Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 196, davon 189 (96,43%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 66 positiv bewertete (33,67%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 20.1. 2000 um 19:14:10 Uhr schrieb
TrAce über Eltern
Der neuste Text am 2.6. 2025 um 08:11:14 Uhr schrieb
Gerhard über Eltern
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(insgesamt: 91)

am 29.6. 2003 um 00:26:56 Uhr schrieb
Der hilfreiche Sozialarbeiter über Eltern

am 18.8. 2005 um 15:38:12 Uhr schrieb
Reisa über Eltern

am 28.5. 2024 um 05:53:20 Uhr schrieb
gerhard über Eltern

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Eltern«

Zockratte schrieb am 27.1. 2000 um 04:46:25 Uhr zu

Eltern

Bewertung: 13 Punkt(e)

Meine Mutter ist Alkoholikerin und hat mich nur eine Sache versucht zu lehren:
»Gib dich auf und du hast für den Rest deines Lebens deine Ruhe
Meinen Vater habe ich nie kennengelernt und der Freund meiner Mutter hat mich mit 16 noch versucht nach veralteten militanten Maßnahmen zu erziehen. An alle die wissen was ich meine:
"Es ist euer Leben und kein Elternteil der Welt hat das Recht über euer Leben zu entscheiden. Kämpft,holt euch Unterstützung beim Jugendamt oder bei Freunden und laßt euer Leben nicht von anderen leben,morgen könnte es bereits vorbei sein......

Suse schrieb am 20.9. 2000 um 21:17:00 Uhr zu

Eltern

Bewertung: 5 Punkt(e)

Das Wort Eltern impliziert eine Einheit. Diese hat bei meinen Eltern nach meiner Zeugung nicht sehr lange angehalten. Das Wort Eltern benutze ich nie, außer gerade jetzt hier und wenn ich über meine frühe Kindheit rede.

toxxxique schrieb am 12.8. 2001 um 14:47:44 Uhr zu

Eltern

Bewertung: 5 Punkt(e)

Meine Mutter trägt geschäftig Einkaufstüten und Kartons ins Haus und schenkt mir einen Gesichtsausdruck, der entfernt an ein Lächeln erinnert, wahrscheinlich jene Art von Lächeln, wegen dem sie bei den Kassiererinnen im Supermarkt so beliebt ist.

Ihrer Aussage nach freuen sich diese immer unbändig darüber, wenn sie dort einkauft. Meine Mutter legt Wert darauf zu betonen, daß die Leute sie auf der Straße mit Namen grüßen. Komm, faß mit an.

Ich zerre eine Tüte aus dem Kofferraum und wuchte sie auf die Garagenauffahrt.

Ich folge ihr ins Haus, das angenehm kühl ist, im Gegensatz zur prallen Mittagssonne, sie räumt ihre Einkäufe in den Kühlschrank. Ich wohne schon längst nicht mehr im Haus meiner Eltern, aber in den Monaten bevor mein erstes Semester an der Uni beginnt, besuche ich sie manchmal.

Abends macht sie sich im Bad zurecht.
Sie steht vor dem Spiegel, fährt sich durchs Haar. Ich stehe ein wenig abseits und unentschlossen daneben, sehe ihr zu wie sie sich schminkt, höre ihr zu wie sie etwas erzählt, über ihre Arbeit, über ihre Freunde, und während sie spricht, schlägt die Erkenntnis lautlos ihre Klauen in mein Genick.

Ich kann nicht länger leugnen, daß das ihr Leben ist, ihre Arbeit, ihre Freunde, und ich habe mich nur ein Leben lang bemüht ein Teil davon zu sein, ich wollte so gerne ein Teil davon sein, aber jetzt dringen ihre Worte nicht mehr zu mir vor.
Ihre Stimme ist ganz leise, weit fort, und ich sehe sie an, sehe wie ihr Mund sich auf und ab bewegt, höre längst nicht mehr was sie sagt, aber sie bemerkt es nicht. Diese Frau ist eine völlig Fremde für mich.

Sie lacht über einen Witz, den sie wahrscheinlich gerade gemacht hat, und ich lache mit, verberge die Traurigkeit, die sich in meinem Mund breit macht, die immer drängender heranwächst, ein schwammiger, bitterer Kloß klebt an meinem Gaumen, aber ich spreche, speie ihn nicht aus.
Sondern lache statt dessen ein gekünsteltes Lachen, daß sich in dem kleinen Raum dennoch echt anhört, denn es ist nicht falscher als das, was zwischen uns war und was wir Familie genannt haben.

Ich gehöre nicht hierher, aber ich habe doch keinen anderen Ort, den ich einZuhausenennen kann. Ein Schlüssel dreht sich im Schloß, als mein Vater das Haus betritt, einen Geigenkasten in der Hand. Er küßt meine Mutter flüchtig auf die Wange. Mich ignoriert er, nicht mehr ganz so feindselig wie früher, eher desinteressiert. Er wird mich nicht ansehen, er wird mir keine Fragen stellen, er wird an mir vorbei gehen, als wenn ich nicht hier wäre. Das Wort Vater bedeutet Verlust.

Du wirst es nie zu etwas bringen, du kannst dich nicht anpassen, du mußt immer aus der Reihe tanzen, paß doch auf, du bist so ungeschickt, du machst alles kaputt, ich möchte gern wissen von wem du das hast, von mir jedenfalls nicht, du machst deiner Mutter nur Kummer. . .

Was gibts Neues ?“ fragt er jetzt mit einer fisteligen, weibischen Stimme und meine Mutter beginnt ein plapperndes Gespräch, in dem nur sie eine tragende Rolle spielt, während sie ihm die Hausschuhe bringt, einen Stuhl zurecht rückt.
Das Abendessen ist in der Mikrowelle.“ Sie will noch ausgehen um eine Kollegin zu treffen (wirklich?), und er wälzt sich apathisch in seinem Fernsehsessel zurecht, einen Teller mit Würstchen und Kartoffelsalat auf dem Schoß, die, auch in seiner großen Hand, riesig wirkende Fernbedienung griffbereit.

Sie haben 27 Kanäle, zuerst aber gibt es die Tagesschau, man muß doch wissen, was geschieht in der Welt.

Was wissen meine Eltern über mich ?

TrAce schrieb am 20.1. 2000 um 19:14:10 Uhr zu

Eltern

Bewertung: 4 Punkt(e)

Bei den Griechen in der Antike wurde der Verlust der Eltern für schlimmer gehalten als der Verlust der eigenen Geschwister, da sie unwiederbringlich verloren sind (wer kann sich schon neue Eltern machen), Geschwister hingegen unterliegen nur der Reproduktionslust der Eltern.

Timo schrieb am 25.7. 2004 um 16:12:45 Uhr zu

Eltern

Bewertung: 3 Punkt(e)

Gaben mir Essen, Trinken, ein Bett, eine kleine Turnhose und viel Prügel. Mutter tagsüber mit Wäscheleine und Teppichklopfer, vom Vater am Abend mit Gürtel, Stock und Hundeleine. Und manchmal nochmal beide zusammen wenn sie mich in's Bett brachten. Dann mußte auch die Turnhose runter und sie betrachteten ihr »Erziehungswerk« der vergangenen Stunden und Tage. »Das tut einem 13jährigen Jungen gut und macht dich stark und stramm«. Danach hatten sie dann immer Sex miteinander. Ich bin weinend auf dem Bauch, nackt eingeschlafen. Am nächsten Tag gab's dann immer ein fettes Taschengeld.

kwon schrieb am 11.11. 2000 um 12:54:53 Uhr zu

Eltern

Bewertung: 4 Punkt(e)

ich liebe meine eltern. leider traue ich mich nur selten ihnen das in irgendeiner art zu zeigen. ausserdem sehe ich sie sowieso soooo selten. ich liebe euch!!

Wolf schrieb am 25.4. 2000 um 16:29:19 Uhr zu

Eltern

Bewertung: 4 Punkt(e)

... sind üblicherweise die ersten Menschen in einem Leben. Und wenn sie so weitermachen, auch die letzten.

sash schrieb am 2.4. 2001 um 00:45:32 Uhr zu

Eltern

Bewertung: 3 Punkt(e)

Ich bin froh Eltern zu haben,obwohl sie sehr viel Gedult erfordern.Mitunter können sie auch tierisch lästig sein,aber wenn sie schlafen und ich nachdenklich werde,möchte ich sie manchmal umarmen und ihnen sagen wie froh ich bin daß ich sie hab.

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