Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 196, davon 189 (96,43%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 66 positiv bewertete (33,67%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 20.1. 2000 um 19:14:10 Uhr schrieb
TrAce über Eltern
Der neuste Text am 2.6. 2025 um 08:11:14 Uhr schrieb
Gerhard über Eltern
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 91)

am 3.1. 2003 um 09:48:00 Uhr schrieb
der kater über Eltern

am 25.2. 2024 um 15:22:39 Uhr schrieb
gerhard über Eltern

am 2.10. 2002 um 21:29:29 Uhr schrieb
Knopfschüttelnd über Eltern

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Eltern«

toxxxique schrieb am 12.8. 2001 um 14:47:44 Uhr zu

Eltern

Bewertung: 5 Punkt(e)

Meine Mutter trägt geschäftig Einkaufstüten und Kartons ins Haus und schenkt mir einen Gesichtsausdruck, der entfernt an ein Lächeln erinnert, wahrscheinlich jene Art von Lächeln, wegen dem sie bei den Kassiererinnen im Supermarkt so beliebt ist.

Ihrer Aussage nach freuen sich diese immer unbändig darüber, wenn sie dort einkauft. Meine Mutter legt Wert darauf zu betonen, daß die Leute sie auf der Straße mit Namen grüßen. Komm, faß mit an.

Ich zerre eine Tüte aus dem Kofferraum und wuchte sie auf die Garagenauffahrt.

Ich folge ihr ins Haus, das angenehm kühl ist, im Gegensatz zur prallen Mittagssonne, sie räumt ihre Einkäufe in den Kühlschrank. Ich wohne schon längst nicht mehr im Haus meiner Eltern, aber in den Monaten bevor mein erstes Semester an der Uni beginnt, besuche ich sie manchmal.

Abends macht sie sich im Bad zurecht.
Sie steht vor dem Spiegel, fährt sich durchs Haar. Ich stehe ein wenig abseits und unentschlossen daneben, sehe ihr zu wie sie sich schminkt, höre ihr zu wie sie etwas erzählt, über ihre Arbeit, über ihre Freunde, und während sie spricht, schlägt die Erkenntnis lautlos ihre Klauen in mein Genick.

Ich kann nicht länger leugnen, daß das ihr Leben ist, ihre Arbeit, ihre Freunde, und ich habe mich nur ein Leben lang bemüht ein Teil davon zu sein, ich wollte so gerne ein Teil davon sein, aber jetzt dringen ihre Worte nicht mehr zu mir vor.
Ihre Stimme ist ganz leise, weit fort, und ich sehe sie an, sehe wie ihr Mund sich auf und ab bewegt, höre längst nicht mehr was sie sagt, aber sie bemerkt es nicht. Diese Frau ist eine völlig Fremde für mich.

Sie lacht über einen Witz, den sie wahrscheinlich gerade gemacht hat, und ich lache mit, verberge die Traurigkeit, die sich in meinem Mund breit macht, die immer drängender heranwächst, ein schwammiger, bitterer Kloß klebt an meinem Gaumen, aber ich spreche, speie ihn nicht aus.
Sondern lache statt dessen ein gekünsteltes Lachen, daß sich in dem kleinen Raum dennoch echt anhört, denn es ist nicht falscher als das, was zwischen uns war und was wir Familie genannt haben.

Ich gehöre nicht hierher, aber ich habe doch keinen anderen Ort, den ich einZuhausenennen kann. Ein Schlüssel dreht sich im Schloß, als mein Vater das Haus betritt, einen Geigenkasten in der Hand. Er küßt meine Mutter flüchtig auf die Wange. Mich ignoriert er, nicht mehr ganz so feindselig wie früher, eher desinteressiert. Er wird mich nicht ansehen, er wird mir keine Fragen stellen, er wird an mir vorbei gehen, als wenn ich nicht hier wäre. Das Wort Vater bedeutet Verlust.

Du wirst es nie zu etwas bringen, du kannst dich nicht anpassen, du mußt immer aus der Reihe tanzen, paß doch auf, du bist so ungeschickt, du machst alles kaputt, ich möchte gern wissen von wem du das hast, von mir jedenfalls nicht, du machst deiner Mutter nur Kummer. . .

Was gibts Neues ?“ fragt er jetzt mit einer fisteligen, weibischen Stimme und meine Mutter beginnt ein plapperndes Gespräch, in dem nur sie eine tragende Rolle spielt, während sie ihm die Hausschuhe bringt, einen Stuhl zurecht rückt.
Das Abendessen ist in der Mikrowelle.“ Sie will noch ausgehen um eine Kollegin zu treffen (wirklich?), und er wälzt sich apathisch in seinem Fernsehsessel zurecht, einen Teller mit Würstchen und Kartoffelsalat auf dem Schoß, die, auch in seiner großen Hand, riesig wirkende Fernbedienung griffbereit.

Sie haben 27 Kanäle, zuerst aber gibt es die Tagesschau, man muß doch wissen, was geschieht in der Welt.

Was wissen meine Eltern über mich ?

Zockratte schrieb am 27.1. 2000 um 04:46:25 Uhr zu

Eltern

Bewertung: 13 Punkt(e)

Meine Mutter ist Alkoholikerin und hat mich nur eine Sache versucht zu lehren:
»Gib dich auf und du hast für den Rest deines Lebens deine Ruhe
Meinen Vater habe ich nie kennengelernt und der Freund meiner Mutter hat mich mit 16 noch versucht nach veralteten militanten Maßnahmen zu erziehen. An alle die wissen was ich meine:
"Es ist euer Leben und kein Elternteil der Welt hat das Recht über euer Leben zu entscheiden. Kämpft,holt euch Unterstützung beim Jugendamt oder bei Freunden und laßt euer Leben nicht von anderen leben,morgen könnte es bereits vorbei sein......

Suse schrieb am 20.9. 2000 um 21:17:00 Uhr zu

Eltern

Bewertung: 5 Punkt(e)

Das Wort Eltern impliziert eine Einheit. Diese hat bei meinen Eltern nach meiner Zeugung nicht sehr lange angehalten. Das Wort Eltern benutze ich nie, außer gerade jetzt hier und wenn ich über meine frühe Kindheit rede.

BEwatching schrieb am 13.1. 2005 um 21:20:05 Uhr zu

Eltern

Bewertung: 1 Punkt(e)

Eltern sind auch nur Menschen.
Eltern lernt man möglicherweise als Freunde kennen, wenn man auszieht und, sofern im gegebenen Rahmen möglich, ein »neues« Verhältnis herstellt (die Erfahrung des Eigensinns des Wesens, das man großgezogen hat).
Eltern meinen es immer gut, sagen sie.
Eltern handeln - wie andere Menschen auch - aus ihrer Disposition heraus, d.h. aus dem Bereich, den sie kennen, ihre Erfahrung, ihre Tradition, aus dem, was sie gelernt, aber auch durchschaut haben.
Eltern wollen alles anders machen als ihre eigenen Eltern.
Eltern bürden sich zuviel auf und werden oft aus Überforderung gewalttätig.
Eltern bürden sich zuviel auf und werden aus Überforderung nachlässig/verantwortungslos.
Eltern sind müde.
Eltern haben oft das Gefühl, daß keiner ihre Sorgen wirklich zu schätzen weiß.
Eltern sind oft gewissenlos, z.B. wenn sie Sätze daherreden wie »Eine Tracht Prügel hat noch keinem geschadet«.
Eltern geben ihre eigenen Ansprüche auf: auf Zeitmangel, wegen Überforderung, aus Bequemlichkeit.
Eltern zu werden kommt - auch heute noch - ungeplant.
Eltern streiten sich um die Kindererziehung und um Geld.
Eltern sind eine Firma: sie arbeiten oft mit dem Defizit des Vorjahres.
Eltern lassen sich schon durch das Lächeln des Babys, Kleinkinds für viele Qualen entschädigen.
Eltern müssen sich permanent organisieren.
Eltern haben nicht wirklich eine Lobby.

kwon schrieb am 11.11. 2000 um 12:54:53 Uhr zu

Eltern

Bewertung: 4 Punkt(e)

ich liebe meine eltern. leider traue ich mich nur selten ihnen das in irgendeiner art zu zeigen. ausserdem sehe ich sie sowieso soooo selten. ich liebe euch!!

Funky Spanky schrieb am 16.1. 2012 um 22:16:23 Uhr zu

Eltern

Bewertung: 1 Punkt(e)

Oft kamen verzweifelte Eltern zu mir, um sich Rat zu holen, wie sie Ihre Kinder am besten Züchtigen sollten.
Einige brachten Ihre Zöglinge auch gleich mit, wie bei Ilse und Gerd:
Ihr Bub hieß Rolf (13J.) und das Gör hieß Sarah (12J.)
Beide Kinder waren oft unregelmäßig Ungezogen, also zu völlig unterschiedlichen Zeiten und Situationen. Das war auch kein Wunder, denn ihre Eltern erzählten mir, dass sie nicht einheitlich und ohne jegliche Vorbereitung Straften.

Und nun suchten sie bei mir hilfreichen Rat.

»Was hatten die Beiden denn angestellt?«,
fragte ich.
»Rolf kam auf die Idee vom Nachbarn eine Kiste mit lehren Flaschen zu entwenden, um oben auf dem Hang einen Turm zubauen, und Sarah kam auf die gefährliche Idee die Flaschen den Hang hinunter zu rollen, so das sie auf der Straße landeten!«, antworteten die beiden Elternteile.

Ich zog die beiden Kinder bei Seite und fragte was sie sich dabei dachten, wobei ich Ihnen jeweils zwei wohldosierte klatschende Backpfeifen schlug. Rolf stöhnte und Sarah gab gleich ein weinerliches Wehklagen von sich. Ich spürte sofort, das Sarahs Wangen wesendlich zarter und empfindlicher waren als von Rolf, weshalb sie auch schneller rot wurden.

Beide trauten sich nichts zu sagen, da gab ich der Mutter den Auftrag, ihrer Tochter die Haare zu einen festen Zopf zu binden, Sarah weinte und hatte bereits eine Ahnung was ihr blüte. Währenddessen kümmerte ich mich um Rolf, er musste seine Hose runter lassen und sich über den Sessel legen. Sein Vater hatte ihn fest zuhalten. Aus einer Schublade zog ich eine lange hölzerne Bürste und einen Kochlöffel, extra für solche Zwecke bereit liegend.
Dann ging es ans Eingemachte:
Zuerst kam der Kochlöffel zum Einsatz um den runden Bubenpopo so richtig saftig durch zuhauen, entschuldigte er sich danach für seine Untaten, bekam er nur noch einpaar zusätzliche Schläge, als Nachtrag mit der Bürste zu spüren. Falls nicht kam auch noch die Bürste zu ihrem ausgiebigen Einsatz.
Das war aber nicht nötig.
Der große Kochlöffel und ich haben ganze Arbeit geleistet. Rolfs Hintern war durchgehend satt rot und sein jammern hat wunderbar zum hölzernen Klang des Kochlöffels harmoniert.
Aber nun war endlich die süße aber ungezogene Sarah an der Reihe:
Ihre Mutter hatte nun sorgsam die Haare ihrer Tochter zu einem festen Zopf zusammen geflochten.
Sie musste nun Sarahs Hände festhalten, während ich mich vor das zierliche Mädchen stellte und mit meinen Händen ihre zarten, noch immer geröteten, Wangen begutachtete. »Na, du ahnst es wohl schon, du freches Gör!? Jetzt bekommst du einige saftige Backpfeifen zuspüren!« Sarah flehte mich an, doch da klatschte ich auch schon auf ihre empfindlichen Mädchenwangen: Klaaaatsch, Klaaaatsch, Klaaaatsch, Klaaaatsch rechts und links in nicht allzu schneller Folge sausten meine Handflächen auf ihre zarten Wangen. Dabei brauchte ich gar nicht weit auszuholen. Sie litt spürbar unter meinen unausweichlichen Ohrfeigen, denn Ich klatschte sie gut zwanzig mal durch und ich wusste das sie die nächsten Tage noch etwas davon hat. Ihre Mutter durfete sie nun los lassen, worauf hin sich das Mädchen gleich, Rotz und Wasser heulend, an ihre knallrot geschwollenden Wangen fasste.
Die Eltern bedankten sich noch ausgiebig für meine lehreiche Strafvorführung und nahmen ihre beiden Windelweich gehauenen Kinder mit nach Hause.

Beate schrieb am 26.8. 2001 um 18:36:42 Uhr zu

Eltern

Bewertung: 3 Punkt(e)

Mit meinen Eltern wurde es erst besser, als ich fluchtartig auszog. ohne vorher bescheid zu sagen.
und heute verstehen wir uns alle prächtig...

Felix schrieb am 29.12. 2000 um 20:56:52 Uhr zu

Eltern

Bewertung: 4 Punkt(e)

Ab einem gewissen Zeitpunkt im Leben können wir nicht mehr unseren Eltern die Verantwortung für unsere Entwicklung geben. Wir müssen sie selbst in die Hand nehmen.

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