Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 192, davon 189 (98,44%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 83 positiv bewertete (43,23%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 17.1. 1999 um 18:25:38 Uhr schrieb
Dragan über winter
Der neuste Text am 10.2. 2024 um 12:46:44 Uhr schrieb
Gerhard über winter
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 56)

am 5.12. 2023 um 10:54:28 Uhr schrieb
Weihnachtself über winter

am 8.10. 2008 um 17:36:07 Uhr schrieb
Georg Hagel über winter

am 5.2. 2006 um 20:41:27 Uhr schrieb
Turbo über winter

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Winter«

GPhilipp schrieb am 21.10. 2002 um 23:58:01 Uhr zu

winter

Bewertung: 3 Punkt(e)

Ich erinnere mich an sehr hohe Schneewehen auf dem Hof: darunter Höhlengänge bauen - oder habe ich das nur geträumt und weiter gesponnen?
Zehn Jahre später, in den Siebzigern, lag ein hoher, weißer Wall am Straßenrand: Wochenende, Fahrverbot, spazieren gehen.
In den Neunzigern die Winter ohne Eis: es schneite zwar oft, doch blieb der Schnee nicht liegen.

Auf dem Teich in der Nähe liefen wir mit Schlittschuhen und spielten Eishockey. Als Puck diente ein Stück Holz, und die Schläger waren ausgesucht krumme Zweige.
Der Tischlerfreund sägte dem ältesten Bruder den ersten Eishockeyschläger (etwas kurz geraten und dick). Wir Jüngeren schenkten uns zu Weihnachten gegenseitig schwarze Hartgummipucks und leichte, schmale Schläger.
Die Kufen an Lederstiefel fest schrauben (verchromte mit Zacken vorne zum Bremsen, runde oder spitze, abgelaufene). Haltenägel in die Absätze hämmern.

toxxxique schrieb am 12.8. 2001 um 17:09:41 Uhr zu

winter

Bewertung: 4 Punkt(e)

Es ist ein Wintertag, trübgrau, Nieselregen vor den Scheiben. Man sieht keinen Himmel, nur dieses fade Dickicht aus Wolken, die über der Stadt hängen. Ich würde gerne einfach im Bett liegenbleiben, mich in einen tauben Schlaf einwickeln. Das ist ein guter Tag um zu schlafen, die Bettdecke über den Kopf zu ziehen und sich in die warme Geborgenheit einzuspinnen wie in einen Kokon.

Ich schlafe gerne, ich habe nicht das Gefühl etwas zu verpassen, wenn ich schlafe. Ich kann 18 Stunden am Stück schlafen, wenn ich will. Sich in die watteweiche Umarmung des Schlafs fallen zu lassen, und in einem Traum zu leben, kann soviel angenehmer sein als die Realität. Ich stehe dann aber doch auf. Muß ein paar Dinge erledigen, Briefe zur Post bringen.

Im Bus sitze ich zwei älteren Fraurn gegenüber. Ältere Leute haben ja oft diesen verhärmten Gesichtsausdruck. Unter ihren Mundwinkeln sehe ich diese nach unten gezogenen Falten, diese tiefe Kerben in der Haut, als ob sie in ihrem ganzen Leben noch nie gelacht hätten. Dieses lebenslange Nichtgelachthaben hat sich in ihrem Gesicht festgefressen.

Da steigt ein Mädchen mit Dreadlocks ein, buntes Batikshirt, sieht bißchen verschlafen aus, aber ganz sympathisch. Sofort geht bei den alten Damen das Getuschel los: "Pfui Teufel, hast du der
ihre Haare gesehn, grausig sowas!" Die andere nickt, tuschelt zurück, aber so laut, dass es jeder im Bus hören kann.

Ich muß an der nächsten Station raus, muß an dem
Mädchen mit den Dreadlocks vorbei, lächle dabei, ein bißchen angestrengt vielleicht, aber ich will nicht, dass mir das mit den Kerben im Gesicht auch passiert.

Und sie lächelt zurück.

bloodbrother schrieb am 29.7. 1999 um 22:04:44 Uhr zu

winter

Bewertung: 4 Punkt(e)

Ich mag den Winter, die Luft ist klar, keine Blätter an den Bäumen (nicht etwa daß ich Blätter nicht mag), ich hab keinen Heuschnupfen mehr, kann wieder meine blaue Kuscheljacke tragen, Schneebälle werfen, auf dem Eis rutschen und mit Lea Schneemänner bauen.
Es gibt Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt, Mutti macht leckere Plätzchen, Lea summt Weihnachtslieder (manchmal singt sie auch, aber der Text...); soll noch einer sagen Winter wäre nicht schön.

Aurora schrieb am 3.11. 1999 um 18:31:25 Uhr zu

winter

Bewertung: 2 Punkt(e)

Winter = Schnee
"Die Ufer des kalten Meeres, die Dünen der Eiswüste ... dort ist mein Herz .. dort wohnt meine Seele.
Kalte Nächte,Eis in meinem Herzen. Kalter Tod auf weiten Ebenen.Weiße Schönheit wohin das Auge reicht.
Dorthin gehört meine Seele , dahin treibt es meinen Geist.
Ein Wesen aus Eis , mit einem Herz aus Eis, bleibt immer alleine ... versuche in mich zu blicken und du wirst den Horizont aus den Augen verlieren ...... starrend auf die Ebene des weißen Todes wirst du den Versuch bedauern in meine Seele geblickt zu haben."
-Lia Ba'ital/Aurora-
Ich will endlich wieder Schnee!! *g*

Liamara schrieb am 31.1. 1999 um 09:47:52 Uhr zu

winter

Bewertung: 2 Punkt(e)

Was am Winter so gemein ist, man kriegt schnell eine Erkältung. Und dann hat man Husten und Schnupfen und Fieber und Gliederschmerzen und Kopfschmerzen und fettige Haare und fühlt sich richtig scheisse. Auf Sex hat man dann jedenfalls keine Lust. Vielleicht noch auf Videospiele. Essen mag man meistens auch nichts. Alles ist irgendwie neblig. Auf ein Buch kann man sich nicht konzentrieren, weil die Augen weh tun. Wie gut, wenn man dann Voyager gucken kann. Das lenkt so schön ab!

fliewatüt schrieb am 28.10. 2002 um 00:31:10 Uhr zu

winter

Bewertung: 7 Punkt(e)

der winter ist die schönste jahreszeit. noch schöner aber ist den zwangsvergnügten dabei zuzusehen, wie sie in ihre winterdepression verfallen und wie die untoten durch die gegend laufen. herrlich .....

Liamara schrieb am 9.3. 1999 um 21:14:31 Uhr zu

winter

Bewertung: 3 Punkt(e)

Überlistet

Wenn Blätter von den Bäumen stürzen,
die Tage täglich sich verkürzen,
wenn Amsel, Drossel, Fink und Meisen
die Koffer packen und verreisen,
wenn all die Maden, Motten, Mücken,
die wir versäumten zu zerdrücken,
von selber sterben - so glaubt mir:
es steht der Winter vor der Tür!

Ich laß ihn stehn!
Ich spiel ihm einen Possen!
Ich hab die Tür verriegelt
und gut abgeschlossen!
Er kann nicht 'rein!
Ich hab ihn angeschmiert!
Nun steht der Winter vor der Tür ---
und friert!

(Heinz Erhardt)

-Lilith- schrieb am 14.9. 2002 um 15:04:26 Uhr zu

winter

Bewertung: 2 Punkt(e)

ich sollte am strand sein,die schuhe neben dem rucksack,das t-shirt fliegt die arme entlang,die geflickte stoffhose um die knöchel,der heiße sand beißt in die füsse,die helle sonne in die augen,und da bist du,schönste,mit tausend herrlichkeiten wirfst du dich an den strand und erreichst meine zehen,die im sand untergehen,kalt bist du und unermüdlich,immer neue ideen hast du,die gischt auf deinen wogen anzuordnen,du umfängst meine kniee,meine scham und nach unendlicher angst und bedenklichem zögern auch den empfindlichen bauch und den hochgereckten hals,in schauervollen kälte,doch dann erkennst du mich und wärmst mich aus deinem abgrund und muscheln küssen meine sohlen und wellen türmen sich mir zu ehren,ich werde schwerelos zwischen weißem himmel und schwarzer tiefe,schwerelos wie der seetang,den meine zehen aufwirbeln,und rückkehrend an land begreife ich erst ganz die wärme des meeres,sand klebt an mir und die göttin der feuchtigkeit mit der schwarzgrünen nässe sich zusammenziehenden kunstfaserstoffes,mein gewicht kehrt zurück mit der sonne und vereinigt sich mit mir,und unstillbar rinnt wasser aus meinem badeanzug auf meine beine,die die helligkeit unermüdlich trocknet und kitzelt,und patsch setze ich meine ganze profunde existenz in den sand und höre auf und verwandle mich in weißes rauschen.Statt dessen zerstampft mein gepanzerter fuss nassen schnee und bemüht sich um halt auf rutschigem pflaster.

Der Hutmann schrieb am 8.8. 1999 um 10:48:36 Uhr zu

winter

Bewertung: 5 Punkt(e)

Mein dummes Herz zieht sich zusammen.
Die Luft ist mager, die Beine sind zu Streichölzern geworden. Ich lebe im Mantel, bin nur noch Hülle, umhülltes. Ohne Licht verstopfen langsam meine Poren.

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