| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
249, davon 247 (99,20%)
mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 83 positiv bewertete (33,33%) |
| Durchschnittliche Textlänge |
426 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung |
0,277 Punkte, 113 Texte unbewertet.
Siehe auch: positiv bewertete Texte
|
| Der erste Text |
am 9.2. 2000 um 22:29:51 Uhr schrieb Dulcinea
über Gehirn |
| Der neuste Text |
am 15.1. 2024 um 08:42:31 Uhr schrieb schmidt
über Gehirn |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 113) |
am 13.11. 2004 um 23:06:34 Uhr schrieb Maike über Gehirn
am 10.11. 2006 um 19:09:56 Uhr schrieb Möp über Gehirn
am 23.5. 2002 um 17:58:10 Uhr schrieb lorenz in the sky with diamonds über Gehirn
|
Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Gehirn«
soulkitchen schrieb am 14.3. 2002 um 22:18:05 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
das gehirn ist eine art direktor in der werbeagentur mensch. in ihm liegen das sprach- und nervenzentrum, atome und neutronen tummeln sich, membranen und kartoffeln, synapsen und kleine nagetiere. man muß sich das gehirn vorstellen wie mallorca, viele kleine bungalows und betrunene touristinnen, deren t-shirt nass ist. befehle erteilt die großhirnrinde schriftlich mit extrem vielen druckfehlern, die linke gehirnhälfte ist zuständig für gemeinheiten und die richtige einschätzung der erforderlichen holzkohlenmenge fürs grillen. die rechte gehirnhälfte merkt sich maximal eine internetadresse und wird sonst gar nicht genutzt, auch das sehzentrum liegt im gehirn, gleich neben dem internationalen zentrum für bodenkultur. das gehirn kann auch trainiert werden, indem man es aus dem kopf herausholt und wahlweise auf eine hantel legt oder auf ein trimm-dich-fahhrad setzt. ein gesundes gehirn kann sich an dinge erinnern, die länger als eine halbe stunde zurückligen, daher das sprichwort : wer andern eine grube gräbt, fällt selbst hinein. der gehirnstamm steuert die motorik, 80 ps und spitzengeschwindigkeiten bis zu 8 km/h celsius. das ist schon ein tolles ding, unser gehirn.
(von : christoph grissemann und dirk stermann)
Bhumpa@web.de schrieb am 14.3. 2002 um 05:27:36 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Unzählige Programmierer haben schon versucht, Programme zu schreiben, die das menschliche Gehirn nachahmen sollen. Die den Computer menschlich machen sollen.
Ich denke, die einzigen Programmierer, die wirklich nahe dran sind, dieses Ziel zu erreichen, tun das scheinbar aus Versehen - eigentlich wollten sie ein ganz anderes Programm schreiben, nämlich einen Assoziations-Blaster. Möglicherweise war es sogar als Spaß-Programm oder so gedacht.
Wann beginnt ein Computer, Intelligenz zu zeigen? Forscher auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz haben dafür folgendes Kriterium entwickelt: Wenn jemand an einem Computer sitzt und denkt, er chattet mit einem Menschen, obwohl die Antworten von einem Computer kommen, dann ist der Computer intelligent.
Gut, im Assoziations-Blaster muß ich noch selbst auf das Wort in meinem Satz klicken, auf das der Computer »antworten« soll, insofern ist das Programm nur halb fertig. An dieser Stelle eine Anregung an die Programmierer: Wandelt das Programm doch mal so um, daß es selbst entscheiden kann, mit welchem Satz das, was ich eintippe, als nächstes assoziiert wird. Und zwar auf Grundlage mehrerer Wörter des Satzes, den ich vorher geschrieben habe. Ich bin überzeugt, dann macht es auch nicht viel anderes mehr als jedes andere Gehirn... na jedenfalls was das Führen von Unterhaltungen betrifft. Wie man das Programm bis zum kompletten Gehirn anschließend weiterentwickeln muß, kann es uns ja dann vielleicht selber sagen.
Montaigne schrieb am 12.8. 2000 um 14:35:21 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Eine junge Dame, die erste unserer Prinzessinnen, sagte mir, als sie auf eine bestimmte Person zu sprechen kam, wer so viele große und denkstarke fremde Gehirne in sich aufnehmen wolle, müsse zwangsläufig das eigene verengen, zusammenziehn und verkleinern, um den anderen Platz zu machen. Ich wäre fast geneigt, dem zuzustimmen und zu sagen: Wie die Pflanzen an zuviel Nässe eingehn und die Lampen an zuviel Öl ersticken, kommt auch die Tätigkeit des Geistes durch zuviel Studium und Stoffhuberei zum Erliegen, weil er, von der ungeheuren Vielfalt der Dinge bis zur Verwirrung in Anspruch gennommen, die Fähigkeit verliert, sich hiervon wieder freizumachen, so daß er unter der Last schließlich krumm und schief wird. In Wirklichkeit jedoch verhält es sich anders, denn unsere Seele weitet sich um so mehr, je mehr sie in sich aufnimmt.
Psychosau schrieb am 27.10. 2002 um 13:01:27 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Wie fit ist ihr Gehirn wirklich?
In diesem Test werden Ihnen 26 erfundene Vokabeln mit einer Übersetzung gegeben. Versuchen Sie, sich in 5 Minuten so viele wie möglich einzuprägen. Anschließend erhalten Sie eine Aufzählung der 26 Vokabeln in veränderter Reihenfolge und müssen die deutsche Übersetzung ergänzen. BEWERTUNG: für jede richtige Antwort: 1 Punkt.
START! 5 Minuten
hoffu hoffen
Rische Tisch
Papos Papier
Fegen Glaube
sauos süß
Mamma Butter
Reibel Bauch
Keckalog Fliege
Beinel Stein
tranen weinen
Rotal Apfel
guckola sehen
Klopfel Herz
Putza Zahnbürste
Spigol Eitelkeit
Volleger Eimer
bulschnupf niesen
Beinhart Hose
Zupfomat Gitarre
Warmeis Kühlschrank
steinen Klopfen
Vierel Kätzchen
Nalke Rose
Spitzchen Lippen
Piepsi Dampfkessel
Machlochi Gürtel
Decken Sie nun bitte den oberen Bereich ab und erinnern sich an so viele Vokabeln wie möglich!
Piepsi
Vierel
Volleger
Putza
hoffu
Papos
Reibel
Mamma
tranen
guckola
Machlochi
Spitzchen
Spigol
sauos
Rische
Keckalog
Klopfel
Warmeis
bulschnupf
Rotal
Fegen
Nalke
steinen
Beinel
Beinhart
Zupfomat
Karel Höflich schrieb am 22.6. 2004 um 23:05:39 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Oh, die Macht vom Gehirn. Erst neulich wieder merken müssen, daß wir doch wahrscheinlich wohl doch Geschöpfe der ganzen chemischen Verbindungen sind, die da im Gehirn herumschwallern, und von der elektrizität da. Das wurde mir geradezu schockierend in der letzten Woche vorgeführt, ich weiß nicht wieso, jedenfalls, immer wenn es ins Bett ging, haben sich im Halbschlaf bei mir ganz absurde Gedankensequenzen eingestellt, nicht in Form von Bildern, wie man das ja öfter mal hat, kurz bevor man einschläft, nein, mein Hirn hat da, im Garaubereich zwischen Wachen und Schlafen, ohne Augenscheinliche Kontrolle meinerseits ganz abgefahrene Gedankentexte fabriziert, so in etwa: »Hm, die iranische Geistlichkeit stellt sich den an manchen Punkten schon greifbaren Transitionsprozessen des Iran, welche ihr Ziel in einem hin zu einer sich über Kanäle der Öffentlichkeit austauschenden Zivilgesellschaft haben, mit aller Macht in den Weg. Die jungen Iraner von heutzutage sind gefangen zwischen drei Welten. Hier handelt es sich um: zum einen einer kryptischen und vielerorts frei Erfundenen islamischen Tradition, welche die Deutungshoheit über sämtliche Sphären des öffentlichen Lebens beansprucht. Zum anderen unm eine nicht minder rigide Welt, welche sich im wesentlichen, und komplementär zu den öffentlichen Anforderungen eines gelebten Islams, ihr Ordnungsprinzip entlang den Linien einer archaischen Stammesgesellschaft entwirft. Zum dritten aber eine Welt, die sehnsüchtig nach Westen blickt, deren demokratische Verheißungen aber der örtlichen Staatsidee noch viel mehr zuwiderlaufen, als es etwa der Gedanke an freie Marktwirtschaft im russischen Sowjetkommunismus getan hätte...«
Dann werde ich wieder ein wenig wacher, und meine »Uaaaargh!!!! Was war das denn jetzt eben!!! Wer hat mir diesen Schrieb ins Gehirn gebrannt???«. Ängstlich nehme ich dann meinen zweiten versuch in den Schlaf, aber sofort: »Die Stellung Deutschlands im atlantischen Bündnissystem hat sich seit Adenauer, hinzugefügt sei...«, dann wieder Schrecken und Angst! "Uaaah! ich darf nicht mehr so viel Unsinn lesen, das verfolgt mich bis in den Schlaf!!! Ohne mein zutun! Aufstehen, noch eine Zigarette rauchen, aber habe ich das auch wirklich durchdacht, oder war das nur so eine chemische Reaktion, die mir jetzt befiehlt in der dunklen Stube, während es draußen stürmt, noch eine Zigarette zu rauchen?
Hab ich mir das auch selber überlegt?
Egal.
Dann wieder im Bett, süße Träume dräuen mir schon, ich bin nicht mehr Herr meiner Gedanken, doch plötzlich: »Sullas Rückzug ins Privatleben im Jahr soundso, hat nicht nur seinen, gewissermaßen, Schüler Caesar zur Verwunderung genötig! War nicht aber Sullas Niederlegung der Dictatur...«.
Schweißgebadetes hochfahren! Hand über die Stirn: »Wer jagt mich hier!!!!«
Andreas schrieb am 13.3. 2001 um 17:18:26 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
Dass das menschliche Gehirn nur als eingeschränkt nutzbar bezeichnet werden kann, ist hinlänglich bekannt. Diese Tatsache kann auch jederzeit leicht im Selbstversuch verifiziert werden. Man muss nur einmal versuchen, im Internet zu surfen und gleichzeitig zu telefonieren. Fünf Chats kann man ohne große Schwierigkeiten parallel meistern, aber nicht ein ordentliches Telefongespräch kriegt man hin, wenn man vor dem Computer sitzt. Ehrliche Gesprächspartner werden das auf Anfrage bestätigen können. Solche Gespräche enden meist in aphasischem Gestammel. Dazwischen gibt es dann regelmäßig mächtige Pausen, in denen eine halbe Minute lang keiner was sagt, bis dann der Freund am anderen Ende der Leitung nachfragt, ob man ihn vergessen habe. Es scheint irgendwie daran zu liegen, dass das Gehirn den visuellen Reizen den Vorrang gibt. Kann man nichts dran machen, und es ist daher auch keiner weiteren Debatte wert.
Viel entscheidender ist das Phänomen, dass sich unser Gehirn, wenn es sich mal auf eine Sache konzentriert, zu oft genau die Dinge auswählt, die es später nie wieder gebrauchen kann. Ganz deutlich wird das am Beispiel »Gedächtnis«.
Meistens merkt man sich nur plumpen Unsinn. Die wirklich wichtigen Dinge vergißt man sofort. Wenn man beispielsweise im Supermarkt durch die Gänge eilt, weil man mal wieder zu spät dran ist, fällt einem garantiert gerade ein, dass man noch gar nicht weiß, wie der FC gestern gespielt hat. Zu Hause stellt man dann fest, dass es besser gewesen wäre, wenn einem in jenem Moment der Gedanke gekommen wäre, dass man seit fünf Tagen keine Mülltüten mehr im Haus hat.
Das sind die kleinen Dinge des urbanen Alltags, für den unser Gehirn nicht bestimmt zu sein scheint. Die neue Handy-Nummer des besten Freundes kann man sich nie merken. Dafür weiß man, dass die Vorwahl von Stuttgart 0711 lautet, weil man die auf der Arbeit dreihundert mal eintippen musste. Die Nummer der Auskunft ist nur eine Stelle länger, aber sage mal einer, was da nochmal zuerst kam, die acht oder die eins? Es gibt Leute, die diese Frage beantworten können. Ihre eigene Telefonnummer haben sie aber vergessen...
Man kann Wissen in bestimmten Situationen in zwei Kategorien einteilen, und zwar in wichtig und wertlos. Leider hat man von der letzten Kategorie meistens zu viel und von der ersten zu wenig. Wer Windows 98 hat, kennt bestimmt auch schon den 25-stelligen Zertifikationscode auswendig. Weil er das System schon zehn mal neu installieren musste. Die Frage ist: Was bringt einem dieses Wissen, wenn man mit seiner preßfrischen EC-Karte vor dem Geldautomaten steht und zusehen muss, wie sie darin verschwindet, weil man dreimal völlig abseitige Phantasievarianten der vierstelligen Geheimzahl eingegeben hat?
In Köln konnten Zeitungsleser neulich erfahren, dass jemand seit acht Tagen die Stadt durchstreife, auf der Suche seinen Mercedes. Der Mann kam geschäftlich aus Finnland und wollte schon längst wieder daheim sein, konnte sich aber einfach nicht mehr daran erinnern, wo er sein Fahrzeug abgestellt hatte. Die Geschichte hielt tagelang die Polizei in Atem.
Im Einzugsgebiet von Köln-Gremberg können die ansässigen Bewohner in kollektiver Übereinstimmung ein Bespiel des Phänomens der Beharrlichkeit veralteten Wissens bestätigen. In Gremberg steht neben einer häßlichen Autobahnbrücke ein großer »real«-Supermarkt. Die meisten, die dort einkaufen, sagen aber nicht: »Ich fahr' jetzt zum real!«. Sie sagen: »Ich fahr' zum Toom-Markt!«, denn so hieß der Supermakt vor 10 Jahren, bevor er dreimal den Namen wechselte und jetzt »real-Markt« heißt. Das Wechseln eines Namens gehört für den Kölner zu den völlig belanglosen Nebensächlichkeiten, mit denen man sein Gehirn nicht unnötig belasten muss. Und das ist kein Symptom konservativer Beharrlichkeit. Die Diskothek, die 500 Meter vom Real-Markt entfernt ist, heißt A4, aber alle, die dort hingehen, nennen sie »Fun«, weil sie vor einem Jahr noch so hieß.
Auch hier scheint das menschliche Gehirn in gewisser Weise prädisponiert zu sein. Neurologen haben sicher eine Bezeichnung dafür. Lernforscher wie Edward L. Thorndike würden jetzt wahrscheinlich mit irgendwelchen Termina wie dem »law of use« punkten. Marktforscher würden es einfach »Markentreue« nennen. Im Computerbereich allerdings würde man derart veraltetes Wissen als Datenmüll bezeichnen. Und sogleich eine Update-Funktion starten...
www.dasnetzlebt.de
| Einige zufällige Stichwörter |
Ostsee
Erstellt am 9.11. 2001 um 02:18:43 Uhr von Höflichkeitsliga, enthält 21 Texte
Ich-tu-gerne-nackt-im-Blaster-wichsen-und-kacken
Erstellt am 5.1. 2022 um 04:39:25 Uhr von Benjamin, enthält 11 Texte
Java
Erstellt am 12.11. 1999 um 14:39:50 Uhr von Alvar, enthält 46 Texte
Preisleistungsverhältnis
Erstellt am 22.10. 2002 um 08:49:54 Uhr von Mandy, enthält 9 Texte
infolgedessen
Erstellt am 11.8. 2007 um 13:53:11 Uhr von mcnep, enthält 4 Texte
|