Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 481, davon 457 (95,01%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 137 positiv bewertete (28,48%)
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Durchschnittliche Bewertung 0,056 Punkte, 204 Texte unbewertet.
Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 12.1. 1999 um 02:19:12 Uhr schrieb
Alvar über Internet
Der neuste Text am 6.1. 2025 um 00:09:31 Uhr schrieb
Yadgar über Internet
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 204)

am 16.5. 2006 um 10:04:19 Uhr schrieb
Bettina Beispiel über Internet

am 11.9. 2012 um 21:00:33 Uhr schrieb
Yadgar über Internet

am 12.2. 2004 um 14:27:15 Uhr schrieb
biggi über Internet

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Internet«

Alvar schrieb am 12.1. 1999 um 02:19:12 Uhr zu

Internet

Bewertung: 18 Punkt(e)

Das Internet wird ja immer noch leider sehr oft überschätzt. Denn es ist ein Unterschied, ob man etwas machen *kann* oder ob man auch etwas wirklich macht! Ich denke, aufs Internet treffen viele Sachen zu, die auch Bertolt Brecht schon in seiner »Radiotheorie« in den zwanziger Jahren erwähnt hat. Die Möglichkeiten alleine machen kein gutes Medium, man muß auch etwas daraus machen.

Dragan schrieb am 12.1. 1999 um 03:34:30 Uhr zu

Internet

Bewertung: 2 Punkt(e)

Surfen surfen durch die Welt
Mit Multimedia
Surfen surfen Tag und Nacht
Auf der Datenautobahn

Komm heute Nacht ins Internet
Ich warte schon auf Dich
Komm sei ein User, geh onlihine
Im E-Mail triffst Du mich

Surfen surfen durch die Welt
Mit Multimedia
Surfen surfen Tag und Nacht
Auf der Datenautobahn

Und fehln Dir ein paar Megabytes
Du findest sie bei mir
Ob Interface ob Cyberspace
Ich teile gern mit Dir

(Leider flogen die Eurocats mit diesem grandiosen Lied vor einigen Jahren schon in einer deutschen Grand-Prix-Vorentscheidung raus. Heute singt jeder sowas, und niemand erinnert sich an das Pionierlied »Surfen Multimedia« von den Eurocats.)

Yadgar schrieb am 10.10. 2008 um 18:22:39 Uhr zu

Internet

Bewertung: 1 Punkt(e)

Außer Kontrolle geratenes kommunikationstheoretisches Experiment, Tittytainment der gelangweilten Massen, Meinungstoilette für frustrierte Kleinbürger... was in den 70er und 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts als Verheißung einer radikaldemokratischen Gegenöffentlichkeit begann, ist spätestens mit dem »Web 2.0«-Hype zur globalen Kloake für Informations-Sondermüll degeneriert.

Ich schätze, dass mindestens 95% des heutigen Informationsangebotes im Internet aus unqualifiziertem Foren- und Blog-Gebrabbel, Hasspropaganda, Verschwörungstheorien und schwarzkopierten Film- und Musikmedien bestehen... im Internet landet hauptsächlich, was zu trivial, zu abstrus oder zu illegal ist, um einen Verleger in der konventionellen Medienwelt zu finden. Es bleibt dabei: hochwertige Information ist nicht gratis per Mausklick zu haben, dazu erfordert ihre Produktion zuviel Mühe und Lebenszeit, als dass sie der Menschheit kostenlos zur Verfügung gestellt werden würde, Ausnahmen bestätigen die Regel.

Wer also wirklich informiert und nicht bloss mit digitalem Blubberlutsch sediert werden will, dem bleibt nichts anderes übrig, als den Hintern hochzubekommen vom Surfsofa und sich auf den Weg in eine gutsortierte Bibliothek zu machen, mit richtigen Büchern zum Anfassen und Blättern drin... oder auf einen umfassenden zivilisatorischen Crash (PeakOil oder so) zu hoffen, nach dem Fahrräder und Schrebergärten definitiv wichtiger sein werden als Computersprachen und Internetzugänge!

Anina schrieb am 25.1. 1999 um 19:27:36 Uhr zu

Internet

Bewertung: 6 Punkt(e)

Das Internet ist schon toll: irgendwie völlig undurchschaubar und dann doch wieder sehr vorhersehbar...
Zum Beispiel Privathomepages: 90% nach dem Motto »Wer ich bin«, »Meine Hobbys«, »meine Links« gestrickt. Hochinteressant. Das Gemeine daran ist: natürlich hätte ich auch gern eine Homepage. Nur fällt mir eben auch nix besseres ein...
Schließlich kann sich nicht jeder einen Assotiations-Blaster auf die Seiten hängen. Obwohl das natürlich eine interessante Vorstellung wäre: man könnte sich dann von einer Homepage auf die nächste assoziieren... Wär das nicht ne Idee für das nächste Projekt?
Jedenfalls: die ganze Welt ist kleiner geworden. Bloß blöd, wenn ich meine Chat-Freunde gern mal im richtigen Leben kennenlernen würde und sie alle ein bißchen weit weg wohnen.
Überhaupt: Chatten ist das Coolste im Internet!

Alvar schrieb am 11.1. 1999 um 01:49:28 Uhr zu

Internet

Bewertung: 3 Punkt(e)

Das Internet ist nicht das WWW. Das WWW ist ein Teil des Internets. Besonders »lustig« finde ich ja, wenn jemand seine Adressen angibt und da dann steht:

eMail: ich@hier.de
Internet: hier.de

Denn korrekt müßte es heißen:

eMail: ich@hier.de
WWW: http://www.hier.de/

infodesk@usa.com schrieb am 3.2. 2001 um 04:40:00 Uhr zu

Internet

Bewertung: 2 Punkt(e)

das internet wurde nicht vom kommerz erfunden.

der kommerz hat das internet nicht gross gemacht.

und trotzdem bestimmt der kommerz darueber, wer wann was machen darf im internet.

selbst icann.org macht sich zur nutte des kommerz und gibt ihm all das, was der kleine mann nie mehr bekommen wird... mitbestimmung.

ich hasse den kommerz. niemand hat ihn eingeladen, und jetzt vergreift er sich an unseren geistigen kindern.

ein wunder, dass der assoziationsblaster keine abmahnung von gravenreuth bekommen hat, weil hier der begriff explorer rumgeschwirrt ist.

Rosewitha schrieb am 19.2. 1999 um 02:44:38 Uhr zu

Internet

Bewertung: 3 Punkt(e)

Internet ist ein wunderbares Instrument zur Kommunikation und zur Schulung am PC, es bildet, verdirbt die Augen und fasziniert, es macht süchtig, fördert Rückenschmerzen und lädt ein zum Faulenzen statt Radfahren.

aaa schrieb am 8.11. 2005 um 16:33:08 Uhr zu

Internet

Bewertung: 1 Punkt(e)

Die grinsende Büroklammer war verschwunden, der morgendliche Traffic verursachte mal wieder einen herrlichen Feinstaubfänger auf den Strassen in der Metropolregion Hamburg und ich machte mir mit Bill Gates zusammen Sorgen um das deutsche Schulsystem.
So konnte es nicht weiter gehen. Schnell kramte ich ein Nikotinpflaster heraus und klebte es mir auf die Nase, es sollten ruhig alle wissen, dass Rauchen an den niedersächsischen Schulen nun genauso verpönt war wie damals, die von Bismarck eingeführte Pflicht, diese Erziehungsanstalt zu besuchen. My english was bad, so I don´t really have a chance to immigrate to the great melting-pot of NY. Sinning without a chance and no bachelor. Was konnte meine miserable Situation verbessern? Ich fand nicht mal das richtige Apostroph auf meiner 1999er Tastatur, Windows 2000 wollte ich nicht fragen, das Einsteinjahr bereitete mit katastrophale Kopfscherzen.
Selbstverliebt und mitleidig benutze ich die automatische Fehlerkorrektur, was sofort per neuster Arbeitsschutzverordnung anonymisiert an den Zentralcomputer weitergegeben wurde. Mein Mobile war deaktiviert, sollte ich sie anrufen?
Bis zur großen Lunchbreak in der ich vorhatte mich herzlich zu übergeben war noch reichlich Zeit und mein Schulleiter war schon nervös genug. Also erläuterte ich weiter anhand von bildhaften Bleistiften, warum Graphit doch leitfähig war und sie höchstens eine Weichmachervergiftung vom Lutschen ihrer Griffel bekämen würden.
Es wurde mir kategorisch zuviel, sollten sie denken was sie wollten, ich musste sie anrufen, schob die erste Werbeunterbrechung ein und ging unter dem Vorwand eine Sicherheitslücke in der anonymisierten Fehlerkorrektur gefunden zu haben aus dem Klassenzimmer, die Videokamera im Blick, was dem Schulsicherheitsdienst erhöhte Wachsamkeit signalisieren sollte. Mein Arbeitszeitkonto schien mir diese Aktion übel zu nehmen und stieß auf, 15wurden mir abgezogen. Das war es wert.
Händeringend versuchte ich eine Division durch null durchzuführen, aber es klappte nicht, die Integrale waren einfach zu geschickt verschachtelt. Also ging ich zum Systemadministrator, um mir meinen Kummer von der Seele zu brechen.
Er empfahl mir es mit einem Beruhigungsmittel und einer kalten Dusche zu probieren.
Die Dusche musste warten, die Tablette spülte ich an der Saftbar hinunter und ging erleichtert, aber als hellwacher Koffeinjunkie zurück in die nun nur noch spärlich besetzte Klasse. Meine Magensäure verursachte ein leichtes Kribbeln in der Nase und ich musste Niesen.
Der Beamer lief warm und ich holte einen der noch anwesenden in den Chat, die Ausrede war plausibel und die Überwachungskameras bestätigten seine Vermutung: Mangelnde Disziplin beim Lehrkörper hatte zu Unterrichtsausfall geführt. Meine Vergütung fiel auf null, da hatten wir den Salat, so konnte ich sie nicht schick ausführen und war verdammt nun doch noch lehrreich zu sein. Also ging es weiter mit Silikaten in Babywindeln, was mir zumindest die Aufmerksamkeit der Damen einbrachte, ich musste strukturierter werden, wenn ich doch noch ein paar €-Cent verdienen wollte.
»Kann mal bitte jemand die Schulschwänzer anrufen?«, fragte ich etwas irritiert in den halbleeren Saal.
Keine fünf Minuten später waren alle wieder da, bis auf zwei, ein Männchen und ein Weibchen: »Scheißedachte ich bei mir und hoffte keine Disziplinarstrafe zu bekommen.
»Weiß einer wo die hingegangen sind?« »Ein Eisessen.«, war die demotivierende Antwort. Da hatten wir den zweiten Salat, die Magensäure stieg mir zu Kopf und ich zog das Tempo an, Desoxyribonukleinsäure-Bausteine und ihre Rekombination durch Radikale stand nun auf der Projektionsfläche, ein Stöhnen ging durch den Saal und mein Albtraum wurde plastischer. Also änderte ich die Projektion und ging zur Vulkanisierung von Kautschuk über, die Gesichter wurden freundlicher und mein Lehrgeld hüpfte auf stattliche 30€.

Lunchbreak
Nachdem ich mir den Zyklus von Annika, so hieß die Schulschwänzerin, von Veronika hatte schildern lassen ging ich in den Ruheraum, loggte mich bei ihrem Hausarzt unter dem Pseudonym »Aphrodite« in die Krankenakte ein und erfuhr, dass Veronika nicht gelogen hatte.
Nun noch schnell die Kranken-Akte von Johannes finden, unter »Dalmatiner« wurde ich fündig: Solides Gebiss, Jugend-Akne(das sah ein Blinder), leichte Neurodermitis, keine bekannten ansteckenden Krankheiten. Meiner Aufsichtspflicht war genüge getan und die nächste Stunde konnte beginnen, ich war nur Beisitzer, was einem Chat mit meinem Wochenendflirt sicher behilflich sein konnte. Das Thema war die herannahende Klassenfahrt, eine sogenannte »Verfügungsstunde«, ich klappte also den Laptop zu, deaktivierte die W-Lan-Karte und widmete meine Aufmerksamkeit den Planungen.
Eine Auslandsreise sollte werden, also ging es nun darum herauszubekommen wer VISA-pflichtig war und wer Zuschüsse der Elternschaft bedurfte, sensible Themen also. Ersteres war schnell geklärt, zweiteres würde ein informelles Gespräch mit der Kantinendatei ergeben, natürlich inoffiziell. Die Schüler wurden in ihre »wohl« verdiente verlängerte Lunchbreak entlassen, aber angewiesen auf den Gängen leise zu sein und das Schulgelände nur in 3er-Gruppen zu verlassen.
Ein kurzes Tête-à-Tête mit dem Klassenlehrer und auch ich durfte gehen. Endlich konnte ich für mich eine Lanze brechen und mich auf der geräumigen Lehrertoilette übergeben.
Im Krankenzimmer wurde mir schwummerig und ich beschloss ein kurzes Nickerchen zu machen...

Einschlafphase
Mein Puls raste, mein Blutdruck sank zu meiner Verunsicherung und das Herz begann hektisch zu pumpen, normale Anzeichen einer erhöhten Adrenalinausschüttung? Ich wollte doch Schlafen...
Nach kurzer Zeit bemerkte ich das Nikotinpflaster auf meiner Nase, zog es ab, knüllte es zusammen und warf es im hohen Bogen in den bereitstehenden Brechkübel. Ein 3-Punkte-Wurf wenn ich meinen Zustand in die Highscore mit einbezog.

Alptraumphase I
Auf Phoenix flimmert mal wieder ein Report über den Colgategipfel. Die Bombe am Strassenrand hat leichtes Spiel, sie zerfetzt mich auf dem Krankenbett.
Als ich wieder zu mir komme liege ich zwischen Nixon und Hannelore Kohl im Bauch eines Ufos, die »Beasty Boys« spielen -EGG RAID ON MOJO die mit rüsselartigen Gebilden versehenen Außerirdischen fangen an Pogo zu tanzen, stoßen meinen fest im Boden verankerten Seziertisch um und als -FIGHT FOR YOUR RIGHT TO PARTY im auf dem Bordmonitor mit ein Paar Marionetten verbildlicht wird bekomme ich einen heftigen Stoß in die Magengegend.

Erwischt
Als ich die Augen aufschlage liegt auf meinem Bauch ein dicker Ordner. Meine linke und rechte Hirnhälfte kommen wieder zu Besinnung und blinzeln in das Neonlicht. Ruckartig schnellt mein Oberkörper auf und erkennt den Systemadministrator der Schule. »Die Kantinendateiausdrucke«, murmelt er. Ich nicke und räuspere mich: »Was soll ich jetzt damit?« »Sehen sie es sich an«, brüllt er und knallt die Tür hinter sich zu.
Meine Beine berühren wackelig den Boden, der Wasserhahn spendet mir erst kühles Nass für das Gesicht, dann für die Kehle.

Lord Chaos schrieb am 26.9. 2000 um 19:27:08 Uhr zu

Internet

Bewertung: 2 Punkt(e)

Jules Verne erzählte bereits im 19.Jh. von U-Booten und von Reisen zum Mond. Kernreaktoren werden in SF-Romanen erwähnt, bevor sie Wirklichkeit wurden, ebenso wie Überschallflugzeugen und Spaceshuttles. Bei Startrek wurde die Spracherkennung benutzt, die jetzt erst zur Serienreife gebracht wurde. Zukunftsvisionen aus den 50ern sahen viel voraus, was wir heute haben. Gut, da war auch viel Unsinn dabei. Aber niemand rechnete mit dem Internet. Auch Computer für den Hausgebrauch werden nicht erwähnt. Ja, Roboter, die einem die Hausarbeit erleichtern gibt es da zuhauf. Aber eben keine Heim-PCs. Lustig, nicht?

Höflichkeitsliga schrieb am 20.11. 2001 um 02:47:04 Uhr zu

Internet

Bewertung: 3 Punkt(e)

tja, gibt das sonst noch etwas interessantes, außer das hier, ich meine, ich weiß es wirklich nicht, daß einzige was ich mal gemacht hab, war mir diesen elaborierten Schriftsatz für den Browser runterzuladen, um dann damit durch Ost- und Südostasien zu surfen, weil daß sehr spannend ist wenn man sich nur über Links fortbewegt, die man eh nicht lesen kann. Kurioserweise, aber spannend.

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Erstellt am 30.7. 2004 um 09:27:44 Uhr von Voyager, enthält 15 Texte

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Erstellt am 11.1. 2002 um 17:20:44 Uhr von Liamara, enthält 23 Texte


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