Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 197, davon 190 (96,45%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 67 positiv bewertete (34,01%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 20.1. 2000 um 19:14:10 Uhr schrieb
TrAce über Eltern
Der neuste Text am 1.10. 2026 um 11:43:02 Uhr schrieb
Ildegarde über Eltern
Einige noch nie bewertete Texte
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am 13.7. 2024 um 13:27:06 Uhr schrieb
gerhard über Eltern

am 27.5. 2007 um 01:03:27 Uhr schrieb
mcnep über Eltern

am 24.1. 2010 um 03:22:17 Uhr schrieb
Wibbi über Eltern

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Eltern«

Zockratte schrieb am 27.1. 2000 um 04:46:25 Uhr zu

Eltern

Bewertung: 14 Punkt(e)

Meine Mutter ist Alkoholikerin und hat mich nur eine Sache versucht zu lehren:
»Gib dich auf und du hast für den Rest deines Lebens deine Ruhe!«
Meinen Vater habe ich nie kennengelernt und der Freund meiner Mutter hat mich mit 16 noch versucht nach veralteten militanten Maßnahmen zu erziehen. An alle die wissen was ich meine:
"Es ist euer Leben und kein Elternteil der Welt hat das Recht über euer Leben zu entscheiden. Kämpft,holt euch Unterstützung beim Jugendamt oder bei Freunden und laßt euer Leben nicht von anderen leben,morgen könnte es bereits vorbei sein......

toxxxique schrieb am 12.8. 2001 um 14:47:44 Uhr zu

Eltern

Bewertung: 5 Punkt(e)

Meine Mutter trägt geschäftig Einkaufstüten und Kartons ins Haus und schenkt mir einen Gesichtsausdruck, der entfernt an ein Lächeln erinnert, wahrscheinlich jene Art von Lächeln, wegen dem sie bei den Kassiererinnen im Supermarkt so beliebt ist.

Ihrer Aussage nach freuen sich diese immer unbändig darüber, wenn sie dort einkauft. Meine Mutter legt Wert darauf zu betonen, daß die Leute sie auf der Straße mit Namen grüßen. Komm, faß mit an.

Ich zerre eine Tüte aus dem Kofferraum und wuchte sie auf die Garagenauffahrt.

Ich folge ihr ins Haus, das angenehm kühl ist, im Gegensatz zur prallen Mittagssonne, sie räumt ihre Einkäufe in den Kühlschrank. Ich wohne schon längst nicht mehr im Haus meiner Eltern, aber in den Monaten bevor mein erstes Semester an der Uni beginnt, besuche ich sie manchmal.

Abends macht sie sich im Bad zurecht.
Sie steht vor dem Spiegel, fährt sich durchs Haar. Ich stehe ein wenig abseits und unentschlossen daneben, sehe ihr zu wie sie sich schminkt, höre ihr zu wie sie etwas erzählt, über ihre Arbeit, über ihre Freunde, und während sie spricht, schlägt die Erkenntnis lautlos ihre Klauen in mein Genick.

Ich kann nicht länger leugnen, daß das ihr Leben ist, ihre Arbeit, ihre Freunde, und ich habe mich nur ein Leben lang bemüht ein Teil davon zu sein, ich wollte so gerne ein Teil davon sein, aber jetzt dringen ihre Worte nicht mehr zu mir vor.
Ihre Stimme ist ganz leise, weit fort, und ich sehe sie an, sehe wie ihr Mund sich auf und ab bewegt, höre längst nicht mehr was sie sagt, aber sie bemerkt es nicht. Diese Frau ist eine völlig Fremde für mich.

Sie lacht über einen Witz, den sie wahrscheinlich gerade gemacht hat, und ich lache mit, verberge die Traurigkeit, die sich in meinem Mund breit macht, die immer drängender heranwächst, ein schwammiger, bitterer Kloß klebt an meinem Gaumen, aber ich spreche, speie ihn nicht aus.
Sondern lache statt dessen ein gekünsteltes Lachen, daß sich in dem kleinen Raum dennoch echt anhört, denn es ist nicht falscher als das, was zwischen uns war und was wir Familie genannt haben.

Ich gehöre nicht hierher, aber ich habe doch keinen anderen Ort, den ich ein „Zuhause“ nennen kann. Ein Schlüssel dreht sich im Schloß, als mein Vater das Haus betritt, einen Geigenkasten in der Hand. Er küßt meine Mutter flüchtig auf die Wange. Mich ignoriert er, nicht mehr ganz so feindselig wie früher, eher desinteressiert. Er wird mich nicht ansehen, er wird mir keine Fragen stellen, er wird an mir vorbei gehen, als wenn ich nicht hier wäre. Das Wort Vater bedeutet Verlust.

Du wirst es nie zu etwas bringen, du kannst dich nicht anpassen, du mußt immer aus der Reihe tanzen, paß doch auf, du bist so ungeschickt, du machst alles kaputt, ich möchte gern wissen von wem du das hast, von mir jedenfalls nicht, du machst deiner Mutter nur Kummer. . .

„Was gibt’s Neues ?“ fragt er jetzt mit einer fisteligen, weibischen Stimme und meine Mutter beginnt ein plapperndes Gespräch, in dem nur sie eine tragende Rolle spielt, während sie ihm die Hausschuhe bringt, einen Stuhl zurecht rückt.
„Das Abendessen ist in der Mikrowelle.“ Sie will noch ausgehen um eine Kollegin zu treffen (wirklich?), und er wälzt sich apathisch in seinem Fernsehsessel zurecht, einen Teller mit Würstchen und Kartoffelsalat auf dem Schoß, die, auch in seiner großen Hand, riesig wirkende Fernbedienung griffbereit.

Sie haben 27 Kanäle, zuerst aber gibt es die Tagesschau, man muß doch wissen, was geschieht in der Welt.

Was wissen meine Eltern über mich ?

Und Deiner?? schrieb am 29.7. 2006 um 18:02:50 Uhr zu

Eltern

Bewertung: 1 Punkt(e)

Jetzt habe ich schon zu dem Stichwort: Mutter und zu dem: Vater geschrieben, schreibe ich also noch hier was.
Meine Eltern, das ist ein schwieriges Thema. Sie sind komische, angsterfüllte Leute. Jetzt werden sie langsam älter und sehen, dass irgendwie alles Lüge war. Leider bleiben sie dennoch handlungsunfähig. Sie könnten sich zum Beispiel scheiden lassen. Das fände ich ehrlicher, als sich gegenseitig in einer toten Ehe zu belauern. Ich habe das Gefühl, jeder wartet darauf, dass der andere tot umfällt, um dann ganz was Neues und Aufregendes zu machen. Sie schaffen es aber nicht, einer dem anderen, seine Gefühle klar zu machen. Sie kommunizieren nicht miteinander. Weder passen oder versteht meiner Mutter die Freunde und Ideen meines Vaters noch versteht dieser ihre Freundinnen oder ihre generelle Unlust und Leiden am Leben. Sie haben keinerlei Gespür füreinander. Sie leben nur noch als Zweckgemeinschaft, aus einer Angst heraus, beieinander. Schlimm ist, dass sie noch immer in einem Bett übernachten. Eigentlich empfinde ich das als Schande. Wer macht so was, wenn er den, mit dem er da in einem Zimmer nächtigt nicht länger versteht, geschweige liebt. Es gibt kein Gesetzt das besagt: seid solidarisch bis in den Tod. Ja, bis dass der Tod Euch scheidet, heißt es. Aber ich kann ja auch keinen Killer engagieren, wenn Ihr versteht.

Felix schrieb am 29.12. 2000 um 20:56:52 Uhr zu

Eltern

Bewertung: 5 Punkt(e)

Ab einem gewissen Zeitpunkt im Leben können wir nicht mehr unseren Eltern die Verantwortung für unsere Entwicklung geben. Wir müssen sie selbst in die Hand nehmen.

Der hilfreiche Sozialarbeiter schrieb am 29.6. 2003 um 00:14:33 Uhr zu

Eltern

Bewertung: 1 Punkt(e)

Wie Eltern mit eigenem Ärger umgehen können

»Manchmal finde ich das Verhalten meines Sohnes ärgerlich! Er hört nicht auf mich, wenn es sein Zimmer aufräumen soll! - Es nimmt mich einfach nicht ernst!«, erzählt eine Mutter.

Was passiert in diesem Beispiel?
· Es gibt eine Ausgangssituation: »Ein Kind räumt das Zimmer nicht auf!«.
· Es folgt der Gedanke der Mutter : »Mein Sohn nimmt mich nicht ernst!« Womöglich folgen noch andere Gedanken, wie: »Ich habe hier wohl nichts mehr zu sagen! Dabei bin ich die Mutter! Na warte, ich werde es Dir schon zeigen!«.
· Ein Gefühl entsteht bei der Mutter. Es beinhaltet vermutlich Verunsicherung, Ärger oder Wut!
· Dem folgt die Handlung der Mutter : Vielleicht schlägt sie das Kind oder sie schreit es an.
· Das Ergebnis wird sein, daß das Kind sich »dumm stellt«, herum schreit, etwas kaputt macht oder sich weinend und verletzt zurückzieht. Das Zimmer wird jedenfalls erst einmal nicht aufgeräumt.

Wo hätte die Mutter an diesem Verlauf etwas ändern können? Sicher nur an der Stelle, an der sie das Handeln ihres Kindes bewertete: »Mein Kind nimmt mich nicht ernst!«, mit all den Folgegedanken.

Was hätte sie hier anderes denken können? Vielleicht:

· »Mein Kind mag das Zimmer aufräumen! Was ist denn los? Vielleicht hat es jetzt etwas anderes vor! Ich rede mal mit ihm darüber, wann der bessere Zeitpunkt ist!«
· Das Gefühl wird entspannter sein, die Mutter bleibt ruhiger und kann anders handeln:
· Vielleicht geht sie jetzt mit dem Kind in ein konstruktives Gespräch. Sie bespricht mit ihm, wann und wie das Zimmer aufgeräumt werden kann. Vielleicht bietet sie ihre Mithilfe an.
· Das Kind zeigt sicher eher eine Bereitschaft, mitzuarbeiten und das Zimmer aufzuräumen. Die Beziehung jedenfalls bleibt bestehen.

Auch folgende Gedanken - Schritte, die man gut schriftlich verfassen kann, können hilfreich sein um mit der Entwicklung von Wut und Ärger umzugehen:

1. Ich weiß, daß ich ärgerlich werde, weil ... (Ich beschreibe für mich, welche Gefühle und Gedanken ich dazu habe und wie ich mich verhalten werde), z.B.: »Wenn mein Sohn sein Zimmer nicht aufgeräumt hat, ist mein Gefühl: Wut. Meine Gedanken dazu sind: «Er nimmt mich nicht ernst!"
2. Ich mache mir klar, welches Ziel ich eigentlich erreichen möchte. Ein Ziel kann sein: »Ich will , daß mein Kind das Zimmer aufräumt!«.
3. Ich stelle fest, welche negativen Konsequenzen ich dabei vermeiden möchte, vielleicht: »Ich will nicht, daß wir uns streiten!«
4. Ich beschreibe meinen Plan, wie ich das Ziel erreichen will, wie zum Beispiel: »Ich werde freundlich mit ihm darüber sprechen, wann und wie er das Zimmer aufräumen wird und was geschieht, wenn er es nicht tut!«
5. Ich verfasse einen »Ausweichplan«, für den Fall, daß mein eigentlicher Plan nicht funktioniert, wie zum Beispiel: »Ich ziehe mich erst mal zurück, tue etwas entspannendes für mich und bereite mich auf ein neues Gespräch vor!«

Wichtig für Eltern ist es, sich immer wieder klar zu machen, daß man eine gute Mutter oder ein guter Vater ist. Auch daß man Fehler machen wird und machen darf.
Hilfen bieten die Beratungsstellen und das Jugendamt.

aschaja schrieb am 9.3. 2000 um 22:12:04 Uhr zu

Eltern

Bewertung: 2 Punkt(e)

Erst sind sie unsere Erzieher, wir lernen von ihnen alles, was man über die Welt wissen muß.
Dann sind sie unsere Gegner, weil wir selber mehr über die Welt lernen und vor allem die Dinge, die wir nie lernen sollten.
Schließlich werden sie unsere Freunde, weil wir als Erwachsene alle in einem Boot sitzen.

Die eine Trulla da schrieb am 13.5. 2008 um 19:52:41 Uhr zu

Eltern

Bewertung: 1 Punkt(e)

Eltern bereiten einem den Weg in die Welt, Eltern lassen einen in der ersten Zeit durch ihre Augen, aus ihrer Perspektive, die Welt sehen. Nach und nach beginnt man dann, andere Perspektiven mit dazu zu nehmen und so ergibt sich dann im Laufe der Zeit ein immer individuelleres Bild der Welt.

Was ich daraus mache, bleibt mir selber überlassen. Ich kann jeden Moment neu entscheiden, ob ich mich von irgendwelchen Ängsten weiter beherrschen lasse und mich füge, oder ob ich diese ergründe und ihnen somit den Wind aus den Segeln nehme und mich wieder ein kleines Stückchen freier fühle.

Wolf schrieb am 25.4. 2000 um 16:29:19 Uhr zu

Eltern

Bewertung: 4 Punkt(e)

... sind üblicherweise die ersten Menschen in einem Leben. Und wenn sie so weitermachen, auch die letzten.

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