Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 227, davon 215 (94,71%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 93 positiv bewertete (40,97%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 21.11. 1999 um 19:05:00 Uhr schrieb
Spider über Anarchie
Der neuste Text am 5.3. 2024 um 11:17:07 Uhr schrieb
Christine über Anarchie
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 59)

am 23.5. 2009 um 04:00:26 Uhr schrieb
Muckobi über Anarchie

am 8.11. 2005 um 10:41:15 Uhr schrieb
odem.org über Anarchie

am 4.7. 2006 um 18:10:28 Uhr schrieb
wuming über Anarchie

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Anarchie«

Amazone schrieb am 29.3. 2000 um 12:17:31 Uhr zu

Anarchie

Bewertung: 8 Punkt(e)

Wann werden endlich diese verlogenen Gesetze abgeschafft,an die sich sowieso keiner hält,besonders nicht die,die sie gemacht haben...?
Warum gibt es denn so viele Straftaten?Weil viele Kids denkendas is verboten,cool,das mach ich...«
oder weil Leute Stress haben,im Job,
mit der Kohle,Druck von überall aus dem System,is doch klar das man da irgendwann Amok läuft.Viele Selbstmörder hatten einfach nur Stress auf der Arbeit oder mit Geld...Das System hat sie kaputtgemacht...
Warum nehmen so viele Menschen Drogen?Weils verboten ist.In Holland gibts weniger Drogentote als in Deutschland...Es muss doch jede/r selbst wissen,was er/sie sich reinpfeift.So stark und selbstbewusst sollte eigentlich jeder Mensch sein.Aber in unserer Gesellschaft wo jeder nur dem neuesten Trend und damit den anderen hinterherkriecht...
Geht doch schon in der Grundschule los.Haste nicht das neueste,biste uncool.
Befreit euch von den Fesseln des Systems,lebt EUER Leben,nicht das welches euch das Werbefernsehn vorgibt,das es toll ist...
Brecht aus,tanzt aus der Reihe,
seid ihrselbst und
MACHT VERDAMMTNOCHMAL EUER MAUL AUF!!!

rausch schrieb am 24.9. 2000 um 21:32:17 Uhr zu

Anarchie

Bewertung: 9 Punkt(e)

es wird eine zeit kommen in der wir mit schrecken an *die zeit der demokratie* zurück denken, in der in geschichtsbüchern über die schreckliche zeit berichtet wird in der sich die menschen ausbeuteten, wegen geld, einem sehr zweifelhaften wert, in der die menschen eine *führungselite* brauchten, die sie bezahlen mussten ob sie wollten oder nicht, eine zeit in der man nur leben konnte wenn man sich der mehrheit anpasste, in der randgruppen einfach an die seite gedrängt wurden!
dann wird sie herrschen, die anarchie!
ohne könige, herrscher, führer, systeme, zweifelhaften werten und all dem ganzen mist!

Des Geistes Freiheit schrieb am 1.4. 2001 um 15:41:10 Uhr zu

Anarchie

Bewertung: 4 Punkt(e)

Vielerorts aus tausend Kehlen ward kundgetan, daß Anarchie der Untergang der Menschheit sei. Menschen brauchen doch eine starke Hand, die sie führt! Soll das etwa der Weisheit letzter Schluß sein? Bei genauer Betrachtung ist dies nicht haltbar! Überdies ist es ein gefährlicher Ausspruch.
Anarchie kann wohl ihre Statt haben, zumal sie sich - der Hierarchie entgegengesetzt - manigfach vorteilhaft erweisen kann. Organisches Gleichgewicht könnte man sie nennen, Selbstorganisation ist gleichermaßen ihr Metier. In der Natur ist sie teilweise verwirklicht. Wie sollen Menschen ihre Intelligenz bündeln, wenn nicht anarchisch? Anarchie zieht in ihrer friedlichen Form kein Faustrecht nach sich, sondern ergibt ein Geflecht ebenbürtiger Partner. Mit ihrer Notwendigkeit für Führer und Befehlshaber ist das System der Hierarchie die größte Bremse für den Fortschritt der Menschheit, da sie eine Staffelung der Intelligenzbefugnis vorsieht. Jawohl, Befugnis! Je niedriger der Rang, desto geringer die Erlaubnis zu denken - desto höher das Gebot, zu gehorchen und zu vertrauen. Hierarchie ist daher die wahre Ursache für Elitenbildung und Verarmung an der Basis der Machpyramide. Diese Pyramide existiert in einer konsequenten Anarchie nicht. In der Anarchie herrschen alle und doch keiner. Gerade dieser ambivalente Aspekt der Anarchie mag ihr etwas Abschreckendes aber auch eine massive, stets ungebrochene Faszination verleihen.

Spider schrieb am 21.11. 1999 um 19:05:00 Uhr zu

Anarchie

Bewertung: 7 Punkt(e)

Es ist vermessen, zu glauben, man kann den Staat abschaffen, oder den Kapitalismus. Das geht nicht so schnell. Man braucht auch keine Repräsentanten von Regierung und Wirtschaft angreifen. Sie sind sowohl gut bewacht, als auch ersetzbar. Aber all die kleinen Rädchen muß man attackieren. Wenn das System versucht, Dich vertigzumachen, benutzt es diese Rädchen. Sie sind angreifbarer. Alle Tage Sabotage! Und nur keine Skrupel! Immer dran denken: Die Gefahr für den kleinen Mann ist der kleine Mann. (Verzeiht, Schwestern!)

vomlebenentäuscht schrieb am 31.1. 2000 um 03:02:53 Uhr zu

Anarchie

Bewertung: 5 Punkt(e)

Anarchie ist die letzte Rettung der Menschen vor der endlosen Geißel der Gleichgültigkeit.
Ich sehe das so:entweder Anarchie oder Untrgang (glaubt mir beides wäre keine Katastrophe).
Überlegt mal die Menschen sind eine sterbende Spezies aber niemand merkt es wirklich.
Mit welchem Recht kann mir jemand sagen was ich zu tun habe.
Die Seele des Menschen ist entgegen aller Widrichkeiten frei.
Aber nur die Seele die frei sein darf, die sich keiner Ideologie unterwerfen muß wird letzendlich großartig.

Firmian schrieb am 3.5. 2000 um 15:24:25 Uhr zu

Anarchie

Bewertung: 7 Punkt(e)

Ist dieser Blaster nicht ein Beispiel für Anarchie?

Es gibt zwar »Führer«, die auf Knopfdruck die ganze Blasterwelt innerhalb von Sekunden in Datenstaub auflösen könnten, aber sie nutzen ihr Recht gar nicht aus. Ob die Obrigkeit auch einzelne Beiträge verschwinden lassen kann, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich nehme aber mal an, sie könnte.

Und man sieht, was herauskommt bei der virtuellen Anarchie: Neben 99% guten Beiträgen müssen wir mitansehen, wie Leute ihre spätpubertären Sexualträume publizieren oder andere Teilnehmer weit unterhalb der Gürtellinie beleidigen.

Und schon ist der Ruf nach der Obrigkeit da. Kann man diese Beiträge nicht löschen?

So ungefähr stelle ich mir die Herausbildung einer Obrigkeit in der realen Welt.

pixlfuxa schrieb am 9.7. 2000 um 12:30:29 Uhr zu

Anarchie

Bewertung: 4 Punkt(e)

Anarchie
»Irgendwann leben die Menschen in Freiheit. Jeder wird sich dann selbst wie einen Staat regieren. Und er wird sich so regieren, dass er seinen Nachbarn in keiner Weise beeinträchtigt. Dann werden wir in einer aufgeklärten Anarchie leben
Das hat mal einer gesagt, der viel intelligenter war als ich: Mathama Gandi.
Und er hat auch gezeigt, wie man sich auf den Weg dorthin macht: Indem man einfach die Zusammenarbeit mit den sogenannten Autoritäten verweigert.
Nennt sich auf Neu-Deutsch Nicht-Kooperation.
Also wartet nicht länger auf eine Revolution, die nie kommen wird. Verweigert Euch einfach dem System.
Wenn keiner Regeln oder Gesetze beachtet werden sie sinnlos und verschwinden.
Die alte Gesellschaft kann alleine sterben.



transformer schrieb am 18.2. 2000 um 21:13:39 Uhr zu

Anarchie

Bewertung: 4 Punkt(e)

Hans Saner, Experimentalutopist zum Thema:
Utopisches Denken ist unweigerlich Kritik
-----------------------------------------

»Es wäre ja auch denkbar, dass die Utopie anarchistisch ist, das heisst, dass eine Gruppe von Menschen eine «Ordnung» wählt, die ohne wirklich festgeschriebene Gesetze funktioniert. Das Gruppeninteresse bestünde dann darin, keinerlei institutionalisierte Gewalt anzuerkennen. Dies wäre der Rahmen einer «Ordnung», innerhalb deren die freien Ordnungen aller Einzelnen eingebettet sind. Ein solches «Ordnungsgefüge» wäre einem Patchwork vergleichbar, auf dem jedermann seinen eigenen Fleck einnäht. Das könnte nur funktionieren, wenn der Tatbeweis der Zugehörigkeit in allen Handlungen gegeben wäre, wenn also im Handeln die Solidarität selbstverständlich wäre. Nur als selbstverständliche müsste die Solidarität nicht eigens durch Gesetze eingefordert werden. Eine solche Gruppe wäre wirklich eine Gemeinschaft, in der sich die individuellen Ziele mit den Gemeinschaftsinteressen verbinden liessen. Die Anarchie ist somit die höchste Ordnung

Powerslave schrieb am 24.1. 2000 um 00:13:19 Uhr zu

Anarchie

Bewertung: 4 Punkt(e)

Nur weil etwas unmöglich erscheint ist das noch lange kein Grund, es nicht zu versuchen.
Wobei ich jedoch zugeben muss, dass die meißten Ansätze (siehe Brasilien oder Italien siehe Buch »Leben ohne Chef und Staat«), an der Unfähigkeit der Menschen zum eigenverantwortlichen Leben miteinander. Meiner Meinung nach sind die meißten Menschen ganz froh, wenn sie sich nicht um alles kümmern müssen und ihnen so manche Verantwortung und Entscheidung von einem Staat abgenommen wird.

Da dies ein sehr weitreichendes Thema ist, das zu weiteren interessanten Diskussionen führen kann (und auch soll) und da der Platz hier dafür wohl nicht ausreichend wäre, bitte ich jeden der Interesse hat, mir ne Mail zu schicken.

ChristophKessler@gmx.de

PS: Wie kann ich frei sein, wenn auch nur ein Mensch unfrei ist??

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