Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 295, davon 288 (97,63%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 107 positiv bewertete (36,27%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 11.6. 1999 um 00:08:02 Uhr schrieb
U3mancer über Schmerz
Der neuste Text am 23.9. 2022 um 07:54:18 Uhr schrieb
Bettina Beispiel über Schmerz
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 131)

am 22.12. 2002 um 00:09:31 Uhr schrieb
oboy über Schmerz

am 27.1. 2018 um 21:45:31 Uhr schrieb
Christine über Schmerz

am 24.1. 2006 um 12:30:36 Uhr schrieb
Der Mörder über Schmerz

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Schmerz«

seele schrieb am 9.7. 2002 um 13:28:28 Uhr zu

Schmerz

Bewertung: 6 Punkt(e)

sich den zeh anschlagen ist okay; einmal laut brüllen, ne runde heulen, was an die wand schmeißen, noch ein wenig vor sich hinleiden und dann den blauen zeh bewundern.

wenn dir jemand wehtut den du liebst - psychisch nicht physisch - dann hilft nichts. dann sitzten zwei kobolde in dir - einer im bauch, der andere im herz - und die treten und zwicken und wringen dein herz ein dein bauch aus. und dein gesicht verzieht sich zu ner fratze und du weinst einfach nur still vor dich hin. und alles tut weh.

warum kann ich mir nicht einfach den zeh angeschlagen haben?

Mcnep schrieb am 26.12. 2000 um 14:12:57 Uhr zu

Schmerz

Bewertung: 7 Punkt(e)

Vor 5 Jahren wurde mit der finanziellen Unterstützung der SCHMOLZ-Stiftung das Schmerz- und Spielzentrum Harvestehude gegründet. Die wütenden Proteste des Anfangs sind längst verstummt, und haben einer differenzierteren Sichtweise auf dieses ungewöhnliche Vorschulprojekt Platz gemacht. Zum Jubiläum besuchten wir das Institut und sprachen mit Professor Ernst Röhrlein, dem Vater des STTIK (Schmerztoleranztraining im Kindesalter).
Mit deutlichem Stolz führt uns Röhrlein die neueste Trainingseinheit vor: im 'Imkerzimmer' werden die Kleinen unter Aufsicht der erfahrenen Entemologin Romika Innstedt mit einem Teil der Fauna vertraut gemacht, den wohl jeder von uns schon einmal am eigenen Leibe verspürt hat. Alle Eltern kennen die Erfahrung, wenn ein Bremsen- oder Bienenstich in den Finger des Sprößlings zum sofortigen tränenreichen Abbruch des Familienausflugs führt. Gerade wird eine fünfköpfige Kindergruppe, zunächst mit Bienenschleier und -pfeife ausgestattet, mit den fleißigen Produzenten des süßen Goldes vertraut gemacht. Wabenkunde oder auch der
Blick in das Innere einer Drohne, die Frau Dr. Innstedt für den staunenden Nachwuchs viviseziert, machen die Vorschüler zunächst mit den biologischen Tatsachen vertraut. »Danach ist es nur ein kleiner Schritt für die meisten, die ohnehin als lästig empfundenen Schutzgeräte beiseitezulegen. Dann ein Tupfer Honig auf den Finger - manche Naschkatze zieht den Mundwinkel vor - und Sekunden später ist es meist geschehen. Natürlich achten wir darauf, daß kein Kind eine seiner Physis unzuträgliche Menge an Stichen empfängt. Zwei, allenfalls drei Stiche, und die Kinder verlassen das Zimmer mit einem geschwollen Fingerchen, einer Tüte Honigbonbons und einem tiefen Maß an Respekt und Einsicht in die Schöpferkraft der Natur
Nebenan im Fallraum versucht sich die 3jährige Jennifer noch zögerlich an dem Sprung von einem Schemelchen, während der 6jährige Pascal uns stolz zum wiederholten Male seinen Paradesprung vorführt: eine Knielandung aus zweieinhalb Meter. Die angebotene Turnmatte verschmäht er als 'Pipikram'; er zieht die gegenüberliegende, eigentlich für Schleifübungen gedachte Tartanbahn vor. Überzogene Erwartungen weist Röhrlein entschieden zurück: »Der Schmerz hat im Leben des Menschen eine unverzichtbare Schutz- und Warnfunktion. Wir können und wollen nicht aus einer Mimose einen Fakir machen. Und auch eine vollkommene Sicherheit, daß unsere Kinder später die trainierten Situationen vorbeugend erkennen und meiden, gibt es nicht. Aber wenn dann das Kind in den Brunnen gefallen ist«, schließt er schmunzelnd, »weiß es wenigstens schon während des Falles, was es erwartet
Favorit der meisten kleinen Teilnehmer ist das Lärmzimmer. In unserer heutigen Zeit ist die akustische Umweltverschmutzung längst als ein krankmachender Faktor von immenser Tragweite anerkannt. Und wie so oft sind es gerade die Jüngsten, die auf ein vorbeijagendes Motorrad oder eine Polizeisirene mit Einkoten, Nägelkauen oder gar postponiertem Krippentod reagieren. Hier im Lärmzimmer gehen sie auf eine Hör-Reise, die von der aufgedrehten Stereoanlage bis zu den simulierten Startgeräuschen einer Arianerakete führt. Einsichtsstiftend wirkt offenbar auf viele die Wiedergabe des auf 120 Dezibel verstärkten Wut- und Schmerzgebrülls einer Gruppe Münchner Vorschüler. Mancher kleine Schreihals wird hier zum Nachdenken angeregt, und verläßt den Raum, den er als Hunnenkönig betreten hat, als kleiner Moltke.
Während wir die Traumakammer passieren („unsere Kursneulinge lesen oft ‚Traumkammer‘, erzählt Röhrlein. „Allerdings nur beim ersten Mal...“) kommt Röhrlein auf eines seiner Hauptanliegen zu sprechen. „Einem konstruktiven Bewältigungsprozeß müssen zunächst die entsprechenden Erfahrungen vorausgegangen sein. Gerade die Kinder der sogenanntenhappy few‘ haben in dieser Hinsicht oftmals erschreckende Defizite. Überdurchschnittlich häufig haben wir Anfragen von Montessori- und Waldorf-Eltern. Vormittags Eurythmie und nachmittags dann der Nachhauseweg durch St. Georg? Die seelischen Konflikte könnten wohl kaum größer sein.
Und was ist mit dem Fall des kleinen Hans E., der vor weniger als zwei Jahren für Aufsehen gesorgt und sogar eine zweimonatige Schließung des Institutes zur Folge hatte? "Fehler sind dazu da, um aus ihnen zu lernen. Ohne ein ärztliches Attest kommt hier kein Kind mehr rein. 5 Jahre lang eine Herzklappenschwäche des eigenen Kindes nicht zu bemerken; vorsichtig gesagt, trifft hier doch die Mutter und den Pädiater die Hauptschuld, wie es ja auch die Staatsanwaltschaft in ihrer Urteilsbegründung hervorgehoben hat. Und wenn ich mal aus dem Nähkästchen plaudern darf: Frau E. hat vor wenigen Wochen ihre verbliebene Tochter zu unserem Kryoseminar Anfang 2001 angemeldet; ist das etwa kein Vertrauensbeweis?“ Womit auch die Frage nach dem Zweck des Kühlraums geklärt ist -Sehr richtig, wir sind weder eine Metzgerei noch die Pathologie, auch wenn das einige unserer Gegner so sehen mögen. Wir sind ja auch kein Fotolabor und haben dennoch eineDunkelkammer‘...“ sagt Röhrlein lachend.

markus5 schrieb am 25.1. 2002 um 02:24:39 Uhr zu

Schmerz

Bewertung: 4 Punkt(e)

Habe mal von einer Frau einen Tritt in die Eier bekommen. Es war echt schmerzhaft. Passiert ist es mir in einem Selbstverteidigungskurs an der Volkshochschule, wo wir diese »Technik« üben sollten. Aber natürlich nicht richtig, sondern mit vorher abstoppen. Die Übung bestand darin, den Partner bzw. in diesem Fall die Partnerin mit beiden Händen an den Unterarmen fest zu halten. Befreien sollte man sich durch einen Tritt in die Hoden und anschließendem Herauswinden.
Ich hielt also die Frau an beiden Armen fest und sie trat mir doch tatsächlich - statt abzustoppen - mit ziemlicher Wucht in die Eier. Ich empfand sofort einen absolut vernichtenden Schmerz, wußte nicht mehr wo oben und unten war und knickte voll zusammen. Der Schmerz war so heftig, das ich halb das Bewußtsein verlor und mich minutenlang schmerzgekrümmt am Boden wand. Mein ganzes Inneres wurde vor Schmerzen schier auseinandergerissen.
Es war wirklich ein absolut vernichtendes Gefühl, wie wenn man von einem Moment auf den anderen auf die Intensivstation wandert. Ich glaube, Frauen ist oft gar nicht so klar, wie stark dieser Schmerz ist und was sie einem Mann mit einem Tritt in die Eier antun können. Meine Übungspartnerin war denn auch einigermaßen betroffen und hat sich mehrfach entschuldigt. Sie hätte ausversehen zu weit getreten. Außerdem hätte sie gar nicht das Gefühl gehabt, so doll getreten zu haben.

Nils schrieb am 12.8. 2000 um 03:30:59 Uhr zu

Schmerz

Bewertung: 6 Punkt(e)

Wäre nicht der Schmerz, wie sollten wir Freude empfinden? Nichts kann existieren ohne sein eigenes Gegenteil; nur das Gleichgewicht aller Dinge hält das Universum zusammen.

Axl schrieb am 8.1. 2000 um 17:09:17 Uhr zu

Schmerz

Bewertung: 4 Punkt(e)

Eigentlich sollten Schmetterlinge im Bauch ja was wunderbares sein. Ich habe den ganzen bauch voll. Leider bin ich aber mit meinen Gefühlen alleine und so tun die Schmetterlinge ziemlich weh. Nun ist das auch nicht das erste mal. Langsam keimt in mir nun der Gedanke auf, daß ich in meinem Leben immer diesen stechenden Schmerz spüren werde.

Dise* schrieb am 10.1. 2000 um 21:06:59 Uhr zu

Schmerz

Bewertung: 7 Punkt(e)

Schmerz, ein Wort aus sieben Buchstaben. S für eine Seele die einer anderen Selle fehlt. Besonders schlimm wenn man an den Spruch »Zwei Körper, eine Seele« glaubt. C für Chaos, dass in deinem Kopf ausbricht. H für das Herz, dass dir beinahe in der Luft zerrissen wird. E für das Elend, dass du wegen dem Schmerz durchmachst. R für das Rattern in deinem Kopf in der Hoffnung, dass es bald alles vorbei ist. Z für das Zeichen, für immer gebrandmarkt von deinem Autounfall im August 1999. Ich poste diese Nachricht nur für den größten, nein allergrößten Schatz auf der Welt, meinem David. Ich liebe dich mehr als mein eigenes Leben für immer, deine verrückte Nudel...

voice recorder schrieb am 29.12. 2002 um 22:51:19 Uhr zu

Schmerz

Bewertung: 1 Punkt(e)

Wir betrachten bestimmte Schmerz, einen grünen Farbton des Gelbs, eine Temperatur, ein bestimmter Ton die einzige Wirklichkeit. Wir nehmen alle Leute wahr, die Geschlecht als das gleiche Sein haben, und alle Leute, die eine Zeile von Homer als Homer sich merken. Wir haben den Punkt des Verweigerns von Zeit erreicht. Wir folgern, daß das Geschenk unbestimmt ist, daß die Zukunft keine Wirklichkeit als als anwesende Hoffnung hat, daß die Vergangenheit nicht mehr als anwesender Speicher ist. Wir denken, daß die Geschichte des Universums die Handschrift ist, die von einem geringen Gott produziert wird, um sich mit einem Dämon zu verständigen; daß die Welt ein Emblem ist in dem Subskription teils verloren ist und in welchen nur das, das jede Hundertstel Nacht drei geschieht, ist zutreffend. Wir glauben, daß, während wir hier schlafen, wir waches irgendwo sonst sind, damit jeder zwei ist. Unsere Bücher werden selten unterzeichnet, und der Begriff von plagiarism existierent nicht. Es ist hergestellt worden, daß alle Literatur die Arbeit des nur einem ageless und anonymen Verfassers ist.

GPhilipp schrieb am 8.5. 2002 um 00:19:21 Uhr zu

Schmerz

Bewertung: 3 Punkt(e)

Schmerz
ist ein Gefühl
und keine Form.
Er ist vorhanden,
wirkt
und läßt dich
leiden.

Schmerz
ist übermächtig,
macht dich
klein:
du liegst gekrümmt
und rollst dich ein.

Du schreist, du stöhnst,
du winselst
nur noch,
doch niemand kommt
dich zu erlösen
von dem bösen.

Schmerz
das ist der Teufel pur:
er findet's spaßig,
dich zu quälen!

Ist er Gott,
der ruft dir zu:
"Komm her, zurück,
vergiß mich nicht!"?

Allmächtiger!
Und was du bist,
hängt ab von seiner Gnade,
nicht von dir.

Wie klein wir sind
vor Gott.
Wie groß wir sind:
den Menschen gleich!

Schmerz:
das ist Geburt
und Krise,
neues Leben!

Du ziehst dich zurück,
dein Kopf
ist nicht mehr frei:
es ist die Hölle
Schmerz.

Dagegen
gibt es alle Mittel.


Krankheit, Unfall, das Wetter, Krieg,
schmerzlos sterben, schmerzlos leben.

Aristoteles, der weise Mann,
erstrebte eines nur:
Gesundheit, schmerzloses Glück
und Lachen.

Die Griechen
wußten noch den Körper, Geist
gesund zu halten:
sie trainierten
beides.

Doch schützt dich nicht
das größte Wissen,
denn auch Natur ist schlau
und sucht zu überleben.

Der Schmerz ist Strafe,
drum war die Guillotine
ein Fortschritt im Bestrafen.

Bei Kopf-, Zahn-, Hals-
und Beinbruch-Schmerzen
ist dir leider nicht
nach Scherzen
zumute.

Seelischer Schmerz
ist schwer zu ertragen,
der wünscht sich den Tod,
soll enden die Not.

Schmerz
ist der große Lehrmeister
im Leben eines Menschen,
denn
was nicht angenehm,
das meiden wir.

(Drum trinkt Björn
so viel Bier,
denn auch das Gegenteil
sind wir: ist wahr;)

Äh, was ich sagen wollte,
Frau Stolte,
zu dem da rat ich ab,
der is' doch nichts für sie,
der haut bloß drauf
und läuft dann weg.

Und
wimmernd liegst du da,
bewegst dich nicht
und träumst:
ja,
Schlaf ist die Erlösung!

Schlaf oder Tod,
doch reichen auch Tabletten
zur Not,
die dich betäubt.

Keiner
wünscht sich Schmerz,
doch kennen alle ihn.

Jeder
kennt die Peitsche,
Nadel, das ätzende Gift,
jeder die Striemen,
den Stich.

Für manche
ist leben ein Schmerz,
den sie betäuben,
denn Tod ist ungreifbar
fern.

Und
näher als du denkst!
Die Lebensuhr läuft ab,
die Batterie ist leer,
das Knäuel abgerollt.

Der Faden liegt im Sand.

Im Sand ist eine Spur,
der Wind verweht sie nur
und Wasser tilgt den Lauf!

Thunderbird schrieb am 22.3. 2002 um 16:24:49 Uhr zu

Schmerz

Bewertung: 2 Punkt(e)

Vernichtungsschmerz ist eine besondere Form des Schmerzes. Seine unglaubliche, alles zerstörende Macht, zeigt einem mit absoluter Deutlichkeit, die Grenze des physischen daseins. Er konfrontiert dich mit der Endlichkeit deines doch unendlich erscheinenden Lebens. Daraus erwächst eine nicht zu zügelnde Angst ausgerechnet jetzt das Leben zu verlieren.
Wenn der Scmerz sich noch zu steigern vermag wechselt diese Angst in Hoffnung, der klagenden Hoffnung , das Leben sei vorbei, der Schmerz ist weg und Dunkelheit umgibt mich.

grüntee.trinkerin schrieb am 30.9. 2003 um 10:59:23 Uhr zu

Schmerz

Bewertung: 2 Punkt(e)

die abwesenheit von schmerz ist oft ein erstrebenswerter zustand, aber ich habe gemerkt, wen ich den schmerz nicht mehr fühle, fühle ich gar nichts mehr.

Dummerweise ist er aber auch das erste gefühl das man zurück gewinnt.
oh und das einzige das sich immer verläßlich erzeugen läßt.

verwechseln ich ihn deshalb so oft mit gefühlen im allgemeinen?

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