Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 483, davon 459 (95,03%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 137 positiv bewertete (28,36%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 12.1. 1999 um 02:19:12 Uhr schrieb
Alvar über Internet
Der neuste Text am 3.10. 2026 um 20:44:47 Uhr schrieb
brüskierter Baron über Internet
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 201)

am 30.5. 2010 um 14:57:59 Uhr schrieb
Bettina Beispiel über Internet

am 8.7. 2008 um 00:25:40 Uhr schrieb
Christine über Internet

am 4.5. 2019 um 12:33:09 Uhr schrieb
heise online über Internet

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Internet«

Alvar schrieb am 12.1. 1999 um 02:19:12 Uhr zu

Internet

Bewertung: 18 Punkt(e)

Das Internet wird ja immer noch leider sehr oft überschätzt. Denn es ist ein Unterschied, ob man etwas machen *kann* oder ob man auch etwas wirklich macht! Ich denke, aufs Internet treffen viele Sachen zu, die auch Bertolt Brecht schon in seiner »Radiotheorie« in den zwanziger Jahren erwähnt hat. Die Möglichkeiten alleine machen kein gutes Medium, man muß auch etwas daraus machen.

Anina schrieb am 25.1. 1999 um 19:27:36 Uhr zu

Internet

Bewertung: 6 Punkt(e)

Das Internet ist schon toll: irgendwie völlig undurchschaubar und dann doch wieder sehr vorhersehbar...
Zum Beispiel Privathomepages: 90% nach dem Motto »Wer ich bin«, »Meine Hobbys«, »meine Links« gestrickt. Hochinteressant. Das Gemeine daran ist: natürlich hätte ich auch gern eine Homepage. Nur fällt mir eben auch nix besseres ein...
Schließlich kann sich nicht jeder einen Assotiations-Blaster auf die Seiten hängen. Obwohl das natürlich eine interessante Vorstellung wäre: man könnte sich dann von einer Homepage auf die nächste assoziieren... Wär das nicht ne Idee für das nächste Projekt?
Jedenfalls: die ganze Welt ist kleiner geworden. Bloß blöd, wenn ich meine Chat-Freunde gern mal im richtigen Leben kennenlernen würde und sie alle ein bißchen weit weg wohnen.
Überhaupt: Chatten ist das Coolste im Internet!

maw schrieb am 28.6. 2000 um 20:49:37 Uhr zu

Internet

Bewertung: 5 Punkt(e)

1. bewußt gewählte isolation
2. manifeste einsicht in die isolation
3. reflektion dieser einsicht, um die isolation beibehalten zu können
4. flucht aus der komplexität in die komplexität
5. technikversagen als grund, um nicht selbst versagen zu müssen
6. ideologischer politsprech, um von tatsachen abzulenken
7. kreative spielwiese, die als innovativ gilt und deshalb akzeptiert wird, ohne zu berücksichtigen, daß es achtzigmilliarden andere kreative spielwiesen gibt
8. informationseffizienz
9. desinformationseffiezenz
10. sex

mesi schrieb am 2.10. 2009 um 17:29:15 Uhr zu

Internet

Bewertung: 2 Punkt(e)

Mich würde am Internet interessieren, ob der Mann, den ich nicht namentlich nenne aber leidenschaftlich verehre, fast schon vergöttere(ewig sei dein Name gepriesen, oh Herrlicher, den man nur den sagenumwobenen Pharaonen ebenbürtig bezeichnen kann..)das Internet auch oft so mies findet wie ich, wenn er seinen Namen nachgoogelt, mag er ja finden:»Ja, kann durchaus sein, daß meine Stammfamilie zurückgeht bis zur Geliebten Heinrich VIII, sie gebar ihm auch ein Kind, welches aber leider nicht König, nur Bastard eben sein durfte (die Geliebte heiratete einen Mann, der den ungefähr gleichen Familiennamen wie der große britische Schauspieler trug und alle Ahnen waren danach auch berühmte Leute, berühmt und durchaus vermögend.. Und wieviele große lebende britische männliche Schauspieler gibt es heutzutage, die in «der Herzogin», den Herzog spielten? Seine sanfte Ausstrahlung zum Schluß des Filmes macht die Aussage zunichte, daß der Herzog unsensibel sein sollte, nein, der Herzog wurde sicher so dargestellt, wie man ihn sich vielleicht nicht vorstellen kann: zu sensibel, mit einem sehr verschleierten Blick, als er wieder wußte:«Sie wird mich nicht so lieben wie den anderen.." Hochgeehrter: du solltest auch keinen wieder Leidenden spielen - irgendein Trottel schrieb mal was von magenkrank und ähnlich -: hier in diesen wenigen Momenten war F. zu sehr den Gefühlen verfallen. Nur im Internet kann man darüber spekulieren, wieviel an Leidenschaft er zu geben bereit wäre, von der andere Sterbliche nur zu träumen wagen. O,glückliche Frau, die jetzt evtl.mit ihm zusammen wäre: halte ihn fest bis ans Ende deiner Tage und dann wäre es nicht menschlich, ihr dieses Wunder von Mann nicht zu gönnen..

Jemand schrieb am 24.1. 1999 um 22:47:37 Uhr zu

Internet

Bewertung: 4 Punkt(e)

Ohne Maus kein Internet!
Ich denke, das Internet wird deshalb überschätzt, weil sich noch niemand tiefere Gedanken zum Vorgang des Mausklicks gemacht hat. Die Faszination des Mausklicks liegt in den tiefen unserer Psyche. Von graphischen Benutzeroberflächen konditioniert, strebt der Netzmensch nach Klicks, die ihm die einzige Belohnung verschaffen, die er sich wünscht: Bunte Bilder.
Deshalb ist das Internet kein Kommunikationsmittel (das wäre viel zu schön, um wahr zu sein), sondern ein riesiger Spielplatz, um unseren Klickrieb zu befriedigen.Lest mehr Freud!

Gerhirnrat W schrieb am 8.2. 1999 um 21:17:50 Uhr zu

Internet

Bewertung: 3 Punkt(e)

Das Internet ist immer noch Neuland, aber bald wird eine Vernetzung der Information wird zur Vernetzung der Gedanken führen. Ideen werden nie mehr alleine sein. Es geschieht jetzt schon viel, man muss nur wissen wo :
http//www.parsimony.net

Höflichkeitsliga schrieb am 20.11. 2001 um 02:47:04 Uhr zu

Internet

Bewertung: 3 Punkt(e)

tja, gibt das sonst noch etwas interessantes, außer das hier, ich meine, ich weiß es wirklich nicht, daß einzige was ich mal gemacht hab, war mir diesen elaborierten Schriftsatz für den Browser runterzuladen, um dann damit durch Ost- und Südostasien zu surfen, weil daß sehr spannend ist wenn man sich nur über Links fortbewegt, die man eh nicht lesen kann. Kurioserweise, aber spannend.

Yadgar schrieb am 16.10. 2007 um 14:08:49 Uhr zu

Internet

Bewertung: 1 Punkt(e)

Das Internet schafft es wirklich, jede noch so verheißungsvolle Idee zu banalem Gebrabbel und öd-buntem Medienspektakel zu reduzieren... da googelt man nach »Aussteiger«, »Aussteiger-Blog«, »Aussteiger-Forum« oder Vergleichbarem und findet dann die toll präsentierte Website eines Alternativ-Wanderzirkusses in Spanien, im schicken Look dank Content-Management-Systemen, bei der man sich unwillkürlich fragt, was das eigentlich für Aussteiger sein sollen, die einen nicht geringen Teil ihrer Zeit vor Internet-PCs verbringen...

Das Internet ist eben doch nur ein Medium, in dem über das Leben geredet bzw. geschrieben wird, aber nicht das Leben selbst... der Pferdefuß dabei ist allerdings, dass viele »Netizens« das Web selbst für das eigentliche Leben halten und sich so intensiv mit ihm beschäftigen, dass sie in der richtigen Welt jenseits der Datennetze gar nicht mehr vorkommen (es sei denn, sie schlurfen eine Viertelstunde vor Ladenschluss zum Supermarkt, um sich mit Tiefkühlpizza-Nachschub einzudecken)...

Ich merke es ja an mir selbst - ich verbringe regelmäßig mehr Zeit im Analogorgelforum, auf den Orgel-Angebotsseiten von Ebay oder sogar mit meiner (noch ziemlich embryonalen) Orgel-Datenbank als mit realem Orgelspielen - während ich von einer virtuellen Hammond B-3 zur nächsten virtuellen Wersi Galaxis surfe, staubt meine reale Yamaha C-55N ein, bin ich immer noch nicht über die ersten sechs Geläufigkeitsübungen meines ersten (von dreien) Geläufigkeitstrainings-Bandes hinausgekommen, bleibt eine eigene Version von »Slaughter on Tenth Avenue« ein schöner Traum.

Oder Afghanistan - heutzutage wird man mit Millionen und Abermillionen Webseiten zum Thema zugesch(m)issen, ich kann mich noch an Zeiten vor Google erinnern, als die - heute kaum noch bekannte - Suchmaschine »Lycos« zu »Afghanistan« gerademal 3000 Links anzeigte... Hinz und Kunz meint heutzutage, sich mit dem Land beschäftigen zu müssen, und über allem das endlose Geknatter der Nachrichtenagenturen, 15, 20, 30 Meldungen am Tag, und fast alles natürlich trostloser Horror. Von realem Afghanistan hingegen ist in meinem Leben weit und breit keine Spur, da muss ich mir schon irgendwelche mickrig-mittelmäßigen mitteleuropäischen Mittelgebirge zu »Bergisch-Afghanistan« zurechthalluzinieren, »Wo Deutschlands grauer Himmel weicht und andre Winde wehn/Wo man in blauer Ferne den Rothenstein kann sehn...«

Aber wo ist das richtige Leben? Da draußen sehe und höre ich nur Autokrach, Bassgewummer und Handyklingeltöne, erlebe ich kaum etwas anderes als Aldi-Warteschlangen und Hartz-IV-Formulare... und ich habe das ungute Gefühl, dass da draußen auch kaum jemand wirklich lebt...

JC schrieb am 13.1. 1999 um 00:41:41 Uhr zu

Internet

Bewertung: 3 Punkt(e)

Das Internet wird weniger ueber- als unterschaetzt, weil sich die meisten Leute naemlich nicht von der linearen Dimension konventioneller Medien trennen koennen.

Das erinnert mich an die fruehen Kinofilme, die in der Regel einfach nur die Kunst des Theaters uebernahmen und es auf Zelluloid bannten, aber die neuen Moeglichkeiten des Mediums nicht annaehernd ausnutzten.

Das Internet hat noch viel mehr Potential, als den meisten Kritikern in ihren kuehnsten Traeumen einfaellt.

Und apropos Brecht: der hat doch auch viele seiner Ideen bei Villon, hmm sgen wir mal, entliehen anstatt wirklich selber etwas zu machen.

Yadgar schrieb am 10.10. 2008 um 18:22:39 Uhr zu

Internet

Bewertung: 1 Punkt(e)

Außer Kontrolle geratenes kommunikationstheoretisches Experiment, Tittytainment der gelangweilten Massen, Meinungstoilette für frustrierte Kleinbürger... was in den 70er und 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts als Verheißung einer radikaldemokratischen Gegenöffentlichkeit begann, ist spätestens mit dem »Web 2.0«-Hype zur globalen Kloake für Informations-Sondermüll degeneriert.

Ich schätze, dass mindestens 95% des heutigen Informationsangebotes im Internet aus unqualifiziertem Foren- und Blog-Gebrabbel, Hasspropaganda, Verschwörungstheorien und schwarzkopierten Film- und Musikmedien bestehen... im Internet landet hauptsächlich, was zu trivial, zu abstrus oder zu illegal ist, um einen Verleger in der konventionellen Medienwelt zu finden. Es bleibt dabei: hochwertige Information ist nicht gratis per Mausklick zu haben, dazu erfordert ihre Produktion zuviel Mühe und Lebenszeit, als dass sie der Menschheit kostenlos zur Verfügung gestellt werden würde, Ausnahmen bestätigen die Regel.

Wer also wirklich informiert und nicht bloss mit digitalem Blubberlutsch sediert werden will, dem bleibt nichts anderes übrig, als den Hintern hochzubekommen vom Surfsofa und sich auf den Weg in eine gutsortierte Bibliothek zu machen, mit richtigen Büchern zum Anfassen und Blättern drin... oder auf einen umfassenden zivilisatorischen Crash (PeakOil oder so) zu hoffen, nach dem Fahrräder und Schrebergärten definitiv wichtiger sein werden als Computersprachen und Internetzugänge!

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