Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 893, davon 872 (97,65%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 364 positiv bewertete (40,76%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 16.1. 1999 um 00:56:06 Uhr schrieb
Peter über tod
Der neuste Text am 23.1. 2026 um 19:12:33 Uhr schrieb
Rübezahl über tod
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am 7.1. 2009 um 19:46:02 Uhr schrieb
krüppel über tod

am 9.7. 2010 um 08:09:15 Uhr schrieb
Celeste über tod

am 18.9. 2006 um 17:54:00 Uhr schrieb
maria über tod

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Tod«

Karin schrieb am 28.6. 2000 um 17:35:08 Uhr zu

tod

Bewertung: 7 Punkt(e)

wir schreiben das jahr 1999. das telefon klingelt
und ich geh dran. weine los. sage zu meinem mann:
tante bärbel ist verstorben. sie ist wieder ins krankenhaus gekommen und war immernoch bereit gegen den krebs zu kämpfen. man wollte sie untersuchen-dabei ist ihr blutdruck zusammengebrochen. ihr geist wollte immernoch bleiben, aber ihr körper konnte nicht mehr.
ich zieh mich an und fordere meinen mann auf mit mir eine runde um den häuserblock zu gehen.
die ersten gedanken -was soll ich nur meiner cousine und meinem onkel sagen? wie müssen die sich jetzt fühlen? oh gott tante bärbel -ich glaub das alles nicht.

2 monate später: mein mann und ich kommen nachhause.der anrufbeantworter leuchtet. ich höre die nachricht ab. mein onkel ist auf dem band: karin der opa ist gestorben.
nein, warum gerade jetzt? ich war die ganzen tage bei ihm-ich hab die ganze nacht dagesessen und gespührt , daß es bald so weit sein würde.ich hab gedacht, der atem klingt noch merkwürdiger wie sonst. ich hab gott gebetn, ihn endlich zu erlösen.ich hab gefragt wie lange er da snoch mit ihm machen will. warum er solchen qualen ausgesetzt wird. morgens kam die pflegerin und sie fragte mich ob mein opa schon lange so da liegen würde. ich erzählte ihr alles, sie sagte aber nichts weiter. meine oma und mein onkel kamen ins zimmer und mein mann später auch. er wollte mich übers wochenende abholen,schließlich hat er ja auch ein anrecht auf mich. der arzt, der jeden tag kam,kam an diesem tag einfach nicht. schließlich fuhr ich mit meinem mann los. kopfschmerzen hämmerten auf mich ein-so sstark wie nie zu vor.eingekauft werden mußte noch, dann zur apotheke ein paar kopfschmerztabletten holen, ein bischen im auto sitzen und reden....erst dann der anrufbeantworter-...nein verflixt, warum sind wir nur nicht gleich nachhause? warum sind wir überhaupt nachhause???? hoffentlich war er nicht allein-das machte keinen sinn-meine tante starb bereits allein im krankenhaus. mein opa, den haben ich nd andere tag und nacht betreut-und ausgerechnet jetzt-wo ich weg war ....
nein das mach keinen sinn-sofort anziehen und zurück nach dem haus meiner großeltern-bitte bitte sei noch da-bitte sei noch nicht vom bestatter abgeholt-bitte sei noch da-ich will dich nochmal sehen....
kalkweiß, entstelltes gesicht,leblos-nein das ist nicht mehr mein opa geht es mir durch den kopf-du bist nicht mehr hier....im gleichen moment fühle ich ihn..wie er durch mich hindurchgeht und es ist als käme ein herzschlag auf dich zu-durchfährt dich und geht durch dich hindurch....er war noch da-er war noch da gewesen und er hat es mich spühren lassen....
er hatte es geschafft -so wie wir alle es mal schaffen werden-weil kein weg daran vorbeiführt.

John Raoul Dombart schrieb am 9.2. 1999 um 02:04:22 Uhr zu

tod

Bewertung: 7 Punkt(e)

Zuerst kamen ihm die Worte abhanden. Danach der Sinn. Zuletzt die Liebe und der Atem. So beschloß er, am folgenden Tag nicht mehr teilzunehmen. Der Herzstillstand war reine Formsache.

Jott. schrieb am 4.10. 2000 um 12:14:18 Uhr zu

tod

Bewertung: 5 Punkt(e)

Das Leben sollte mit dem Tod b.ginnen
Nich andersrum
Zuerst geest du inz Altersheim
Wirst rausgeschmissen wenn du zu jung wirst
Spielst danach ein paar Jaare Golf
Kriext eine goldene Ur und b.ginnst zu arbeiten
Anschliessend geez auf die Uni
Du hast inzwischen g.nug R.faarunk
Das Studentenleben richtig zu g.niessen
Nimmst Drogen, seufst
Nach der Schule spielst du fuenf, sechs Jaare
Tummelzt neun Monate in einer G.beermutter
Und b.endest dein Leben als Orgasmus !

(Stumpen von Knorkator)

MrLuetzel schrieb am 27.10. 2000 um 17:00:19 Uhr zu

tod

Bewertung: 4 Punkt(e)

Es gibt sie also doch - die heitere Seite des Todes - zumindest an der Cote d'Azur - in der Gemeinde La Lavandou. Dort wurde der örtliche Friedhof wegen Überfüllung geschlossen, meldete AP gestern, und einen Ersatz gibt es nicht, nachdem ein Gericht in Nizza die Eröffnung eines neuen »Gottesackers« in Meeresnähe untersagt hatte. Einen Steinbruch, der von Umweltschützern vorgeschlagen wurde, lehnt die Gemeinde aus religiösen und anderen Gründen ab.

Wie es in dem Bericht weiter heißt, wurden inzwischen bereits 19 Leichen zwischengelagert. Die Gemeinde erließ daraufhin eine Verordnung, die das Sterben in ihren Grenzen untersagt, wenn nicht zuvor ein Platz auf dem Friedhof reserviert wurde.

Da bleibt den Bürgern keine Wahl: Entweder sie werden nach ihrem Dahinscheiden ebenfalls zwischengelagert oder müssen eben weiter leben, bis wieder Platz auf dem Friedhof ist, um dann möglichst rasch zu sterben, bevor ihnen jemand zuvor kommt oder sie suchen sich für den Abschied einen anderen Ort aus, wo das Gedrängel noch nicht so groß ist.

Gaspode schrieb am 2.8. 2000 um 20:09:38 Uhr zu

tod

Bewertung: 2 Punkt(e)

TOD. Besieger von Königreichen, Verschlinger von Ozeanen, Dieb der Jahre, die letzte Realität, Ernter der Menschheit, Der Assassine-gegen-den-kein-Riegel-hilft, einziger Freund der Armen und bester Arzt der tödlich Verletzten.
...
Er ist ein gut zwei Meter großes Skelett aus blankpolierten Knochen, in seinen Augenhöhlen glänzen blaue Lichtpunkte. Normalerweise trägt er eine Kutte aus absoluter Dunkelheit, gelegentlich auch einen Reitmantel mit einer silbernen Brosche, die sein persönliches Monogramm trägt, das unendliche Omega.
...
Sein Pferd ist zwar so weiß, wie es die Tradition verlangt, aber es lebt und heißt BINKY. Tod hat es einmal mit einem knöchernen Roß probiert, nachdem er einen entsprechenden Holzschnitt betrachtet hatte (von solchen Sachen läßt er sich leicht beeinflussen). Doch er mußte zu oft anhalten, um abgefallene Teile mit Draht und Bindfäden wieder zu befestigen. Er ritt auch ein Feuerpferd, aber nur für kurze Zeit, da es die Ställe in Brand setzte.

Aus: Die Scheibenwelt von A bis Z

Jana schrieb am 4.11. 2001 um 00:33:27 Uhr zu

tod

Bewertung: 6 Punkt(e)

Du wunderst dich vielleicht, einen Brief von mir zu bekommen - klar, ich bin tot. Aber bitte erschrecke nicht. Am Tod ist nichts Erschreckendes.
Mir gehts es gut hier. Mein Leben war wie ein Fluss. Nun bin ich im Meer angekommen. Jeder kommt einmal im Meer an, auch du. Irgendwann werden wir uns hier wiedersehen. Woher ich das weiß? Ich spüre es. Überhaupt spürst du viel mehr, wenn du tot bist...

Niniel schrieb am 8.5. 2006 um 00:35:46 Uhr zu

tod

Bewertung: 1 Punkt(e)

Manchmal hinterlässt der Tod nur Leere, oft viele Erinnerungen, viel Schmerz. Und wir versuchen uns mit dem Gedanken an den Himmel und an Engel zu trösten...

Papa

Ein Engel, der mit Engelsflügeln bescheiden auf 'ner Wolke hockt,
statt dass er am Küchentisch gemeinsam mit mir Scrabble zockt;
Ein Engel, der die Harfe schlägt und lange güld'ne Locken hat,
der nicht ein jedes Wochenende beständig seine Pläne macht;
Ein Engel, der mit glockenheller Stimme heil'ge Lieder singt,
statt dass er mit frohem Mut am Abend ein, zwei Bierchen trinkt;
Ein Engel in 'nem weißen Kleid umgeben von ganz hellem Licht -
nein - das weiß ich ganz genau - so ein Engel bist du nicht.

Du bist ein Engel, der so ganz gemütlich auf seiner Flauschewolke liegt,
der Beine baumelnd intressiert gleich zwölfmal um die Erde fliegt;
Und wenn die and'ren Engel backen, dann schleichst du dich heimlich an
Du mopst dir alle Plätzchen und schaust die Andern nicht einmal reumütig an.
Du bist ein Engel, der im Himmel weiter seine Witze macht,
der leicht vertrottelt, fröhlich scherzend auch über sich selber lacht;
Du als Engel schaust bisweilen sorgend auf uns vier herab -
ja, wenn ich mir das so ausmal, gäbst du 'nen prima Engel ab.

Du warst ein Engel auch im Leben. Und Fehler - tja, wer hat die nicht?
Du hast uns viel gezeigt, gegeben, du »alter Mann« mit Mondgesicht.
Du warst ein Planer, Denker, Spieler, ein Macher auch und warst noch mehr,
Du warst der Engel, der uns liebte. Oh Papa, ich vermiss dich sehr.
Du warst ein Engel ohne Flügel, fuhrst nicht Wolke sondern Bahn,
warst ein Engel, der fast keinem 'nen flotten Spruch gleich übel nahm.
Du warst ein Mensch mit Fehlern, Schwächen und in der Schüssel einem Sprung
und bleibst trotz deiner Ecken, Kanten als Engel in Erinnerung.

Macbeth schrieb am 15.7. 2002 um 17:56:36 Uhr zu

tod

Bewertung: 2 Punkt(e)

Es ist nämlich auch wahr, dass das Fleisch alles ist, und es ist traurig, wenn man es fortgehen sieht. Wir alle haben Angst davor, dass auch uns das Fleisch verlässt. Das hat nichts mit Resignation zu tun, nur weil es uns alle betrifft. Das Älterwerden hat eine Menge damit zu tun, eine Niederlage zu akzeptieren, der man nicht entrinnen kann. Auch wenn es unendlich traurig ist, seine Zähne zu verlieren, die Haare zu verlieren, das Augenlicht, die Erektion ... - das ist die Straße. Die Straße nach El Dorado, und nur Gott weiß, wo das liegt!

(Arto Lindsay in einem Interview)

Stöbers Greif schrieb am 24.10. 2002 um 15:55:47 Uhr zu

tod

Bewertung: 3 Punkt(e)

Der Tod ist bekanntlich ein Wiener. Ich weiß auch warum, seit ich ihn dort letzte Woche im Kaffeehaus gesehen habe. Er hat in den ausgelegten Zeitungen die Todesanzeigen studiert und genußvoll einen großen Schwarzen geschlürft. Dann hat ihn ein grantiger Fiaker abgeholt. Im großen und ganzen eigentlich ein angenehmer, höflicher Zeitgenosse...

Vielleicht ein bißchen schweigsam.

Föhni schrieb am 18.12. 2005 um 00:10:02 Uhr zu

tod

Bewertung: 1 Punkt(e)

Tod. Aus, Schluß, Ende. Mit dem Tod ist alles aus. Gott sei Dank! Mir fällt nichts ein, wovon ich wollen könnte, dass es für immer und ewig bleibt. Außer vielleicht der Sex. Ewiger Sex? Immerwährender Orgasmus? Hm. Klingt nicht schlecht. Aber Sex ohne Körper? Geht das? Kann ich mir nicht vorstellen. Glaub ich nicht. Der einzige Sex, den ich kenn, der geht mit Körper. Sex ohne Körper kann ich mir nicht vorstellen. Was hab ich aber von einem Sex, den ich mir nicht vorstellen kann?
Andererseits: kann man sich Sex überhaupt vorstellen? Kann man ihn sich wirklich vorstellen, ohne ihn zugleich ganz real und körperlich zu erleben? Eingentlich nicht - oder? Ich halte fest: Der Sex, den wir kennen, oder den wir wenigstens zu kennen glauben, der ist unvorstellbar! Er ist zwar erlebbar aber nicht wirklich, wenigstens nicht in vollem Umfang, vorstellbar!
Aber so ist das ja mit allem! Vorstellung ist eins, Erleben ist ein anderes. Die Vorstellung kann niemals das Erlebnis ersetzen. Huijuijui!

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