Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Internet«
Höflichkeitsliga schrieb am 20.11. 2001 um 02:47:04 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
tja, gibt das sonst noch etwas interessantes, außer das hier, ich meine, ich weiß es wirklich nicht, daß einzige was ich mal gemacht hab, war mir diesen elaborierten Schriftsatz für den Browser runterzuladen, um dann damit durch Ost- und Südostasien zu surfen, weil daß sehr spannend ist wenn man sich nur über Links fortbewegt, die man eh nicht lesen kann. Kurioserweise, aber spannend.
Yadgar schrieb am 10.10. 2008 um 18:22:39 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Außer Kontrolle geratenes kommunikationstheoretisches Experiment, Tittytainment der gelangweilten Massen, Meinungstoilette für frustrierte Kleinbürger... was in den 70er und 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts als Verheißung einer radikaldemokratischen Gegenöffentlichkeit begann, ist spätestens mit dem »Web 2.0«-Hype zur globalen Kloake für Informations-Sondermüll degeneriert.
Ich schätze, dass mindestens 95% des heutigen Informationsangebotes im Internet aus unqualifiziertem Foren- und Blog-Gebrabbel, Hasspropaganda, Verschwörungstheorien und schwarzkopierten Film- und Musikmedien bestehen... im Internet landet hauptsächlich, was zu trivial, zu abstrus oder zu illegal ist, um einen Verleger in der konventionellen Medienwelt zu finden. Es bleibt dabei: hochwertige Information ist nicht gratis per Mausklick zu haben, dazu erfordert ihre Produktion zuviel Mühe und Lebenszeit, als dass sie der Menschheit kostenlos zur Verfügung gestellt werden würde, Ausnahmen bestätigen die Regel.
Wer also wirklich informiert und nicht bloss mit digitalem Blubberlutsch sediert werden will, dem bleibt nichts anderes übrig, als den Hintern hochzubekommen vom Surfsofa und sich auf den Weg in eine gutsortierte Bibliothek zu machen, mit richtigen Büchern zum Anfassen und Blättern drin... oder auf einen umfassenden zivilisatorischen Crash (PeakOil oder so) zu hoffen, nach dem Fahrräder und Schrebergärten definitiv wichtiger sein werden als Computersprachen und Internetzugänge!
verlinkterDenker schrieb am 17.2. 2001 um 19:05:43 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Internet, eigentlich eine noch spannendere Sache, als gedacht. Wenn es so ist, das alles was ins Internet geht, drin bleibt bis .....
Ich meine, das ist doch eine irre Vorstellung.
Das ist doch ein Grund sich hineinzubegeben, natürlich nicht völlig, aber so als würde man mit jemandem sprechen, oder so. Ich glaube nicht an ein Weiterleben nach de Tod, dem echten, aber das Internet, das besteht weiter, und wenn ich einen kleinen Teil von mir dort hineingebe, dann wird auch er dort, unabhängig von meiner vergänglichen Hülle, mit dem Internet weiter bestehen.
Ist das nicht eine Möglichkeit von Pseudo-unsterblichkeit?
Klar, dann denkt man gleich an den Depp der überall in der Welt den Strom abstellt, und ohne Strom gehts nicht (oder?), aber wenn kein Strom mehr auf der ganzen Welt ist, dann ist es mit der auch nicht mehr weit hin, und dann ... ist alles eh egal.