Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 287, davon 277 (96,52%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 94 positiv bewertete (32,75%)
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Der erste Text am 6.2. 2000 um 02:11:03 Uhr schrieb
Camou über Lust
Der neuste Text am 16.8. 2019 um 10:06:02 Uhr schrieb
nicolas über Lust
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am 17.1. 2003 um 23:30:51 Uhr schrieb
biggi über Lust

am 24.12. 2011 um 19:28:49 Uhr schrieb
lustiger über Lust

am 14.9. 2016 um 16:55:59 Uhr schrieb
grums über Lust

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Lust«

Magdalena schrieb am 26.11. 2000 um 12:06:56 Uhr zu

Lust

Bewertung: 7 Punkt(e)

Lust ist sowohl das Verlangen nach etwas (die Lust ...) als auch die Freude an der Befriedigung des Verlangens (die Lust an ...). Das sexuelle und Liebes-Verlangen heißt in der Psycholanalyse »Libido«.
Von Natur aus strebt der Mensch danach, Lust zu erfahren und Unlust zu vermeiden. Aber manches Verlangen könnte nur unter großen Gefahren befriedigt werden vor allem wenn der Einzelmensch damit gegen die Forderungen der Gruppe verstößt, in der er lebt, und die sich dann gegen ihn wenden würde. Zur Reifung des Menschen gehörte es deshalb, die Realitäten zu erkennen, die der Befriedigung der Lust entgegenstehen. Das »Lustprinzip« muß dem »Realitätsprinzip« weichen, wie Freud das formulierte. Die Befriedigung des Lustverlangens wird auf eine günstige Gelegenheit verschoben oder auf eine weniger Gefährliche, für die Gruppe akzeptable Form abgelenkt. Von der Gesellschaft verbotene Lust, deren Befriedigung eine Strafe nach sich ziehen könnte, wird zur »Unlust«. Aber die Unlust wie Scham, Ekel, Grauen und Schmerz kann auch wieder in Lust umschlagen.
Nach Freuds Grundkonzept ist Unlust jeder Reiz, und die Lust besteht im Erlöschen aller Reize. Typisch für sie wäre damit das Versinken eines Paares nache dem Liebesakt in den Schlaf. Doch die Wunschlosigkeit schenkt kein dauerhaftes Glücksgefühl. So setzt erneut die Suche nach »Reizen« ein, die dann wieder befriedet und befriedigt werden wollen. Die höchste sexuelle Wonne scheint in dem Augenblick zwischen ekstatischem Verlangen und Erfüllung, in dem Orgasmus oder der »Klimax« zu liegen.

Nienor schrieb am 16.3. 2000 um 09:51:26 Uhr zu

Lust

Bewertung: 9 Punkt(e)

Viele sagen, die Lust ist das tierische im Menschen, im Gegensatz zum Geist und der Vernunft, dem göttlichen.

Manchmal frage ich mich, warum die Menschen oft so grausam göttlich sind. Für mich haben die Naturwissenschaften und viele Erfindungen nichts göttliches. Vielmehr offenbart sich in diesem Willen zur grenzenlosen Macht das wirklich tierische im Menschen.
Ich glaube, daß es besser wäre, wenn der Mensch manchmal daran denken würde, daß er im Grunde doch ein Tier ist und aus diesem Zusammenhang die Lust und besonders die Lust am Hier und Jetzt wieder entdeckt.

y21r schrieb am 10.6. 2001 um 22:11:16 Uhr zu

Lust

Bewertung: 4 Punkt(e)

Recht auf Lust

Bedenkt man beim Durchlesen dieser Foren, daß Kulturkonzepte wie Maskulinum und Femininum, Mann und Frau, und den damit verbundenen Verhaltenspraktiken und Regeln, das Recht auf Ausübung und Entfaltung der eigenen Sexualität oft vollkommen ignoriert.

Das Recht auf seine eigene Sexualität scheinen viele zu verkennen; man repetitiert immerwieder die alten Formeln des pervertierten Schwulen (z. B. Bindungsimpotenz!!!) und glaubt sich modern, als ob in Deutschland nun auch das neue Zeitalter angebrochen ist, als ob aus ausgedienten Psychologien und deren Leitbildern heraus unsere Sexualität zur vollen Anerkennung gekommen ist, wenn in Wirklichkeit Sexualität hier immer nur gegen die alten traditionellen Muster abgemessen wird und der Schwule, der die alten Tabus bricht, den alten Vorschriften entsprechend, als negativ angesehen wird und dies sogar, im
Jahr 2001, in Ignoranz der wissenschaftlichen Erkenntnisse, angesichts der biologischen Vorgänge der weiblichen und männlichen Sexualhormone und Gehirnstrukturen.

Menschliche Sexualität befriedigend zu definieren, scheitert hier genau an den sozio-kulturellen und historischen Kontexten, die von Lust und menschlicher Sexualität als ein Recht im Einklang mit den universellen Menschenrechte, absolut nichts wissen wollen. Jeder Schwule hat das Recht auf sexuelle Freiheit, sexuelle Autonomy, sexuelle Integrität, sexuelle Lust und deren emotionalen Ausdruck selbst zu kontrollieren, was mehr ist als nur erotisches Vergnügen oder Sexualakte.

Das Individum hat das Recht, seine Sexualität durch Kommunikation, Berühren, emotionalen Ausdruck und Liebe zum Ausdruck zu bringen; das Recht sich sexuell frei assozieren zu können, zu heiraten oder nicht heiraten zu wollen, sich zu scheiden oder andere sexuelle Verbindungen frei nach seiner Wahl zu treffen.

Ich habe es satt wegen meiner Geilheit, meiner Lust auf ONS, von anderen Schwulen in die Ecke gestellt zu werden; wenn der einzige Zweck ihres Bindungsgeredes es doch ist, mich zu kontrollieren, meine Geilheit zu domestizieren, und zwar nach den uraltesten Vorschreibemustern.

Und wenn ich mir vorstelle, daß tausende Schwule in die Nacht entlassen werden und andere Schwule haben ein Problem damit, daß die »meißten nur« zur Lustbefriedigung sich tummeln, und jammern, alle nur ONStänder wollen, keine »festen Bindungen«, ähnlich dem Millionär, der keine Armen findet, dann frag ich mich, wann denn wohl die sexxuelle Revolution kommt, die mir meine Lust, politikfrei, ohne Ballast, ohne gefeilschtes Moralienrepertoire, Ethiken, Kategorien und pervertierten Stammtischparolen, mir mein Recht
auf Lust als freier Mensch, endlich mal kritiklos, gönnt ?

Paul schrieb am 29.5. 2003 um 21:17:39 Uhr zu

Lust

Bewertung: 3 Punkt(e)

Badehose II

Alex und ich hatten es schon mal miteinander getrieben, aber das war fast ein Jahr her.
An diesem warmen Sommerabend hatte ich mit einem Freund beschlossen, nach Anbruch der Dunkelheit, zu einem See zum Nacktbaden zu fahren. Dann war Alex aufgetaucht und wollte auch mitfahren. Alex tuschelte irgendwann mit ihm. Kurz darauf verabschiedete sich mein Freund grinsend und wollte nicht mehr mitfahren. Später begriff ich warum.

Alex war damals neunzehn Jahre alt und trieb es mit Männern und Frauen gleichermaßen. Ähnlich wie ich. Allerdings war ich schon ein paar Jahre älter.

Wir fuhren zum Seeparkplatz und mußten ein Stück durch den Wald laufen.
Am See zog ich mich nackt aus, weil ich Badehosen nicht mag.
Wir schwammen über den See und unterhielten uns die ganze Zeit über irgendwelche Dinge. Dann kehrten wir langsam um. Kurz bevor wir wieder Boden unter den Füßen hatten, meinte Alex kurz: »Ich bin geil!«, und er griff mir sofort zwischen die Beine. Es war ziemlich weich, was er da vorfand. Denn das Wasser war doch ziemlich kalt.
Kurz danach hatten wir wieder Boden unter den Füßen, es ging uns allerdings immer noch bis zur Brust. Ich griff ihm meinerseits zwischen die Beine und spürte zunächst den Stoff seiner Badehose und darunter seinen hammerharten Schwanz. ‚Vielleicht machen die paar Jahre Altersunterschied doch etwas aus!' dachte ich, aber ich sagte: »Du Feigling hast ja Deine Badehose anbehalten! Zieh sie aus

Alex beeilte sich, das Ding herunterzuziehen und warf es dann in hohem Bogen ans Ufer. Es landete im flachen Wasser. Wir bewegten uns weiter auf das Ufer zu, hielten uns dicht nebeneinander und ich umklammerte Alex' Schwanz mit der Hand, während er sich an meinem zu schaffen machte. Langsam spürte ich, wie trotz der Kälte Leben hinein fuhr.
In Ufernähe ließen wir uns im Wasser nieder, das hier noch angenehm warm von dem vergangenen Sonnentag war.

Alex' Mund glitt an meinem Körper entlang und nahm schließlich meinen Schwanz auf. Unwillkürlich führte ich meine Beine zusammen, so daß meine Füße seinen Schwanz und seine Eier umschlossen. Meine Zehen liebkosen seine nackten Eier, während ich mit den Fußsohlen den Schaft seines langen Schwanzes massierte. Ich hörte, wie Alex mit heller Stimme aufstöhnte. Ich selbst keuchte auch auf, denn jetzt bewegte er sich schneller und kraulte mit einer Hand sanft meine Hodensack.
Es ging noch eine Weile so weiter. Ich begann, Alex' Schwanz noch heftiger mit den Füßen zu reiben.
Dann Veränderten wir die Position und lagen nebeneinander, mit den Oberkörpern bereits auf der sandigen Uferböschung, die Beine noch im Wasser. Ich rieb mit einer Hand seinen großen, kräftigen Schwanz und bewegte die Finger der anderen Hand schnell an seinen Eier, so daß er ein mächtiges Kribbeln zu spüren bekam. Alex kreischte mit hoher Falsettstimme auf und zuckte unter meinen Händen. Dann gab er es mir zurück und krabbelte mit seinen Fingern an meinen Eiern. Das Gefühl kam plötzlich und unerwartet. Geil schrie ich los und bäumte mich auf. Meine Hand arbeitete noch schneller an seinem Schwanz und meine Finger krabbelten an seinen Eiern ohne Pause. Alex Oberkörper versteifte sich. Gemeinsam gaben wir noch gedämpfte Stöhnlaute von uns. Dann hielten wir es nicht mehr aus: Während wir gleichzeitig abspritzten, schrien wir los. Alex' Schwanz schoß mehrere heftige Spritzer knapp an meinem Gesicht vorbei. Seine Stimme überschlug sich fast, als sein ganzer Körper neben mir zuckte und zuckte, während er vor Lust schrie und wieder schrie.

Als wir uns beruhigt hatten, standen wir auf und trockneten uns gegenseitig ab. Dabei widmeten wir den Geschlechtsteilen des jeweils anderen besondere Aufmerksamkeit. Splitternackt und mit schon wieder steifen Schwänzen, trugen wir unsere Kleidungsstücke zum Auto zurück. Dort trieben wir es noch einmal, diesmal auf der warmen Kühlerhaube.
Alex hatte sich zunächst rücklings auf die Haube gelegt, die nackten Füße auf das Blech gesetzt und die Beine weit gespreizt. Er wand sich stöhnend unter mir, während ich seinen großen Schwanz im Mund hin und her bewegte. Meine Lippen hatten seine Eichel fest umschlossen, ich saugte rieb und er schrie wieder vor Geilheit wie am Spieß.

Kurz bevor er kam, ließ ich von ihm ab. Ich war vollkommen spitz, so daß er mit seiner Hand nur ein paar Mal meinen Schwanz reiben mußte, bis ich dieses Gefühl aus dem Rückrat heraus wieder nahen fühlte. Alex ging es ähnlich und Sekunden darauf spritzten wir beide aus unseren geilen, nackten Schwänzen los.

Ich zog mich an, Alex meinte allerdings, ihm sei es zu heiß, so daß er nur seine, inzwischen wieder getrocknete Badehose anzog. Während der Rückfahrt legte ich ihm gelegentlich die rechte Hand zwischen die Beine. Und ich spürte, daß sein Schwanz schon wieder steif wurde.
Wahnsinn!', dachte ich. Wir beschlossen, daß er diese Nacht bei mir verbringen würde ... mit oder ohne Badehose!

Jöhres schrieb am 29.5. 2003 um 18:50:16 Uhr zu

Lust

Bewertung: 9 Punkt(e)

Sie standen am Fluß, der Blick weit, nach allen Seiten offen.
Kein Mensch weit und breit. Die Sonne strahlte auf ihr
hellbraunes Haar, durchflutete den warmen Frühlingstag und
ließ ihr Glitzern über den Fluß gleiten.

Er sah sie an. Ihre Blicke begegneten sich.
Sie lächelte und ließ seine Hand los, hielt sich an seinen
Armen fest und stellte sich ein wenig auf die Zehenspitzen,
um ihn zu küssen.

Er spürte ihre warmen, sanften Lippen auf seinem Mund,
fühlte, wie sie herunter glitt, spürte ihre Nase, ihre Wangen,
ihre Lippen an seinem Hals.
Er nahm sie in die Arme, drückte sie sanft an sich, in dem er
seine Hände zwischen ihre Schulterblätter legte.
Er beugte sich ein wenig und küßte zärtlich ihre Stirn, ihre
Augen, ihre Nase, die er so schön fand, und schließlich ihren
Mund. Seine Lippen spielten mit ihren. Er spürte die
Feuchtigkeit, die sanften Bewegungen und ihren warmen
Atem an seinen Wangen.

Sie sahen sich in die Augen. Seine Hände glitten unter die
Jacke, die sie vorne offen trug, und begannen sanft, ihren
Rücken durch den dünnen Stoff der Bluse zu streicheln.
Sie zog ihn weiter zu sich herunter und küßte ihn heftiger, als
er die Bluse aus dem Bund ihres langen Rockes zog und mit
seinen Händen über ihren nackten Rücken fuhr.
Sie trug nie einen Büstenhalter. Ob er das geahnt hatte?

Ihr Atem kam heftiger, als seine Hände, wie spielerisch, zu
ihren Rippen glitten und schließlich über die Flanke und dann
über ihren nackten Bauch strichen.
Sie führen langsam höher ... und für eine Sekunde hielt sie
den Atem an.

Als er ihre kleinen, beinahe mädchenhaften Brüste, berührte,
erschauerte sie und seufzte und vergrub ihr Gesicht, für
einen kurzen Moment, in seiner Halsbeuge.

Sie setzten sich ins Gras.
Sie hatte sein Sweat - Shirt hochgeschoben und streichelte
seine Brust, während sie sich küßten.
Mit einer Hand berührte er ihr Gesicht, mit der anderen strich
er ihren Oberschenkel, durch den Stoff ihres langen
Baumwollrocks. Manchmal glitt seine Hand, wie zufällig, über
den Saum, berührte ihr Bein und schob den Stoff immer ein
wenig höher.
Sie sank mit ihrem Oberkörper ins Gras.
Er ließ seinen Blick über ihre Beine gleiten, vom Saum des
schmalen Slips, bis hinunter zu den nackten Füßen, die in
zierlichen Sandalen steckten.

Er knöpfte mit einem Lächeln, das sie erwiderte, ihre Bluse
auf und beugte sich zu ihr hinunter. Seine Lippen
umschlossen die zarte Haut, seine Zunge umspielten ihre
festen Brustwarzen und sie begannt, schwer zu atmen.

Er richtete sich auf und massierte mit beiden Hände ihre
Brüste. Sie brachte ein leises »Oh....« über ihre Lippen.
Er wandte sich ihren Beinen zu, massierte die Oberschenkel,
glitt über die Knie hinunter und hob einen Fuß an, um ihr den
Schuh abzustreifen, was beim zweiten wiederholte. Er
streichelte zärtlich ihre Füße küßte und biß leicht in ihren
Knöchel. Sie lachte.
Er fand die besondere Stelle unterhalb des Fußknöchels und
massierte sie, mit zunehmender Kraft .... sie wand sich und
keuchte vor Lust: »Komm

Er sank zwischen ihren Schenkeln auf die Knie und zog ihr mit
einer schnellen Bewegung den Slip herunter. Sie stöhnte
leise, bewegte ihr Becken in kleinen Kreisen und spreizte
dabei die Beine ... .

Er hatte seine Hose herabgestreift, nun kniete er wieder über
ihr, zwischen ihren Schenkeln und rieb mit beiden Händen,
mit anwachsender Intensität, ihre Brüste, ihren Baum, die
nackten, festen Oberschenkel. Sie stöhnte vor Erregung und
seine Finger glitten zwischen ihre Beine.
Er fand im kurzen, dunklen Flaum ihrer Haare, sehr schnell
die kleine, feuchte und schon harte Knospe und begann sie
behutsam zu reiben: »Oh,... mehr ....«, sie rief mit lauterer
Stimme, keuchte und schrie schließlich mit heller Stimme auf,
als er seinen Mund auf ihre Muschi preßte und langsam zu
saugen begann: », Ja!«, ihre Stimme war augenblicklich nur
noch ein ersticktes Flüstern, »Ja!«, sie hob ihm ihre Muschi
entgegen und er schob seine Hände unter ihren nackten Po,
ließ seine Zunge um ihre Klitoris spiele und saugte schließlich
immer kräftiger!

Sie bebte. Ihr Becken zuckte. Sie versuchte, ihn mit den
Beinen, mit den Füßen zu liebkosen, aber unnachgiebig trieb
er sie voran, saugte, küßte, liebkoste sie und ihre Schenkel
vibrierten unkontrolliert ... »Oh, ja!«, sie schrie es hinaus,
und es folgte ein lauter, heller Schrei ... als der Höhepunkt
kam und ihr Becken erfaßte, ihre Beine, Bauch, Brust, ja ihren
ganzen Körper.

Danach kuschelte er sich an sie und küßte sie zärtlich.

cora schrieb am 25.3. 2000 um 17:21:02 Uhr zu

Lust

Bewertung: 4 Punkt(e)

die lust am aufstieg auf den berg kann nur jemand nachvollziehen, der schon einmal ganz weit oben war und alles hinter und unter sich gelassen hat. das ganz-oben-sein ist mit sicherheit den aufwand wert und die weitsicht entschädigt für alles und jeden.

judith schrieb am 21.6. 2002 um 06:25:05 Uhr zu

Lust

Bewertung: 2 Punkt(e)

Der erste Tropfen Wachs fällt auf mein Bein und es gleicht der Begegnung mit einer Nadel, die die Haut berührt, jedoch nicht sticht.
Ich lächle!
Es tropft weiter. Immer höher am Bein entlang.
Tropfen für Tropfen fällt auf mich herab.
Auf den Bauch, meine Brüste.
Und anfänglich kaum spürbar macht sich ein Gefühl in mir breit, ein unbeschreibliches, daß ich erst nach Minuten merke, wie sich alles in mir anspannt und entspannt, wie sich er der erste kleine Faden zwischen meinen Beinen seinen Weg bahnt.
»Ich möchte, daß ich fühlen kann, wie es ist, wenn du deine Hände nach mir ausstreckst und nach meinen Brustwarzen greifst.«
Daß im Fernsehen ein beschissener Film läuft, nehmen wir schon nicht mehr wahr. Ich bin total... verrückt! Er ist verrückt!
Ich nehme ihn, lecke an ihm, knabbere an ihm, dem Mann. Mein Lieber! Und ich beiße in die Decke unter mir, in das Kissen über mir, in seinen Arm. Bis er schreit. Ein letztes Mal betrachtet er mich wohlwollend, dann verschwindet er in mir. Ich stöhne auf.

Ich bin verschwitzt. In den Kniekehlen und unter meinen Brüsten. Ich bin aufgewühlt und plötzlich greift er nach meinen Haaren und zieht meinen Kopf ganz dicht zu sich heran. Ich bäume mich auf, krümme mich, ich genieße das. Ich genieße schon wieder ihn!

Die Nacht der Verrückten endet irgendwann und als ich am Morgen aufstehe und mich im Wohnzimmer in den Sessel fallen lasse sehe ich, wie voll der Aschenbecher ist. Übervoll. Graue Asche liegt auf dem Glastisch, der verschmiert und zerkratzt ist.


rüdiger schrieb am 8.6. 2002 um 11:30:12 Uhr zu

Lust

Bewertung: 2 Punkt(e)


für meine liebe Freundin Bettina:

Entmoralisierte Lust


Wieso Bedenken, abzulegen
Kleider, Scham Moral Gebot
wie ein Kranich abzuheben
heraus aus dem Verbot

Du bist ein Mensch, ein Teil Natur
ein tiefer See reich an Gefühlen
von Traurigkeit bis Freude pur
ist Lust nur eines von den vielen.

Hast Du Verlangen sage es
willst du genießen wage es
die Zeit enteilt, darum bedenke
es sind Gedanken, die ich schenke.

Hast Du Verlangen, welcher Art?
ich weiß es nicht. Komm, sag es mir
willst Du es zärtlich oder hart?
Ein Wort genügt, ich geb es Dir.

Du zögerst, sprichst von Moral und Treue?
den Fesseln unserer Zivilisation?
Keine Tugend, die ich scheue
außer heute - heute schon!

Moral ist eine jener Lehren
mit der man uns gern fesseln würde
Du solltest Dich dagegen wehren,
kein Lehrer trägt des Schülers Bürde.

Verpflichtet Treue zum Verzicht?
wird so zum Eigentum Dein Leib?
Denkst Du so? Ich glaube nicht.
Wenn doch - sehr schade, tust mir leid.

Warum nicht hier und jetzt
der Lust und der Ekstase frönen
nichts und niemand wird verletzt
niemanden stört unser Stöhnen.

Keine Scham soll Dich beschränken
schrei mir Deine Lust entgegen.
ich will Deinem Körper alles schenken,
ich erfülle Dich mit neuem Leben.

Getraue Dir ein derbes Wort
sag Geilsein oder so
wer spricht denn schon an diesem Ort
von Koitus und Libido?

Wie darf ich Dir denn näherbringen
wonach der Sinn mir steht im Jetzt?
Wenn derbe Worte hier erklingen
fühlst Du dich dann verletzt?

Glaubst Du, daß jene, die den Knigge schrieben
die Hüter von Moral und Redlichkeit,
daß die ihre Mätressen anders lieben?
Mag sein - aus Mangel an Beweglichkeit.

Sie sagen Beischlaf - meinen Ficken
wenn einen Knackarsch sie erblicken
Sie hätten´s gern - doch sagen´s nie
ein Mädchen vor sich auf die Knie.

Hinweg, ich will jetzt nicht mehr denken
ich sehe! Ich will fühlen!
Deinen Körper! Mich in Dir versenken.
Ich will meine Triebe stillen.

Kein Wort! Wenn ich in Deine Augen blicke
Du willst, daß ich Dich schamlos ficke.

Wende Dich. Bücke Dich. Spreize die Beine.
Mein Schwanz ist Deiner! Dir ganz alleine
gehört jeder Stoß, jedes Stöhnen von mir
ja ja ja - ich ficke Dich, ich bin ein Tier!

Wie Du mir Deinen Arsch entgegen schiebst
da Du die harten Stöße liebst.
Ein wildes Ringen, geiles Stöhnen,
ich werd mich nie daran gewöhnen.
Dein Arsch, dieses vibrierende Beben
ich reiße ihn an mich, er ist jetzt mein Leben.
Ich klammere mich an ihm fest
ich küsse und schlage ihn, so weit Du mich läßt,
Ich reiße noch einmal, halt still,
Ganz fest zu mir her, weil ich es jetzt will.
Jetzt! JA! Ein heißer Strom der Leidenschaft.
Tief in Dir spürst Du meinen Saft.
Du bist mein Himmel, mein Paradies
in das ich mein Leben vergieß.
Du bist Alles, Du bist ich.
Göttin, Kaiser, königlich.
Engel, Fee, Unendlichkeit.
Liebe, Glück und Zärtlichkeit.
Juwel der Sinne, Sinn des Lebens,
Erfüllung - Ende meines Strebens.

Ein leises Lächeln, Edelsteine
Deine Augen. Uns alleine
gehört dieser Augenblick,
Geborgenheit und Glück.

Die Zeit um zärtlich eins zu werden
komm mit, die Götter zu besuchen
was kümmert uns der Rest auf Erden
laß sie schimpfen, laß sie fluchen.

Schlaf, wir durchwandern die Nacht
zum großen Götterfest
Doch noch einmal mit aller Macht
will ich mit Dir - wenn Du mich läßt.

Unsere Lippen treffen sich begehrend
Unsere Zungen ringen miteinander
Meine Hände Deine Brüste, während
ich langsam tiefer wander...

Deine Haut ist weich wie Samt
ihr Duft ein blumiges Signal
Du bäumst Dich, Deine Grotte verlangt
das selbe noch einmal.

Meine Zunge erreicht ihr Ziel
Du windest Dich genießt das Spiel
mich dürstet, aus Deiner Spalte zu trinken
ich beginne erneut zu versinken.

Ein Meer aus Lust und Leidenschaft
schlägt über uns zusammen
genieße meiner Zunge Kraft
mag auch das Schicksal uns verdammen.

Komm, zög´re nicht, der freie Fall
ist wunderbar, wenn Du bewußt
die kurze Strecke vor dem Knall
ergibst in Deiner Lust.

Du windest Dich, die Sinne schwinden
Dein Körper erbebt von wohligen Schauern
keine Fessel, kein Ring kann Dich binden
Sekunden nur, die ewig dauern.


Heynz Hyrnrÿsz schrieb am 12.9. 2002 um 21:45:19 Uhr zu

Lust

Bewertung: 4 Punkt(e)

Ich hätt jetzt Lust auf Schokolade. Aber leider, keine Schokolade da! Das ist blöd, wenn man auf was Lust hat, und das ist dann nicht da. Jetzt muß ich mir halt irgendeinen Ersatz für die Schokolade suchen. Onanieren z.B.
Übrigens, ich würd niemals masturbieren. Das ist ja eklig, wie das schon klingt. Aber onanieren... schön... und danach Schokolade. aber die ist ja nicht da, die Schokolade. Mist!!!

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Der Assoziations-Blaster ist ein Projekt vom Assoziations-Blaster-Team (Alvar C.H. Freude und Dragan Espenschied) | 0,0307 Sek.