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am 16.1. 1999 um 00:56:06 Uhr schrieb Peter
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am 23.1. 2026 um 19:12:33 Uhr schrieb Rübezahl
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am 7.9. 2008 um 19:38:36 Uhr schrieb mesi über tod
am 31.1. 2005 um 21:38:34 Uhr schrieb Lj über tod
am 23.12. 2018 um 18:25:30 Uhr schrieb Christine über tod
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Assoziationen zu »Tod«
Karin schrieb am 28.6. 2000 um 17:35:08 Uhr zu
Bewertung: 7 Punkt(e)
wir schreiben das jahr 1999. das telefon klingelt
und ich geh dran. weine los. sage zu meinem mann:
tante bärbel ist verstorben. sie ist wieder ins krankenhaus gekommen und war immernoch bereit gegen den krebs zu kämpfen. man wollte sie untersuchen-dabei ist ihr blutdruck zusammengebrochen. ihr geist wollte immernoch bleiben, aber ihr körper konnte nicht mehr.
ich zieh mich an und fordere meinen mann auf mit mir eine runde um den häuserblock zu gehen.
die ersten gedanken -was soll ich nur meiner cousine und meinem onkel sagen? wie müssen die sich jetzt fühlen? oh gott tante bärbel -ich glaub das alles nicht.
2 monate später: mein mann und ich kommen nachhause.der anrufbeantworter leuchtet. ich höre die nachricht ab. mein onkel ist auf dem band: karin der opa ist gestorben.
nein, warum gerade jetzt? ich war die ganzen tage bei ihm-ich hab die ganze nacht dagesessen und gespührt , daß es bald so weit sein würde.ich hab gedacht, der atem klingt noch merkwürdiger wie sonst. ich hab gott gebetn, ihn endlich zu erlösen.ich hab gefragt wie lange er da snoch mit ihm machen will. warum er solchen qualen ausgesetzt wird. morgens kam die pflegerin und sie fragte mich ob mein opa schon lange so da liegen würde. ich erzählte ihr alles, sie sagte aber nichts weiter. meine oma und mein onkel kamen ins zimmer und mein mann später auch. er wollte mich übers wochenende abholen,schließlich hat er ja auch ein anrecht auf mich. der arzt, der jeden tag kam,kam an diesem tag einfach nicht. schließlich fuhr ich mit meinem mann los. kopfschmerzen hämmerten auf mich ein-so sstark wie nie zu vor.eingekauft werden mußte noch, dann zur apotheke ein paar kopfschmerztabletten holen, ein bischen im auto sitzen und reden....erst dann der anrufbeantworter-...nein verflixt, warum sind wir nur nicht gleich nachhause? warum sind wir überhaupt nachhause???? hoffentlich war er nicht allein-das machte keinen sinn-meine tante starb bereits allein im krankenhaus. mein opa, den haben ich nd andere tag und nacht betreut-und ausgerechnet jetzt-wo ich weg war ....
nein das mach keinen sinn-sofort anziehen und zurück nach dem haus meiner großeltern-bitte bitte sei noch da-bitte sei noch nicht vom bestatter abgeholt-bitte sei noch da-ich will dich nochmal sehen....
kalkweiß, entstelltes gesicht,leblos-nein das ist nicht mehr mein opa geht es mir durch den kopf-du bist nicht mehr hier....im gleichen moment fühle ich ihn..wie er durch mich hindurchgeht und es ist als käme ein herzschlag auf dich zu-durchfährt dich und geht durch dich hindurch....er war noch da-er war noch da gewesen und er hat es mich spühren lassen....
er hatte es geschafft -so wie wir alle es mal schaffen werden-weil kein weg daran vorbeiführt.
Niniel schrieb am 8.5. 2006 um 00:35:46 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Manchmal hinterlässt der Tod nur Leere, oft viele Erinnerungen, viel Schmerz. Und wir versuchen uns mit dem Gedanken an den Himmel und an Engel zu trösten...
Papa
Ein Engel, der mit Engelsflügeln bescheiden auf 'ner Wolke hockt,
statt dass er am Küchentisch gemeinsam mit mir Scrabble zockt;
Ein Engel, der die Harfe schlägt und lange güld'ne Locken hat,
der nicht ein jedes Wochenende beständig seine Pläne macht;
Ein Engel, der mit glockenheller Stimme heil'ge Lieder singt,
statt dass er mit frohem Mut am Abend ein, zwei Bierchen trinkt;
Ein Engel in 'nem weißen Kleid umgeben von ganz hellem Licht -
nein - das weiß ich ganz genau - so ein Engel bist du nicht.
Du bist ein Engel, der so ganz gemütlich auf seiner Flauschewolke liegt,
der Beine baumelnd intressiert gleich zwölfmal um die Erde fliegt;
Und wenn die and'ren Engel backen, dann schleichst du dich heimlich an
Du mopst dir alle Plätzchen und schaust die Andern nicht einmal reumütig an.
Du bist ein Engel, der im Himmel weiter seine Witze macht,
der leicht vertrottelt, fröhlich scherzend auch über sich selber lacht;
Du als Engel schaust bisweilen sorgend auf uns vier herab -
ja, wenn ich mir das so ausmal, gäbst du 'nen prima Engel ab.
Du warst ein Engel auch im Leben. Und Fehler - tja, wer hat die nicht?
Du hast uns viel gezeigt, gegeben, du »alter Mann« mit Mondgesicht.
Du warst ein Planer, Denker, Spieler, ein Macher auch und warst noch mehr,
Du warst der Engel, der uns liebte. Oh Papa, ich vermiss dich sehr.
Du warst ein Engel ohne Flügel, fuhrst nicht Wolke sondern Bahn,
warst ein Engel, der fast keinem 'nen flotten Spruch gleich übel nahm.
Du warst ein Mensch mit Fehlern, Schwächen und in der Schüssel einem Sprung
und bleibst trotz deiner Ecken, Kanten als Engel in Erinnerung.
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