Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 327, davon 319 (97,55%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 122 positiv bewertete (37,31%)
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Der erste Text am 19.9. 1999 um 22:27:25 Uhr schrieb
Karla über Weihnachten
Der neuste Text am 29.9. 2025 um 17:52:58 Uhr schrieb
gerhard über Weihnachten
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am 24.12. 2003 um 01:07:31 Uhr schrieb
quimbo75@hotmail.com über Weihnachten

am 30.11. 2007 um 10:45:07 Uhr schrieb
Joo über Weihnachten

am 17.9. 2011 um 15:50:34 Uhr schrieb
Sinnlos über Weihnachten

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Weihnachten«

Liamara schrieb am 24.12. 1999 um 10:13:37 Uhr zu

Weihnachten

Bewertung: 9 Punkt(e)

Hach, in wievielen Haushalten wird heute folgendes passieren? Mutter steht früh auf und muss noch den Braten vom Metzger holen. Dort ist es natürlich brechend voll, und sie muss ungefähr eine halbe Stunde warten. In der Schlange stehend, fällt ihr ein, dass sie noch unbedingt dies und jenes und ausserdem noch das da braucht, also huscht sie auch noch mal in den Supermarkt, wo sie noch länger stehen muss und das »Frohes Fest« der Kassiererin schon klingt wie eine alte Schallplatte mit Sprung. Derweil steigt Vater auf eine Leiter, um den Christbaumschmuck vom Kleiderschrank zu holen. Der Kleiderschrank ist oben total verstaubt, deshalb flucht er, weil seine Frau eine alte Schlampe zu sein scheint. Die Kugeln kann er zunächst nicht finden, das Lametta sowieso nicht. Alles verzögert sich um ca. eine halbe Stunde, bis einem der Kinder einfällt, dass es die Lichterkette letztes Jahr in den Besenschrank gestopft hat. Dafür gibt's ne Ohrfeige und noch mehr fluchen. Wenn das alles erledigt ist, flucht Vater, weil er die Lichterkette nicht auseinander bekommt. Ca. eine halbe Stunde später wird dann der Baum versucht, dem Ständer anzupassen. Der Baum passt nicht, er muss gesägt werden. Danach passt er auch nicht. Jetzt erst fällt einem der Kinder auf, dass der Baum auf der einen Seite verdächtig wenig Nadeln hat. Vater wollte das zu diesem Zeitpunkt nicht hören. Mutter kommt nach Hause und schreit gehetzt herum, warum der Baum noch nicht steht und wieso so viele Nadeln auf dem Teppich liegen, jetzt muss sie wieder saugen, du alte Sau. Vater schreit zurück, dass sie mal auf dem Kleiderschrank putzen sollte. Mutter zieht sich in die Küche zurück und macht den Braten, hat ein Gewürz vergessen und schickt ein maulendes Kind in den Supermarkt, wo das Kind mittlerweile eine Stunde warten muss. Allerdings in der Gesellschaft anderer Kinder, denen es ebenso geht. Vater hat inzwischen den Baum aufgestellt und geschmückt, dabei sind ihm drei Kugeln runtergefallen und zerschellt, was erneutes Fluchen zur Folge hatte. Als ein Kind anmerkt, dass man am Heiligen Abend nicht fluchen soll, gibt's mal wieder eine Ohrfeige. Mittags gibt es eine schnelle Suppe, die keiner mag, aber Mutter tröstet alle mit dem Hinweis auf den Weihnachtsbraten. Nach dem Essen muss Vater noch schnell was einpacken, hat aber kein Tesafilm mehr, weshalb er flucht und etwa eine halbe Stunde lang danach sucht. Gegen zwei Uhr ist Ruhe. Diese dauert ca. drei Stunden, dann kommt der Besuch. Und was jetzt noch alles kommt, davon schweige ich lieber... ;)

Gijsbert schrieb am 9.12. 2000 um 02:34:14 Uhr zu

Weihnachten

Bewertung: 8 Punkt(e)

Merry Weihnachten

When the last Kalender-sheets
flattern trough the winter-streets
and Dezemberwind is blowing,
then ist everybody knowing
that it is not allzuweit:
she does come - the Weihnachtszeit.

All the Menschen, Leute, people
flippen out of ihr warm Stueble,
run to Kaufhof, Aldi, Mess,
make Konsum and business.
Kaufen this und jene Dings
and the Churchturmglocke rings.

Manche holen sich a Taennchen,
when this brennt, they cry »Attention«.
Rufen for the Feuerwehr:
Please come quick to loeschen her!"
Goes the Taennchen of in Rauch,
they are standing on the Schlauch.

In the kitchen of the house
mother makes the Christmasschmaus.
She is working, schufting, bakes
hit is now her Yoghurtkeks.
And the Opa says als Tester:
We are killed bis to Silvester".
Then he fills the last Glas wine -
yes, this is the christmastime!

Day by day does so vergang,
and the Holy night does come.
You can think, you can remember,
this is immer in Dezember.

Then the childrenlein are coming
candle-Wachs is abwaerts running.
Bing of Crosby Christmas sings
while the Towerglocke rings
and the angels look so fine -
well this is the Weihnachtstime.

Baby-eyes are big and rund,
the familiy feels kerngesund
when unterm Weihnachtsbaum are hocking
then nothing can them ever shocking.
They are so happy, are so fine -
this happens in the Chistmastime!

The animals all in the house,
the Hund, the Katz, the bird, the mouse,
are turning round the Weihnachtstree,
enjoy this day as never nie,
well they find Kittekat and Chappi
in the Geschenkkarton von Papi.

The familiy begins to sing
and wieder does a Gloeckchen ring.
Zum Song vom gruenen Tannenbaum
the Traenen rennen down and down.
Bis our mother ploetzlich flennt:
The christmas-Gans im Ofen brennt!"
Her nose indeed is very fine
Ende of the Weihnachtstime.

Kühlwalda schrieb am 14.8. 2000 um 00:52:44 Uhr zu

Weihnachten

Bewertung: 6 Punkt(e)

Sach ma, wer hat denn da nochma Geburtstach?


Schon seit September strömt mir von überall der Geruch von Glühwein, Schokoladenweihnachtsmännern und dem neuen Mc Nikolaus entgegen. Tausende von Menschen drängen, sichtlich in Festtagslaune, durch überfüllte Fußgängerzonen um Tante Herta noch eben (schließlich schließen am 24ten die Geschäfte schon früher) eine Flasche Doppelherz oder Fichtennadelfußbad zum Sonder-Xmas-kost-hier-nur-das-Doppelte-als-wie-sonst-Preis zu besorgen. Vollbepackt geht's weiter, natürlich nicht ohne Kassenbon, umgetauscht wird ja eh, weil's keinem gefällt, na ja, der Wille zählt, breites Grinsen auflegen und Hand schütteln. Danke, Oma, ich wollte schon immer rosa Filzpantoffeln, die sind ja noch schöner als der selbstgeklöppelte Fahrradhelmüberzieher vom letzten Jahr. Hier hast Du auch was, 'nen selbstgetöpferten Aschenbecher- Wie, Du hast noch nie geraucht?!

Weihnachten ist halt das Fest der Liebe. Und spätestens nach 20 Flaschen Bier, Sekt und einem halben Liter Verdauungsschnaps haben wir uns alle lieb (piep piep), und dem Festtagsbraten wird ein zweites Mal -über der Kloschüssel hängend- Hallo gesagt. Wenn dann auch noch die Lichterkette am Weihnachtsbaum anfängt zu schmurgeln und die ganze Familie gerührt in Eintracht zusieht, wie der neue Nintendo Pocket, die Weihnachtsbarbie mit Muff und Rentierschlitten, die Digitalkamera, Opa's Blutdruckgerät und die 20 Mark Plastikfigurenkrippe aus dem Aldi samt Baum, allen anderen Geschenken und dem Stück Kernseife, einem Präsent vom Friseur, in Flammen aufgehen, dann sind sich alle plötzlich wieder bewußt, was eigentlich das Wichtige und Besondere an Weihnachten ist: Das Sonderprogramm im Zweiten mit den Wiederholungen der Sissi Filme. Schöööön.


Na dann, Fröhliche Weihnachten...

Floz schrieb am 16.1. 2001 um 21:32:41 Uhr zu

Weihnachten

Bewertung: 2 Punkt(e)

Weihnachtsbeleuchtung

Sonntag, 1. Advent, 10.00 Uhr.
In der Reihenhaussiedlung Önkelstieg läßt sich die Rentnerin Erna B. durch ihren Enkel Norbert drei Elektrokerzen auf der Fensterbank ihres Wohnzimmers installieren. Vorweihnachtliche Stimmung breitet sich aus, die Freude ist groß.

10.14 Uhr.
Beim Entleeren des Mülleimers beobachtet Nachbar Ottfried P. die provokante Weihnachtsoffensive im Nebenhaus und kontert umgehend mit der Aufstellung des zehnarmigen dänischen Kerzensets zu je 15 Watt im Küchenfenster. Stunden später erstrahlt die gesamte Siedlung Önkelstieg im besinnlichen Glanz von 134 Fensterdekorationen.

19.03 Uhr.
Im 14 km entfernten Kohlekraftwerk Sottrup-Höcklage registriert der wachhabende Ingenieur irrtümlich einen Defekt der Strommeßgeräte für den Bereich Stenkelfeld-Nord, ist aber zunächst arglos.

20.17 Uhr.
Den Eheleuten Horst und Heidi E. gelingt der Anschluß einer Kettenschaltung von 96 Halogen-Filmleuchten durch sämtliche Bäume ihres Obstgartens ans Drehstromnetz. Teile der heimischen Vogelwelt beginnen verwirrt mit dem Nestbau.

20.56 Uhr.
Der Discothekenbesitzer Alfons K. sieht sich genötigt, seinerseits einen Teil zur vorweihnachtlichen Stimmung beizutragen und montiert auf dem Flachdach seines Bungalows das Laserensemble »Metropolis«, das zu den leistungsstärksten Europas zählt. Die 40-m-Fassade eines angrenzenden Getreidesilos hält dem Dauerfeuer der Nikolausprojektion mehrere Minuten stand, bevor sie mit einem häßlichen Geräusch zerbröckelt.

21.30 Uhr.
Im Trubel einer Jul-Club-Feier im Kohlekraftwerk Sottrup-Höcklage verhallt das Alarmsignal aus Generatorhalle 5.

21.50 Uhr.
Der 85-jährige Kriegsveteran August R. zaubert mit 190 Flakscheinwerfern des Typs Varta Volkssturm den Stern von Bethlehem an die tiefhängende Wolkendecke.

22.12 Uhr.
Eine Gruppe asiatischer Geschäftsleute mit leichtem Gepäck und sommerlicher Bekleidung irrt verängstigt durch die Siedlung Önkelstieg. Zuvor war eine Boeing 747 der Singapur Airlines mit dem Ziel Sydney versehentlich in der mit 3000 bunten Neonröhren gepflasterten Garagenzufahrt der Bäckerei Bröhrmeyer gelandet.

22.37 Uhr.
Die NASA-Raumsonde Voyager 7 funkt vom Rande der Milchstraße Bilder einer angeblichen Supernova auf der nördlichen Erdhalbkugel; die Experten in Houston sind ratlos.

22.50 Uhr.
Ein leichtes Beben erschüttert die Umgebung des Kohlekraftwerks Sottrup-Höcklage; der gesamte Komplex mit seinen 30 Turbinen läuft mit 350 Megawatt brüllend jenseits der Belastungsgrenze.

23.06 Uhr.
In der taghell erleuchteten Siedlung Önkelstieg erwacht Studentin Bettina U. und freut sich irrtümlich über den sonnigen Dezembermorgen. Um genau 23.12 Uhr betätigt sie den Schalter ihrer Kaffeemaschine.

23.12 Uhr und 14 Sekunden.
In die plötzliche Dunkelheit des gesamten Landkreises Stenkelfeld bricht die Explosion des Kohlekraftwerks Sottrup-Höcklage wie Donnerhall. Durch die stockfinsteren Ortschaften irren verwirrte Menschen, Menschen wie du und ich, denen eine Kerze auf dem Adventskranz nicht genug war.

In diesem Sinne: Frohe Adventszeit!

Nienor schrieb am 5.7. 2000 um 12:41:05 Uhr zu

Weihnachten

Bewertung: 5 Punkt(e)

Weihnachten ist angeblich das Fest der Liebe. Aber manchmal zweifele ich ganz stark daran, ob die Menschen das auch wirklich kapiert haben. NOch gibt es soviel Leid uaf der Welt und die Liebe zieht nur kleine Kreise. Sie ist einfach nochnicht allumfassend wie sie im Christentum angedeutet wird.
Auf der einen Seite ist Weihnachten ziemlich schwach.

Auf der anderen Seite ist Weihnachten ziemlich stark. Weihnachten zeigt uns naemlich, dass es so etwas wie das Gute im Menschen gibt. Wenn man Weihnachten einmal ganz unabhaengig davon betrachtet, ob Gott existiert oder nicht, ob Jesus geboren wurde oder nciht. Dann hat man aber viel mit diesem Gedanken erreicht. Wenn Jesus nie geboren wurde und nicht der Sohn Gottes ist, so schafft es dennoch die Gecshichte von einem armen Jungen, der in einem Stall zur Welt kam, dass Mneschen an einem Tag im Jahr etwas naeher zusammenruecken und versuchen etwas von sich zu geben. Wenn das nicht zeigt, dass der Mensch doch eigentlich einen guten Kern hat, dann weiss ich auch nicht weiter.

Morgenglühen schrieb am 23.12. 2002 um 12:34:09 Uhr zu

Weihnachten

Bewertung: 4 Punkt(e)

Schon seltsam. In der sogenannten »Zeit zwischen den Jahren« haben alle Zeit genau die stumpfsinnigen Sachen zu tun, die sonst liegen bleiben. Wie zum Beispiel die Plattensammlung zu katalogisieren oder nachzuschauen, zu welchen Begriffen man im Blaster schon was geschrieben hat.

das Bing! schrieb am 16.12. 2002 um 15:56:49 Uhr zu

Weihnachten

Bewertung: 3 Punkt(e)

der abend des 24. mag ja noch ganz entspannt und beschaulich sein...aber spätestens am morgen des 25. beginnt das »fest der liebe« richtig....die alljährliche zugfahrt mit meiner mutter zu den lieben verwandten, ein einziges gekeife und gezeter...ist man dann endlich angekommen, beruhigt es sich zwar meist wieder, aber einen tag später auf der rückfahrt, ist es dasselbe.
meine mutter und ich sind leider beides menschen, die in stresssituationen gern mal laut werden (aber auch nur bei uns gegenseitig, bei anderen weniger...hm...)
...na denn, frohes fest.

Liamara schrieb am 24.11. 1999 um 18:45:47 Uhr zu

Weihnachten

Bewertung: 3 Punkt(e)

In vier Wochen ist Weihnachten. Was bedeutet, dass diesen Sonntag schon der erste Advent ist. Tradtionell zündet man an diesem Tag eine Kerze an, eine von vieren auf einem Adventkranz. Alternativ zündet man an allen vier Tagen eine einzige Kerze an, die darf dann aber immer nur ein Stückchen brennen, sonst ist ja am vierten Advent nix mehr übrig, gell. Früher hat mein Vater immer Markierungen auf die Kerzen am Adventskranz gemacht, und bis dahin durften sie brennen. Dann wurden sie wieder ausgemacht.

Bwana Honolulu schrieb am 29.11. 2002 um 08:31:32 Uhr zu

Weihnachten

Bewertung: 1 Punkt(e)

Wie Weihnachten 2001 im Internet gezeigt hat, heißt jetzt Weihnachten nicht mehr Weihnachten, sondern X-mas, also muß der Weihnachtsmann auch der X-man sein!

Da X-mas 2002 quasi schon vor der Tür steht, ist es spätestens ab September höchste Zeit mit der Weihnachtsvorbereitung zu beginnen - Verzeihung: Das diesjährige Weihnachts-Roll-Out zu starten und die Christmas-Mailing-Aktion just in Time vorzubereiten.

Hinweis:

Die Kick-off-Veranstaltung (früher 1. Advent) für die diesjährige SANCROS (SANta Claus ROad Show) findet bereits am 29. November 2002 statt. Daher wurde das offizielle Come-Together des Organizing Committees unter Vorsitz des CIO (Christmas Illumination Officer) schon am 6. Januar abgehalten.

Erstmals haben wir ein Projektstatus-Meeting vorgeschaltet, bei dem eine in Workshops entwickelte »To-Do-Liste« und einheitliche Job Descriptions erstellt wurden. Dadurch sollen klare Verantwortungs-bereiche, eine powervolle Performance des Kundenevents und optimierte Geschenk-Allocation geschaffen werden, was wiederum den Service Level erhöht und außerdem hilft, »X-mas« als Brandname global zu implementieren.

Dieses Meeting diente zugleich dazu, mit dem Co-Head Global Christmas Markets (Knecht Ruprecht) die Ablauf-Organisation abzustimmen, die Geschenk-Distribution an die zuständigen Private-Schenking-Centers sicherzustellen und die Zielgruppen klar zu definieren. Erstmals sollen auch sogenannte Geschenk-Units über das Internet angeboten werden.

Die Service-Provider (Engel, Elfen und Rentiere) wurden bereits via Conference Call virtuell informiert und die Core-Competences vergeben.

Ein Bündel von Incentives und ein separater Team-Building-Event an geeigneter Location sollen den Motivationslevel erhöhen und gleichzeitig helfen, eine einheitliche Corporate Culture samt Identity zu entwickeln.

Der Vorschlag, jedem Engel einen Coach zur Seite zu stellen, wurde aus Budgetgründen zunächst gecancelt. Statt dessen wurde auf einer zusätzlichen Client Management Conference beschlossen, in einem Testbezirk als Pilotprojekt eine Hotline (0,69 ct./Minute Legion) für kurzfristige Weihnachtswünsche einzurichten, um den Added Value für die Beschenkten zu erhöhen.

Durch ein ausgeklügeltes Management Information System (MISt) ist auch Benchmark-orientiertes Controlling für jedes Private-Schenking-Center möglich. Nachdem ein neues Literatur-Konzept und das Layout-Format von externen Consultants definiert wurde, konnte auch schon das diesjährige Goldene Buch (Golden Book Release
102.1) erstellt werden. Es erscheint als Flyer, ergänzt um ein Leaflet und einen Newsletter für das laufende Updating.

Hochauflagige Lowcost-Giveaways dienen zudem als Teaser und flankierende Marketingmaßnahme.
Ferner wurde durch intensives Brain Storming ein Konsens über das Mission Statement gefunden. Es lautet »Let's keep the candles burning« und ersetzt das bisherige »Frohe Weihnachten«.

Santa Claus hatte zwar anfangs Bedenken angesichts des
Corporate-Redesigns, akzeptierte aber letztlich den progressiven Consulting-Ansatz und würdigte das Know-how seiner Investor-Relation-Manager.

In diesem Sinne noch erfolgreiche X-mas Preparations für das Jahr 2002.

qwertz schrieb am 16.12. 2007 um 11:56:52 Uhr zu

Weihnachten

Bewertung: 1 Punkt(e)

Säugling im Stall gefunden

BETHLEHEM, JUDÄA — In den frühen Morgenstunden wurden die Behörden von einem besorgten Bürger alarmiert. Er wurde durch eine nächtliche Ruhestörung geweckt, versuchte die Ursache des Tumultes aufzuklären und hatte dabei eine junge Familie entdeckt, die sich in einem Stall wohnlich niedergelassen hatte.

Bei der Ankunft in diesem Stall fanden die Beamten des Sozialdienstes, die durch Polizeibeamte unterstützt wurden, einen Säugling, der von seiner erst 14-jährigen Mutter, einer gewissen Mirjam H. aus Nazareth, in Stoffstreifen gewickelt wurde und in einen Futtertrog gelegt worden war. Die äußerst unhygienischen Umstände erforderten ein rasches Eingreifen der Behörden. Das Kind wurde von seiner offensichtlich überforderten, körperlich geschwächten und völlig verwahrlosten Mutter getrennt und fachkundiger Obhut übergeben. Die Mutter wurde vorläufig verhaftet. Angesichts der näheren Umstände des Kindsfundes und des geringen Alters der Mutter ist im Laufe des heutigen Tages der Entzug des Sorgerechts zu erwarten.

Bei der Festnahme von Mutter und Kind versuchte ein anwesender Mann, der später als Yussuf H., ein Handwerker aus Nazareth, identifiziert wurde, den Beamten Widerstand zu leisten. Yussuf H. wurde dabei unterstützt von einigen anwesenden Hirten sowie drei zurzeit noch unidentifizierten Ausländern. Er wollte die Rettung des Kindes aus den nicht kindgerechten Bedingungen durch körperliche Gewalt unterbinden, wurde aber von den Polizeikräften unter Einsatz nichttödlicher Waffen in diesem Ansinnen gehindert. Er wurde ebenfalls festgenommen und wird sich wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt vor Gericht rechtfertigen müssen.

Ebenfalls festgenommen wurden auch die drei anwesenden Ausländer, die sich vage als »weise Männer« aus einem östlichen Land bezeichneten. Sowohl das Innenministerium als auch der Zoll sind noch auf der Suche nach Hinweisen über die Herkunft und Identität dieser drei Männer, die sich offenbar illegal im Land aufhalten. Ein Sprecher der Polizei teilte mit, dass diese keinerlei Ausweispapiere mit sich führen, aber im Besitz von größeren Mengen Goldes sowie einiger mutmaßlich verbotener Substanzen seien. Die offenbar religiös fanatisierten Männeres handelt sich wohl um islamische Fundamentalisten — widersetzten sich der Festnahme und behaupteten dabei, Gott selbst habe ihnen befohlen, nach dem Besuch des Stalles sofort nach Hause zu gehen und jede Auskunft gegenüber offiziellen Stellen zu vermeiden. Die bei diesen Männern sichergestellten Substanzen wurden zur genaueren Analyse an das forensische Labor zu Jerusalem übergeben.

Der derzeitige Aufenthaltsort des Säuglings wird bis auf weiteres nicht bekanntgegeben, damit das Kindswohl ungeachtet des hohen Aufsehens und journalistischen Interesses, das dieser Fall in Bethlehem auslöste, sichergestellt werden kann. Es handelt sich um einen neugeborenen Jungen. Die Geburt fand nach ersten Erkenntnissen im Stall statt, wie sich an den frischen Spuren von Fruchtwasser auf dem Boden zeigte.

Auf unsere Rückfragen teilte eine Mitarbeiterin des Sozialdienstes folgendes mit: »Yussuf H. ist mittleren Alters und gibt uns gegenüber an, der Vater des Kindes zu sein. Mirjam H., die Mutter, ist noch nicht volljährig. Wir prüfen gerade in Zusammenarbeit mit den Behörden in Nazareth, in welcher Beziehung die Yussuf H. und Mirjam H. zueinander stehen und gehen vorläufig davon aus, dass Yussuf H. in der ungleichen Beziehung zu Mirjam H. seine pädophilen Neigungen auslebte.«

Mirjam H. wurde nach ihrer Verhaftung in das Kreiskrankenhaus zu Bethlehem eingeliefert, um dort medizinisch und psychiatrisch untersucht zu werden. Gegen sie wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt, weil sie das Wohl ihres Kindes so leichtfertig aufs Spiel gesetzt hat. Allerdings ist davon auszugehen, dass sie zum Zeitpunkt des Ereignisses aufgrund einer psychischen Störung nicht schuldfähig war, da sie angibt, dass ihr Kind von Gott stamme. Ein amtlicher Vormund für die junge Mutter wird bestellt, sie wird nach den Untersuchungen in eine psychiatrische Fachklinik verbracht werden. Dort werden ihre Erfahrungen nach monatelangem pädophilen Missbrauch in einer Traumatherapie aufgearbeitet werden, was unter glücklichen Umständen zur Auflösung der Gottes-Projektion auf ihren Gefährten Yussuf H. führen wird.

Der Leiter der Psychiatrie im Kreiskrankenhaus Bethlehem sagte vor den Journalisten: »Mir steht es auch als bekennender Atheist nicht zu, den Leuten vorzuschreiben, was sie glauben sollen. Doch wenn dieser Glaube dazu führt, dasswie in diesem Fallein Neugeborenes gefährdet wird, muss man diese Leute als gefährlich einstufen und in ihre Schranken weisen. Die Tatsache, dass hier ganz offensichtlich Drogen im Spiel waren, die vermutlich von den anwesenden Ausländern verteilt wurden, trägt nicht dazu bei, mein Vertrauen zu erwecken. Ich bin mir jedoch sicher, dass die Beteiligten nach einem Entzug und einer fachgerechten medizinischen Behandlung in unserer geschlossenen Abteilung wieder normale und produktive Mitglieder der Gesellschaft werden können

Der hier ärztlich geäußerte Verdacht des Drogenmissbrauches wird auch von einer kleinen Begebenheit am Rande gestützt. Die beim Vorfall anwesenden Hirten befanden sich offenbar im einem Rauschzustand und zeigten darin fortgeschrittenen Realitätsverlust. Sie sangen während der ganzen Zeit religiöse Lieder und behaupteten allen Ernstes, dass ein großer Mann in einem weißen Nachthemd mit Flügeln auf dem Rücken aus dem Nichts auftauchte, zu ihnen gesprochen hätte und ihnen dabei den Befehl erteilte, den besagten Stall aufzusuchen und das Neugeborene zu seinem Geburtstag hoch leben zu lassen. Dazu meinte ein Polizeibeamter, der bei der nächtlichen Aktion dabei war: »Das ist wirklich die dümmste Ausrede eines erwischten Kiffers, die ich je gehört habe

Weit gehend unbeeindruckt von diesen skurillen Vorfällen bereiten sich die Menschen in Bethlehem weiter mit Baumdekorationen und großen Einkäufen auf das kommende, weltweit gefeierte Fest des Weihnachtsmannes vor. Eine Gefahr für die gesellschaftlich wichtigen Belange der Wirtschaft und des Einzelhandels hat zu keiner Zeit bestanden.

(Text unter Piratenlizens, von »Lumières dans la nuit«, http://www.tamagothi.de/)

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