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am 2.10. 2002 um 23:23:20 Uhr schrieb Dortessa
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am 13.6. 2026 um 06:22:06 Uhr schrieb Gerhard
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am 8.8. 2023 um 22:40:53 Uhr schrieb schmidt über Bezirk
am 25.9. 2014 um 14:18:31 Uhr schrieb sx über Bezirk
am 9.6. 2026 um 16:06:45 Uhr schrieb Gerhard über Bezirk
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Bezirk«
Mag. Federer (Mitteilung von Dr. Mögglingen) schrieb am 20.1. 2015 um 16:39:16 Uhr zu
Bewertung: 14 Punkt(e)
Die Gedenkstunde für Hans X. fand auf meine Anregung hin in einem Probesaal der Staatsoper statt. Ben Tiber hatte seinen Aufenthalt in Wien verlängert, nutzte seine aus den USA mitgebrachten Geräte und besorgte zusammen mit seinem Freund und Assistenten eine diskrete Darbietung von Richard Straussens Metamorphosen, einer Lieblingsmusik des Verstorbenen.
Ich musste meinen Chef und Intendanten bewundern, erstens weil er überhaupt Zeit fand für eine Visite, und zweitens, dass er es sogleich verstand, auf diejenigen zuzugehen, die, wenn sie dem Hans auch nicht besonders nahestanden, ihn immerhin am besten gekannt hatten.
Dominique Meyer begrüßte flüchtig den Mag. Federer und mich, auch war ihm Johns Vater als Bühneningenieur bekannt.
Dann aber wandte er sich sofort einem geistlichen Herrn zu – Hansens Beichtvater – der ganz ins Gespräch mit Frau Regine vertieft war, die ein Zimmer ihrer Wohnung an Hans vermietet hatte. Diese Person war die am heftigsten Trauernde, indes, wie es hieß, auch alkoholisierteste.
Es befand sich in Saal nur ein Tisch, auf welchem Sekt und Orangensaft angeboten wurde, überhaupt war der Saal nur von reichlich auf diesem Tisch aufgestellten Kerzen beleuchtet. Diese beschienen auch eine Schale mit sehr schönen Orangen, welche der John von Zeit zu Zeit auspresste, um eine Karaffe aufzufüllen.
Mein Chef meinte die Vermieterin wie ein Witwe fast trösten zu müssen – dann aber ging er auf Alexander zu, der ganz von seiner Großmutter Thilda und Johns Mutter, einer bildschönen Äthiopierin, in Beschlag genommen war.
Ich sah die beiden: meinen Chef und den mit einem Mal sehr erschütterten Alexander, jeder ein Glas Sekt in der Hand haltend, ins Gespräch vertieft den Tisch umrunden. Um dann auf John zuzugehen, der – vieles erfuhr ich erst später - den Ben Tiber und dessen Freund bestürmt hatte, indem er von der Musik ganz überwältigt war und zunächst Ben Tiber für den Kompositeur hielt.
Dann sah ich meinen Chef zusammen mit John und Alexander den Saal verlassen, auch war es still geworden, überhaupt sollte die Feier mit den Metamorphosen beginnen und auch enden.
sx schrieb am 22.11. 2014 um 14:02:06 Uhr zu
Bewertung: 19 Punkt(e)
Als Kummer- und Freudentränen ineinanderflossen war es mir wie ein weltweiter Allerseelen und Erlösungs - Festtag. Indes waren es nur 2 Seelen in Wien, erster Bezirk, aber der ganze restliche Tag ab ungefähr 16 Uhr 30.
Eine gewisse Eskalation der Freuden begann vier Wochen zuvor indem Alexander zu unserer ersten Verabredung am Schottentor fast pünktlich war und viele Ängste von mir abfielen. Das nächste Mal, eine Woche später, war ich in Vorfreude schon eine Stunde früher am Schottentor und siehe da, auch er! indem die letzte Schulstunde ausgefallen war. Und zuletzt war ich, infolge eines Strassenbahnunfalls, man las davon in der Tagespresse, über eine Stunde verspätet, fast ohne Hoffnung ging ich dennoch zum Schottentor und suchte den Alexander. Ich fand ihn sitzen auf einer Bank, hinter einer Säule etwas versteckt, und sah auf seinem Gesicht die Tränen fließen.
sx schrieb am 1.12. 2014 um 21:57:36 Uhr zu
Bewertung: 21 Punkt(e)
Dass wir alle vier zu einem seligen Ineinander finden ist selten. Kleine Streitereien sind unvermeidlich und werden nicht immer beigelegt, ja ein gutwilliges Nachgeben führt manchmal zu einer noch größeren Beschwerde indes andere Beschwernisse verschwinden ohne absichtliches Zutun. Der weiche Schenkel von wem eigentlich war ein bequemes Kissen, aber er wird entzogen, dafür ist immerhin das Knie weg von dem bedrängten Auge. Ein eigentlich gar nicht zu streng duftender Schoß drängt sich plötzlich voll, aber ohne Absicht, auf dein Gesicht; und, um wieder zu Atem zu kommen genügt indes eine minimale Umbettung deiner Nase. Du willst die unerwartete Gabe schon belohnen aber da dreht dieser Schoß sich wieder weg, gar nicht um dir zu entkommen sondern wegen einer anderen Beschwernis, du hörst ein Schimpfen, jetzt weißt du, wer sich beschwert und wem der Schoß gehört indem auf dessen Gesicht eine Fußsohle gelandet war, du weißt jetzt auch den Namen des Beschuldigten, dem ein Griff durch die Schenkel hindurch so unerwartet war, daß er die Beine unwillkürlich strecken musste, am Ende warst du es selbst, dessen Arm, um nicht taub zu werden, einfach irgendwie irgendwo Platz suchte. Dann kann es sein, dass eine schöne Ruhe einkehrt indem jeder bequem liegt und sehr hofft, nicht schon wieder irgend jemandes Klage hören zu müssen. Dann hören auch diese Bedenken auf, und das nenne ich seliges Ineinander.
Mag. Federer schrieb am 2.12. 2014 um 10:12:26 Uhr zu
Bewertung: 12 Punkt(e)
Ich will mitteilen, daß Herr Hans X. auf mein Anraten an heute einen Kardiologen aufsucht. Sein Herz würde manchmal mitten in der Nacht einfach stehenbleiben.
Nur der darauffolgende Schreck, wegen dem aussetzenden Herzschlag, würde sein Herz wieder zum Weiterschlagen bewegen.
Ich habe zu einem Taxi geraten, denn die Praxis befindet sich in einem entlegenen Bezirk.
Ich selbst habe die Gelegenheit wahrgenommen, und seine Vermieterin, Frau Regine H. aufgesucht.
Ihr den angeblich von ihr bevorzugten Orangen-Likör mitgebracht. Auch, als Anlaß für den Besuch, das im Antiquariat Moser endlich gefundene Buch: „P14“ , ein seltener Titel, für den Hans.
Sie lud mich in die Wohnküche ein. „Wohnlich“: der in einer Nische stehende Fernsehapparat, der alte Sessel, die Seejungfrau auf dem Küchenkasten? Lieber gleich hinüber in sein Zimmer, wo ich das „P14“-Buch etwas, nicht zu sehr, versteckt hinlegte. Neugierig wie ich bin, schaue ich mich um.
Frau Regine: als er einzog war alles ganz anders! Vieles mußte ich fortnehmen, sogar die Seejungfrau. Aber das Bild mit dem Foto von meinen Jungen, das habe ich nicht fortnehmen dürfen! Ja, meine Jungen, längst erwachsen sind sie jetzt. Der Max, der Sepp, undankbare Menschen, sogar der Rainer, der doch ganz nahebei lebt in Payerbach, besucht mich nie. Ja, damals, auf dem Bild, wir badeten alle im Neusiedler See, wie schön war das, und auch mein Mann hat noch gelebt. Wissen Sie, mein Mann...
Ich mußte unterbrechen. Eine Ausrede ist mir nicht eingefallen. Nein, keinen Kaffee, ich danke. Wie schnell die Zeit doch vergeht, wenn man sich gut unterhält. Bitte, keine Ursache. Danke, nein.
sx schrieb am 6.12. 2014 um 19:44:08 Uhr zu
Bewertung: 18 Punkt(e)
Die theologischen Versuche fanden nicht wie es besser gewesen wäre, im Dunkel meiner Mariahilferkirche statt. Auch nicht im McNeptun indem Alexander nicht in ein ausgesprochen schwules Lokal mitkommen hat wollen und Fisch schon garnicht. Die Legality-Bar, warum nicht, indes wir gehen hinein kommen zwei Kinder heraus, Bub und Mädel, also auch hier nicht. Weiter ins McDonald. Für ihn, Happy Meal ist für Kinder, vielmehr das extra bekömmliche Grilled Chicken hier Perfektes Weckerl genannt, für mich wie immer wenn überhaupt den McRib.
Wo waren wir stehengeblieben, ich bin also 100% schwul und zugleich komme ich dir überhaupt nicht schwul vor also 0%; kennst du paradox?
Klar kenne ich paradox.
Eigentlich bist du zu jung, aber alles was echt wahr ist ist auch echt paradox: erinnerst du dich wie ich deine Seele gesucht habe einmal, und sie in deiner Brust gefunden habe fast ?
Klar erinnere ich mich. Hast sie also doch nicht gefunden.
Jeder Dummkopf kann unwiderlegbar beweisen dass es Seele nicht gibt, und, weisst du was ich aber ganz sicher weiss?
Ich glaube. Nein, weiß nicht.
Nichts Sicheres wissen wir, nichts Sicheres kann es geben. Wir hatten hier in Wien einen berühmten Mann, den Wittgenstein.
Wittgenstein habe ich gehört einmal.
Das Ketchup bringt mich zur Verzweiflung.
Wart ich hol Servietten.
Die Seele also ist für mich das einzige Sichere in der Welt überhaupt dasjenige wo wir wissen dass es das gibt, entschuldige, mit vollem Mund kann ich nicht besser.
Ich habe schon verstanden. Seele ist sicher, sonst nichts.
Mit Gott, du hast ja von ihm gehört vermutlich, mit Gott ist es ebenso ich meine ist es etwas anders.
Paradox.
Die Frage jedenfalls ob es gibt oder ob nicht, Seele oder Gott, das soll keiner beantworten wollen, nur, dass beides zusammenhört ist ganz sicher irgendwie.
Kann ich noch was zu trinken holen jetzt?
(Er hat ein sehr gutes Gedächtnis. Aber ein gutes Gedächtnis bestätigen kann nur ein anderes gutes Gedächtnis. Wie gut ich denken kann sobald ich allein bin.
Ich habe keines; obwohl ausgerechnet alte Kirchenlieder sind in einer schlaflosen Nacht abrufbar, genauer gesagt, sie klopfen an sozusagen und sind dann einen Vers lang abrufbar).
sx schrieb am 11.12. 2014 um 19:57:33 Uhr zu
Bewertung: 8 Punkt(e)
Meine Dame, ich lasse mich nicht mehr von ihnen bevormunden. Ich bin ihnen und ihrem Bankhaus sehr verpflichtet, aber mein Notfall-Depot will ich auflösen, jetzt, und den fälligen Betrag in bar an mich nehmen. Es eilt nicht, ich komme gern nächste Woche wieder, aber dann muss alles abgewickelt sein sein! 100-€-Noten sind mir sehr recht. Wo muss ich unterschreiben.
Ich will nicht bis an mein Lebensende den Bettelmann spielen.
Ich will mit Thilda bei Sacher essen und will gut aussehen.
Ich will mich bei Knize neu einkleiden. Auch das Knize Parfüm verschmähe ich nicht.
Meine Budapester Schuhe sind noch gut.
Vielleicht gibt es den Maresch noch, meinen Friseur in der Währingerstrasse.
Ich will dem Mag. Federer (er hat schon zugestimmt) eine Chauffeurs-Uniform aussuchen und für 24 Stunden ausleihen.
Ich will mit Thilda den Tag vereinbaren, an dem ich Alexanders Traum erfüllen werde und ihn von der Schule abholen, zwar nicht mit dem gewünschten Jaguar, dafür mit einem Bentley, gemietet von Prestige Vienna Cars, ich habe von dort bereits ein Angebot.
sx schrieb am 9.12. 2014 um 17:14:34 Uhr zu
Bewertung: 20 Punkt(e)
Im Gedränge des Weihnachtsmarkts verlor ich Alexander immer wieder. Eine kleine Ablenkung: der Stand mit Spieluhren etwa, es klimpert die Internationale; im Gedränge weitergeschoben, Alexander schon wieder verloren. Genau wie einst, wenn ich hinter einem reizvollen Buben her war und mir eine Aus- und Anrede zurechtlegte, „junger Mann, ich suche den Stephansdom, er ist ganz nah ich weiß, mir fehlt die Orientierung momentan“. Dass eben dieser Schöne, ich sehe ihn wieder, mir angehört, das muss ein Traum sein, ein Traum weil, jetzt ist er schon wieder verloren, und zwar für immer. Macht der Dunst von Schmalzgebackenem mir eine Atemnot? Das Herz schlägt wild, ein Schwindel auch, mittendrin im Trubel muss ich stehen, stehen und nicht weitergehen und die Augen schließen. Ich hörte noch einen Vater den entlaufenen und soeben wiedergefundenen Sohn schelten, dann höre ich nichts mehr sondern fühle den Sog der Ohnmacht.
Indes, es packt mich eine Hand am Arm, der Alexander führt mich. Mag er mich führen. Wie schön ist es geführt zu werden! dabei vor aller Welt die Augen zu verschließen!
sx schrieb am 28.11. 2014 um 11:11:19 Uhr zu
Bewertung: 7 Punkt(e)
Die abweisende ja abfällige Weise in welcher mein Beichtvater mich gestern absolvierte hat eine Wut in mir aufsteigen lassen, hatte ich doch endlich einmal zur Sprache gebracht was in meinem Innersten gebrannt hat. Und dann dieser Fragebogen mit den lächerlichsten Fragen überhaupt. Eine Kirche welche Seelen mit Fragebögen erforscht treibt mich geradeswegs in die Arme der allertrockensten Atheisten, jedenfalls bin ich stracks zu meiner Bank und habe mein Konto mit weiteren 50 Euro überzogen welches der Pauschalpreis für den Genuss der Badewanne, des Bettes und eines Frühstücks ist, alles gemeinsam. Hat mein Beichtiger nicht gesagt in aller Beiläufigkeit, dass ich besser bei meinen vertrauten Buben bliebe als noch einen weiteren Schwarm hineinzuziehen. Und so genieße ich bei meinem zweiten Frühstück, einer Melange, den Duft, der meiner Haut und allen meinen Gliedern noch anhaftet, ja hat meine Haut nicht förmlich allergesündesten Fettglanz und salzigen Schweiß und Feuchtigkeit und alle Aromen aufgesogen so viel sie konnte ?
Mauerwerk aus dem soliden 19. Jahrhundert wenn auch verborgen hinter schadhaften Tapeten, eine möglicherweise ebenso alte Matratze und meine ineinander verschränkte Leibwache hat mich eine finstere Nacht hindurch beschützt, gewärmt, wie ein Vierling war ich indem ich nur als vierter Teil einer einzigen Fracht mich fühlte und zugleich als eine vervielfachte Person.
sx schrieb am 31.12. 2014 um 12:13:09 Uhr zu
Bewertung: 9 Punkt(e)
Das Relativieren und ob es der schönste, zugleich letzte Tag des Jahrs war oder der schönste meines Lebens, das kommt später.
Alexander und John haben mich in die Oper eingeladen. Erst war ein Treffen auf einer Probebühne, dann sind alle, Ballettschüler und Schülerinnen, hinüber zur Hauptbühne. Und drehen die Musik auf!
Endlich das so lange Vermiedene indem allzu Passende: Wiener Walzer!
Habe ich je Schöneres gesehen als John und Alexander tanzen? Auf seine rabiate Art muß der John dem Alexander in kürzester Zeit den weiblichen Part beigebracht haben.
Während ich noch überlege, wie das eigentlich geht, rückwärts statt vorwärts, aber nicht gleich am Anfang? - steht schon der John da: er will jetzt mit mir. Ich lasse alles Überlegen sein und drehe und wiege mich schon und bin Johns Partnerin!
Höre ich da nicht einen Beifall aus dem Zuschauerraum, ist es Putzpersonal, sind es Techniker, Elektriker, Beleuchter, die gerade herschauen?
Er macht es kurz mit mir indem er mich nicht strapazieren will und gleich an Alexander weiterreichen.
Einen Moment halten wir uns, wiegen uns hin und her. Dann übernimmt der Alexander.
Was steht ihr denn alle und schaut - - ? - - - Tanzen denn wir nur, nur wir?!
Es gelingt mir, den Alexander zum Vorhang hin zu bewegen, ja in der Vorhang ein wickeln wir uns, und, fallen, nicht, um.
sx schrieb am 15.12. 2014 um 11:07:21 Uhr zu
Bewertung: 14 Punkt(e)
Ein schöner Abend im Bezirk Alsergrund, in der Porzellangasse, im Gasthaus Wickerl: Thilda und ihr Enkel Alexander und ich. Indem wir auf das Essen warten ist Zeit zum Reden.
Thilda, die uns alle an Liberalität übertrifft, ist jetzt doch verwundert ein bisserl.
Stimmt das, Nana (so nennt sie den Alexander), dass du in der Schule erzählt hast, du hast einen Lover ?!
Jetzt muß ein linguistischer Exkurs eingeblendet werden indem der Wiener das Englische um ein weniges verfälscht oder auch verbessert, je nachdem.
Zum Abschied hört der nicht Eingeweihte immer wieder verblüfft ein „bah bah“, was einfach „bye bye“ bedeutet. Mich erinnert das immer an einen wegen Flüchtigkeit etwas verrutschten Abschiedskuss.
Ganz anders Lover! Die erste Silbe wird nicht wie im Original kurz nur und flüchtig betont, sondern etwas in die Länge gezogen. Eine Geringfügigkeit mag man denken.
Es ist wie beim Dreivierteltakt – dem hier gebürtigen Musikstudenten wird die sozusagen angeborene Art und Weise ausgetrieben, in welcher gern immer das erste der Viertelchen, drei sind es, zu sehr betont wird.
Danach wird es dem Fortschrittenen wieder anerzogen, und das Wort Lover, indem es der Wiener ausspricht, verliert seine Flüchtigkeit, indes, allzu große Bedeutung wird nicht beigemessen.
Auch andere haben einen Lover! Was er aber manchmal bezweifeln will.
Aber lieber Alexander, andere auch? Und bezweifeln?
Er hat da eine Methode indem er einfach fragt: was für ein Auto fährt er denn dein Lover. Einen BMW 5er zum Beispiel ist eine Antwort. Und nach ein paar Tagen fragt er wieder. Wenn es dann ein 7er ist dann hat er einen Zweifel.
Wie schön, dass du kein Auto fährst, sagt Thilda zu mir.
Sei nett zu ihm, sagt Alexander, er ist ein echter Lover.
Geisterhand schrieb am 5.12. 2014 um 14:02:22 Uhr zu
Bewertung: 14 Punkt(e)
Geisterhand vergibt einen seiner sagenhaft umwobenen Geister(+)Punkte an sx Text über den Schwanze, der am Hals traf. Lustiges texte, überraschende Konstruktion, das Auge liest weit offen den Satz bereitwillig bis zum Ende, ohne an Kaffee, an schnell was zum essen holen, zu denken- Man ist ganz bei. Der sx Text, denkt man sich, geht noch rein, so wie auch die letzten 250 Milliliter Inhalt aus der Rotweinflasche von gestern abend. Kippjahaa.
sx schrieb am 5.12. 2014 um 11:16:12 Uhr über Bezirk
Wir waren übereingekommen, dass ich dieses Mal nur der Zuschauer bin indem ich jede Aufregung vermeiden muss. Den Spiegel hat Alexander von seinem Bett weggeräumt. Du musst jetzt alles sehen und alles sagen! (Ich glaube, er liebt meine Worte und Formulierungen ... „so habe ich das noch nie gehört“ ... „wie das klingt wenn du es sagst“ ...). Ja, sage ich alles will ich sehen und alles sagen.
Er sucht sich im zu kurzen Bett eine bequeme Position indem auch das Publikum den schönsten Einblick haben will. Das Publikum hat mit einigem Bedauern festgestellt, dass er das Hemd nicht ausgezogen hat weil die Wohnung nur schwach geheizt ist. Wir bitten dies zu entschuldigen, auch hat er schon Hand angelegt um seinen Großbaum auszumessen.
Kannst du nicht einfach Schwanz sagen?
Zwei Handbreit ist der Schwanz lang und die Hand misst die Handbreiten ab, misst hin, misst her.
Die Hand stößt jetzt gegen die Hoden weil die andere Hand diese nach vorne gedrückt hat was einen nicht unangenehmen Schmerz in den Hoden bewirkt, einen ziehenden Schmerz ist es nicht so? da wandert die Hodenhand fort um in den heute ganz vereinsamten hinteren Bezirk zu gelangen, nein, der ganze Körper muss herumgeworfen werden weil der nördliche Zugang der weitere indes bequemere Weg ist.
Ich muss meinen Bericht unterbrechen wegen T s u n a m i – A l a r m . Ein Tsunami scheint sich zu nähern wenn nicht alle Anzeichen trügen von der umwerfensten Art. Mach langsam!! rufe ich vielleicht kannst du ihn aufhalten, ein wenig wenigstens, wenn auch nicht verhindern!
Der Tsunami ist da, mit dem letzten Rest von Selbstkontrolle wird der Schwanz auf mich gerichtet und da trieft es von meinem Kinn, auch mein Hals ist getroffen.
sx schrieb am 1.12. 2014 um 12:52:22 Uhr zu
Bewertung: 6 Punkt(e)
Infolge Alkoholkonsums weinerlich geworden hat Frau Regine mir zugesetzt, indem sie hat gestehen müssen dass sie schon wiederholt unser Tun und Lassen durch die Luke in der Küche und durch den überraschenderweise von rückwärts durchsichtigen Spiegel hat beobachten dürfen, und, wie ich annehme, über den Küchentisch gebeugt an dessen Kante sich reibend indem dieses Kissen zwischen Kante und Schoß sich befand welches, zu meiner Verwunderung, in einem abstoßenden Zustand übrigens, auf dem Küchentisch schon immer mir ganz fehl am Platz erschien. Vor allem dass ihr Mann (jetzt Südwestfriedhof 12. Bezirk) alles in kaum 1 Minute erledigt hätte, durchweg, immer, und ich indes allein für die vorsichtige Einbringung ein mehrfaches an Zeit mir gönne. Ganz zu schweigen von der nahezu 1/2 Stunde welche sie immer seufzender miterlebe. Was sie alles täte um die Buben zu übertreffen wollte ich mir nicht mehr anhören indem eine bubenimitierende Frau mir als Gipfel der Unnatur erschien; sie war auch schon besinnungslos und, da ohne jeglichen Beistand von meiner Seite, vom Stuhl herab auf den Boden geglitten.
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