Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 483, davon 459 (95,03%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 137 positiv bewertete (28,36%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 12.1. 1999 um 02:19:12 Uhr schrieb
Alvar über Internet
Der neuste Text am 3.10. 2026 um 20:44:47 Uhr schrieb
brüskierter Baron über Internet
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 201)

am 28.1. 2021 um 16:06:17 Uhr schrieb
Bettina Beispiel über Internet

am 12.10. 2022 um 11:25:46 Uhr schrieb
Yadgar über Internet

am 18.11. 2005 um 00:07:44 Uhr schrieb
Bruellhusten über Internet

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Internet«

Alvar schrieb am 12.1. 1999 um 02:19:12 Uhr zu

Internet

Bewertung: 18 Punkt(e)

Das Internet wird ja immer noch leider sehr oft überschätzt. Denn es ist ein Unterschied, ob man etwas machen *kann* oder ob man auch etwas wirklich macht! Ich denke, aufs Internet treffen viele Sachen zu, die auch Bertolt Brecht schon in seiner »Radiotheorie« in den zwanziger Jahren erwähnt hat. Die Möglichkeiten alleine machen kein gutes Medium, man muß auch etwas daraus machen.

maw schrieb am 28.6. 2000 um 20:49:37 Uhr zu

Internet

Bewertung: 5 Punkt(e)

1. bewußt gewählte isolation
2. manifeste einsicht in die isolation
3. reflektion dieser einsicht, um die isolation beibehalten zu können
4. flucht aus der komplexität in die komplexität
5. technikversagen als grund, um nicht selbst versagen zu müssen
6. ideologischer politsprech, um von tatsachen abzulenken
7. kreative spielwiese, die als innovativ gilt und deshalb akzeptiert wird, ohne zu berücksichtigen, daß es achtzigmilliarden andere kreative spielwiesen gibt
8. informationseffizienz
9. desinformationseffiezenz
10. sex

JC schrieb am 13.1. 1999 um 00:41:41 Uhr zu

Internet

Bewertung: 3 Punkt(e)

Das Internet wird weniger ueber- als unterschaetzt, weil sich die meisten Leute naemlich nicht von der linearen Dimension konventioneller Medien trennen koennen.

Das erinnert mich an die fruehen Kinofilme, die in der Regel einfach nur die Kunst des Theaters uebernahmen und es auf Zelluloid bannten, aber die neuen Moeglichkeiten des Mediums nicht annaehernd ausnutzten.

Das Internet hat noch viel mehr Potential, als den meisten Kritikern in ihren kuehnsten Traeumen einfaellt.

Und apropos Brecht: der hat doch auch viele seiner Ideen bei Villon, hmm sgen wir mal, entliehen anstatt wirklich selber etwas zu machen.

mesi schrieb am 2.10. 2009 um 17:29:15 Uhr zu

Internet

Bewertung: 2 Punkt(e)

Mich würde am Internet interessieren, ob der Mann, den ich nicht namentlich nenne aber leidenschaftlich verehre, fast schon vergöttere(ewig sei dein Name gepriesen, oh Herrlicher, den man nur den sagenumwobenen Pharaonen ebenbürtig bezeichnen kann..)das Internet auch oft so mies findet wie ich, wenn er seinen Namen nachgoogelt, mag er ja finden:»Ja, kann durchaus sein, daß meine Stammfamilie zurückgeht bis zur Geliebten Heinrich VIII, sie gebar ihm auch ein Kind, welches aber leider nicht König, nur Bastard eben sein durfte (die Geliebte heiratete einen Mann, der den ungefähr gleichen Familiennamen wie der große britische Schauspieler trug und alle Ahnen waren danach auch berühmte Leute, berühmt und durchaus vermögend.. Und wieviele große lebende britische männliche Schauspieler gibt es heutzutage, die in «der Herzogin», den Herzog spielten? Seine sanfte Ausstrahlung zum Schluß des Filmes macht die Aussage zunichte, daß der Herzog unsensibel sein sollte, nein, der Herzog wurde sicher so dargestellt, wie man ihn sich vielleicht nicht vorstellen kann: zu sensibel, mit einem sehr verschleierten Blick, als er wieder wußte:«Sie wird mich nicht so lieben wie den anderen.." Hochgeehrter: du solltest auch keinen wieder Leidenden spielen - irgendein Trottel schrieb mal was von magenkrank und ähnlich -: hier in diesen wenigen Momenten war F. zu sehr den Gefühlen verfallen. Nur im Internet kann man darüber spekulieren, wieviel an Leidenschaft er zu geben bereit wäre, von der andere Sterbliche nur zu träumen wagen. O,glückliche Frau, die jetzt evtl.mit ihm zusammen wäre: halte ihn fest bis ans Ende deiner Tage und dann wäre es nicht menschlich, ihr dieses Wunder von Mann nicht zu gönnen..

Dragan schrieb am 15.3. 1999 um 17:48:29 Uhr zu

Internet

Bewertung: 3 Punkt(e)

»Hinter dem Internet steckt ein gigantisches Wirtschaftsvolumen. Das Netz hat kein Zentrum, keine Betreiber, keine Kontrolle. Es ist einfach da und waechst und waechst. Die Verselbstaendigung des Internets wird uns vor grosse Probleme stellen. Auf lange Zeit kann es zum Brecheisen des Kapitalismus werden, seine Gesetze aushebeln. Dem Internet fehlt ein Filter, das Netz kommt zu frueh. Wir sind noch laengst nicht soweit, es sinnvoll zu nutzen. Es gibt keine Rangordnung mehr, was wichtig ist und was unwichtig, was klug und was Bloedsinn ist. Der Mensch bleibt - vorerst zumindest - ueberfordert.«

Stanislaw Lem

infodesk@usa.com schrieb am 3.2. 2001 um 04:40:00 Uhr zu

Internet

Bewertung: 2 Punkt(e)

das internet wurde nicht vom kommerz erfunden.

der kommerz hat das internet nicht gross gemacht.

und trotzdem bestimmt der kommerz darueber, wer wann was machen darf im internet.

selbst icann.org macht sich zur nutte des kommerz und gibt ihm all das, was der kleine mann nie mehr bekommen wird... mitbestimmung.

ich hasse den kommerz. niemand hat ihn eingeladen, und jetzt vergreift er sich an unseren geistigen kindern.

ein wunder, dass der assoziationsblaster keine abmahnung von gravenreuth bekommen hat, weil hier der begriff explorer rumgeschwirrt ist.

Yadgar schrieb am 10.10. 2008 um 18:22:39 Uhr zu

Internet

Bewertung: 1 Punkt(e)

Außer Kontrolle geratenes kommunikationstheoretisches Experiment, Tittytainment der gelangweilten Massen, Meinungstoilette für frustrierte Kleinbürger... was in den 70er und 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts als Verheißung einer radikaldemokratischen Gegenöffentlichkeit begann, ist spätestens mit dem »Web 2.0«-Hype zur globalen Kloake für Informations-Sondermüll degeneriert.

Ich schätze, dass mindestens 95% des heutigen Informationsangebotes im Internet aus unqualifiziertem Foren- und Blog-Gebrabbel, Hasspropaganda, Verschwörungstheorien und schwarzkopierten Film- und Musikmedien bestehen... im Internet landet hauptsächlich, was zu trivial, zu abstrus oder zu illegal ist, um einen Verleger in der konventionellen Medienwelt zu finden. Es bleibt dabei: hochwertige Information ist nicht gratis per Mausklick zu haben, dazu erfordert ihre Produktion zuviel Mühe und Lebenszeit, als dass sie der Menschheit kostenlos zur Verfügung gestellt werden würde, Ausnahmen bestätigen die Regel.

Wer also wirklich informiert und nicht bloss mit digitalem Blubberlutsch sediert werden will, dem bleibt nichts anderes übrig, als den Hintern hochzubekommen vom Surfsofa und sich auf den Weg in eine gutsortierte Bibliothek zu machen, mit richtigen Büchern zum Anfassen und Blättern drin... oder auf einen umfassenden zivilisatorischen Crash (PeakOil oder so) zu hoffen, nach dem Fahrräder und Schrebergärten definitiv wichtiger sein werden als Computersprachen und Internetzugänge!

Yadgar schrieb am 16.10. 2007 um 14:08:49 Uhr zu

Internet

Bewertung: 1 Punkt(e)

Das Internet schafft es wirklich, jede noch so verheißungsvolle Idee zu banalem Gebrabbel und öd-buntem Medienspektakel zu reduzieren... da googelt man nach »Aussteiger«, »Aussteiger-Blog«, »Aussteiger-Forum« oder Vergleichbarem und findet dann die toll präsentierte Website eines Alternativ-Wanderzirkusses in Spanien, im schicken Look dank Content-Management-Systemen, bei der man sich unwillkürlich fragt, was das eigentlich für Aussteiger sein sollen, die einen nicht geringen Teil ihrer Zeit vor Internet-PCs verbringen...

Das Internet ist eben doch nur ein Medium, in dem über das Leben geredet bzw. geschrieben wird, aber nicht das Leben selbst... der Pferdefuß dabei ist allerdings, dass viele »Netizens« das Web selbst für das eigentliche Leben halten und sich so intensiv mit ihm beschäftigen, dass sie in der richtigen Welt jenseits der Datennetze gar nicht mehr vorkommen (es sei denn, sie schlurfen eine Viertelstunde vor Ladenschluss zum Supermarkt, um sich mit Tiefkühlpizza-Nachschub einzudecken)...

Ich merke es ja an mir selbst - ich verbringe regelmäßig mehr Zeit im Analogorgelforum, auf den Orgel-Angebotsseiten von Ebay oder sogar mit meiner (noch ziemlich embryonalen) Orgel-Datenbank als mit realem Orgelspielen - während ich von einer virtuellen Hammond B-3 zur nächsten virtuellen Wersi Galaxis surfe, staubt meine reale Yamaha C-55N ein, bin ich immer noch nicht über die ersten sechs Geläufigkeitsübungen meines ersten (von dreien) Geläufigkeitstrainings-Bandes hinausgekommen, bleibt eine eigene Version von »Slaughter on Tenth Avenue« ein schöner Traum.

Oder Afghanistan - heutzutage wird man mit Millionen und Abermillionen Webseiten zum Thema zugesch(m)issen, ich kann mich noch an Zeiten vor Google erinnern, als die - heute kaum noch bekannte - Suchmaschine »Lycos« zu »Afghanistan« gerademal 3000 Links anzeigte... Hinz und Kunz meint heutzutage, sich mit dem Land beschäftigen zu müssen, und über allem das endlose Geknatter der Nachrichtenagenturen, 15, 20, 30 Meldungen am Tag, und fast alles natürlich trostloser Horror. Von realem Afghanistan hingegen ist in meinem Leben weit und breit keine Spur, da muss ich mir schon irgendwelche mickrig-mittelmäßigen mitteleuropäischen Mittelgebirge zu »Bergisch-Afghanistan« zurechthalluzinieren, »Wo Deutschlands grauer Himmel weicht und andre Winde wehn/Wo man in blauer Ferne den Rothenstein kann sehn...«

Aber wo ist das richtige Leben? Da draußen sehe und höre ich nur Autokrach, Bassgewummer und Handyklingeltöne, erlebe ich kaum etwas anderes als Aldi-Warteschlangen und Hartz-IV-Formulare... und ich habe das ungute Gefühl, dass da draußen auch kaum jemand wirklich lebt...

Bäääääh! schrieb am 28.10. 2005 um 00:11:57 Uhr zu

Internet

Bewertung: 3 Punkt(e)

Nee, ick find det 'ne Unfascheemtheit! Ha ick da so'n internet Jespreech mitta Frackziohn, un am neechstn Tach lesicks uff meem Displeeh. Hattet da Keuda auffe Hohmpeetsch jeschdellt. Un wat is passiat? Da Deemlack hat fastannhn:»Internet-Gespräch«.

Anina schrieb am 25.1. 1999 um 19:27:36 Uhr zu

Internet

Bewertung: 6 Punkt(e)

Das Internet ist schon toll: irgendwie völlig undurchschaubar und dann doch wieder sehr vorhersehbar...
Zum Beispiel Privathomepages: 90% nach dem Motto »Wer ich bin«, »Meine Hobbys«, »meine Links« gestrickt. Hochinteressant. Das Gemeine daran ist: natürlich hätte ich auch gern eine Homepage. Nur fällt mir eben auch nix besseres ein...
Schließlich kann sich nicht jeder einen Assotiations-Blaster auf die Seiten hängen. Obwohl das natürlich eine interessante Vorstellung wäre: man könnte sich dann von einer Homepage auf die nächste assoziieren... Wär das nicht ne Idee für das nächste Projekt?
Jedenfalls: die ganze Welt ist kleiner geworden. Bloß blöd, wenn ich meine Chat-Freunde gern mal im richtigen Leben kennenlernen würde und sie alle ein bißchen weit weg wohnen.
Überhaupt: Chatten ist das Coolste im Internet!

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Der Assoziations-Blaster ist ein Projekt vom Assoziations-Blaster-Team (Alvar C.H. Freude und Dragan Espenschied) | 0,1465 Sek.