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Siehe auch: positiv bewertete Texte
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am 2.7. 2001 um 10:32:55 Uhr schrieb quimbo75@hotmail.com
über ritzen |
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am 26.8. 2013 um 21:07:37 Uhr schrieb tootsie
über ritzen |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 46) |
am 8.3. 2006 um 19:38:20 Uhr schrieb anonym über ritzen
am 23.4. 2006 um 13:35:05 Uhr schrieb Alex über ritzen
am 27.12. 2006 um 22:10:10 Uhr schrieb iLbeLLodiMOndO über ritzen
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Ritzen«
Julia schrieb am 15.2. 2006 um 20:57:52 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Wie ich auf die Idee kam oder einfach wie alles anfing:
Ich war wie gesagt 13, als ich mich das erste mal bewusst selbst verletzte... Warum ich es damals tat, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Ich war schon immer so, dass ich all meine Probleme und Sorgen in mich hinein gefressen habe bis ich nicht mehr konnte. Ich wollte niemandem auf den Wecker gehen mit meinen Problemen. Ich hatte niemand, der mir all das vorzeigte, ich fing alleine an und wurde mit der Zeit immer extremer
Warum ich ritze und mir nicht z.B. mit dem Hammer auf den Kopf schlage:
Das ist eine gute Frage! Ich ritze, weil ich Blut liebe! Ich mag die Farbe, so ein tiefes Rot....
Ich ritze, weil ich den Schmerz mag (wie gesagt, es ist eine Sucht). Den Schmerz zwei, drei Stunden später.
Ich ritze, weil ich es liebte mich mit Narben zu »schmücken« (eine Art Erinnerung an das, was vergangen ist).
° Und dann halt das Ritzen mit verschiedensten Gegenständen... Ritzen, das brauchte ich vor allem um seelischen Schmerz zu betäuben, mit dem ich einfach nicht fertig wurde.
»Ich glaube, dass es da um einen verdrängten seelischen Schmerz + Wut geht, den man durch einen ähnlichen körperlichen Schmerz zu verdrängen versucht, anstatt seinen eigenen Weg nach reichlichem Geheule oder nach einer gelungenen Rache weiterzugehen. Es ist quasi ein Steckenbleiben zwischen diesen zwei Gefühlen und gleichzeitig der Versuch das Trauma von einst irgendwie zu bearbeiten, also verletzt man sich selbst.«
Heute bin ich gar nicht stolz auf meine Vergangenheit!!! Ich bin jetzt sozusagen los von dem Scheiß! Nein, nicht wirklich... Bei jedem schmerzvollen Ereignis denke ich wieder daran. Eigentlich ist das Ritzen viel zu oft in meinen Gedanken und ich habe immer wieder Angst, wieder in diese Sucht zu fallen. Ich bin so was wie ein Trockenalkoholiker... Immer wieder ist dieses Verlangen da, es noch einmal zu tun, aber man darf nicht schwach werden!!! Es ist wie eine Droge, die deine Seele »unbedingt braucht«.
Aber weißt du, was dazu noch zu sagen ist: Irgendwann reichen einem die einfachen, kleinen Schnitte nicht mehr aus und man wird immer extremer!!! Ich denke, dass ich eigentlich ziemliches Glück hatte mit meinen Narben. Denn meine Haut regenerierte sich ziemlich gut...
Nein, ich wurde nicht aggressiv. Früher war es so, dass ich dann irgendwie stolz war und fühlte einfach den Schmerz, der auf meiner Haut brannte...
Heute ist es so, oder besser vor einem Halbjahr war es so, dass ich ritze und danach wie gelähmt irgendwo in einer Ecke abhing. Du lebst nicht mehr in der Realität. Ich fing auch an über die Möglichkeit nachzudenken, mir meine Pulsader aufzuschneiden. Doch ich wollte noch einmal glücklich sein!!!
Weißt du, ich fing wirklich schlimm an zu ritzen, als ich mich das erste Mal so richtig verliebte und nach kurzer Zeit schon wieder bemerken musste, dass er nicht wirklich Liebe empfand... ich bin, nachdem er mit mir dann Schluss machte, völlig abgestürzt. Für mich gab es nur noch, den Schmerz, die Rasierklinge und die Einsamkeit. Für mich war DAS EIN TEUFELSKREIS!!!
Aber ich werde nicht aggressiv, wenn ich mich selbst verletze!!
Wie sich alles abspielt:
Erst ist da ein Schmerz oder einfach ein Gefühl von Traurigkeit, die ich dann noch mit richtiger Musik (sehr melancholischer Musik) unterstütze. Ich fühle mich meist dann einsam, als wenn niemand für mich da wäre. Und eigentlich würde ich am liebsten aus dieser Welt fliehen.
Mein Verstand sagt mir: »Tu's nicht!!!« Doch mein Herz schreit nach Erlösung von dem seelischen Schmerz. Ich hatte oft, all meine Klingen versteckt um mich selbst zu schützen und rastete dann erst einmal fast aus, wenn ich keine fand. DANN wurde ich aggressiv!! Irgendwann hielt ich doch noch nach langem Suchen eine Rasierklinge in meiner Hand. Ich setzte sie je nach Laune an einen bestimmten Ort, egal ob dort eine Wunde oder Narbe war, und drückte sie tief in meine Haut. Langsam fing ich an zu ziehen und drückte immer fester. Nach ca. 10cm riss ich sie hinaus und setzte sie noch einmal ganz am Anfang des Schnittes an. Ich spürte dann richtig, wie sich die Klinge noch tiefer in mein Fleisch bohrte... Das Blut floss... Ich liebte den Anblick, dann verstaute ich meine Klinge in einer Schachtel oder unter dem Kopfkissen meines Bettes. Ich lag danach am liebsten auf meinem Bett, liess das Blut fließen, wollte den Schmerz fühlen, Musik hören und meistens schlief ich dann ein...
Es geht bei mir nur immer um den selben Grund: SCHMERZ BETÄUBT SCHMERZ!!!!
Ich fühlte mich danach echt besser. Denn meine Sorgen waren einfach vergessen... Aber irgendwann holt dich alles wieder ein!!!
Ich kann nur zum RITZEN sagen, dass man niemals damit anfangen sollte!!! Denn aus anfänglicher Neugier kann dann auch sehr schnell eine Sucht werden. Ich z.B. trug irgendwann immer eine Klinge bei mir und war einfach bei jeder Gelegenheit am ritzen... Das ist doch nicht wirklich toll!!! Es ist krank! Und wer selbst nicht die Kraft hat, damit von sich aus aufzuhören, sollte in eine Therapie!!! Es ist wie eine Droge. Du denkst, du hast sie unter Kontrolle, doch eigentlich hat SIE DICH unter Kontrolle!!!!
Ich bin jetzt irgendwie erleichtert.... :-))) Ich konnte einfach mal niederschreiben. Einen kleinen Teil bin ich irgendwie los geworden und das macht mich glücklich :-)
Bye
rebecca schrieb am 15.5. 2007 um 10:32:55 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Ich habe vor ein paar tagen einen 16 järigen mann namens Steffan kennen gelernt und er hat mir alles übers ritzen erzählt , denn er ritzt sich selbst .
Ritzen ist viel schlimmer als es klingt .
Es ist sozusagen eine Krankheit ...........
Steffan erzählte mir dass man sich eigentlich ritzt weil mann nichts mehr fühlt . Mann kann nicht mehr weinen, nicht mer lachen , und man empfindet nichts.
Es ist sehr schlimm . Mit ritzen kann man sich umbringen . Aber es hilft einem manchmel sich selbst zu spüren . Es setzt sozusagen ein kleines Glücksgefühl aus so dass es einem guht tut .
In manchen Fällen aber will man nur auf sich aufmärksam machen , zeigen wie schlächt/beschissen es einem geht .
Steffan hat mit erzählt wie es bei im anfing .
Es war so :,,Vor ein paar jahren hatte er noch Freunde und Eltern die ihm zuhorchten wenn er Probleme hatte , doch dass hat sich schnell geendert , auf einmal hatten ihn seine Freunde verstoßen ausgespottet und gemoppt dazu kam noch dass er mit seinen Eltern nicht mehr reden konnte da sich seine Eltern nicht mehr vür ihren Sohn interesieren . Er war so verletzt dass er sich total verschlossen hat keine freude mehr am Leben hatte . Auf einmal fühlte er nichts mehr .... er hatte keine schmerzen er hatte keine Tränen er konnte einfach nicht weinen . Und zum lachen ... zum lachen hatte er keinen grund .
So kam es dass er sich ritzte , er wollte sich selbst wieder spüren er wollte einfach ein gefühl wenigstens am Körper an der Hand haben ......
Da fragte ich ihn (leider kennen wir uns nur durch den chat) ob er denn , wenn er Freunde in der ausenwelt hätte , ob er sich dann helfen lassen würde . Er sagte ja . Das war eigentlich das schönste das er jemals zu mir gesagt hat .
Das er sich helfenlassen würde ist so wunderba .
Ich versuchte ihm freude am leben beizubringen , ich versuchte ihn etwas tu fragen wu er villeich traurig oder fröhlich werden könnte , aber so durch den chat vunktioniert das nicht . Ich sagte ihm ich würde um die ganze welt reisen um ihm zu helfen aber da ich leidergottes erst 12 binn geht das nicht .
(da fragt mann sich villeicht , warum weiß eine 12 järige sowas , aber mein Vater ist Arzt und mein hobby ist es anderen menschen mit Problemen zu helfen , und was ich da schon alles erlebt habe ...... )
Naja aufjeden fall möchte ich menschen klar machen dass ritzen nicht pervers ist sonder das das fast eine Krankheit ist . Eine Psychisch . Es ist schlimmer wie Magersucht und villeicht auch schlimmer wie Krebs und Epydemi .
Und wenn sich ein Mensch mit so einer Psychischen »Krankheit« helfen lässt , ist das schon ein großer Srung in die Zukunft , in die wunderschöne Welt wo man zwar verletzt werden kann aber sich auch freuen kann .
PS: Wenn man sich ritzt , braucht mann sich nicht schämen , aber mann sollte sich helfen lassen ..... sich helfenlassen wieder zu weinen zu lachen etwas zu empfinden und und freude am leben zu haben .
Denn irgendwo auf der Welt gibt es leute die EUCH lieben . Auch wenn man das nicht glauben kann muss man sich helfen lassen , denn Lachen und weinen muss man wieder lernen mann muss lernen freude am leben zu haben , und dass geht nicht von heute auf morgen .
eure Rebecca
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