Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 378, davon 374 (98,94%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 149 positiv bewertete (39,42%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 29.11. 1999 um 23:24:19 Uhr schrieb
snake über Chaos
Der neuste Text am 13.12. 2025 um 12:55:32 Uhr schrieb
Schmidt über Chaos
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 140)

am 2.2. 2006 um 17:00:02 Uhr schrieb
Marleentje über Chaos

am 6.3. 2015 um 01:57:45 Uhr schrieb
Christine über Chaos

am 22.2. 2007 um 20:27:47 Uhr schrieb
biggi über Chaos

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Chaos«

Chery-Ann schrieb am 16.1. 2000 um 15:35:09 Uhr zu

Chaos

Bewertung: 8 Punkt(e)

Das Genie beherrscht das Chaos. in der tiefe unserer Erfahrungen glauben wir nicht an ordnung. die ausdehnung der dinge im magischen grenzbereich der liebe, des todes, der anderen erfahrung ist uns ein raetsel und stürmt unentwegt auf uns ein. Wir sollten herzkammern oeffnen, um dem verloren geglaubten einen tisch und eine schale des unentwegten zu bieten. so koennte sich unerwartetes ereignen. man meint, ein individuum zu sein, sieht, umsich schauend unzaehlige. Gibt es zahlen, grenzen und verbote und wieviele leben nur als ginge es an ihre harte substanz und vergessen doch, wie nah der unauflösbare Zustand ist.ein jeder sehe, was ihn antreibt, wohin es ihn bewegt. in der dissotiation der ereignisse wird der kern, die mulde der offenheit nicht immer erreicht. jedoch streben und ruhe in einen mittleren zustand zu heben und in lachwolken zu tanzen, ist kunst der mediation.

fitzliputzli schrieb am 15.12. 2000 um 02:12:03 Uhr zu

Chaos

Bewertung: 5 Punkt(e)

Jede analytische Betrachtung von Chaoten stößt unweigerlich auf das Problem, daß wir in Begriffen zu denken gewohnt sind, die zur Statisierung von Prozessen neigen. Dynamische Zusammenhänge, deren Verständnis wesentlich von exponentiellen oder chaotischen Entwicklungen innerhalb unterschiedlicher Zeiträume abhängen, erschließen sich unserer Vorstellung nicht bildhaft. Begriffliche Momentaufnahmen eines Chaoten müssen also stets das beängstigende Bild von Ungleichgewicht vermitteln, gleich dem unscharfen Standbild einer wild schaukelnden n-achsigen Wage, deren Organisationskeim wir im vermeintlichen Ballanceverlust nicht zu erkennen vermögen. Chaoten sind anarchistische Personwerdungen des Naturparadoxons, denn auch die Elemente der biologischen Natur verhalten sich contrasystematisch und ermöglichen erst dadurch das System. Sie sind insofern passiv, als mit ihrer Selbsterhaltungstendenz gerade die Prinzipien und Gesetze an ihnen wirksam werden, durch die der Prozeß „Natur“ definiert ist. Das Einzelelement wird also paradoxerweise gerade durch seine sich separierende Handlung integrierter Teil des Ganzen.
Ergo: Jedes autoritative Eingliedern in die Organisation produziert letztlich Chaos, während umgekehrt das Chaos ein Prozess der Autoorganisation ist. Fördern wir also nach Kräften den postmodernen Wildwuchs des Blasters und bereiten so einer Schwarmintelligenz den Weg, deren Quotient gegen Unendlich streben und deren Führung niemand je übernehmen kann, denn ihr System wird die Abwesenheit von System sein.

layla schrieb am 18.8. 2000 um 23:26:49 Uhr zu

Chaos

Bewertung: 5 Punkt(e)

ich wollte ihr eine antwort geben, sie ins herz treffen, mich mit ihr in ihrem herz treffen - doch meine gedanken waren chaos und formten sich zu einem doofen kinderkarussell mit hupenden blechautos

Microchip schrieb am 2.2. 2001 um 17:29:52 Uhr zu

Chaos

Bewertung: 4 Punkt(e)

Ich bin das Chaos.
Ich bin die Substanz, aus der eure Künstler und Wissenschaftler Dinge bauen.
Ich bin der Geist, mit dem eure Kinder und Clowns in glücklicher Anarchie lachen.
Ich bin Chaos. Ich bin lebendig und sage euch, das ihr frei seid!

(Zitat: Eris, griechische Göttin von Chaos, Disharmonie und Verwirrung)

Holger Winkler schrieb am 9.8. 2000 um 00:12:49 Uhr zu

Chaos

Bewertung: 4 Punkt(e)

Chaos wird allzugerne mit Unordnung (Entropie) verwechselt.Mein Zimmer ist zwar unordenlich, aber nicht chaotischer als sonst irgendetwas. Denn
nichtlinear ist die Welt nur im Schulbuch nicht, und daher ist im Prinzip alles chaotisch. Es macht keinen Sinn, einen Zustand (mein unordentliches Zimmer oder sonst was) als chaotisch zu bezeichen. Nur ein Verhalten (Zeitentwicklung, Evolution) kan chaotsich erfolgen.






Christine schrieb am 21.8. 2009 um 08:10:39 Uhr zu

Chaos

Bewertung: 1 Punkt(e)

heute bin ich gemeinsam mit uw groke zu einer lesung eingeladen worden. hab jetzt noch gänsehaut, wenn ich mir vorstelle, tatsächlich im selben raum wie er zu sein. da es aber unwahrscheinlich ist, dass er kommt, sobald mein name auf der gästeliste steht, habe ich dankend abgesagt. was soll´s auch? er will seine ruhe haben. seit ein paar tagen spricht mich ein franzose an. dabei kann ich kein französisch. wahrscheinlich spricht er viele an. bei facebook und bei myspace. dem muss doch auffallen, dass ich den kontakt abgelehnt habe. je schwerer es ist, uw groke zu erreichen, um so glücklicher bin ich, matuschke hören zu können. nina zu sehen tut gut, auch wenn die mimik sich im indienjahr völlig verändert hat. ich hänge an ihren augen, während sie erzählt, und freue mich über jeden blickkontakt, auch wenn tim sich inzwischen zurückzieht. nähe ... uwe schulz sagt grad »moin«. was verdammt ist glück? jemanden neben sich zu wissen, der jedes schreiben überflüssig macht? einen betreuer? einen partner? ein überich? glück ... ist nähe tatsächlich glück? und wenn, warum ist sie dann so schwer zu erreichen?

Bwana Honolulu schrieb am 27.1. 2003 um 15:52:47 Uhr zu

Chaos

Bewertung: 2 Punkt(e)

... ist NICHT Entropie. Ordnung ist Entropie. Unordnung sind Energieansammlungen so wie wir Menschen. Wir widersprechen damit dem ewigen Gesetz der Gleichmacherei der Alls, wer weiß, wie lange noch. Wenn das Universum so weitermacht, ohne in sich zusammenzufallen, dann wird es immer regelmäßiger werden, die Teilchen erreichen irgendwann einen gleichmäßigen Abstand voneinander, die Energiedichte wird überall gleich sein, und dann werden Ordnung und Stille herrschen und alles Leben wird zu Ende sein. Selbst die großen Bollwerke gegen die Entropie, die Schwarzen Löcher, werden dann verdampft sein. Und dann?
Also ist die Aussicht, das Universum könnte eines Tages sterben, indem es in sich zusammenfällt, doch gar nicht so traurig. Vielleicht kommt da wenigstens was Neues bei raus.
Hmm, irgendwie ist mir der Text zu pathetisch geworden...

Azrael schrieb am 18.6. 2000 um 22:21:30 Uhr zu

Chaos

Bewertung: 3 Punkt(e)

Ich lebe im Chaos um die Ordnung zu verstehen.
Und in der Ordnung werde ich leben um das Chaos zu verstehen.
Denn die Ordnung wird aus dem Chaos geboren und das Chaos wird aus der Ordnung geboren.

Die Zeit verändert dein Leben.
Sie ist das was wir fürchten.
Sie ist das was wir lieben.
Sie ist das was wir brauchen.

So wünsch ich allen die Zeit um Chaos und Ordnung kennenzulernen.

Sebastian ([FDF]-Azrael)

Tanna schrieb am 1.2. 2000 um 14:46:32 Uhr zu

Chaos

Bewertung: 8 Punkt(e)

Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und leer.

(»Wüst und leer« heißt auf Hebräisch »tohuwabohu«. Also Chaos.)

Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde, und die Erde war ein einziges Chaos.
Es kamen zwar noch fünf Schöpfungstage hinterher, aber das mit dem Chaos kann man dennoch heute noch gut nachvollziehen.

Bwana Honolulu schrieb am 24.1. 2003 um 10:07:46 Uhr zu

Chaos

Bewertung: 2 Punkt(e)

Chaos zeigt sich in jeder Form natürlicher Organisation, in jeder Struktur, tief drinnen in allem und allen. In menschlichem Verhalten, im Verhalten von Lebewesen im Allgemeinen, in Naturgesetzen, sogar in der Mathematik. Oft ergibt sich urplötzlich ein Schimmer von Sinn, wen man die Dinge nur aus einem anderen Blickwinkel betrachtet...
Die Positionen der Primzahlen in der fortlaufenden Reihe aller Zahlen scheint beispielsweise absolut willkürlich, unergründlich für uns Menschen, weil die Regeln einfach zu komplex sind. Wir sehen kein Muster. Oder?
Man nehme ein Stück Karopapier und setze in die Mitte die 1. In das Kästchen rechts daneben die 2, darüber die 3, links davon die 4 und links von der 4 die 5, darunter die 6 und dann, weiter diese Spiralform fortsetzend, alle anderen Zahlen, soweit man halt kommt. Und dann... streche man die Primzahlen rot an. Zuerst ergibt es nichts deutliches, aber je mehr Primzahlen man markiert, desto klarer wird es: Zuerst zeigen sich einzelne Diagonalen, dann größere Strukturen aus denselben. Irgendwo ist dort Struktur verborgen, unerwartet, überraschend. Das ist Chaos. Scheinbare Willkür offenbart ein System. Ordnung und Unordnung überwinden die Grenze und werden ein.
Natürlich läuft ein intelligentes Wesen wie der Mensch dabei Gefahr, gtewisse Paranoia zu entwickeln. Ist das alles nur Zufall? Aber der Zufall hat demnach doch System, und wer steckt hinter dem System? Und dann beginnen wir wieder nur Phantome zu sehen. Und das ist auch Chaos.

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