Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Internet«
mesi schrieb am 2.10. 2009 um 17:29:15 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Mich würde am Internet interessieren, ob der Mann, den ich nicht namentlich nenne aber leidenschaftlich verehre, fast schon vergöttere(ewig sei dein Name gepriesen, oh Herrlicher, den man nur den sagenumwobenen Pharaonen ebenbürtig bezeichnen kann..)das Internet auch oft so mies findet wie ich, wenn er seinen Namen nachgoogelt, mag er ja finden:»Ja, kann durchaus sein, daß meine Stammfamilie zurückgeht bis zur Geliebten Heinrich VIII, sie gebar ihm auch ein Kind, welches aber leider nicht König, nur Bastard eben sein durfte (die Geliebte heiratete einen Mann, der den ungefähr gleichen Familiennamen wie der große britische Schauspieler trug und alle Ahnen waren danach auch berühmte Leute, berühmt und durchaus vermögend.. Und wieviele große lebende britische männliche Schauspieler gibt es heutzutage, die in «der Herzogin», den Herzog spielten? Seine sanfte Ausstrahlung zum Schluß des Filmes macht die Aussage zunichte, daß der Herzog unsensibel sein sollte, nein, der Herzog wurde sicher so dargestellt, wie man ihn sich vielleicht nicht vorstellen kann: zu sensibel, mit einem sehr verschleierten Blick, als er wieder wußte:«Sie wird mich nicht so lieben wie den anderen.." Hochgeehrter: du solltest auch keinen wieder Leidenden spielen - irgendein Trottel schrieb mal was von magenkrank und ähnlich -: hier in diesen wenigen Momenten war F. zu sehr den Gefühlen verfallen. Nur im Internet kann man darüber spekulieren, wieviel an Leidenschaft er zu geben bereit wäre, von der andere Sterbliche nur zu träumen wagen. O,glückliche Frau, die jetzt evtl.mit ihm zusammen wäre: halte ihn fest bis ans Ende deiner Tage und dann wäre es nicht menschlich, ihr dieses Wunder von Mann nicht zu gönnen..
Höflichkeitsliga schrieb am 20.11. 2001 um 02:47:04 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
tja, gibt das sonst noch etwas interessantes, außer das hier, ich meine, ich weiß es wirklich nicht, daß einzige was ich mal gemacht hab, war mir diesen elaborierten Schriftsatz für den Browser runterzuladen, um dann damit durch Ost- und Südostasien zu surfen, weil daß sehr spannend ist wenn man sich nur über Links fortbewegt, die man eh nicht lesen kann. Kurioserweise, aber spannend.
aaa schrieb am 8.11. 2005 um 16:33:08 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Die grinsende Büroklammer war verschwunden, der morgendliche Traffic verursachte mal wieder einen herrlichen Feinstaubfänger auf den Strassen in der Metropolregion Hamburg und ich machte mir mit Bill Gates zusammen Sorgen um das deutsche Schulsystem.
So konnte es nicht weiter gehen. Schnell kramte ich ein Nikotinpflaster heraus und klebte es mir auf die Nase, es sollten ruhig alle wissen, dass Rauchen an den niedersächsischen Schulen nun genauso verpönt war wie damals, die von Bismarck eingeführte Pflicht, diese Erziehungsanstalt zu besuchen. My english was bad, so I don´t really have a chance to immigrate to the great melting-pot of NY. Sinning without a chance and no bachelor. Was konnte meine miserable Situation verbessern? Ich fand nicht mal das richtige Apostroph auf meiner 1999er Tastatur, Windows 2000 wollte ich nicht fragen, das Einsteinjahr bereitete mit katastrophale Kopfscherzen.
Selbstverliebt und mitleidig benutze ich die automatische Fehlerkorrektur, was sofort per neuster Arbeitsschutzverordnung anonymisiert an den Zentralcomputer weitergegeben wurde. Mein Mobile war deaktiviert, sollte ich sie anrufen?
Bis zur großen Lunchbreak in der ich vorhatte mich herzlich zu übergeben war noch reichlich Zeit und mein Schulleiter war schon nervös genug. Also erläuterte ich weiter anhand von bildhaften Bleistiften, warum Graphit doch leitfähig war und sie höchstens eine Weichmachervergiftung vom Lutschen ihrer Griffel bekämen würden.
Es wurde mir kategorisch zuviel, sollten sie denken was sie wollten, ich musste sie anrufen, schob die erste Werbeunterbrechung ein und ging unter dem Vorwand eine Sicherheitslücke in der anonymisierten Fehlerkorrektur gefunden zu haben aus dem Klassenzimmer, die Videokamera im Blick, was dem Schulsicherheitsdienst erhöhte Wachsamkeit signalisieren sollte. Mein Arbeitszeitkonto schien mir diese Aktion übel zu nehmen und stieß auf, 15€ wurden mir abgezogen. Das war es wert.
Händeringend versuchte ich eine Division durch null durchzuführen, aber es klappte nicht, die Integrale waren einfach zu geschickt verschachtelt. Also ging ich zum Systemadministrator, um mir meinen Kummer von der Seele zu brechen.
Er empfahl mir es mit einem Beruhigungsmittel und einer kalten Dusche zu probieren.
Die Dusche musste warten, die Tablette spülte ich an der Saftbar hinunter und ging erleichtert, aber als hellwacher Koffeinjunkie zurück in die nun nur noch spärlich besetzte Klasse. Meine Magensäure verursachte ein leichtes Kribbeln in der Nase und ich musste Niesen.
Der Beamer lief warm und ich holte einen der noch anwesenden in den Chat, die Ausrede war plausibel und die Überwachungskameras bestätigten seine Vermutung: Mangelnde Disziplin beim Lehrkörper hatte zu Unterrichtsausfall geführt. Meine Vergütung fiel auf null, da hatten wir den Salat, so konnte ich sie nicht schick ausführen und war verdammt nun doch noch lehrreich zu sein. Also ging es weiter mit Silikaten in Babywindeln, was mir zumindest die Aufmerksamkeit der Damen einbrachte, ich musste strukturierter werden, wenn ich doch noch ein paar €-Cent verdienen wollte.
»Kann mal bitte jemand die Schulschwänzer anrufen?«, fragte ich etwas irritiert in den halbleeren Saal.
Keine fünf Minuten später waren alle wieder da, bis auf zwei, ein Männchen und ein Weibchen: »Scheiße!« dachte ich bei mir und hoffte keine Disziplinarstrafe zu bekommen.
»Weiß einer wo die hingegangen sind?« »Ein Eisessen.«, war die demotivierende Antwort. Da hatten wir den zweiten Salat, die Magensäure stieg mir zu Kopf und ich zog das Tempo an, Desoxyribonukleinsäure-Bausteine und ihre Rekombination durch Radikale stand nun auf der Projektionsfläche, ein Stöhnen ging durch den Saal und mein Albtraum wurde plastischer. Also änderte ich die Projektion und ging zur Vulkanisierung von Kautschuk über, die Gesichter wurden freundlicher und mein Lehrgeld hüpfte auf stattliche 30€.
Lunchbreak
Nachdem ich mir den Zyklus von Annika, so hieß die Schulschwänzerin, von Veronika hatte schildern lassen ging ich in den Ruheraum, loggte mich bei ihrem Hausarzt unter dem Pseudonym »Aphrodite« in die Krankenakte ein und erfuhr, dass Veronika nicht gelogen hatte.
Nun noch schnell die Kranken-Akte von Johannes finden, unter »Dalmatiner« wurde ich fündig: Solides Gebiss, Jugend-Akne(das sah ein Blinder), leichte Neurodermitis, keine bekannten ansteckenden Krankheiten. Meiner Aufsichtspflicht war genüge getan und die nächste Stunde konnte beginnen, ich war nur Beisitzer, was einem Chat mit meinem Wochenendflirt sicher behilflich sein konnte. Das Thema war die herannahende Klassenfahrt, eine sogenannte »Verfügungsstunde«, ich klappte also den Laptop zu, deaktivierte die W-Lan-Karte und widmete meine Aufmerksamkeit den Planungen.
Eine Auslandsreise sollte werden, also ging es nun darum herauszubekommen wer VISA-pflichtig war und wer Zuschüsse der Elternschaft bedurfte, sensible Themen also. Ersteres war schnell geklärt, zweiteres würde ein informelles Gespräch mit der Kantinendatei ergeben, natürlich inoffiziell. Die Schüler wurden in ihre »wohl« verdiente verlängerte Lunchbreak entlassen, aber angewiesen auf den Gängen leise zu sein und das Schulgelände nur in 3er-Gruppen zu verlassen.
Ein kurzes Tête-à-Tête mit dem Klassenlehrer und auch ich durfte gehen. Endlich konnte ich für mich eine Lanze brechen und mich auf der geräumigen Lehrertoilette übergeben.
Im Krankenzimmer wurde mir schwummerig und ich beschloss ein kurzes Nickerchen zu machen...
Einschlafphase
Mein Puls raste, mein Blutdruck sank zu meiner Verunsicherung und das Herz begann hektisch zu pumpen, normale Anzeichen einer erhöhten Adrenalinausschüttung? Ich wollte doch Schlafen...
Nach kurzer Zeit bemerkte ich das Nikotinpflaster auf meiner Nase, zog es ab, knüllte es zusammen und warf es im hohen Bogen in den bereitstehenden Brechkübel. Ein 3-Punkte-Wurf wenn ich meinen Zustand in die Highscore mit einbezog.
Alptraumphase I
Auf Phoenix flimmert mal wieder ein Report über den Colgategipfel. Die Bombe am Strassenrand hat leichtes Spiel, sie zerfetzt mich auf dem Krankenbett.
Als ich wieder zu mir komme liege ich zwischen Nixon und Hannelore Kohl im Bauch eines Ufos, die »Beasty Boys« spielen -EGG RAID ON MOJO die mit rüsselartigen Gebilden versehenen Außerirdischen fangen an Pogo zu tanzen, stoßen meinen fest im Boden verankerten Seziertisch um und als -FIGHT FOR YOUR RIGHT TO PARTY im auf dem Bordmonitor mit ein Paar Marionetten verbildlicht wird bekomme ich einen heftigen Stoß in die Magengegend.
Erwischt
Als ich die Augen aufschlage liegt auf meinem Bauch ein dicker Ordner. Meine linke und rechte Hirnhälfte kommen wieder zu Besinnung und blinzeln in das Neonlicht. Ruckartig schnellt mein Oberkörper auf und erkennt den Systemadministrator der Schule. »Die Kantinendateiausdrucke«, murmelt er. Ich nicke und räuspere mich: »Was soll ich jetzt damit?« »Sehen sie es sich an«, brüllt er und knallt die Tür hinter sich zu.
Meine Beine berühren wackelig den Boden, der Wasserhahn spendet mir erst kühles Nass für das Gesicht, dann für die Kehle.
Flo schrieb am 17.8. 2003 um 13:46:01 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Internetsüchtig - 8 Wege zur Besserung!
Du willst das Internet verlassen ?
Dann führe nun bitte sorgfältig folgende Schritte durch:
1. Schließe alle offenen Seiten und beende Dein Internetprogramm!
2. Fahre das Betriebssystem Deines Rechners ordnungsgemäß herunter!
3. Schalte Deinen Computer, Monitor, Drucker und das Modem aus!
4. Nimm in mehreren Stufen Kontakt mit deiner Außenwelt auf!
Stufe 1 - Öffne ein Fenster und atme die frische Luft. Achtung, der Kontrast und die Helligkeit lassen sich nicht einstellen, auch auf die Lautstärke kannst Du keinen Einfluss nehmen ! Nimm alles so wie es ist. Die Geräusche sind keine Simulation, sondern alles ist live!
Stufe 2 - Gehe einige Schritte durch das Zimmer. Was sich unter Dir bewegt, sind nur Deine Beine; keine Angst, bisher läuft alles normal!
Stufe 3 - Schaue Dich um, ob noch jemand in Deiner Nähe ist, der sich bewegt.
Gehe auf ihn zu und sprich ihn einfach an, eine Tastatur ist hierfür nicht erforderlich! Antwortet Dein Gesprächspartner? Wenn ja, dann sei jetzt bitte äußerst vorsichtig, das ist kein Forum und auch kein Chatroom. Überlege vorher genau was Du sagst. Beleidigungen können jetzt für Dich zu körperlichen Schäden führen !
Stufe 4 - Versuche, Nahrung zu Dir zu nehmen, dazu öffne bitte alle Schranktüren.
Sollte in einem Schrank ein Licht angehen, dann hast Du den Kühlschrank gefunden. Schau hinein, ist etwas Essbares vorhanden? Bevor Du etwas verzehrst, achte bitte auf das Verfallsdatum des Produktes.
Stufe 5 - Verlassen des Hauses, um den Schrank mit dem Licht zu füllen!
Achtung, wenn Dir alles fremd vorkommt, bitte jemanden Dich zum Lebensmittelgeschäft zu begleiten! Schau Dich um, die Autos sind alle echt. Überquere die Straße erst, wenn diese wirklich frei ist. So unwahrscheinlich es klingt, hier und jetzt habst Du nur ein Leben. Ein Neustart des Spieles ist nicht möglich und Du wirst auch keinen Krämer finden, der Dir Heiltränke verkauft!
Stufe 6 - Sollten Dir auf dem Rückweg kleine Kinder entgegen laufen und immer wieder \»Papa, Papa!\« oder \»Mama, Mama!\« rufen, kann es sich nur um Deine eigenen Kinder handeln. Tja, die kleinen Racker hast Du wirklich nicht mehr so groß in Erinnerung, aber macht nichts, wenn Dir erstmal die Namen wieder eingefallen sind, dann wirst Du Dich schnell wieder an sie gewöhnen.
Stufe 7 - Wieder zu Hause angekommen, setz Dich mal gemütlich in einen Sessel, aber nicht unbedingt in den Sessel vor Deinem Computer!!! Klasse, bald hast Du es geschafft. Nun lies mal einige Seiten in einem Buch. Bücher sind die dicken schweren Dinger, die man aufklappen kann, manche haben sogar schöne bunte Bilder. Na merkst Du, wie es beim Lesen oben in Deiner Birne arbeitet? Das sind die Gedanken, die Du Dir beim Lesen machst. Es nützt allerdings nichts, wenn Du mit dem Finger auf die Seite klickst, wenn Du alles gelesen habst - Multimedia war gestern, nun wird von Hand umgeblättert.
Stufe 8 - Mehr als zehn Seiten solltest Du am Anfang nicht lesen!
Lege das Buch wieder weg, aber nicht zu weit. Nun rufe mal nach Deinem Partner, das ist die Person die sich kopfschüttelnd in eine Ecke drückt. Versichere ihm/ihr, dass alles normal ist und Du Dich einfach nur ändern willst. In den ersten Tagen wird das noch niemand glauben, aber halte durch. Verkaufe morgen sofort Dein Modem und schaff Dir vielleicht ein Aquarium an, es funktioniert so ähnlich wie ein Bildschirmschoner, aber es ist das erste Anzeichen von Besserung.
Bravo, Du hast es geschafft!!!
Herzlich Willkommen im realen Leben!!!
Internetsüchtig schrieb am 22.9. 2002 um 19:51:56 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
...es Dich wundert, daß man auch im Wasser Surfen kann.
...Du bei www.donnerwetter.de nachschaust, anstatt aus dem Fenster.
...Du den Modemlautsprecher nach dem Connect extra eingeschaltet läßt, weil Du findest, daß sich das wie eine steife Meerespriese anhört - genau die richtige Beschallung, um im Netz zu surfen.
...Du Dich im WWW so gut auskennst, daß Du Suchmaschinen überflüssig findest.
...sich in Deine Brille eine Web-Seite eingebrannt hat.
...der Anwalt Deiner Frau die Scheidungspapiere per E-Mail schickt.
...Deine Freundin Sex will, und Du Ihr erklärst, in welchem Chatraum sie Dich findet.
...Dein Hund eine eigene Homepage hat.
...Deine Katze eifersüchtig ist, weil Dein Hamster die schönere Seite hat.
...Du nachts im HTML-Format träumst.
...Du dem Taxifahrer als Adresse http://87700.memmingen.de/kramerstr/116.html nennst.
Du nur noch ein Viertelstündchen online bleiben willst und das jede Stunde wieder versprichst.
Du dir wegen der zweiten Telefonleitung ISDN zum Surfen anschaffst.
Du prompt jede E-Mail beantwortest, aber keine Briefpost mehr.
Du als Anschrift nur noch Deine E-Mail-Adresse angibst.
Du dir selbst eine E-Mail schickst, um Dich an Dinge zu erinnern.
Du online zu sein besser findest als Sex und Dir sogar einen Spiegel über den PC hängst.
Du Freunden von einer heißen Verabredung erzählen, aber verschweigst, daß sie in einem Chatraum stattfindet.
Du Dir einen Laptop kaufst, um auch auf dem Klo surfen zu können.
Du den Installateur fragst, wie teuer es ist, Deinen Schreibtischstuhl durch eine Kloschüssel zu ersetzen.
Du Nächte damit verbringst, den Zähler auf Deiner Homepage über die 2000 zu bringen.
Dein Lebenspartner die Tastatur Deines Computers im Ofen einschmilzt.
Du die Scheidung verlierst, weil weder ein Anwalt noch das Gericht bereit waren, die Sache online zu regeln.
Du Deiner Frau alles überläßt, wenn sie Dir nur Deinen Computer nicht wegnimmt.
Dein Computer mehr als Dein Auto kostet.
Du Dich an kalten Kaffee gewöhnst.
Du Dich wunderst, daß sich die Kaffeetasse nicht dreht, während sie dampft.
Du Dich rühmst, daß keiner schneller doppelklickt als Du.
Du für Deinen Lieblings-IRC-Channel eine eigene Homepage erstellst.
Du draußen den Helligkeitsregler für die Sonne suchst.
Du die Homepage Deiner Freundin küßt.
Du bemerkst, daß es im Haus so verdammt ruhig ist und Du keine Ahnung hast, wo schon wieder die Kinder stecken könnten.
Du eine Viertelstunde brauchst, um Dich durch Deine Bookmarks zu scrollen.
Du Dich mit den Freunden, die um die Ecke wohnen, im Chatroom triffst.
Du angestrengt überlegst, was Du noch alles im Internet suchen könntest.
Du Dich weigerst, an einem Ort Urlaub zu machen, andem es keinen Strom und kein Telefon gibt.
Du trotzdem diesen Urlaub antrittst, Dir aber vorher Laptop, Handy und ein PCMCIA-Modem zulegst.
Du die Hälfte der Flugreise mit Deinem Laptop auf dem Schoß und Deinem Kind im Gepäckfach verbringst.
Du Stunden brauchst, um all Deine E-Mail-Adressen abzufragen.
Du depressiv wirst, wenn Du schon nach zwei Stunden mit Deinen E-Mails fertig bist.
Du Deine Mails abfragst und mitgeteilt bekommst »no new messages«, und es daraufhin noch einmal probierst.
Du alle Links in Yahoo schon kennst und jetzt halb durch Altavista durch bist.
Du Deine Freunde darüber täuschst, wie lange Du gestern online warst.
Du beim Briefschreiben nach jedem Punkt ein com einfügst.com
Du das Gefühl hast, jemand getötet zu haben, wenn Du Dein Modem ausschaltest.
Du Deinen Lebenspartner Fremden gegenüber als Serviceprovider vorstellst.
Du Dich darüber wunderst, wie Dein Provider 200 Freistunden im Monat als »unbegrenzten Zugang« anzupreisen.
Dich an anderen Menschen nur die E-Mail-Adresse interessiert.
Du selbst eine Woche nach Deinem Tod noch einen OP auf Deinem Lieblings-IRC-Channel hast.
Du Deinen Namen nur noch mit maxman at uni Punkt de angibst.
Du aus Deinem Zimmer kommst und feststellst, daß Deine Eltern ausgezogen sind, Du aber keine Ahnung hast, wann das passiert sein könnte.
es zu stinken anfängt, weil Dein Haustier verhungert ist.
alle Deine Freunde ein at im Namen tragen.
Deine einzigen Tagträume von immer schnelleren Standleitungen handelt.
Deine Freunde alle Hayes-kompatibel sind.
Du Deine Mutter nicht mehr erreichst, weil die kein Modem hat.
Deine Telefonrechnung in Umzugskartons geliefert wird.
Du den Hochzeitstag nie mehr vergißt, weil Deine Frau Dich rechtzeitig darüber informiert.
Du Dir keinen Kalender mehr zulegst, weil Du das Datum immer per Newsletter erhälst.
Deine Kinder Eudora, Homer und Dotcom heißen.
Du im Internet aus Versehen für Politiker aus fremden Ländern stimmst.
Dein Lebenspartner verlangt, daß der Computer nicht mehr mit ins Bett kommt.
Du dir folgendem Spruch tätowieren läßt: »Diesen Körper betrachten Sie am besten mit Netscape 4.5.«
Altavista bei Dir anfragt, was noch in Ihrer Suchmaschine fehlt.
Deine letzte Freundin nur ein JPEG war.
Du Deinen Kopf zur Seite beugst, um zu lächeln.
Du Deine Hausaufgaben nur noch in HTML erledigst und Deinem Lehrer lediglich die URL mitteilst.
Du nie das Besetztzeichen Deines Serviceproviders hörst, weil Du sowieso immer online bist.
Du Dich abends an den Computer setzt und Dich wunderst, daß kurz darauf Deine Kinder zur Schule müssen.
Dein Partner sich über mangelnde Kommunikation mit dir beschwert, und Du einen zweiten Computer mit Modem kaufst, damit Ihr miteinander chatten könnt.
Du Dein Alter in Form von »3.x« angibst.
Du diese Adresse mit Netscape ausprobierst.
Du ein IRC-Treffen für Deinen Lieblings-Channel organisierst, bei dem dann jeder vor einem Computer sitzen kann, damit Ihr EUch auch unterhalten könnt.
Du Dich beim Zeitungslesen über den schnellen Seitenaufbau freust.
sich in die Briefpost Emoticons einschleichen.
Du Deinen Anwalt bittest, die Netiquette zu lesen.
Du einer neuen Bekanntschaft Deine E-Mail-Adresse auf den Bierdeckel schreibst.
Du Deine Freundin im Usenet kennengelernt hast.
Du das Geschlecht Deiner drei besten Freunde nicht kennst, weil sie neutrale Nicknamen haben und Du sie mit solchen Fragen nicht belästigen wolltest.
Du allen von Deinem tollen Auto erzählst, aber schon länger als 5 Monate nicht mehr damit gefahren bist.
Du die Telefonleitung von den WG-Mitbewohnern zusätzlich in Beschlag nimmst und selbst deren Freunde wissen, daß sie unter dieser Nummer niemanden mehr erreichen können.
Du beim Warten an der Supermarktkasse über dien langsamen Datendursatz beschwerst und andere darauf hinweist, daß sie aus Gründen der Bandbreite ihren Einkauf auf das Nötigste beschränken sollen.
Du über Leute mit 28.8-Modems lachst.
Du anfängst, von Dir als »/me« zu reden.
Du mehr als 5 Mahlzeiten in einer Woche verpaßt, weil Du noch die neueste Software downloaden mußt.
am Frühstückstisch von Dir erst ein »ftp.brotkorb« kommt, wenn Deine Freundin »Server ready« ruft.
Du am Telefon zu einem Freund »LOL« sagst.
Du nicht wer weißt, welches Jahr gerade ist.
Du Deinen Hausarzt bittest, Dir ein weiteres Gigabyte RAM im Hirn zu implantieren.
Du Deinen Coputer ein- und Deine Frau ausschaltest.
Du bei der Planung des eigenen Hauses den Briefkasten vergißt.
Du den Kellner fragst, ob er Dir ein Bier posten könne.
Du ständig den Kopf um 90° zur Seite kippst um festzustellen, ob jemand eine witzige Bemerkung gemacht hat.
Du nachts um 3 Uhr aufwachst, um auf die Toilette zu gehen, und auf dem Rückweg noch schnell nachschaust, ob Du neue Mails bekommen hast.
Du anfängst, in Wartezimmern nach interessanten HTML-Adressen Ausschau zu halten.
Deine Freunde Dir keine E-Mails mehr schicken, sondern sich gleich auf Deinen IRC-Channel einloggen.
Du Dir einen »Captain Kirk«-Stuhl besorgst, der schon Tastatur und Maus integriert hat.
Du Dich entschließt, wegen dem kostenlosen Internet-Zugang ein oder zwei weitere Jahre zu studieren.
sich die Telekom bei Dir für das von Dir finanzierte Betriebsfest bedankt.
Du auf einer Bergstraße mit dem Auto durch die Leitplanke donnerst und in den Abgrund fällst, und dann instinktiv auf den »BACK«-Button klicken willst.
Dir folgendes passiert: Deine Festplatte gibt den Geist auf, Du konntest dich schon für 2 Stunden nicht mehr einloggen. Du kriegst Schweißausbrüche. Schließlich nimmst du den Telefonhörer und wählst von Hand die Nummer deines Providers. Du summst wie ein Modem und versuchst einen Carrier aufzubauen; und ... HAST DABEI ERFOLG!
Du all diese Gründe in der Hoffnung gelesen hast, daß etwas darunter sei, was nicht auf Dich zutrifft.
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