Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 464, davon 440 (94,83%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 135 positiv bewertete (29,09%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 12.1. 1999 um 02:19:12 Uhr schrieb
Alvar über Internet
Der neuste Text am 28.5. 2019 um 02:16:42 Uhr schrieb
Tim über Internet
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 191)

am 9.2. 2005 um 16:15:15 Uhr schrieb
bonginsoncruisehoes über Internet

am 20.9. 2003 um 02:15:32 Uhr schrieb
Angerona Jawlensky über Internet

am 12.7. 2003 um 13:33:59 Uhr schrieb
laut paragrahengesetz e256 über Internet

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Internet«

Alvar schrieb am 12.1. 1999 um 02:19:12 Uhr zu

Internet

Bewertung: 17 Punkt(e)

Das Internet wird ja immer noch leider sehr oft überschätzt. Denn es ist ein Unterschied, ob man etwas machen *kann* oder ob man auch etwas wirklich macht! Ich denke, aufs Internet treffen viele Sachen zu, die auch Bertolt Brecht schon in seiner »Radiotheorie« in den zwanziger Jahren erwähnt hat. Die Möglichkeiten alleine machen kein gutes Medium, man muß auch etwas daraus machen.

Anina schrieb am 25.1. 1999 um 19:27:36 Uhr zu

Internet

Bewertung: 6 Punkt(e)

Das Internet ist schon toll: irgendwie völlig undurchschaubar und dann doch wieder sehr vorhersehbar...
Zum Beispiel Privathomepages: 90% nach dem Motto »Wer ich bin«, »Meine Hobbys«, »meine Links« gestrickt. Hochinteressant. Das Gemeine daran ist: natürlich hätte ich auch gern eine Homepage. Nur fällt mir eben auch nix besseres ein...
Schließlich kann sich nicht jeder einen Assotiations-Blaster auf die Seiten hängen. Obwohl das natürlich eine interessante Vorstellung wäre: man könnte sich dann von einer Homepage auf die nächste assoziieren... Wär das nicht ne Idee für das nächste Projekt?
Jedenfalls: die ganze Welt ist kleiner geworden. Bloß blöd, wenn ich meine Chat-Freunde gern mal im richtigen Leben kennenlernen würde und sie alle ein bißchen weit weg wohnen.
Überhaupt: Chatten ist das Coolste im Internet!

Internetsüchtig schrieb am 22.9. 2002 um 19:51:56 Uhr zu

Internet

Bewertung: 2 Punkt(e)

...es Dich wundert, daß man auch im Wasser Surfen kann.

...Du bei www.donnerwetter.de nachschaust, anstatt aus dem Fenster.

...Du den Modemlautsprecher nach dem Connect extra eingeschaltet läßt, weil Du findest, daß sich das wie eine steife Meerespriese anhört - genau die richtige Beschallung, um im Netz zu surfen.

...Du Dich im WWW so gut auskennst, daß Du Suchmaschinen überflüssig findest.

...sich in Deine Brille eine Web-Seite eingebrannt hat.

...der Anwalt Deiner Frau die Scheidungspapiere per E-Mail schickt.

...Deine Freundin Sex will, und Du Ihr erklärst, in welchem Chatraum sie Dich findet.

...Dein Hund eine eigene Homepage hat.

...Deine Katze eifersüchtig ist, weil Dein Hamster die schönere Seite hat.

...Du nachts im HTML-Format träumst.

...Du dem Taxifahrer als Adresse http://87700.memmingen.de/kramerstr/116.html nennst.
Du nur noch ein Viertelstündchen online bleiben willst und das jede Stunde wieder versprichst.

Du dir wegen der zweiten Telefonleitung ISDN zum Surfen anschaffst.

Du prompt jede E-Mail beantwortest, aber keine Briefpost mehr.

Du als Anschrift nur noch Deine E-Mail-Adresse angibst.

Du dir selbst eine E-Mail schickst, um Dich an Dinge zu erinnern.

Du online zu sein besser findest als Sex und Dir sogar einen Spiegel über den PC hängst.

Du Freunden von einer heißen Verabredung erzählen, aber verschweigst, daß sie in einem Chatraum stattfindet.

Du Dir einen Laptop kaufst, um auch auf dem Klo surfen zu können.

Du den Installateur fragst, wie teuer es ist, Deinen Schreibtischstuhl durch eine Kloschüssel zu ersetzen.

Du Nächte damit verbringst, den Zähler auf Deiner Homepage über die 2000 zu bringen.

Dein Lebenspartner die Tastatur Deines Computers im Ofen einschmilzt.

Du die Scheidung verlierst, weil weder ein Anwalt noch das Gericht bereit waren, die Sache online zu regeln.

Du Deiner Frau alles überläßt, wenn sie Dir nur Deinen Computer nicht wegnimmt.

Dein Computer mehr als Dein Auto kostet.

Du Dich an kalten Kaffee gewöhnst.

Du Dich wunderst, daß sich die Kaffeetasse nicht dreht, während sie dampft.

Du Dich rühmst, daß keiner schneller doppelklickt als Du.

Du für Deinen Lieblings-IRC-Channel eine eigene Homepage erstellst.

Du draußen den Helligkeitsregler für die Sonne suchst.

Du die Homepage Deiner Freundin küßt.

Du bemerkst, daß es im Haus so verdammt ruhig ist und Du keine Ahnung hast, wo schon wieder die Kinder stecken könnten.

Du eine Viertelstunde brauchst, um Dich durch Deine Bookmarks zu scrollen.

Du Dich mit den Freunden, die um die Ecke wohnen, im Chatroom triffst.

Du angestrengt überlegst, was Du noch alles im Internet suchen könntest.

Du Dich weigerst, an einem Ort Urlaub zu machen, andem es keinen Strom und kein Telefon gibt.

Du trotzdem diesen Urlaub antrittst, Dir aber vorher Laptop, Handy und ein PCMCIA-Modem zulegst.

Du die Hälfte der Flugreise mit Deinem Laptop auf dem Schoß und Deinem Kind im Gepäckfach verbringst.

Du Stunden brauchst, um all Deine E-Mail-Adressen abzufragen.

Du depressiv wirst, wenn Du schon nach zwei Stunden mit Deinen E-Mails fertig bist.

Du Deine Mails abfragst und mitgeteilt bekommst »no new messages«, und es daraufhin noch einmal probierst.

Du alle Links in Yahoo schon kennst und jetzt halb durch Altavista durch bist.

Du Deine Freunde darüber täuschst, wie lange Du gestern online warst.

Du beim Briefschreiben nach jedem Punkt ein com einfügst.com

Du das Gefühl hast, jemand getötet zu haben, wenn Du Dein Modem ausschaltest.

Du Deinen Lebenspartner Fremden gegenüber als Serviceprovider vorstellst.

Du Dich darüber wunderst, wie Dein Provider 200 Freistunden im Monat als »unbegrenzten Zugang« anzupreisen.

Dich an anderen Menschen nur die E-Mail-Adresse interessiert.

Du selbst eine Woche nach Deinem Tod noch einen OP auf Deinem Lieblings-IRC-Channel hast.

Du Deinen Namen nur noch mit maxman at uni Punkt de angibst.

Du aus Deinem Zimmer kommst und feststellst, daß Deine Eltern ausgezogen sind, Du aber keine Ahnung hast, wann das passiert sein könnte.
es zu stinken anfängt, weil Dein Haustier verhungert ist.

alle Deine Freunde ein at im Namen tragen.

Deine einzigen Tagträume von immer schnelleren Standleitungen handelt.

Deine Freunde alle Hayes-kompatibel sind.

Du Deine Mutter nicht mehr erreichst, weil die kein Modem hat.

Deine Telefonrechnung in Umzugskartons geliefert wird.

Du den Hochzeitstag nie mehr vergißt, weil Deine Frau Dich rechtzeitig darüber informiert.

Du Dir keinen Kalender mehr zulegst, weil Du das Datum immer per Newsletter erhälst.

Deine Kinder Eudora, Homer und Dotcom heißen.

Du im Internet aus Versehen für Politiker aus fremden Ländern stimmst.

Dein Lebenspartner verlangt, daß der Computer nicht mehr mit ins Bett kommt.

Du dir folgendem Spruch tätowieren läßt: »Diesen Körper betrachten Sie am besten mit Netscape 4.5

Altavista bei Dir anfragt, was noch in Ihrer Suchmaschine fehlt.

Deine letzte Freundin nur ein JPEG war.
Du Deinen Kopf zur Seite beugst, um zu lächeln.

Du Deine Hausaufgaben nur noch in HTML erledigst und Deinem Lehrer lediglich die URL mitteilst.

Du nie das Besetztzeichen Deines Serviceproviders hörst, weil Du sowieso immer online bist.

Du Dich abends an den Computer setzt und Dich wunderst, daß kurz darauf Deine Kinder zur Schule müssen.

Dein Partner sich über mangelnde Kommunikation mit dir beschwert, und Du einen zweiten Computer mit Modem kaufst, damit Ihr miteinander chatten könnt.

Du Dein Alter in Form von »3.x« angibst.

Du diese Adresse mit Netscape ausprobierst.

Du ein IRC-Treffen für Deinen Lieblings-Channel organisierst, bei dem dann jeder vor einem Computer sitzen kann, damit Ihr EUch auch unterhalten könnt.

Du Dich beim Zeitungslesen über den schnellen Seitenaufbau freust.

sich in die Briefpost Emoticons einschleichen.

Du Deinen Anwalt bittest, die Netiquette zu lesen.

Du einer neuen Bekanntschaft Deine E-Mail-Adresse auf den Bierdeckel schreibst.

Du Deine Freundin im Usenet kennengelernt hast.

Du das Geschlecht Deiner drei besten Freunde nicht kennst, weil sie neutrale Nicknamen haben und Du sie mit solchen Fragen nicht belästigen wolltest.

Du allen von Deinem tollen Auto erzählst, aber schon länger als 5 Monate nicht mehr damit gefahren bist.
Du die Telefonleitung von den WG-Mitbewohnern zusätzlich in Beschlag nimmst und selbst deren Freunde wissen, daß sie unter dieser Nummer niemanden mehr erreichen können.

Du beim Warten an der Supermarktkasse über dien langsamen Datendursatz beschwerst und andere darauf hinweist, daß sie aus Gründen der Bandbreite ihren Einkauf auf das Nötigste beschränken sollen.

Du über Leute mit 28.8-Modems lachst.

Du anfängst, von Dir als »/me« zu reden.

Du mehr als 5 Mahlzeiten in einer Woche verpaßt, weil Du noch die neueste Software downloaden mußt.

am Frühstückstisch von Dir erst ein »ftp.brotkorb« kommt, wenn Deine Freundin »Server ready« ruft.

Du am Telefon zu einem Freund »LOL« sagst.

Du nicht wer weißt, welches Jahr gerade ist.

Du Deinen Hausarzt bittest, Dir ein weiteres Gigabyte RAM im Hirn zu implantieren.

Du Deinen Coputer ein- und Deine Frau ausschaltest.

Du bei der Planung des eigenen Hauses den Briefkasten vergißt.

Du den Kellner fragst, ob er Dir ein Bier posten könne.

Du ständig den Kopf um 90° zur Seite kippst um festzustellen, ob jemand eine witzige Bemerkung gemacht hat.

Du nachts um 3 Uhr aufwachst, um auf die Toilette zu gehen, und auf dem Rückweg noch schnell nachschaust, ob Du neue Mails bekommen hast.

Du anfängst, in Wartezimmern nach interessanten HTML-Adressen Ausschau zu halten.

Deine Freunde Dir keine E-Mails mehr schicken, sondern sich gleich auf Deinen IRC-Channel einloggen.

Du Dir einen »Captain Kirk«-Stuhl besorgst, der schon Tastatur und Maus integriert hat.

Du Dich entschließt, wegen dem kostenlosen Internet-Zugang ein oder zwei weitere Jahre zu studieren.

sich die Telekom bei Dir für das von Dir finanzierte Betriebsfest bedankt.

Du auf einer Bergstraße mit dem Auto durch die Leitplanke donnerst und in den Abgrund fällst, und dann instinktiv auf den »BACK«-Button klicken willst.

Dir folgendes passiert: Deine Festplatte gibt den Geist auf, Du konntest dich schon für 2 Stunden nicht mehr einloggen. Du kriegst Schweißausbrüche. Schließlich nimmst du den Telefonhörer und wählst von Hand die Nummer deines Providers. Du summst wie ein Modem und versuchst einen Carrier aufzubauen; und ... HAST DABEI ERFOLG!

Du all diese Gründe in der Hoffnung gelesen hast, daß etwas darunter sei, was nicht auf Dich zutrifft.

Bettina Beispiel schrieb am 23.3. 2001 um 20:37:50 Uhr zu

Internet

Bewertung: 1 Punkt(e)

Die RWE Powerline GmbH zeigt auf der diesjährigen
CeBIT ihr neues Produkte für den Internetzugang:
RWE PowerNet. Der High Speed Internet-Zugang
über die Steckdose ermöglicht
Datenübertragungsraten bis zu zwei Megabit pro
Sekunde. Bei RWE PowerNet zahlt der Nutzer nicht
nach Zeit, die er online ist, sondern nach
Datenmenge, die übertragen wird. Der Anbieter hat
Tarife für unterschiedliche Nutzergruppen: Das
Basispaket kostet 49 DM. Darin enthalten ist ein
Transfervolumen von 250 Megabyte.

Wer größere Datenmengen übertragen will, kann das
Produkt »RWE PowerNet 1000« mit 1 Gigabyte
Freivolumen für DM 69 buchen. Weitere Angebote
sind »RWE PowerNet 2000« mit 2 Gigabyte
Freivolumen für DM 99 sowie »RWE PowerNet 10000«
für kleinere Unternehmen, mit einem Freivolumen von
10 Gigabyte für DM 249. Die Preise für das Modem
liegen zwischen DM 199 und DM 349. PowerNet soll
im Sommer diesen Jahres verfügbar sein.

Lizenzen für den Vertrieb des neuen Produktes hat
die RWE Powerline GmbH derzeit in Hessen, Köln,
Düsseldorf, Hamburg und Berlin. Lieferant für die
notwendige Technik wird das Schweizer Unternehmen
Ascom sein.

infodesk@usa.com schrieb am 3.2. 2001 um 04:40:00 Uhr zu

Internet

Bewertung: 2 Punkt(e)

das internet wurde nicht vom kommerz erfunden.

der kommerz hat das internet nicht gross gemacht.

und trotzdem bestimmt der kommerz darueber, wer wann was machen darf im internet.

selbst icann.org macht sich zur nutte des kommerz und gibt ihm all das, was der kleine mann nie mehr bekommen wird... mitbestimmung.

ich hasse den kommerz. niemand hat ihn eingeladen, und jetzt vergreift er sich an unseren geistigen kindern.

ein wunder, dass der assoziationsblaster keine abmahnung von gravenreuth bekommen hat, weil hier der begriff explorer rumgeschwirrt ist.

mesi schrieb am 2.10. 2009 um 17:29:15 Uhr zu

Internet

Bewertung: 2 Punkt(e)

Mich würde am Internet interessieren, ob der Mann, den ich nicht namentlich nenne aber leidenschaftlich verehre, fast schon vergöttere(ewig sei dein Name gepriesen, oh Herrlicher, den man nur den sagenumwobenen Pharaonen ebenbürtig bezeichnen kann..)das Internet auch oft so mies findet wie ich, wenn er seinen Namen nachgoogelt, mag er ja findenJa, kann durchaus sein, daß meine Stammfamilie zurückgeht bis zur Geliebten Heinrich VIII, sie gebar ihm auch ein Kind, welches aber leider nicht König, nur Bastard eben sein durfte (die Geliebte heiratete einen Mann, der den ungefähr gleichen Familiennamen wie der große britische Schauspieler trug und alle Ahnen waren danach auch berühmte Leute, berühmt und durchaus vermögend.. Und wieviele große lebende britische männliche Schauspieler gibt es heutzutage, die in «der Herzogin», den Herzog spielten? Seine sanfte Ausstrahlung zum Schluß des Filmes macht die Aussage zunichte, daß der Herzog unsensibel sein sollte, nein, der Herzog wurde sicher so dargestellt, wie man ihn sich vielleicht nicht vorstellen kann: zu sensibel, mit einem sehr verschleierten Blick, als er wieder wußteSie wird mich nicht so lieben wie den anderen.." Hochgeehrter: du solltest auch keinen wieder Leidenden spielen - irgendein Trottel schrieb mal was von magenkrank und ähnlich -: hier in diesen wenigen Momenten war F. zu sehr den Gefühlen verfallen. Nur im Internet kann man darüber spekulieren, wieviel an Leidenschaft er zu geben bereit wäre, von der andere Sterbliche nur zu träumen wagen. O,glückliche Frau, die jetzt evtl.mit ihm zusammen wäre: halte ihn fest bis ans Ende deiner Tage und dann wäre es nicht menschlich, ihr dieses Wunder von Mann nicht zu gönnen..

Dragan schrieb am 12.1. 1999 um 03:34:30 Uhr zu

Internet

Bewertung: 2 Punkt(e)

Surfen surfen durch die Welt
Mit Multimedia
Surfen surfen Tag und Nacht
Auf der Datenautobahn

Komm heute Nacht ins Internet
Ich warte schon auf Dich
Komm sei ein User, geh onlihine
Im E-Mail triffst Du mich

Surfen surfen durch die Welt
Mit Multimedia
Surfen surfen Tag und Nacht
Auf der Datenautobahn

Und fehln Dir ein paar Megabytes
Du findest sie bei mir
Ob Interface ob Cyberspace
Ich teile gern mit Dir

(Leider flogen die Eurocats mit diesem grandiosen Lied vor einigen Jahren schon in einer deutschen Grand-Prix-Vorentscheidung raus. Heute singt jeder sowas, und niemand erinnert sich an das Pionierlied »Surfen Multimedia« von den Eurocats.)

Flo schrieb am 17.8. 2003 um 13:46:01 Uhr zu

Internet

Bewertung: 1 Punkt(e)

Internetsüchtig - 8 Wege zur Besserung!
Du willst das Internet verlassen ?
Dann führe nun bitte sorgfältig folgende Schritte durch:

1. Schließe alle offenen Seiten und beende Dein Internetprogramm!
2. Fahre das Betriebssystem Deines Rechners ordnungsgemäß herunter!
3. Schalte Deinen Computer, Monitor, Drucker und das Modem aus!
4. Nimm in mehreren Stufen Kontakt mit deiner Außenwelt auf!

Stufe 1 - Öffne ein Fenster und atme die frische Luft. Achtung, der Kontrast und die Helligkeit lassen sich nicht einstellen, auch auf die Lautstärke kannst Du keinen Einfluss nehmen ! Nimm alles so wie es ist. Die Geräusche sind keine Simulation, sondern alles ist live!

Stufe 2 - Gehe einige Schritte durch das Zimmer. Was sich unter Dir bewegt, sind nur Deine Beine; keine Angst, bisher läuft alles normal!

Stufe 3 - Schaue Dich um, ob noch jemand in Deiner Nähe ist, der sich bewegt.
Gehe auf ihn zu und sprich ihn einfach an, eine Tastatur ist hierfür nicht erforderlich! Antwortet Dein Gesprächspartner? Wenn ja, dann sei jetzt bitte äußerst vorsichtig, das ist kein Forum und auch kein Chatroom. Überlege vorher genau was Du sagst. Beleidigungen können jetzt für Dich zu körperlichen Schäden führen !

Stufe 4 - Versuche, Nahrung zu Dir zu nehmen, dazu öffne bitte alle Schranktüren.
Sollte in einem Schrank ein Licht angehen, dann hast Du den Kühlschrank gefunden. Schau hinein, ist etwas Essbares vorhanden? Bevor Du etwas verzehrst, achte bitte auf das Verfallsdatum des Produktes.

Stufe 5 - Verlassen des Hauses, um den Schrank mit dem Licht zu füllen!
Achtung, wenn Dir alles fremd vorkommt, bitte jemanden Dich zum Lebensmittelgeschäft zu begleiten! Schau Dich um, die Autos sind alle echt. Überquere die Straße erst, wenn diese wirklich frei ist. So unwahrscheinlich es klingt, hier und jetzt habst Du nur ein Leben. Ein Neustart des Spieles ist nicht möglich und Du wirst auch keinen Krämer finden, der Dir Heiltränke verkauft!

Stufe 6 - Sollten Dir auf dem Rückweg kleine Kinder entgegen laufen und immer wiederPapa, Papa!\« oderMama, Mama!\« rufen, kann es sich nur um Deine eigenen Kinder handeln. Tja, die kleinen Racker hast Du wirklich nicht mehr so groß in Erinnerung, aber macht nichts, wenn Dir erstmal die Namen wieder eingefallen sind, dann wirst Du Dich schnell wieder an sie gewöhnen.

Stufe 7 - Wieder zu Hause angekommen, setz Dich mal gemütlich in einen Sessel, aber nicht unbedingt in den Sessel vor Deinem Computer!!! Klasse, bald hast Du es geschafft. Nun lies mal einige Seiten in einem Buch. Bücher sind die dicken schweren Dinger, die man aufklappen kann, manche haben sogar schöne bunte Bilder. Na merkst Du, wie es beim Lesen oben in Deiner Birne arbeitet? Das sind die Gedanken, die Du Dir beim Lesen machst. Es nützt allerdings nichts, wenn Du mit dem Finger auf die Seite klickst, wenn Du alles gelesen habst - Multimedia war gestern, nun wird von Hand umgeblättert.

Stufe 8 - Mehr als zehn Seiten solltest Du am Anfang nicht lesen!
Lege das Buch wieder weg, aber nicht zu weit. Nun rufe mal nach Deinem Partner, das ist die Person die sich kopfschüttelnd in eine Ecke drückt. Versichere ihm/ihr, dass alles normal ist und Du Dich einfach nur ändern willst. In den ersten Tagen wird das noch niemand glauben, aber halte durch. Verkaufe morgen sofort Dein Modem und schaff Dir vielleicht ein Aquarium an, es funktioniert so ähnlich wie ein Bildschirmschoner, aber es ist das erste Anzeichen von Besserung.

Bravo, Du hast es geschafft!!!

Herzlich Willkommen im realen Leben!!!

MaxOtto schrieb am 31.7. 2001 um 21:59:51 Uhr zu

Internet

Bewertung: 2 Punkt(e)

Mitte der siebziger Jahre trug sich an westdeutschen
Schulen eine technische Revolution zu. Sie nannte sich
»Sprachlabor«. Nicht jede Schule bekam eines, aber aufgrund
landesväterlicher oder privater Großzügigkeit gehörte meine
Schule zu den in diesem Einzelfall privilegierten. Es handelte
sich um einen Raum, in welchem jeder Schülerplatz mit einem
Kopfhörer, einem Mikrophon und zwei oder drei Knöpfen zum
darauf Herumdrücken ausgestattet war. Der Lehrerplatz hatte
noch einige Knöpfe mehr. Alle waren sehr neugierig. Es ging die
Kunde, mit dem Sprachlabor würde man irgendwie »automatisch«
oder sogar »unterbewußt« lernen, und man war überzeugt, daß der
Lehrer Aussprachefehler viel besser höre und so auch besser
korrigieren könne, wenn ihm die Schüler per Kopfhörer direkt
ins Ohr quaken.
Leider war die Lehrerin im Kopfhörer zu leise. Es gab
einen Lautstärkeregler, aber wenn man ihn drehte, machte es nur
»brtzl«. Die Lehrerin sprach daher so laut, daß die Schüler sie
nicht wegen, sondern trotz der dicken, drückenden und die Ohren
heiß machenden Kopfhörer vernehmen konnten. Außerdem war das
Sprachlabor falsch verkabelt. Die Lehrerin hatte in ihrem
Kopfhörer die Stimmen wahlweise sämtlicher Schüler auf einmal
oder von keinem. Wir waren nur ein einziges Mal im Sprachlabor.
Ingenieure aus einer weit entfernten Stadt reisten herbei,
deren Know-nicht-how die Mängel aber nicht dauerhaft
beseitigte. Nach wenigen Monaten wurde das Sprachlabor
geschlossen und diente fortan als Abstellkammer für
unvollständige Skelette, nicht mehr leuchtende Leuchtglobusse
und revanchistische, weil den Ostverträgen nicht Rechnung
tragende Deutschlandkarten. Gelegentlich, bei Raummangel,
wurden noch Erdkunde oder Deutschstunden im Sprachlabor
abgehalten. In diesen Stunden zerrten die Schüler an den
heraushängenden Kabeln, flochten sie zu Brezeln und pulten die
Knöpfe aus den Pulten. Die Lehrer konnten das nicht sehen.

Ich hatte das Sprachlabor längst vergessen. Neuerdings
denke ich wieder daran, wenn ich in den Medien höre, wie
Politiker und Laien-Zukunftspäpste fordern, daß in den Schulen
für jeden Schüler ein Internetzugang bereitzustehen habe. Wenn
dies nicht im Handumdrehen geschehe, dann habe Deutschland
binnen kurzem international abgekackt. Es werde von der
Landkarte der relevanten und visionären Nationen binnen
Jahrzehntfrist getilgt werden. Bundeskanzler Schröder und all
die vielen, vielen, vielen anderen Menschen, all diese
unendlich vielen anderen Menschen, die genauso sind wie
Bundeskanzler Schröder, vertreten die Ansicht, daß der Umgang
mit dem Internet eine Kulturtechnik sei, genauso wichtig wie
Lesen und Schreiben.

Das Internet ist eine sehr praktische Angelegenheit.
Diejenigen, die es beruflich nutzen, zur wissenschaftlichen
Arbeit oder für Recherchen, werden kaum mehr darauf verzichten
wollen. Ob man es, abgesehen vom Buchen von Flügen, auch privat
sinnvoll nutzen kann, weiß ich nicht, doch der Respekt vor
denjenigen, die ihre Freizeit in ödem Smalltalk mit wildfremden
Leuten versickern lassen, verbietet es mir zu bezweifeln, daß
es irgendwo einen intelligenten Chat Room gibt. Insgesamt ruht
auf dem Internet so mancher Segen. Muß man deswegen aber
Klassenzimmer in Großraumbüros verwandeln, wie es die Leute
wünschen, die meinen, daß die »Schulen ans Netz« müssen? Der
Verdacht liegt nahe, daß diejenigen, die das aufgeblasene Wort
von der alles verändernden »Kulturtechnik« im Munde führen, das
Internet selbst nie aufgesucht haben und es daher für eine
geheimnisvolle und komplizierte Welt halten.

In Wahrheit ist das Internet ein zwar großes, aber
schlichtes Reich. Ein bißchen wie Rußland. Wer jemanden hat,
der ihm gelegentlich einen Tip gibt und ihm ab und zu über die
Schulter schaut - aber bitte nicht ständig über die Schulter
schauen, das nervt, der wird sich bei ausreichendem Interesse
spätestens nach 14 Tagen recht wendig in diesem Reich bewegen.
Die Schwierigkeit, ins Internet einzusteigen, liegt irgendwo
zwischen dem Binden eines Windsorknotens und dem Erlernen von
Standardtänzen. Ein noch besserer Vergleich ist das Autofahren.
Das kann man auch nicht von Natur aus, aber in kurzer Zeit
lernt es fast ein jeder - Menschen mit geringer Intelligenz
interessanterweise manchmal leichter als geistig höherbegabte,
was man auch einfach begründen könnte, würde man Zeit und Lust
dazu und Platz dafür haben. Auf jeden Fall ist das Autofahren
eine wichtige Sache. Für viele Jobs ist ein Führer schein
genauso Grundvoraussetzung wie für andere EDV-Kenntnisse. Würde
man aber deshalb das Steuern eines PKWs als eine essentielle
Kulturtechnik bezeichnen und die Schulen damit beauftragen,
diese Technik zu vermitteln? Würde man nicht. Autofahren,
Krawatten binden und Internet sollen die Menschen bitte in
ihrer Freizeit erlernen. Für die Vermittlung von
Grundkenntnissen in diesen Bereichen sind die
allgemeinbildenden Schulen zu schade, zur Förderung von
herausragenden Talenten sind sie dagegen ungeeignet. Da gilt
es, andere Institute zu beauftragen bzw. erst einmal zu
gründen.

Gibt es eigentlich jenseits von mir zusätzliche Menschen,
die den Begriff »im Internet surfen« als einen lächerlichen
Terminus von vor zehn Jahren empfinden? Der fast schon so
obsolet klingt wie »Datenautobahn« oder »globales Dorf«? Und
was machen eigentlich der »Cyber-Sex« und der »Datenhandschuh«?
Ich sag immer »Internet gucken«. Das klingt so schön arglos, so
schön passiv. Einmal habe ich auch »im Internet Schnorcheln«
gesagt, aber diejenigen, die dabei waren, als ich das sagte,
die fanden das nicht gut. Das würde so »gewollt witzig«
klingen. Der Ausdruck »Internet gucken« stieß hingegen auf eine
wohlwollende Jury-Bewertung. Vermutlich weil er »unfreiwillig
komisch« klingt. Die Komik selber, das vermute ich mit
Rücksicht auf meine Lebenserfahrung, wird in ihrer Qualität
nicht davon beeinflußt, ob sie gewollt oder unfreiwillig ist.
Ich erwähne dies, um das Vertrauen in Redewendungen zu
erschüttern, wobei ich mir gewiß weder anmaßend noch skurril
vorkomme. Sollte ich mich in meinem Urteil irren, vermute ich
halt alternativ, daß sich die Komik am wohlsten fühlt, wenn der
Kenner sie als »gewollt unfreiwillig komisch klingend«
analysieren kann.

Die Schule sei dazu da, Jugendliche zur Beschäftigung mit
Inhalten anzuhalten, denen sie sich zu Hause aus freien Stücken
nicht zuwenden würden. Sie sei der Ort, wo man ihnen mit
möglichst charmanter Autorität und ohne Schnarrstimme Wissen
und Grundwerte unterjubelt. Sie sei eine gutherzige Zwingburg
voll trotz manch kleiner Quälerei noch immer freiwillig
leuchtender Augen. Man muß die Kinder triezen und anstacheln,
damit sie selbständig denken, und zwar dermaßen selbständig,
daß sie in der Aktion »Schulen ans Netz« die bloße
Wirtschaftsförderung erkennen. Die Schüler sollten zu Kanzler
Schröder laufen, ihm erklären, daß die Computer in fünf Jahren
alle veraltet und kaputt sein werden, daß sie im Unterricht nur
noch an den heraushängenden Drähten ziehen und daraus Brezeln
flechten würden und daß in fünf Jahren ein neuer Kanzler an die
Macht komme, welcher die Computer nicht ersetzen werde, weil er
für die Internet-Ehrfurcht seines Vorgängers keine
Verantwortung empfinde.

Sollte nun der Internet-Unterricht eingerührt werden,
wird das zu Lasten klassischer Bildungsinhalte gehen. »Na
gottseidank«, wird mancher Narr nun sagen. Ich hätte in meiner
Schulzeit gern auf den Physik-Unterricht verzichtet, aber nur,
weil ich den Lehrer nicht mochte. Er hatte eine Schnarrstimme.
Hätte er die nicht gehabt und gelegentlich, wie meine
Chemielehrerin, eine Bluse mit Mohrrübenmuster getragen, wäre
ich an Physik genauso interessiert gewesen wie an Chemie. Es
lag bei mir immer 100%ig an der Lehrkraft. Die Fächer für sich
waren alle wichtig und richtig. Es gab nichts, was man dem
Internet hätte opfern sollen.

Am überzeugendsten waren immer die Lehrer, die in der
Kulturtechnik Nr. 1, dem Sprechen, gut bewandert waren.
Diejenigen, die flüssig sprachen und keine Sprachmarotten
hatten, die die Schüler bekicherten, statt sich am Lehrstoff zu
weiden. Leider sprachen die meisten Lehrer häßlich. Es nimmt
nicht wunder, daß der mündliche Ausdruck der Schüler im argen
hegt, wenn schon die Lehrer nur grunzen und sabbern. Man ist
heute von schlechter Sprache umzingelt. Neulich erschrak ich
fast zu Tode, als ich unerwarteterweise gute Sprache hörte. Vor
einigen Monaten sah ich den Film »The Million Dollar Hotel« von
Wim Wenders. Ich war am Wegdämmern, denn es war schon zehn
Minuten nach Beginn des Films. Da schreckte ich hoch. Die
Hauptdarstellerin hatte die Formulierung »etwas ergibt Sinn«
gebraucht. Ich dachte: »Wow, Wahnsinn. Wann preist mal endlich
einer die fantastische deutsche Synchronarbeit?« Man hört im
wirklichen Leben ja fast nur noch den primitiven Anglizismus
»etwas macht Sinn«, so daß es einen richtig umhaut, wenn man
mal wieder mit dem korrekten Ausdruck konfrontiert wird. Man
muß heute in synchronisierte Filme gehen, um wenigstens für
anderthalb Stunden dem allgemeinen Verwahrlosungssound zu
entkommen. Kanzler Schröder und all die erschreckend vielen, um
nicht zu sagen: abstoßend vielen Menschen, die auch so sind wie
der, sagen natürlich auch: »macht Sinn«.

Gewiß, gewiß: Was sich einbürgert, wird irgendwann als
korrekt gelten. So entwickelt sich Sprache. Ich weiß dies, so
wahr mir Gott helfe und so sehr ich hier sitze. Bin ja
Knowledgeworker von Hause aus. Doch es war schade um das »Sinn
ergeben«. Das Wort »machen« kommt schon häufig genug vor in
unserer Sprache. Liebe machen, die Wäsche machen, Essen machen,
sauber machen, Abwasch machen, Frau Heinrich machen - »Ich mach
mal Frau Heinrich«, sagt die Friseurin zu ihrer Kollegin, wenn
sie ihr mitteilen möchte, daß sie nun der Kundin Heinrich die
Haare zu machen sich anschickt - Betten machen, Feuer machen,
Internet machen - nein, Internet machen wir noch nicht. Wir
gucken Internet. Weil es Sinn ergibt. Für viele zumindest.

Was gibt es denn noch außer Sprechen? Es gibt noch das
Schreiben. Damit sieht es aber nicht gut aus. Kaum einer in
Deutschland, der unter 60 ist, hat eine auch nur mit Toleranz
akzeptable Handschrift. Das allgegenwärtige Geschmiere ist
gräßlich. Es ist ein deutscher Mangel. In den USA z. B. haben
wesentlich mehr junge Leute leserliche, manchmal sogar schöne
Handschriften. Ich bitte alle Menschen, sich ein Blatt Papier
zur Hand zu nehmen und mit der Hand die Wörter »Schulen nicht
ans Netz« darauf zu schreiben und während des Schreibens die
schreibende Hand zu beobachten und gleichzeitig zu denken: »Ich
beobachte soeben eine klassische Kulturtechnik am Abnippein.«
Vielleicht könnte man die klassischen Kulturtechniken etwas
auffrischen, bevor man die Schulen mit schnellebigen Kästen
vollstellt? Wer eine gute Allgemeinbildung hat, sich auch in
Fremdsprachen gut ausdrücken kann, der wird mit dem Internet
keine Schwierigkeiten haben. Wer nichts weiß und schlecht
spricht, wird kaum in die Verlegenheit kommen, im Berufsleben
seine Internet-Kenntnisse unter Beweis zu stellen.

Lysander Zoukani schrieb am 24.11. 2003 um 19:15:40 Uhr zu

Internet

Bewertung: 3 Punkt(e)

Wozu eigentlich? Nun, ich kann mir ein Paar
Handschuhe dadurch bestellen. Per Post wäre das
umständlicher und kostspieliger. Dennoch: es ist
eine unerwartet große Freude, ab und an einen
Brief zu versenden.

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Leichengut
Erstellt am 12.6. 2006 um 11:24:05 Uhr von mcnep, enthält 2 Texte

Ballett
Erstellt am 10.12. 2000 um 20:29:01 Uhr von Bananenhitze, enthält 27 Texte


Der Assoziations-Blaster ist ein Projekt vom Assoziations-Blaster-Team (Alvar C.H. Freude und Dragan Espenschied) | 0,0314 Sek.
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