Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 262, davon 256 (97,71%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 92 positiv bewertete (35,11%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 21.1. 1999 um 00:38:06 Uhr schrieb
Jörg über Gedicht
Der neuste Text am 4.10. 2024 um 19:49:27 Uhr schrieb
von nebenan über Gedicht
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 66)

am 12.6. 2014 um 04:40:56 Uhr schrieb
Schmopper über Gedicht

am 29.1. 2005 um 22:10:03 Uhr schrieb
KIA über Gedicht

am 13.6. 2014 um 09:58:51 Uhr schrieb
Bolek Muž über Gedicht

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Gedicht«

Aurora schrieb am 3.11. 1999 um 22:32:19 Uhr zu

Gedicht

Bewertung: 4 Punkt(e)

Alles trübe,
Nebel verschleiern meinen Verstand.
Kann nicht mehr denken,
nicht mehr sagen was ich fühle.

Tiefe dunkle Nacht über meiner Seele,
werd niemanden mehr so tief blicken lassen,
werd niemandem mehr so vertrauen.

Gehe auf einem unendlichen Pfad,
unendlich verschlungen.
Ging ihn einst zu zweit,
einst war er unendlich gerade.
Hatte mal ein Ziel,
hatte mal eine Liebe.

Lange gewartet auf den Einen ,
lange geweint um den Einzigen.
Wo sind meine Träume,
wo meine Tränen?
Alles schon geträumt,
alle schon geweint.

Leidenschafft über Verstand gesetzt??
Liebe nur gesehen wo ich es wollte???
Alles ist trübe,
kein Gedanke mehr zu fassen.

Der Geist schwebt,
alles ist gleichgültig,
alles ist wichtiger als ich.

by Aurora

wuzi schrieb am 15.10. 1999 um 22:29:49 Uhr zu

Gedicht

Bewertung: 3 Punkt(e)

Das Stelldichein

Am Marktplatz im Abenddämmerschein
da steht ein Jüngling so ganz allein
und wendet voll Sehnsucht seinen Blick
von dort zum Jakobstor zurück
»wo bleibt sie denn heute so lange«
so seufzt der Jüngling von Herzen bange
vorüber ist schon die bestimmte Zeit
und nichts ist zu sehen weit und breit.
"hat sie mal wieder die Zeit versäumt
steht sie beim Wenzelstor und träumt
dieweil auf dem Marktplatz unbeirrt
sie sehnsuchtsvoll erwartet wird?
So komme doch endlich! Ich stehe hier
mit bangem Herzen am Marktplatz und frier!
Und wenn sie mich treulos lässt im Stich
erreich ich den Anschluß im Leben nicht!
Doch sieh, im rosigen Dämmerschein
biegt sie zum Jakobstor herein!
Jetzt kommt sie, ich seh' sie nah'n!
die heißersehnte Straßenbahn!"

Gronkor schrieb am 8.12. 2000 um 14:46:11 Uhr zu

Gedicht

Bewertung: 5 Punkt(e)

Hätte man sämtliche Berge der Welt
Zusammengetragen und übereinandergestellt,
Und wäre zu Füßen dieses Massivs
Ein riesiges Meer, ein breites und tief's,
Und stürzte dann unter Donnern und Blitzen
DER Berg in DAS Meer...

Das würd' spritzen!


(Heinz Erhard)

snake schrieb am 20.9. 1999 um 22:24:21 Uhr zu

Gedicht

Bewertung: 2 Punkt(e)

Die Schriftstellerin

In ihrem Zimmer im Giebel des Hauses,
wo Licht sich bricht und die Fenster in den Linden schaukeln,
schreibt meine Tochter eine Geschichte.

Auf der Treppe zögernd höre ich
durch ihre geschlossene Tür einen Aufruhr der Tasten
wie eine Kette, die über die Reling rasselt.

Jung ist sie, und der Rohstoff
ihres Lebens ist wertvolle Ladung, und teilweise schwer:
Ich wünsche ihr glückliche Überfahrt.

Nun aber ist sie es. die zögert,
als wehrte sie sich gegen die Glätte meines Gedankens.
Eine Stille wächst, in der

das ganze Haus zu denken scheint,
und dann ist sie da wieder mit einem gebündelten Lärm
von Anschlägen, und dann wieder Stille.

Ich denke an jenen verirrten Star,
der in dies Zimmer geriet, vor zwei Jahren;
wir schlichen hinein, ein Fenster zu öffnen

und zogen uns zurück, um ihn nicht zu erschrecken;
und eine hilflose Stunde, durch den Türspalt,
schauten wir auf das glatte, rauhe, dunkle

und schillernde Geschöpf,
das gegen die Helligkeit prallte, wie ein Handschuh
auf den harten Boden oder den Schreibtisch stürzte,

und dann wartete, verbeult und blutig,
auf den Mut zum neuen Versuch; und welche Freude
in uns aufstieg, als er plötzlich

von einer Stuhllehne abhob,
geradewegs das rechte Fenster ansteuerte
und glatt das Fensterbrett nahm, die Schwelle zur Welt.

Ich hatte vergessen, mein Liebling,
es geht immer um Leben und Tod.
Ich wünsche Dir
das gleiche wie vorhin, doch heftiger

(Richard Wilbur)

Bolek Muž schrieb am 12.6. 2014 um 23:26:07 Uhr zu

Gedicht

Bewertung: 1 Punkt(e)

Leštěný stát trenérem
Báseň od Josef Chic Muž

Jen mě napadlo,
jak šumivé leštěné státní trenér s spolkového
prezidenta před radnicí, bylo naked,
divoký ňadratřást a lovil pouze tak,
skřípání ženy z velkého románského oblouku v potěšení -
to vše jen odvrátit pozornost od dubového háje!

Plný Santa Millenreuth,
co přes měsíc -
a naprosto Rozpuštěný s nadšením
o všech událostech práce bahkosmický!

(Překlad - Übersetzung:)

Die polierte Staatskarosse
(eine Gedicht von Josef Chic Muž)

Nur frage mich,
wie funkelnd polierten Staatskarosse
mit dem Bundespräsidenten vor dem Rathaus, war nackerte,
busenschüttelnde wild und jagte nur von Frauen
kratzen einer großen romanischen Bogen in Freude -
alles nur, um die Aufmerksamkeit von der Eichenhain ablenken!

Volle Weihnachts Millenreuth,
was mehr als einem Monat -
und vollständig mit Leidenschaft über
alle Ereignisse wiederhergestellt arbeiten bähkosmischen!

Concetto, rückfällig schrieb am 3.10. 2002 um 21:41:35 Uhr zu

Gedicht

Bewertung: 1 Punkt(e)

Peter Rühmkorf: Jetzt mitten im Klaren

Also Freund, also ernst, also eh ich endgültig verasche,
und meine Saugkraft verlier,
trink ich noch einmal
Blutsbrüderschaft
mit der Branntweinflasche
und du prüfst das Revier.

Ich nehm die Dickere, du nimmst die Dünnere
die Welt
läßt wieder mal hoffen;
woran, an welche Stunde ich mich erinnere,
ich war immer besoffen.

Schau, dieser stark bewölkt bis bedeckte,
diesige
Tag lichtet langsam die Miene:
leichtere Schnäpse, mittlere, schließlich riesige:
eine flammende Sonnenterrine –

Setzt euch nieder, frostklirrende Elfen;
dies ist hier kein Feuer von Stroh!
Immer zu! wir werden dem Eis schon zum Durchbruch verhelfen
und den Büsten herab vom Niveau.

Grüß dich Theben, hochgebaut, siebentürig,
wie rieselst du plötzlich zusammen
und kuckst so konkav?
Wenn zur Seite neigt sich mein Schiff schieflastig wie Lyrik,
unabwendbar wie Schlaf...

Muß ich etwa allein übern Fluß?
Was mauscheln die stygischen Schilfe?
Herr Charon, zwei Lethe!
eine kleine Übersetzhilfe,
aber Lethe mit Schuß!

Und nicht zu knapp bemessen:
Welt, wie du im Rückblick dich wölbst.
Doch mein Stundenglas,
meine Einweguhr,
meine Smith & Wesson entsichre ich selbst.

Oder was oder wann oder wie?
Nein, lieber jetzt mitten im Klaren.
Und ihr spielt mir nochmaldiese alteda! -
Mistmelodie
von den Leuten, die strudelwärts fahren.

georg trakl schrieb am 20.6. 2000 um 20:23:44 Uhr zu

Gedicht

Bewertung: 2 Punkt(e)

Verklärter Herbst

Gewaltig endet so das Jahr
Mit goldnem Wein und Frucht der Gärten.
Rund schweigen Wälder wunderbar
Und sind des Einsamen Gefährten.

Da sagt der Landmann: Es ist gut.
Ihr Abendglocken lang und leise
Gebt noch zum Ende frohen Mut.
Ein Vogelzug grüßt auf der Reise

Es ist der Liebe milde Zeit
Im Kahn den blauen Fluß hinunter
Wie schön sich Bild an Bildchen reiht
Das geht in Ruh und Schweigen unter

Rufus schrieb am 6.10. 2002 um 22:58:55 Uhr zu

Gedicht

Bewertung: 1 Punkt(e)

Vielleicht

Vielleicht sollte ich mich
in den Schatten legen!
Vielleicht sollte ich eine
Karte schreiben - an Dich!
Vielleicht sollte ich aber auch
nur einen Kaffee trinken gehen!
oder einfach alles vergessen.

Vielleicht sollte ich mir
ein Buch kaufen - oder zwei!
Vielleicht mit der Straßenbahn
zur Endstation fahren!
Vielleicht sollte ich
in einer Kirche singen!
oder mich einfach vergessen.

Vielleicht sollte ich meinen
Kater ausschlafen!
Vielleicht sollte ich mir eine
Sonnenbrille zulegen
damit ich
Vielleicht so cool aussehe
wie ich mich gar nicht fühle!

Vielleicht sollte ich aufhören
zu denken!
Oder endlich anfangen?
Vielleicht sollte ich
mir ein Herz fassen!
Obwohlso ein Herz
ist einfach Unfassbar!

Viel leicht

Ein wenig schwer

Mascha V schrieb am 29.6. 2000 um 02:06:39 Uhr zu

Gedicht

Bewertung: 2 Punkt(e)

eines rinnt mir durch die
sinnentlertes wüstenei!
trügest du dein
herz ist mir so schwer dabei
hätt ich den schönen tag
geliebt als obs mein letzter
sei du mir die starke
brust an der ich mich nun
wieder finden kann ich mich nur
mehr zu reden wär
kein guter freund ist mir der
todtrüb wie frischgepresster wein
ach! dein herz sehnt nach meiner
wärmer wärs wenn du noch
deine frische haut auf mein
legen will ich mich zu dir
in der erde aber ist es kalt und ich
möcht nicht entzweigerissen sein
von diesem täglichen ringen zwischen dem
was lebendig ist muss doch sich
freuen sich die toten über den
schmerz des lebens!

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