Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Schreiben«
Dragan schrieb am 17.4. 1999 um 23:25:52 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
Es gibt verzweifelte Menschen, die in ihrem Kopf ein Tohuwabohu haben und mit diesem Zustand unglücklich sind. Daraufhin schreiben sie alles auf und fühlen sich besser. Das liegt daran, daß es beim Schreiben üblich ist, nicht mehrere Buchstaben übereinander zu malen. Deswegen ist der Schreiber gezwungen, eins nach dem anderen niederzulegen, womit gleichzeitig die Gedanken geordnet werden. Hierbei wird das Schreiben zu einem Hilfsprozess des Denkens.
Insgesamt ist das meiner Ansicht nach eine Zweifelhafte Technik. Wer beispielsweise den ganzen Schreibtisch voller Papiere und Unrat hat, wird kaum damit zufrieden sein, den ganzen Plunder rechtwinklig zu den Kanten des Tisches auszurichten. Beim Schreiben werden die Gedanken nämlich nur in eine Reihenfolge gebracht. Dabei finden sich vielelicht Fehler, weil eventuell der eine Gedanke nicht zu dem eins davor paßt. Und dann denkt der Schreiber: »Ei, wie gut ist doch diese Aufschreiberei, schon wieder eine Inkonsistenz gefunden!« Dabei liegt das ganz allein am Vorgang des Schreibens und bedeutet nicht zwingend einen Fortschritt.
Wer dazu tendiert, alles in eine Reihenfolge bringen zu wollen, der gehört auch zu der Sorte Mensch, die sofort sehen, daß Bruce Willis in der einen Einstellung eine Krawatte anhat und in der anderen nicht. Und dann finden sie den Film scheiße, weil er sich nicht an die Chronologie des Schreibens hält.
Und woher kommt das? Es liegt nur am Kultur-Terror mit Namen Buch. Diese Dinger sind eigentlich nur als Unterlage für den Fernseher zu gerbauchen, oder zum Plattdrücken von Blumen.
Daniel Arnold schrieb am 1.5. 2001 um 04:28:15 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Daniel Arnold schrieb am 3.3. 2001 um 04:07:09 Uhr über
Fortsetzungsgeschichte
Es fängt also an, die Geschichte des Hans Buch, der sich fühlte als wäre er in einem Traum,
er konnte die Geschehnisse des letzten Abends immer noch nicht recht begreifen, denn...
Gronkor schrieb am 3.3. 2001 um 15:07:11 Uhr über
Fortsetzungsgeschichte
... er hatte ihn in einem traumähnlichen Halbschlaf, verursacht durch die exotischen
Kräutertees, mit denen Maike ihn immer überraschte, verbracht und sich mit sich selbst
verkracht.
Jetzt war guter Rat teuer. Da klopfte es an der Tür ...
Nils schrieb am 6.4. 2001 um 15:22:49 Uhr über
Fortsetzungsgeschichte
... und als Hans Buch aufmachte, stand eine merkwürdig bunt schillernde Gestalt vor ihm, die
er nicht genau fixieren konnte.
»Hallo Hans,« sagte die Gestalt, und Hans kam gar nicht dazu, sich zu wundern, woher die
Gestalt ihn kannte, denn er war viel zu sehr damit beschäftigt, die verwirrenden Eindrücke in
seinem Gehirn zu ordnen. Die Gestalt schien weiblich zu sein, doch ihr Aussehen veränderte
sich ständig...
doG schrieb am 7.4. 2001 um 00:46:10 Uhr über
Fortsetzungsgeschichte
...aber ganz abgesehen davon, hatte Hans Buch wirkliche sorgen: er mußte noch die
hausaufgaben erledigen, die ihm im fightclub aufgetragen worden waren...
Fjordfrisch schrieb am 7.4. 2001 um 00:52:00 Uhr über
Fortsetzungsgeschichte
dennoch
Nils schrieb am 13.4. 2001 um 14:28:41 Uhr über
Fortsetzungsgeschichte
... dennoch konnte er erkennen, daß sie irgendwie so aussah, wie er sich die alten Griechen
vorgestellt hätte.
emma schrieb am 26.4. 2001 um 18:18:05 Uhr über
Fortsetzungsgeschichte
...denn der abend war noch jung und es gab noch viel zu erleben auf dieser ach so
verlassenen rinder-farm. nicht zuletzt da er bemerkte, dass ihm seit einiger zeit ein schatten
folgte, der nicht mit seinen körperkonturen übereinstimmen konnten, denn...
Terra schrieb am 29.4. 2001 um 12:30:06 Uhr über
Fortsetzungsgeschichte
Da die alten Griechen aber nur Metaxa trinken, könnte es genausogut eine Römerin sein. Die
Römer(innen) haben aber allen Müll immer nur aus dem Fenster geworfen. Und aus dem
Fenster geworfen hat Hans Buch in seinem ganzen Leben noch nichts, nicht mal Geld. Was
sollte er nun tun, da sich die Gestalt in der Tür ständig veränderte? Da kam ihm eine Idee...
Terra schrieb am 29.4. 2001 um 12:32:59 Uhr über
Fortsetzungsgeschichte
..., denn er liebte Ideen, wenn sie gut waren. Und wenn sie nicht gut waren, dann liebte er
sie auch. Also lies er seine sich ständig verändernde Besucherin herein, die sich alsbald als
gute Fee entpuppte. »Du hast drei Wünsche frei«, sagte die Fee, und Hans wünschte sich als
erstes viel Geld, das er nun aus dem Fenster werfen konnte. Als zweites wünschte er sich
eine Brille mit Scheibenwischer. Und dann hatte er noch einen dritten Wunsch...
Terra schrieb am 29.4. 2001 um 12:33:55 Uhr über
Fortsetzungsgeschichte
...und sein dritter Wunsch, der war schon etwas ganz besonderes: Er wünschte sich eine
Fortsetzungsgeschichte...
doctorD schrieb am 29.4. 2001 um 00:59:57 Uhr über
Fortsetzungsgeschichte
Sie war eine riesige Fotze.Sie überstülpte ihn langsam und verdaute ihn genüsslich noch ehe
er sein Buch zumachte.
doctorD schrieb am 29.4. 2001 um 01:02:58 Uhr über
Fortsetzungsgeschichte
wäre er nicht von einer riesigen Fotze aufgefressen worden.
doctorD schrieb am 29.4. 2001 um 01:15:20 Uhr über
Fortsetzungsgeschichte
eine riesige Frau stand vor ihm.Eine Schlange das konnte er mit dem ersten Blick
erkennen.Eine wirkliche Schlange,eine riesengrosse Schlange.Eine wahnsinnig grosse
Schlange.Sie umwickelte ihn und verschlang ihn langsam,bis er ganz in ihrem Körper
gefangen war und allmählich verdaut wurde.
doctorD schrieb am 29.4. 2001 um 01:21:28 Uhr über
Fortsetzungsgeschichte
er war von einer riesigen Schlange aufgefressen aufgefressen worden.
doctorD schrieb am 29.4. 2001 um 01:24:21 Uhr über
Fortsetzungsgeschichte
eine riesige Schlange folgte ihm.usw.
D.Bakel schrieb am 29.4. 2001 um 01:29:15 Uhr über
Fortsetzungsgeschichte
Ohne mit der wimper zu zucken packte der punk die killer-gurke mit der kneifzange und
rettete dadurch hinkelchen hohlbein und den weiteren verlauf der fortsetzungsgeschichte.
[Flucht-Links: Killer-Gurke | Punk | Kneifzange | Hinkelchen | Hohlbein]
doctorD schrieb am 1.5. 2001 um 03:57:46 Uhr über
Fortsetzungsgeschichte
er fickte seine Nachbarin
doctorD schrieb am 1.5. 2001 um 03:59:02 Uhr über
Fortsetzungsgeschichte
er fickte seine Nachbarin
Ugullugu schrieb am 29.11. 2002 um 01:21:27 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Was Kinderbuchautoren für einen Kram schreiben! Ich frag mich, wie die das machen. Nehmen die LSD? Stellen die sich in speziellen Seminaren auf die Psyche eines Kindes ein?
Ich hab gestern in einer Art Gästezimmer übernachtet, in dem sonst ein vierjähriges Kind schläft. Die Mutter ist alleinerziehend und plant offensichtlich, ihren Jonas nur mit Spielsachen aufwachsen zu lassen, mit denen sie selber vor über zwanzig Jahren rumgewurschtelt hat. Ich konnte nicht schlafen. »Memory« macht alleine keinen Spaß. Ich wollte was lesen. Da war ein Buch mit dem Titel »Wenn der Elefant kommt«. Das ging so: Der Elefant latscht über eine Wiese. Da sieht er (man muß umblättern) einen Bären. Der Bär bekommt Angst vor dem Elefanten und rennt weg, man blättert wieder um, da trifft er auf ein Krokodil. Das Krokodil rennt aus Angst vor dem Bären weg, begegnet (Umblättern) einem Wildschwein, das komischerweise einen Badeanzug anhat und natürlich flieht usw. Es endet mit einer fliehenden Maus, die wiederum den Elefanten trifft und diesen in helle Panik versetzt.
Das fand ich doof. Außerdem, bei dem ganzen Spielzeug fiel mir auf, daß der arme Jonas wahrscheinlich ein ziemlicher Außenseiter werden wird, bei dem Kram, mit dem er so spielen muß.
Angelus schrieb am 7.3. 2002 um 20:33:04 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Heute im Zug saß mir diese junge Frau gegenüber, die mit ihrer winzigen Schrift Zeile um Zeile, Seite um Seite eines Ringbuchs füllte. Sie schrieb mit einer Bestimmtheit, die ohne Streichungen oder Korrekturen auskam. Ihr emsiges Schreiben wurde von kurzen Pausen unterbrochen, in denen sie aus dem Fenster in die vorüberfliegende Landschaft schaute oder mit einer gelassenen Neugier die Mitreisenden musterte. Oh, wäre ich doch auch ein Schreibender!
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