Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 192, davon 189 (98,44%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 83 positiv bewertete (43,23%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 17.1. 1999 um 18:25:38 Uhr schrieb
Dragan über winter
Der neuste Text am 10.2. 2024 um 12:46:44 Uhr schrieb
Gerhard über winter
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(insgesamt: 56)

am 28.9. 2004 um 00:32:42 Uhr schrieb
lu über winter

am 14.2. 2010 um 16:48:40 Uhr schrieb
Joo über winter

am 5.2. 2006 um 20:41:27 Uhr schrieb
Turbo über winter

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Winter«

toxxxique schrieb am 12.8. 2001 um 17:09:41 Uhr zu

winter

Bewertung: 4 Punkt(e)

Es ist ein Wintertag, trübgrau, Nieselregen vor den Scheiben. Man sieht keinen Himmel, nur dieses fade Dickicht aus Wolken, die über der Stadt hängen. Ich würde gerne einfach im Bett liegenbleiben, mich in einen tauben Schlaf einwickeln. Das ist ein guter Tag um zu schlafen, die Bettdecke über den Kopf zu ziehen und sich in die warme Geborgenheit einzuspinnen wie in einen Kokon.

Ich schlafe gerne, ich habe nicht das Gefühl etwas zu verpassen, wenn ich schlafe. Ich kann 18 Stunden am Stück schlafen, wenn ich will. Sich in die watteweiche Umarmung des Schlafs fallen zu lassen, und in einem Traum zu leben, kann soviel angenehmer sein als die Realität. Ich stehe dann aber doch auf. Muß ein paar Dinge erledigen, Briefe zur Post bringen.

Im Bus sitze ich zwei älteren Fraurn gegenüber. Ältere Leute haben ja oft diesen verhärmten Gesichtsausdruck. Unter ihren Mundwinkeln sehe ich diese nach unten gezogenen Falten, diese tiefe Kerben in der Haut, als ob sie in ihrem ganzen Leben noch nie gelacht hätten. Dieses lebenslange Nichtgelachthaben hat sich in ihrem Gesicht festgefressen.

Da steigt ein Mädchen mit Dreadlocks ein, buntes Batikshirt, sieht bißchen verschlafen aus, aber ganz sympathisch. Sofort geht bei den alten Damen das Getuschel los: "Pfui Teufel, hast du der
ihre Haare gesehn, grausig sowas!" Die andere nickt, tuschelt zurück, aber so laut, dass es jeder im Bus hören kann.

Ich muß an der nächsten Station raus, muß an dem
Mädchen mit den Dreadlocks vorbei, lächle dabei, ein bißchen angestrengt vielleicht, aber ich will nicht, dass mir das mit den Kerben im Gesicht auch passiert.

Und sie lächelt zurück.

Liamara schrieb am 9.3. 1999 um 21:14:31 Uhr zu

winter

Bewertung: 3 Punkt(e)

Überlistet

Wenn Blätter von den Bäumen stürzen,
die Tage täglich sich verkürzen,
wenn Amsel, Drossel, Fink und Meisen
die Koffer packen und verreisen,
wenn all die Maden, Motten, Mücken,
die wir versäumten zu zerdrücken,
von selber sterben - so glaubt mir:
es steht der Winter vor der Tür!

Ich laß ihn stehn!
Ich spiel ihm einen Possen!
Ich hab die Tür verriegelt
und gut abgeschlossen!
Er kann nicht 'rein!
Ich hab ihn angeschmiert!
Nun steht der Winter vor der Tür ---
und friert!

(Heinz Erhardt)

Aurora schrieb am 3.11. 1999 um 18:47:39 Uhr zu

winter

Bewertung: 2 Punkt(e)

Bei Winter denke ich nur an Schnee.
Am schönsten sind große weite Ebenen nur mit Schnee, wie ein großes weißes Meer.Wenn der Himmel so weiß ist wie die Erde und man nicht mehr erkennen kann, wo sich der Horizont befindet.Man steht in mitten einer Weiße,die einen umhüllt.Oder die Sonne , die auf dem Schnee glitzert *seufz* Herrlich! Wenn er vom Himmel fällt verschluckt er alle Geräusche herum.Alles ist still und weiß.
Sollte ich jemals im Lotto groß gewinnen,wandere ich nach Alaska aus.Oder ich heirate irgendwann einen Eskimo *g*

GPhilipp schrieb am 21.10. 2002 um 23:58:01 Uhr zu

winter

Bewertung: 3 Punkt(e)

Ich erinnere mich an sehr hohe Schneewehen auf dem Hof: darunter Höhlengänge bauen - oder habe ich das nur geträumt und weiter gesponnen?
Zehn Jahre später, in den Siebzigern, lag ein hoher, weißer Wall am Straßenrand: Wochenende, Fahrverbot, spazieren gehen.
In den Neunzigern die Winter ohne Eis: es schneite zwar oft, doch blieb der Schnee nicht liegen.

Auf dem Teich in der Nähe liefen wir mit Schlittschuhen und spielten Eishockey. Als Puck diente ein Stück Holz, und die Schläger waren ausgesucht krumme Zweige.
Der Tischlerfreund sägte dem ältesten Bruder den ersten Eishockeyschläger (etwas kurz geraten und dick). Wir Jüngeren schenkten uns zu Weihnachten gegenseitig schwarze Hartgummipucks und leichte, schmale Schläger.
Die Kufen an Lederstiefel fest schrauben (verchromte mit Zacken vorne zum Bremsen, runde oder spitze, abgelaufene). Haltenägel in die Absätze hämmern.

kim schrieb am 7.1. 2001 um 15:20:48 Uhr zu

winter

Bewertung: 3 Punkt(e)

Der Winter wäre viel schöner, wenn man ihn sich nur anschauen könnte.
Schnee und Eis, dicke Wolkendecken und sternklare lange Nächte, leuchtendes Morgenrot, gefrorene Seen, Nebel,...
Der Winter sieht so schön aus. Wenn er dabei nur nicht so kalt wäre, dass man es kaum wahrnimmt.

fliewatüt schrieb am 28.10. 2002 um 00:31:10 Uhr zu

winter

Bewertung: 7 Punkt(e)

der winter ist die schönste jahreszeit. noch schöner aber ist den zwangsvergnügten dabei zuzusehen, wie sie in ihre winterdepression verfallen und wie die untoten durch die gegend laufen. herrlich .....

Tanna schrieb am 12.1. 2000 um 21:50:21 Uhr zu

winter

Bewertung: 3 Punkt(e)

Bei den »Vier Jahreszeiten« von Vivaldi hört sich der Winter richtig schön frostig an, vor allem der erste Satz. Vor allem aber klingt dieses konzert nicht ganz genauso wie alle anderen vierhundert Vivaldi-Konzerte auch...

bloodbrother schrieb am 29.7. 1999 um 22:04:44 Uhr zu

winter

Bewertung: 4 Punkt(e)

Ich mag den Winter, die Luft ist klar, keine Blätter an den Bäumen (nicht etwa daß ich Blätter nicht mag), ich hab keinen Heuschnupfen mehr, kann wieder meine blaue Kuscheljacke tragen, Schneebälle werfen, auf dem Eis rutschen und mit Lea Schneemänner bauen.
Es gibt Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt, Mutti macht leckere Plätzchen, Lea summt Weihnachtslieder (manchmal singt sie auch, aber der Text...); soll noch einer sagen Winter wäre nicht schön.

Guido schrieb am 5.9. 1999 um 04:28:15 Uhr zu

winter

Bewertung: 2 Punkt(e)

Gerade will mir Tocotronic noch glauben machen, dass morgen wie heute sein wird.
Das mag vielleicht auf die Sommermonate zutreffen, aber jetzt! Wo der Herbst uns kurz mit seinen Farbenspielen beeindrucken will! Um der Jahreszeit Platz zu machen, in der das Sterben Konjunktur hat.
Und dann geht im April der ganze Schmus von vorne los. Angeblich.

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