Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 192, davon 189 (98,44%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 83 positiv bewertete (43,23%)
Durchschnittliche Textlänge 310 Zeichen
Durchschnittliche Bewertung 0,458 Punkte, 56 Texte unbewertet.
Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 17.1. 1999 um 18:25:38 Uhr schrieb
Dragan über winter
Der neuste Text am 10.2. 2024 um 12:46:44 Uhr schrieb
Gerhard über winter
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 56)

am 7.3. 2006 um 19:38:20 Uhr schrieb
Egmund über winter

am 18.9. 2002 um 19:07:27 Uhr schrieb
Jawollja über winter

am 25.11. 2004 um 18:06:03 Uhr schrieb
samed über winter

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Winter«

toxxxique schrieb am 12.8. 2001 um 17:09:41 Uhr zu

winter

Bewertung: 4 Punkt(e)

Es ist ein Wintertag, trübgrau, Nieselregen vor den Scheiben. Man sieht keinen Himmel, nur dieses fade Dickicht aus Wolken, die über der Stadt hängen. Ich würde gerne einfach im Bett liegenbleiben, mich in einen tauben Schlaf einwickeln. Das ist ein guter Tag um zu schlafen, die Bettdecke über den Kopf zu ziehen und sich in die warme Geborgenheit einzuspinnen wie in einen Kokon.

Ich schlafe gerne, ich habe nicht das Gefühl etwas zu verpassen, wenn ich schlafe. Ich kann 18 Stunden am Stück schlafen, wenn ich will. Sich in die watteweiche Umarmung des Schlafs fallen zu lassen, und in einem Traum zu leben, kann soviel angenehmer sein als die Realität. Ich stehe dann aber doch auf. Muß ein paar Dinge erledigen, Briefe zur Post bringen.

Im Bus sitze ich zwei älteren Fraurn gegenüber. Ältere Leute haben ja oft diesen verhärmten Gesichtsausdruck. Unter ihren Mundwinkeln sehe ich diese nach unten gezogenen Falten, diese tiefe Kerben in der Haut, als ob sie in ihrem ganzen Leben noch nie gelacht hätten. Dieses lebenslange Nichtgelachthaben hat sich in ihrem Gesicht festgefressen.

Da steigt ein Mädchen mit Dreadlocks ein, buntes Batikshirt, sieht bißchen verschlafen aus, aber ganz sympathisch. Sofort geht bei den alten Damen das Getuschel los: "Pfui Teufel, hast du der
ihre Haare gesehn, grausig sowas!" Die andere nickt, tuschelt zurück, aber so laut, dass es jeder im Bus hören kann.

Ich muß an der nächsten Station raus, muß an dem
Mädchen mit den Dreadlocks vorbei, lächle dabei, ein bißchen angestrengt vielleicht, aber ich will nicht, dass mir das mit den Kerben im Gesicht auch passiert.

Und sie lächelt zurück.

GPhilipp schrieb am 21.10. 2002 um 23:58:01 Uhr zu

winter

Bewertung: 3 Punkt(e)

Ich erinnere mich an sehr hohe Schneewehen auf dem Hof: darunter Höhlengänge bauen - oder habe ich das nur geträumt und weiter gesponnen?
Zehn Jahre später, in den Siebzigern, lag ein hoher, weißer Wall am Straßenrand: Wochenende, Fahrverbot, spazieren gehen.
In den Neunzigern die Winter ohne Eis: es schneite zwar oft, doch blieb der Schnee nicht liegen.

Auf dem Teich in der Nähe liefen wir mit Schlittschuhen und spielten Eishockey. Als Puck diente ein Stück Holz, und die Schläger waren ausgesucht krumme Zweige.
Der Tischlerfreund sägte dem ältesten Bruder den ersten Eishockeyschläger (etwas kurz geraten und dick). Wir Jüngeren schenkten uns zu Weihnachten gegenseitig schwarze Hartgummipucks und leichte, schmale Schläger.
Die Kufen an Lederstiefel fest schrauben (verchromte mit Zacken vorne zum Bremsen, runde oder spitze, abgelaufene). Haltenägel in die Absätze hämmern.

-Lilith- schrieb am 14.9. 2002 um 15:04:26 Uhr zu

winter

Bewertung: 2 Punkt(e)

ich sollte am strand sein,die schuhe neben dem rucksack,das t-shirt fliegt die arme entlang,die geflickte stoffhose um die knöchel,der heiße sand beißt in die füsse,die helle sonne in die augen,und da bist du,schönste,mit tausend herrlichkeiten wirfst du dich an den strand und erreichst meine zehen,die im sand untergehen,kalt bist du und unermüdlich,immer neue ideen hast du,die gischt auf deinen wogen anzuordnen,du umfängst meine kniee,meine scham und nach unendlicher angst und bedenklichem zögern auch den empfindlichen bauch und den hochgereckten hals,in schauervollen kälte,doch dann erkennst du mich und wärmst mich aus deinem abgrund und muscheln küssen meine sohlen und wellen türmen sich mir zu ehren,ich werde schwerelos zwischen weißem himmel und schwarzer tiefe,schwerelos wie der seetang,den meine zehen aufwirbeln,und rückkehrend an land begreife ich erst ganz die wärme des meeres,sand klebt an mir und die göttin der feuchtigkeit mit der schwarzgrünen nässe sich zusammenziehenden kunstfaserstoffes,mein gewicht kehrt zurück mit der sonne und vereinigt sich mit mir,und unstillbar rinnt wasser aus meinem badeanzug auf meine beine,die die helligkeit unermüdlich trocknet und kitzelt,und patsch setze ich meine ganze profunde existenz in den sand und höre auf und verwandle mich in weißes rauschen.Statt dessen zerstampft mein gepanzerter fuss nassen schnee und bemüht sich um halt auf rutschigem pflaster.

bloodbrother schrieb am 29.7. 1999 um 22:04:44 Uhr zu

winter

Bewertung: 4 Punkt(e)

Ich mag den Winter, die Luft ist klar, keine Blätter an den Bäumen (nicht etwa daß ich Blätter nicht mag), ich hab keinen Heuschnupfen mehr, kann wieder meine blaue Kuscheljacke tragen, Schneebälle werfen, auf dem Eis rutschen und mit Lea Schneemänner bauen.
Es gibt Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt, Mutti macht leckere Plätzchen, Lea summt Weihnachtslieder (manchmal singt sie auch, aber der Text...); soll noch einer sagen Winter wäre nicht schön.

wuzi schrieb am 15.11. 1999 um 19:31:26 Uhr zu

winter

Bewertung: 3 Punkt(e)

habt Ihr schon alle Eure warmen Schals, Mützen, Handschuhe, Socken und was man sonst noch benötigt hervorgeholt? Bei uns machen draußen die kleinen Eisbären bereits die ersten Probeläufe und Frau Holle hat auch schon begonnen die Kissen auszuschütteln.

hazelpark schrieb am 15.3. 2000 um 18:58:25 Uhr zu

winter

Bewertung: 2 Punkt(e)

Langlauf spielen im Schnee, abends auf unserem SPielplatz, zählen der Flocken im Licht der laternen und hoffen morgen Schulfrei zu haben...den nächsten Tag am Radio verbringen auf die Durchsage wartend, die Schule fällt aus...und kälte, mit Mutter Hand in HAnd schlitten fahren, »die Todesbahn«..hinunter und wieder alles ...Sonne im Zimmer,NAchmittags...und Fußball auf dem Verschneiten Aschenplatz...mit Freunden oder auch nicht, und Weihnachten, natürlich...Morgens aufwachen...

Guido schrieb am 5.9. 1999 um 04:28:15 Uhr zu

winter

Bewertung: 2 Punkt(e)

Gerade will mir Tocotronic noch glauben machen, dass morgen wie heute sein wird.
Das mag vielleicht auf die Sommermonate zutreffen, aber jetzt! Wo der Herbst uns kurz mit seinen Farbenspielen beeindrucken will! Um der Jahreszeit Platz zu machen, in der das Sterben Konjunktur hat.
Und dann geht im April der ganze Schmus von vorne los. Angeblich.

Pnig schrieb am 23.1. 2002 um 15:10:33 Uhr zu

winter

Bewertung: 2 Punkt(e)

Eine Engländerin, sich nach Kühle sehnend, kommt in der unerträglichen feuchten Hitze des indischen Sommers mit einer kleinen Tochter nieder und besteht darauf, diese Winter zu nennen. Und so geschah es (am Anfang von M.M. Kayes Roman »Schatten über dem Mond«).

Sycorax schrieb am 13.10. 1999 um 23:01:43 Uhr zu

winter

Bewertung: 1 Punkt(e)

Winter - die Geräusche einer Jahreszeit: Das Knistern des gefrorenen Laubs unter meinen Füssen; das Tropfen, wenn die klare Sonne einen Eiszapfen antaut; das Knacken eines Scheits im Kamin.
Winter - die Farben einer Jahreszeit: blendend weiß der Schnee auf den Hügeln, silbrig glitzernd das Eis auf dem Fluß, grau in den Städten.
Winter - Düfte einer Jahreszeit: Der Bratapfel mit Zimt, der im Ofen brutzelt; der Geruch nach Tannenzweige zieht durchs Haus; Vanille und Rum, Koriander und Safran von der Weihnachtsbäckerei; Honigkerzen.
Winter - Hoffnungen einer Jahreszeit: Ruhe finden, das Jahr Revue passieren lassen, Zeit füreinander, Freude auf das Frühjahr.
Ich mag den Winter.

Einige zufällige Stichwörter

jackson
Erstellt am 20.10. 2001 um 15:12:46 Uhr von sara, enthält 46 Texte

Jörgianien
Erstellt am 13.6. 2007 um 19:06:22 Uhr von Yadgar, enthält 5 Texte

DasEndgültigeErdbebenInSanFrancisco
Erstellt am 30.5. 2005 um 19:42:08 Uhr von Hans*im*Glück, enthält 7 Texte


Der Assoziations-Blaster ist ein Projekt vom Assoziations-Blaster-Team (Alvar C.H. Freude und Dragan Espenschied) | 0,0758 Sek.