winter
Bewertung: 7 Punkt(e)der winter ist die schönste jahreszeit. noch schöner aber ist den zwangsvergnügten dabei zuzusehen, wie sie in ihre winterdepression verfallen und wie die untoten durch die gegend laufen. herrlich .....
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| Der erste Text | am 17.1. 1999 um 18:25:38 Uhr schrieb Dragan über winter |
| Der neuste Text | am 10.2. 2024 um 12:46:44 Uhr schrieb Gerhard über winter |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 56) |
am 19.1. 2006 um 00:24:11 Uhr schrieb
am 6.10. 2008 um 14:03:58 Uhr schrieb
am 13.11. 2003 um 13:47:04 Uhr schrieb |
der winter ist die schönste jahreszeit. noch schöner aber ist den zwangsvergnügten dabei zuzusehen, wie sie in ihre winterdepression verfallen und wie die untoten durch die gegend laufen. herrlich .....
Mein dummes Herz zieht sich zusammen.
Die Luft ist mager, die Beine sind zu Streichölzern geworden. Ich lebe im Mantel, bin nur noch Hülle, umhülltes. Ohne Licht verstopfen langsam meine Poren.
»Winterzeit ist Einsamkeit« ...
(Eine Schneeflockengeschichte)
Hoch oben am Himmel, da wo wir die Wolken vermuten. Aber nicht sehen - denn es ist Nacht. Ganz hoch oben, also - da beginnt diese Geschichte.
Eine dieser nicht sichtbaren Wolken
beschloß einen Regentropfen auf die Reise zu schicken. Auf die Reise zur Erde. Zögerlich löste sich der Regen-tropfen aus der Wolke und fiel, erst langsam, dann immer schneller, von der Schwerkraft magisch angezogen, Richtung Erde.
Auf dem Weg nach unten sah er viele bunte Lichter, ganz klein und winzig unter sich. Zusammengeballt, dicht gedrängt auf engstem Raum. Er sah Flüsse aus Licht, die von diesem Zentrum der Helligkeit aus in alle Richtungen führten. Der Regentropfen war fasziniert von diesem Anblick und wünschte sich, daß er langsamer zu Boden schweben würde. Er wollte gerne dieses Schauspiel länger beobachten.
Ein wenig tiefer, der Erde schon ziemlich nah, wurde sein Wunsch Wirk-lichkeit. Es wurde kalt. Bitterkalt sogar. Und der kleine Regentropfen fror. Er fror sogar bitterlich. Aber
er wurde langsamer. So langsam, daß er fast schon schwebend zu Boden glitt.
Erst wußte der Regentropfen nicht wie ihm geschah. Dann aber entdeckte er viele kleine Kristalle auf seiner Regentropfenhaut. Die Kristalle wuchsen rasch und gaben ihm immer stärker Auftrieb. Der Regentropfen hatte sich in eine Schneeflocke verwandelt. In eine Schneeflocke die ganz langsam zu Boden schwebte ...
Die Schneeflocke freute sich, und jubelte, hatte sie doch nun genügend Zeit das wunderbare Lichterschauspiel
zu beobachten.
Lange noch dauerte es, bis die kleine Schneeflocke die Erde erreicht hatte. Genau genommen kam sie nie auf der Erde an, denn sie verfing sich in einem Baum. In einem hochgewachsenen Baum auf einem Hügel. Nicht weit von dem Lichtermeer entfernt. Es gefiel ihr dort und sie beschloß zu bleiben.
Das Pulsieren des hellen, leuchtenden Meeres mit den vielen davon weg- führenden, ebenso leuchtenden und pulsierenden Flüsse, zog die kleine
Schneeflocke ganz in ihren Bann. Sie
war glücklich.
Aber sie konnte mit niemanden diese Freude teilen. Sie war allein. Und das
machte sie ein wenig traurig. Gerne hätte sich die kleine Schneeflocke mit anderen kleinen Schneeflocken über das bunte Schauspiel unter-halten...
Unendliche Traurigkeit durchströmte die kleine, einsame Schneeflocke ...
Hoch oben am Himmel, da wo wir die Wolken vermuten. Aber nicht sehen - denn es ist Nacht. Ganz hoch oben, also - da beginnt sich gerade ein neuer Regentropfen zögerlich aus der Wolke zu lösen. Und noch einer.
Viele, viele Regentropfen treten ihre Reise zur Erde an.
Denn die Wolke hatte die Traurigkeit der kleinen Schneeflocke gespürt. Sie hatte gesehen, wie allein und einsam die kleine Schneeflocke dort unten auf diesem hochgewachsenen Baum, auf diesem Hügel vor dem Lichtermeer saß. Und die Wolke fing selbst vor Traurig-keit an zu weinen.
Die kleine, einsame Schneeflocke, auf ihrem Baum sitzend, blickt sehnsuchts-voll zum Himmel. Die Lichter um sie herum erlöschen langsam. Dunkelheit macht sich breit. Und Einsamkeit ...
Doch im selben Moment sah sie die vielen Tränen, die von der Wolke her-abfielen. Sie sah, wie aus den Tränen Regentropfen wurden. Und sie sah, wie sich die Regentropfen in Schneeflocken
verwandelten.
Die kleine, einsame Schneeflocke freut sich sehr. Denn sie ist bald nicht mehr allein ...
Es schneit !
Die Wiesen hinter'm Dorf sind überflutet: eine dünne Eisschicht schwimmt auf dem Wasser. Weidepfähle spiegeln sich in der glatten Fläche. Die Bäume waren bis zu den Kronen von schmutzigem Nass umgeben. Auf der abfallenden Teerstraße ein abstraktes Bild aus braunem Sand. Treibholz liegt unter den kahlen Ästen und Zweigen. Der Morgen ist frisch und windstill. Schmutzige Schneereste auf den Straßen und Bürgersteigen. Die Mittagssonne verheißt einen frühlingshaft milden Tag!
Auf dem großen Balkon hinter der Küche (erste Etage, Altbau) genieße ich die ersten Sonnenstrahlen des Jahres 1987. Der Hund schaut hoch, gelangweilt und träge. Er wandert umher durch die Gänge im Garten und läßt sich das Futter servieren. Er liegt auf dem Boden und schläft. Der Nachbar beseitigt den Bernhardinerkot mit einer Schaufel.
Der Winter war sehr kalt gewesen. Es gab Probleme mit den Autos. Die Kälte fraß Batterien, Motoren waren vereist. Eine Woche lang fuhr ich mit dem Bus.
habt Ihr schon alle Eure warmen Schals, Mützen, Handschuhe, Socken und was man sonst noch benötigt hervorgeholt? Bei uns machen draußen die kleinen Eisbären bereits die ersten Probeläufe und Frau Holle hat auch schon begonnen die Kissen auszuschütteln.
Der Winter wäre viel schöner, wenn man ihn sich nur anschauen könnte.
Schnee und Eis, dicke Wolkendecken und sternklare lange Nächte, leuchtendes Morgenrot, gefrorene Seen, Nebel,...
Der Winter sieht so schön aus. Wenn er dabei nur nicht so kalt wäre, dass man es kaum wahrnimmt.
Im Winter sollten manche Menschen einfach nur schlafen. Ich zum Beispiel. So wie Eichhörnchen: schlafen und essen, aber nichts sonst tun müssen.
Langlauf spielen im Schnee, abends auf unserem SPielplatz, zählen der Flocken im Licht der laternen und hoffen morgen Schulfrei zu haben...den nächsten Tag am Radio verbringen auf die Durchsage wartend, die Schule fällt aus...und kälte, mit Mutter Hand in HAnd schlitten fahren, »die Todesbahn«..hinunter und wieder alles ...Sonne im Zimmer,NAchmittags...und Fußball auf dem Verschneiten Aschenplatz...mit Freunden oder auch nicht, und Weihnachten, natürlich...Morgens aufwachen...
Bei den »Vier Jahreszeiten« von Vivaldi hört sich der Winter richtig schön frostig an, vor allem der erste Satz. Vor allem aber klingt dieses konzert nicht ganz genauso wie alle anderen vierhundert Vivaldi-Konzerte auch...
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