Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 73, davon 72 (98,63%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 38 positiv bewertete (52,05%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 20.7. 2000 um 09:39:55 Uhr schrieb
AlwaysUltra über AlwaysUltra
Der neuste Text am 23.6. 2011 um 21:09:46 Uhr schrieb
Blastinator über AlwaysUltra
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am 11.3. 2006 um 22:01:30 Uhr schrieb
Vögelgrippe über AlwaysUltra

am 11.3. 2006 um 21:58:48 Uhr schrieb
Vögelgrippe über AlwaysUltra

am 26.5. 2002 um 18:02:23 Uhr schrieb
Zebb über AlwaysUltra

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Assoziationen zu »AlwaysUltra«

alwaysultra schrieb am 19.9. 2000 um 14:05:26 Uhr zu

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Bewertung: 9 Punkt(e)

Europa lacht



Machen wir uns nichts vor: Man nimmt uns einfach nicht mehr ernst in der Welt! Kulturhistorisch längst reduziert auf die Erfindung der Bratwurst und der Autobahn, ist das einstige Land der Dichter und Denker heute nicht viel mehr als eine mäßig gelungene Vorlage für internationale Satiriker und uninspirierte Cartoonisten, die gern schwitzende dicke Männer in Lederhosen malen. Deutsche Politiker werden im Ausland ohnehin nur verhalten belächelt, außer sie starten gerade mal wieder einen Weltkrieg. Aber das geht ja auch nicht immerzu und macht auf Dauer nur böses Blut.

»Schröder« kann man in vielen Ländern nicht mal richtig aussprechen, »Scharping« klingt nach vagabundierendem Scherenschleifer und »Däubler-Gmelin« wie ein fleischgewordener Schreibfehler. »Merkel« und »Westerwelle« kan man zwar leicht ohne Fehler sagen, aber wieso sollte man das freiwillig tun?

Ganz unschuldig sind wir allerdings nicht. Hatte man uns wegen Modern Talking und Scooter vor dem europäischen Gerichtshof bereits mehrfach und zu Recht des versuchten Mordes an der populären Musik beschuldigt, so muss die Verteidigung nun spätestens nach der Nummer eins von Zlatko endgültig ihr Mandat niederlegen. Und wie soll man einem ausländischem Gast plausibel erklären, dass sich durch den Erfolg der abgefilmten Deppen-WG aus der geschlossenen Anstalt von RTL II die gesamte germanische Medienlandschaft auf einen Schlag in der Gewalt von Holländern befindet? Von Holländern!!! Wie tief wollen wir denn noch sinken? Und das auch noch gerade jetzt, wo uns die ganze doofe Welt zur EXPO besuchen kommt! Wie peinlich. Wenn die Amerikaner mit dem Zug anreisen und all die trümmerhaft ausgeschachteten Bahnhofstorsos sehen, denken die sowieso, Adenauer wäre noch Kanzler, und fangen wieder an, uns Care-Pakete zu schicken.

Allein beim Fußball wurde uns stets ein letzter Rest Respekt gezollt, doch spätestens nach dieser WM wird auch das vorbei sein. »Das Spiel dauert 90 Minuten und am Ende gewinnen die Deutschen«, hieß es einst im Kader der Rivalen voller Furcht - heute kann jeder ein Tor für Deutschland als Spende von der Steuer absetzen. Aber was tun? Einfach eine neue Elf übers Internet bestellen oder alle Spieler der anderen Mannschaften entführen? Ulli Stielike ist ja bereits erfolgreich verpisst worden und eröffnet irgendwo einen Herrenausstatter für Blinde, demnächst folgt Ribbeck mit einem Hundefriseursalon auf Teneriffa - doch wer kommt dann? Rudi Völler & Mooshammer? Percy Hoven & Jürgen Möllemann? Beckmann & Hera Lind?

Vielleicht sollte ich doch besser auswandern...

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alwaysultra

alwaysultra schrieb am 19.9. 2000 um 13:47:48 Uhr zu

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Bewertung: 5 Punkt(e)

Time to say fuck off



Schämen Sie sich nicht Ihrer Tränen. Nehmen Sie Ihren Fernseher in den Arm, und zeigen Sie Ihre Gefühle. Leb, hey, so wie du dich fühlst, hey, hey. Zu seinen Emotionen stehen ist ganz, ganz wichtig, und wenn die Zeit des Abschieds kommt, dann tut knuddeln oft so richtig doll gut. Schließlich hatten wir sie alle ja auch ganz echt voll liebgewonnen, unsere gemeinsamen Teilzeit-Nachbarn aus dem Holland-Bunker, fast so wie sie sich selber und gegenseitig und so.

Doch jetzt ist es vorbei: Die unbeschwerten hundert Tage Heimaturlaub sind um, alle Insassen sind wieder auf freiem Fuß, Big Brother schließt die Stalltür. Feierabend. Und nun? Was sollen wir denn nur machen, ohne unsere täglich vorgeschnittene Portion passiven Alltag? Müssen wir uns jetzt etwa wieder selber langweilen? Oder jeden Abend auf der Toilette in den Spiegel sprechen, wie schön unser Tag war und wen aus unserer Familie wir für den Auszug nominieren möchten? Die Angst im Unterbewusstsein, eines Tages plötzlich aus dem Nichts die Stimme von Percy Hoven zu vernehmen, der einem sagt, man müsse sofort das Haus verlassen, werden viele Zuschauer ohnehin nie wieder loswerden. Auf jeden Fall ist es sicherer, immer einen gepackten Alu-Koffer in der Schleuse stehen zu haben.

Ach, es war schon eine wunderschöne Zeit, diese drei Monate in der großen Bruderschaft. So viele Sternstunden des Fernsehens wurden dem Publikum geschenkt, Momente, die man nie vergisst. Wie Verona Feldbusch ankam zum Beispiel. Oder die 19 Wiederholungen davon. Und wie mit dem Kran ihr ballongeschmücktes VIP-Scheißhaus in den Garten gehebelt wurde. Und wie Verona am Küchentisch saß und redete. Und wie sie auf dem Sofa saß und redete. Oder beim Reden in der Küche stand. Und dann waren da noch diese vielen anderen tollen Gespräche mit den Bewohnern in der Küche und am Tisch und auf dem Sofa und so. Oft saßen sie auch einfach nur so da und redeten. Meist kam es einem vor, als hätte ein durchgekokster RTL-Redakteur mit schwer vermittelbaren Laiendarstellern den neuen Ikea-Katalog verfilmt.

Auf jeden Fall war es eine supertolle Zeit mit super viel Spaß und super spannenden Erfahrungen, die jeder gemacht hat. Das war überhaupt das wichtigste. Erfahrungen machenwie das so ist, den ganzen Tag am Küchentisch zu sitzen und zu reden zum Beispiel. Und sobald die Big Butze gesaugt, das Geld gezählt und Percy frisch mit Schleim betankt ist, können ja auch schon die nächsten freiwilligen Geiseln eingeschlossen werden. Dann spätestens kommt für unsere ehemaligen WG-Megastars auch die Erfahrung, von den Fans vergessen zu werden und den netten Leuten bei RTL II und Endemol plötzlich scheißegal zu sein. Das wird bestimmt auch noch mal super spannend.

alwaysultra
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allekennenhieralle schrieb am 5.8. 2000 um 14:19:34 Uhr zu

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Bewertung: 3 Punkt(e)

Lebensformel
RainaldGoetz ist ein Sprachgewalttäter. Während einer Lesung beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb schneidet er sich 1983 mit einer Rasierklinge in die Stirn und führt so die »Punk«-Attitüde in die deutsche Literatur ein. Sein im selben Jahr veröffentlichter Roman »Irre«, mit dem verwirrenden wie kurzen Klappentext »Dont crywork!«, dient einer ganzen Generation als Manifest aggressiver Verweigerung.
In den 90er Jahren tauscht Goetz Punk und Haß gegen Rave und Versöhnung. Seine Freundschaft mit DJ Westbam und seine euphorisierende Berichterstattung über Techno und die Love-Parade sorgt für einigen Dissenz im linksintellektuellen Lager. Der Kulturkritiker Goetz, der für den »Spiegel«, »Konkret«, den »Merkur« und das »Kursbuch« schreibt, gerät in die Kritik.
Everhard Hofsümmer zeichnet die erstaunliche Wandlung von RainaldGoetz nach, in einer Collage aus Kommentaren, Musik, Zeitdokumenten und Zitaten des promovierten Historikers und psychatrieerfahrenen Arztes und Schriftstellers Rainald Goetz. Ein spielerisches Nachempfinden des Schaffens einer der kontroversesten Gestalten der deutschen Literatur.

alwaysultra

alwaysultra schrieb am 23.9. 2000 um 12:11:22 Uhr zu

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Bewertung: 3 Punkt(e)

Bitte meldet Euch!





Wenn die Tage kürzer werden, die Nächte dunkler und die Hosen enger, wenn die Luft nach warmem Fusel riecht und wir von überall her durch zuckrige Bilder von familiärer Glückseligkeit unter zugehängten Tannen-Torsos daran gemahnt werden, Herz und Brieftasche zu öffnen, ja dann gedenken wir immer wieder gern all derer, die uns lieb sind, es waren oder aus verwandtschaftlichen Gründen sein müssen.

Doch was ist mit all jenen, die wir eigentlich weder persönlich kennen noch wirklich mögen, die aber trotzdem unser Leben entscheidend mitgeprägt haben? Was ist beispielsweise mit der Bac-Familie, jener extrem widerwärtigen Sippe der 70er, deren Angehörige sich im Werbeprogramm darum ankeiften, wer als letzter das müffelige Armschweiß-Sprühfix in den Griffeln hatte? »Mein Gott, ihr spießigen Scheißtypen, könnt Ihr Euch denn keine zweite Dose von dem puffigen Schwitzhemmer leisten?«, wollte man ihnen jedesmal entgegenbrüllen, doch schon erschien der nächste Spot, in dem eine schmerzhaft unsympathische Mutti ihrer verzogenen Göre die Rübe ins Handwaschbecken tunkte und darüber schwadronierte, wieviel kräftiger doch ihr Haar geworden sei, seit sie täglich eine Tasse Schauma-Shampoo trinkt!

Und noch bevor der Brechreiz eine Chance bekam, saß im nächsten Werbefilm bereits der doofe Persil-Mann in väterlicher Arroganz am Schreibtisch, um uns mit Barbara Eligmannscher Cartoon-Kompetenz über die Wunderwelt der Buntwäsche zu berichten wie ein RTL-2-Reporter beim Seriositätstraining. Mit etwas Glück erlebte man den Super-Gau und stieß danach noch auf Frau Sommer: eine schnippische Nervzicke aus reichem Hause, frustriert und gelangweilt, die ihren gesamten Tag damit verbrachte, im schicken Kostümchen einen halbvollen Einkaufswagen rund ums Jacobs-Regal zu schieben, um dann nichtsahnende Kundinnen aus dem Hinterhalt zu überfallen und ihnen aus reiner Bosheit irgendeine Kaffeeplörre aufzuschwatzen, von der ihr selbst immer schlecht wurde.

Aber auch wenn man froh ist, diese ganze Zunft besserwisserischer Sackgesichter nicht mehr sehen zu müssen, so überwiegt doch die Neugier: Was wurde aus der Bac-Familie? Ein Haufen zerrütteter Sozialfälle, Elternmörder und bettelnder Deo-Junkies? Ertränkte die Schauma-Tochter irgendwann ihre nervige Mutter mit einer Flasche Apfel-Shampoo im Folterbecken? Erlitt Frau Sommer einen Koffein-Kollaps und fuhr hysterisch lachend mit dem Einkaufswagen den Persil-Mann tot? So lang, wie ihr uns genervt habt, könnt Ihr Euch ruhig mal wieder melden - Hauptsache nur, Ihr kommt nicht wieder!

alwaysultra
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Blastinator schrieb am 18.10. 2000 um 21:24:58 Uhr zu

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Bewertung: 4 Punkt(e)

Die Verbindung von Illuminaten mit der Zahl 23 stammt aus dem Roman »Illuminatus, das Auge in der Pyramide« von R.A. Wilson.

Es gibt keinen historischen Beweis, für einen Link zu Adam Weishaupt.

Vielmehr taucht die 23 zum ersten Mal bei William S. Burroughs auf.

Der mit R.A. Wilson befreundete Autor schrieb eine Kurzgeschichte mit dem Titel »23 Skidoo«.

Darin geht es um merkwürdige und tragische Zufälle um die 23.

In seinem Roman begründet Wilson die Bedeutung der 23 so:

"Am Ende seiner Rede ging er auf die mystische Bedeutung der Zahl 23 ein:

'Zwei plus drei ist fünf und entspricht der Pentade, innerhalb derer man den Teufel beschwören kann.

Ich erinnere an ein Fünfeck, zum Beispiel an das Pentagon in Washington.

Zwei geteilt durch drei ergibt 0,666 (...666 die Zahl des Antichrist).'

Und er fuhr fort, daß die 23 selbst für Eingeweihte präsent war, 'wegen ihres auffällig exoterischen Abwesendseins' in den Zahlen, die in der Hausnummer der Wobbly Hall enthalten sind, 2422 North Halstead..."

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AlwaysUltra

Raspe schrieb am 20.7. 2000 um 11:22:51 Uhr zu

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Bewertung: 8 Punkt(e)

»Der Staat ist ungeheuerlich, die Ungeheuerlichkeit, die einer, wie ich hier, nicht fassen kann. Schließlich schießt der Staat aus den Gewehren echte Menschen tot, nichttote Menschen werden staatsbefehlmäßig in Staatskerkern gefoltert, Staatstheater spielen echte Stücke, siehe Stammheim, Stichwort Krieg, die Staatsorchester musizieren dazu musikalische Symphonien, Bilderherrlichkeiten zeigen sich in Staatsmuseen her, das Staatsfernsehen ist wirklich Hochschule des Glücks der Unterhaltung, reich an Massen wissenserter Sachen, ...«
rainaldgoetz


21.05.1974 Im Zuge der »Terroristenfahndung« wird der Taxifahrer Günter Jendrian um 3 Uhr früh in seiner Wohnung erschossen. Auch hier wird das Verfahren gegen den Polizeibeamten mit der Begründung der »Notwehr« eingestellt. - Insgesamt sind von 1971 bis 1978 über 146 Tote durch polizeiliche Todesschüsse dokumentiert: 16 im Zusammenhang mit der sogenannten Terroristenjagd; 52 in Verfolgung von - meist einfachen - Kriminellen; 13 in Verfolgung von Verkehrssündern; die übrigen im Zuge allgemeiner Hysterie.

Vögelgrippe schrieb am 11.3. 2006 um 22:07:39 Uhr zu

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Bewertung: 1 Punkt(e)

rainald-goetz

Abfall für alle. Mein tägliches Textgebet. Tagebuch, Reflexions-Baustelle Existenz-Experiment Geschichte des Augenblicks, der Zeit, Roman des Umbruch-Jahres 1998.

Ein Tagebuch zunächst mal also, so erzählt Abfall für alle vom Leben eines Schreiber-Ichs in Berlin. Er sitzt an dieser Arbeit, schreibt und probiert zu schreiben, er geht einkaufen, schaut Ausstellungen an. Und er verreist und trifft Freunde, fast schon fiktiv, und redet ganz echt mit allen Mitbewohnern und Sprechern im Raum des Medialen.

Dem Internet, wo das Buch, in täglichen Lieferungen publiziert, Stück für Stück entstand, verdankt der Text seine äußere Gestalt: die häppchenartige Form; das Ideal seiner Sprache, alltäglich, zugänglich, lebensnah. Und vor allem die innere Ökonomie: von den Gedanken an das schweigende Leser-du von dessen Interessen, Eile und Ungeduld fühlte der Text sich geführt und gehalten, erwartet und hervorgebracht.

Neben diesem fiktiven Leser, einer milden Freundlichkeits-Instanz hat der Roman einen herrischen Autor: die Zeit. Sie schickt ihren Helden hinaus ins Leben, täglich neu. Minuten-Notizen protokollieren das Erlebte, Geistes-Zustände Blicke, Beobachtungen, Geschehnisse außen und innen; hysterisch, verschleiert, konkret und absurd, grotesk überpräzise und komplett normal zugleich. Spannend.

Auf die Art stellt Abfall für alle auch noch einmal die alte Frage nach dem Abenteuerlichen gerade auch der FORM des Romanes. Was ist das eigentlich, ein Roman? Die Frankfurter Poetik-Vorlesung Praxis, fünf mal Dienstag hier im Mai, versuchte eine Antwort. Experimentell, theoretisch, realistisch kompliziert; und dabei doch plausibel in der Evidenz der Kollision von Welt und Ich: irgendwie kaputt.

Schließlich war, ein Traum, der wahr geworden ist, das Buch entstanden, das ich bin. Das ich immer schreiben wollte, von dem ich immer dachte, wie könnte es gelingen, das einfach festzuhalten, wie ich denke, lebe, schreibe. Von seiten des Todes her gesehen. - Was mir also gefällt, am Buch Abfall:

der Realismus der Ideen-Vorrang die Banalität der Dämonie des Alltags das Schreiberle die Stille der mediale Lärm die Funktionalität der auftretenden Personen die argumentative Pedanterie das Tasten das urteilsmäßige Rumholzen die Gleichwertigkeit aller Dinge die Poetologie, die ästhetische Theorie strukturell fragmentarisch, fragmentiert von Zeit die Zeitmaschine das Jahr die Minutendinger und ihre Plausibilität die Sekundengedanken: der Wahn Tag für Tag, die Erzählung Zahlen und Ziffern ALLES IST TEXT und über und unter und in allem: Melancholie

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alwaysultra

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