Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 192, davon 189 (98,44%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 83 positiv bewertete (43,23%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 17.1. 1999 um 18:25:38 Uhr schrieb
Dragan über winter
Der neuste Text am 10.2. 2024 um 12:46:44 Uhr schrieb
Gerhard über winter
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 56)

am 23.3. 2010 um 01:03:21 Uhr schrieb
heini über winter

am 18.6. 2007 um 09:18:31 Uhr schrieb
tullipan über winter

am 18.12. 2023 um 14:37:31 Uhr schrieb
Weihnachtselfe über winter

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Winter«

toxxxique schrieb am 12.8. 2001 um 17:09:41 Uhr zu

winter

Bewertung: 4 Punkt(e)

Es ist ein Wintertag, trübgrau, Nieselregen vor den Scheiben. Man sieht keinen Himmel, nur dieses fade Dickicht aus Wolken, die über der Stadt hängen. Ich würde gerne einfach im Bett liegenbleiben, mich in einen tauben Schlaf einwickeln. Das ist ein guter Tag um zu schlafen, die Bettdecke über den Kopf zu ziehen und sich in die warme Geborgenheit einzuspinnen wie in einen Kokon.

Ich schlafe gerne, ich habe nicht das Gefühl etwas zu verpassen, wenn ich schlafe. Ich kann 18 Stunden am Stück schlafen, wenn ich will. Sich in die watteweiche Umarmung des Schlafs fallen zu lassen, und in einem Traum zu leben, kann soviel angenehmer sein als die Realität. Ich stehe dann aber doch auf. Muß ein paar Dinge erledigen, Briefe zur Post bringen.

Im Bus sitze ich zwei älteren Fraurn gegenüber. Ältere Leute haben ja oft diesen verhärmten Gesichtsausdruck. Unter ihren Mundwinkeln sehe ich diese nach unten gezogenen Falten, diese tiefe Kerben in der Haut, als ob sie in ihrem ganzen Leben noch nie gelacht hätten. Dieses lebenslange Nichtgelachthaben hat sich in ihrem Gesicht festgefressen.

Da steigt ein Mädchen mit Dreadlocks ein, buntes Batikshirt, sieht bißchen verschlafen aus, aber ganz sympathisch. Sofort geht bei den alten Damen das Getuschel los: "Pfui Teufel, hast du der
ihre Haare gesehn, grausig sowas!" Die andere nickt, tuschelt zurück, aber so laut, dass es jeder im Bus hören kann.

Ich muß an der nächsten Station raus, muß an dem
Mädchen mit den Dreadlocks vorbei, lächle dabei, ein bißchen angestrengt vielleicht, aber ich will nicht, dass mir das mit den Kerben im Gesicht auch passiert.

Und sie lächelt zurück.

Der Hutmann schrieb am 8.8. 1999 um 10:48:36 Uhr zu

winter

Bewertung: 5 Punkt(e)

Mein dummes Herz zieht sich zusammen.
Die Luft ist mager, die Beine sind zu Streichölzern geworden. Ich lebe im Mantel, bin nur noch Hülle, umhülltes. Ohne Licht verstopfen langsam meine Poren.

bloodbrother schrieb am 29.7. 1999 um 22:04:44 Uhr zu

winter

Bewertung: 4 Punkt(e)

Ich mag den Winter, die Luft ist klar, keine Blätter an den Bäumen (nicht etwa daß ich Blätter nicht mag), ich hab keinen Heuschnupfen mehr, kann wieder meine blaue Kuscheljacke tragen, Schneebälle werfen, auf dem Eis rutschen und mit Lea Schneemänner bauen.
Es gibt Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt, Mutti macht leckere Plätzchen, Lea summt Weihnachtslieder (manchmal singt sie auch, aber der Text...); soll noch einer sagen Winter wäre nicht schön.

Liamara schrieb am 9.3. 1999 um 21:14:31 Uhr zu

winter

Bewertung: 3 Punkt(e)

Überlistet

Wenn Blätter von den Bäumen stürzen,
die Tage täglich sich verkürzen,
wenn Amsel, Drossel, Fink und Meisen
die Koffer packen und verreisen,
wenn all die Maden, Motten, Mücken,
die wir versäumten zu zerdrücken,
von selber sterben - so glaubt mir:
es steht der Winter vor der Tür!

Ich laß ihn stehn!
Ich spiel ihm einen Possen!
Ich hab die Tür verriegelt
und gut abgeschlossen!
Er kann nicht 'rein!
Ich hab ihn angeschmiert!
Nun steht der Winter vor der Tür ---
und friert!

(Heinz Erhardt)

Höflichkeitsliga schrieb am 4.1. 2002 um 08:20:41 Uhr zu

winter

Bewertung: 3 Punkt(e)

Tja, das, ich muss es so sagen, macht derzeit recht eigentlich wirklich keinen Spaß, die ganze Zeit Schnee und ekelhaft kalt, also ich meine, ich kann mich nicht daran erinnern daß dieses ekelige weiße Zeug jemals so lange am Stück liegengeblieben ist, ein Verbrechen, nein nein, zuviel gesagt wäre das nicht, es macht wirklich keinen Spaß, also ich meine ich bin kein Freund des Hochsommers, aber am angenehmsten ist doch immer noch die Temperatur wo man geradeso mit Jacke rumläuft, das aber auch schon fast zu warm ist. Nein wirklich, echt, also... ha ha, ja nee, es ist außerdem so bescheuert kalt in dieser Wohnung, na, weil es natürlich nur in dem einen von den eineinhalb Zimmern eine Heizung hat, hja sehr schade, und ich weiß nicht woher, ich meine, alle Fenster und Türen sind zu, aber irgendwoher zieht kalte Luft in die Wohnuing, ich konnte kaum schlafen, deshalb stand ich auch um drei Uhr Morgens auf, und sitze seitdem rum, teilweise na<türlich am Computer, teilweise aber hatte ich auch nachgedacht, über dies und das, und weil es so kalt war, konnte ich besonders gut über die Kälte der Menschen nachdenken. Also ich meine, nicht daß wir uns falsch Verstehen, ich bin kein Trinker, aber ich hatte eben den Kasten noch in der Küche stehen, ja, eben den welchen ich eigentlich an Silvester zu einem Bekannten mitbringen wolte, aber der hatte schon genug Bier, und außerdem hatte ich niemand gefunden der mich hinfährt, also musste ich laufen, und das allein wäre recht eigentlich schon ein Grund gewesen ohne das Bier zu dem Bekannten zu gehen, also naja, Nürnberg ist ja eigentlich noch nicht einmal so groß wie Wandsbek, aber weit genug ist das schon, vor allem an Silvester. Wenn ich dann durch die schneeverwehten Straßen gehe, denke ich immer an dies und jenes, aber zumeist bin ich abgelenkt, weil es so kalt ist. Vor mir liefen an dem Abend zwei Typen, die haben sich unterhalten. ich habe gleich gemerkt daß die aus der Unterschicht waren, auch wenn es die offiziell nicht mehr gibt. Die haben sich über Feuerwerk unterhalten, und der eine hatte Plateauschuhe an. Ich hatte mir dann auch überlegt, wenn die sich umdrehen, und mich bescheuert anmachen, weil man weiß ja nie, dann werde ich mich auf jeden Fall über die Plateauschuhe von dem Typen lustig machen, bevor ich mich mit ihnen prügeln muß. Ist aber nicht passiert. irgendwann sind sie abgebogen, und ich musste auf die andere Straßenseite. Ja, der Winter, nein nein, er ist zu kalt dieses Jahr, in einem Eintrag unter DasoffiziellewebtagebuchderGrobianismusliga hatte ich geschrieben daß ich den milden Winter verabscheue, aber daß war natürlich Koketterie, und da sie jetzt wissen wie der Hase läuft, kann ich jetzt ganz ehrlich sein:




Sycorax schrieb am 13.10. 1999 um 23:01:43 Uhr zu

winter

Bewertung: 1 Punkt(e)

Winter - die Geräusche einer Jahreszeit: Das Knistern des gefrorenen Laubs unter meinen Füssen; das Tropfen, wenn die klare Sonne einen Eiszapfen antaut; das Knacken eines Scheits im Kamin.
Winter - die Farben einer Jahreszeit: blendend weiß der Schnee auf den Hügeln, silbrig glitzernd das Eis auf dem Fluß, grau in den Städten.
Winter - Düfte einer Jahreszeit: Der Bratapfel mit Zimt, der im Ofen brutzelt; der Geruch nach Tannenzweige zieht durchs Haus; Vanille und Rum, Koriander und Safran von der Weihnachtsbäckerei; Honigkerzen.
Winter - Hoffnungen einer Jahreszeit: Ruhe finden, das Jahr Revue passieren lassen, Zeit füreinander, Freude auf das Frühjahr.
Ich mag den Winter.

Simone schrieb am 12.2. 2001 um 16:33:28 Uhr zu

winter

Bewertung: 3 Punkt(e)

Der Winter ist mir vor einigen Tagen begegnet und hat mir auf Wiedersehen gesagt. Er sagte, er würde jetzt eine Weile wegbleiben.

Yadgar schrieb am 3.12. 2014 um 16:43:26 Uhr zu

winter

Bewertung: 1 Punkt(e)

Ich hasse ihn! Es ist grau, kalt und nass, es wird hier (51. nördlicher Breitengrad) tagsüber kaum richtig hell, mit Schnee wird alles noch mühseliger und hinderlicher... eine Jahreszeit zum Sterben, nicht zum Leben! Winterromantik, das ist etwas für Kinder - und für saturierte Wohlstandsbürger mit Fußbodenheizung und Four-Wheel-Drive!

Und er hat gerade erst angefangen... die nächsten drei Monate würde ich am liebsten verschlafen... oder gleich übermorgen, wenn ich den Euro-Jackpot geknackt habe ;-) in den nächsten Flieger nach Australien, Neuseeland oder Argentinien steigen und nicht vor Mai zurückkommen!

fliewatüt schrieb am 28.10. 2002 um 00:31:10 Uhr zu

winter

Bewertung: 7 Punkt(e)

der winter ist die schönste jahreszeit. noch schöner aber ist den zwangsvergnügten dabei zuzusehen, wie sie in ihre winterdepression verfallen und wie die untoten durch die gegend laufen. herrlich .....

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