Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 1462, davon 1430 (97,81%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 439 positiv bewertete (30,03%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 25.1. 1999 um 18:25:57 Uhr schrieb
Tanna über leben
Der neuste Text am 5.2. 2026 um 17:21:58 Uhr schrieb
Schmidt‘s Mutter über leben
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 661)

am 28.9. 2006 um 18:36:03 Uhr schrieb
Vanhelsing über leben

am 8.11. 2008 um 22:05:08 Uhr schrieb
maus über leben

am 12.12. 2006 um 18:03:12 Uhr schrieb
greyhound über leben

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Leben«

Liamara schrieb am 7.2. 1999 um 14:01:07 Uhr zu

leben

Bewertung: 11 Punkt(e)

Ist das nicht verrückt? Da verschwendet man kostbare Minuten seines Lebens, um einen Eintrag in den Assoziations-Blaster zu machen. Und dann fällt einem noch was ein, und man macht noch einen Eintrag, und dann noch einen, weil einem noch was eingefallen ist. Und so sitzt man dann eine halbe Stunde herum und schreibt und guckt. Und das Leben geht in der Zwischenzeit weiter, ja, daran denkt ihr doch gar nicht... schaut doch mal aus dem Fenster! Wenn nicht gerade Sonntag ist, läuft da draussen das Leben ab. Jede Menge Leute laufen da herum. Alle haben ein Ziel vor Augen. Na gut, bei den meisten wird es nur darum gehen, das günstigste Angebot für Blumenkohl oder Weisswurst zu ergattern. Aber ihr, was macht ihr schon? Ihr sitzt am Computer und blastet herum. Das Leben ist heutzutage irgendwie so virtuell geworden! So, und nun habe ich gesehen dass Alvar doch recht hatte mit Java-Script abschalten. Jetzt funktioniert alles, und ich muss nicht mehr solchen Unsinn schreiben um den Blaster zu testen. Viel Spass noch. Ich geh mal ne Runde Leben.

Tanna schrieb am 25.1. 1999 um 18:25:57 Uhr zu

leben

Bewertung: 19 Punkt(e)

Leben!!!
einfach nur leben!
Schönheit und Liebe, Schmerz und Verzweiflung, Beziehung und Offenheit, Stille und Tiefe, Fun und Verantwortung, Suchen nach Wahrheit, mich nicht drücken vor dem, was wirklich ist. Alles, jeden Augenblick so nehmen, wie es ist, mir nichts schönlügen.
Tanzen, singen, unterm Apfel-Baum Bücher lesen, in der nächsten Nacht am Computer versumpfen...
Die Zeit meines Lebens ausschöpfen, mich nicht bremsen lassen vom Rest der Welt. Ich sein, nicht das, was ein anderer von mir erwartet. Spüren, was ich kann, was ich will, wer ich bin.
Leben in Fülle; wenn es sein muß, bis zum Wahnsinn, bis kurz vor die Explosion. Mich nicht an Theorien halten. Leben!
Um Gottes willen nichts, was richtig ist, aus Angst bleiben lassen, alles tun, was dem Leben dient.
Leben! Alles gehört dazu, sogar der Tod - kein Ende, ein Übergang. Und dann - Ewigkeit...

Jott. schrieb am 4.10. 2000 um 12:11:57 Uhr zu

leben

Bewertung: 9 Punkt(e)

Das Leben sollte mit dem Tod b.ginnen
Nich andersrum
Zuerst geest du inz Altersheim
Wirst rausgeschmissen wenn du zu jung wirst
Spielst danach ein paar Jaare Golf
Kriext eine goldene Ur und b.ginnst zu arbeiten
Anschliessend geez auf die Uni
Du hast inzwischen g.nug R.faarunk
Das Studentenleben richtig zu g.niessen
Nimmst Drogen, seufst
Nach der Schule spielst du fuenf, sechs Jaare
Tummelzt neun Monate in einer G.beermutter
Und b.endest dein Leben als Orgasmus !

(Stumpen von Knorkator)

Antikörper schrieb am 2.10. 2000 um 11:49:27 Uhr zu

leben

Bewertung: 17 Punkt(e)

»Als ich heute nach meinem Leben griff...«
»Nach ihrem Leben? Tatsächlich
»...das ich, um es zu schonen, in letzter Zeit seltener gebraucht hatte...«
»O, das soll man nicht machen. Das geht nicht gut
»...musste ich feststellen, daß es mir hinten und vorne nicht mehr paßte
»Sehen Sie

Wolfram schrieb am 11.10. 2000 um 21:38:56 Uhr zu

leben

Bewertung: 14 Punkt(e)

Ich war gerade eingeschult worden, da begab es sich, dass unsere erste Schulstunde ausfiel. Unsere Lehrerin, eine sonore Dame mit schlohweißem Haar, sagte zu uns: »Lasst uns einen Kreis bilden. Jeder nimmt sich seinen Stuhl und bildet gemeinsam mit den anderen einen Kreis. Heute werden wir uns Geschichten ausdenken und sie einander erzählen...«
Es wurde eine sehr lustige Stunde, aber auch eine ernste: Frau Ulken, so hieß die Lehrerin, erzählte von den träumen, die sie als Kind gehabt hatte, und davon, dass sie Lehrerin geworden sei und nun bald in Pension ginge.

Später ging ich mal zu ihr. Ich sagte: »Frau Ulken, ich möchte lebenAber sie verstand nicht: »Aber Kindsagte sie, »Du lebst doch. Deine Eltern sorgen für dich. - In Afrika, _da_ müssen die Kinder um ihr Leben fürchten. Aber doch nicht hier. Deine Eltern sorgen für dich« - ja, sie wiederholte sich - »und wenn Du groß bist, dann kannst du für dich selber sorgen...«

Mit zehn fühlte ich mich groß genug. Groß, stark und gewappnet, für die Dinge, die da kommen mochten.
Meine Eltern waren anderer Ansicht.

Mit sechzehn sagte ich zu meinem Vater: »Papa, ich möchte leben- »Jung'«, widersprach er, »Du mahst jetzt erstmal deinen Schulabschluss, und dann gehste auf Jymnasium.«

Mit achtzehn dachte ich: So, jetzt möchte ich leben!
Der Bund dachte da ganz anders.

Dann musste ich plötzlich zuhause ausziehen und für mich selbst sorgen. Das war als Paps starb. Ich habe keine Geschwister. Und Ma zog in eine kleinere Wohnung, da konnten wir gut mit dem Geld auskommen. Es kam Ausbildung, dann Enna, dann mein Start in den Beruf. (Enna war schwanger, ehe ich meine Stelle sicher hatte.)

Die Kleine war krank. Unser erster längerer gemeinsamer Urlaub war von ihren Leiden überschattet. Als Kleinkind hatte sie mehr Zeit in den Kliniken verbracht als bei uns zuhause. Jetzt brach ihre Atemnot wieder durch.


Ich räume gerade die alte Seemannskiste auf, die wir damals von Ennas Vater geerbt hatten. Da liegen meine alten Notizen drin.
Ich erinnerte mich an meine alte Lehrerin. Sie mag wohl in meinem Alter gewesen sein, als sie uns von ihrem verlorenen Traum erzählt hatte. Ich erinnere mich jetzt wieder.. Auch Enna ist alt geworden. (Sie hat wohl die Ohren gespitzt, als ich diese Passage vor mich hingemurmelt habe. »Ich glaube, ich verstehe sie«, höre ich sie, leise.)

Wolfram schrieb am 11.10. 2000 um 21:38:04 Uhr zu

leben

Bewertung: 4 Punkt(e)

Ich war gerade eingeschult worden, da begab es sich, dass unsere erste Schulstunde ausfiel. Unsere Lehrerin, eine sonore Dame mit schlohweißem Haar, sagte zu uns: »Lasst uns einen Kreis bilden. Jeder nimmt sich seinen Stuhl und bildet gemeinsam mit den anderen einen Kreis. Heute werden wir uns Geschichten ausdenken und sie einander erzählen...«
Es wurde eine sehr lustige Stunde, aber auch eine ernste: Frau Ulken, so hieß die Lehrerin, erzählte von den träumen, die sie als Kind gehabt hatte, und davon, dass sie Lehrerin geworden sei und nun bald in Pension ginge.

Später ging ich mal zu ihr. Ich sagte: »Frau Ulken, ich möchte lebenAber sie verstand nicht: »Aber Kindsagte sie, »Du lebst doch. Deine Eltern sorgen für dich. - In Afrika, _da_ müssen die Kinder um ihr Leben fürchten. Aber doch nicht hier. Deine Eltern sorgen für dich« - ja, sie wiederholte sich - »und wenn Du groß bist, dann kannst du für dich selber sorgen...«

Mit zehn fühlte ich mich groß genug. Groß, stark und gewappnet, für die Dinge, die da kommen mochten.
Meine Eltern waren anderer Ansicht.

Mit sechzehn sagte ich zu meinem Vater: »Papa, ich möchte leben- »Jung'«, widersprach er, »Du mahst jetzt erstmal deinen Schulabschluss, und dann gehste auf Jymnasium.«

Mit achtzehn dachte ich: So, jetzt möchte ich leben!
Der Bund dachte da ganz anders.

Dann musste ich plötzlich zuhause ausziehen und für mich selbst sorgen. Das war als Paps starb. Ich habe keine Geschwister. Und Ma zog in eine kleinere Wohnung, da konnten wir gut mit dem Geld auskommen. Es kam Ausbildung, dann Enna, dann mein Start in den Beruf. (Enna war schwanger, ehe ich meine Stelle sicher hatte.)

Die Kleine war krank. Unser erster längerer gemeinsamer Urlaub war von ihren Leiden überschattet. Als Kleinkind hatte sie mehr Zeit in den Kliniken verbracht als bei uns zuhause. Jetzt brach ihre Atemnot wieder durch.


Ich räume gerade die alte Seemannskiste auf, die wir damals von Ennas Vater geerbt hatten. Da liegen meine alten Notizen drin.
Ich erinnerte mich an meine alte Lehrerin. Sie mag wohl in meinem Alter gewesen sein, als sie uns von ihrem verlorenen Traum erzählt hatte. Ich erinnere mich jetzt wieder.. Auch Enna ist alt geworden. (Sie hat wohl die Ohren gespitzt, als ich diese Passage vor mich hingemurmelt habe. »Ich glaube, ich verstehe sie«, höre ich sie, leise.)

ich schrieb am 3.4. 2001 um 20:03:11 Uhr zu

leben

Bewertung: 4 Punkt(e)

Sag ja zum leben,
sag ja zum Job,
sag ja zu Karriere,
sag ja zur Familie, sag ja zu einem pervers großen Fernseher,
sag ja zu Waschmaschine, Autos,
Cdplayern und elektrischen Dosenöffnern.
Sag ja zur Gesundheit niedrigem Kolesterinspiegel
und Zahnzusatzversicherung,
sag ja zur Bausparkasse,
sag ja zur 1. Eigentumswohnung,
sag ja zu den richtigen Freunden,
sag ja zur Freizeitbekleidung mit passenden Koffern,
ja zum dreiteiligen Anzug auf Ratenzahlung in
Hunderten von scheiß Stoffen. Sag ja zu do it your self und dazu
das du Sonntag morgens nicht mehr weißt wer du bist,
sag ja dazu auf deiner Coach zu sitzen und dir
hirnlähmende Gameshows reinzuziehen und dich dabei
mit scheiß junk Grass Vollzustopfen.
Sag ja dazu am Schluss vor dich hinzuverwesen
und dich in einer elenden Bruchbude Vollzupissen
und den missratenen Egoratten von Kindern die du
gezeugt hast damit sie dich ersetzen nur noch peinlich zu sein.


Sag ja zur Zukunft,


sag ja zum Leben.


Aber Warum sollte ich das machen?

Voyager schrieb am 12.7. 2001 um 14:06:49 Uhr zu

leben

Bewertung: 6 Punkt(e)

Luft und Sonne auf meiner Haut. Aufatmen. Die Frau an der Bude hat ein Lächeln für mich. Eine Birke muß ein paar Äste lassen, die zu nah an eine Balkonreihe gewachsen sind. Ich treffe jemand bekanntes, wir wechseln ein paar freundliche Worte und Wünsche für den Tag. Die Kinder aus dem nahen Kindergarten werden abgeholt, großes Geschrei und mindestens eine unwirsche Mutter. Die Blumen auf meinem Balkon werden von Hummeln besucht. Ich habe Hunger.

Pferdschaf schrieb am 11.7. 2009 um 23:56:10 Uhr zu

leben

Bewertung: 1 Punkt(e)

Hab ich Euch gefunden ?
Lange habe ich gesucht
nach dem Namen in der Wörterflut.
Der tragenden Überschrift
die Euch suchend findet
an das »Leben« fiel die Wahl.
Was ich möcht Euch sagen:
nun seid ihr 129 Menschlein
mehr ist von Euch nicht geblieben.
Seid nicht traurig,
es war nicht anders hinzukriegen !
Ihr seid es nun die gänzlich neue Geschichte beschreiben, ihr seid das neue Geschlecht !
Gebt weiter, was von Erfahrung und Nutzen ist und vergesst sie wieder,
die Lieder vom Stiefelputz.
Findet ihr ein altes Buch,
ein ganz ein arg zerfleddertes vielleicht
so müsst ihr darin lesen wie in einer Comiczeit
wo selten komische Figuren
gegen den Schöpfungskreis
Krieg spielen wollten.
Wie es sich genau hat zugetragen ?
Ihr wisst es nicht !
Wozu noch danach fragen ?
Wisset:
Ihr seid kein auserwähltes Volk
aus einer Herde
ihr seid Überlebende
des Supertankers Rohölerde !
Nun ist sie leider explodiert.
Die Schabracken reisst ihr nieder !
Es gibt keine Ministerien mehr
und kein staatliches Mieder.
Wie blöde sähe das auch,
würde man für
Hundertneunundzwanzig Menschen
Gefängnisse oder Altenheime herrichten ?
Der Papst, das war der Schiffskoch
und fliegende Teppiche gibt es doch !
Aids steht wahrheitlich
für »Auf In Das Schöne«
neue Leben
danach wollen wir alle streben.
Was ihr also anderes lest
glaubt es nicht !
Es sind von ungeliebter Hand
verdrehte Wörter und ein wenig Kuhmist.

1. version meines Briefes an die letzten Überlebenden meiner kleinen Erde,
begonnen heute abend, ich werde es laufend verbessern, es ist nocht nicht ganz Goethe like,
aber ich bin müde,
drum ihr lieben Überlebenden,
wartet noch ein Weilchen auf die 2. Version.
Vielleicht wird die besser !"
Ich erlaube jedem hier freimütig mitzugestalten,
wie beim Linux Programm !
Das ist unser letzter Flugschreiber.
Stellt Euch vor es macht grosspeng !
und dann sind wirklich nur noch 129 Menschen da,
5 Frisösn, 20 Maurer, 4 Schuster,
und der Rest Gutbürgerliche.
Sollten wir nicht vorsorglich schon mal jetzt
damit beginnen uns umständlich zu entschuldigen
und einfach was Gegenteiliges erfinden,
wenn es schon die Wahrheit auch nicht mehr
sein kann ?
Und stell dir mal vor, du wärst einer von den 129 ! Stell dir mal vor, ich sollte dich jetzt trösten !Du würdest mich hassen dafür, weil ich als Mensch
vor dir existiert habe und nichts unternommen hätte für dich und deine Zukunft.
Doch jetzt kannst du das ja nicht mehr sagen.
Ich schreibe dir ja.
Bis bald.

dein einfacher Vergangenheitsmensch
(eine Frau)












Lilith schrieb am 24.1. 2003 um 13:47:00 Uhr zu

leben

Bewertung: 2 Punkt(e)

">Stell dir das Leben vor wie ein großes Haus mit vielen Zimmern [...]. Einige dieser Zimmer sind leer, andere voller Gerümpel. Manche sind groß und voller Licht, und wieder andere sind dunkel, sie verbergen Schrecken und Kummer. Und ab und zu [...] öffnet sich die Tür zu einem dieser schrecklichen Zimmer und du musst hineinsehen, ob du willst oder nicht. Dann bekommst du große Angst [...]. Weißt du was du dann tust? [...] Dann denkst du daran, dass es dein Leben ist - dein Haus, mit deinen Zimmern. Du hast die Schlüssel [...]. Also schließt du die Tür zu diesem schrecklichen Zimmer einfach zu.<

>Und dann werfe ich den Schlüssel einfach weg!<

>Nein, dass darfst du nicht tun, niemals [...]. Denn eines Tages spürst du vielleicht, dass nur durch dieses schreckliche Zimmer der Weg in einen größeren, schöneren Teil des Hauses führt. Und dann brauchst du den Schlüssel. Du kannst deine Angst für eine Weile aussperren, aber irgendwann musst du dich ihr stellen.<"



(Andreas Steinhöfel)

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