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am 26.12. 2000 um 14:24:28 Uhr schrieb Mcnep
über Pilz |
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am 19.8. 2018 um 18:08:41 Uhr schrieb Christine
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am 6.7. 2003 um 18:02:52 Uhr schrieb Sanyadriel über Pilz
am 26.12. 2003 um 22:50:39 Uhr schrieb Uwe über Pilz
am 9.3. 2007 um 17:55:37 Uhr schrieb tootsie über Pilz
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Pilz«
rue schrieb am 6.10. 2001 um 20:47:05 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Der Pilz - der mushroom - das Fleisch der Götter, daher von den Azteken Teonanáhuatl getauft, hierzulande zumeist in Form des spitzkegeligen Kahlkopfs präsent, Lehrer der visionären Kraft, Schlüssel zum Reich des Unvergänglichen.
Der Herbst kam schon ganz schön plötzlich, und wohl so mancher träumt bei den Verhältnissen hier und auf dem Rest dieses Gestirns davon, diesem zumindest für eine begrenzte Anzahl von Epochen entfliegen zu können. Dafür gibt’s so einige Wege: wie wär’s vielleicht zur Abwechslung mal mit Urlaub, gutem Sex oder innerer Einkehr (oder gar allem zusammen)...? So einige werden jedoch auch dieses Jahr den Pfad einer naturgegebenen Substanz suchen, die die Azteken als Teonanácatl – Fleisch der Götter – bezeichneten. Verschiedene Arten dieser heiligen Materie haben sich als Nährstoff für den Geist inzwischen auch für den mitteleuropäischen Götteranbeter etabliert – deshalb an dieser Stelle einige Basics zum Thema Schweben über Kuhwiesen in deutschen- und Alpenlanden.
Fliegen will gelernt sein, und wer die wichtigsten Grundregeln nicht befolgt, kann dabei leicht ins Trudeln kommen – man denke an Ikarus, der die Sicherheitsvorkehrungen während seines Flugtrips leider nur ungenügend verinnerlicht hatte und der Verlockung nicht widerstand, zu hoch hinaus zu wollen. Und dies, obwohl er von seinem Vater und Lehrmeister eingehende Instruktionen erhalten hatte, wie man im Flug durch verschiedene Welten richtig navigiert.
Vor den bestürzenden Folgen solchen Hochmuts können leider keine Worte bewahren. Dass, wer das Tanzen letztlich gut beherrschen will, im Lernstadium behutsam einen Schritt vor dem nächsten machen muss, soll hier aber mit ein paar anregenden Gedanken vom respektvollen Umgang mit Pilzen in ihrem ursprünglichen Gebrauch vermittelt werden. Mit dem Magischen ist stets mit Hingabe umzugehen – auch einige von denen, die es sich vorher nie träumen ließen, sind in den Sog dunkler Mächte geraten...
Bleiben wir aber zunächst einmal am Boden der Tatsachen: In der freien Natur begegnet uns in Deutschland zumeist der spitzkegelige Kahlkopf (Psilocybe Semilanceata), ein blassgelb bis hellbrauner Gefährte der bekannten Form. In der Natur weniger häufig, auf dem schwarzen Markt inzwischen aber ebenfalls üblich findet man zudem vor allem Stropharia Cubensis und Psilocybe Cyanescens, sehr selten noch einige Arten mehr. Die halluzinogenen Kumpanen treten in Massen vor allem nach einem warmen Sommer (na ja...) und einer darauffolgenden Regenperiode (an die kriegen wir ja eine Hymne immer hin) ab September verstärkt auf feuchten Wiesen und Feldern auf.
Die Wirkstoffe (die gesetzlich verbotenen Substanzen Psilocybin und Psilocin) schwanken in ihrer Konzentration von Art zu Art und Pilz zu Pilz erheblich, so dass ein genaues Abmessen in aller Regel nicht möglich ist. Geht man aber wie die meisten Autoren von einer mittleren Dosis von 10mg Wirkstoff aus, so lässt sich dies auf etwa 0,5-2g getrockneter Pilze umrechnen, wobei St. Cubensis eher schwächer, Ps. Cyanescens eher mehr Wirkstoff enthält.
Der Verlauf eines psychedelischen Trips ist stark von persönlichen Grundvorausetzungen und Umgebung abhängig, gelegentlich auftretende körperliche Probleme sind vorübergehender Natur. Neben LSD ist keine Droge bekannt, deren Giftigkeit als dermaßen gering eingeschätzt wird. Das wirklich nicht zu unterschätzende Problem ist ganz klar, die erlebten Eindrücke momentan verarbeiten und nach dem Trip in die Alltagswelt einflechten zu können. Und da das manchmal verdammt schwierig sein kann, sollte man es mit der Menge nie übertreiben, sondern eher an innerer Entspannung „arbeiten“, um in den warmen Fluss des Pilzflow zu gelangen. Dass es auf die absolute Menge der Pilze letztlich gar nicht so ankommt, verdeutlicht das Sammelritual der mexikanischen Indianer: Dabei wird der erste gefundene Pilz oder die Pilzgruppe gar nicht gepflückt, sondern bleibt zu Ehren der Heiligen unangetastet. Wer auch immer Pilze erntet, sollte dabei den Pilz nie herausreißen, sondern ihn säuberlich von seinem Myzel trennen, in dem er ihn abschneidet, abkneift oder herausdreht. Nur dann wird im nächsten Jahr an gleicher Stelle wieder ein Pilz zu finden sein.
Alkohol, Amphetamine und Ecstasy sollten wenn überhaupt, dann nur mit äußerster Vorsicht zusätzlich zu Pilzen genossen werden – sie verstärken nicht nur die Absturzgefahr, sondern können auch zu Herzrasen und (manchmal gefährlichen) Hitzewellen führen.
Ganz anders verhält sich das mit den neben Psilos ebenfalls psychoaktiv wirkenden Knollenblätterpilzen, insbesondere dem Fliegen- (Amanita Muscaria) und Pantherpilz (A. Pantherina): Wir möchten an dieser Stelle ausdrücklich vor dem Gebrauch dieser Familie warnen, denn ihre Giftigkeit ist – verglichen mit anderen Psychedelika – außerordentlich hoch. Die Knollenblätterpilze besitzen dort, wo sie traditionell in ritualisierter Weise eingenommen werden (bekanntermaßen in Sibirien, China und von einigen Indianern Nordamerikas), ein von den in Europa zu findenden Pilzen völlig unterschiedliches Mischungsverhältnis der psychoaktiven Inhaltsstoffe. Man kann daher mit einheimischen Pilzen nicht diese Wirkung erzielen, ohne dabei erhebliche gesundheitliche Risiken in Kauf zu nehmen.
Zwar sind Todesfälle wohl nur bei entsprechenden Vorschädigungen zu beklagen oder auf eine Verwechslung mit dem (hoch lebensgefährlichen) grünen Knollenblätterpilz zurückzuführen, doch die in diesen Arten vorkommenden psychoaktiven Substanzen führen oft zu Übelkeit, Herzrasen und Atemnot und kommen zudem in stark schwankender Konzentration vor. Im Vergiftungsfall unbedingt Kotzen herbeiführen und viel trinken (und alles wird wieder gut...).
Die Welt zu sehn in einem Körnchen Sand
Und einen Himmel in der wilden Blüte:
Unendlichkeit ist in der Fläche deiner Hand
Und alle Ewigkeit in der Minute
William Blake (1757-1827)
Der große Drogenmystiker Terrence McKenna ging davon aus, dass die Begegnung unserer affenartigen Vorfahren mit den göttlichen Sporen in engem Zusammenhang mit unseren Fähigkeiten zum abstrakten Denken und damit zur Erfindung der Sprache steht. Eine zugegebenermaßen recht verwegene These, auf deren Gültigkeit McKenna wohl nur gegenüber Menschen mit einem ähnlich reichen Erfahrungsschatz wie er selbst bestehen würde...
Wer jedoch jeden evolutionären Sinn der Naturdrogen leugnet, der muss sich – darauf hat Don Siegel hingewiesen – fragen lassen, was denn wohl eine recht zierliche pilzhafte Gestalt dazu bringen sollte, solch erhebliche Mengen eines Stoffes zu produzieren, die bei Menschen tiefe visionäre Eindrücke hinterlässt. Der Pilz kann auf jeden Fall nicht geturnt sein, strebt doch jeder Organismus nach einem inneren Gleichgewicht.
In Mexiko wurden schon vor einiger Zeit steinerne pilzenhafte Figuren ausgegraben, deren Alter man auf immerhin 2.200 Jahre schätzt (pics: www.deoxy.org). Zu welchen Zeremonien diese Pilzies genutzt wurden, wissen wir nicht genau, doch eine Idee indianischen Denkens bekommt, wer auf die Mazateken-Schamanin María Sabina hört: „Es gibt eine Welt über der unsrigen, eine ferne und doch nahe, unsichtbare Welt. Und dort lebt Gott, leben die Toten und die Heiligen – in der Welt, wo alles schon geschehen und alles bekannt ist. Diese Welt erzählt. Sie spricht eine eigene Sprache. Ich berichte was sie erzählt. Der heilige Pilz nimmt mich bei der Hand und führt mich in die Welt, wo alles bekannt ist. Sie, die heiligen Pilze, sind es, die in einer mir verständlichen Weise reden. Ich befrage sie, und sie antworten mir. Wenn ich von der Reise mit ihnen zurückkomme, berichte ich, was sie mir erzählt und gezeigt haben“.
Wohlgemerkt: María ist eine Schamanin und hat in ihrer Gesellschaft eine Sonderstellung. Bevor also jemand auf die Idee kommt, mit den Toten zu kommunizieren und danach wieder sicher zu landen sei auf Pilz anscheinend einfach, sei kurz der Initiationsritus der Bimin-Kuskusmin auf Neuguinea erwähnt, der sich in 12 Stufen gliedert: Dort erhalten erst die Männer der höchsten drei Grade in ihrer zweiten Lebenshälfte überhaupt den Pilz. Das Ritual wird von einer intensiven Vorbereitung getragen, die Schlafentzug und Fasten beinhaltet.
In den meisten ursprünglichen Kulturen aber ist es für die normalen Stammesangehörigen überhaupt nicht möglich, jemals vom Pilz zu kosten – dies ist ausschließlich den Schamanen vorbehalten. Und wo doch, da ist zumindest der volle Tag danach ausschließlich dem gegenseitigen Erzählen vom Erlebten und Weinen um die Verlorenen und das gesamte verlorene Pilzreich geweiht.
Wer das erste Mal seinen Geist tanzen lassen will, sollte unbedingt mit kleinen Schritten anfangen. Bewährt hat es sich, dabei nicht auf einer Party, sondern zusammen mit guten Freunden zu Haus oder in der Natur allerhöchstens 5 Pilze einzufahren und bei den nächsten Versuchen (nach mindestens 4 Wochen Abstand!) die Dosis zu verdoppeln.
Schließlich noch ein Wort dazu, was zu tun ist, wenn der Pilz plötzlich damit droht, außer Kontrolle zu geraten: Wer Pilze konsumiert, muss damit rechnen, bestimmte Gedanken, Gefühle und Eindrücke in gewaltige Bilder gegossen vor sich zu sehen. Das wichtigste ist, sich zu vergewissern, dass es sich bei allem Erlebten um Ereignisse handelt, die ganz wesentlich von der Urkraft des Pilzes beeinflusst sind. Und das heißt auch, dass nach allerspätestens 5 Stunden die alleinige Handlungsmacht wieder da sein wird. Wer von negativen Gedanken und Angst gefesselt ist, greife oft zum Wasser (dies hat nicht nur symbolisch einen reinigenden Effekt) und füttere sein Hirn mit anregenden, positiven Vibes. Zu versuchen, erlebtes in Worte zu fassen, kann ebenfalls helfen. Der Rückzug von einem Raum mit fetten Beats, Lightshow usw. kann hilfreich sein – alleine in einem dunklen Raum verstärken sich oft aber auch die Impressionen. Das wichtigste sind mal wieder gute Freunde, auch für den Tag nach dem Trip sollte jemand erreichbar oder am besten gleich zum Kuscheln da sein, dem man vertraut.
Noch ein kurzes Wort zur nach wie vor etwas verworrend-wirren Rechtslage in Deutschland: Am 01.06. diese Jahres ist eine erneute Verschärfung des Betäubungsmittelrechts in Kraft getreten. Demnach werden Pilze als Spezies ausdrücklich aufgenommen und ihr Besitz ist ausdrücklich verboten, wenn psilocybinhaltige Substanzen zum Zweck der Einnahme als Rauschgift besessen werden. Für den Pilzsammler in der Natur sollte das bedeuten, dass in jedem Fall vor der Polizei keine Aussage gemacht wird und offensichtlich eine Verwechslung mit Speisepilzen vorlag.
Für den Erwerber oder Verkäufer eines Duftkissens wird’s schon haariger, denn diesem soll mit Hilfe der Novelle leicht nachgewiesen werden können, dass Konsumzwecke beabsichtigt waren. Einige Verfahren gegen Shopbesitzer laufen – wir sind gespannt... Bei einer geringen Menge (das sind schon so einige Gramm Pilze) dürfte ein Verfahren für den Käufer allerdings mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit mit seiner Einstellung enden (empfohlen wird aber immer eine Nichtaussage, ansonsten lauft ihr Gefahr des Schuldeingeständnisses!). Auch in der Schweiz gibt’s einige Beschlagnahmungen von Duftkissen, in fast allen Kantoren wird der Verkauf aber von der Polizei toleriert.
Dass nach dem Einwerfen von halluzinogenen Pilzen gut 10 Stunden lang kein Fahrzeug geführt werden sollte, versteht sich von selbst.
Goofy schrieb am 11.3. 2001 um 21:27:43 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Infektionen, die vorwiegend durch Geschlechtsverkehr übertragen werden
(A50-A64)
Exkl.: HIV-Krankheit (B20-B24)
Reiter-Krankheit (M02.3)
Unspezifische und nicht durch Gonokokken hervorgerufene Urethritis (N34.1)
A50 Syphilis connata
A50.0 Floride konnatale Frühsyphilis
Jeder konnatale syphilitische Zustand, als früh oder manifest bezeichnet, bis zu zwei Jahren nach der
Geburt.
Konnatale Frühsyphilis:
- kutan
- mukokutan
- viszeral
Konnatale frühsyphilitische:
- Augenbeteiligung
- Laryngitis
- Osteochondropathie
- Pharyngitis
- Pneumonie
- Rhinitis
A50.1 Latente konnatale Frühsyphilis
Konnatale Syphilis ohne klinische Manifestationen, mit positiver Serumreaktion und negativem
Liquorbefund, bis zu zwei Jahren nach der Geburt.
A50.2 Konnatale Frühsyphilis, nicht näher bezeichnet
Konnatale Syphilis o.n.A., bis unter zwei Jahre nach der Geburt.
A50.3 Konnatale spätsyphilitische Augenkrankheit
Konnatale spätsyphilitische:
- Augenkrankheit, anderenorts nicht klassifiziert+ (H58.8*)
- interstitielle Keratitis+ (H19.2*)
Exkl.: Hutchinson-Trias (A50.5)
A50.4 Konnatale spätauftretende Neurosyphilis [Juvenile Neurosyphilis]
Dementia paralytica juvenilis
Juvenile:
- progressive Paralyse
- Tabes dorsalis
- taboparalytische Neurosyphilis
Konnatale spätsyphilitische:
- Enzephalitis+ (G05.0*)
- Meningitis+ (G01*)
- Polyneuropathie+ (G63.0*)
Exkl.: Hutchinson-Trias (A50.5)
A50.5 Sonstige Formen der floriden konnatalen Spätsyphilis
Jeder konnatale syphilitische Zustand, als spät oder manifest bezeichnet, zwei Jahre oder später nach der
Geburt.
Clutton-Hydrarthrose+ (M03.1*)
Hutchinson-:
- Trias
- Zähne
Konnatale kardiovaskuläre Spätsyphilis+ (I98.0*)
Konnatale spätsyphilitische:
- Arthropathie+ (M03.1*)
- Osteochondropathie+ (M90.2*)
Syphilitische Sattelnase
A50.6 Latente konnatale Spätsyphilis
Konnatale Syphilis ohne klinische Manifestationen, mit positiver Serumreaktion und negativem
Liquorbefund, zwei Jahre oder später nach der Geburt.
A50.7 Konnatale Spätsyphilis, nicht näher bezeichnet
Konnatale Syphilis o.n.A., zwei Jahre oder später nach der Geburt.
Syphilis connata tarda o.n.A.
A50.9 Syphilis connata, nicht näher bezeichnet
A51 Frühsyphilis
A51.0 Primärer syphilitischer Genitalaffekt
Syphilitischer Schanker o.n.A.
A51.1 Analer Primäraffekt bei Syphilis
A51.2 Primäraffekt bei Syphilis, sonstige Lokalisationen
A51.3 Sekundäre Syphilis der Haut und der Schleimhäute
Condyloma latum
Syphilitisch:
- Alopezie+ (L99.8*)
- Leukoderm+ (L99.8*)
- Schleimhautpapeln [Plaques muqueuses]
A51.4 Sonstige sekundäre Syphilis
Sekundäre syphilitische:
- Augenkrankheit, anderenorts nicht klassifiziert+ (H58.8*)
- Entzündung im weiblichen Becken+ (N74.2*)
- Iridozyklitis+ (H22.0*)
- Lymphadenopathie
- Meningitis+ (G01*)
- Myositis+ (M63.0*)
- Periostitis+ (M90.1*)
A51.5 Latente Frühsyphilis
Syphilis (erworben) ohne klinische Manifestationen, mit positiver Serumreaktion und negativem
Liquorbefund, bis zu zwei Jahren nach Infektion.
A51.9 Frühsyphilis, nicht näher bezeichnet
A52 Spätsyphilis
A52.0+ Kardiovaskuläre Syphilis
Kardiovaskuläre Syphilis o.n.A. (I98.0*)
Syphilitisch:
- Aortenaneurysma (I79.0*)
- Aorteninsuffizienz (I39.1*)
- Aortitis (I79.1*)
- Endokarditis o.n.A. (I39.8*)
- Myokarditis (I41.0*)
- Perikarditis (I32.0*)
- Pulmonalklappeninsuffizienz (I39.3*)
- Zerebrale Arteriitis (I68.1*)
A52.1 Floride Neurosyphilis
Charcot-Arthropathie+ (M14.6*)
Spätsyphilitisch:
- Enzephalitis+ (G05.0*)
- Meningitis+ (G01*)
- Neuritis des N. vestibulocochlearis+ (H94.0*)
- Optikusatrophie+ (H48.0*)
- Polyneuropathie+ (G63.0*)
- Retrobulbäre Neuritis+ (H48.1*)
Syphilitisches Parkinson-Syndrom+ (G22*)
Tabes dorsalis
A52.2 Asymptomatische Neurosyphilis
A52.3 Neurosyphilis, nicht näher bezeichnet
Gumma (syphilitisch)
Syphilis (Spät-)
Syphilom
}
}
}
Zentralnervensystem, o.n.A.
A52.7 Sonstige floride Spätsyphilis
Glomeruläre Krankheit bei Syphilis+ (N08.0*)
Gumma (syphilitisch)
Syphilis, Spät- oder tertiäre
}
}
jede Lokalisation, mit Ausnahme der unter A52.0-A52.3 klassifizierten
Lokalisationen
Spätsyphilitisch:
- Augenkrankheit, anderenorts nicht klassifiziert+ (H58.8*)
- Bursitis+ (M73.1*)
- Chorioretinitis+ (H32.0*)
- Entzündung im weiblichen Becken+ (N74.2*)
- Episkleritis+ (H19.0*)
- Leukoderm+ (L99.8*)
- Peritonitis+ (K67.2*)
Syphilis [nicht näher bezeichnetes Stadium]:
- Knochen+ (M90.2*)
- Leber+ (K77.0*)
- Lunge+ (J99.8*)
- Muskel+ (M63.0*)
- Synovialmembran+ (M68.0*)
A52.8 Latente Spätsyphilis
Syphilis (erworben) ohne klinische Manifestationen, mit positiver Serumreaktion und negativem
Liquorbefund, zwei Jahre oder später nach Infektion.
A52.9 Spätsyphilis, nicht näher bezeichnet
A53 Sonstige und nicht näher bezeichnete Syphilis
A53.0 Latente Syphilis, nicht als früh oder spät bezeichnet
Latente Syphilis o.n.A.
Positive Serumreaktion auf Syphilis
A53.9 Syphilis, nicht näher bezeichnet
Infektion durch Treponema pallidum o.n.A.
Syphilis (erworben) o.n.A.
Exkl.: Syphilis o.n.A. als Todesursache vor Vollendung des zweiten Lebensjahres (A50.2)
A54 Gonokokkeninfektion
A54.0 Gonokokkeninfektion des unteren Urogenitaltraktes ohne periurethralen Abszeß oder Abszeß
der Glandulae urethrales
Urethritis
Vulvovaginitis
Zervizitis
Zystitis
}
}
}
}
o.n.A.
}
durch Gonokokken
Exkl.: Mit Abszeß der Glandulae urethrales (A54.1)
A54.1 Gonokokkeninfektion des unteren Urogenitaltraktes mit periurethralem Abszeß oder Abszeß
der Glandulae urethrales
Abszeß der Bartholin-Drüse durch Gonokokken
A54.2+ Pelviperitonitis durch Gonokokken und Gonokokkeninfektionen sonstiger Urogenitalorgane
Entzündung im weiblichen Becken (N74.3*)
Epididymitis (N51.1*)
Orchitis (N51.1*)
Prostatitis (N51.0*)
}
}
durch Gonokokken
Exkl.: Gonokokkenperitonitis (A54.8)
A54.3 Gonokokkeninfektion des Auges
Iridozyklitis+ (H22.0*)
Konjunktivitis+ (H13.1*)
Ophthalmia neonatorum
}
}
}
durch Gonokokken
A54.4+ Gonokokkeninfektion des Muskel-Skelett-Systems
Arthritis (M01.3*)
Bursitis (M73.0*)
Osteomyelitis (M90.2*)
Synovitis (M68.0*)
Tenosynovitis (M68.0*)
}
}
}
durch Gonokokken
A54.5 Gonokokkenpharyngitis
A54.6 Gonokokkeninfektion des Anus und des Rektums
A54.8 Sonstige Gonokokkeninfektionen
Endokarditis+ (I39.8*)
Hautläsionen
Hirnabszeß+ (G07*)
Meningitis+ (G01*)
Myokarditis+ (I41.0*)
Perikarditis+ (I32.0*)
Peritonitis+ (K67.1*)
Pneumonie+ (J17.0*)
Sepsis
}
}
}
durch Gonokokken
Exkl.: Gonokokkenpelviperitonitis (A54.2)
A54.9 Gonokokkeninfektion, nicht näher bezeichnet
A55 Lymphogranuloma inguinale (venereum) durch Chlamydien
Durand-Nicolas-Favre-Krankheit
Esthiomene
Klimatischer oder tropischer Bubo
A56 Sonstige durch Geschlechtsverkehr übertragene Chlamydienkrankheiten
Inkl.: Durch Geschlechtsverkehr übertragene Krankheiten durch Chlamydia trachomatis
Exkl.:
Konjunktivitis beim Neugeborenen (P39.1)
Lymphogranulom (A55)
Pneumonie beim Neugeborenen (P23.1)
}
}
durch Chlamydien
Zustände, die unter A74.- klassifiziert sind
A56.0 Chlamydieninfektion des unteren Urogenitaltraktes
Urethritis
Vulvovaginitis
Zervizitis
Zystitis
}
}
}
}
durch Chlamydien
A56.1+ Chlamydieninfektion des Pelviperitoneums und sonstiger Urogenitalorgane
Entzündung im weiblichen Becken (N74.4*)
Epididymitis (N51.1*)
Orchitis (N51.1*)
}
}
durch Chlamydien
A56.2 Chlamydieninfektion des Urogenitaltraktes, nicht näher bezeichnet
A56.3 Chlamydieninfektion des Anus und des Rektums
A56.4 Chlamydieninfektion des Pharynx
A56.8 Durch Geschlechtsverkehr übertragene Chlamydieninfektion an sonstigen Lokalisationen
A57 Ulcus molle (venereum)
Weicher Schanker
A58 Granuloma venereum (inguinale)
Donovanosis
A59 Trichomoniasis
Exkl.: Intestinale Trichomoniasis (A07.8)
A59.0 Trichomoniasis urogenitalis
Leukorrhoe (vaginal)
Prostatitis+ (N51.0*)
}
}
durch Trichomonas (vaginalis)
A59.8 Sonstige Lokalisationen der Trichomoniasis
A59.9 Trichomoniasis, nicht näher bezeichnet
A60 Infektionen des Anogenitalbereiches durch Herpesviren [Herpes simplex]
A60.0 Infektion der Genitalorgane und des Urogenitaltraktes durch Herpesviren
Infektion des Genitaltraktes:
- männlich+ (N51.-*)
- weiblich+ (N77.0-N77.1*)
}
durch Herpesviren
A60.1 Infektion der Perianalhaut und des Rektums durch Herpesviren
A60.9 Infektion des Anogenitalbereiches durch Herpesviren, nicht näher bezeichnet
A63 Sonstige vorwiegend durch Geschlechtsverkehr übertragene Krankheiten, anderenorts nicht
klassifiziert
Exkl.: Molluscum contagiosum (B08.1)
Papillom der Cervix uteri (D26.0)
A63.0 Anogenitale (venerische) Warzen
A63.8 Sonstige näher bezeichnete, vorwiegend durch Geschlechtsverkehr übertragene Krankheiten
A64 Durch Geschlechtsverkehr übertragene Krankheiten, nicht näher bezeichnet
Geschlechtskrankheiten o.n.A.
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