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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 18.11. 1999 um 20:42:42 Uhr schrieb
Beti über Zukunft
Der neuste Text am 27.5. 2026 um 22:37:31 Uhr schrieb
TestUser über Zukunft
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(insgesamt: 202)

am 7.4. 2019 um 17:38:14 Uhr schrieb
Sammy über Zukunft

am 5.9. 2008 um 01:46:23 Uhr schrieb
Christine über Zukunft

am 13.5. 2013 um 20:17:55 Uhr schrieb
joo über Zukunft

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Zukunft«

krkl schrieb am 26.2. 2000 um 02:19:19 Uhr zu

Zukunft

Bewertung: 8 Punkt(e)

Hach, bei dem ganzen Geblubbere über Zukunft und Realität, Welten und Zeitachsen, nicht zu vergessen die Meteorologen und Scotty, muß dich doch glatt mal wieder an einen Schönen Ausspruch meines Kleinen Bruders denken:
»Das wirklich schöne an der Welt ist, daß sie wunderbar funktioniert, auch wenn man sie nicht versteht.«
Ich finde das sehr bruhigend.

Mäggi schrieb am 9.1. 2002 um 14:18:01 Uhr zu

Zukunft

Bewertung: 2 Punkt(e)

redundanz 169

JIMMY PELZ
FISTFUCK U.S.A.
...ne gute Punkrockband... Ach wie schön glänzt dieser Schuh aus Leder
Peitschenkindfrau in der Nacht
komm im Pelz, dein Sklave wartet auf dich
Schlag zu, Herrin, kurier sein Herz.

Niedrigkeit unter Laternen
wähl Kostüme nur für sie
Hermelin schmückt Herrscherinnen
Severin, dein Diener, erwartet dich.

Ich bin müde, bin ermattet
Tausend Jahre langer Schlaf
Tausend Träume, aus denen ich erwache,
Tränen brechen Farben neu.

Küss den Schuh aus glänzend blankem Leder
Blankem Leder in der Nacht
Peitschenzung und Gürtel wartet auf dich
Schlag zu Herrin, kurier sein Herz.

Severin, Severin, sprich voll Demut
Severin, runter auf die Kniee.
Schmeck die Peitsche, ich geb sie gern, doch kräftig
Schmeck die Peitsche, jetzt glaub an mich.

Ich bin müde, bin ermattet
Tausend Jahre langer Schlaf
Tausend Träume, aus denen ich erwache
Tränen brechen Farben neu.

Ach wie schön der Schuh aus blankem Leder
Peitschenkindfrau in der Nacht
Severin dein Sklave kommt gegürtet, verstoß ihn nicht
Schlag zu, Herrin, kurier sein Herz.

Echtzeitübersetzung von VU, Venus in Furs. Sie nannte mir nur ihren irdischen Namen: Magdalena. Doch ich weiß, das SIE es ist: Venus, die Göttin der Liebe. Die Venus ist die unwirtliche Schwester der Erde. Teuflisch heiß, von flüssigem Teer bedeckt und bei zirka 500° Temperatur für
Menschen nicht erkundbar. Aber war das immer so? Wenn man sich in einem Teufelskreis befindet, ist man dann auch gleich teuflisch ?

Sollte das so sein, wäre das gar nicht so schlecht, denn in manchen Dingen kann man teuflisch gut oder teuflisch schlecht sein. Wenn
man wenigstens in seinem eigenen Teufelskreis teuflisch gut ist, ist das doch schon gar nicht so schlecht, so daß man am Ende
vielleicht doch rauskommt. Wenn ich wenigstens das verwirklichen würde, was ich meine vom Leben verstanden zu haben, könnte ich vielleicht irgendwann weise
werden. Aber wer will das schon. Irgendwie fängt irgendwann irgendwo die Zukunft an, ich warte nicht mehr lang'... Dunkle Zukunft

Fritz, der mal wieder schrecklich träge,
Vermutet, heute gibt es Schläge
Und knöpft zur Abwehr der Attacke
Ein Buch sich unter seine Jacke,
Weil er sich in dem Glauben wiegt,
Daß er was auf den Buckel kriegt.

Die Schläge trafen richtig ein.
Der Lehrer meint es gut. Allein
Die Gabe wird für heut gespendet
Mehr unten, wo die Jacke endet,
Wo Fritz nur äußerst leicht bekleidet
Und darum ganz besonders leidet.

Ach, daß der Mensch so häufig irrt
Und nie recht weiß, was kommen wird!

(das war wieder mal kurz auf den Wilhelm Busch geklopft)

Tanna schrieb am 26.2. 2000 um 12:46:45 Uhr zu

Zukunft

Bewertung: 3 Punkt(e)

Eines der meiner Meinung nach faszinierendsten grammatikalischen Phänomene ist das Futur II:
»Ich werde es gelesen haben« und »sie werden geboren worden sein«.

Was jetzt selbst noch in der Zukunft liegt, wird in noch fernerer Zukunft schon Vergangenheit sein.

Noch interessanter finde ich, daß man mit dem Futur II dann auch eine Erwartung in der Gegenwart ausdrücken kann: »du wirst doch (wohl) die Zähne geputzt haben!«

Sprache ist manchmal verrückt.

Rahel schrieb am 29.2. 2000 um 01:08:20 Uhr zu

Zukunft

Bewertung: 3 Punkt(e)

Zukunft ist der Begriff für das, was noch so alles auf uns zu kommt.
Es ist auch nur deswegen spannend, weil wir nicht wissen, was das wohl sein wird. Und manchmal macht mir das angst. Anderseits wäre das Leben furchtbar langweilig,wenn ich wüßte, was als nächstes passiert.

octopus schrieb am 20.5. 2000 um 12:39:35 Uhr zu

Zukunft

Bewertung: 3 Punkt(e)

letztes wochenende war ich in finnland, um meinem opa die letzte ehre zu erweisen...
ich werde mich wohl in zukunft an ein finnland ohne ihn gewöhnen müssen...

snake schrieb am 18.11. 1999 um 23:06:58 Uhr zu

Zukunft

Bewertung: 2 Punkt(e)

Im folgenden nun in Auszügen ein Artikel aus der »Zeit«(46/1999). In ihm beschreibt der Forscher Ray Kurzweil seine (nicht gerade lustige) Sicht der Zukunft:

...
Mensch und Maschine werden verschmelzen. Wir werden eine ganze Reihe von Kombinationen zwischen Mensch und Maschine haben. Computer werden innerhalb unseres Gehirns existieren können. Sogenannte Nanobots werden im Blutkreislauf Synapsen und Neurotransmitter abtasten und somit das Gehirn kopieren. Menschen werden ihre Organe und ihren Geist mit dieser nichtbiologischen Intelligenz aufrüsten und vervollkommnen. Und weil Maschinenintelligenz exponentiell zunimmt, die menschliche aber weitgehend gleichbleibt, wird der nichtbiologische Teil unsres Verstandes auf Dauer dominieren. Auf einer Kopie des menschlichen Hirns beruhende, nichtbiologische Maschinenwesen, werden menschliche Persönlichkeiten entwickeln und ebensolche Reaktionen, Fähigkeiten, Emotionen und Erinnerungen haben. Wir werden uns in virtuellen Begegnungsstätten aufhalten und alles quasi real erleben können.

Die biologische Evolution ist am Ende. Auf der Basis der technologischen Evolution wird sich menschliche Intelligenz weiterentwickeln.

Die Nanotechnologie wird unseren Körper reparieren und zusammenhalten können. Der Lebenserwartung werden keine Grenzen mehr gesetzt sein. Es ist nicht auszuschliessen, daß sich Maschinen-Renegaten der menschlichen Kontrolle entziehen und u.U. zerstörerisch agieren. Daher benötigen wir eine Techno-Elite, eine Prätorianergarde, High-Tech-Hohepriester, die den großen Rest der überwiegend dümmeren Menschen lenkt und kontrolliert. Eine wirkliche Privatsphäre werden wir nicht mehr haben. ...

maike schrieb am 16.5. 2000 um 15:27:55 Uhr zu

Zukunft

Bewertung: 1 Punkt(e)

Der Gedanke , dass unsere Zukunft schon irgendwo geschrieben steht finde ich grauenvoll ( so von wegen Schicksal und so ) . Das müsste dann doch eigentlich heißen , dass es scheißegal ist , was ich tue oder auch nicht tue , weil meine Zukunft eh schon irgendwie sicher ist und wenn mein Schicksal eben ist , dass ich so und so mein Leben verbringen werde , dann brauch ich dafür ja eigentlich nichts mehr zu machen . Klingt zwar ganz gemütlich , aber trotzdem : mein Schicksal bin ich und meine Zukunft habe ich in der Hand und nicht so was ungreifbares was die ganze Zeit im geheimen irgendwo rumsitzt und sich ständig einmischt . Eh alles nur ZUfall .
So , das war's , maike hat gesprochen !!!

Yadgar schrieb am 11.7. 2007 um 23:53:57 Uhr zu

Zukunft

Bewertung: 1 Punkt(e)

Ich wage eine (kühne) Prognose:
Irgendwann in den nächsten drei, fünf oder sieben Jahren werden - im
Namen neoliberaler Standortsicherungs- und Effizienzträume - die
bisherigen Tabus sowohl systematischer gentechnischer Eingriffe ins
menschliche Erbgut als auch bioelektronischer Eingriffe ins Gehirn zur
Intelligenzsteigerung (und, nebenher, auch Bewußtseinskontrolle im Sinne
herrschender Verwertungsinteressen) fallen. Irgendein internationaler
Biotechnologiekonzern wird beginnen, sich leistungsoptimierte
»Turboarbeitnehmer« zu züchten oder besser zu klonen, die z. B. nur noch
2 Stunden Schlaf pro Nacht brauchen, mit einem Minimum an Nahrung (300
Fakefood-Kalorien am Tag) auskommen, um so effizienter arbeiten, je
größerem Streß sie ausgesetzt sind, kein Bedürfnis nach Freizeit oder
selbstbestimmten sozialen Beziehungen mehr haben, bereits mit 5 Jahren
voll einsatzfähig sind und dabei auch noch 150 Jahre alt werden.

Für staatliches Militär und Söldnerkonzerne (»security companies«)
werden Cyborg-Soldaten entworfen, die auf drahtlosen Biochip-Befehl hin
sowohl Selbsterhaltungstrieb als auch Restbestände von Gewissen (aber
ich denke, auch derartige standortfeindliche Anachronismen wird die
Technologie über kurz oder lang in den Griff bekommen) vollständig
ausschalten und als perfekte Kampfmaschinen wochenlang ununterbrochen
unter lebensfeindlichsten Bedingungen im Einsatz sein können.

Dann wird es Elite-Menschen mit einer Auffassungsgabe,
Abstraktionsvermögen, Kurz- und Langzeitgedächtnis geben, neben denen
selbst heutige Mensa-Mitglieder wie Forrest Gump erscheinen - die
künftige Führungsschicht des Planeten.

Und wir »Altmenschen«? Wenn wir Glück haben, siegt bei den Erschaffern
der Elite-Prototypen deren eigenes eventuell noch vorhandenes humanes
Empfinden (oder auch nur ihre moralische Eitelkeit) und sie statten die
zukünftigen Herrscher der Welt auch mit so etwas wie Mitleidsfähigkeit
aus - dann können wir zumindest damit rechnen, in speziellen Reservaten
für geistig Zurückgebliebene bis auf weiteres durchgefüttert zu werden,
vielleicht wird der eine oder andere von uns als originelles »Haustier«
bei exzentrischen Angehörigen der Elitekaste leben dürfen...

...wenn die zukünftige Elite aber ohne Moral im heutigen Sinne auskommt,
werden wir »Altmenschen« wohl einer globalen Ausrottungskampagne mit
Milliarden und Abermilliarden Toten zum Opfer fallen, wozu sollten
unsterbliche hyperintelligente Mensch-Maschine-Fusionen uns primitives
Pack am Leben lassen? Wir Heutigen (um mal eine Parallele aufzuzeigen)
haben schließlich auch keine Skrupel, Menschenaffen in freier Wildbahn
langsam aber sicher auszurotten - und wie bei fortschreitender
Neoliberalisierung der Gesellschaft ihr Umgang mit z. B. geistig
Behinderten oder dementen Alten aussehen wird, kann man sich (leider)
auch nur zu gut vorstellen - Hadamar und Grafeneck lassen grüßen!

krkl schrieb am 25.2. 2000 um 21:43:14 Uhr zu

Zukunft

Bewertung: 3 Punkt(e)

Das schöne an der Zukunft ist, daß sie, wie die meisten anderen Dinge auch, wieder vorbei geht. Und das eigentlich ständig. Egal, mir macht sie meistens Angst, aber mit dem obengenannten Ansatz kann ich einigermaßen wieder mit ihr klar kommen.

tobiwankenobi schrieb am 26.2. 2000 um 01:09:21 Uhr zu

Zukunft

Bewertung: 3 Punkt(e)

DIE ZUKUNFT GEHÖRT DEN MUTIGEN!
Ich hoffe, Mut hat nichts mit Tapferkeit, blindem Gehorsam und heldenhafter Aufopferung zu tun.
Denn dann seh ich schwarz für die Zukunft unseres Planeten.

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