| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
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Siehe auch: positiv bewertete Texte
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am 6.2. 2000 um 02:11:03 Uhr schrieb Camou
über Lust |
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am 15.5. 2026 um 12:36:49 Uhr schrieb schlafflippiger Hübscher
über Lust |
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am 8.1. 2003 um 10:35:17 Uhr schrieb Biggi über Lust
am 4.5. 2015 um 12:38:52 Uhr schrieb Christine über Lust
am 4.5. 2015 um 12:38:39 Uhr schrieb Christine über Lust
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Lust«
Jöhres schrieb am 29.5. 2003 um 18:50:16 Uhr zu
Bewertung: 9 Punkt(e)
Sie standen am Fluß, der Blick weit, nach allen Seiten offen.
Kein Mensch weit und breit. Die Sonne strahlte auf ihr
hellbraunes Haar, durchflutete den warmen Frühlingstag und
ließ ihr Glitzern über den Fluß gleiten.
Er sah sie an. Ihre Blicke begegneten sich.
Sie lächelte und ließ seine Hand los, hielt sich an seinen
Armen fest und stellte sich ein wenig auf die Zehenspitzen,
um ihn zu küssen.
Er spürte ihre warmen, sanften Lippen auf seinem Mund,
fühlte, wie sie herunter glitt, spürte ihre Nase, ihre Wangen,
ihre Lippen an seinem Hals.
Er nahm sie in die Arme, drückte sie sanft an sich, in dem er
seine Hände zwischen ihre Schulterblätter legte.
Er beugte sich ein wenig und küßte zärtlich ihre Stirn, ihre
Augen, ihre Nase, die er so schön fand, und schließlich ihren
Mund. Seine Lippen spielten mit ihren. Er spürte die
Feuchtigkeit, die sanften Bewegungen und ihren warmen
Atem an seinen Wangen.
Sie sahen sich in die Augen. Seine Hände glitten unter die
Jacke, die sie vorne offen trug, und begannen sanft, ihren
Rücken durch den dünnen Stoff der Bluse zu streicheln.
Sie zog ihn weiter zu sich herunter und küßte ihn heftiger, als
er die Bluse aus dem Bund ihres langen Rockes zog und mit
seinen Händen über ihren nackten Rücken fuhr.
Sie trug nie einen Büstenhalter. Ob er das geahnt hatte?
Ihr Atem kam heftiger, als seine Hände, wie spielerisch, zu
ihren Rippen glitten und schließlich über die Flanke und dann
über ihren nackten Bauch strichen.
Sie führen langsam höher ... und für eine Sekunde hielt sie
den Atem an.
Als er ihre kleinen, beinahe mädchenhaften Brüste, berührte,
erschauerte sie und seufzte und vergrub ihr Gesicht, für
einen kurzen Moment, in seiner Halsbeuge.
Sie setzten sich ins Gras.
Sie hatte sein Sweat - Shirt hochgeschoben und streichelte
seine Brust, während sie sich küßten.
Mit einer Hand berührte er ihr Gesicht, mit der anderen strich
er ihren Oberschenkel, durch den Stoff ihres langen
Baumwollrocks. Manchmal glitt seine Hand, wie zufällig, über
den Saum, berührte ihr Bein und schob den Stoff immer ein
wenig höher.
Sie sank mit ihrem Oberkörper ins Gras.
Er ließ seinen Blick über ihre Beine gleiten, vom Saum des
schmalen Slips, bis hinunter zu den nackten Füßen, die in
zierlichen Sandalen steckten.
Er knöpfte mit einem Lächeln, das sie erwiderte, ihre Bluse
auf und beugte sich zu ihr hinunter. Seine Lippen
umschlossen die zarte Haut, seine Zunge umspielten ihre
festen Brustwarzen und sie begannt, schwer zu atmen.
Er richtete sich auf und massierte mit beiden Hände ihre
Brüste. Sie brachte ein leises »Oh....« über ihre Lippen.
Er wandte sich ihren Beinen zu, massierte die Oberschenkel,
glitt über die Knie hinunter und hob einen Fuß an, um ihr den
Schuh abzustreifen, was beim zweiten wiederholte. Er
streichelte zärtlich ihre Füße küßte und biß leicht in ihren
Knöchel. Sie lachte.
Er fand die besondere Stelle unterhalb des Fußknöchels und
massierte sie, mit zunehmender Kraft .... sie wand sich und
keuchte vor Lust: »Komm!«
Er sank zwischen ihren Schenkeln auf die Knie und zog ihr mit
einer schnellen Bewegung den Slip herunter. Sie stöhnte
leise, bewegte ihr Becken in kleinen Kreisen und spreizte
dabei die Beine ... .
Er hatte seine Hose herabgestreift, nun kniete er wieder über
ihr, zwischen ihren Schenkeln und rieb mit beiden Händen,
mit anwachsender Intensität, ihre Brüste, ihren Baum, die
nackten, festen Oberschenkel. Sie stöhnte vor Erregung und
seine Finger glitten zwischen ihre Beine.
Er fand im kurzen, dunklen Flaum ihrer Haare, sehr schnell
die kleine, feuchte und schon harte Knospe und begann sie
behutsam zu reiben: »Oh,... mehr ....«, sie rief mit lauterer
Stimme, keuchte und schrie schließlich mit heller Stimme auf,
als er seinen Mund auf ihre Muschi preßte und langsam zu
saugen begann: », Ja!«, ihre Stimme war augenblicklich nur
noch ein ersticktes Flüstern, »Ja!«, sie hob ihm ihre Muschi
entgegen und er schob seine Hände unter ihren nackten Po,
ließ seine Zunge um ihre Klitoris spiele und saugte schließlich
immer kräftiger!
Sie bebte. Ihr Becken zuckte. Sie versuchte, ihn mit den
Beinen, mit den Füßen zu liebkosen, aber unnachgiebig trieb
er sie voran, saugte, küßte, liebkoste sie und ihre Schenkel
vibrierten unkontrolliert ... »Oh, ja!«, sie schrie es hinaus,
und es folgte ein lauter, heller Schrei ... als der Höhepunkt
kam und ihr Becken erfaßte, ihre Beine, Bauch, Brust, ja ihren
ganzen Körper.
Danach kuschelte er sich an sie und küßte sie zärtlich.
y21r schrieb am 10.6. 2001 um 22:11:16 Uhr zu
Bewertung: 4 Punkt(e)
Recht auf Lust
Bedenkt man beim Durchlesen dieser Foren, daß Kulturkonzepte wie Maskulinum und Femininum, Mann und Frau, und den damit verbundenen Verhaltenspraktiken und Regeln, das Recht auf Ausübung und Entfaltung der eigenen Sexualität oft vollkommen ignoriert.
Das Recht auf seine eigene Sexualität scheinen viele zu verkennen; man repetitiert immerwieder die alten Formeln des pervertierten Schwulen (z. B. Bindungsimpotenz!!!) und glaubt sich modern, als ob in Deutschland nun auch das neue Zeitalter angebrochen ist, als ob aus ausgedienten Psychologien und deren Leitbildern heraus unsere Sexualität zur vollen Anerkennung gekommen ist, wenn in Wirklichkeit Sexualität hier immer nur gegen die alten traditionellen Muster abgemessen wird und der Schwule, der die alten Tabus bricht, den alten Vorschriften entsprechend, als negativ angesehen wird und dies sogar, im
Jahr 2001, in Ignoranz der wissenschaftlichen Erkenntnisse, angesichts der biologischen Vorgänge der weiblichen und männlichen Sexualhormone und Gehirnstrukturen.
Menschliche Sexualität befriedigend zu definieren, scheitert hier genau an den sozio-kulturellen und historischen Kontexten, die von Lust und menschlicher Sexualität als ein Recht im Einklang mit den universellen Menschenrechte, absolut nichts wissen wollen. Jeder Schwule hat das Recht auf sexuelle Freiheit, sexuelle Autonomy, sexuelle Integrität, sexuelle Lust und deren emotionalen Ausdruck selbst zu kontrollieren, was mehr ist als nur erotisches Vergnügen oder Sexualakte.
Das Individum hat das Recht, seine Sexualität durch Kommunikation, Berühren, emotionalen Ausdruck und Liebe zum Ausdruck zu bringen; das Recht sich sexuell frei assozieren zu können, zu heiraten oder nicht heiraten zu wollen, sich zu scheiden oder andere sexuelle Verbindungen frei nach seiner Wahl zu treffen.
Ich habe es satt wegen meiner Geilheit, meiner Lust auf ONS, von anderen Schwulen in die Ecke gestellt zu werden; wenn der einzige Zweck ihres Bindungsgeredes es doch ist, mich zu kontrollieren, meine Geilheit zu domestizieren, und zwar nach den uraltesten Vorschreibemustern.
Und wenn ich mir vorstelle, daß tausende Schwule in die Nacht entlassen werden und andere Schwule haben ein Problem damit, daß die »meißten nur« zur Lustbefriedigung sich tummeln, und jammern, alle nur ONStänder wollen, keine »festen Bindungen«, ähnlich dem Millionär, der keine Armen findet, dann frag ich mich, wann denn wohl die sexxuelle Revolution kommt, die mir meine Lust, politikfrei, ohne Ballast, ohne gefeilschtes Moralienrepertoire, Ethiken, Kategorien und pervertierten Stammtischparolen, mir mein Recht
auf Lust als freier Mensch, endlich mal kritiklos, gönnt ?
Magdalena schrieb am 26.11. 2000 um 12:06:56 Uhr zu
Bewertung: 7 Punkt(e)
Lust ist sowohl das Verlangen nach etwas (die Lust ...) als auch die Freude an der Befriedigung des Verlangens (die Lust an ...). Das sexuelle und Liebes-Verlangen heißt in der Psycholanalyse »Libido«.
Von Natur aus strebt der Mensch danach, Lust zu erfahren und Unlust zu vermeiden. Aber manches Verlangen könnte nur unter großen Gefahren befriedigt werden vor allem wenn der Einzelmensch damit gegen die Forderungen der Gruppe verstößt, in der er lebt, und die sich dann gegen ihn wenden würde. Zur Reifung des Menschen gehörte es deshalb, die Realitäten zu erkennen, die der Befriedigung der Lust entgegenstehen. Das »Lustprinzip« muß dem »Realitätsprinzip« weichen, wie Freud das formulierte. Die Befriedigung des Lustverlangens wird auf eine günstige Gelegenheit verschoben oder auf eine weniger Gefährliche, für die Gruppe akzeptable Form abgelenkt. Von der Gesellschaft verbotene Lust, deren Befriedigung eine Strafe nach sich ziehen könnte, wird zur »Unlust«. Aber die Unlust wie Scham, Ekel, Grauen und Schmerz kann auch wieder in Lust umschlagen.
Nach Freuds Grundkonzept ist Unlust jeder Reiz, und die Lust besteht im Erlöschen aller Reize. Typisch für sie wäre damit das Versinken eines Paares nache dem Liebesakt in den Schlaf. Doch die Wunschlosigkeit schenkt kein dauerhaftes Glücksgefühl. So setzt erneut die Suche nach »Reizen« ein, die dann wieder befriedet und befriedigt werden wollen. Die höchste sexuelle Wonne scheint in dem Augenblick zwischen ekstatischem Verlangen und Erfüllung, in dem Orgasmus oder der »Klimax« zu liegen.
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