Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 269, davon 261 (97,03%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 92 positiv bewertete (34,20%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 15.4. 1999 um 15:02:08 Uhr schrieb
Tanna über schreiben
Der neuste Text am 25.8. 2025 um 19:18:20 Uhr schrieb
Schmidt über schreiben
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 114)

am 4.10. 2003 um 16:00:41 Uhr schrieb
Wirsing901 über schreiben

am 16.5. 2015 um 14:29:30 Uhr schrieb
Carmen über schreiben

am 12.7. 2006 um 16:56:22 Uhr schrieb
Ludwich über schreiben

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Schreiben«

Dragan schrieb am 17.4. 1999 um 23:25:52 Uhr zu

schreiben

Bewertung: 5 Punkt(e)

Es gibt verzweifelte Menschen, die in ihrem Kopf ein Tohuwabohu haben und mit diesem Zustand unglücklich sind. Daraufhin schreiben sie alles auf und fühlen sich besser. Das liegt daran, daß es beim Schreiben üblich ist, nicht mehrere Buchstaben übereinander zu malen. Deswegen ist der Schreiber gezwungen, eins nach dem anderen niederzulegen, womit gleichzeitig die Gedanken geordnet werden. Hierbei wird das Schreiben zu einem Hilfsprozess des Denkens.

Insgesamt ist das meiner Ansicht nach eine Zweifelhafte Technik. Wer beispielsweise den ganzen Schreibtisch voller Papiere und Unrat hat, wird kaum damit zufrieden sein, den ganzen Plunder rechtwinklig zu den Kanten des Tisches auszurichten. Beim Schreiben werden die Gedanken nämlich nur in eine Reihenfolge gebracht. Dabei finden sich vielelicht Fehler, weil eventuell der eine Gedanke nicht zu dem eins davor paßt. Und dann denkt der Schreiber: »Ei, wie gut ist doch diese Aufschreiberei, schon wieder eine Inkonsistenz gefundenDabei liegt das ganz allein am Vorgang des Schreibens und bedeutet nicht zwingend einen Fortschritt.

Wer dazu tendiert, alles in eine Reihenfolge bringen zu wollen, der gehört auch zu der Sorte Mensch, die sofort sehen, daß Bruce Willis in der einen Einstellung eine Krawatte anhat und in der anderen nicht. Und dann finden sie den Film scheiße, weil er sich nicht an die Chronologie des Schreibens hält.

Und woher kommt das? Es liegt nur am Kultur-Terror mit Namen Buch. Diese Dinger sind eigentlich nur als Unterlage für den Fernseher zu gerbauchen, oder zum Plattdrücken von Blumen.

pumara schrieb am 2.11. 2000 um 23:42:28 Uhr zu

schreiben

Bewertung: 5 Punkt(e)

Manchmal, tief in Gedanken versunken, schreibe ich spontan etwas auf ein Blatt Papier auf, ohne mir zu überlegen, was ich da eigentlich schreibe. Wenn ich das dann lese, dann merke ich , daß das Wörter sind, die tief aus meiner Seele kommen. Solche Blätter schmeiße ich dann schnell in den Mülleimer.

hinkelchen schrieb am 26.9. 2000 um 02:46:41 Uhr zu

schreiben

Bewertung: 5 Punkt(e)

ich kann über alles schreiben am liebsten sehe ich den buchstaben dabei zu wie sie auf dem bildschirm auftauchen und sich zu wörtern entwickeln manchmal bin ich vom sinn hinterher selber überrascht. um diesen effekt kennenzulernen muss man aber schon sehr schnell tippen können sonst sind die gedanken doch vor den worten da und der überraschungseffekt ist gegessen !

Ugullugu schrieb am 29.11. 2002 um 01:21:27 Uhr zu

schreiben

Bewertung: 3 Punkt(e)

Was Kinderbuchautoren für einen Kram schreiben! Ich frag mich, wie die das machen. Nehmen die LSD? Stellen die sich in speziellen Seminaren auf die Psyche eines Kindes ein?
Ich hab gestern in einer Art Gästezimmer übernachtet, in dem sonst ein vierjähriges Kind schläft. Die Mutter ist alleinerziehend und plant offensichtlich, ihren Jonas nur mit Spielsachen aufwachsen zu lassen, mit denen sie selber vor über zwanzig Jahren rumgewurschtelt hat. Ich konnte nicht schlafen. »Memory« macht alleine keinen Spaß. Ich wollte was lesen. Da war ein Buch mit dem Titel »Wenn der Elefant kommt«. Das ging so: Der Elefant latscht über eine Wiese. Da sieht er (man muß umblättern) einen Bären. Der Bär bekommt Angst vor dem Elefanten und rennt weg, man blättert wieder um, da trifft er auf ein Krokodil. Das Krokodil rennt aus Angst vor dem Bären weg, begegnet (Umblättern) einem Wildschwein, das komischerweise einen Badeanzug anhat und natürlich flieht usw. Es endet mit einer fliehenden Maus, die wiederum den Elefanten trifft und diesen in helle Panik versetzt.
Das fand ich doof. Außerdem, bei dem ganzen Spielzeug fiel mir auf, daß der arme Jonas wahrscheinlich ein ziemlicher Außenseiter werden wird, bei dem Kram, mit dem er so spielen muß.

Jasona schrieb am 23.8. 2001 um 22:40:42 Uhr zu

schreiben

Bewertung: 3 Punkt(e)

Schreiben oder Leben?!
Kann man gut schreiben, ohne zu leben?
Und wenn man lebt, hat man dann noch die Zeit, die Muße und den Abstand, um gut zu schreiben?
Ich bin mir gar nicht sicher, ob ich das ausprobieren wollte.
Der einzige, der es meines Wissens nach geschafft hat, ist Truman Capote.
Aber der ist ja auch relativ früh gestorben; und mann, sah er fertig aus.
Bin übrigens dankbar für weitere Beispiele.

hei+co schrieb am 16.6. 2000 um 01:47:21 Uhr zu

schreiben

Bewertung: 2 Punkt(e)

politscher Charakter des Schreibens?
"Weil das Denken, das in diesem Text vollzogen wird, nicht individueller, sondern kollektiver Natur ist; weil der Prozeß des Schreibens nicht auf eine Verfestigung, auf die Vorstellung von etwas, auf eine Collage zielte, sondern auf eine Veränderung, müssen ganz bestimmte politische Bedeutungsfelder zwangsläufig hervortreten. Schreiben ist, bewußt oder unbewußt, immer politisch. Schreiben ist die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln [...]:
1. Der Unterbau (die Arbeit auf der Ebene der Signifikanten) ist der determinierende Faktor bei der Ausarbeitung des Überbaus (’Bedeutungen’), und der Leser muß sein Lesesystem umkehren, weil er zuerst mit der Oberfläche Fühlung nimmt, deren determinierende Faktoren er nicht wahrnimmt. [...] (Tel Quel, 19 - Jaques Henric- Phillipe Sollers)

Daniel Arnold schrieb am 1.5. 2001 um 04:28:15 Uhr zu

schreiben

Bewertung: 1 Punkt(e)

Daniel Arnold schrieb am 3.3. 2001 um 04:07:09 Uhr über
Fortsetzungsgeschichte

Es fängt also an, die Geschichte des Hans Buch, der sich fühlte als wäre er in einem Traum,
er konnte die Geschehnisse des letzten Abends immer noch nicht recht begreifen, denn...

Gronkor schrieb am 3.3. 2001 um 15:07:11 Uhr über
Fortsetzungsgeschichte

... er hatte ihn in einem traumähnlichen Halbschlaf, verursacht durch die exotischen
Kräutertees, mit denen Maike ihn immer überraschte, verbracht und sich mit sich selbst
verkracht.
Jetzt war guter Rat teuer. Da klopfte es an der Tür ...

Nils schrieb am 6.4. 2001 um 15:22:49 Uhr über
Fortsetzungsgeschichte

... und als Hans Buch aufmachte, stand eine merkwürdig bunt schillernde Gestalt vor ihm, die
er nicht genau fixieren konnte.
»Hallo Hanssagte die Gestalt, und Hans kam gar nicht dazu, sich zu wundern, woher die
Gestalt ihn kannte, denn er war viel zu sehr damit beschäftigt, die verwirrenden Eindrücke in
seinem Gehirn zu ordnen. Die Gestalt schien weiblich zu sein, doch ihr Aussehen veränderte
sich ständig...

doG schrieb am 7.4. 2001 um 00:46:10 Uhr über
Fortsetzungsgeschichte

...aber ganz abgesehen davon, hatte Hans Buch wirkliche sorgen: er mußte noch die
hausaufgaben erledigen, die ihm im fightclub aufgetragen worden waren...

Fjordfrisch schrieb am 7.4. 2001 um 00:52:00 Uhr über
Fortsetzungsgeschichte

dennoch

Nils schrieb am 13.4. 2001 um 14:28:41 Uhr über
Fortsetzungsgeschichte

... dennoch konnte er erkennen, daß sie irgendwie so aussah, wie er sich die alten Griechen
vorgestellt hätte.

emma schrieb am 26.4. 2001 um 18:18:05 Uhr über
Fortsetzungsgeschichte

...denn der abend war noch jung und es gab noch viel zu erleben auf dieser ach so
verlassenen rinder-farm. nicht zuletzt da er bemerkte, dass ihm seit einiger zeit ein schatten
folgte, der nicht mit seinen körperkonturen übereinstimmen konnten, denn...

Terra schrieb am 29.4. 2001 um 12:30:06 Uhr über
Fortsetzungsgeschichte

Da die alten Griechen aber nur Metaxa trinken, könnte es genausogut eine Römerin sein. Die
Römer(innen) haben aber allen Müll immer nur aus dem Fenster geworfen. Und aus dem
Fenster geworfen hat Hans Buch in seinem ganzen Leben noch nichts, nicht mal Geld. Was
sollte er nun tun, da sich die Gestalt in der Tür ständig veränderte? Da kam ihm eine Idee...
Terra schrieb am 29.4. 2001 um 12:32:59 Uhr über
Fortsetzungsgeschichte

..., denn er liebte Ideen, wenn sie gut waren. Und wenn sie nicht gut waren, dann liebte er
sie auch. Also lies er seine sich ständig verändernde Besucherin herein, die sich alsbald als
gute Fee entpuppte. »Du hast drei Wünsche frei«, sagte die Fee, und Hans wünschte sich als
erstes viel Geld, das er nun aus dem Fenster werfen konnte. Als zweites wünschte er sich
eine Brille mit Scheibenwischer. Und dann hatte er noch einen dritten Wunsch...

Terra schrieb am 29.4. 2001 um 12:33:55 Uhr über
Fortsetzungsgeschichte

...und sein dritter Wunsch, der war schon etwas ganz besonderes: Er wünschte sich eine
Fortsetzungsgeschichte...

doctorD schrieb am 29.4. 2001 um 00:59:57 Uhr über
Fortsetzungsgeschichte

Sie war eine riesige Fotze.Sie überstülpte ihn langsam und verdaute ihn genüsslich noch ehe
er sein Buch zumachte.

doctorD schrieb am 29.4. 2001 um 01:02:58 Uhr über
Fortsetzungsgeschichte

wäre er nicht von einer riesigen Fotze aufgefressen worden.

doctorD schrieb am 29.4. 2001 um 01:15:20 Uhr über
Fortsetzungsgeschichte

eine riesige Frau stand vor ihm.Eine Schlange das konnte er mit dem ersten Blick
erkennen.Eine wirkliche Schlange,eine riesengrosse Schlange.Eine wahnsinnig grosse
Schlange.Sie umwickelte ihn und verschlang ihn langsam,bis er ganz in ihrem Körper
gefangen war und allmählich verdaut wurde.

doctorD schrieb am 29.4. 2001 um 01:21:28 Uhr über
Fortsetzungsgeschichte

er war von einer riesigen Schlange aufgefressen aufgefressen worden.

doctorD schrieb am 29.4. 2001 um 01:24:21 Uhr über
Fortsetzungsgeschichte

eine riesige Schlange folgte ihm.usw.

D.Bakel schrieb am 29.4. 2001 um 01:29:15 Uhr über
Fortsetzungsgeschichte

Ohne mit der wimper zu zucken packte der punk die killer-gurke mit der kneifzange und
rettete dadurch hinkelchen hohlbein und den weiteren verlauf der fortsetzungsgeschichte.

[Flucht-Links: Killer-Gurke | Punk | Kneifzange | Hinkelchen | Hohlbein]

doctorD schrieb am 1.5. 2001 um 03:57:46 Uhr über
Fortsetzungsgeschichte

er fickte seine Nachbarin

doctorD schrieb am 1.5. 2001 um 03:59:02 Uhr über
Fortsetzungsgeschichte

er fickte seine Nachbarin

Liamara schrieb am 17.4. 1999 um 23:42:58 Uhr zu

schreiben

Bewertung: 7 Punkt(e)

Es gibt auch andere verzweifelte Menschen, die schreiben nicht, die zeichnen. Sie zeichnen das Chaos in ihrem Kopf ab, verwandeln es in wirre Bilder und finden hinterher, dass ihr Kopf viel klarer und ihre Zeichnungen einfach cool sind.

miss.s schrieb am 28.6. 1999 um 12:11:23 Uhr zu

schreiben

Bewertung: 3 Punkt(e)

schreiben ist fuer mich eine der besten moeglichkeiten, mit mir selbst in einklang zu kommen. nicht nur, weil ich vielleicht die in meinem kopf herumschwirrenden dinge ordne (das mache ich sowieso selten genug), sondern weil immer eins zum anderen fuehrt, ich auf neue gedanken komme, und meine alten beiseite raeumen kann, weil ich mich dadurch, dass ich sie aufgeschrieben habe, schon genug mit ihnen beschaeftigt habe. das gibt raum fuer neues, und schafft klarheit. (naja, manchmal verwirrt es nur noch mehr)
schwer zu beschreiben das ganze.
aber ist es nicht wundervoll, dass wir einfach gestalten und geschichten erfinden koennen, und diese durch aufschreiben auch anderen menschen nahebringen koennen? das ist das schoene an buechern, sich eine eigene realitaet schaffen zu koennen. da wird ein fernseher nie herankommen! die schrift ist schon eine grossartige erfindung, sonst koennten wir hier unsere ganzen assoziationen gar nicht los werden... leider aber reicht manchmal die sprache nicht aus, etwas auszudruecken, das wir beschreiben wollen, und wenn ich hier alles zu computer bringen wollte, was mir persoenlich das schreiben bedeutet, dann verhau ich mir morgen meine abschlusspruefung.

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