Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 468, davon 377 (80,56%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 300 positiv bewertete (64,10%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 12.7. 2006 um 19:48:22 Uhr schrieb
Susanne über SusannesLieblingsTexte
Der neuste Text am 27.12. 2023 um 14:38:48 Uhr schrieb
Stefan Welzel über SusannesLieblingsTexte
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am 12.10. 2015 um 00:01:36 Uhr schrieb
Waldemar über SusannesLieblingsTexte

am 17.3. 2022 um 14:03:37 Uhr schrieb
Magdalena über SusannesLieblingsTexte

am 15.11. 2015 um 01:40:54 Uhr schrieb
Christine über SusannesLieblingsTexte

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »SusannesLieblingsTexte«

Susanne schrieb am 31.8. 2006 um 16:13:19 Uhr zu

SusannesLieblingsTexte

Bewertung: 15 Punkt(e)

Mond!
Geh weg!
Nimm deinen Käseleib,
verschwinde von meinem Himmel.
Ich brauche dein Licht nicht,
das schlecht Geliehene,
bloß ein blöder Abklatsch von Licht,
ich kotze auf dein kaltes Licht,
ich spüle es herunter in meinem Klo,
Ich lasse mir dein gichtiges Licht um die Schultern schlagen,
trage hart an den Striemen deiner Unzulänglichkeit,
voller Stolz auf meine junge Pein,
ich warte auf einen anderen Tag,
auch wenn er mich wieder enttäuschen wird,
ich werde wieder nackt am Boden kauern,
vergeblich um Schonung flehen,
aber ohne dein pestiges Licht,
du Mißgeburt der Himmel,
mein Leib gehört nicht dir,
du torkelnder Wanst,
du gelbes Ei der Nacht,
ich werde dir heimleuchten,
dich zwischen meinen Schenkeln zerquetschen,
du lachhafter Scharlatan,
dein Schatten ist mir keine Furcht,
dein Weg ist gichtzerfressen wie deine Form,
du Kußmond, du Honigmond,
du Wonnemond lallender Idioten,
alberner Lampenschirm,
von kleinkarierten Handwerkern hergestellt,
nach unbeholfenen Plänen,
aus Kinderhand,
du verknautschtes Möbel,
ich trampele auf dir herum,
dein Grinsen will ich zerfetzen,
deinen Milchbart dir abreißen,
du Mond, du!

The Girl schrieb am 14.7. 2006 um 17:09:22 Uhr zu

SusannesLieblingsTexte

Bewertung: 16 Punkt(e)

ihr kotz mich an
hört auf !
geht weg!

ihr wollt meine freunde sein?
ihr putzt mich runter,
behandelt mich wie ein stück dreck
und sagt ihr seit meine freunde.

manchmal ist es ja okay,
da seit ihr ja nicht so
aber wehe ich sage mal etwas gegen euch
da fängst an!


ich habe angst euch meine meinung zusagen
ich würds gern tun
aber hinter her lieg ich doch wieder am boden
und dann heule mich wieder bei meinem eltern aus


doch die sagen nurbleib stark und ignorier sie«
aber wie den?
wenn ich euch tag ein tag aus sehen muss!

du warst mal meine beste freundin!
wie konntest du nur
wie konnte ich nur so dumm sein!
und hab nicht auf die anderen gehört
die sagten: halt dich von der fern die ist nicht das wofür du sie hältst!

ihr kotz mich an
hört auf !
geht weg!

Doch dann seh ich doch wieder das schöne im Leben
das mir immer wieder hilft, aufzustehn.
den ohne dies wär ich schon längst tot!

Susanne schrieb am 27.7. 2006 um 23:50:28 Uhr zu

SusannesLieblingsTexte

Bewertung: 11 Punkt(e)

Die Art, in der mein Vater meinen ersten Freund niedergemacht hat, habe ich von ganzem Herzen gehaßt und den Freund um so mehr bewundert. Beim zweiten habe ich es nur noch einfach so gehaßt, hörte aber auf, den Freund zu bewundern. Danach fing ich an, seine Art zu bewundern, aber Papa zu hassen und die Freunde lächerlich zu finden.
Bei Frauen geht er anders vor. Papa mag Frauen und Frauen mögen ihn.
Als er meine ersten Freundin für sich einnahm, habe ich sie dafür gehasst und ihn bewundert. Bei der zweiten biß er auf Granit, ich habe sie dafür unendlich bewundert und ihn bedauert. Dafür fand sie mich dann lächerlich.
Vielleicht ist es mein unentrinnbares Schicksal, daß nur mein Vater mein Freund sein kann. Oder die Jungfrau Maria. Denn die kriegt er bestimmt nicht rum.

The Girl schrieb am 29.7. 2006 um 16:44:59 Uhr zu

SusannesLieblingsTexte

Bewertung: 13 Punkt(e)

Ich lernte sie auf einer Reise kennen
Seit dem Zeitpunkt waren wir unzertrennlich
Wir teilten uns alles was wir hatten

Wir gingen durch dick und dünn
Dachte ich...
Wir erzählten uns alles
Dachte ich...

Eines Tages lernte ich jemand kennen
Er hat mein Herz gestolen
Meine erste grosse Liebe

Sie fande es süss
Sie fühlte sich auch nicht vernachlässigt
Es war einfach alles gut
Dachte ich...

Plötzlich stand sie vor mir
Mit traurigen Augen
Und ich stand da...wortlos...
Er hat schluss gemacht
Und zwar durch sie

Am nächsten Tag sagte sie mir
Dass sie einen Freund hat
Ich freute mich für sie
Doch dann sagte sie mir wer es ist
Und meine Welt brach entgültig zusammen!

Mein Herz wurde mir nicht nur gestohlen
Es wurde auch noch darauf rumgetrampelt

Sie dachte wir könnten immer noch beste Freunde sein
Er wusste gar nicht was er angerichtet hat
Und ich, ich liess beide hinter mir

Sie hielt mich zurück
Ihr lief eine Träne runter
Ich riss mich los und sagte:
Du hast es zerstört
Tu nicht so unschuldig

Susanne schrieb am 18.8. 2006 um 03:49:44 Uhr zu

SusannesLieblingsTexte

Bewertung: 10 Punkt(e)

Nella casa.

Der Stein ist kühl,
glatt, hart,
die Risse sind zu spüren,
mein Fuß ertastet sich den Weg.
Das Licht,
zerschnitten von den Läden,
verwittert,
Farbe blättert ab, das Holz ermüdet,
die Angeln rot von Rost,
die viele Zeit.

Wie einfach alles hier doch ist,
ein weiter Tisch, die Stühle, fest und steil,
der Herd, so groß, so schwer.
Die Wände weiß getüncht,
ein schwarzer Schrank,
Geschirr, Bestecke, Tücher, Gläser.
Der Ausguß nur ein ausgehöhlter Stein,
kein warmes Wasser,
kaum ein Licht.

Und dennoch bin ich gerne hier,
wenn deine Mutter kocht,
den Tisch darf ich ihr decken,
lauf drum herum,
die weißen Teller in der Hand,
ich hole, was sie braucht,
plapper laut die Worte,
die sie nennt,
wohl keine Hilfe, aber gern gesehen.
fanciulla, bambina,
ich wiege mich in jedem Wort,
das ich versteh,
noch mehr, erst recht,
wenn nicht.

Einmal hockte ich mich neben sie,
sie stand am Ausguß, spülte,
ich zog einen Kasten neben ihre Gestalt,
setzte mich drauf,
legte meinen Kopf an ihre Hüfte.
Ein kleiner Wurm,
noch Erde im Gesicht und an den Knien.
Sie hielt ein, sah zu mir herunter,
das alte, harte, müde Gesicht mit den dunklen Augen,
trocknete ihre Hände,
und fuhr mir durch die Haare,
so sanft.

Susanne schrieb am 28.8. 2006 um 11:53:50 Uhr zu

SusannesLieblingsTexte

Bewertung: 8 Punkt(e)

Der alte Mann sitzt gelassen auf seinem Stuhl, eine Tasse Espresso, ein Glas Grappa, ein Glas klares Wasser und eine eigenartig klein gefaltete Tageszeitung vor sich auf dem Tisch. Seine Augen mustern die Häuser am Hafen, das Meer, den blassen Himmel und die unruhige Linie des Strandes mit den dreifachen Reihen von Tang und Dreck, die immer wieder von den Wellen neu gezogen werden und sich doch hartnäckig halten. Und er mustert mich. Mit deutlich weniger Freundlichkeit als alles andere. Ich weiß nicht, warum ich ihn störe. Vielleicht ist es meine Verdrossenheit, die das Ensemble aus friedfertigem Fischerdorf und kühler Abendstunde stört. Oder daß ich rauche, Qualm in sein Blickfeld puste. Ich weiß es nicht. Er schweigt.
Wie er immer schweigt, wenn ich etwas wirklich wissen möchte.
Das ist seine Macht. Schweigend zu mißbilligen. Dagegen konnte ich mich nie wehren, versuche es inzwischen auch nicht mehr. Ertappe mich höchstens noch dabei, daß ich dann lächerlich geschwätzig werde, als könnte ich durch die Unzahl meiner Worte sein Reden ersetzen. Er lächelt nur. Er weiß, daß ich gefangen bin in seinen Netzen, auch wenn sie nicht so sichtbar sind wie die Netze dort hinten auf den Holzgestellen, von denen ich nicht sagen könnte, ob sie nur für die Touristen dort hängen oder tatsächlich noch geflickt und überprüft werden. Früher war das so, die Männer saßen ruhig und lange vor den Netzen, mit großen, hölzernen Nadeln in den Händen. Redeten miteinander oder schwiegen, wie jetzt der alte Mann.
Wenn ich mit Claudio an ihnen vorbei ging, riefen sie mit ihren rauhen Stimmen ihm etwas zu, das ich nicht verstand und das er mir nicht übersetzen wollte. Heute sind da keine Männer mehr, und die Touristen erledigen das Rufen schon selbst.
Ich bestelle mir auch einen Grappa, ich mag ihn eigentlich nicht, aber es bedeutet Gesellschaft für den alten Mann, die er schätzt, ich sehe es an seinem Blick. Für einen Moment leuchten seine Augen mich an, sehr kurz nur. Sehr einsam.
An der Kimm hängen ein paar Jachten herum, wie Scherenschnitte. Ich bedecke eine Augen und versuche herauszufinden, ob mir eine bekannt vorkommt. Keine Chance, meine Brille fehlt mir, und selbst mit ihr wäre es müßig. Es ist alles anders geworden. So schnell.
Der alte Mann winkt den Kellner herbei, murmelt etwas, seine Stimme ist seltsam fremd, als sähe ich ihn heute zum ersten Mal. Ich schaue auf sein Gesicht, die metallischen Stoppel, ein kleiner Kratzer, wo seine Hand heute morgen beim Rasieren unsicher gewesen sein muß, die blassen Augen des Alters, der Mund, der immer noch Kraft hätte, die den Wangen schon fehlt.
Ich drücke meine Zigarette halb geraucht aus. Er hat Recht, ich benehme mich nicht gut, habe keine Achtung für ihn gezeigt. Ich lege leicht meine Hand auf seinen knochigen Arm. Scusi.

Ramona schrieb am 20.7. 2006 um 18:06:25 Uhr zu

SusannesLieblingsTexte

Bewertung: 17 Punkt(e)

Heut singt der Salamanderchor
die allerschönsten Lieder.
Doch da er gar nicht singen kann,
hallt es entsetzlich wider.

Rings um das Haus ist's warm und still,
drin schrein die Salamander.
Sie brüllen, lärmen, plärrn, krakeeln
und alle durcheinander.

Die Katze schaut ins Zimmer rein,
da wird's auf einmal leiser.
Ich bitt' euch“, sagt sieschreit nicht so!
Ihr seid ja schon ganz heiser!“

Die Katze geht. Es ist sehr still.
Man hört die Hummeln brummen.
Ein Kuckuck ruft. Fern bellt ein Hund.
Doch dann ertönt ein Summen.

Ein Summen erst, und dann ein Schrei'n
das sind die Salamander.
Schon sind sie wieder voll in Fahrt
und brüllen durcheinander.

Hier singt der Salamanderchor
die allerschönsten Lieder.
Auch wenn es manchem gar nicht passt:
Wir singen immer wieder!“

Ramona schrieb am 19.7. 2006 um 10:08:59 Uhr zu

SusannesLieblingsTexte

Bewertung: 8 Punkt(e)

Hab keine Angst, denn Allah ist mit dir,
hab keine Angst, denn Allah ist mit dir!

Kommt in der Schule wieder dieser Kerl,
und sagt, »Komm, gib schon deine Sachen her
heute schaust du ihm einfach ins Gesicht,
»Diesmal kriegst du mich nicht

Hab keine Angst...

Du wachst auf aus deinem fürchterlichen Traum,
schaust dich um und glaubst es auch noch kaum
da liegst du doch zu Haus in deinem Bett
Die Monster sind alle weg!

Hab keine Angst...

Schon wieder gab es Tränen nach dem Streit
Und eigentlich tut's dir schon wieder Leid.
Warum gehst du nicht zu deiner Schwester rein,
»Wir woll'n wieder Freunde sein

Hab keine Angst...

»Nein, nein, mit dem da spielen wir nicht
du drehst dich um, zeigst deine Tränen nicht!
Hab noch Geduld, den Freund schickt dir Allah,
und der wird wunderbar!

Hab keine Angst, denn Allah ist mit dir
Hab keine Angst, denn Allah ist mit dir

Udo schrieb am 15.7. 2006 um 11:57:33 Uhr zu

SusannesLieblingsTexte

Bewertung: 10 Punkt(e)

Die Liebe ich fand,
Mit einem Mal sie verschwand,
Ich will es euch hier erzählen,
Doch dann von Anfang an:

An einem Ort so fern vom Land,
Traf ich sie,
Die Liebe ich fand!

Erst machte ich mir einen Spaß,
Ich hatte doch mein Weib zu Haus',
Doch es wurde kein Hass,
Ich mochte diese süsse Maus.

Ihr Name so lieblich wie die Sonne,
Ihr Antlitz schöner als der Mond,
Genoss ich ihre Gegenwart mit einer Wonne,
Gut für mich, dass sie in meier Nähe hat gewohnt.

Doch als ich in des Alkohols Genusses kam,
Vermochte ich zu sagen,
Dass sie allein mein Herz umhüllt' so warm,
Da fingen schon an, mich Schmerzen zu plagen.

War es der Wein allein,
Der sagte: Ich will, dass du bist mein!
Nein!

Der nächste Tag kam schnell,
Ich hörte, wie sie mich verlachte,
Da erschien es mir ganz hell,
Dass ich aus meinem Traum erwachte.

Bei mir dachte ich,
Es ist vorbei mit der Liebe,
Die sie - wie ich erhoffte - hegte für mich,
Warum gab sie mir so Hiebe?

Doch man traff sich hier und dort,
Und dass alles an einem fremden Ort.
Man kam ins Reden,
Und ich wieder auf die falschen Wegen.

Nein, es war klar:
Ich die Nummer eins nicht war!
Warum ich hoffte so voll?
Ich fand sie einfach toll!

Der nächste Abend verlief rar,
Wir trafen uns an einer Bar,
Sie zerrte an meinen Nerven,
Aber ich wollte mich ihr nicht unterwerfen.

Ihr meint sicherlich, ich solle fortfahren,
Doch Gefühle hier zu beschreiben,
Die einmal waren,
Und es immer noch sind,
Lassen euch hoffentlich noch verweilen.

Was ich sagen wollte,
klingt nach einer Revolte:
Sie sollte mein sein,
Ganz allein!

Nun zurück:
Ich kannte nicht mein folg'des Glück!
Sie verzieh mir nicht,
Dass ich trunken war - vielleicht sogar dicht.

Klar: ich kannte sie nicht,
Aber war es nicht auch ihr Gesicht,
Was mich so erfreute,
Dass ich wollt's erzähl'n an alle Leute?

Als ich dachte, sie spiele ein Spiel mit mir,
Holte ich mir eine Flasche Bier.
Auf einmal gab sie mir einen Kuss.
Hielt sie das für ein Muss?

Aber nein, sie sagte es sei ihr Wille,
Und es überkam mich die Stille.
Sollte sie doch etwas für mich empfinden,
Sie musste sich ja nicht mal überwinden?

Die folgenden Tage überkamen uns mit Liebe,
Und wir freuten uns dabei wie Diebe.
Was ich anfangs nicht vermocht' zu glauben,
Konnte mir jetzt keiner rauben.

Obwohl ich hatte mein Mädel im fernen Lande,
Ich nichts wissen wollt' von meiner 'Schande'.
Nutzte ich aus ihre Treue?
Wahrscheinlich schon, ich aber bis heute nichts bereue!

Der anfängliche Hass?
Was?
Nein nun wirklich nich',
Ich wagt' zu sagen, sie liebe mich!

Die folgenden Tage vergingen so schnell,
So dass ich mich fragte:
Soll es das gewesen sein,
Mit meiner liebgewonnen Julia?

Wollte sie mich wiederseh'n?
Ich musste versteh'n,
Dass sie bald zog in ein andern Land,
Aber hiess das, dass sie für immer verschwand?

In der Heimat, wusste ich,
Kamen viele Probleme zu auf mich,
Immerhin betrog ich meine Freundin,
Was nicht heisst, eine Partnerschaft mit ihr hatte keinen Sinn.

Angekommen im deutschen Land,
Wollte ich nicht, dass sie sich von mir wandt!
Doch der Zug fuhr fort,
An einen fernen Ort.

Doch so weit er mir auch erschien,
Er fuhr nicht nach Wien!
Er war nicht so fern,
Wie eines Himmels Stern.

Ich bringe zu Tage,
Dass meiner Freundin Skepsis mich plage,
Doch wandte sich meines Herzens Mittelpunkt!

Meine grosse Liebe besuchte mich darauf,
Was meiner Freundin gab den Lauf,
Sie rief mich an und wollte wissen,
Ob ich werde sie vermissen.

Sie weinte Tränen,
Ich wollt' sie zähmen,
Doch das alles nur,
Um zu zeigen keine Spur.

Ihr erklärte ich,
Dass sie war kein Thema mehr für mich.
Sie liess Lauf ihren Gefühlen,
Dass ich mich fühlte wie in Mühlen.

Doch meine Liebe da sass,
Dass ich alles schnell vergass.
Was kann ich tun gegen meiner Gefühle Art,
Die da spielen mit mir Dart!

Nun weiss ich ganz genau:
Julia, du bist die einz'ge Frau!

In diesem Lande sie nur noch blieb zwei Wochen,
Mein Herz war fast zerstochen!
Doch was sollte ich machen gegen des Zeiten Arm,
Der mir wollte nehmen meinen Schwarm?

Die Tage mit ihr vergingen rascher denn je,
Was mir tat so weh!

Der Abschied war so nah.

Sollt' es das gewesen sein,
Mit meines grossen Liebesschein?

Sie hat sich entfern',
Was unsere Liebe tat erschwer'n!

Glaubst du, sie liebe dich,
Was ich tat denken über mich?
Gewiss, sie sagte es,
Doch würde die Entfernung nicht machen etwas anderes?

Ich hoffte auf ein bald'ges Wiederseh'n,
Doch sie musste geh'n.
Der Weg nach Spanien war sehr lang,
Und mein Schmerz so viel verdrang!

Auf dem Wege liess sie mir dann zukommen,
Dass ihre Liebe nicht war zeronnen.
Es liess meinen Schmerz - ja ich sage Schmerz - etwas lindern,
Doch konnte es das verhindern?

Es vergingen Tag und Nacht,
Aber ich blieb wach!

Die Weite war so fern,
Was es tat so erschwer'n.
Ich weiss, ich wiederhole mich,
aber es tut so weh!

Dort angekommen,
Sagte sie mir, sie habe einen grossen Berg erklommen.
Anders ausgedrückt:
Sie war nach diesem Platze sehr verrückt!

Warum wollt' ich nicht, dass sie dort glücklich sei?

Ich wollte es,
Doch sollte sie mich missen,
Und das musste sie wissen!

Ich machte mich auf, sie im fernen Lande zu besuchen,
Brachte ihr zwar keinen Kuchen,
Doch dachte ich,
Sie freue sich allein auf mich.

Wir liebten uns die ganze Zeit,
Was ihren Mitbewohner brachte Neid.
Schöne Tage verbrachten wir,
Diesmal ohne Bier.

Der letzte Tag:
Ich nicht mag diesen zu beschreiben,
Es verflossen Tränen ohne Bleiben.

Beiderseits!

Die Tränen mir nicht vergingen,
Sie wollten einfach nicht abklingen.
Ich in der Heimat wieder war,
Tja, nun stand' ich da!

Wir schrieben uns nun hin und her,
Was meiner Liebe noch gab viel mehr.
Doch eines Tages beicht' ich ihr, dass ich mit einer andern teilt' mein bett,
Was sie nicht fand' - so erzählt' sie mir - allzu nett.

Nun gut, obwohl nichts geschah,
So hoffte ich doch, dass sie sah,
Dass sie meine grosse Liebe ist,
Aber sie pfeifte auf diesen Mist.

Hat sie einen Grund gesucht,
Weil sie nicht brachte diesen Mut,
Mir zu sagen, was sie wirklich für mich empfand?
Und so ist es klar, dass auch meine Liebe schwand!

Ihre Liebe ging davon,
Aber wovon
Ich allerdings nichts wusste,
dass sie musste
Ihre Liebe mir enteignen!

Der Schmerz tut weh!

Ich bin verwirrt!

Sollt' sie mich nicht mehr lieben?

Was wir durchgemacht,
Ist jetzt erwacht?
Ich behaupt' zu wissen,
Sie tut mich nicht mehr missen!

Natürlich ist mir klar,
Dass diese Liebe einmal war!
Wenn es von ihr aus überhaupt so war -
Was ich doch stark bezweifeln muss - machte die Entfernung rar,
Dass wir uns lieben sollten.

Ich glaubte immer an sie und mich!

Alles was ich dazu noch sag',
Ist, dass ich diese Liebe mag!

Ich liebe sie immer noch,
Obwohl sie mich hat enttäuscht!

Cedric Deberché schrieb am 22.7. 2006 um 12:58:13 Uhr zu

SusannesLieblingsTexte

Bewertung: 9 Punkt(e)

Susanne, meine Multiquelle, mein Tutti-Frutti für die Sinne.
Du hast so viel für mich getan, dass ich ein neues
Buch darüber schreiben könnte.

Ohne dein beharrliches Dringen auf Massagen von dir, wären meine Schultern Stein und meine Mausklickhand erstarrt.

Vielen Dank, dass ich deinen Drucker überstrapazieren durfte und du dich so lieb um mich gekümmert hast.

Danke für den Unterschlupf in Hamburg und fürs Trösten. Ohne dich hätte ich nur halb so viel gelacht.

Liebe Mitbewohner, nun wohne ich endlich wieder bei und mit euch, wasche auch mal wieder ab und tanze mit euch in der Küche.
Meine liebe Mami, danke fürs Zuhören, Aufbauen und Mama sein.

Und schließlich möchte ich allen Synästhetikern, besonders Karin, dafür danken, dass ich Euch mit all meinen Fragen nerven durfte und ihr Euch für mich so viel Mühe gemacht und Zeit genommen habt.

Susanne schrieb am 8.8. 2006 um 11:12:34 Uhr zu

SusannesLieblingsTexte

Bewertung: 6 Punkt(e)

Verschüttete Threads, Postings aus alten Tagen
Vom Wahnsinn, den ich lebte, und was sie mir heute sagen
Ich schlief zu wenig, ich schrieb zuviel
Die Schmerzen im Kopf, warn ein vertautes Gefühl

Ich trinke auf, auf gute Postings, geschlossene Themen
Auf alte User, und auf neue Ziele
Auf den ganz normalen Wahnsinn, auf das was einmal war
Darauf, dass alles endet, und auf einen neuen Thread - auf einen neuen Thread

Heftige Themen, bittere Postings
Vom Mod gekickt und dennoch 5 Sterne
Ich war Teil der Lösung und mein größtes Problem
Ich stand vor mit und konnte mich nicht sehn

Das Forum ist nun grüner, die Moderatoren schneller,
Der Reiz war größer, und die Threads waren länger
Alles Geschichte und ich bin froh, dass es so ist
Oder glaubst du, es ist schön, wenn man Scheiße liest

Alles nur Splitter im Thread meiner Seele
Nur wenige Momente in diesen Foren
Ich höre himmlisches Gelächter wenn ich dran denke, wie ich war
An das Rätsel, das ich lebte und die FAQs, die ich nicht sah

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local-horst
Erstellt am 5.7. 2002 um 14:52:15 Uhr von haploider gnom, enthält 8 Texte

Isabella
Erstellt am 20.12. 2001 um 12:37:22 Uhr von Oldtimer, enthält 16 Texte


Der Assoziations-Blaster ist ein Projekt vom Assoziations-Blaster-Team (Alvar C.H. Freude und Dragan Espenschied) | 0,1264 Sek.