| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
633, davon 603 (95,26%)
mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 218 positiv bewertete (34,44%) |
| Durchschnittliche Textlänge |
355 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung |
0,107 Punkte, 202 Texte unbewertet.
Siehe auch: positiv bewertete Texte
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| Der erste Text |
am 18.11. 1999 um 20:42:42 Uhr schrieb Beti
über Zukunft |
| Der neuste Text |
am 27.5. 2026 um 22:37:31 Uhr schrieb TestUser
über Zukunft |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 202) |
am 8.9. 2003 um 18:15:39 Uhr schrieb Voyager über Zukunft
am 23.9. 2005 um 01:50:13 Uhr schrieb das Bing! über Zukunft
am 30.4. 2006 um 16:22:28 Uhr schrieb Yadgar über Zukunft
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Zukunft«
Yadgar schrieb am 11.7. 2007 um 23:53:57 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Ich wage eine (kühne) Prognose:
Irgendwann in den nächsten drei, fünf oder sieben Jahren werden - im
Namen neoliberaler Standortsicherungs- und Effizienzträume - die
bisherigen Tabus sowohl systematischer gentechnischer Eingriffe ins
menschliche Erbgut als auch bioelektronischer Eingriffe ins Gehirn zur
Intelligenzsteigerung (und, nebenher, auch Bewußtseinskontrolle im Sinne
herrschender Verwertungsinteressen) fallen. Irgendein internationaler
Biotechnologiekonzern wird beginnen, sich leistungsoptimierte
»Turboarbeitnehmer« zu züchten oder besser zu klonen, die z. B. nur noch
2 Stunden Schlaf pro Nacht brauchen, mit einem Minimum an Nahrung (300
Fakefood-Kalorien am Tag) auskommen, um so effizienter arbeiten, je
größerem Streß sie ausgesetzt sind, kein Bedürfnis nach Freizeit oder
selbstbestimmten sozialen Beziehungen mehr haben, bereits mit 5 Jahren
voll einsatzfähig sind und dabei auch noch 150 Jahre alt werden.
Für staatliches Militär und Söldnerkonzerne (»security companies«)
werden Cyborg-Soldaten entworfen, die auf drahtlosen Biochip-Befehl hin
sowohl Selbsterhaltungstrieb als auch Restbestände von Gewissen (aber
ich denke, auch derartige standortfeindliche Anachronismen wird die
Technologie über kurz oder lang in den Griff bekommen) vollständig
ausschalten und als perfekte Kampfmaschinen wochenlang ununterbrochen
unter lebensfeindlichsten Bedingungen im Einsatz sein können.
Dann wird es Elite-Menschen mit einer Auffassungsgabe,
Abstraktionsvermögen, Kurz- und Langzeitgedächtnis geben, neben denen
selbst heutige Mensa-Mitglieder wie Forrest Gump erscheinen - die
künftige Führungsschicht des Planeten.
Und wir »Altmenschen«? Wenn wir Glück haben, siegt bei den Erschaffern
der Elite-Prototypen deren eigenes eventuell noch vorhandenes humanes
Empfinden (oder auch nur ihre moralische Eitelkeit) und sie statten die
zukünftigen Herrscher der Welt auch mit so etwas wie Mitleidsfähigkeit
aus - dann können wir zumindest damit rechnen, in speziellen Reservaten
für geistig Zurückgebliebene bis auf weiteres durchgefüttert zu werden,
vielleicht wird der eine oder andere von uns als originelles »Haustier«
bei exzentrischen Angehörigen der Elitekaste leben dürfen...
...wenn die zukünftige Elite aber ohne Moral im heutigen Sinne auskommt,
werden wir »Altmenschen« wohl einer globalen Ausrottungskampagne mit
Milliarden und Abermilliarden Toten zum Opfer fallen, wozu sollten
unsterbliche hyperintelligente Mensch-Maschine-Fusionen uns primitives
Pack am Leben lassen? Wir Heutigen (um mal eine Parallele aufzuzeigen)
haben schließlich auch keine Skrupel, Menschenaffen in freier Wildbahn
langsam aber sicher auszurotten - und wie bei fortschreitender
Neoliberalisierung der Gesellschaft ihr Umgang mit z. B. geistig
Behinderten oder dementen Alten aussehen wird, kann man sich (leider)
auch nur zu gut vorstellen - Hadamar und Grafeneck lassen grüßen!
krkl schrieb am 27.2. 2000 um 16:43:58 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Wenn man die Zukunft in Tage unterteilt, wird sie sehr viel übersichtlicher. Wenn man Tage als die Zeitabschnitte betrachtet, die man aktiv gestalten kann, ist Zukunft gequantelt.
krkl schrieb am 26.2. 2000 um 00:13:28 Uhr zu
Bewertung: 4 Punkt(e)
Das was kommt. Vielgestaltig, ungeformt, noch irreal, weil nicht erfassbar. Ein Tummelplatz wilder Ideen, unendlicher SPIELraum. Unter anderem der Zeitpunkt, an dem ich einige Dinge ändern werde.
tobiwankenobi schrieb am 26.2. 2000 um 14:29:16 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Ist es eine Gabe, in die Zukunft sehen zu könen?
Ich glaube nicht!
Ist es ein Fluch, in die Zukunft sehen zu können?
Ich glaube nicht!
zeloth schrieb am 3.6. 2001 um 12:26:16 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Nehmen wir an, DU fährst Zug. Der Zug besteht aus durchgehenden dunklen Großraumabteilen . An einer Seite des Zuges befindet sich ein durchgehendes Fenster, aus dem Du den Ursprung aufnehmen kannst.
Nehmen wir an, daß Du irgend einen Platz im Zug wählst. Der Platz steht in einem gewissen Abstand frontal im rechten Winkel zum Fenster. Der Zug fährt in Fahrtrichtung links von Dir aus betrachtet.
Nehmen wir an, daß für Dich die sichtbare Fensterlänge deinem derzeitigen geistigen bewußten Stand entsprechen würde.
Nehmen wir an, daß im unmittelbaren Bereich bei Deinem Fensterplatz Du Dein Jetzt im Ursprung siehst. Bis zu den Ränder der Fensterscheibe sind rechts des Jetzt die vergangenen Jetzt und links davon die kommenden Jetzt ersichtlich.
Nehmen wir an, daß zur linken Seite des Fensters Deine geistige Zukunft und zur Rechten Seite Deine geistige Vergangenheit widergespiegelt wird.
Nehmen wir an, daß auf Grund der sich einstellenden Geschwindigkeit des links fahrenden Zuges die Bilder der Vergangenheit gedehnt sind. Die Bilder der Zukunft werden komprimiert. Das heißt die Fensterfläche der linken für Dich sichtbaren Zukunftsfensterfläche hat eine wesentlich geringere Breite als die der rechten sichtbaren Vergangenheitsfensterfläche. Bezeichnen wir dies als die „Trägheit des Ursprungs“ bezogen auf die Zeit.
Nehmen wir an, daß das Jetzt in der Regel eine Barriere für die Bilder Zukunft darstellt.
Nehmen wir an, daß im Zug die gesamte Menschheit ist. Nennen wir die Menschen nun
„Die Beobachter der Zeit“.
Nehmen wir an, daß Du Dich bewegungslos im Mittelpunkt einer Kugel befindest und daß die Fensterscheibe die Innenfläche einer Hohlkugel einnimmt. Nehmen wir gleich anschließend an, daß dieser Zug nur ein Punkt ohne Raum ist.
Dieser Zug soll nun „die Zeit“ genannt werden.
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