Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »IchWillAuchEinWebtagebuchUndZwarDiesesHier«
Willy Wonka (drunken) schrieb am 13.11. 2002 um 03:19:54 Uhr zu
Bewertung: 9 Punkt(e)
Heute War Erstsemesterfeier. Ich bin von einem Mädchen angelaberredet worden, das Mädchen war klein, ich mußte mich runterbeugen, die Musik war laut, ihre Stimme war piepsig. Sie sagte, Sie solle mich von jemandem der sich nicht trauen würde fragen was meine Beweggründe für meine Frisur seien. Ich lächelte und sagte 'brblbrbl', anstatt böse zu schauen und zu sagen 'warum kommt die feige Sau nicht selber her?'.
Später mußte ich dann noch mit diesem Christen reden, das heißt, er hat mit mir geredet, ich hatte nicht mehr die Kraft irgend etwas zu antworten.
Ich will sterben.
Ich trinke jetzt noch eine Flasche Wein, danach bin ich vermutlich tot.
Bis bald.
Finn Starr, nobody schrieb am 5.1. 2003 um 21:51:01 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
30.12.2002 3:35 Uhr
Ich schreibe einfach mal so drauf los. Ich denke, so eine Fantasiegeschichte wäre das Beste. Mir ist klar, daß diese Retina-Stories noch langweiliger sind als meine Alltagserlebnisse, aber die will ich nicht berichten und es gibt sie auch gar nicht.
Also, gut, da ist ein See, ein grüner See. Und weiße Hügel, aus Zucker vielleicht.
Dunkel, Nacht; ein voller, bleicher Mond schwebt darüber.
Es ist alles sehr leer und weit und still. Vereinzelt erklingen schräge Keyboardklänge mit viel Echo, ab und an mag man meinen eine, allerdings sehr sehr minimalistische, Version eines 80er-Jahre-Synthiepopsongs herauszuhören.
Eine Person, Retina; sie ist unbekleidet, wandert durch die Nacht. Retina ist sehr dünn, ihre Haut ist ganz weiß. Die Nacht ist trocken und kühl, sie friert. Ihre Haare sind schwarz und glatt und lang.
Die Lippen sind schmal, sie zittern, das einzige Zyklopenauge hat die Farbe des Sees.
Sie ist gekommen um zu baden.
Langsam, vorsichtig, steigt Re-tina in die Fluten. Ihr, trotz der Elfenhaftigkeit ihres Körpers, sehr weiblicher Po ist zur Hälfte schon in sie eingetaucht.
Nun lässt sie sich denn vornüber der ganzen Länge nach ins kühle Wasser sinken und treiben. Ihre ganze Gestalt ist für eine kurze Weile wie ein heller Schimmer auf der nächtlichen Seeoberfläche.
Es dämmert bereits.
Retina ist fort. Aufgelöst wohl wie ein Zuckerwürfel.
*
Calista Caelestis Caligari schrieb am 29.3. 2003 um 00:28:59 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
26.3.2003 22:42 Uhr
Ratten also...
Die Gewalt ist gewaltig. Der Zahn fleischt. Der Schmerz ist unerträglich. Ich
muß die Weisheitszähne herausschlagen, alle vier. Wie eine zu große Marionette
durch die Nacht staksen, gezogen an Fäden, Synapsen, von mirselbst.
Sie läuft vor mir her, ihre Hosenbeine reiben aneinander. Ritsch ratsch ritsch ratsch.
Ich wechsele die Straßenseite. Sie wechselt die Straßenseite. Ich verfluche sie.
Seit einiger Zeit glaube ich und dieser Glaube nimmt zu, daß es eine höhere Macht
gibt. Und sie hat sich vorgenommen mich zu zerstören.
27.3.2003 00:12 Uhr
Folgender Dialog entspann sich heute:
Nachtjäger kommt aus dem Raum Wunder-Bar herein.
Nachtjäger: n´abend @ all
Felia15: Guten Abend!
Nachtjäger: mensch biste wirklich 15??
Felia15: Um ehrlich zu sein: nein.
Nachtjäger: sondern??
Felia15: Älter.
Felia15: Allerdings bin ich auch keine Frau.
Nachtjäger: h mann kann doch nicht sein
Nachtjäger: oh
Nachtjäger hat uns verlassen...
Felia15: Es ist aber nunmal so.
27.3.2003 16:33 Uhr
Ich glaube die »Einführung in die technische Mechanik« von »Elmar Ficker« würde ich mir
nicht einmal dann kaufen, wenn ich sie tatsächlich gebrauchen könnte.
Ich muß mir noch einen Weg überlegen nicht zu der Party heute Abend zu gehen, ohne
mich schlecht dabei zu fühlen. Denn, daß ich mich schlecht fühlen werde, wenn ich
hingehe, steht ohnedies außer Frage.
28.3.2003 14:44 Uhr
M.H. trägt heute weiße Ärmel.
Der Gedanke, daß diese Bäume mit den rosaroten Blüten auch Nachts blühen erstaunt mich.
Ich höre Placebo, The Cure und die Dust Brothers.
28.3.2003 18:02 Uhr
Die Kassiererin, wahrscheinlich geisteskrank, hat mich gefragt, ob ich älter als 16 bin
und wollte sogar noch meinen Ausweis sehen. Ich glaub' ich bring' mich um.
28.3.2003 18:34 Uhr
Jetzt wo ich noch etwas depressiver bin als sonst und es so ein warmer Tag ist, da fällt
mir erst so richtig auf, wie grausam es ist einen Kinderspielplatz vor dem Fenster zu haben.
Finn Starr, a mechanical boy schrieb am 5.1. 2003 um 21:02:04 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
25.12.2002 1:47 Uhr
Hm, ja, Heiligabend, kein Wort darüber, hätte aber schlimmer sein können. Telegrammstil gefällt mir. stop. Für Menschen mit meinen erbärmlichen schriftstellerischen Fähigkeiten ideal.
stop.
Möchte mich beim Radiosender SWR2 für die Sendung 'Der Dschungel' bedanken, ferner bei 'Lucas Arts' für 'Loom'. Vor allem aber bei KatharinaDieWunderbare für ihre genial superschöne Weihnachtskarte. *freu*
Ein wenig kritisieren muß ich DIE ZEIT. Den Quatsch kann man ja nicht lesen.
Bin müde. Glaube, Musik von 'Sigur Rós' wäre gute Musik zum einschlafen. Will nicht andeuten damit, daß Gruppe so langweilig. Nein, Gegenteil, meine, daß so harmonisch und beruhigend.
Gruppe 'Blind Guardian' nicht so gut für einschlafen.
Schreibe aber lustige Zeilen.
spread your little wings and fly away
guteNachtBlaster!
* * *
Amélie Améry schrieb am 6.12. 2004 um 19:17:50 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Wir lassen es nicht zu
Fünf Fenster. Im Footballfeld stecken zwei Stimmgabeln. Über uns scheint die schmutzige Sonne am weißen Himmel. Photoschießerei. Oliver will Neurochirurg werden. Deutschlandradio.
Ich denke an Lorry. An Lorry und ihre Katze. Das schmerzhafteste Element der Internetlosigkeit ist der Wegfall der Onlinebestellmöglichkeit. Mit den Seiten des Notizbuches simuliere ich einen Herzschlag. SimHerzschlag. Ich trage eine Augenklappe, weil ich beim Schaukeln, im Keller, nach oben geschaut hatte. Ich trage eine aus einem Trinkröhrchen gebastelte Fliege. Ein Heizkessel steht im Keller. Mein Teddybär sitzt im Keller mit seinem schwarzen und grünem Knopfauge. Neben mir, über der Erde, liegt eine Ente die noch richtige Augen hat. Ich warte auf den Bus. Wenn Menschen kommen, verstecke ich mich. Ich warte auf den Unterrichtsbeginn. Wenn Menschen kommen, verstecke ich mich. Lorry kann nicht schwimmen. Deutschlandradio.
MFR. Ein Provinzdrogenkopf im Nirvana~T-Shirt redet über Hippiemusik. Warum sich Sido und B~Tight mit diesem Fler abgeben? Man steckt nicht drin. Wir auch nicht. Wir stehen morgen um acht Uhr auf. Pharrell hat Diamanten auf seinen Schuhen. Heute Nacht werde ich einen Zettel verbrennen. Ein Kugelschreiber kann sehr laut sein. Kleine flinke Blitze flitzen flackern übers Gehirngitter. Fisch essen bei Nordsee. Ich bin Tuborg, ein Borg. Ein roter Anzug. Anzugkrise. Scheiß auf Apfelschorle, heute trinke ich Weizenbier. Auf leeren Magen wirkt das besonders gut. Blinded by the yellow lights. NUK.
Meine Wollsocken sind hart vor Schweiß. SATURN. Time to sow. Talking Heads. Weihnachtsmarkt. Once in a lifetime. Eigentlich hatte ich Underworld sehen wollen, aber ich kam zu spät und wollte nicht den Anfang verpassen. Die einzigen Werke heute, die zählen, sind die, welche keine Werke mehr sind.
Panchan schrieb am 12.8. 2004 um 00:45:51 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Ich sollte morgen meine Kleidung waschen. Heute in der S-Bahn haben sich gleich zwei Leute weggesetzt. Sehr peinlich. Allerdings saß ich erst da und diese Personen, jedenfalls bei einer weiß ich es sicher, setzten sich erst hinzu und dann später wieder weg. Von weitem riecht man mich also noch nicht.
In S.s Worte interpretiere ich wohl zu viel hinein, obgleich ich fast nichts hineininterpretiere. Ich sollte das wohl beenden, aber ich möchte nicht unhöflich sein, ich mag sie. Morgen gehe ich ja ohnehin ins Kino, wenn ich die Zeit finde; das wird allerdings schwierig. Ich muß ja essen gehen. Und dann Kleidung waschen. Ob ich mein C&A-Hemd am Waschbecken wasche? Nachher? Bis morgen Mittag wird es allerdings nicht trocknen, da müßte ich ein anderes Hemd anziehen, habe ich eines? Ich glaube, nein. Die sind alle zu weit. Vielleicht kann ich es trockenfönen. Ich suche gleich mal in Google nach einem Absinthhaus in New Orleans.
http://www.oldabsinthehouse.com/map.html
“EVERYONE YOU HAVE KNOWN OR EVER WILL KNOW,
EVENTUALLY ENDS UP AT THE OLD ABSINTHE HOUSE”
Hm, das ist ja echt übel: in Deutschland gibt es scheints kein Morbid Makeup und bei Bestellungen in den USA muß man da anrufen, also, nicht daß mich die Kosten eines Anrufes in die USA schreckten, sondern halt, das Telefonieren. Ohnehin ein exklusiver Spaß, so eine Bestellung, nur wegen eines Puderdöschens, andererseits sind die hierzulande erhältlichen Puder aber auch sehr schlecht. Nunja, zuerst kümmere ich mich um Kontaktlinsen. Morgen könnte ich ja eigentlich mal zum Optiker. Ja, warum nicht, nur zu welchem? Das wird sich zeigen.
Ein guter Grund gegen ein Konkret-Abo ist übrigens, daß es immer wieder sehr interessant ist, das Heft in den Kiosken aufzustöbern. In meiner bevorzugten Bücherei ist es mittlerweile so gut versteckt, daß ich es gar nicht mehr finde. Oder wird es dort etwa nicht mehr vertrieben? Schwer vorstellbar bei dieser unüberschaubaren Fülle an vollkommen redundanten Zeitschriften. Andererseits...
[Schluß gestrichen (dabei war der so gut)]
Xamia schrieb am 10.6. 2004 um 01:41:52 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Wie schlecht müssen die Zustände sein, daß ich sie nicht mehr verdrängen kann?
Schade: so wie ich den Computer aufgebaut habe, kann ich das Keyboardkabel nicht so lang ziehen, daß ich mich mit dem Keyboard zum Schreiben ins Bett legen könnte. Wobei es fraglich ist, ob ich von da aus den Bildschirm ablesen könnte, ich werde ja immer kurzsichtiger.
Ich kaue Pfefferminzkaugummi. Ich hatte mir Döner gekauft; ich mag es nicht, ihn im Gehen zu essen. Das doch minderwertige Fleisch liegt mir nachts schwer im Magen, ich sollte künftig nur noch Döner ohne Fleisch essen. Ich ziehe jetzt NunZilla auf und lasse sie über den Tisch laufen.
Ich denke an das kleinwüchsige Mädchen aus dem Literature Course.
Ich möchte mir ein Päckchen Zigaretten kaufen um meine Zigatennspitze und mein Feuerzeug auszuprobieren, aber ich habe nur vier Euro in Münzen, ich glaube, man benötigt wohl fünf.
Ich werde ins Badezimmer oder die Küche gehen um mir eine Flasche mit Wasser zu füllen, wahrscheinlich ins Badezimmer.
Der Bewohner des Nebenzimmers ist ein Arschloch.
Anstatt Xamia könnte ich mich auch Mafia nennen.
Es ist gut, daß ich mir diese Flöte gekauft habe, vieleicht finde ich auch Papier auf das ich etwas malen kann. Ich könnte an den Cigarettenautomaten gehen, aber falls ich recht hätte, wäre es deprimierend.
Mit dem Geld wird es diesen Monat, der ja erst begonnen hat, sehr eng werden. Solange es noch so heiß ist, brauche ich aber vielleicht auch zum Beispiel keinen Mantel.
Ich trinke seit ein paar Tagen kein Bier mehr, ich habe mir vorgenommen, erst einmal nur noch Weizenbier aus Gläsern zu trinken.
Es ist scheiße, Musik so leise zu hören, aber sonst nervt mich jener Zimmernachbar wieder.
Ich hoffe ja doch, daß das nicht heute, gestern stattfand, der Readingwriting Kurs Test, weil ich ja verschlief, ich meine, ich hatte mich ohnehin nicht vorbereitet und kann den Schein ja auch noch später machen, weil ich ja ohnehin plane, den Kurs in einem späteren Semester erneut zu belegen, zur Übung, aber...ich weiß nicht. Irgendwo ist es ja durchaus... obwohl...
[Selbstzensur] Ich hole mir Wasser.
Die Schere hat Rostflecken.
Ich hole mir Wasser.
Das Keyboard baumelt an seinem Kabel.
Fortsetzung folgt
Felix the Cat schrieb am 7.1. 2005 um 22:32:08 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Also, sie hat eben halt ihr Bein... das weiß ich noch, wie ich in mein Zimmer und aus den Kleidern gekommen bin, nicht mehr.
Und einige Tage später war es dann auch blöd, weil ich vergessen habe, dieses junge K~Laut~zwei~Is~im~Vornamen~Mädchen beim 'Sein oder Nichtsein'~Spielen gewinnen zu lassen (sie hat eigentlich auch zu schnell mich gewinnen lassen (ich war der Zauberer)). Und später dann habe ich als Vorfilm 'Party Animals', den ich zuvor nicht gesehen hatte, vorgeschlagen und der war ja so entsetzlich schlecht. Außerdem hat sie dann mit meinem Cousin auf ihrer Matratze in ihrem Jungmädchenzimmer gekuschelt, d. h. einseitig, weil er sichtlich sogar dazu zu blöd war und naja, ich hatte auch keine Zeit gehabt, mir Haargel ins Haar zu tun, aber egal.
Bei der Hinundherreise nach dort war im Zug ja ein Mädchen, viel wahrscheinlicher aber eine Frau gewesen, die wie ich gelesen hat, in viele schöne Rottöne gekleidet mit schwarzem Haar und auch sehr sehr dicht bei mir saß, wobei ich mich dann doch dazu entschied, unauffällig ein halbes Centimeterchen wegzurücken, denn sie saß an der Wand vom Zug und es hätte sein können, rein theoretisch, daß ~ obwohl ich nicht diesen Eindruck hatte ~ es ihr so nicht gefiel und sie nur zu introvertiert, selbst etwas zu unternehmen. Wenn nicht, also, sie hätte ja auch genauso unauffällig wieder herrutschen können. Außerdem wollte ich nicht in Ohnmacht fallen.
Die Email an Lorry gestern hätte ich nicht schreiben sollen, die war furchtbar. Liegt vielleicht daran, daß ich seit Neujahr (Jahr des Hahns!, ichselbst bin ja Wasserhahn) nichts mehr getrunken habe, nur noch gekifft, aber auch nicht so viel.
Meine Nichte ist immer noch süß.
Meine Mutter ist immer noch furchtbar, ich habe mir oft vorgestellt, sie mittels Nasenbeininsgesichttreten zu töten. Sowas sollte man hier gar nicht schreiben.
ICH WILL KUSCHELN. Und so.
Und ein Laptop. Muß am Montag mal bei Ebay schauen. Das ist echt scheiße so ohne Internet, also, es ist gut, wenn man selten dort ist, aber es ist schlecht, wenn man von diesem Rechenzentrum hier so abhängig ist. Und Internetcafé ist auch nicht so gut.
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