Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 262, davon 256 (97,71%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 92 positiv bewertete (35,11%)
Durchschnittliche Textlänge 490 Zeichen
Durchschnittliche Bewertung 0,195 Punkte, 66 Texte unbewertet.
Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 21.1. 1999 um 00:38:06 Uhr schrieb
Jörg über Gedicht
Der neuste Text am 4.10. 2024 um 19:49:27 Uhr schrieb
von nebenan über Gedicht
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 66)

am 12.9. 2002 um 12:44:27 Uhr schrieb
Olle Wutz, das Ferkel über Gedicht

am 27.6. 2005 um 20:14:49 Uhr schrieb
rausch über Gedicht

am 2.9. 2005 um 02:40:01 Uhr schrieb
shizzo über Gedicht

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Gedicht«

Aurora schrieb am 3.11. 1999 um 22:32:19 Uhr zu

Gedicht

Bewertung: 4 Punkt(e)

Alles trübe,
Nebel verschleiern meinen Verstand.
Kann nicht mehr denken,
nicht mehr sagen was ich fühle.

Tiefe dunkle Nacht über meiner Seele,
werd niemanden mehr so tief blicken lassen,
werd niemandem mehr so vertrauen.

Gehe auf einem unendlichen Pfad,
unendlich verschlungen.
Ging ihn einst zu zweit,
einst war er unendlich gerade.
Hatte mal ein Ziel,
hatte mal eine Liebe.

Lange gewartet auf den Einen ,
lange geweint um den Einzigen.
Wo sind meine Träume,
wo meine Tränen?
Alles schon geträumt,
alle schon geweint.

Leidenschafft über Verstand gesetzt??
Liebe nur gesehen wo ich es wollte???
Alles ist trübe,
kein Gedanke mehr zu fassen.

Der Geist schwebt,
alles ist gleichgültig,
alles ist wichtiger als ich.

by Aurora

georg trakl schrieb am 20.6. 2000 um 20:23:44 Uhr zu

Gedicht

Bewertung: 2 Punkt(e)

Verklärter Herbst

Gewaltig endet so das Jahr
Mit goldnem Wein und Frucht der Gärten.
Rund schweigen Wälder wunderbar
Und sind des Einsamen Gefährten.

Da sagt der Landmann: Es ist gut.
Ihr Abendglocken lang und leise
Gebt noch zum Ende frohen Mut.
Ein Vogelzug grüßt auf der Reise

Es ist der Liebe milde Zeit
Im Kahn den blauen Fluß hinunter
Wie schön sich Bild an Bildchen reiht
Das geht in Ruh und Schweigen unter

GPhilipp schrieb am 16.4. 2000 um 02:11:35 Uhr zu

Gedicht

Bewertung: 4 Punkt(e)

Zwiegestalt

Laß dein Aug in der Kammer sein eine Kerze,
den Blick einen Docht,
laß mich blind genug sein,
ihn zu entzünden.

Nein.
Laß anderes sein.

Tritt vor dein Haus,
schirr deinen scheckigen Traum an,
laß seine Hufe reden
zum Schnee, den Du fortbliest
vom First meiner Seele.

Paul Celan
aus 'Von Schwelle zu Schwelle' (st)

leon schrieb am 4.3. 2002 um 20:41:37 Uhr zu

Gedicht

Bewertung: 2 Punkt(e)

Heinrich Heine

Frau Mette
Herr Peter und Bender saßen beim Wein,
Herr Bender sprach: "Ich wette,
Bezwänge dein Singen die ganze Welt,
Doch nimmer bezwingt es Frau Mette."
Herr Peter sprach: "Ich wette mein Roß
Wohl gegen deine Hunde,
Frau Mette sing ich nach meinem Hof,
Noch heut, in der Mitternachtsstunde."

Und als die Mitternachtsstunde kam,
Herr Peter hub an zu singen;
Wohl über den Fluß, wohl über den Wald
Die süßen Töne dringen.

Die Tannenbäume horchen so still,
Die Flut hört auf zu rauschen,
Am Himmel zittert der blasse Mond,
Die klugen Sterne lauschen.

Frau Mette erwacht aus ihrem Schlaf:
Wer singt vor meiner Kammer?
Sie achselt ihr Kleid, sie schreitet hinaus; -
Das ward zu großem Jammer.

Wohl durch den Wald, wohl durch den Fluß
Sie schreitet unaufhaltsam;
Herr Peter zog sie nach seinem Hof
Mit seinem Liede gewaltsam.

Und als sie morgens nach Hause kam,
Vor der Türe stand Herr Bender:
"Frau Mette, wo bist du gewesen zur Nacht?
Es triefen deine Gewänder?"

"Ich war heut Nacht am Nixenfluß,
Da hört ich prophezeien,
Es plätscherten und bespritzten mich
Die neckenden Wasserfeien."

"Am Nixenfluß ist feiner Sand,
Dort bist du nicht gegangen,
Zerrissen und blutig sind deine Füß,
Auch bluten deine Wangen."

"Ich war heut nacht im Elfenwald,
Zu schaun den Elfenreigen,
Ich hab mir verwundet Fuß und Gesicht
An Dornen und Tannenzweigen."

"Die Elfen tanzen im Monat Mai
Auf weichen Blumenfeldern,
Jetzt aber herrscht der kalte Herbst
Und heult der Wind in den Wäldern."

"Bei Peter Nilsen war ich heut nacht,
Er sang, und zaubergewaltsam
Wohl durch den Wald, wohl durch den Fluß
Es zog mich unaufhaltsam.

Sein Lied ist stark als wie der Tod,
Es lockt in Nacht und Verderben.
Noch brennt mir im Herzen die tönende Glut.
Ich weiß, jetzt muß ich sterben." -

Die Kirchentür ist schwarz behängt,
Die Trauerglocken läuten;
Das soll den jämmerlichen Tod
Der armen Frau Mette bedeuten.

Herr Bender steht vor der Leichenbahr
Und seufzt aus Herzensgrunde:
Nun hab ich verloren mein schönes Weib
Und meine treuen Hunde.

BlackSoul schrieb am 3.3. 2002 um 19:59:11 Uhr zu

Gedicht

Bewertung: 2 Punkt(e)

Auf einem gelben Stück Papier, grün liniert,
schrieb er ein Gedicht
Und er nannte es „Chops“
Denn das war der Name seinem Hundes
Und nur darum ging es.
Und sein Lehrer gab ihm eine Eins
Und einen goldenen Stern
Und seine Mutter klebte es an die Küchentür
Und las es seinen Tanten vor
Das war das Jahr, als alle Kinder
Mit Father Tracy in den Zoo fuhren
Und sie sangen mit ihm im Bus
Und seine Schwester kam auf die Welt
Mit winzigen Zehennägeln und kahl
Und seine Eltern küssten sich oft
Und das Mädchen um die Ecke schickte ihm
Eine Valentinskarte mit vielenX“-en
Und er fragte seinen Vater, was diese zu bedeuten hätten
Und sein Vater brachte ihn am Abend ins Bett
Und war immer da, um das zu tun.

Auf einem weißen Stück Papier, blau liniert,
schrieb er ein Gedicht
Und er nannte esHerbst
Denn es war gerade Herbst
Und nur darum ging es
Und sein Lehrer gab ihm eine Eins
Und sagt, er solle präziser schreiben
Und seine Mutter klebte es nicht an die Küchentür
Denn die war gerade frisch gestrichen
Und die anderen sagten ihm,
dass Father Tracy Zigaretten rauchte
Und sie in der Kirche fallen ließ
Und manchmal brannten sie Löcher in die Bänke
Das war das Jahr, als seine Schwester eine Brille bekam,
mit dicken Gläsern und schwarzem Gestell
Und das Mädchen um die Ecke lachte ihn aus,
als er mit ihr auf den Weihnachtsmann warten wollte
Und die anderen sagten ihm,
warum seine Eltern sich so oft küssten
Und sein Vater brachte ihn abends nicht mehr ins Bett
Und sein Vater wurde wütend,
als er ihn weinend darum bat

Auf einem Blatt aus seinem Notizbuch
Schrieb er ein Gedicht
Und er nannte esUnschuld : Eine Frage
Denn das war die Frage, die seine Freundin betraf
Und sein Lehrer gab ihm eine Eins
Und sah ihn lange und seltsam an
Und seine Mutter klebte es nicht an die Küchentür,
denn er zeigte es ihr nicht
Das war das Jahr, als Father Tracy starb
Und er vergaß, wie das Glaubensbekenntnis ging
Und er erwischte seine Schwester,
wie sie hinterm Haus herumknutschte
Und seine Eltern küssten sich nicht mehr
Und schwiegen sich an
Und das Mädchen um die Ecke trug zu viel Make – Up
Sodass er husten musste, wenn er sie küsste,
aber er tat es trotzdem,
weil es das war, was man halt tat
Und um drei Uhr morgens brachte er sich ins Bett,
während sein Vater nebenan schnarchte

Auf einem Stück brauner Papiertüte
Versuchte er sich an einem Gedicht
Und er nannte esAbsolut nichts“,
denn nur darum ging es wirklich
Und er verpasste sich selbst eine Eins
Und einen Schnitt in jedes Handgelenk
Und er klebte es an die Badezimmertür,
denn er glaubte nicht, dass er es noch
bis zur Küche schaffen würde

Stöbers Greif schrieb am 14.2. 2000 um 17:42:18 Uhr zu

Gedicht

Bewertung: 2 Punkt(e)

Gedichte hat man früher alles schriftlich Abgefaßte genannt; erst im Laufe des 18. Jahrhunderts wurde die Bedeutung des Begriffs auf den poetischen Bereich eingeengt. Daneben setzte sich die Bedeutungsvariante »(lügenhafte)Erfindung« durch, die sich zu »freie poetische Erfindung eines Dichters« wandelte; in diesem Sinne wurden auch Romane und Dramen als »Gedichte« verstanden. Heute versteht man unter Gedichten aber vor allem Lyrik.

snake schrieb am 20.9. 1999 um 22:24:21 Uhr zu

Gedicht

Bewertung: 2 Punkt(e)

Die Schriftstellerin

In ihrem Zimmer im Giebel des Hauses,
wo Licht sich bricht und die Fenster in den Linden schaukeln,
schreibt meine Tochter eine Geschichte.

Auf der Treppe zögernd höre ich
durch ihre geschlossene Tür einen Aufruhr der Tasten
wie eine Kette, die über die Reling rasselt.

Jung ist sie, und der Rohstoff
ihres Lebens ist wertvolle Ladung, und teilweise schwer:
Ich wünsche ihr glückliche Überfahrt.

Nun aber ist sie es. die zögert,
als wehrte sie sich gegen die Glätte meines Gedankens.
Eine Stille wächst, in der

das ganze Haus zu denken scheint,
und dann ist sie da wieder mit einem gebündelten Lärm
von Anschlägen, und dann wieder Stille.

Ich denke an jenen verirrten Star,
der in dies Zimmer geriet, vor zwei Jahren;
wir schlichen hinein, ein Fenster zu öffnen

und zogen uns zurück, um ihn nicht zu erschrecken;
und eine hilflose Stunde, durch den Türspalt,
schauten wir auf das glatte, rauhe, dunkle

und schillernde Geschöpf,
das gegen die Helligkeit prallte, wie ein Handschuh
auf den harten Boden oder den Schreibtisch stürzte,

und dann wartete, verbeult und blutig,
auf den Mut zum neuen Versuch; und welche Freude
in uns aufstieg, als er plötzlich

von einer Stuhllehne abhob,
geradewegs das rechte Fenster ansteuerte
und glatt das Fensterbrett nahm, die Schwelle zur Welt.

Ich hatte vergessen, mein Liebling,
es geht immer um Leben und Tod.
Ich wünsche Dir
das gleiche wie vorhin, doch heftiger

(Richard Wilbur)

Jörg schrieb am 21.1. 1999 um 00:38:06 Uhr zu

Gedicht

Bewertung: 4 Punkt(e)

Ein Dichter ist ein Mensch, der schreibt,
der niemals auf der Stelle bleibt
der Worte zu Gebilden formt
die Sprache nicht nach Schema formt
der manchmal unverstanden bleibt
jedoch der Dichter schreibt und schreibt...

Bolek Muž schrieb am 13.6. 2014 um 07:54:34 Uhr zu

Gedicht

Bewertung: 1 Punkt(e)

Josef Chic Muz
Snídaně na silnici okraji

Nádherně krásné ráno vzduchu slunce silně vtipné Vlastimil
dobrý čerstvý vítr foukat pěkný pruhovaný oblek pan
nakupoval smetany koláč snídaně jemnou chutí.
Tady! Najednou! Silná bouře plná šok moment kravatu
tleská zcela šlehačkový krém oblek: »Bláznivý špína kecy

On zůstává v páchnoucí, sluncem vzduchu
ohřát vývar se nečistoty a užijte si to.
Na botách a téměř vysoká na koleno
z nohy trčí tlusté, kapající
Pokovování přírody: »Bláto a prasečí hnůj«

Doposud tak elegantní Vlastimil
Podíval se zděšeně se na sebe, smál se
S rukama šíří zděšení
Vstal a podíval se dolů na sebe.
Nahlas pak zvolal: »Mizerný nečistoty kecy

Stál před velkým zrcadlem v salónu
a díval se na bílé goo bídně na jeho,
aby plně stříkaných ušlechtilých oblečení.
Bílý tvaroh bahno, které to pokutu sýr
Kravatu a oblek strčil zapáchal: »Sakra!«

Nepředpokládá se, že byla jiná: co teď Vlastimil
úplně zcvokla a praská znovu, nyní vývar
zejména extra silný paprsek sentimentální kvark
a kaše směs bohatá na středu již zdobená
komoda nemilosti Páně: »Zadek do prdele kecy

Modrá, světle modrá a bílá šikmo pruhovaná kravata to
lepí jako polévka hnědé a světle hnědé jako
v nacistických pěkný oblek zničil zcela zlomený,
nešťastný vznešený Pán se směje docela zmatený podívat.
Se Modrá obloha krásné počasí: »Oblek jen, hnůj

Vlastimil od hlavy až k patě přilepená nečistota krém
shnilý bahnité chůze způsob, jak legrační pták zpěv,
Pták zpívá píseň dobrá nálada v louži boty plné nečistot.
Nicméně, ne elegantní sluneční světlo a vzdušné cvrlikání
přírody ramenní oblek: »Blbost, nyní i ptačí trus, kecy

(Německý překlad / Übersetzung nach deutsch:)

Josef Chic Muz
Zwischenmahlzeit am Straßenrand

Einmalig schöner Morgensonne Luft stark lustig Vlastimil
gute frische Wind weht schönen Nadelstreifenanzug Herr
kauft Sahnetorte Frühstück erlesener Geschmack.
Da! Plötzlich! Starker Sturm voll Schreckmoment Krawatte
und klebt landend ganz Sahne, er schreit: »Doofer Dreck! Mist

Er bleibt in einer stinkenden, Sonnenluft
warme Brühe mit Schmutz und genießen er es.
Die Schuhe und fast bis zum Knie hoch Geschäftsanzug
Hosenbeine mit eine dicken tropfig Überzug
der Natur: »Einziger Schlamm und Schweinemist!«

So weit, so elegant junger schick Mann Vlastimil
Er blickte ganz und gar entgeistert auf sich und lachen.
Mit seinen Armen verteilt Bestürzung doch etwas.
Er stand auf und sah an sich herunter laufen üble Soße.
Und rief so laut wie geht: »Armseliges Schmutz! Mist

Er stand vor einem großen Spiegel in der Stube
und Blick auf die weiße Schmiere kläglich an seiner
voll gesprüht edle Kleidung jetzt stinkt wie Kuhschiss.
Weiß voll Quark und Schlamm den feinen Käse ist
Krawatte und Anzug stecken riecht streng: »Verdammtes Mist

Wie nicht anders zu erwarten gewesen: Was nun Vlastimil
flippte total aus und wieder platzen, jetzt Brühe noch stärker
Plastikbeutel vor allem extra starke Strahl sentimental Quark
und Schlamm-Suhle ist reich gemischt wurde eingerichtet
und wie Kömödie total blamiert Herrn: »Alles Arschkacke! Mist

Blau, hellblau und weiß diagonal gestreifte Krawatte jetzt
kleben wie Suppe braun und hellbraun wie peinlich:
so wie nen braun Nazi: schöner Anzug völlig mit öd Schlick,
und so unglücklich edle Lord lacht ziemlich genervt Blick.
Zwar blau Himmel schön Wetter, aber: »Anzug nur noch Mist

Armer Vlastimil von Kopf zu Fuß total stecken in Schmutzcreme!
Rotten schlammiger Wegesrand zu Fuß lustige Vogelgesang.
Vöglein zwitschert Lied heiter Stimmung, da tritt in Pfütze
mit schmutzigen Schuhen gefüllt so elegant, leicht und luftig
herab auf Schulter Vogelkot: »Mist, jetzt und Vogelkot, Mist

Einige zufällige Stichwörter

RockamRing
Erstellt am 30.5. 2003 um 19:31:19 Uhr von mcnep, enthält 8 Texte

Ignoresien
Erstellt am 30.10. 2004 um 04:31:11 Uhr von Daniel Arnold, enthält 6 Texte

JorgeLuisBorges
Erstellt am 10.1. 2003 um 11:32:43 Uhr von Geraldine, enthält 19 Texte

Syphillis-Muschis
Erstellt am 18.10. 2009 um 15:50:33 Uhr von Pferdschaf, enthält 8 Texte

Kapodaster
Erstellt am 25.2. 2001 um 16:17:07 Uhr von lizzie, enthält 7 Texte


Der Assoziations-Blaster ist ein Projekt vom Assoziations-Blaster-Team (Alvar C.H. Freude und Dragan Espenschied) | 0,1000 Sek.