| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
262, davon 256 (97,71%)
mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 92 positiv bewertete (35,11%) |
| Durchschnittliche Textlänge |
490 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung |
0,195 Punkte, 66 Texte unbewertet.
Siehe auch: positiv bewertete Texte
|
| Der erste Text |
am 21.1. 1999 um 00:38:06 Uhr schrieb Jörg
über Gedicht |
| Der neuste Text |
am 4.10. 2024 um 19:49:27 Uhr schrieb von nebenan
über Gedicht |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 66) |
am 1.8. 2012 um 12:19:36 Uhr schrieb mesi über Gedicht
am 26.8. 2009 um 19:25:29 Uhr schrieb Marcella über Gedicht
am 20.3. 2023 um 14:34:24 Uhr schrieb Wolke über Gedicht
|
Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Gedicht«
zx6 schrieb am 31.3. 1999 um 12:10:24 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
Zuhause
So kommet nach Haus,
Wo der Wirbelsturm braust,
Und aus Rotwild bei Nacht
Wird Hackfleisch gemacht.
(zx6@gmx.de)
Gronkor schrieb am 8.12. 2000 um 14:46:11 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
Hätte man sämtliche Berge der Welt
Zusammengetragen und übereinandergestellt,
Und wäre zu Füßen dieses Massivs
Ein riesiges Meer, ein breites und tief's,
Und stürzte dann unter Donnern und Blitzen
DER Berg in DAS Meer...
Das würd' spritzen!
(Heinz Erhard)
leon schrieb am 4.3. 2002 um 20:41:37 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Heinrich Heine
Frau Mette
Herr Peter und Bender saßen beim Wein,
Herr Bender sprach: "Ich wette,
Bezwänge dein Singen die ganze Welt,
Doch nimmer bezwingt es Frau Mette."
Herr Peter sprach: "Ich wette mein Roß
Wohl gegen deine Hunde,
Frau Mette sing ich nach meinem Hof,
Noch heut, in der Mitternachtsstunde."
Und als die Mitternachtsstunde kam,
Herr Peter hub an zu singen;
Wohl über den Fluß, wohl über den Wald
Die süßen Töne dringen.
Die Tannenbäume horchen so still,
Die Flut hört auf zu rauschen,
Am Himmel zittert der blasse Mond,
Die klugen Sterne lauschen.
Frau Mette erwacht aus ihrem Schlaf:
Wer singt vor meiner Kammer?
Sie achselt ihr Kleid, sie schreitet hinaus; -
Das ward zu großem Jammer.
Wohl durch den Wald, wohl durch den Fluß
Sie schreitet unaufhaltsam;
Herr Peter zog sie nach seinem Hof
Mit seinem Liede gewaltsam.
Und als sie morgens nach Hause kam,
Vor der Türe stand Herr Bender:
"Frau Mette, wo bist du gewesen zur Nacht?
Es triefen deine Gewänder?"
"Ich war heut Nacht am Nixenfluß,
Da hört ich prophezeien,
Es plätscherten und bespritzten mich
Die neckenden Wasserfeien."
"Am Nixenfluß ist feiner Sand,
Dort bist du nicht gegangen,
Zerrissen und blutig sind deine Füß,
Auch bluten deine Wangen."
"Ich war heut nacht im Elfenwald,
Zu schaun den Elfenreigen,
Ich hab mir verwundet Fuß und Gesicht
An Dornen und Tannenzweigen."
"Die Elfen tanzen im Monat Mai
Auf weichen Blumenfeldern,
Jetzt aber herrscht der kalte Herbst
Und heult der Wind in den Wäldern."
"Bei Peter Nilsen war ich heut nacht,
Er sang, und zaubergewaltsam
Wohl durch den Wald, wohl durch den Fluß
Es zog mich unaufhaltsam.
Sein Lied ist stark als wie der Tod,
Es lockt in Nacht und Verderben.
Noch brennt mir im Herzen die tönende Glut.
Ich weiß, jetzt muß ich sterben." -
Die Kirchentür ist schwarz behängt,
Die Trauerglocken läuten;
Das soll den jämmerlichen Tod
Der armen Frau Mette bedeuten.
Herr Bender steht vor der Leichenbahr
Und seufzt aus Herzensgrunde:
Nun hab ich verloren mein schönes Weib
Und meine treuen Hunde.
Aurora schrieb am 3.11. 1999 um 22:32:19 Uhr zu
Bewertung: 4 Punkt(e)
Alles trübe,
Nebel verschleiern meinen Verstand.
Kann nicht mehr denken,
nicht mehr sagen was ich fühle.
Tiefe dunkle Nacht über meiner Seele,
werd niemanden mehr so tief blicken lassen,
werd niemandem mehr so vertrauen.
Gehe auf einem unendlichen Pfad,
unendlich verschlungen.
Ging ihn einst zu zweit,
einst war er unendlich gerade.
Hatte mal ein Ziel,
hatte mal eine Liebe.
Lange gewartet auf den Einen ,
lange geweint um den Einzigen.
Wo sind meine Träume,
wo meine Tränen?
Alles schon geträumt,
alle schon geweint.
Leidenschafft über Verstand gesetzt??
Liebe nur gesehen wo ich es wollte???
Alles ist trübe,
kein Gedanke mehr zu fassen.
Der Geist schwebt,
alles ist gleichgültig,
alles ist wichtiger als ich.
by Aurora
Andreas Gryphius schrieb am 15.1. 1999 um 13:29:33 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Du siehst, wohin du siehst nur Eitelkeit auf Erden.
Was dieser heute baut, reist jener morgen ein:
Wo itzund Städte stehn, wird eine Wiese sein
Auf der ein Schäferskind wird spielen mit den Herden:
Was itzund prächtig blüht, soll bald zertreten werden.
Was itzt so pocht und trotzt ist Morgen Asch und Bein
Nichts ist, das ewig sei, kein Erz, kein Marmorstein.
Itzt lacht das Glück uns an, bald donnern die Beschwerden.
Der hohen Taten Ruhm muß wie ein Traum vergehn.
Soll denn das Spiel der Zeit, der leichte Mensch bestehn?
Ach! was ist alles dies, was wir für köstlich achten,
Als schlechte Nichtigkeit, als Schatten, Staub und Wind;
Als eine Wiesenblum, die man nicht wiederfind't.
Noch will was ewig ist kein einig Mensch betrachten!
----
Ein Sonett aus dem Zeitalter des Barock. Zitierte Ausgeabe: Projekt Gutenberg-DE, der Titel lautet: »Es ist alles eitel«.
8tung: Die Ausgabe des des Projekt Gutenberg-DE genügt natürlich keinerlei Ansprüchen von einem Literatur-Wissenschaftler, ist aber zum Lesen gut geeignet, da die Schreibweisen des Barock nach heutigen Normen aufgelöst worden sind.
| Einige zufällige Stichwörter |
Elvis
Erstellt am 22.1. 1999 um 15:31:29 Uhr von Mario Alex Weber, enthält 91 Texte
DummFaulEgoistischUndBöse
Erstellt am 3.9. 2003 um 00:36:14 Uhr von Liquidationsdefensive, enthält 12 Texte
Gladiator
Erstellt am 29.5. 2000 um 17:34:50 Uhr von Menstruation, enthält 49 Texte
Kirchenkritik
Erstellt am 5.4. 2005 um 00:03:04 Uhr von Heinz Pütter, enthält 10 Texte
Forstbetriebsverwalter
Erstellt am 13.4. 2002 um 11:59:37 Uhr von Rate-mal, enthält 4 Texte
|