| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
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am 26.9. 1999 um 12:29:15 Uhr schrieb Dietrich
über Medien |
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am 15.11. 2025 um 20:45:10 Uhr schrieb Rübezahl
über Medien |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 48) |
am 5.1. 2012 um 12:51:54 Uhr schrieb kingkong über Medien
am 15.4. 2003 um 01:16:16 Uhr schrieb wuming über Medien
am 10.3. 2003 um 03:49:40 Uhr schrieb wuming über Medien
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Medien«
wuming schrieb am 24.7. 2010 um 03:17:24 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Medien
a.Journalisten recherchieren immer weniger
Die Befragten gaben mehrheitlich an, dass der Aufdeckungsjournalismus von früher teilweise in Vergessenheit geraten ist. Hinter dem mittlerweile stark ansteigenden Sensations- und Eventjournalismus stünde zumeist eine Charaktershow, so Andy Kaltenbrunner, Gesellschafter des Medienhauses Wien und einer der Herausgeber der Studie. Politiker oder Prominente rückten in der Berichterstattung an die Stelle der reinen Sachverhalte. Dabei sinke die Anzahl der sorgfältig recherchierten Nachrichten sowie die der ausführlichen Hintergrundberichterstattungen auffallend.
Quelle: Die Presse
b.Martin Sonneborn im Gespräch: “Ein Todesurteil gegen mich”
Politclown, Guerilla-Journalist oder Etikettenschwindler? Martin Sonneborn über naive Lobbyisten, Guido Westerwelle und die Vorwürfe des ZDF gegen den Satiriker. Seine Undercover-Filme sind eines der Aushängeschilder der heute-show im ZDF: Martin Sonneborn, 45, lockt Politiker und Normalbürger gerne in die Falle. Wegen eines Interviews mit einem Lobbyisten der Pharma-Industrie ist der ehemalige Chef des Satire-Magazins Titanic nun in die Kritik geraten. Es hieß, die ausgestrahlte Passage sei nicht autorisiert gewesen.
Quelle: Süddeutsche
Anmerkung: Hier ist nochmal das betreffende Interview mit dem Pharma-Lobbyisten.
c.Öffentlich-rechtlicher Journalismus: Im Würgegriff der Parteien
Medienpolitik: Parteien haben die öffentlich-rechtlichen Sender fest im Griff – Folgen für den Journalismus: Gefälligkeit, Verharmlosung, Bequemlichkeit
Journalistische Glanzstücke – die es durchaus gibt – wie das NDR-Magazin ,,Zapp” oder die Reportagen ,,Aghet” und ,,Das Erbe der Quandts” werden lieblos in den dritten Programmen oder nach Mitternacht versendet, also weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit, um niemandem weh zu tun. Zur besten Sendezeit laufen stattdessen belanglose Schmonzetten, Volksmusik oder pseudopolitische Talkshows, in denen die stets gleichen Gesichter ihre Versatzstücke durcheinander rufen. Die Öffentlich-rechtlichen haben sich in eine ruinöse Abwärtsspirale im Wettbewerb mit den Privatsendern begeben. Bei Sportübertragungen oder im Unterhaltungsbereich sind sie kaum noch von diesen unterscheidbar. Drei Beispiele aus diesem Jahr demonstrieren die öffentlich-rechtliche Kapitulation vor der Politik exemplarisch: Regierungssprecher Ulrich Wilhelm, ein Mann mit CSU-Parteibuch, wird Intendant des Bayerischen Rundfunks. Im Gegenzug wird ZDF-Nachrichtensprecher Steffen Seibert neuer Verkünder der Bundesregierung – was jedem journalistischen Berufsethos widerspricht. Und beim Zweiten Deutschen Fernsehen wird der Vertrag von Chefredakteur Nikolaus Brender nicht verlängert – nicht zuletzt dank des emsigen Einsatzes des hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch (CDU).
Die Sender sind zu einem Spielball und personellen Selbstbedienungs- und Selbstversorgungsladen der Politik verkommen.
Quelle: Echo online
solarschule schrieb am 28.2. 2003 um 00:27:00 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
DER ANFÄNGER:
»jetzt wird es ganz schwierig- >Angesichts der konkreten Möglichkeiten von Utopie ist Dialektik die Ontologie des falscnen Zustandes., Wasneißt denn,Ontologie?@
DIE FREUNDIN'.
(schlägt in einem kleinen Fremdwörterbuch nach) »Ontologie heißt: >Lehre vom Selenden als solchem (Aristoteles), aber auch Lehre von den abstrakten Bestimmungen des Wesens (Hegel).@«
Ontologie / Dialektik
Da ihnen das nicht genügt, gehen sie zu einem fortgeschrittenen Studenten, der nebenan Kaffee trinkt, zeigen ihm die ganze Textstelle und stellen die Frage nach der Ontologie.
DER l:()RTGESCHRi-rrENE STUDENT:
»Ontologie fragt danach, welche Gegenstände in der Welt existieren und welche allgemeinen Aussagen über diese Gegenstände wahr, also die ersten Gründe für deren Existenz sind. Die Welt wird dabei meistens als gegeben akzeptiert.«
DIE FREUNDIN:
»Sind Ontologen nicht Leute, die vom >Wesen der Frau, oder vom Wesen der Masse@ reden und damit unveränderliche Eigenschaften unterstellen wie Dummheit, Gefühlsbetontheit, Manipullerbarkeit? Deshalb, das habe ich bei Nancy Fraser gelesen, sind die Feministinnen antl-ontologisch. Auch Judith Butler vertritt eine antl-ontologische Position. Sie meint, dass geschlechtsspezifischcs Verhalten durch erworbene Schemata entsteht. Butier nennt ihre Position auch Antl-Essenzialismus<. Sie meint, dass erst die Performativität, also die Verhaltenskonstruktion, geschlechtliche Identität konstituiert: Wenn an den Tollettentüren DAMEN und HERREN steht, dann sind es die Zeichen, die Geschlechtsunterschiede erst schaffen. - Ich halte das für Quatsch, aber deswegen muss ich noch lange
1 n cht von einem ewigen >Wesen der Frau, überzeugt se' in.«
DER 1--ORTGESCHRII'TEN@'. STUI)f.N'r:
»Wenn man vom >Wesen der Frau, spricht, ist das die klassische Fundamentalontologie. Man nimmt an, dass das Allgemeine, als Wesen verdinglicht, eine selbständige Existenz hat, also als eigenständige Wirklichkeit anzusehen ist. Wer vom Wesen der Frau< oder @der breiten Masse@ spricht, unterstellt unveränderliche Substanzen oder Essenzen, vertritt also eine substanzialistische Ontologie. Das ist reaktionär, das dient der Vermeldung der demokratischen Rechtfertigung bestehender Ordnungen.« DER ANFÄNGER: »Und was ist Dialektik?«
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DER FoWI'Gi-"SCIIRII-I'EN@',: »Wenn man das Bestehende nicht zum >Wesen, erk logie tut, sondern wenn man an den bestehende Widersprüche und Möglichkeiten - auch utopisch analysiert, kann man von den Möglichkeiten her sa den falsch ist. ...«
1:)FR ANI@ÄN(@l"R:
»Wenn man zum Beispiel überlegt, was es kostet, ei ren, das Terroristen unterstützt, könnte man das v kritisieren, dass man mit den Milliarden Dollar au sehen in diesem Land soweit verbessern könnte, da mehr unterstützen.«
DER FoR'FG@.S(.IIR[TT@'NE:
... Und man denkt dialektisch: Wenn man Wider deutet das, dass man die >Vermittlung< der Wide Beispiel, dass man die Sub'ekte - die Individuen schaftsstrukturen konstituiert betrachtet, aber zug strukturell als durch die Subjekte konstituiert. Dial Ich empfehle Euch Ritserts Kleines Lehrbuch der penhäusers Adornobuch.-
I)ii-. FREUNDIN:
>Wenn Ontologie etwas Schlechtes ist und Diale meint Adorno, dass Dialektik Ontologie des falsc nicht Kritik des falschen Zustands?«
DER FoR'I'(;1-IS(,IIRI'FT@',NE: "Ich vermute, man muss diese Textstelle so übers Angesichts der unterdrückten Möglichkeiten schaften kann auch Dialektik zur I--undamentalon standes degenerierend
Ich vermute, er meint: Wenn man dialektisch v eben, dlc)'ewells unterdrückten Möglichkeiten aus Gesellschaft heraus zu analysieren. jedoch ist auc mit ihrer Analyse notwendigerweise in die unterd hältnisse hinein begibt - der Gefahr ausgesetzte den, also >das System" @die Machtverhältn'lsse< zu ewigen, unausweichlichen Wesenheiten< zu mentalistische Ontologie das tut. Das wäre falsc Falsche verstrickt.
Die Dialektik der klassischen kritischen Theor Buch heißt >Negative Dialektik@. Dialektik, sagt tragende Struktur festgehalten werden, weder als
lucie blisset schrieb am 25.2. 2001 um 06:36:53 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
zeitalter der guten Absichten
auftakt
Agentur bilwet @ elektronische einsamkeit 1 Bi 1 i: 1 1
Mit dem Fall der Mauer sind alle Bedrohungen aus der Welt verschwunden. Nicht nur der Kommunismus hat sich als ungefährlich erwiesen, auch Kernenergie, Aids, Umweltverschmutzung und die Dritte Welt sind nicht halb so schlimm. Wenn sich die Regierungschefs nur dahinterklemmen und die Wirtschaft ihren Teil dazu beisteuert, ist jedes Problem lösbar. Die Bevölkerungen sind mit ihren Mentalitäten ganz klar dafür. Die Bewußtseinsveränderung schien ein Erfolg gewesen zu sein und liegt weit hinter uns. Wenn etwas in der Natur oder in der Menschheit schiefgeht, steht die Organisation parat, um professionelle Hilfe zu bieten. Die Medien stehen allem, was geschieht, prinzipiell sympathisch gegenüber. In einer Welt ohne Gegensätze ist das Böse homöopathisch geworden und ist der Rest des guten Willens. Die dunklen Wolken der Achtziger Jahre mögen zwar verschwunden -sein, aber es trat keine strahlende Luft eines beseelten Kapitalismus an ihre Stelle. Das Klima schien wechselhaft wolkig bei mittleren Temperaturen. Die Wissenschaft davon, wie man selbst Ereignisse zustandebringt, ist in Vergessenheit geraten seit sie zu Evenements geworden sind, die man nur noch besuchen kann.
auftakt 007
solarschule schrieb am 20.2. 2003 um 23:14:19 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
DER MODERATOR:
»Wir sollten diese normativistisch gefärbte Debatte abbrechen und unserem Kollegen die Möglichkeit geben, mit seinen wertneutralen Forschungsergebnissen fortzufahren.«
DER INTERNETFORSCHER:
»Meine Vision ist der Aufbau virtueller Shopping Malls. Meine Mission ist die wissenschaftliche Analyse der Beeinflussung potenziellen Kaufverhaltens durch gestalterische Elemente. Das ist eine gegenüber dem Auftraggeber neutrale Forschung. Ich könnte meine Ergebnisse genau so gut einem Unternehmen anbieten, das Video On Demand verkauft.« Er deckt die ganze Tabelle auf.
»Bei niedrz'gem emotionalen und hohem kognitiven Involvement kann das Searching zu vereinfachten Kaufentscheidungen führen. Bei hohem emotionalen und hohem kognitiven Involvement kann das Searching zu extensl'Ven Kaufentscheidungen führen.«
Im Publikum spielt ein Handy fünf Mal hintereinander La Cucuracha, während der Besitzer in seiner Tasche danach sucht. Dann sagt er in sein Handy: »ja, ich bin jetzt hier beim Kongress. ja, ich bin gut angekommen. Und wo bist Du? Im Zug? Du siehst gerade den Rhein? Bei Boppard? Schön! ja, ich habe Spaß.«
In der Pause
Schönen Tag noch
Die Cafeteria des Kongresspalastes ist ein In-Place. Sie ist rundum mit Lautsprechern ausgestattet, die Bässe besonders gut wiedergeben. Eine weibliche Stimme kommt aus dem Lautsprecher: »Teasing me. Teasing me. Teasing nie. Teasing me. Teasing me«, und so weiter ohne Ende. Abends treffen sich hier gestylte Leute. jetzt ist aber nicht Abend, sondern Vormittag, es gibt hier nur einige Wissenschaftler. Auf die Bitte eines Kongressteilnehmers, die Beschallung leiser zu machen, weil hier Leute sind, die miteinander reden wollen, schreit der )'unge Kellner in den Lärm: »Sorry, das geht nicht, das Publikum will das hier so.« Auf den Hinweis, dass das Publikum nur aus ein paar Wissenschaftlern besteht, schreit der Kellner: »Sorry, das ist unser Prinzip, wir sind hier kein Altersheim« und dreht die Musik noch lauter.
32
DER KONGRESSTEILNEHMER:
»Dann gehen wir woanders hin.«
DER JUNGE KELLNER:
»Einen schönen Tag noch und ein wunderschönes
DER KONGRESSTEILNFI-IMER: (beim Hinausgehen, zu einem anderen Tellneh lohn-Leute sind zwar in ihrem Beruf flexibilis ihrer Kundschaft reagieren sie so unflexibel wie
DER ANI)FRE:
@,Sie tun nichts für Dich und schreien Dir zynisc terher.
Überhaupt: jeder Depp brüllt einem heute nach. Was fällt den Leuten eigentlich ein, so ve Was geht es 'eden Idioten an, ob ich einen schön Vielleicht wünsche ich mir einen unschönen, la
DER ERSTE:
»Ich habe da eine soziologische These: Schöne Wirklichkeit @Rationallsier mich nicht weg!,.
D F, R A N 1) ER f,:
»Warum das denn das?<,
DER ERSTE:
»Fast jeder hat heute Angst, seinenjob zu verlie zu bekämpfen, betont man demonstrativ Koop alles tun! Man wünscht dem Gegenüber doch ein Da man heute idealistisch denkt, glaubt man, in wegrationallsiert, wenn man sich gutartig zeigt um geht, die Beschallung leiser zu drehen, aber Chef mit Totschlag gedroht.«
DER
»Dem nächsten, der mir @Einen schönen Tag n ich sagen: >Keine Angst, ich schlage Sie nicht t
Alle stehen in den Fluren und in der Vorhalle des K man nur hier reden und auch rauchen kann.
Kommerzielle und kritische Theorie
In der Vorhalle gibt es viele Stehtische, auch dort krie fragt ein Student den kritischen Soziologen, warum Internet so aufgeregt habe, der Internetforscher habe getan, das sei doch OK.
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