Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 481, davon 457 (95,01%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 137 positiv bewertete (28,48%)
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Durchschnittliche Bewertung 0,052 Punkte, 202 Texte unbewertet.
Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 12.1. 1999 um 02:19:12 Uhr schrieb
Alvar über Internet
Der neuste Text am 6.1. 2025 um 00:09:31 Uhr schrieb
Yadgar über Internet
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 202)

am 20.7. 2002 um 02:16:55 Uhr schrieb
Kanitri über Internet

am 14.12. 2002 um 23:06:14 Uhr schrieb
Des Esseintes über Internet

am 18.9. 2003 um 22:32:16 Uhr schrieb
carola79534 über Internet

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Internet«

Anina schrieb am 25.1. 1999 um 19:27:36 Uhr zu

Internet

Bewertung: 6 Punkt(e)

Das Internet ist schon toll: irgendwie völlig undurchschaubar und dann doch wieder sehr vorhersehbar...
Zum Beispiel Privathomepages: 90% nach dem Motto »Wer ich bin«, »Meine Hobbys«, »meine Links« gestrickt. Hochinteressant. Das Gemeine daran ist: natürlich hätte ich auch gern eine Homepage. Nur fällt mir eben auch nix besseres ein...
Schließlich kann sich nicht jeder einen Assotiations-Blaster auf die Seiten hängen. Obwohl das natürlich eine interessante Vorstellung wäre: man könnte sich dann von einer Homepage auf die nächste assoziieren... Wär das nicht ne Idee für das nächste Projekt?
Jedenfalls: die ganze Welt ist kleiner geworden. Bloß blöd, wenn ich meine Chat-Freunde gern mal im richtigen Leben kennenlernen würde und sie alle ein bißchen weit weg wohnen.
Überhaupt: Chatten ist das Coolste im Internet!

Alvar schrieb am 12.1. 1999 um 02:19:12 Uhr zu

Internet

Bewertung: 18 Punkt(e)

Das Internet wird ja immer noch leider sehr oft überschätzt. Denn es ist ein Unterschied, ob man etwas machen *kann* oder ob man auch etwas wirklich macht! Ich denke, aufs Internet treffen viele Sachen zu, die auch Bertolt Brecht schon in seiner »Radiotheorie« in den zwanziger Jahren erwähnt hat. Die Möglichkeiten alleine machen kein gutes Medium, man muß auch etwas daraus machen.

JC schrieb am 13.1. 1999 um 00:41:41 Uhr zu

Internet

Bewertung: 3 Punkt(e)

Das Internet wird weniger ueber- als unterschaetzt, weil sich die meisten Leute naemlich nicht von der linearen Dimension konventioneller Medien trennen koennen.

Das erinnert mich an die fruehen Kinofilme, die in der Regel einfach nur die Kunst des Theaters uebernahmen und es auf Zelluloid bannten, aber die neuen Moeglichkeiten des Mediums nicht annaehernd ausnutzten.

Das Internet hat noch viel mehr Potential, als den meisten Kritikern in ihren kuehnsten Traeumen einfaellt.

Und apropos Brecht: der hat doch auch viele seiner Ideen bei Villon, hmm sgen wir mal, entliehen anstatt wirklich selber etwas zu machen.

Yadgar schrieb am 16.10. 2007 um 14:08:49 Uhr zu

Internet

Bewertung: 1 Punkt(e)

Das Internet schafft es wirklich, jede noch so verheißungsvolle Idee zu banalem Gebrabbel und öd-buntem Medienspektakel zu reduzieren... da googelt man nach »Aussteiger«, »Aussteiger-Blog«, »Aussteiger-Forum« oder Vergleichbarem und findet dann die toll präsentierte Website eines Alternativ-Wanderzirkusses in Spanien, im schicken Look dank Content-Management-Systemen, bei der man sich unwillkürlich fragt, was das eigentlich für Aussteiger sein sollen, die einen nicht geringen Teil ihrer Zeit vor Internet-PCs verbringen...

Das Internet ist eben doch nur ein Medium, in dem über das Leben geredet bzw. geschrieben wird, aber nicht das Leben selbst... der Pferdefuß dabei ist allerdings, dass viele »Netizens« das Web selbst für das eigentliche Leben halten und sich so intensiv mit ihm beschäftigen, dass sie in der richtigen Welt jenseits der Datennetze gar nicht mehr vorkommen (es sei denn, sie schlurfen eine Viertelstunde vor Ladenschluss zum Supermarkt, um sich mit Tiefkühlpizza-Nachschub einzudecken)...

Ich merke es ja an mir selbst - ich verbringe regelmäßig mehr Zeit im Analogorgelforum, auf den Orgel-Angebotsseiten von Ebay oder sogar mit meiner (noch ziemlich embryonalen) Orgel-Datenbank als mit realem Orgelspielen - während ich von einer virtuellen Hammond B-3 zur nächsten virtuellen Wersi Galaxis surfe, staubt meine reale Yamaha C-55N ein, bin ich immer noch nicht über die ersten sechs Geläufigkeitsübungen meines ersten (von dreien) Geläufigkeitstrainings-Bandes hinausgekommen, bleibt eine eigene Version von »Slaughter on Tenth Avenue« ein schöner Traum.

Oder Afghanistan - heutzutage wird man mit Millionen und Abermillionen Webseiten zum Thema zugesch(m)issen, ich kann mich noch an Zeiten vor Google erinnern, als die - heute kaum noch bekannte - Suchmaschine »Lycos« zu »Afghanistan« gerademal 3000 Links anzeigte... Hinz und Kunz meint heutzutage, sich mit dem Land beschäftigen zu müssen, und über allem das endlose Geknatter der Nachrichtenagenturen, 15, 20, 30 Meldungen am Tag, und fast alles natürlich trostloser Horror. Von realem Afghanistan hingegen ist in meinem Leben weit und breit keine Spur, da muss ich mir schon irgendwelche mickrig-mittelmäßigen mitteleuropäischen Mittelgebirge zu »Bergisch-Afghanistan« zurechthalluzinieren, »Wo Deutschlands grauer Himmel weicht und andre Winde wehn/Wo man in blauer Ferne den Rothenstein kann sehn...«

Aber wo ist das richtige Leben? Da draußen sehe und höre ich nur Autokrach, Bassgewummer und Handyklingeltöne, erlebe ich kaum etwas anderes als Aldi-Warteschlangen und Hartz-IV-Formulare... und ich habe das ungute Gefühl, dass da draußen auch kaum jemand wirklich lebt...

Internetsüchtig schrieb am 22.9. 2002 um 19:51:56 Uhr zu

Internet

Bewertung: 2 Punkt(e)

...es Dich wundert, daß man auch im Wasser Surfen kann.

...Du bei www.donnerwetter.de nachschaust, anstatt aus dem Fenster.

...Du den Modemlautsprecher nach dem Connect extra eingeschaltet läßt, weil Du findest, daß sich das wie eine steife Meerespriese anhört - genau die richtige Beschallung, um im Netz zu surfen.

...Du Dich im WWW so gut auskennst, daß Du Suchmaschinen überflüssig findest.

...sich in Deine Brille eine Web-Seite eingebrannt hat.

...der Anwalt Deiner Frau die Scheidungspapiere per E-Mail schickt.

...Deine Freundin Sex will, und Du Ihr erklärst, in welchem Chatraum sie Dich findet.

...Dein Hund eine eigene Homepage hat.

...Deine Katze eifersüchtig ist, weil Dein Hamster die schönere Seite hat.

...Du nachts im HTML-Format träumst.

...Du dem Taxifahrer als Adresse http://87700.memmingen.de/kramerstr/116.html nennst.
Du nur noch ein Viertelstündchen online bleiben willst und das jede Stunde wieder versprichst.

Du dir wegen der zweiten Telefonleitung ISDN zum Surfen anschaffst.

Du prompt jede E-Mail beantwortest, aber keine Briefpost mehr.

Du als Anschrift nur noch Deine E-Mail-Adresse angibst.

Du dir selbst eine E-Mail schickst, um Dich an Dinge zu erinnern.

Du online zu sein besser findest als Sex und Dir sogar einen Spiegel über den PC hängst.

Du Freunden von einer heißen Verabredung erzählen, aber verschweigst, daß sie in einem Chatraum stattfindet.

Du Dir einen Laptop kaufst, um auch auf dem Klo surfen zu können.

Du den Installateur fragst, wie teuer es ist, Deinen Schreibtischstuhl durch eine Kloschüssel zu ersetzen.

Du Nächte damit verbringst, den Zähler auf Deiner Homepage über die 2000 zu bringen.

Dein Lebenspartner die Tastatur Deines Computers im Ofen einschmilzt.

Du die Scheidung verlierst, weil weder ein Anwalt noch das Gericht bereit waren, die Sache online zu regeln.

Du Deiner Frau alles überläßt, wenn sie Dir nur Deinen Computer nicht wegnimmt.

Dein Computer mehr als Dein Auto kostet.

Du Dich an kalten Kaffee gewöhnst.

Du Dich wunderst, daß sich die Kaffeetasse nicht dreht, während sie dampft.

Du Dich rühmst, daß keiner schneller doppelklickt als Du.

Du für Deinen Lieblings-IRC-Channel eine eigene Homepage erstellst.

Du draußen den Helligkeitsregler für die Sonne suchst.

Du die Homepage Deiner Freundin küßt.

Du bemerkst, daß es im Haus so verdammt ruhig ist und Du keine Ahnung hast, wo schon wieder die Kinder stecken könnten.

Du eine Viertelstunde brauchst, um Dich durch Deine Bookmarks zu scrollen.

Du Dich mit den Freunden, die um die Ecke wohnen, im Chatroom triffst.

Du angestrengt überlegst, was Du noch alles im Internet suchen könntest.

Du Dich weigerst, an einem Ort Urlaub zu machen, andem es keinen Strom und kein Telefon gibt.

Du trotzdem diesen Urlaub antrittst, Dir aber vorher Laptop, Handy und ein PCMCIA-Modem zulegst.

Du die Hälfte der Flugreise mit Deinem Laptop auf dem Schoß und Deinem Kind im Gepäckfach verbringst.

Du Stunden brauchst, um all Deine E-Mail-Adressen abzufragen.

Du depressiv wirst, wenn Du schon nach zwei Stunden mit Deinen E-Mails fertig bist.

Du Deine Mails abfragst und mitgeteilt bekommst »no new messages«, und es daraufhin noch einmal probierst.

Du alle Links in Yahoo schon kennst und jetzt halb durch Altavista durch bist.

Du Deine Freunde darüber täuschst, wie lange Du gestern online warst.

Du beim Briefschreiben nach jedem Punkt ein com einfügst.com

Du das Gefühl hast, jemand getötet zu haben, wenn Du Dein Modem ausschaltest.

Du Deinen Lebenspartner Fremden gegenüber als Serviceprovider vorstellst.

Du Dich darüber wunderst, wie Dein Provider 200 Freistunden im Monat als »unbegrenzten Zugang« anzupreisen.

Dich an anderen Menschen nur die E-Mail-Adresse interessiert.

Du selbst eine Woche nach Deinem Tod noch einen OP auf Deinem Lieblings-IRC-Channel hast.

Du Deinen Namen nur noch mit maxman at uni Punkt de angibst.

Du aus Deinem Zimmer kommst und feststellst, daß Deine Eltern ausgezogen sind, Du aber keine Ahnung hast, wann das passiert sein könnte.
es zu stinken anfängt, weil Dein Haustier verhungert ist.

alle Deine Freunde ein at im Namen tragen.

Deine einzigen Tagträume von immer schnelleren Standleitungen handelt.

Deine Freunde alle Hayes-kompatibel sind.

Du Deine Mutter nicht mehr erreichst, weil die kein Modem hat.

Deine Telefonrechnung in Umzugskartons geliefert wird.

Du den Hochzeitstag nie mehr vergißt, weil Deine Frau Dich rechtzeitig darüber informiert.

Du Dir keinen Kalender mehr zulegst, weil Du das Datum immer per Newsletter erhälst.

Deine Kinder Eudora, Homer und Dotcom heißen.

Du im Internet aus Versehen für Politiker aus fremden Ländern stimmst.

Dein Lebenspartner verlangt, daß der Computer nicht mehr mit ins Bett kommt.

Du dir folgendem Spruch tätowieren läßt: »Diesen Körper betrachten Sie am besten mit Netscape 4.5

Altavista bei Dir anfragt, was noch in Ihrer Suchmaschine fehlt.

Deine letzte Freundin nur ein JPEG war.
Du Deinen Kopf zur Seite beugst, um zu lächeln.

Du Deine Hausaufgaben nur noch in HTML erledigst und Deinem Lehrer lediglich die URL mitteilst.

Du nie das Besetztzeichen Deines Serviceproviders hörst, weil Du sowieso immer online bist.

Du Dich abends an den Computer setzt und Dich wunderst, daß kurz darauf Deine Kinder zur Schule müssen.

Dein Partner sich über mangelnde Kommunikation mit dir beschwert, und Du einen zweiten Computer mit Modem kaufst, damit Ihr miteinander chatten könnt.

Du Dein Alter in Form von »3.x« angibst.

Du diese Adresse mit Netscape ausprobierst.

Du ein IRC-Treffen für Deinen Lieblings-Channel organisierst, bei dem dann jeder vor einem Computer sitzen kann, damit Ihr EUch auch unterhalten könnt.

Du Dich beim Zeitungslesen über den schnellen Seitenaufbau freust.

sich in die Briefpost Emoticons einschleichen.

Du Deinen Anwalt bittest, die Netiquette zu lesen.

Du einer neuen Bekanntschaft Deine E-Mail-Adresse auf den Bierdeckel schreibst.

Du Deine Freundin im Usenet kennengelernt hast.

Du das Geschlecht Deiner drei besten Freunde nicht kennst, weil sie neutrale Nicknamen haben und Du sie mit solchen Fragen nicht belästigen wolltest.

Du allen von Deinem tollen Auto erzählst, aber schon länger als 5 Monate nicht mehr damit gefahren bist.
Du die Telefonleitung von den WG-Mitbewohnern zusätzlich in Beschlag nimmst und selbst deren Freunde wissen, daß sie unter dieser Nummer niemanden mehr erreichen können.

Du beim Warten an der Supermarktkasse über dien langsamen Datendursatz beschwerst und andere darauf hinweist, daß sie aus Gründen der Bandbreite ihren Einkauf auf das Nötigste beschränken sollen.

Du über Leute mit 28.8-Modems lachst.

Du anfängst, von Dir als »/me« zu reden.

Du mehr als 5 Mahlzeiten in einer Woche verpaßt, weil Du noch die neueste Software downloaden mußt.

am Frühstückstisch von Dir erst ein »ftp.brotkorb« kommt, wenn Deine Freundin »Server ready« ruft.

Du am Telefon zu einem Freund »LOL« sagst.

Du nicht wer weißt, welches Jahr gerade ist.

Du Deinen Hausarzt bittest, Dir ein weiteres Gigabyte RAM im Hirn zu implantieren.

Du Deinen Coputer ein- und Deine Frau ausschaltest.

Du bei der Planung des eigenen Hauses den Briefkasten vergißt.

Du den Kellner fragst, ob er Dir ein Bier posten könne.

Du ständig den Kopf um 90° zur Seite kippst um festzustellen, ob jemand eine witzige Bemerkung gemacht hat.

Du nachts um 3 Uhr aufwachst, um auf die Toilette zu gehen, und auf dem Rückweg noch schnell nachschaust, ob Du neue Mails bekommen hast.

Du anfängst, in Wartezimmern nach interessanten HTML-Adressen Ausschau zu halten.

Deine Freunde Dir keine E-Mails mehr schicken, sondern sich gleich auf Deinen IRC-Channel einloggen.

Du Dir einen »Captain Kirk«-Stuhl besorgst, der schon Tastatur und Maus integriert hat.

Du Dich entschließt, wegen dem kostenlosen Internet-Zugang ein oder zwei weitere Jahre zu studieren.

sich die Telekom bei Dir für das von Dir finanzierte Betriebsfest bedankt.

Du auf einer Bergstraße mit dem Auto durch die Leitplanke donnerst und in den Abgrund fällst, und dann instinktiv auf den »BACK«-Button klicken willst.

Dir folgendes passiert: Deine Festplatte gibt den Geist auf, Du konntest dich schon für 2 Stunden nicht mehr einloggen. Du kriegst Schweißausbrüche. Schließlich nimmst du den Telefonhörer und wählst von Hand die Nummer deines Providers. Du summst wie ein Modem und versuchst einen Carrier aufzubauen; und ... HAST DABEI ERFOLG!

Du all diese Gründe in der Hoffnung gelesen hast, daß etwas darunter sei, was nicht auf Dich zutrifft.

Höflichkeitsliga schrieb am 20.11. 2001 um 02:47:04 Uhr zu

Internet

Bewertung: 3 Punkt(e)

tja, gibt das sonst noch etwas interessantes, außer das hier, ich meine, ich weiß es wirklich nicht, daß einzige was ich mal gemacht hab, war mir diesen elaborierten Schriftsatz für den Browser runterzuladen, um dann damit durch Ost- und Südostasien zu surfen, weil daß sehr spannend ist wenn man sich nur über Links fortbewegt, die man eh nicht lesen kann. Kurioserweise, aber spannend.

Flo schrieb am 17.8. 2003 um 13:46:01 Uhr zu

Internet

Bewertung: 1 Punkt(e)

Internetsüchtig - 8 Wege zur Besserung!
Du willst das Internet verlassen ?
Dann führe nun bitte sorgfältig folgende Schritte durch:

1. Schließe alle offenen Seiten und beende Dein Internetprogramm!
2. Fahre das Betriebssystem Deines Rechners ordnungsgemäß herunter!
3. Schalte Deinen Computer, Monitor, Drucker und das Modem aus!
4. Nimm in mehreren Stufen Kontakt mit deiner Außenwelt auf!

Stufe 1 - Öffne ein Fenster und atme die frische Luft. Achtung, der Kontrast und die Helligkeit lassen sich nicht einstellen, auch auf die Lautstärke kannst Du keinen Einfluss nehmen ! Nimm alles so wie es ist. Die Geräusche sind keine Simulation, sondern alles ist live!

Stufe 2 - Gehe einige Schritte durch das Zimmer. Was sich unter Dir bewegt, sind nur Deine Beine; keine Angst, bisher läuft alles normal!

Stufe 3 - Schaue Dich um, ob noch jemand in Deiner Nähe ist, der sich bewegt.
Gehe auf ihn zu und sprich ihn einfach an, eine Tastatur ist hierfür nicht erforderlich! Antwortet Dein Gesprächspartner? Wenn ja, dann sei jetzt bitte äußerst vorsichtig, das ist kein Forum und auch kein Chatroom. Überlege vorher genau was Du sagst. Beleidigungen können jetzt für Dich zu körperlichen Schäden führen !

Stufe 4 - Versuche, Nahrung zu Dir zu nehmen, dazu öffne bitte alle Schranktüren.
Sollte in einem Schrank ein Licht angehen, dann hast Du den Kühlschrank gefunden. Schau hinein, ist etwas Essbares vorhanden? Bevor Du etwas verzehrst, achte bitte auf das Verfallsdatum des Produktes.

Stufe 5 - Verlassen des Hauses, um den Schrank mit dem Licht zu füllen!
Achtung, wenn Dir alles fremd vorkommt, bitte jemanden Dich zum Lebensmittelgeschäft zu begleiten! Schau Dich um, die Autos sind alle echt. Überquere die Straße erst, wenn diese wirklich frei ist. So unwahrscheinlich es klingt, hier und jetzt habst Du nur ein Leben. Ein Neustart des Spieles ist nicht möglich und Du wirst auch keinen Krämer finden, der Dir Heiltränke verkauft!

Stufe 6 - Sollten Dir auf dem Rückweg kleine Kinder entgegen laufen und immer wiederPapa, Papa!\« oderMama, Mama!\« rufen, kann es sich nur um Deine eigenen Kinder handeln. Tja, die kleinen Racker hast Du wirklich nicht mehr so groß in Erinnerung, aber macht nichts, wenn Dir erstmal die Namen wieder eingefallen sind, dann wirst Du Dich schnell wieder an sie gewöhnen.

Stufe 7 - Wieder zu Hause angekommen, setz Dich mal gemütlich in einen Sessel, aber nicht unbedingt in den Sessel vor Deinem Computer!!! Klasse, bald hast Du es geschafft. Nun lies mal einige Seiten in einem Buch. Bücher sind die dicken schweren Dinger, die man aufklappen kann, manche haben sogar schöne bunte Bilder. Na merkst Du, wie es beim Lesen oben in Deiner Birne arbeitet? Das sind die Gedanken, die Du Dir beim Lesen machst. Es nützt allerdings nichts, wenn Du mit dem Finger auf die Seite klickst, wenn Du alles gelesen habst - Multimedia war gestern, nun wird von Hand umgeblättert.

Stufe 8 - Mehr als zehn Seiten solltest Du am Anfang nicht lesen!
Lege das Buch wieder weg, aber nicht zu weit. Nun rufe mal nach Deinem Partner, das ist die Person die sich kopfschüttelnd in eine Ecke drückt. Versichere ihm/ihr, dass alles normal ist und Du Dich einfach nur ändern willst. In den ersten Tagen wird das noch niemand glauben, aber halte durch. Verkaufe morgen sofort Dein Modem und schaff Dir vielleicht ein Aquarium an, es funktioniert so ähnlich wie ein Bildschirmschoner, aber es ist das erste Anzeichen von Besserung.

Bravo, Du hast es geschafft!!!

Herzlich Willkommen im realen Leben!!!

maw schrieb am 28.6. 2000 um 20:49:37 Uhr zu

Internet

Bewertung: 5 Punkt(e)

1. bewußt gewählte isolation
2. manifeste einsicht in die isolation
3. reflektion dieser einsicht, um die isolation beibehalten zu können
4. flucht aus der komplexität in die komplexität
5. technikversagen als grund, um nicht selbst versagen zu müssen
6. ideologischer politsprech, um von tatsachen abzulenken
7. kreative spielwiese, die als innovativ gilt und deshalb akzeptiert wird, ohne zu berücksichtigen, daß es achtzigmilliarden andere kreative spielwiesen gibt
8. informationseffizienz
9. desinformationseffiezenz
10. sex

Nils the Dark Elf schrieb am 11.6. 2001 um 23:15:32 Uhr zu

Internet

Bewertung: 3 Punkt(e)

Viele Leute aus der Klicki-Bunti-Fraktion kennen ja nur noch das WWW und die Emails und denken, das wäre schon das ganze Internet... die haben noch nie was von FTP, Gopher oder IRC gehört...

Jemand schrieb am 24.1. 1999 um 22:47:37 Uhr zu

Internet

Bewertung: 4 Punkt(e)

Ohne Maus kein Internet!
Ich denke, das Internet wird deshalb überschätzt, weil sich noch niemand tiefere Gedanken zum Vorgang des Mausklicks gemacht hat. Die Faszination des Mausklicks liegt in den tiefen unserer Psyche. Von graphischen Benutzeroberflächen konditioniert, strebt der Netzmensch nach Klicks, die ihm die einzige Belohnung verschaffen, die er sich wünscht: Bunte Bilder.
Deshalb ist das Internet kein Kommunikationsmittel (das wäre viel zu schön, um wahr zu sein), sondern ein riesiger Spielplatz, um unseren Klickrieb zu befriedigen.Lest mehr Freud!

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Der Assoziations-Blaster ist ein Projekt vom Assoziations-Blaster-Team (Alvar C.H. Freude und Dragan Espenschied) | 0,1318 Sek.