Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 192, davon 189 (98,44%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 83 positiv bewertete (43,23%)
Durchschnittliche Textlänge 310 Zeichen
Durchschnittliche Bewertung 0,458 Punkte, 56 Texte unbewertet.
Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 17.1. 1999 um 18:25:38 Uhr schrieb
Dragan über winter
Der neuste Text am 10.2. 2024 um 12:46:44 Uhr schrieb
Gerhard über winter
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 56)

am 18.12. 2023 um 14:37:31 Uhr schrieb
Weihnachtselfe über winter

am 2.12. 2004 um 15:43:55 Uhr schrieb
Superuser über winter

am 17.11. 2002 um 00:36:22 Uhr schrieb
Kavalier über winter

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Winter«

Michelmann schrieb am 31.12. 1999 um 15:34:11 Uhr zu

winter

Bewertung: 3 Punkt(e)

»Winterzeit ist Einsamkeit« ...
(Eine Schneeflockengeschichte)

Hoch oben am Himmel, da wo wir die Wolken vermuten. Aber nicht sehen - denn es ist Nacht. Ganz hoch oben, also - da beginnt diese Geschichte.

Eine dieser nicht sichtbaren Wolken
beschloß einen Regentropfen auf die Reise zu schicken. Auf die Reise zur Erde. Zögerlich löste sich der Regen-tropfen aus der Wolke und fiel, erst langsam, dann immer schneller, von der Schwerkraft magisch angezogen, Richtung Erde.

Auf dem Weg nach unten sah er viele bunte Lichter, ganz klein und winzig unter sich. Zusammengeballt, dicht gedrängt auf engstem Raum. Er sah Flüsse aus Licht, die von diesem Zentrum der Helligkeit aus in alle Richtungen führten. Der Regentropfen war fasziniert von diesem Anblick und wünschte sich, daß er langsamer zu Boden schweben würde. Er wollte gerne dieses Schauspiel länger beobachten.

Ein wenig tiefer, der Erde schon ziemlich nah, wurde sein Wunsch Wirk-lichkeit. Es wurde kalt. Bitterkalt sogar. Und der kleine Regentropfen fror. Er fror sogar bitterlich. Aber
er wurde langsamer. So langsam, daß er fast schon schwebend zu Boden glitt.

Erst wußte der Regentropfen nicht wie ihm geschah. Dann aber entdeckte er viele kleine Kristalle auf seiner Regentropfenhaut. Die Kristalle wuchsen rasch und gaben ihm immer stärker Auftrieb. Der Regentropfen hatte sich in eine Schneeflocke verwandelt. In eine Schneeflocke die ganz langsam zu Boden schwebte ...

Die Schneeflocke freute sich, und jubelte, hatte sie doch nun genügend Zeit das wunderbare Lichterschauspiel
zu beobachten.

Lange noch dauerte es, bis die kleine Schneeflocke die Erde erreicht hatte. Genau genommen kam sie nie auf der Erde an, denn sie verfing sich in einem Baum. In einem hochgewachsenen Baum auf einem Hügel. Nicht weit von dem Lichtermeer entfernt. Es gefiel ihr dort und sie beschloß zu bleiben.
Das Pulsieren des hellen, leuchtenden Meeres mit den vielen davon weg- führenden, ebenso leuchtenden und pulsierenden Flüsse, zog die kleine
Schneeflocke ganz in ihren Bann. Sie
war glücklich.

Aber sie konnte mit niemanden diese Freude teilen. Sie war allein. Und das
machte sie ein wenig traurig. Gerne hätte sich die kleine Schneeflocke mit anderen kleinen Schneeflocken über das bunte Schauspiel unter-halten...

Unendliche Traurigkeit durchströmte die kleine, einsame Schneeflocke ...

Hoch oben am Himmel, da wo wir die Wolken vermuten. Aber nicht sehen - denn es ist Nacht. Ganz hoch oben, also - da beginnt sich gerade ein neuer Regentropfen zögerlich aus der Wolke zu lösen. Und noch einer.
Viele, viele Regentropfen treten ihre Reise zur Erde an.

Denn die Wolke hatte die Traurigkeit der kleinen Schneeflocke gespürt. Sie hatte gesehen, wie allein und einsam die kleine Schneeflocke dort unten auf diesem hochgewachsenen Baum, auf diesem Hügel vor dem Lichtermeer saß. Und die Wolke fing selbst vor Traurig-keit an zu weinen.

Die kleine, einsame Schneeflocke, auf ihrem Baum sitzend, blickt sehnsuchts-voll zum Himmel. Die Lichter um sie herum erlöschen langsam. Dunkelheit macht sich breit. Und Einsamkeit ...

Doch im selben Moment sah sie die vielen Tränen, die von der Wolke her-abfielen. Sie sah, wie aus den Tränen Regentropfen wurden. Und sie sah, wie sich die Regentropfen in Schneeflocken
verwandelten.

Die kleine, einsame Schneeflocke freut sich sehr. Denn sie ist bald nicht mehr allein ...

Es schneit !

fliewatüt schrieb am 28.10. 2002 um 00:31:10 Uhr zu

winter

Bewertung: 7 Punkt(e)

der winter ist die schönste jahreszeit. noch schöner aber ist den zwangsvergnügten dabei zuzusehen, wie sie in ihre winterdepression verfallen und wie die untoten durch die gegend laufen. herrlich .....

-Lilith- schrieb am 14.9. 2002 um 15:04:26 Uhr zu

winter

Bewertung: 2 Punkt(e)

ich sollte am strand sein,die schuhe neben dem rucksack,das t-shirt fliegt die arme entlang,die geflickte stoffhose um die knöchel,der heiße sand beißt in die füsse,die helle sonne in die augen,und da bist du,schönste,mit tausend herrlichkeiten wirfst du dich an den strand und erreichst meine zehen,die im sand untergehen,kalt bist du und unermüdlich,immer neue ideen hast du,die gischt auf deinen wogen anzuordnen,du umfängst meine kniee,meine scham und nach unendlicher angst und bedenklichem zögern auch den empfindlichen bauch und den hochgereckten hals,in schauervollen kälte,doch dann erkennst du mich und wärmst mich aus deinem abgrund und muscheln küssen meine sohlen und wellen türmen sich mir zu ehren,ich werde schwerelos zwischen weißem himmel und schwarzer tiefe,schwerelos wie der seetang,den meine zehen aufwirbeln,und rückkehrend an land begreife ich erst ganz die wärme des meeres,sand klebt an mir und die göttin der feuchtigkeit mit der schwarzgrünen nässe sich zusammenziehenden kunstfaserstoffes,mein gewicht kehrt zurück mit der sonne und vereinigt sich mit mir,und unstillbar rinnt wasser aus meinem badeanzug auf meine beine,die die helligkeit unermüdlich trocknet und kitzelt,und patsch setze ich meine ganze profunde existenz in den sand und höre auf und verwandle mich in weißes rauschen.Statt dessen zerstampft mein gepanzerter fuss nassen schnee und bemüht sich um halt auf rutschigem pflaster.

Der Hutmann schrieb am 8.8. 1999 um 10:48:36 Uhr zu

winter

Bewertung: 5 Punkt(e)

Mein dummes Herz zieht sich zusammen.
Die Luft ist mager, die Beine sind zu Streichölzern geworden. Ich lebe im Mantel, bin nur noch Hülle, umhülltes. Ohne Licht verstopfen langsam meine Poren.

Liamara schrieb am 9.3. 1999 um 21:14:31 Uhr zu

winter

Bewertung: 3 Punkt(e)

Überlistet

Wenn Blätter von den Bäumen stürzen,
die Tage täglich sich verkürzen,
wenn Amsel, Drossel, Fink und Meisen
die Koffer packen und verreisen,
wenn all die Maden, Motten, Mücken,
die wir versäumten zu zerdrücken,
von selber sterben - so glaubt mir:
es steht der Winter vor der Tür!

Ich laß ihn stehn!
Ich spiel ihm einen Possen!
Ich hab die Tür verriegelt
und gut abgeschlossen!
Er kann nicht 'rein!
Ich hab ihn angeschmiert!
Nun steht der Winter vor der Tür ---
und friert!

(Heinz Erhardt)

kim schrieb am 7.1. 2001 um 15:20:48 Uhr zu

winter

Bewertung: 3 Punkt(e)

Der Winter wäre viel schöner, wenn man ihn sich nur anschauen könnte.
Schnee und Eis, dicke Wolkendecken und sternklare lange Nächte, leuchtendes Morgenrot, gefrorene Seen, Nebel,...
Der Winter sieht so schön aus. Wenn er dabei nur nicht so kalt wäre, dass man es kaum wahrnimmt.

Guido schrieb am 5.9. 1999 um 04:28:15 Uhr zu

winter

Bewertung: 2 Punkt(e)

Gerade will mir Tocotronic noch glauben machen, dass morgen wie heute sein wird.
Das mag vielleicht auf die Sommermonate zutreffen, aber jetzt! Wo der Herbst uns kurz mit seinen Farbenspielen beeindrucken will! Um der Jahreszeit Platz zu machen, in der das Sterben Konjunktur hat.
Und dann geht im April der ganze Schmus von vorne los. Angeblich.

-Lilith- schrieb am 14.9. 2002 um 15:03:02 Uhr zu

winter

Bewertung: 1 Punkt(e)

ich sollte am strand sein,die schuhe neben dem rucksack,das t-shirt fliegt die arme entlang,die geflickte stoffhose um die knöchel,der heiße sand beißt in die füsse,die helle sonne in die augen,und dabist du,schönste,mit tausend herrlichkeiten wirfst du dich an den strand und erreichst meine zehen,die im sand untergehen,kalt bist du und unermüdlich,immer neue ideen hast du,die gischt auf deinen wogen anzuordnen,du umfängst meine kniee,meine scham und nach unendlicher angst und bedenklichem zögern auch den empfindlichen bauch und den hochgereckten hals,in schauervollen kälte,doch dann erkennst du mich und wärmst mich aus deinem abgrund und muscheln küssen meine sohlen und wellen türmen sich mir zu ehren,ich werde schwerelos zwischen weißem himmel und schwarzer tiefe,schwerelos wie der seetang,den meine zehen aufwirbeln,und rückkehrend an land begreife ich erst ganz die wärme des meeres,sand klebt an mir und die göttin der feuchtigkeit mit der schwarzgrünen nässe sich zusammenziehenden kunstfaserstoffes,mein gewicht kehrt zurück mit der sonne und vereinigt sich mit mir,und unstillbar rinnt wasser aus meinem badeanzug auf meine beine,die die helligkeit unermüdlich trocknet und kitzelt,und patsch setze ich meine ganze profunde existenz in den sand und höre auf und verwandle mich in weißes rauschen.Statt dessen zerstampft mein gepanzerter fuss nassen schnee und bemüht sich um halt auf rutschigem pflaster.

Tanna schrieb am 12.1. 2000 um 21:50:21 Uhr zu

winter

Bewertung: 3 Punkt(e)

Bei den »Vier Jahreszeiten« von Vivaldi hört sich der Winter richtig schön frostig an, vor allem der erste Satz. Vor allem aber klingt dieses konzert nicht ganz genauso wie alle anderen vierhundert Vivaldi-Konzerte auch...

Einige zufällige Stichwörter

entsprechend
Erstellt am 16.6. 2003 um 14:54:51 Uhr von E256 Sagesätze, enthält 7 Texte

Pornoepoche
Erstellt am 11.3. 2002 um 22:44:23 Uhr von quimbo75@hotmail.com, enthält 12 Texte

DanielKüblböck
Erstellt am 25.1. 2003 um 18:07:49 Uhr von Bobo und die Hasenbande, enthält 69 Texte

Fehltritt
Erstellt am 11.6. 2005 um 23:02:29 Uhr von Hans*im*Glück, enthält 4 Texte

Doofdeutschland
Erstellt am 23.6. 2016 um 10:26:41 Uhr von Yadgar, enthält 22 Texte


Der Assoziations-Blaster ist ein Projekt vom Assoziations-Blaster-Team (Alvar C.H. Freude und Dragan Espenschied) | 0,0726 Sek.