| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
534, davon 453 (84,83%)
mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 130 positiv bewertete (24,34%) |
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Siehe auch: positiv bewertete Texte
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am 19.1. 1999 um 21:28:48 Uhr schrieb pktonal
über Hund |
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am 19.1. 2026 um 09:49:59 Uhr schrieb Rübezahl
über Hund |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 173) |
am 4.2. 2005 um 11:27:25 Uhr schrieb susanne über Hund
am 7.2. 2006 um 18:46:46 Uhr schrieb adanis über Hund
am 15.7. 2008 um 11:51:31 Uhr schrieb Mattlackierer über Hund
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Hund«
Liquidationsdefensive schrieb am 20.10. 2002 um 00:55:23 Uhr zu
Bewertung: 4 Punkt(e)
Meine letzte soziale Begegnung von bemerkenswertem Rang war die mit dem Hund einer Freundin. Dies ist umso erstaunlicher als ich mangels näherer Bekanntschaft mit Hunden diesen immer ihrer teilweise durchaus beachtlichen Größe, ihres bedrohlichen Gebisses und ihres unberechenbaren Temperamentes wegen ein gewisses ängstliches Misstrauen entgegengebracht habe. Das war mit diesem Hund zunächst nicht anders, als er mich bei den ersten Begegnungen als Fremden und potentiellen Feind zunächst einmal sicherheitshalber wild anbellte, was mich veranlasste, ihn meinerseits als Feind zu betrachten, bis ich ihm zu ersten Mal eine kleine Leckerei, irgendso einen farbenfrohen Hundekuchen aus undefinierbaren Ingredienzien, aus sicherem Abstand zurechtlegte. Die Reaktion war verblüffend. Vom bedrohlichen Unbekannten wandelte ich mich in den Augen des Hundes anscheinend schnell in den besten Freund, der schwanzwedelnd und in hemmungsloser Begeisterung begrüßt wurde. Die Darreichung einer Leckerei ist mittlerweile zu einem echten Kult zu beiderseitiger Freude geworden, bei der der Hund schon freiwillig in die Küche, den Ort des Festmahls, stürmt und sich erwartungsvoll zu Boden wirft, wenn er mich nur so einen Leckerbissen in die Hand nehmen sieht. Dieses naive und hemmungslose Vertrauen ist geradezu beschämend einfach, eindeutig und nicht zuletzt betörend; irgendwelche Pawlowschen Erklärungen sind mir da viel zu plump, zumal er sich inzwischen vor mich hin kugelt, um sich kraulen zu lassen, ohne dass dabei die Erwartung einer erneuten Leckerei im Spiel zu sein scheint. Jedenfalls ist dieser Hund für mich zu einem Friedensbotschafter seiner Gattung geworden. Er ist übrigens eine Hündin und heißt Sina. Sina ist schwer in Ordnung.
Herr Tosch schrieb am 22.10. 2002 um 21:23:31 Uhr zu
Bewertung: 8 Punkt(e)
Ganz Kiel ist zugeschissen von diesen lauten, ekelerregenden Viechern, die einen zu allem Überfluss auch noch entweder beißen oder saudumm angucken. Ich hasse Hunde, nicht nur weil sie stinken wie eine alte feuchte Wolldecke, bellen und Kinder fressen, nein, auch weil sie ihre Nase in sämtliche Pissflecken der Stadt halten und diese dann an meiner Hose sauber wischen. Aber vor allem scheißen sie ganze Städte zu und manchmal sieht es aus, als würde man Hinkepott spielen, wenn man zum Bäcker geht, weil mann von sauberem Fleck zu sauberem Fleck springen muss.
Noch schlimmer als Hunde sind allerdings Hundehalter. Wenn die Aufforderung, den Haufen ihres verfickten Köters, den der selbe gerade in unseren Garten geschissen hat doch bitte mitzunehmen und umweltgerecht zu entsorgen, weil hier bisweilen Kinder spielen würden, wenn diese Aufforderung beantwortet wird mit einem: »Nö, ich zahle schließlich Hundesteuer!« - »DARF ICH AUCH MEIN ALTÖL IN IHREN GARTEN KIPPEN, WO ICH DOCH KFZ-STEUER BEZAHLE, SIE SCHIRMSTÄNDER????« - oder noch besser: »Da kann ich nichts für, der Hund hat Durchfall.«, dann könnte ich druchdrehen, ja, wenn ich das noch EINMAL erleben muss, dann werde ich töten.
Aber mal echt.
Friedel schrieb am 19.8. 1999 um 11:38:11 Uhr zu
Bewertung: 10 Punkt(e)
Mit einem kurzen Schweifwedeln kann ein Hund mehr Gefühl ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.
Peter K. schrieb am 25.3. 2005 um 15:07:07 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Meine Hündin Truena, auch schlicht »die Große« genannt, wegen ihres für einen deutschen Schäferhund sehr hohen Stockmaßes (Schulterhöhe) von 64 cm ist mir in den anderthalb Jahren, seit wir sie aus dem Tierheim holten, zu meiner liebsten Gefährtin geworden. Wir sind fast jeden Tag 24 Stunden zusammen. Sie schläft in meinem Schlafzimmer, manchmal sogar in meinem Bett am Fußende, wir gehen zusammen zur Arbeit, im Büro kringelt sie sich an die Heizung, nimmt an Besprechungen teil (die sie besser auflockert, als jede Gesprächs-Psychologie), fährt mit mir zu Gericht, und wartet gedulig im Kombi, bis ich fertig bin. Wir spazieren zusammen durch die Parks, und am Wochenende durch die Landschaft. Ihre Gleichmut, ihre Anhänglichkeit, ihre Freude daran, mit mir zusammen Hund zu sein, hat mir viel Kraft gegeben in schweren Kämpfen und Nöten in dieser Zeit. Ich liebe sie dafür, und bin mir sicher, daß sie es fühlt.
Wir gehen ohne Leine zusammen - das braucht sie nicht mehr. Sie läuft von sich aus bei Fuß, wenn es enger oder belebter wird auf der Strasse, und sie kennt schon die Ecken neben dem Eingang zum Fleischer, zum Bäcker, zum Tabacksladen, wo sie nicht mit rein darf, und draussen friedlich auf mich wartet.
Manche Leute haben Angst vor ihrer Größe, vor ihrem Gebiß. Ich versuche, ihnen diese Angst zu nehmen, in dem ich ihnen zeige, wie gut sie hört, und wie brav sie ist. Manche aber freuen sich, wenn sie meinen Hund neben mir sehen - vor allem jüngere Frauen (nicht »girls«, sondern Frauen). Fühlen sie die Liebe zwischen meinem Hund und mir ? - Ich würde mir wünschen, daß es so wäre.
Aesop schrieb am 10.8. 2001 um 16:38:12 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Der Hund und das Stück Fleisch
Ein großer Hund hatte einem kleinen, schwächlichen Hündchen ein dickes Stück Fleisch abgejagt. Er brauste mit seiner Beute davon. Als er über eine schmale Brücke lief, fiel zufällig sein Blick ins Wasser. Wie vom Blitz getroffen blieb er stehen, denn er sah unter sich einen Hund, der gierig seine Beute festhielt.
»Der kommt mir zur rechten Zeit«, sagte der Hund auf der Brücke, »heute habe ich wirklich Glück. Sein Stück Fleisch scheint noch größer zu sein als meins.«
Gefräßig stürzte sich der Hund kopfüber in den Bach und biß nach dem Hund, den er von der Brücke aus gesehen hatte. Das Wasser spritzte auf. Er ruderte wild im Bach umher und spähte hitzig nach allen Seiten. Aber er konnte den Hund mit dem Stück Fleisch nicht mehr entdecken, er war verschwunden.
Da fiel dem Hund sein soeben erbeutetes, eigenes Stück ein. Wo war es geblieben? Verwirrt tauchte er unter und suchte danach. Doch vergeblich, in seiner dummen Gier war ihm auch noch das Stück Fleisch verlorengegangen, das er schon sicher zwischen seinen Zähnen gehabt hatte.