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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 28.10. 1999 um 17:31:17 Uhr schrieb
Thomas über Kommunikation
Der neuste Text am 31.7. 2024 um 20:17:09 Uhr schrieb
Reichssozialhygieniker über Kommunikation
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 93)

am 29.6. 2003 um 00:02:49 Uhr schrieb
Der hilfreiche Sozialarbeiter über Kommunikation

am 20.4. 2017 um 16:39:28 Uhr schrieb
Christine über Kommunikation

am 25.12. 2005 um 07:19:36 Uhr schrieb
bernd über Kommunikation

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Kommunikation«

hei+co schrieb am 2.3. 2000 um 12:10:50 Uhr zu

Kommunikation

Bewertung: 2 Punkt(e)

ARCHIV: DENKEN

"Denken ist zunächst Sehen und Sagen, aber unter der Bedingung, daß das Auge nicht bei den Dingen stehenbleibt, sondern sich bis zu den 'Sichtbarkeiten' erhebt, und daß
die Sprache nicht bei den Wörtern oder Sätzen stehenbleibt, sondern sich bis zu den »Aussagen« erhebt. Das ist das Denken als Archiv. Und dann ist Denken Macht, das
heißt machtverhältnisse zu spannen, unter der bedingung, zu begreifen, daß die Kräfteverhältnisse sich nicht auf Gewalt reduzieren, sondern Handlungen in Hinsicht auf
Handlungen darstellen, das heißt Akte wie 'anstacheln, eingeben, umleiten, erleichtern oder erschweren, erweitern oder begrenzen, mehr oder weniger wahrscheinlich
machen'(Michel Foucault: Wie wird Macht ausgeübt? in: Hubert L.Dreyfus u. Paul Rabinow: Michel Foucault. Jenseits von Strukturalismus und Hermeneutik, Frankfurt/M.
1987, 255): Das ist das Denken als Strategie. Schließlich findet in den letzten Büchern die Entdeckung eines Denkens als 'Prozeß der Subjektwerdung' statt: Es ist
stumpfsinnig, darin eine Rückkehr zum Subjekt zu sehen. Es handelt sich um die Konstituierung von Existenzweisen, oder wie Nietzsche sagte, um die Erfindung neuer
Möglichkeiten des Lebens. Die Existenz nicht als Subjekt, sondern als Kunstwerk, und diese letze Phase ist das Künstler-Denken. Offensichtlich liegt das Wesentliche
darin, zu zeigen, wie man notwendigerweise von der einen dieser Bestimmungen zur nächsten gelangt: Diese Übergänge sind nicht schon fertig, sie fallen mit den Wegen
zusammen, die Foucault einschlägt, mit den Stufen, die er emporsteigt, der er ebenso entstehen läßt wie verspürt."
(Deleuze, Gilles: Das Leben als ein Kunstwerk. Gespräch mit Didier Eribon. in: Schmid, Wilhelm (Hg.): Denken und Existenz bei Michel Foucault. Frankfurt/ Main 1991,
162,63)
Gilles Deleuze: Denken als sehen, sagen, überkreuzen. Denken als Archiv?

LALA schrieb am 19.5. 2000 um 13:16:37 Uhr zu

Kommunikation

Bewertung: 6 Punkt(e)

Kommunikation kann so viel sein.
Ein Lächeln.
Ein heben einer Augenbraue.
Ein Achselzucken.
Ein auf die Schulter klopfen.
Ein Schweigen.
Doch Kommunikation kann nur funktionieren, wenn der Empfänger, an den wir unsere sozusagen codierte Botschaft senden, auch richtig decodieren und verstehen kann. Das dies gelingt, dafür müssen beide Seiten Sorge tragen. »Man« kann in Gesagtes soviel hineininterpretieren und »man« kann soviel falsch verstehen. Imgrunde genommen sind alles bloß Buchstaben, Worte, Sätze, die irgendeinen Sinn ergeben können.

Peter K. schrieb am 26.1. 2007 um 18:10:26 Uhr zu

Kommunikation

Bewertung: 3 Punkt(e)

Die »modernen Kommunikationsmittel« haben zu einem absurden Kommunikationsterror geführt. Von früh bis spät werden wir von emails, sms, Festnetzanrufen und sonstigen Kommunikationsanforderungen bombardiert, die stets eine Unterbrechung der augenblicklichen Tätigkeit verlangen, ein blitzschnelles Umschalten auf mitunter völlig andere Zusammenhängen und soziale Beziehungen. Ubiquitäre Erreichbarkeit ist zu einem Götzen geworden.

Dagegen hilft nur eine konsequente Kommunikationsverminderung. Ich für meinen Teil habe schon lange aufgegeben, sämtliche diesbezüglichen Anforderungen befriedigen zu wollen. Erst als »Rückrufverweigerer« wird man wieder halbwegs zum Menschen.

O.B. Stipat 1,2 & 3 schrieb am 16.3. 2002 um 02:04:09 Uhr zu

Kommunikation

Bewertung: 2 Punkt(e)

Ihr klugen und unterhaltsamen Kraxl, Grunzl & Co!
Ihr seid prätentiöse Kunst-Spinner. Ihr redet über etwas, was weniger Substanz hat als ein Nebel: Ohne eure bescheuerten gesellschaftlichen Strukturen wißt ihr nicht, ob ihr einen Haufen Scheisse mit ein paar rostigen Nägeln drin als Kunstwerk ansehen sollt oder nicht. Da steckt euch jede Putzfrau mit wachen Sinnen einfach in den Müllsack:

London - Ein Werk von Damian Hirst, dem 36-jährigen »Enfant terrible« der zeitgenössischen britischen Kunstszene, ist vom Putzteam einer Londoner Galerie als Müll bewertet und entsprechend »entsorgt« worden. Hirst hatte das Werk »Unaufgeräumtes Studio« spontan nach der Vernissage seiner Ausstellung angefertigt. Ein Mitglied des Putzteams sagte: »Ich hätte nicht eine Sekunde daran gedacht, dass das Kunst sein soll. Also habe ich es in einen Abfallbeutel geschnürt und weggeschmissen.«

»Kunst« existiert nicht, genausowenig wie »Gesellschaft« - alles nur blähende, wohl- oder übelriechende Nebel im Kopf. Die Wichtigtuer machen sich mit hochtrabendem Geschwätz darüber her, jammern, dass es in unserer Gesellschaft am Verständnis der Kunst mangelt. Eher mangelt es an Klarheit der Wahrnehmung. Da wird Liebe und Sophisterei in einen Topf geworfen. So sagt doch ein Klecksl:
»Kunst ist also etwas, das so gar nicht in eine Gesellschaft passt, in der alles nach seiner ökonomischen Verwertbarkeit bewertet wird. Schafft der Künstler ein Kunstwerk, das nicht in dieses System passt, so begeht er (meiner Meinung nach) einen Akt der Agression und Systemkritik, der von der Gesellschaft auch so empfunden wird. Die Gesellschaft versucht, das Werk zu kaufen, um das Werk so in das ausschließlich ökonomische Konzept zurückzuholen. Dem wird sich die wahre Kunst, wahre Liebe und Philosophie etc. doch stets entziehen, indem sie in jenem Moment vergeht
Tut mir leid, dass ich so spät in die Diskussion eingestiegen und über diesen hochtrabenden Idealismus gestolpert bin.
Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose..... die kümmert sich einen Scheissdreck um eure Kategorien von »wahrer Kunst«. Sie entzieht sich auch nicht. Sie ist in der Gegenwart.
Schönheit und Kunst existieren nicht - es sei denn, ein Mensch ist in der Lage, mit wachem, empfänglichem Sinn, die Erscheinungen der Welt wahrzunehmen. Wer frei ist von gesellschaftlichen Werten und Normen, hat vielleicht eine Chance - jeder Bauer, jede Putzfrau hat mehr natürlichen Instinkt als ihr verdrehten Pfeifenphilosophen!
Wenn man euch liest, kann man nur noch heulen - so weh tut das... ihr feinsinnigen, kunstgebildeten Aas-Verwerter. Das Echo eurer Selbst-Reflektion ist und bleibt doch das Wichtigste!!!
Kunst ist eine Seifenblase - Kinder oder Mystiker haben vielleicht noch die direkte, unschuldige Sicht, sich am schillernden Spiel des Lichts zu erfreuen....
Wie wär´s jetzt mit wenigstens 3000 Jahren Stille!?
O.B.Stipat

Richie schrieb am 16.4. 2001 um 00:16:57 Uhr zu

Kommunikation

Bewertung: 1 Punkt(e)

Gesellschaft besteht nicht aus Individuen, sondern aus Kommunikation. Sagt Luhmann. Und das klingt schick, aber ist meiner Meinung nach falsch. Individuen sind maximal Umwelt der Systeme. Ich kann das jetzt nicht in nem Blastereintrag eben mal widerlegen, aber da ist wohl die Theorie elegant, aber sie blendet eben systematisch (sic) aus, dass Gesellschaft von Menschen gemacht wird.

Luhmann ist faszinierend. Ich mag ihn trotzdem nicht.

mcnep schrieb am 5.10. 2003 um 17:57:47 Uhr zu

Kommunikation

Bewertung: 2 Punkt(e)

Mein Beagle hat seit einiger Zeit beschlossen, sich etwas Futter hinzuzuverdienen und bietet an der IHK ein Wochenendseminar mit dem Titel 'Kommunikationsstrategien im gehobenen Management' an. Eigentlich ist es mir schleierhaft, wie er ein ganzes Wochenende vollkriegt, denn wie er mir im Vertrauen verraten hat, besteht seine 'Powermessage' nur aus zwei Sätzen:

1. Wenn du etwas nicht kennst, knurre es an.
2. Wenn es nicht zurückknurrt, pinkele es an.

Gors schrieb am 26.11. 2000 um 18:54:47 Uhr zu

Kommunikation

Bewertung: 1 Punkt(e)

Kommunikation ist ein Schlagwort der heutigen Gesellschaft, wenn man kommuniziert hat man Erfolg, oder die Dinge laufen zumindest besser, so wird uns suggeriert, das Kommunikation aber auch Verwirrung stiftet, und manchmal total sinnlos ist sollte man aber auch wissen, es Dinge die sollte man einfach ür sich behalten, wenn man bedenkt das ja doch alle kommunizieren kommt es sicher auch dort an, wo man sein Geheimnis ganz sicher nicht haben wollte

Räuber Hotzenplotz schrieb am 19.1. 2001 um 16:34:50 Uhr zu

Kommunikation

Bewertung: 2 Punkt(e)

Kruzifix, wieso ist denn die Gravitation Ausdrucksform der Liebe? Hanebüchener Unsinn!

Kommunikation ist Austausch von Information. Kommunikation ist für eine bloße Existenz nicht nötig.

Bettina j. schrieb am 12.10. 2012 um 18:56:23 Uhr zu

Kommunikation

Bewertung: 1 Punkt(e)

der Blaster wurde nicht nur einmal für Kommunikation benutzt, meist abgehackt-flüchtig

ist die Natur des Menschen.

unehrlich eher die Empörung über den angeblichen Missbrauch.

wäre nicht so »gedacht« gewesen.

na und.

Kommunikation ist was den Menschen ernährt, mal abgesehen von Wasser und Brot.

Robinson brauchte Freitag um nicht irre zu werden.

frei flotierende Assoziationen sind als solches gescheitert.

werden allenfalls als semirechtsfreier Raum für sexuelle Fantasien genutzt, und sonst nur von freundlich zugewandten Freunden von Alvar und Co.

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