Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 265, davon 257 (96,98%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 92 positiv bewertete (34,72%)
Durchschnittliche Textlänge 415 Zeichen
Durchschnittliche Bewertung 0,332 Punkte, 110 Texte unbewertet.
Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 15.4. 1999 um 15:02:08 Uhr schrieb
Tanna über schreiben
Der neuste Text am 1.10. 2017 um 11:57:30 Uhr schrieb
Bernhard mit dem Batsch über schreiben
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 110)

am 29.8. 2005 um 21:47:14 Uhr schrieb
Bettina Bleistift über schreiben

am 12.7. 2006 um 16:50:20 Uhr schrieb
Siechlinde über schreiben

am 12.4. 2015 um 09:50:33 Uhr schrieb
nobbodyy über schreiben

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Schreiben«

Dragan schrieb am 17.4. 1999 um 23:25:52 Uhr zu

schreiben

Bewertung: 5 Punkt(e)

Es gibt verzweifelte Menschen, die in ihrem Kopf ein Tohuwabohu haben und mit diesem Zustand unglücklich sind. Daraufhin schreiben sie alles auf und fühlen sich besser. Das liegt daran, daß es beim Schreiben üblich ist, nicht mehrere Buchstaben übereinander zu malen. Deswegen ist der Schreiber gezwungen, eins nach dem anderen niederzulegen, womit gleichzeitig die Gedanken geordnet werden. Hierbei wird das Schreiben zu einem Hilfsprozess des Denkens.

Insgesamt ist das meiner Ansicht nach eine Zweifelhafte Technik. Wer beispielsweise den ganzen Schreibtisch voller Papiere und Unrat hat, wird kaum damit zufrieden sein, den ganzen Plunder rechtwinklig zu den Kanten des Tisches auszurichten. Beim Schreiben werden die Gedanken nämlich nur in eine Reihenfolge gebracht. Dabei finden sich vielelicht Fehler, weil eventuell der eine Gedanke nicht zu dem eins davor paßt. Und dann denkt der Schreiber: »Ei, wie gut ist doch diese Aufschreiberei, schon wieder eine Inkonsistenz gefundenDabei liegt das ganz allein am Vorgang des Schreibens und bedeutet nicht zwingend einen Fortschritt.

Wer dazu tendiert, alles in eine Reihenfolge bringen zu wollen, der gehört auch zu der Sorte Mensch, die sofort sehen, daß Bruce Willis in der einen Einstellung eine Krawatte anhat und in der anderen nicht. Und dann finden sie den Film scheiße, weil er sich nicht an die Chronologie des Schreibens hält.

Und woher kommt das? Es liegt nur am Kultur-Terror mit Namen Buch. Diese Dinger sind eigentlich nur als Unterlage für den Fernseher zu gerbauchen, oder zum Plattdrücken von Blumen.

Liamara schrieb am 17.4. 1999 um 23:42:58 Uhr zu

schreiben

Bewertung: 7 Punkt(e)

Es gibt auch andere verzweifelte Menschen, die schreiben nicht, die zeichnen. Sie zeichnen das Chaos in ihrem Kopf ab, verwandeln es in wirre Bilder und finden hinterher, dass ihr Kopf viel klarer und ihre Zeichnungen einfach cool sind.

Salamander schrieb am 23.5. 2000 um 13:34:18 Uhr zu

schreiben

Bewertung: 4 Punkt(e)

Abschied von der Schreibmaschine



Das Geklapper eines Büros oder einer Amtsstube ist noch in Erinnerung, und wenn man das selten gewordene Vergnügen hat, wieder einmal eine richtige Schreibmaschine zu hören, kann einen eine seltsame Mischung aus Wehmut, Befremden und Nostalgie beschleichen. Wer sich vielleicht auch noch darauf eingelassen hat, die Prüfungsarbeit zum Abschluß seines Studiums auf einer Schreibmaschine zu verfassen, weiß, aus welchem Holz man sein Werk herausgearbeitet hat und wie handwerklich die Abfassung stellenweise war.

Die Norm ist heutzutage der Computer, und der Wandel vom einen zum anderen Schreibgerät wurde nicht ohne Geburtswehen vollzogen. So war in einem Artikel, den im letzten Sommer Jürgen Dahl für die ZEIT schrieb, davon zu lesen, welcher Kulturverlust mit der Einführung des Computers verbunden ist, und an anderer Stelle hörte man gar aus dem Anschlag einer richtigen Schreibmaschine den Es-Dur-Akkord der Lebensfreude. Dahl jedenfalls zeigt schlüssig, daß ein mit der Maschine geschriebener Text besser ist, weil er auf diese Weise möglicherweise besser überlegt und durch mehrmaliges Abschreiben gleichsam wie ein Teig gründlich durchgeknetet ist, und tatsächlich gaben auch mir die gelegentlichen Tippex-Pausen beim Schreiben meiner Abschlußarbeit willkommene Gelegenheit, zu überlegen, was eigentlich im Satz stehen soll.

Der Computer hingegen verleitet zum Heruntertippen von Textbausteinen, die man am Bildschirm beliebig ändern, zerstückeln, vermischen und kombinieren kann, und das Resultat zeigt zuweilen noch deutlich die Nahtstellen, wo sich der eingeschobene Textbaustein nicht recht heimisch fühlt. Die Möglichkeit, einen Text im Nachhinein hier und dort zu verändern, kann praktisch sein, erzeugt jedoch fast immer nur Flickwerk. Das Geschriebene muß ein Fluß der Gedanken sein, und da wird man mit Umstellungen und Eingriffen eher Schaden anrichten als das Werk verbessern. Das Verschwinden des letzten Rests an Handwerklichkeit beim Schreiben trägt zum Entfremden des Autors von seinem Werk bei.

Ein besonderer Vorteil der Schreibmaschine ist vor allem ihre Unabhängigkeit und Robustheit. Solange das Farbband hält, funktioniert sie immer und überall, sie braucht keinen Strom, und das Geschriebene ist ein gegenständliches Erzeugnis, das nichtabstürzenodergelöscht werdenkann. Dies sind Aspekte, die das Arbeiten mit der Schreibmaschine in den Augen Ihrer Befürworter zu einer Kulturtechnik erheben, die alles andere als anachronistisch ist und zu guten Ergebnissen führt. Was bisher noch keine Erwähnung fand, ist die gute Schule, die die Schreibmaschine ihrem Besitzer beschert. Wer den Computer benutzt, vorher jedoch Erfahrungen mit der Schreibmaschine gesammelt hat und sie vielleicht weiterhin nebenher benutzt, wird auf bessere Resultate hoffen dürfen, da sich notwendigerweise bei der alten Technik der Text zunächst im Geist des Autors wie in einem Reservoir ansammelt und erst dann gegenständlich wird.

Das Schreiben auf einer modernen Computertastatur entledigt den Verfasser dieser Gedankenschleuse: Alles kann sich ungeprüft in all seiner Dumm- und Fehlerhaftigkeit in eine Datei ergießen, die dann möglicherweise in dieser rohen Form abgegeben wird. Wer mit dieser Technik aufwächst, wird hart arbeiten müssen.

Der Verkauf eines Gegenstandes zielt schon lange darauf ab, daß der Käufer möglichst bald noch etwas anderes kaufen muß und kaum Reparaturmöglichkeiten hat. Die Tastatur eines Computers wird eher ausgetauscht denn repariert, ein technisches Gerät benötigt heutzutage Strom, und ein brandneues Textverarbeitungsprogramm ist nach zwei Jahren schon völlig veraltet. Diese Nebenkosten machen den eigentlichen Gewinn am Produkt aus. Dabei wird vergessen, daß man auch heute noch Firmen finden kann, die einem für wenig Geld ein ß-Zeichen in die Schreibmaschine hineinlöten. Besonders diejenigen, die sich für ihren Computer alle paar Jahre ein neues Anwenderprogramm, ein „Setup“ oder den neuestenVirenscanner“ zulegen müssen, sind plötzlich etwas bedrückt, wenn sie hören, daß mit einer Schreibmaschine ein Text heute so gut und zuverlässig geschrieben werden kann wie in zwanzig Jahren, und das ganz ohne Strom.

Es gibt jedoch einige Vorteile des Computers, die die Schreibmaschine nun einmal nicht bietet, und dazu gehört vor allem die wirklich leichte Verarbeitung, Vervielfältigung und der Transport von Schrift. Die Möglichkeiten des Computers liegen in seiner Vernetzungsmöglichkeit, im blitzschnellen Zugriff auf irgendwelche Dinge, die man aus gewaltigen Datenmengen heraussuchen möchte, in der gleichsam fabrikmäßigen Verarbeitung eines Briefes und einer Anschriftenkartei zu einem großen Stapel fertig adressierter Serienbriefe und dergleichen mehr. Gerade bei Verzeichnissen, Karteien und Katalogen hat der Computer große Vorteile und Erleichterungen gebracht. Während man beispielsweise für ein Buch in jeder Bibliothek, in der es vorhanden war, ehedem einige Katalogkarten mit der Schreibmaschine geschrieben hat, so wird dieser Text heute nur noch einmal eingegeben und ist dann gleichzeitig in vierundzwanzig österreichischen Bibliotheken verfügbar. Und der Benutzer muß nicht mehr mit komplizierten Katalogisierungsregeln kämpfen, sondern hat zum Beispiel die Möglichkeit, einen bestimmten Autor in Verknüpfung mit einem bestimmten Erscheinungsort zu suchen.

Die Nostalgiker, die den Computer an der Schreibmaschine messen, reduzieren den Vergleich auf die Funktion des reinen Schreibens für literarische Zwecke, und da schneidet die Maschine sicher besser ab. Wer lange am Computer arbeitet, wird vielleicht zwischen dem blassen Geflimmer des Bildschirmes und dem monotonen Kunststoffklang der Tastatur, wo es kein „Sssst—“ und keinPing!“ gibt, an den rustikalen Klangkörper einer Olympia oder Adler zurückdenken, und es ist nur eine Frage der Zeit, wann man für seinen Computer die Software bekommt, die ihn zu dieser Musik befähigen wird. „Typesound 2.0wird soetwas vielleicht heißen. Und es wird all diejenigen lächerlich machen, die im ersten Eifer die Schreibmaschinen auf den Müll geworfen und sich der neuen Technik unterworfen haben.

Dabei wird zweierlei vergessen. Als vor gut hundert Jahren die Schreibmaschine ihren Siegeszug begann, wurde sie genauso angefeindet, wie später der Computer. Von Entfremdung des Autors von seinem Werk war die Rede, wenn man die Buchstaben nur noch eintippen würde, statt sie weiterhin mit der Stahlfeder zu schreiben. Als dann um 1920 die ersten Füllhalter aufkamen, hatte man sich an die Schreibmaschine einigermaßen gewöhnt, lehnte nun aber das neue Schreibgerät ab, weil es keine Haar- und Schattenstriche ermöglichte, wie die Stahlfeder. Schreibmaschine und Füllhalter brachten damals große Erleichterungen und bessere Möglichkeiten, zum Beispiel die Unabhängigkeit vom Tintenfaß. Abgelehnt wurde übrigens auch der Kugelschreiber, der in den Anfangszeiten allerdings auch ein fürchterliches Schriftbild erzeugte. Bis heute ist er noch heftigen Angriffen ausgesetzt, weil er der Ausbildung einer sauberen und lockeren Handschrift entgegenwirkt.

Das Zweite, was man bei aller Trauer leicht übersieht, ist die prinzipielle Konsequenz in der Entwicklung von der Handschrift über die Schreibmaschine zum Computer. Einen Buchstaben durch Knopfdruck zu erzeugen, also nicht mehr selbst zu schreiben, sondern von einer Maschine schreiben zu lassen, ist bereits mit der Schreibmaschine eingeführt worden, nicht erst mit dem Computer. Einen Text in mechanisch handhabbare Elemente zu zerkleinern, die vom Autor sinnvoll aneinandergereiht werden können, ebenfalls. Daher ist der Computer als logische Weiterführung des Weges zu sehen, der mit der Schreibmaschine beschritten wurde, und wer den Computer ablehnt, muß daher auch die Schreibmaschine ablehnen. Die Feuilletonisten, die heute das Wehklagen über das Ende einer Kulturtechnik anstimmen, nur weil sie ihre Texte auf Diskette einreichen müssen, hätten vor hundert Jahren ähnliches über das Ende der Stahlfeder geschrieben. Sie vergessen, daß sie ihre Texte über die Telephonleitung in die Redaktion einspielen können, daß sie sie leicht transportieren, billig verschicken und platzsparend archivieren können und daß jeder Transfer geschieht, ohne daß sich auch nur ein einziger Fehler in den Text einschleicht.

Die Verfechter der Schreibmaschine beklagen, ihre Texte nicht als Typoskript abgeben zu können. Doch mittlerweile hat der Computer lesen gelernt und man kann ihm auch ein Typoskript geben, das er sorgfältig liest. Und er hat sogar hören gelernt. Und aus allem, was man ihm an Texten gibt, macht er gefällige Textbilder, die allesamt typographisch nicht in Ordnung sind, aber so aussehen wollen, als seien sie handgesetzt. Und das in Textschriften, die es zwar in ungeheurer Menge gibt, von denen aber immer wieder dieselben vier oder fünf auftauchen, am liebsten „Times New Roman“, von der nicht einmal ein halbes Prozent der Benutzer wissen dürfte, seit wann es sie gibt und zu welcher Gruppe von Schriften sie gehört.

Daran wird das eigentliche Problem des Computers deutlich: die Nachmacherei und die Gleichmacherei. Nachmacherei, weil der Computer den handgesetzten und im Buchdruck vervielfältigten Text nachahmt, ohne seine Wesensmerkmale zu haben. Ein gesetzter Text ist im Idealfall nach dem geschulten Augenmaß eines erfahrenen Typographen ausgeglichen und daher nicht nur im Gesamtbild schön, sondern auch als Text angenehm und flüssig zu lesen. Der Ausgleich der Zwischenräume zwischen Buchstaben und Wörtern erfolgt beim Computer nach einigen mehr oder weniger schlauen Standardregeln, wobei der optische Gesamteindruck ebenso unberücksichtigt bleibt wie die Tatsache, daß etwas, das ein Mensch lesen soll, auch von einem Menschen gesetzt sein sollte. Grobe Fehler bei kleineren Schriftgraden seien nur am Rande erwähnt. Die Gleichmacherei liegt in der bereits erwähnten Tatsache, daß heute kaum Unterschiede zwischen verschiedenen Texterzeugnissen zu erkennen sind. Alle verwenden üblicherweise dieselbe Schrift in denselben Größen mit demselben Zeilenabstand, und die Drucker geben die gleichartigen Texte in optischer Gleichförmigkeit wieder.

Die Schreibmaschine bietet überhaupt keine Typographie, sondern normalerweise sechzig gleich breite Felder pro Zeile, und das macht sie in dieser Hinsicht sympathisch. Sie gibt eine Typographie nämlich im Gegensatz zum Computer gar nicht erst vor. Und abgesehen von der wirklich gleichförmigen und standardisierten „Pica“-Schreibmaschinenschrift gab es in der Anfangszeit dieser Geräte auch noch einige andere Schriften, später gab es sogar Frakturschriften auf Schreibmaschine, und gegen Ende der Entwicklung tauchten sehr»technische«, kantige Schriften neben sehr ansprechenden Typenrad- und Kugelkopfschriften auf. Zumeist schreibt man „Pica“, wenn man sich einer Schreibmaschine bedient, und darin liegt wie beim Computer eine deutliche Gleichförmigkeit.

Gegentrends werden spürbar, wenn etwa restaurierte und funktionstüchtige Schreibmaschinen im gehobenen Versandhandel auftauchen und die etwas snobistische Erklärung: „Computer? — Damit habe ich überhaupt nichts zu tun!“ bei einigen Geschichts- oder Philosophiestudenten seit kurzer Zeit besonders schick ist. Manche Schriftsteller haben sich dazu bekannt, einige Schreibmaschinen in Ölpapier verpackt und im Keller eingelagert zu haben. Der Irrwitz dieser Ansätze zeigt, daß die Schreibmaschinenkultur sich mitten in der Agonie befindet. Mit der Restaurierung von Schreibmaschinen Arbeitsplätze zu sichern, ist sinnvoll und gut, doch wird man damit nicht die „Kulturtechnik“ des Maschinenschreibens über den Wirbelwind der Computertechnologien hinwegretten können, wenn nicht der Wert der Schreibmaschine allmählich auch wieder im kleinen Büro, im Privathaushalt und auf der Amtsstube erkannt wird und vor allem die Hersteller endlich wieder vernünftige, stabile Geräte anbieten. Und selbstverständlich wird der blasierte Philosoph, der mit seiner Rückwärtsgewandtheit kokettiert, bei der ersten Literatursuche sehr wohl am Computer sitzen, wenn er zu ernsthaften Ergebnissen gelangen will.

Wer Kulturtechniken zu nutzen und anzuwenden gedenkt, wird allen Errungenschaften ihren sinnvollen Platz zuweisen. Man braucht sich nicht von seiner Schreibmaschine zu trennen, wenn man sich einen Computer besorgt, wie man sich auch nicht bei Anschaffung einer Schreibmaschine von seinem Füllhalter, bei Anschaffung eines Füllhalters von seiner Stahlfeder, bei Anschaffung einer Stahlfeder von seinem Gänsekiel, bei Anschaffung eines Gänsekiels von seiner Rohrfeder, bei Anschaffung einer Rohrfeder von Diptychon und Stylus und bei Anschaffung letzterer von Hammer und Meißel zu trennen brauchte.

Ugullugu schrieb am 29.11. 2002 um 01:21:27 Uhr zu

schreiben

Bewertung: 3 Punkt(e)

Was Kinderbuchautoren für einen Kram schreiben! Ich frag mich, wie die das machen. Nehmen die LSD? Stellen die sich in speziellen Seminaren auf die Psyche eines Kindes ein?
Ich hab gestern in einer Art Gästezimmer übernachtet, in dem sonst ein vierjähriges Kind schläft. Die Mutter ist alleinerziehend und plant offensichtlich, ihren Jonas nur mit Spielsachen aufwachsen zu lassen, mit denen sie selber vor über zwanzig Jahren rumgewurschtelt hat. Ich konnte nicht schlafen. »Memory« macht alleine keinen Spaß. Ich wollte was lesen. Da war ein Buch mit dem Titel »Wenn der Elefant kommt«. Das ging so: Der Elefant latscht über eine Wiese. Da sieht er (man muß umblättern) einen Bären. Der Bär bekommt Angst vor dem Elefanten und rennt weg, man blättert wieder um, da trifft er auf ein Krokodil. Das Krokodil rennt aus Angst vor dem Bären weg, begegnet (Umblättern) einem Wildschwein, das komischerweise einen Badeanzug anhat und natürlich flieht usw. Es endet mit einer fliehenden Maus, die wiederum den Elefanten trifft und diesen in helle Panik versetzt.
Das fand ich doof. Außerdem, bei dem ganzen Spielzeug fiel mir auf, daß der arme Jonas wahrscheinlich ein ziemlicher Außenseiter werden wird, bei dem Kram, mit dem er so spielen muß.

Lonster schrieb am 30.6. 2013 um 11:50:50 Uhr zu

schreiben

Bewertung: 2 Punkt(e)

Es gibt so Tage, an denen einfach alles passt.
An denen man einfach glücklich ist, mit der Situation, und wie sich alles so die letzten beiden Jahre so ergeben hat. An denen man am Liebsten der ganzen Welt zeigen möchte, wie lieb man sie hat, wie man am Liebsten die Sonne umarmen würde und Sommer feiern.

Und dann gibt es Tage, an denen ist der Himmel grau, die Welt grau, die Gedanken grau.

Und obwohl ich die Sonne liebe, den Sommer liebe, das Glück und das Gefühl die Welt umarmen zu wollen liebe, liebe ich diese grauen Tage, denn an denen kann ich schreiben, an denen bin ich inspiriert!

Dann schreibe ich von all dem, das ich so liebe: Vom kitzelnden Sonnenschein auf der Haut, vom Sommer und vom barfuß durch die Straßen laufen und den warmen Boden zu spüren, vom Grillen mit Freunden, vom See und von dem Glück, das mir die letzten beiden Jahre so fern von der Heimat wiederfahren ist.

Daniel Arnold schrieb am 1.5. 2001 um 04:28:15 Uhr zu

schreiben

Bewertung: 1 Punkt(e)

Daniel Arnold schrieb am 3.3. 2001 um 04:07:09 Uhr über
Fortsetzungsgeschichte

Es fängt also an, die Geschichte des Hans Buch, der sich fühlte als wäre er in einem Traum,
er konnte die Geschehnisse des letzten Abends immer noch nicht recht begreifen, denn...

Gronkor schrieb am 3.3. 2001 um 15:07:11 Uhr über
Fortsetzungsgeschichte

... er hatte ihn in einem traumähnlichen Halbschlaf, verursacht durch die exotischen
Kräutertees, mit denen Maike ihn immer überraschte, verbracht und sich mit sich selbst
verkracht.
Jetzt war guter Rat teuer. Da klopfte es an der Tür ...

Nils schrieb am 6.4. 2001 um 15:22:49 Uhr über
Fortsetzungsgeschichte

... und als Hans Buch aufmachte, stand eine merkwürdig bunt schillernde Gestalt vor ihm, die
er nicht genau fixieren konnte.
»Hallo Hanssagte die Gestalt, und Hans kam gar nicht dazu, sich zu wundern, woher die
Gestalt ihn kannte, denn er war viel zu sehr damit beschäftigt, die verwirrenden Eindrücke in
seinem Gehirn zu ordnen. Die Gestalt schien weiblich zu sein, doch ihr Aussehen veränderte
sich ständig...

doG schrieb am 7.4. 2001 um 00:46:10 Uhr über
Fortsetzungsgeschichte

...aber ganz abgesehen davon, hatte Hans Buch wirkliche sorgen: er mußte noch die
hausaufgaben erledigen, die ihm im fightclub aufgetragen worden waren...

Fjordfrisch schrieb am 7.4. 2001 um 00:52:00 Uhr über
Fortsetzungsgeschichte

dennoch

Nils schrieb am 13.4. 2001 um 14:28:41 Uhr über
Fortsetzungsgeschichte

... dennoch konnte er erkennen, daß sie irgendwie so aussah, wie er sich die alten Griechen
vorgestellt hätte.

emma schrieb am 26.4. 2001 um 18:18:05 Uhr über
Fortsetzungsgeschichte

...denn der abend war noch jung und es gab noch viel zu erleben auf dieser ach so
verlassenen rinder-farm. nicht zuletzt da er bemerkte, dass ihm seit einiger zeit ein schatten
folgte, der nicht mit seinen körperkonturen übereinstimmen konnten, denn...

Terra schrieb am 29.4. 2001 um 12:30:06 Uhr über
Fortsetzungsgeschichte

Da die alten Griechen aber nur Metaxa trinken, könnte es genausogut eine Römerin sein. Die
Römer(innen) haben aber allen Müll immer nur aus dem Fenster geworfen. Und aus dem
Fenster geworfen hat Hans Buch in seinem ganzen Leben noch nichts, nicht mal Geld. Was
sollte er nun tun, da sich die Gestalt in der Tür ständig veränderte? Da kam ihm eine Idee...
Terra schrieb am 29.4. 2001 um 12:32:59 Uhr über
Fortsetzungsgeschichte

..., denn er liebte Ideen, wenn sie gut waren. Und wenn sie nicht gut waren, dann liebte er
sie auch. Also lies er seine sich ständig verändernde Besucherin herein, die sich alsbald als
gute Fee entpuppte. »Du hast drei Wünsche frei«, sagte die Fee, und Hans wünschte sich als
erstes viel Geld, das er nun aus dem Fenster werfen konnte. Als zweites wünschte er sich
eine Brille mit Scheibenwischer. Und dann hatte er noch einen dritten Wunsch...

Terra schrieb am 29.4. 2001 um 12:33:55 Uhr über
Fortsetzungsgeschichte

...und sein dritter Wunsch, der war schon etwas ganz besonderes: Er wünschte sich eine
Fortsetzungsgeschichte...

doctorD schrieb am 29.4. 2001 um 00:59:57 Uhr über
Fortsetzungsgeschichte

Sie war eine riesige Fotze.Sie überstülpte ihn langsam und verdaute ihn genüsslich noch ehe
er sein Buch zumachte.

doctorD schrieb am 29.4. 2001 um 01:02:58 Uhr über
Fortsetzungsgeschichte

wäre er nicht von einer riesigen Fotze aufgefressen worden.

doctorD schrieb am 29.4. 2001 um 01:15:20 Uhr über
Fortsetzungsgeschichte

eine riesige Frau stand vor ihm.Eine Schlange das konnte er mit dem ersten Blick
erkennen.Eine wirkliche Schlange,eine riesengrosse Schlange.Eine wahnsinnig grosse
Schlange.Sie umwickelte ihn und verschlang ihn langsam,bis er ganz in ihrem Körper
gefangen war und allmählich verdaut wurde.

doctorD schrieb am 29.4. 2001 um 01:21:28 Uhr über
Fortsetzungsgeschichte

er war von einer riesigen Schlange aufgefressen aufgefressen worden.

doctorD schrieb am 29.4. 2001 um 01:24:21 Uhr über
Fortsetzungsgeschichte

eine riesige Schlange folgte ihm.usw.

D.Bakel schrieb am 29.4. 2001 um 01:29:15 Uhr über
Fortsetzungsgeschichte

Ohne mit der wimper zu zucken packte der punk die killer-gurke mit der kneifzange und
rettete dadurch hinkelchen hohlbein und den weiteren verlauf der fortsetzungsgeschichte.

[Flucht-Links: Killer-Gurke | Punk | Kneifzange | Hinkelchen | Hohlbein]

doctorD schrieb am 1.5. 2001 um 03:57:46 Uhr über
Fortsetzungsgeschichte

er fickte seine Nachbarin

doctorD schrieb am 1.5. 2001 um 03:59:02 Uhr über
Fortsetzungsgeschichte

er fickte seine Nachbarin

hinkelchen schrieb am 26.9. 2000 um 02:46:41 Uhr zu

schreiben

Bewertung: 5 Punkt(e)

ich kann über alles schreiben am liebsten sehe ich den buchstaben dabei zu wie sie auf dem bildschirm auftauchen und sich zu wörtern entwickeln manchmal bin ich vom sinn hinterher selber überrascht. um diesen effekt kennenzulernen muss man aber schon sehr schnell tippen können sonst sind die gedanken doch vor den worten da und der überraschungseffekt ist gegessen !

miss.s schrieb am 28.6. 1999 um 12:11:23 Uhr zu

schreiben

Bewertung: 3 Punkt(e)

schreiben ist fuer mich eine der besten moeglichkeiten, mit mir selbst in einklang zu kommen. nicht nur, weil ich vielleicht die in meinem kopf herumschwirrenden dinge ordne (das mache ich sowieso selten genug), sondern weil immer eins zum anderen fuehrt, ich auf neue gedanken komme, und meine alten beiseite raeumen kann, weil ich mich dadurch, dass ich sie aufgeschrieben habe, schon genug mit ihnen beschaeftigt habe. das gibt raum fuer neues, und schafft klarheit. (naja, manchmal verwirrt es nur noch mehr)
schwer zu beschreiben das ganze.
aber ist es nicht wundervoll, dass wir einfach gestalten und geschichten erfinden koennen, und diese durch aufschreiben auch anderen menschen nahebringen koennen? das ist das schoene an buechern, sich eine eigene realitaet schaffen zu koennen. da wird ein fernseher nie herankommen! die schrift ist schon eine grossartige erfindung, sonst koennten wir hier unsere ganzen assoziationen gar nicht los werden... leider aber reicht manchmal die sprache nicht aus, etwas auszudruecken, das wir beschreiben wollen, und wenn ich hier alles zu computer bringen wollte, was mir persoenlich das schreiben bedeutet, dann verhau ich mir morgen meine abschlusspruefung.

nienor schrieb am 25.4. 2000 um 10:32:30 Uhr zu

schreiben

Bewertung: 3 Punkt(e)

Schreiben ist fast eine Meditatonsuebung. Man hat es so automatisiert, dass man sich selbst dabei zusehen und seine Gedanken schweifen lassen kann

Einige zufällige Stichwörter

Geheimzahl
Erstellt am 7.6. 2004 um 01:39:22 Uhr von 2354, enthält 10 Texte

Hazi-Hammanachti
Erstellt am 29.11. 2005 um 02:50:45 Uhr von mcnep, enthält 5 Texte

Greifswald
Erstellt am 6.9. 2005 um 18:09:04 Uhr von Aeronaut, enthält 19 Texte

Grillabend
Erstellt am 21.6. 2011 um 12:52:34 Uhr von Nasse Hure, enthält 6 Texte

IchWillDichBerühren
Erstellt am 12.10. 2008 um 20:11:11 Uhr von Christine, enthält 7 Texte


Der Assoziations-Blaster ist ein Projekt vom Assoziations-Blaster-Team (Alvar C.H. Freude und Dragan Espenschied) | 0,0367 Sek.
E-Mails sammelnde Stinke-Spammer: Fresst das! | Tolle E-Mail-Adressen