Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 330, davon 322 (97,58%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 123 positiv bewertete (37,27%)
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Der erste Text am 19.9. 1999 um 22:27:25 Uhr schrieb
Karla über Weihnachten
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Moralfilmbettler über Weihnachten

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Bettina Beispiel über Weihnachten

am 23.12. 2002 um 11:08:24 Uhr schrieb
biggi über Weihnachten

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Assoziationen zu »Weihnachten«

oriana schrieb am 9.12. 2000 um 23:54:46 Uhr zu

Weihnachten

Bewertung: 5 Punkt(e)

Bist du schon in Weihnachtsstimmung?
Diese Frage wird mir andauernd gestellt!
Und ich antworte immer wieder: nein.
Ich finde das zwar schade aber irgendwie geht mir das alles auf den Geist. Ab September fangen die Geschäfte an, umzudekorieren und man kommt fast nicht mehr an Schokonikoläusen, Christbaumkugeln und irgendwelchen blinkenden Lichterketten vorbei.
Ich finde das ist zu früh!
Ich mein was haben Lichterketten mit Weihnachten zu tun, ich weiß die Gesellschaft denkt: sehr viel! denn schließlich will jeder die schönste Dekoration haben!
Aber Weihnachten ist doch nur ein Geschenkeaustauschen!
Das wichtigste wird doch vergessen, und ich finde es lustig, in einer Gesellschaft in der sich kaum noch jemand traut zu sagen: Ich glaube an Gott!
Wird der Geburtstag von seinem Sohn gefeiert wie nichts anderes!
Also ich bin nicht in Weihnachtsstimmung, mich regen diese Menschenmassen auf die sich durch die Stadt und den Christkindlsmarkt drängen und das größte Geschenk zum billigsten Preis suchen!
Das schlimmste ist, ich bin mitten unter ihnen und suche auch nach Geschenken!

Frohe Weihnachten!

Liamara schrieb am 24.12. 1999 um 10:13:37 Uhr zu

Weihnachten

Bewertung: 9 Punkt(e)

Hach, in wievielen Haushalten wird heute folgendes passieren? Mutter steht früh auf und muss noch den Braten vom Metzger holen. Dort ist es natürlich brechend voll, und sie muss ungefähr eine halbe Stunde warten. In der Schlange stehend, fällt ihr ein, dass sie noch unbedingt dies und jenes und ausserdem noch das da braucht, also huscht sie auch noch mal in den Supermarkt, wo sie noch länger stehen muss und das »Frohes Fest« der Kassiererin schon klingt wie eine alte Schallplatte mit Sprung. Derweil steigt Vater auf eine Leiter, um den Christbaumschmuck vom Kleiderschrank zu holen. Der Kleiderschrank ist oben total verstaubt, deshalb flucht er, weil seine Frau eine alte Schlampe zu sein scheint. Die Kugeln kann er zunächst nicht finden, das Lametta sowieso nicht. Alles verzögert sich um ca. eine halbe Stunde, bis einem der Kinder einfällt, dass es die Lichterkette letztes Jahr in den Besenschrank gestopft hat. Dafür gibt's ne Ohrfeige und noch mehr fluchen. Wenn das alles erledigt ist, flucht Vater, weil er die Lichterkette nicht auseinander bekommt. Ca. eine halbe Stunde später wird dann der Baum versucht, dem Ständer anzupassen. Der Baum passt nicht, er muss gesägt werden. Danach passt er auch nicht. Jetzt erst fällt einem der Kinder auf, dass der Baum auf der einen Seite verdächtig wenig Nadeln hat. Vater wollte das zu diesem Zeitpunkt nicht hören. Mutter kommt nach Hause und schreit gehetzt herum, warum der Baum noch nicht steht und wieso so viele Nadeln auf dem Teppich liegen, jetzt muss sie wieder saugen, du alte Sau. Vater schreit zurück, dass sie mal auf dem Kleiderschrank putzen sollte. Mutter zieht sich in die Küche zurück und macht den Braten, hat ein Gewürz vergessen und schickt ein maulendes Kind in den Supermarkt, wo das Kind mittlerweile eine Stunde warten muss. Allerdings in der Gesellschaft anderer Kinder, denen es ebenso geht. Vater hat inzwischen den Baum aufgestellt und geschmückt, dabei sind ihm drei Kugeln runtergefallen und zerschellt, was erneutes Fluchen zur Folge hatte. Als ein Kind anmerkt, dass man am Heiligen Abend nicht fluchen soll, gibt's mal wieder eine Ohrfeige. Mittags gibt es eine schnelle Suppe, die keiner mag, aber Mutter tröstet alle mit dem Hinweis auf den Weihnachtsbraten. Nach dem Essen muss Vater noch schnell was einpacken, hat aber kein Tesafilm mehr, weshalb er flucht und etwa eine halbe Stunde lang danach sucht. Gegen zwei Uhr ist Ruhe. Diese dauert ca. drei Stunden, dann kommt der Besuch. Und was jetzt noch alles kommt, davon schweige ich lieber... ;)

Gijsbert schrieb am 9.12. 2000 um 02:34:14 Uhr zu

Weihnachten

Bewertung: 8 Punkt(e)

Merry Weihnachten

When the last Kalender-sheets
flattern trough the winter-streets
and Dezemberwind is blowing,
then ist everybody knowing
that it is not allzuweit:
she does come - the Weihnachtszeit.

All the Menschen, Leute, people
flippen out of ihr warm Stueble,
run to Kaufhof, Aldi, Mess,
make Konsum and business.
Kaufen this und jene Dings
and the Churchturmglocke rings.

Manche holen sich a Taennchen,
when this brennt, they cry »Attention«.
Rufen for the Feuerwehr:
Please come quick to loeschen her!"
Goes the Taennchen of in Rauch,
they are standing on the Schlauch.

In the kitchen of the house
mother makes the Christmasschmaus.
She is working, schufting, bakes
hit is now her Yoghurtkeks.
And the Opa says als Tester:
We are killed bis to Silvester".
Then he fills the last Glas wine -
yes, this is the christmastime!

Day by day does so vergang,
and the Holy night does come.
You can think, you can remember,
this is immer in Dezember.

Then the childrenlein are coming
candle-Wachs is abwaerts running.
Bing of Crosby Christmas sings
while the Towerglocke rings
and the angels look so fine -
well this is the Weihnachtstime.

Baby-eyes are big and rund,
the familiy feels kerngesund
when unterm Weihnachtsbaum are hocking
then nothing can them ever shocking.
They are so happy, are so fine -
this happens in the Chistmastime!

The animals all in the house,
the Hund, the Katz, the bird, the mouse,
are turning round the Weihnachtstree,
enjoy this day as never nie,
well they find Kittekat and Chappi
in the Geschenkkarton von Papi.

The familiy begins to sing
and wieder does a Gloeckchen ring.
Zum Song vom gruenen Tannenbaum
the Traenen rennen down and down.
Bis our mother ploetzlich flennt:
The christmas-Gans im Ofen brennt!"
Her nose indeed is very fine
Ende of the Weihnachtstime.

diso schrieb am 24.12. 2007 um 04:25:36 Uhr zu

Weihnachten

Bewertung: 2 Punkt(e)

Ich habe dieses Jahr wirklich keine Lust, irgendwem »Frohe Weihnachten« zu wünschen. Und ich tue es auch nicht. Vor allem nicht irgendeinem Familienmitglied oder irgendeiner Verkäuferin. Bin ich deswegen ein schlechter Mensch oder macht mich mein Protest sogar zu was Besserem?

Dennoch muss ich heute noch zwei - die zwei einzigen - Geschenke kaufen gehen. Der dreckige Kapitalismus zwingt mich dazu, am Vormittag des Heiligen Abend einkaufen zu gehen. Im Grunde ist mir das aber scheißegal. Am liebsten wäre ich Moslem oder sähe zumindestens wie einer aus. Dann müsste ich wenigstens kein schlechtes Gewissen haben, wenn ich bei diesem scheinheiligen Gute-Laune-Spiel nicht mitmache. Im Grunde hab ich das auch nicht. Mir gehts das ganze Jahr gut und ich bin auch das ganze Jahr gut. Und falls nicht, dann bleibe ich wenigstens auch an Weihnachten konsequent. Wer kann schon über sich selbst sagen, ob er nun gut oder schlecht ist. Ein guter oder ein schlechter Mensch. Das interessiert am Ende doch eh niemanden und man muss einfach nur gucken, dass man mit sich selbst im reinen ist. Würde ich mich an Weihnachten über Scheinheiligkeit freuen, wäre ich es wohl nicht.

Schönen Tag dann noch.

Kühlwalda schrieb am 14.8. 2000 um 00:52:44 Uhr zu

Weihnachten

Bewertung: 6 Punkt(e)

Sach ma, wer hat denn da nochma Geburtstach?


Schon seit September strömt mir von überall der Geruch von Glühwein, Schokoladenweihnachtsmännern und dem neuen Mc Nikolaus entgegen. Tausende von Menschen drängen, sichtlich in Festtagslaune, durch überfüllte Fußgängerzonen um Tante Herta noch eben (schließlich schließen am 24ten die Geschäfte schon früher) eine Flasche Doppelherz oder Fichtennadelfußbad zum Sonder-Xmas-kost-hier-nur-das-Doppelte-als-wie-sonst-Preis zu besorgen. Vollbepackt geht's weiter, natürlich nicht ohne Kassenbon, umgetauscht wird ja eh, weil's keinem gefällt, na ja, der Wille zählt, breites Grinsen auflegen und Hand schütteln. Danke, Oma, ich wollte schon immer rosa Filzpantoffeln, die sind ja noch schöner als der selbstgeklöppelte Fahrradhelmüberzieher vom letzten Jahr. Hier hast Du auch was, 'nen selbstgetöpferten Aschenbecher- Wie, Du hast noch nie geraucht?!

Weihnachten ist halt das Fest der Liebe. Und spätestens nach 20 Flaschen Bier, Sekt und einem halben Liter Verdauungsschnaps haben wir uns alle lieb (piep piep), und dem Festtagsbraten wird ein zweites Mal -über der Kloschüssel hängend- Hallo gesagt. Wenn dann auch noch die Lichterkette am Weihnachtsbaum anfängt zu schmurgeln und die ganze Familie gerührt in Eintracht zusieht, wie der neue Nintendo Pocket, die Weihnachtsbarbie mit Muff und Rentierschlitten, die Digitalkamera, Opa's Blutdruckgerät und die 20 Mark Plastikfigurenkrippe aus dem Aldi samt Baum, allen anderen Geschenken und dem Stück Kernseife, einem Präsent vom Friseur, in Flammen aufgehen, dann sind sich alle plötzlich wieder bewußt, was eigentlich das Wichtige und Besondere an Weihnachten ist: Das Sonderprogramm im Zweiten mit den Wiederholungen der Sissi Filme. Schöööön.


Na dann, Fröhliche Weihnachten...

Tanna schrieb am 16.12. 1999 um 14:25:54 Uhr zu

Weihnachten

Bewertung: 4 Punkt(e)

Irischer Weihnachtssegen

Nicht, daß von jedem Leid
verschont du mögest bleiben,
noch daß dein künft'ger Weg
stets Rosen für Dich trage
und keine bittre Träne über Deine Wange komme
und niemals du den Schmerz erfahren sollst.
Dies alles, nein, das wünsche ich dir nicht.

Denn kann das Herz
in Tränen nicht geläutert,
kann's nicht im Leid geadelt werden -
wenn nämlich Schmerz
und Not dich aufnimmt
in die Gemeinschaft mit Maria
und dem Kind,
so daß ihr Lächeln Zuversicht
und Trost gewährt?

Mein Wunsch für dich ist vielmehr dieser:
mögest dankbar du und allezeit
bewahren nur in deinem Herzen
die kostbare Erinnerung der guten Dinge
in deinem Leben.


Daß mutig stehest du in deiner Prüfung,
wenn hart das Kreuz auf deinen Schultern liegt,
und wenn der Gipfel, den es zu ersteigen gilt,
schier unerreichbar scheint,
ja selbst das Licht der Hoffnung
zu entschwinden droht,
daß jede Gottesgabe in dir wachse
und mit den Jahren sie dir helfe,
die Herzen jener frohzumachen, die du liebst,
daß immer einen wahren Freund du hast,
der Freundschaft wert,
der dir Vertrauen gibt,
wenn's dir an Licht gebricht und Kraft,
daß du dank ihm
den Stürmen standhältst
und so die Höhen doch erreichst,
und daß in Freud und Leid
das Lächeln voller Huld
des menschgeword'nen Gottessohnes
mit dir sei
und du so innig Ihm verbunden,
wie Er's für Dich ersehnt.

Floz schrieb am 16.1. 2001 um 21:32:41 Uhr zu

Weihnachten

Bewertung: 2 Punkt(e)

Weihnachtsbeleuchtung

Sonntag, 1. Advent, 10.00 Uhr.
In der Reihenhaussiedlung Önkelstieg läßt sich die Rentnerin Erna B. durch ihren Enkel Norbert drei Elektrokerzen auf der Fensterbank ihres Wohnzimmers installieren. Vorweihnachtliche Stimmung breitet sich aus, die Freude ist groß.

10.14 Uhr.
Beim Entleeren des Mülleimers beobachtet Nachbar Ottfried P. die provokante Weihnachtsoffensive im Nebenhaus und kontert umgehend mit der Aufstellung des zehnarmigen dänischen Kerzensets zu je 15 Watt im Küchenfenster. Stunden später erstrahlt die gesamte Siedlung Önkelstieg im besinnlichen Glanz von 134 Fensterdekorationen.

19.03 Uhr.
Im 14 km entfernten Kohlekraftwerk Sottrup-Höcklage registriert der wachhabende Ingenieur irrtümlich einen Defekt der Strommeßgeräte für den Bereich Stenkelfeld-Nord, ist aber zunächst arglos.

20.17 Uhr.
Den Eheleuten Horst und Heidi E. gelingt der Anschluß einer Kettenschaltung von 96 Halogen-Filmleuchten durch sämtliche Bäume ihres Obstgartens ans Drehstromnetz. Teile der heimischen Vogelwelt beginnen verwirrt mit dem Nestbau.

20.56 Uhr.
Der Discothekenbesitzer Alfons K. sieht sich genötigt, seinerseits einen Teil zur vorweihnachtlichen Stimmung beizutragen und montiert auf dem Flachdach seines Bungalows das Laserensemble »Metropolis«, das zu den leistungsstärksten Europas zählt. Die 40-m-Fassade eines angrenzenden Getreidesilos hält dem Dauerfeuer der Nikolausprojektion mehrere Minuten stand, bevor sie mit einem häßlichen Geräusch zerbröckelt.

21.30 Uhr.
Im Trubel einer Jul-Club-Feier im Kohlekraftwerk Sottrup-Höcklage verhallt das Alarmsignal aus Generatorhalle 5.

21.50 Uhr.
Der 85-jährige Kriegsveteran August R. zaubert mit 190 Flakscheinwerfern des Typs Varta Volkssturm den Stern von Bethlehem an die tiefhängende Wolkendecke.

22.12 Uhr.
Eine Gruppe asiatischer Geschäftsleute mit leichtem Gepäck und sommerlicher Bekleidung irrt verängstigt durch die Siedlung Önkelstieg. Zuvor war eine Boeing 747 der Singapur Airlines mit dem Ziel Sydney versehentlich in der mit 3000 bunten Neonröhren gepflasterten Garagenzufahrt der Bäckerei Bröhrmeyer gelandet.

22.37 Uhr.
Die NASA-Raumsonde Voyager 7 funkt vom Rande der Milchstraße Bilder einer angeblichen Supernova auf der nördlichen Erdhalbkugel; die Experten in Houston sind ratlos.

22.50 Uhr.
Ein leichtes Beben erschüttert die Umgebung des Kohlekraftwerks Sottrup-Höcklage; der gesamte Komplex mit seinen 30 Turbinen läuft mit 350 Megawatt brüllend jenseits der Belastungsgrenze.

23.06 Uhr.
In der taghell erleuchteten Siedlung Önkelstieg erwacht Studentin Bettina U. und freut sich irrtümlich über den sonnigen Dezembermorgen. Um genau 23.12 Uhr betätigt sie den Schalter ihrer Kaffeemaschine.

23.12 Uhr und 14 Sekunden.
In die plötzliche Dunkelheit des gesamten Landkreises Stenkelfeld bricht die Explosion des Kohlekraftwerks Sottrup-Höcklage wie Donnerhall. Durch die stockfinsteren Ortschaften irren verwirrte Menschen, Menschen wie du und ich, denen eine Kerze auf dem Adventskranz nicht genug war.

In diesem Sinne: Frohe Adventszeit!

BSZ schrieb am 17.12. 2000 um 00:00:37 Uhr zu

Weihnachten

Bewertung: 1 Punkt(e)

Immer wenn es auf Weihnachten zugeht füllen sich wieder die Briefkästen mit vielen bunten Prospekten und Werbebriefen. Wer kann ein paar Mark zusätzlich vor Weihnachten nicht gut gebrauchen? Da kommt die Ankündigung eines Gewinnes, Bargeld, Autos, Fahrräder, Reisen, Brilliantringe und andere schöne Dinge gerade zur rechten Zeit.

Der BSZ Bund für soziales und ziviles Rechtsbewußtsein e.V. mit Sitz in Dieburg rät dabei aber zur Vorsicht, denn oft stellt sich der angekündige Hauptgewinn als schnöde Einladung zu einer Kaffeefahrt heraus. Das gewonnene Bargeld wird in Lire ausbezahlt oder auch gar nicht, der wertvolle Brilliantring entpuppt sich als Ramsch aus dem Kaugummiautomat. Das Ergebnis ist meist, dass derjenige, der auf die Ankündigung hereinfällt, viel Geld für Ware ausgibt die er eigentlich garnicht kaufen wollte, ohne dass sich aber die Hoffnung auf den versprochenen Gewinn erfüllt.

Versender und Veranstalter die mit tollen Preisen und Gewinnzusagen auf Kundenfang gehen, müssen sich jetzt warm anziehen, denn seit dem 30. Juni dieses Jahres können Gewinne eingeklagt werden. Möglich macht dies der neue BGB § 661a : »Ein Unternehmer, der Gewinnzusagen oder vergleichbare Mitteilungen an Verbraucher sendet und durch die Gestaltung dieser Zusendungen den Eindruck erweckt, dass der Verbraucher einen Preis gewonnen hat, hat dem Verbraucher diesen Preis zu leisten

Das klingt zwar gut, aber den versprochenen Preis hat man damit immer noch nicht. Dazu müsste der »Gewinner« eine Klage bei Gericht einreichen. Aber Klagen sind immer mit dem Risiko behaftet, dass man zwar den Prozess gewinnt, aber auf den Kosten sitzen bleibt und den Gewinn auch nicht hat. Firmen die mit Gewinnspielwerbung arbeiten, sind oft überhaupt nicht zu lokalisieren, da sie mit wechselnden Postfachadressen oder aus dem benachbarten Ausland arbeiten. Oder aber die Gewinnausschüttung wird durch Konkursanmeldung verhindert. Trotzdem sollte man immer in Erwägung ziehen den versprochenen Gewinn einzuklagen. Ehe man aber rechtliche Schritte einleitet, sollte man sich unbedingt mit einem Rechtsanwalt beraten. Denn die Veranstalter haben natürlich auf das neue Gesetz auch reagiert und sich neue miese Tricks einfallen lassen. Außerdem gilt das Gesetz nur für Firmen mit Sitz in Deutschland und Österreich.

Der BSZ e.V. rät, jegliche Gewinnankündigungen zu ignorieren und der Papiertonne zuzuführen. Nur so können sich die Verbraucher sicher vor den Machenschaften solcher Anbieter schützen. Außerdem ersparen sie sich Zeit, Geld, Ärger und gerichtliche Streitereien.

TIPP: Unter der bundesweit einheitlichen Servicenummer 0180 500 36 17 (0,24 DM/Minute) nennt der regionale Suchdienst des BSZ® e.V. Rechtsanwälte aus allen Rechtsgebieten. Bis auf die Telefongebühren ist die Auskunft kostenfrei. Im Internet wird man unter den Adressen www.fachanwalt-hotline.de und www.jurafit.de fündig.


Liamara schrieb am 24.11. 1999 um 18:45:47 Uhr zu

Weihnachten

Bewertung: 3 Punkt(e)

In vier Wochen ist Weihnachten. Was bedeutet, dass diesen Sonntag schon der erste Advent ist. Tradtionell zündet man an diesem Tag eine Kerze an, eine von vieren auf einem Adventkranz. Alternativ zündet man an allen vier Tagen eine einzige Kerze an, die darf dann aber immer nur ein Stückchen brennen, sonst ist ja am vierten Advent nix mehr übrig, gell. Früher hat mein Vater immer Markierungen auf die Kerzen am Adventskranz gemacht, und bis dahin durften sie brennen. Dann wurden sie wieder ausgemacht.

Trimberg schrieb am 20.12. 1999 um 08:56:59 Uhr zu

Weihnachten

Bewertung: 4 Punkt(e)

W e i h n a c h t e n

W e i - n
W e i - n - - - - e n
- e i - - - - - - - -
- - - - - a c h - - -
- - - - n a c h t - -
- - - - n a c h denken
Friede auf Erden
muss zuerst
in den Köpfen stattfinden!

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