Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 378, davon 374 (98,94%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 149 positiv bewertete (39,42%)
Durchschnittliche Textlänge 281 Zeichen
Durchschnittliche Bewertung 0,455 Punkte, 140 Texte unbewertet.
Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 29.11. 1999 um 23:24:19 Uhr schrieb
snake über Chaos
Der neuste Text am 13.12. 2025 um 12:55:32 Uhr schrieb
Schmidt über Chaos
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 140)

am 4.6. 2004 um 00:14:18 Uhr schrieb
biggi über Chaos

am 12.2. 2016 um 14:14:29 Uhr schrieb
Christine über Chaos

am 6.9. 2020 um 12:27:49 Uhr schrieb
Christine über Chaos

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Chaos«

Tanna schrieb am 1.2. 2000 um 14:46:32 Uhr zu

Chaos

Bewertung: 7 Punkt(e)

Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und leer.

Wüst und leer« heißt auf Hebräisch »tohuwabohu«. Also Chaos.)

Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde, und die Erde war ein einziges Chaos.
Es kamen zwar noch fünf Schöpfungstage hinterher, aber das mit dem Chaos kann man dennoch heute noch gut nachvollziehen.

fitzliputzli schrieb am 15.12. 2000 um 02:12:03 Uhr zu

Chaos

Bewertung: 5 Punkt(e)

Jede analytische Betrachtung von Chaoten stößt unweigerlich auf das Problem, daß wir in Begriffen zu denken gewohnt sind, die zur Statisierung von Prozessen neigen. Dynamische Zusammenhänge, deren Verständnis wesentlich von exponentiellen oder chaotischen Entwicklungen innerhalb unterschiedlicher Zeiträume abhängen, erschließen sich unserer Vorstellung nicht bildhaft. Begriffliche Momentaufnahmen eines Chaoten müssen also stets das beängstigende Bild von Ungleichgewicht vermitteln, gleich dem unscharfen Standbild einer wild schaukelnden n-achsigen Wage, deren Organisationskeim wir im vermeintlichen Ballanceverlust nicht zu erkennen vermögen. Chaoten sind anarchistische Personwerdungen des Naturparadoxons, denn auch die Elemente der biologischen Natur verhalten sich contrasystematisch und ermöglichen erst dadurch das System. Sie sind insofern passiv, als mit ihrer Selbsterhaltungstendenz gerade die Prinzipien und Gesetze an ihnen wirksam werden, durch die der ProzeßNaturdefiniert ist. Das Einzelelement wird also paradoxerweise gerade durch seine sich separierende Handlung integrierter Teil des Ganzen.
Ergo: Jedes autoritative Eingliedern in die Organisation produziert letztlich Chaos, während umgekehrt das Chaos ein Prozess der Autoorganisation ist. Fördern wir also nach Kräften den postmodernen Wildwuchs des Blasters und bereiten so einer Schwarmintelligenz den Weg, deren Quotient gegen Unendlich streben und deren Führung niemand je übernehmen kann, denn ihr System wird die Abwesenheit von System sein.

Christine schrieb am 21.8. 2009 um 08:10:39 Uhr zu

Chaos

Bewertung: 1 Punkt(e)

heute bin ich gemeinsam mit uw groke zu einer lesung eingeladen worden. hab jetzt noch gänsehaut, wenn ich mir vorstelle, tatsächlich im selben raum wie er zu sein. da es aber unwahrscheinlich ist, dass er kommt, sobald mein name auf der gästeliste steht, habe ich dankend abgesagt. was soll´s auch? er will seine ruhe haben. seit ein paar tagen spricht mich ein franzose an. dabei kann ich kein französisch. wahrscheinlich spricht er viele an. bei facebook und bei myspace. dem muss doch auffallen, dass ich den kontakt abgelehnt habe. je schwerer es ist, uw groke zu erreichen, um so glücklicher bin ich, matuschke hören zu können. nina zu sehen tut gut, auch wenn die mimik sich im indienjahr völlig verändert hat. ich hänge an ihren augen, während sie erzählt, und freue mich über jeden blickkontakt, auch wenn tim sich inzwischen zurückzieht. nähe ... uwe schulz sagt grad »moin«. was verdammt ist glück? jemanden neben sich zu wissen, der jedes schreiben überflüssig macht? einen betreuer? einen partner? ein überich? glück ... ist nähe tatsächlich glück? und wenn, warum ist sie dann so schwer zu erreichen?

Holger Winkler schrieb am 9.8. 2000 um 00:12:49 Uhr zu

Chaos

Bewertung: 4 Punkt(e)

Chaos wird allzugerne mit Unordnung (Entropie) verwechselt.Mein Zimmer ist zwar unordenlich, aber nicht chaotischer als sonst irgendetwas. Denn
nichtlinear ist die Welt nur im Schulbuch nicht, und daher ist im Prinzip alles chaotisch. Es macht keinen Sinn, einen Zustand (mein unordentliches Zimmer oder sonst was) als chaotisch zu bezeichen. Nur ein Verhalten (Zeitentwicklung, Evolution) kan chaotsich erfolgen.






Bwana Honolulu schrieb am 27.1. 2003 um 15:52:47 Uhr zu

Chaos

Bewertung: 2 Punkt(e)

... ist NICHT Entropie. Ordnung ist Entropie. Unordnung sind Energieansammlungen so wie wir Menschen. Wir widersprechen damit dem ewigen Gesetz der Gleichmacherei der Alls, wer weiß, wie lange noch. Wenn das Universum so weitermacht, ohne in sich zusammenzufallen, dann wird es immer regelmäßiger werden, die Teilchen erreichen irgendwann einen gleichmäßigen Abstand voneinander, die Energiedichte wird überall gleich sein, und dann werden Ordnung und Stille herrschen und alles Leben wird zu Ende sein. Selbst die großen Bollwerke gegen die Entropie, die Schwarzen Löcher, werden dann verdampft sein. Und dann?
Also ist die Aussicht, das Universum könnte eines Tages sterben, indem es in sich zusammenfällt, doch gar nicht so traurig. Vielleicht kommt da wenigstens was Neues bei raus.
Hmm, irgendwie ist mir der Text zu pathetisch geworden...

HeXaChLoR schrieb am 17.7. 2000 um 15:38:50 Uhr zu

Chaos

Bewertung: 2 Punkt(e)

Eine Frage drängt sich auf: Gehört das Chaos, oder die Ordnung zu den Elementen ? Dunkelheit ist die Abwesenheit von Licht. Ist Ordnung nur die Abwesenheit von Chaos oder doch umgekehrt ? Oder gibt es nur das Chaos und die Ordnung ist dem Chaos vom Menschen künstlich aufgepfropft worden ? Oder degeneriert Ordung automatisch nach der Formel »Wichtigkeit der Auffindung des Objekts dividiert durch den Zeitraum seit der letzten Sichtung in Stunden gleich Zeit in Tagen nach der sich die Ordnung im System halbiert hat« ? Ein wirklich schrecklicher Teufelskreis.

Chery-Ann schrieb am 16.1. 2000 um 15:35:09 Uhr zu

Chaos

Bewertung: 7 Punkt(e)

Das Genie beherrscht das Chaos. in der tiefe unserer Erfahrungen glauben wir nicht an ordnung. die ausdehnung der dinge im magischen grenzbereich der liebe, des todes, der anderen erfahrung ist uns ein raetsel und stürmt unentwegt auf uns ein. Wir sollten herzkammern oeffnen, um dem verloren geglaubten einen tisch und eine schale des unentwegten zu bieten. so koennte sich unerwartetes ereignen. man meint, ein individuum zu sein, sieht, umsich schauend unzaehlige. Gibt es zahlen, grenzen und verbote und wieviele leben nur als ginge es an ihre harte substanz und vergessen doch, wie nah der unauflösbare Zustand ist.ein jeder sehe, was ihn antreibt, wohin es ihn bewegt. in der dissotiation der ereignisse wird der kern, die mulde der offenheit nicht immer erreicht. jedoch streben und ruhe in einen mittleren zustand zu heben und in lachwolken zu tanzen, ist kunst der mediation.

elfboi schrieb am 13.5. 2002 um 22:56:53 Uhr zu

Chaos

Bewertung: 1 Punkt(e)

Seit Anbeginn der Zeit haben die Menschen das Chaos verehrt und gefürchtet, die dunkle Mutter, die alles gebiert, Geschöpfe von Schönheit und Anmut ebenso wie die ungeheuerlichsten Monstren, und die auch alles, was sie geboren hat, eines Tages wieder verschlingt. Mit der Zeit hat die Furcht die Verehrung fast völlig verdrängt, während die Menschen mehr und mehr den Einflüsterungen des Graugesichts verfielen, und nun scheint es, als ob der Mensch sich anschickt, Graugesichts Werk zu tun und alles im Namen der Ordnung in einem Wald aus häßlichen grauen Kästen einzusperren, bis das gesamte Leben aus der Menschheit gewichen ist.
Laßt uns zum Chaos zurückkehren! Laßt uns die dunkle Göttin wieder lieben und verehren, auch wenn sie oft furchtbar ist!
Verwirrt die Diener des Graugesichts, wo ihr sie finden könnt! Spielt ihnen lustige Streiche, bringt ihre Ordnung in Unordnung, verstopft ihre Bürokratie mit sinnlosen Daten!
Hail Eris! All hail Discordia!

Gronkor schrieb am 20.9. 2000 um 20:16:49 Uhr zu

Chaos

Bewertung: 5 Punkt(e)

Die Tagung für nichtlineare Mathematik hieß bis 1994 »Chaos-Tage«, aber irgendwie wollten die Chaos-Mathematiker - wahrscheinlich in Unkenntnis der wahren Begebenheiten auf den Punkschen Chaostagen (so, jetzt hab' ich beide Schreibweisen) - nicht mit den Punks in einen Topf geworfen werden.
Also, ich finde, sowohl Chaos-Mathematik als auch die Chaos-Tage sind eine feine Sache!

fitzliputzli schrieb am 15.12. 2000 um 01:51:58 Uhr zu

Chaos

Bewertung: 3 Punkt(e)

Jede analytische Betrachtung von Chaoten stößt unweigerlich auf das Problem, daß wir in Begriffen zu denken gewohnt sind, die zur Statisierung von Prozessen neigen. Dynamische Zusammenhänge, deren Verständnis wesentlich von exponentiellen oder chaotischen Entwicklungen innerhalb unterschiedlicher Zeiträume abhängen, erschließen sich unserer Vorstellung nicht bildhaft. Begriffliche Momentaufnahmen eines Chaoten müssen also stets das beängstigende Bild von Ungleichgewicht vermitteln, gleich dem unscharfen Standbild einer wild schaukelnden n-achsigen Wage, deren Organisationskeim wir im vermeintlichen Ballanceverlust nicht zu erkennen vermögen. Chaoten sind anarchistische Personwerdungen des Naturparadoxons, denn auch die Elemente der biologischen Natur verhalten sich contrasystematisch und ermöglichen erst dadurch das System. Sie sind insofern passiv, als mit ihrer Selbsterhaltungstendenz gerade die Prinzipien und Gesetze an ihnen wirksam werden, durch die der ProzeßNaturdefiniert ist. Das Einzelelement wird also paradoxerweise gerade durch seine sich separierende Handlung integrierter Teil des Ganzen.
Ergo: Jedes autoritative Eingliedern in die Organisation produziert letztlich Chaos, während umgekehrt das Chaos ein Prozess der Autoorganisation ist. Fördern wir also nach Kräften den postmodernen Wildwuchs des Blasters und bereiten so einer Schwarmintelligenz den Weg, deren Quotient gegen Unendlich streben und deren Führung niemand je übernehmen wird, denn ihr System wird die Abwesenheit von System sein.

Einige zufällige Stichwörter

Schürze
Erstellt am 28.11. 2001 um 22:52:50 Uhr von wauz, enthält 32 Texte

DieseStichwortIstErschummelt
Erstellt am 27.10. 2003 um 22:58:36 Uhr von toschibar, enthält 23 Texte

BrainOS
Erstellt am 24.2. 2002 um 07:13:51 Uhr von Nils the Dark Elf, enthält 8 Texte

Isabella
Erstellt am 20.12. 2001 um 12:37:22 Uhr von Oldtimer, enthält 16 Texte

Spitzner
Erstellt am 5.3. 2019 um 15:45:23 Uhr von Christine, enthält 2 Texte


Der Assoziations-Blaster ist ein Projekt vom Assoziations-Blaster-Team (Alvar C.H. Freude und Dragan Espenschied) | 0,1934 Sek.