| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
109, davon 108 (99,08%)
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Siehe auch: positiv bewertete Texte
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am 26.9. 1999 um 12:29:15 Uhr schrieb Dietrich
über Medien |
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am 15.11. 2025 um 20:45:10 Uhr schrieb Rübezahl
über Medien |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 48) |
am 18.5. 2003 um 01:52:39 Uhr schrieb wugatsga über Medien
am 11.4. 2019 um 17:27:06 Uhr schrieb tagesspiegel online über Medien
am 29.3. 2003 um 00:49:13 Uhr schrieb wuming über Medien
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Medien«
solarschule schrieb am 6.3. 2003 um 04:15:29 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
schritten und eigenen Fernsehsendern dafür Werbung und PR machen und damit Märkte beherrschen - immer auf Kosten weniger kapitalkräftiger Konkurrenten. Sie ignorieren, dass dabei Macht entsteht, oft illegale Macht, also Monopole.«
DER MEI)IENÖKONOM:
»Man spricht heute nicht von Monopol, sondern von >potenziellem Wettbewerb@ oder @bestreitbaren Märkten, oder von >Market-Stretching,.«
DER SYSTEMTliE0RE,rIKFR: »Das Tellsystem Wirtschaft ist primär durch eine spezifische Form der Kommunikation charakterisiert: durch Zahlungen.«
DER KRITISCHE MEI)IENFORSCHER:
»Was ist, wenn das >Tellsystem< Monopolkonzern überhöhte Preise verlangt? Zum Beispiel beim Fußball im Pay-TV?«
DER SYSTEM@FHEORE'I'IKER:
»Preise sind Informationen für Kommunikationsprozesse. Sie vermitteln die systemeigenen Konditionierungen der Zahlungsvorgänge.«
DIE JUNGE MEI-)IFN-BETRIE]3SWIRTSCHAFTLERIN:
(zum kritischen Medienforscher) »Moderne Konzerne verlangen heute keine überhöhten Preise, sondern sie vereinbaren gegenüber potenziell jedem einen individuellen Preis, so wie es sich der Andere leisten kann. Außerdem kann man heute nicht mehr sagen, dass Konzerne Alternativen ausschalten, denn in der modernen Medienökonomie sehen wir das als ein Wechselspiel an, eine wechselseitige Kommunikation: die Konsumenten we eben entweder aus oder sie gründen Konsumentengeme'nschaften. Wenn zum Beispiel Kirch den attraktiven Bundesliga-Fußball nur im PayTV anbietet, gehen die Menschen eben in die Kneipe zum Fernsehen oder 'len sich ein Abonnement oder hören Rad'
tel 1 1 10.«
DER MEI)IFNOKONOM:
»Außerdem kann man einfach eine zweite Bundesliga gründen! Sie können nicht immer nur auf der Risiko-Ebene argumentieren. Sie betrachten zu wenig die Chancen-Ebene. Die Chancen bestehen darin, dass Market-Stretching ganz neue Senderfamillen und neue Programmbouquets ermöglicht.«
DBRSTUL)ENT:
»,Familien, und >Bouquets@ - wie heimelig sind doch die Medien-
konzerne! Wie das Kaffekränzchen unserer Oma.«
DI;R ZWEITE MFF)IENÖKONOM:
»Medienunternehmen beeinflussen den Markt, aber andererseits beeinflusse
der Markt auch die Medienunternehmen.«
DER L@RITTE MFF)IENÖKONOM:
»Die Medien waren immer schon kommerziell. Schon Gutenberg hat seine gedruckte Bibel verkauft.«
44
DER KRITISCHE MEDIENF »Das Ökonomische, Kommerzielle ist nicht da das Mono ol. Der Weg dorthin ist das OI'gopol
p 1 1
DER MEI)IENBETRIFBSWI
»Unternehmen erleben zur Zeit eine erhebliche ren. Sie werden fluid. Sie sind das Ergebnis des Die fettesten Unternehmen haben ein effektives lnnovationsorlentlerung, Stabilitätsorlentierung, Wir nennen das ein >Fit<. Sie haben ein >Fjt<.«
DER FRSTE'MEI)IENÖKO
»Wenn Unternehmen die gesamten Wertschöpfu
die effektivste Strategie.«
DER KRITISCHE MEI)IENF »Ökonomen behaupten, der Mensch habe imm handelt. Aber der Mensch wollte immer scho schenrechte. Die Bürger haben Verfassungen du tieren. Freiheit der Information ist so ein Rec Durchsetzung auch von ökonomischen Interesse nomische ist ein blindlings aglerendes System, k legenen strategischen Handelns. Das Ökonom'
1
te, sobald es Ollgopole und Monopole gibt. 0
deshalb das juristische, sind Recht und Gesetz z
1 1 1
schaftl . ehe, das öffentliche Aushandeln des für d
1 1
digen.« DER K(-)mmUNIKA:I'IONS
»Derartige Erörterungen gehören nicht in die S
sondern in die Sektion Medienethik.,<
DER MARK'rl@ORSCHFR: »Für das Geldverdienen bin ich zuständig, un überlasse ich meiner Frau.«
DER JUNC3F, WISSFNSCHA VON I)@,R MANAGEMENT(mit betont glücklichem Lächeln und Tonfall) nicht. Ich habe kein Fernsehen. Ich informiere mir Filme im Kino an. Ich habe mich in Virtuelle beitet. Ich treffe dort mit tollen Leuten auf hohe erhalte Informationen, die mir bei meiner Arb trauen in die Leute, mit denen ich chatte, das fu Ich kann mr zum Beispiel eine Maske überzieh zialität der Netzwerke surfen. Ich kann mit an reden und tolle Spiele spielen.«
lucie blisset schrieb am 25.2. 2001 um 06:36:53 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
zeitalter der guten Absichten
auftakt
Agentur bilwet @ elektronische einsamkeit 1 Bi 1 i: 1 1
Mit dem Fall der Mauer sind alle Bedrohungen aus der Welt verschwunden. Nicht nur der Kommunismus hat sich als ungefährlich erwiesen, auch Kernenergie, Aids, Umweltverschmutzung und die Dritte Welt sind nicht halb so schlimm. Wenn sich die Regierungschefs nur dahinterklemmen und die Wirtschaft ihren Teil dazu beisteuert, ist jedes Problem lösbar. Die Bevölkerungen sind mit ihren Mentalitäten ganz klar dafür. Die Bewußtseinsveränderung schien ein Erfolg gewesen zu sein und liegt weit hinter uns. Wenn etwas in der Natur oder in der Menschheit schiefgeht, steht die Organisation parat, um professionelle Hilfe zu bieten. Die Medien stehen allem, was geschieht, prinzipiell sympathisch gegenüber. In einer Welt ohne Gegensätze ist das Böse homöopathisch geworden und ist der Rest des guten Willens. Die dunklen Wolken der Achtziger Jahre mögen zwar verschwunden -sein, aber es trat keine strahlende Luft eines beseelten Kapitalismus an ihre Stelle. Das Klima schien wechselhaft wolkig bei mittleren Temperaturen. Die Wissenschaft davon, wie man selbst Ereignisse zustandebringt, ist in Vergessenheit geraten seit sie zu Evenements geworden sind, die man nur noch besuchen kann.
auftakt 007
wuming schrieb am 24.7. 2010 um 03:17:24 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Medien
a.Journalisten recherchieren immer weniger
Die Befragten gaben mehrheitlich an, dass der Aufdeckungsjournalismus von früher teilweise in Vergessenheit geraten ist. Hinter dem mittlerweile stark ansteigenden Sensations- und Eventjournalismus stünde zumeist eine Charaktershow, so Andy Kaltenbrunner, Gesellschafter des Medienhauses Wien und einer der Herausgeber der Studie. Politiker oder Prominente rückten in der Berichterstattung an die Stelle der reinen Sachverhalte. Dabei sinke die Anzahl der sorgfältig recherchierten Nachrichten sowie die der ausführlichen Hintergrundberichterstattungen auffallend.
Quelle: Die Presse
b.Martin Sonneborn im Gespräch: “Ein Todesurteil gegen mich”
Politclown, Guerilla-Journalist oder Etikettenschwindler? Martin Sonneborn über naive Lobbyisten, Guido Westerwelle und die Vorwürfe des ZDF gegen den Satiriker. Seine Undercover-Filme sind eines der Aushängeschilder der heute-show im ZDF: Martin Sonneborn, 45, lockt Politiker und Normalbürger gerne in die Falle. Wegen eines Interviews mit einem Lobbyisten der Pharma-Industrie ist der ehemalige Chef des Satire-Magazins Titanic nun in die Kritik geraten. Es hieß, die ausgestrahlte Passage sei nicht autorisiert gewesen.
Quelle: Süddeutsche
Anmerkung: Hier ist nochmal das betreffende Interview mit dem Pharma-Lobbyisten.
c.Öffentlich-rechtlicher Journalismus: Im Würgegriff der Parteien
Medienpolitik: Parteien haben die öffentlich-rechtlichen Sender fest im Griff – Folgen für den Journalismus: Gefälligkeit, Verharmlosung, Bequemlichkeit
Journalistische Glanzstücke – die es durchaus gibt – wie das NDR-Magazin ,,Zapp” oder die Reportagen ,,Aghet” und ,,Das Erbe der Quandts” werden lieblos in den dritten Programmen oder nach Mitternacht versendet, also weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit, um niemandem weh zu tun. Zur besten Sendezeit laufen stattdessen belanglose Schmonzetten, Volksmusik oder pseudopolitische Talkshows, in denen die stets gleichen Gesichter ihre Versatzstücke durcheinander rufen. Die Öffentlich-rechtlichen haben sich in eine ruinöse Abwärtsspirale im Wettbewerb mit den Privatsendern begeben. Bei Sportübertragungen oder im Unterhaltungsbereich sind sie kaum noch von diesen unterscheidbar. Drei Beispiele aus diesem Jahr demonstrieren die öffentlich-rechtliche Kapitulation vor der Politik exemplarisch: Regierungssprecher Ulrich Wilhelm, ein Mann mit CSU-Parteibuch, wird Intendant des Bayerischen Rundfunks. Im Gegenzug wird ZDF-Nachrichtensprecher Steffen Seibert neuer Verkünder der Bundesregierung – was jedem journalistischen Berufsethos widerspricht. Und beim Zweiten Deutschen Fernsehen wird der Vertrag von Chefredakteur Nikolaus Brender nicht verlängert – nicht zuletzt dank des emsigen Einsatzes des hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch (CDU).
Die Sender sind zu einem Spielball und personellen Selbstbedienungs- und Selbstversorgungsladen der Politik verkommen.
Quelle: Echo online
wuming schrieb am 24.3. 2003 um 02:51:03 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Gegenwart zu verstehen! Wir sind heute ganz radikal! Wir begreifen die gesellschaftliche Wirklichkeit als Konstrukt. «
DER KRITISCHE SOZIOLOGE:
>,Was soll daran radikal sein, dass man die Realität dem eigenen Interpretieren unterwirft? Radikal wären Sie nur, wenn Sie etwas zur materiellen Befreiung der Menschen von der schlechten gesellschaftlichen Realität beitragen würden, und sei es nur durch kritisch-dialektische Analyse der Welt. Sie sind nicht radikal. Oder genauer: Sie sind radikal konservativ.«
DER KONSTRUKTIVIST:
>,Wer wie Sie bessere Gesellschaften schaffen will, maßt sich an, für alle sprechen zu können.«
DER KRITISCHE SOZIOLOGE:
»Für alle spricht auch jeder Statistiker.«
DER KONSTRUKTIVIST:
»Sie machen das aber mit einem ethischen Ziel - noch dazu mit einem überholten, denn die bessere Gesellschaft ist schon realisiert. Frauen sind beruflich gleichberechtigt. jeder kann etwas werden, wenn er nur will.«
DER KRITISCHE SOZIOLOGE:
»Sie haben zuviel amerikanische Fernsehserien gesehen.-
DER KONSTRUKTIVIST:
»Wir sind in der Wissenschaft dabei, alle Probleme einer Sekundärcodierung im Sinne eines Re-Writings zu unterziehen. Es grenzt an Fahrlässigkeit, wenn man heute noch unbeschwert von Realität redet oder von Objektivität, Wahrheit, Authentizität. Es gibt nicht die Wahrheit. Es gibt nur viele Wahrheiten. Die holistische Betrachtung gesellschaftlicher Totalität durch die Frankfurter Schule ist alteuropäisch. Das ist fossiles Gedankengut, ein Holzweg.«
DER KRITISCHE SOZIOLOGE:
»Wenn Sie sagen, dass es viele Wahrheiten gibt - auch hier sagen Sie >es gibt, -, wie beweisen Sie dann Ihre eigene Theorie, die nach Ihren eigenen Prämissen nur eine unter vielen ist?«
DER KONS@l@RUKTIVIST:
»Ich mache nur ein Theorieangebot. Mehr kann ich gar nicht machen. Ich kann nur darauf hoffen, dass das Kosten-Nutzen-Verhältnis bei meiner Theorie stimmt. Theorien sind Instrumente zur Problemlösung.« DER KRITISCHE SOZIOLOGE: »Heißt das: Wenn Sie den Herrschenden nützen, ist Ihre Theorie gerechtfertigt? Ist das ihr Wahrheitskriterium?«
DER KONSTRUKTIVIST:
»Der Konstruktivismus hat sich auch schon in Bereichen der Famillentherapie als sehr nützlich erwiesen.«
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DER KRI-I@ISCliE SOZIOLOGE: »Therapeutischer Nutzen als Wahrheitskriterium v ist New Age!«
DER KONSI@RUK@I'IVIST:
(beleidigt) "Der Konstruktivismus hat das neuzei pluralistischen, individuallsierten Lebensform des die gesellschaftliche Wirklichkeit als Konstrukt be anderen Kommunikationstheorlen überlegen. Wir s Wir werfen ein neues Licht auf zentrale Gegenstän onsforschung.«
Ein Kleinkind läuft mit einem Dotcom durch die M ruft - wie der Dotcom im Werbespot - mit Pieps-Sti Licht!«
Ein Dotcom ist ein kleiner, runder Auf kleber - i Babygesicht -, den man auf den Fernsehbildschirm liert der Dotcom, wie lang man bei einem Kanal, blieben ist. Wenn der Dotcom sich hinreichend »schickt man ihn ein und kann Preise gewinnen.
DER KRII'ISCIII-', SOZIOI,OGE: @>Wenn man die reale Welt betrachtet, besteht das, w mus als Freiheit erscheint, lediglich in Freiheitsgrad Eigengesetzlichkeiten mehr oder weniger zulassen.
DER KONS'I'RUKTIVIST:
»Auf jeden Fall ist Adorno nicht die neuzeitliche L ist die neue Zeit des epistemologischen Denkens. D DI'e Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichke indem sie gesellschaftliche Institutionen anerkenne sellschaftliche Wirklichkeiten glauben. Es entsteht tentionalität.@,
DER KRi'riscii@.' Sozioi,oc3E: »Damit hat Searle nur zur Hälfte Recht. Er leugn Intentionalität, zu der Menschen fähig sind. Die M nur an etwas Gemeinsames. Sie sind in der Lage, ge gegebene gesellschaftliche Realität wahrzunehmen u sogar vernünftig damit umzugehen.
Übrigens ist auch Ihr realitätsuntüchtiges Desinte objektiv gesellschaftlich bestimmt, Ihr Relativismu fordistischen Flexl'...«
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