Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Meinung«
Packmann schrieb am 16.10. 2003 um 13:03:54 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Was sehr nervt, sind Jugendliche, die Meinungen haben. Die lernen das in der Schule, besonders schlimm in der gymnasialien Oberstufe. Dann haben diese naseweisen Möchtegern-Erwachsenen plötzlich zu jedem Mist eine Meinung, zu Sterbehilfe, Abtreibung, Gruppensex, Vegetarismus, der Weimarer Republik, etc.
Es geht auch mal für 5 Minuten ohne Meinung, Kinder!
zerberst schrieb am 21.9. 2000 um 16:48:56 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Eine Meinung haben, bedeuted, bei der Reflektion ueber ein wie auch immer geartetes Thema von bestimmten Vorraussetzungen auszugehen.
Das muss so sein, weil sonst eine Reflektion nicht stattfinden koennte. Jeder Gedankengang, der ein bestimmtes Thema zum Inhalt hat, muss zwangslaufig auch einen Ausgangspunkt haben. Diesen Ausgangspunkt der Reflektion bezeichne ich als Meinung. Jeder hat Meinungen. Worum es aber eigentlich geht, sind Ueberzuegungen! Eine Ueberzeugung erreicht man, durch Reflektion ueber ein Objekt. Wenn das Resultat derselben im Einklang mit bereits vorhandenen Meinungen und Ueberzeugungen steht, wird es fuer richtig/wahr gehalten und damit zur Ueberzeugung.
Bereits vorhandene Meinungen sind entweder Ergebnis bewusster Reflektion, oder durch Sozialisierung in eine Gesellschaft vorgegeben.
Ueberzeugungen sind flexibel, denn unter geaenderten Vorraussetzungen, kann erneute Reflektion des Themas ein vom ersten verschiedenes Ergebnis hervorbringen. Die Faehigkeit Ueberzeugungen zu revidieren bezeichne ich als Intelligenz, da sie sowohl Meinung, als auch Reflektion, als auch Ueberzeugungen vorraussetzt.
Johann schrieb am 19.5. 2001 um 11:54:27 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Meinungslose Meinung? Meine Meinung. Meinungen. Equivalent zu meinungslos, wie bedeutungslos? Einfach gemein...