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am 19.8. 2012 um 10:51:41 Uhr schrieb blue-leonie
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am 18.4. 2024 um 11:13:21 Uhr schrieb schmidt
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am 18.4. 2024 um 11:13:21 Uhr schrieb schmidt über MeinZustand
am 30.10. 2016 um 23:11:00 Uhr schrieb Ingrid über MeinZustand
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Assoziationen zu »MeinZustand«
bilkis schrieb am 2.3. 2014 um 14:33:20 Uhr zu
Bewertung: 16 Punkt(e)
bis vor ca 15 jahren habe ich diskreditierenden, beleidigenden sprüche, abfälligen blicke kampflos hingenommen, mich geduckt und stumm gelitten. dann reichte es mir und ich gewöhnte mir an, eisigen blickes, gezielt und prägnant so arrogant wie möglich zu kontern.
das funktionierte.
funktionierte sogar so gut, daß die dämlichen sprüche inzwischen von selbst beinahe völlig aufhörten.
zuvor sagte ich mir stets: ach o weh, das sind doch ganz arme geschöpfe, die ihre erbärmlichkeit dadurch kompensieren, daß sie andere klein machen, um halbwegs zu überleben.
ja, verdammt, bin ich denn therapeut der restwelt?
nö.
ich bin nicht für die sozialen und emotionalen defizite der anderen verantwortlich und kein punchingball für deren komplexe. da ich andere mit dem gehörigen respekt behandle und ihre menschenwürde achte, erwarte ich im gegenzug das gleiche zurück. sind sie dazu zu dumm, unreif oder aus sonstigen gründen nicht bereit, wehre ich mich.
im dienstleistungsbereich: vorgesetzte holen, beschweren.
in beruf und privatleben: direkt konfrontieren! wie? nun, z.b. fragen:
»was genau bezweckst Du / bezwecken Sie mit dieser bemerkung?«
kommen sprüche wie »nicht so anstellen /zu empfindlich /spaß verstehen«, gibts einen spruch zurück (s.o.) bzgl respekt und eine klare ansage, ich sei nicht gewillt, dergleichen hinzunehmen.
bisher hat noch jede/r daraufhin zurückgerudert.
interessant in diesem zusammenhang:
viele, sehr viele andere korpulente menschen waren und sind mir für dieses offensive benehmen dankbar. ich durfte sogar einmal kräftigen applaus an einer kassenwarteschlange erleben, als mich eine unverschämte jüngere frau anblaffte »schaff mal deinen fetten arsch aus dem weg, ich will hier durch«.
diese dumme person mag nichts gelernt haben, das interessierte publikum hingegen eine menge.
nicht vergessen:
was man hinnimmt, heißt man gut.
Tini schrieb am 6.9. 2013 um 14:44:36 Uhr zu
Bewertung: 14 Punkt(e)
Ich stelle fest – man kann sich den Arsch aufreißen, so viel man will, man kann es versuchen, Jedem recht zu machen, man kann so viel tun, um Leute zu erreichen und im Endeffekt kommt irgendwie trotzdem nur selten irgendetwas an. Was wollt Ihr denn bitte noch? Ist echt töfte, was hier abgeht.
Interessieren sich die Menschen eigentlich noch für irgendetwas außer sich selbst? Ich erlebe gerade Rückschläge über Rückschläge und zweifle derzeit erheblich an einem sozialen Miteinander. Dabei ist es egal, ob es um “geschäftliche” oder private Dinge geht. Das zieht mich runter und macht mich so unglaublich traurig. Es läuft einfach nichts gescheit, nichts.
Eigentlich macht es keinen Unterschied, ob man Euch etwas Gutes tun will – Euch Informationen geben möchte, ein Gewinnspiel oder einen Wettbewerb veranstaltet, mit dem Ihr Eure Ideen verwirklichen wollt – oder selbst mal eine klitzekleine Hilfe nötig hat.
So viel versuche ich gerade zu stämmen und merke an jeder dieser Fronten, dass Ihr keinen Bock habt. Aber woran liegt das?
Drei aktuelle Beispiele, die mich sehr belasten:
Ich veranstalte ein attraktives Gewinnspiel mit tollen Preisen und einer superleichten Anforderung, bewerbe es via Zeitung, E-Mail, Brief, Facebook. Keinen interessiert’s. Hä?
Wir verschenken Geld an Jugendgruppen, die gern ‘ne Feier veranstalten wollen, irgendein Projekt angehen, ihrem Verein was Gutes tun möchten und kämpfen um jeden einzelnen Bewerber - wie jetzt?!
Ich werde zu Informationsveranstaltungen bestellt, um über Zukunftsperspektiven Jugendlicher zu sprechen und ihnen Möglichkeiten aufzuzeigen und sehe via Umfrage, dass die Effektivität verflucht gering ist. Wozu mach’ ich mir den verdammten Aufwand, investiere die Zeit und Arbeit darin, wozu?!
Andererseits seid Ihr genauso wenig dazu bereit, Anderen etwas Gutes zu tun. Haben wollt Ihr am liebsten alle, aber irgendwie auch nicht alles… und am besten nix selbst geben.
Ist ja nicht so, als würde ich ständig bei Euch um etwas bitten. Aber schon ein kleiner Vote, wo man keine weiteren persönlichen Daten angeben muss und so viel für mich bewegen würde, ist Euch zu viel.
Und Werbung für diverse Dinge machen, das findet Ihr super, wenn ich das tu’. Aber die Wenigsten zeigen sich dann in irgendeiner Art und Weise dankbar. Im letzten Jahr gab es immerhin mal zwei positive Beispiele, wenn man 944394384 Hühneraugen zusammenkneift, dann sogar drei, aber… eher zwei. Und das war’s dann aber auch.
Leute, was wollt ihr, zum Kuckuck?! Ich hab’ langsam echt keine Kraft mehr…
_KeKs_ schrieb am 26.9. 2014 um 15:01:53 Uhr zu
Bewertung: 11 Punkt(e)
Mein Bruder hasst mich!!
hey
mein 13 jähriger Bruder hasst mich seit circa 2 Jahren. Damit meine ich jetzt wirklich hassen.
Jedes Wort aus seinem Mund ist eine Beleidigung gegen mich. Ich bin nutzlos, scheiße, ein Miststück... Die Liste geht unendlich weiter. Dann rempelt er mich immer an wenn ich an ihm vorbeigehen will, er schlägt mich wegen jedem Scheiß. Wirft mir bösartige Blicke zu wenn ich mich nähere.
Ich darf nicht mal mehr mit ihm in einem Raum sein! Wenn ich das mache, dann kommt so ein Spruch wie: » was machst du da? Dich braucht keiner, hau ab. Du hast nicht das Recht da zu sein...!« Und ständig krieg ich Schläge von ihm ab, weil er ist auch viel stärker als ich, obwohl ich schon 15 bin.
Mir tut das alles echt weh und ich glaub das ich das auch nicht mehr lange aushalten kann, weil es ist jeden Tag das gleiche.
Meine Eltern sagen ihm jeden Tag er soll aufhören. Manchmal kriegt er Hausarrest oder so, aber das hält ihn auch nicht ab mich fertig zu machen. Also meine Eltern sind mir da nicht wirklich eine Hilfe...
Aber ich möcht echt was dagegen tun, nur weiß ich nicht was... Er ist ja schließlich mein bruder und genau deswegen tut es so weh, dass er mich so hasst. Ich weiß nicht was für einen Grund er dazu hat... Bitte helft mir!
saraju1 schrieb am 31.8. 2014 um 11:14:59 Uhr zu
Bewertung: 9 Punkt(e)
Ich hasse diese verdammte schule, die mitschüler, ich will nichts mehr hören von allem.
Bitte helft mir....
Ich hasse es einfach alles so!
Jetzt sind die Semesterferien wieder vorbei, ich hab mich die Hälfte davon mit meinen Depressionen gequält...saß oft da und machte mich stundenlang fertig mit den gedanken in meinem Kopf.
Konnte mich kaum entspannen. Das einzig positive an den Ferien war das Dasein meines Freundes!
Wenn ich in der Klasse bin muss ich wieder allen zuhören, alle erzählen immer so viel. Alle wollen immer wissen wie die Ferien waren, wie toll ihre waren, wie entspannt sie jetzt sind, wie super überhaupt alles ist!!!
ICH KANNS NICHT HÖREN! Ich kann denen ja nicht sagen :»Jetzt lassts mich in Ruhe, es ist mir egal wie eure Ferien waren, meine waren scheiße, danke!!« .
auch wenn mir danach wäre... .
zur Info: Hab vor einem1 1/2 Jahren schule gewechselt, weil ich in der vorigen schule 3 Jahre heftig gemobbt wurde (2 Klassen waren beteiligt..) .
Am Freitag ist dann so ein unnötiges Projekt : »Suchtprävention«. Super! Da kommen zwei Therapeuten, die mit uns über Süchte reden (Drogen, Alkohol, Magersucht, Esssucht und keine Ahnung was noch!!) ...super...ich hatte ne Essstörung...kämpfe oft mit dem Gedanken wieder damit anzufangen...und dann muss ich mir sowas anhören?
Tolles Gefühl!
Niemand in der Klasse weiß dass ich Depressionen hab, niemand weiß was wirklich alles passiert ist, niemand weiß alles von mir! NIEMAND!
Und alle labern und labern und labern von ihren »PROBLEMEN« (,,Ohhh und dann hat er mich wieder angerufen und gesagt es tut ihm leid was er zu mir gesagt hat, und dann hab ich mir gedacht ich verzeih im halt und dann war da aber noch ein typ auf facebook der soooo süß ist......") , die KEINE SIND!
Was ist mir mir bitte los?
Ich will einfach nur in die Schule, den LehrerInnen zuhören, evt ihnen antworten, meine HÜ's bringen, Schularbeiten schreiben und fertig!
Die MitschülerInnen sollen mich lassen verdammt.
Ich mag dieses Spiel nach dem Motto »Ich hab dich sooooooooooo lieb!« nicht. Außerhalb der Schule sieht man sich eh nie!
Außerhalb hab ich meinen Freund (und meine beste Freundin, auf die ich mich aber auch nicht mehr verlassen kann!) ...DER weiß wer und wie ich bin. DER hat miterlebt was alles passiert ist. DER hat mich aus den schlimmen Situationen geholt.
DIE...»FreundInnen« aus meiner Schule...wissen NICHTS!
Und jetzt?
Was soll ich tun?
Wie soll ich mich denen gegenüber verhalten?
Ihnen alles erzählen?
Nein...ich will kein Mitleid. Ich will keine Gefühle zeigen. Ich will nicht sagen dass es mir scheiße geht.
Bitte helft mir...
Jørg schrieb am 15.1. 2014 um 00:29:02 Uhr zu
Bewertung: 10 Punkt(e)
Kennt ihr das?
Ihr beginnt fröhlich, freundlich einen Chat mit jemanden, den ihr auch persönlich kennt. Ihr fragt etwas, was eine konkrete Antwort erfordert und ihr seht zwar, dass das gelesen wurde (so weit ist ja die Technik) aber eine Antwort völlig ausbleibt. Und ich meine nicht, für ein paar Minuten, weil man den Signalton nicht gehört hat, nicht für eine Stunde oder ein paar, weil man gerade arbeiten musste. Ich meine es kommt gar nichts.
Oder aber nach Ewigkeiten meldet sich jemand, den ihr persönlich kennt, bei euch. Zum ersten Mal seit langer Zeit eine Nachricht und es stellt sich dann heraus, dass dieser Bekannte nur in eigener Sache etwas will, Wissen oder »Vitamin B«...
Ich bin viel zu nett, dass ich das mit mir machen lasse. Vielleicht sollte ich an mir arbeiten und weniger nett werden, damit ich nett zu denjenigen sein kann, die es verdienen..
big gini schrieb am 12.1. 2013 um 16:33:28 Uhr zu
Bewertung: 15 Punkt(e)
Ich war in meinen Leben aufgrund diverser Krankheiten schon häufig bei Ärzten. Auf mein Gewicht wurde ich häufig mehr oder weniger nett angesprochen. Einige Zitate habe ich aber im Kopf behalten.
Erst vor kurzem war ich bei einer Frauenärztin (ich wiege so ca. 130 kg bei 171 cm grösse). Die ärztin hat mich gefragt ob ich bei meinen Gewicht überhaupt schonmal verkehr hatte. Ich habe daraufhin gelacht und gemeint »ja, natürlich«. Als ich draussen war, ging es mir dann gar nicht mehr so gut.
Ein anderer Frauenarzt meinte:Wieviel wiegen Sie, sagen Sie die Wahrheit, sonst werden Sie geschätzt. Und er meinte sofort dass ich wohl schwanger bin, da die Gebährmutter so tief sitzt... nach dem Schwangerschaftstest war ich nicht schwanger. Die zehn Minuten als ich auf den Test gewartet habe, gingen mir tausend dinge durch den kopf (damals war ich noch in der ausbildung), und
dann war nix.
Ein Radiologe meinte meine Beschwerden (Gelenkschmerzen wegen Verdacht auf rheumatoide Arthritis) wären Verschleißerscheinungen aufgrund meines starken Übergewichts, und ich hätte ganz bestimmt kein Rheuma. Mein Rheumatologe hat dann die Rheumadiagnose bestätigt. Als ich ihm davon erzählt habe, meinte er das wäre immer die einfachste Antwort und an meinen Gewicht würde diese Erkrankung nicht liegen.
Eine Krankenschwester in der Rheumaklinik hat sich mit meiner Zimmernachbarin unterhalten, dass ich doch dringend abnehmen sollte und was ich nicht essen sollte. Ich hatte da starke Schmerzen, war im akuten Schub und konnte mich nicht mehr wehren.
Ich war mal wegen Herzbeschwerden auf einer inneren Station. Dann war Chefarztvisite mit Gefolge und der Arzt meinte: Ich hätte doch ein ganz anderes Problem. Ihr Gewicht, das könne man ja nicht anschauen. Es war übrigens ein voll belegtes 4er Zimmer...
Ein Psychiater meinte, für Sex wäre ich zu dick. Dem habe ich dann allerdings den Kopf gewaschen.
Mehr fällt mir jetzt so spontan nicht mehr ein.
depri_angsthäsin schrieb am 2.5. 2014 um 11:05:39 Uhr zu
Bewertung: 9 Punkt(e)
Ich komme damit nicht klar: eine Bekannte entwickelte sich - meiner Ansicht nach - zur Freundin. In den letzten Wochen war ich 2x in einer schlechten Depriphase. Gerade in dieser Phase hat sie sich jedes Mal von mir zurückgezogen, wollte am Telefon nicht über meine Lage reden, sagte: »Dazu kann ich nichts sagen«.
Gestern Abend hatte ich sie noch mal versucht telefonisch zu erreichen, weil ich wegen einer Sache sehr verzweifelt war. Sie rief dann heute zurück und begann das Gespräch gleich mit einem Vorwurf, warum ich sie angerufen hätte etc. Wir haben das Gespräch dann sehr schnell beendet, d.h. ich habe ihr nicht erzählt, was mich gestern Abend so verzweifelt gemacht hat.
Damit komme ich eben nicht klar: dass ich jemanden nicht anrufen darf, wenn es mir schlecht geht. Das zieht mich dann jedes Mal total runter! Und hat bei den letzten beiden Malen zu einer echten Verschlimmerung des Depressionsanfalls geführt. :( :( :(
Auch heute wieder hat mich die Ablehnung am Telefon total runtergezogen, musste weinen, fühle mich wieder depressiv, mag eigentlich gar nichts mehr tun... :( dabei hatte ich, bevor sie mich zurückruf: Energie, bin aktiv in den Tag gestartet, hätte Pläne für den heutigen Tag... jetzt ist das alles wie weggeblasen durch ihre Reaktion eben am Telefon.
pilzfee schrieb am 18.4. 2014 um 14:37:36 Uhr zu
Bewertung: 9 Punkt(e)
MeinZustand:
Therapieabbruch seitens des Therapeuten
Mein Therapeut hat gestern die Therapie nach drei Jahren abgebrochen, mit der Begründung, er könne mir nicht helfen. Er möchte mich nicht mehr sehen, ich darf mich nicht vin ihm verabschieden.
Es kommt mir vor, als wär ich im falschen Film.
Ich habe eine analytische Therapie gemacht. Mit mir hat mein Therapeut nie über Diagnosen geredet, aber der Polizei gegenüber meinte er, ich habe eine Borderline-Störung, was aus meiner Sicht stimmt. Ich war so geschockt, als es meinte, er würde die Therapie abbrechen, dass ich nur noch dasaß und Löcher in die Luft starrte- auch als die Stunde vorbei war. Deswegen hat er dann die Polizei gerufen.
Zur Begründung: Er meinte, ich sei nicht absprachefähig. Als Beispiel nannte er dann einen Gegenstand aus seiner Praxis, den er mir ausgeliehen hatte (ohne Absprachen) und den ich demoliert habe. Ich habe mich entschuldigt und ich ihn gefragt, wie ich das wieder gutmachen könne, aber davon wollte er nichts wissen.
Er sagte ich sei akut eigengefährdet, also mussten sie mich in die Psychiatrie bringen. Die haben sich die Geschichte angehört, fanden, dass dem nicht so ist und ließen mich auf meinen Wunsch hin nach ner Stunde Gespräch nach Hause gehen.
Traurig, ratlos, verwirrt sein. Ich bin offenbar so schlimm, dass sich nichteinmal mein Therapeut vernünftig von mir verabschieden möchte. Meine schlimmsten Beziehungserfahrungen sind um das zehnfache getoppt, echt.
Er hat noch zum Abschied gemeint, wenn ich aus der Psychiatrie raus sei, würden wir uns noch einmal am Mittwoch zu unserem regulären Termin sehen. Jetzt kam eine Mail, ich solle ihn anrufen, was ich tat. Dabei sagte er dann den Termin ab, weil er mit mir eben nicht mehr arbeiten könne, ich mir nur selbst schade...
Ever tried.
Ever failed.
No matter.
Try again.
Fail again.
Fail better.
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