napadlo,
jak šumivé leštěné státní trenér s spolkového
prezidenta před radnicí, bylo naked,
divoký ňadratřást a lovil pouze tak,
skřípání ženy z velkého románského oblouku v potěšení -
to vše jen odvrátit pozornost od dubového háje!

Plný Santa Millenreuth,
co přes měsíc -
a naprosto Rozpuštěný s nadšením
o všech událostech práce bahkosmický!

(Překlad - Übersetzung:)

Die polierte Staatskarosse
(eine Gedicht von Josef Chic Muž)

Nur frage mich,
wie funkelnd polierten Staatskarosse
mit dem Bundespräsidenten vor dem Rathaus, war nackerte,
busenschüttelnde wild und jagte nur von Frauen
kratzen einer großen romanischen Bogen in Freude -
alles nur, um die Aufmerksamkeit von der Eichenhain ablenken!

Volle Weihnachts Millenreuth,
was mehr als einem Monat -
und vollständig mit Leidenschaft über
alle Ereignisse wiederhergestellt arbeiten bähkosmischen!

kassiopeia schrieb am 6.1. 2000 um 15:07:25 Uhr zu

Gedicht

Bewertung: 2 Punkt(e)

Erich Fried: Nähe

Wenn ich weit weg bin von dir
und wenn ich die Augen zumache
und die Lippen öffne
dann spüre ich wie du schmeckst
nicht nach Seife und antiseptischen Salben
nur nach dir
und immer näher nach dir
und immer süßer nach dir
je länger ich an dich denke
und manchmal nach uns
nach dir und nach mir und nach dir

Aber wenn ich bei dir bin
wenn ich dich küsse und trinke
und dich einatme
und ausatme und wieder einatme
wenn ich mit offenen Augen
fast nichts von dir sehe
ganz vergraben in dich
in deine Haut und in deine
Haare und Decken
die duften nach dir
dann denke ich an dein Gesicht
weit oben
wie es jetzt leuchtet
oder sich schön verzieht in rascherem Atmen
und denke an deine
klugen genauen Worte
und an dein Weinen zuletzt
im Fenster des Zuges

Wenn ich bei dir bin
ist vieles voller Abschied
und wenn ich ohne dich bin
voller Nähe und Wärme von dir


mod schrieb am 3.5. 2001 um 21:08:30 Uhr zu

Gedicht

Bewertung: 2 Punkt(e)

Motto: Schüttelreimen

Blödem Volke unverständlich
dichten Verse wir mit Schwung,
wählen Reime und – schlußendlich –
schütteln voll Begeisterung.
Magst es Flucht ins Spielen nennen
aus des Daseins tiefem Ernst;
wirst Dich selber besser kennen,
wenn Du schüttelreimen lernst.

KLEN, frei nach Christian Morgenstern

aus
http://www.schuettelreis.de/nickel1.htm#nickel1

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