Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 37, davon 36 (97,30%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 18 positiv bewertete (48,65%)
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Der erste Text am 19.2. 2024 um 18:04:07 Uhr schrieb
Taffe Frau über Simulierte-Marsmission
Der neuste Text am 17.9. 2025 um 17:19:06 Uhr schrieb
Christine über Simulierte-Marsmission
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(insgesamt: 16)

am 17.6. 2025 um 22:08:03 Uhr schrieb
Christine über Simulierte-Marsmission

am 24.11. 2024 um 13:34:50 Uhr schrieb
gerhard über Simulierte-Marsmission

am 7.3. 2024 um 23:13:49 Uhr schrieb
Ja über Simulierte-Marsmission

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Assoziationen zu »Simulierte-Marsmission«

Carmen schrieb am 21.4. 2024 um 14:57:09 Uhr zu

Simulierte-Marsmission

Bewertung: 25 Punkt(e)

14 – Schichtwechsel

Ein Jahr ungestörtes Zusammenleben ist um. Insgesamt war es eine harmonische und entspannte Zeit, und wir weinen ihr die eine oder andere Träne nach. Für uns neu ist, dass unsere Marsstation noch nicht aufgegeben wird. In den nächsten Tagen wird eine neue Crew mit demselben Wohnmobil eintreffen, das auch uns hergebracht hat. Wir sollen ihnen die Station übergeben und sie auch in den Umgang damit einführen. Drei Tage später werden wir dann mit dem Wohnmobil und unseren persönlichen Gegenständen wieder in die Zivilisation zurückkehren. Von der Organisation ist während der Prozedur niemand dabei.

Dem Gefährt entsteigt eine reine Frauenmannschaft. Ob die sich wohl ein Jahr lang vertragen? Wenn die vier Mädels untereinander ebenso offen und freundlich sind wie uns gegenüber, wird es sicher kein Problem geben.
Bereitwillig erzählen sie uns, dass sie bereits längere Zeit zusammen in einer Wohngemeinschaft leben und sich am Block beworben haben. Entweder alle oder keine. Diese neue Situation hat die Organisation offenbar bewogen, es mit dieser Konstellation ein weiteres Jahr zu probieren. Die Mädels treiben jegliche Art von Sport, von Turnen bis zum Kampfsport. Sie machen einen kräftigen Eindruck und dürften zumindest Sarah und mir überlegen sein.
Eigentlich wollten sie für sich behalten, dass sie uns vom Kontrollzentrum aus mit den Fernsehkameras eine Zeit lang beobachtet haben. Aber sie möchten gerne wissen, woher wir immer mal wieder einige Leckerbissen bekommen haben. Sie durften zwar verschiedene Dinge einpacken, die uns gefehlt haben. Was das Essen betrifft, ist die Organisation jedoch hart geblieben, nichts außer Astronautennahrung aus der Tube. Sarah grinste »Reine Prostitution«. Mehr verriet sie nicht, weil das Kontrollzentrum mithören könnte.
In der Ecke, die die Fernsehkameras nicht erfassen, schrieb sie dann etwas mehr auf. Sie hatte dem Drohnen-Piloten ein Treffen nach Ablauf der Missionszeit versprochen. Ganz altmodisch auf Papier geschrieben. Dafür hat er dann heimlich einige Liebesgaben hier abgesetzt. Die neue Crew hatte zwar die fest installierten Fernsehkameras benutzt, von der zusätzlichen Drohnenüberwachung erfährt sie jetzt das erste Mal.

Die neuen Bewohnerinnen schleppten einige zusätzliche Fitness-Geräte herein und von uns schmerzlich vermisster Matten, um den Teil unseres Fitness-Raums auszulegen, den wir als Kampfarena verwenden. Ich würde zu gerne später einmal vom Kontrollzentrum aus beobachten, wie die Amazonen aufeinander losgehen. Sie haben uns schließlich auch zugesehen und sich wahrscheinlich dadurch auch erregen lassen.
Die Station ist nicht für acht Leute ausgelegt, aber für zwei Nächte ist sie geräumig genug. Robert und Mario geben eine kurze Einführung, wie die Technik der Station funktioniert, und welche Freiheiten wir uns genommen haben, ohne dass die Beobachter aus dem Kontrollzentrum nachfragen. Sarah erklärt den Neuen, wie sie das Gewächshaus in der ersten Station eingerichtet hat. Gemüse und Salat sind überlebenswichtig, und sie dürfen es auf keinen Fall vernachlässigen.

Die Leute im Kontrollzentrum haben kein Interesse, die Besatzung ständig zu überwachen. Die Übergabe ist jedoch eine Ausnahme. So kommt dann nach ungefähr 40 Minuten prompt die Anfrage, was das mit der Prostitution bedeutet. Das entspricht der simulierten Funk-Laufzeit vom Mars zum Kontrollzentrum und wieder zurück. Sarah grinste wieder »Ein Leben ohne Prostitution gibt es weder auf der Erde noch auf dem Mars«. Das Kontrollzentrum kann damit nur wenig anfangen, hakt aber nicht weiter nach.

Der Tag geht zur Neige und wir erfahrenen Astronauten losen unsere Schlafplätze aus. Die Neuen sollten es ähnlich machen, damit es nicht irgendwann Differenzen wegen enger und weniger enger Verbundenheit gibt.
Der nächste Tag verläuft recht entspannt, und wir kommen uns schnell näher. Wir tauschen noch einige Erfahrungen aus, die es der Frauenmannschaft vielleicht erleichtern, das vor ihnen liegende Jahr zu überstehen. Wir hatten stillschweigend vorausgesetzt, dass unsere Nachfolgerinnen ziemlich eng verbandelte Lesben sind. Jedoch ist das Interesse der Mädels an unseren Jungs kaum zu übersehen. Am nächsten Morgen bin ich schon früh wach und sehe, wie Robert und Mario noch eng umschlungen mit ihren Gespielinnen sanft und selig auf den schönen neuen Matten schlummern. Ich gönne den Mädels dieses letzte Vergnügen und drehe mich diskret herum auf die andere Seite.
Kurz darauf sind alle wach, und die Pärchen haben sich getrennt. Ich tue, als ob ich nichts gehört und gesehen habe, und bereite das letzte Mal vor unserer Abfahrt das Frühstück vor. Zum Abschied umarmen wir uns noch einmal und wünschen viel Erfolg. Robert lässt den Motor des Wohnmobils an, und wir machen uns auf den Weg nachhause.

Sarah ist untröstlich, weil sie ihr gut verstecktes, persönliches Tagebuch vergessen hat. Kurzerhand wendet Robert das Fahrzeug und fährt noch einmal zurück zur Station. In der Kampfarena sind zwei der Mädels dabei, ihre Rivalinnen in die Mangel zu nehmen. Über die nächtlichen Partnerinnen von Robert und Mario bricht die Eifersucht mit voller Wucht herein. Und Eifersucht verleiht ungeahnte Kräfte. Sie sind so heftig miteinander beschäftigt, dass sie uns nicht zur Kenntnis nehmen. Sarah holt schnell ihr Tagebuch, und schon sind wir wieder weg. Inzwischen kommen mir Zweifel, dass die vier Mädels das kommende Jahr völlig unbemannt überstehen werden. Mir jedenfalls wäre es sehr schwer gefallen.

Taffe Frau schrieb am 21.2. 2024 um 17:54:52 Uhr zu

Simulierte-Marsmission

Bewertung: 25 Punkt(e)

02Eignungstest, die erste

Ich wurde in einen Raum von ungefähr 20 m² Größe geleitet. Ich soll schon einmal mit Liegestützen beginnen, Sportkleidung finde ich im Zimmer. Weitere Anweisungen erhalte ich durch Lautsprecherdurchsagen, durch das Telefon oder durch das Display an der Wand. Außer einem Bett, einem Schrank, einem Schreibtisch mit PC, einem Stuhl und zwei Polstersesseln ist der Raum ziemlich leer. Zusätzlich gibt es eine Waschgelegenheit, eine Toilette, eine Fitness-Station und eine Kiste mit allerlei Kabeln und Werkzeugen. Und dann beobachten mich noch Fernsehkameras auf Schritt und Tritt. Zunächst einmal stelle ich keine Fragen und lasse mich überraschen. Wie lange ich hier bleiben muss, weiß ich noch nicht. Aus den zwei Sesseln schließe ich, dass ich nicht die gesamte Zeit alleine sein werde.

Es ist warm im Zimmer, sehr warm. Die Ursache ist eine Klimaanlage in der Wand, die rücksichtslos heiße Luft ins Zimmer bläst. Also suche ich erst einmal nach der Sportbekleidung. Vermutlich ist sie im Schrank. Der ist jedoch verschlossen und hat keinen Schlüssel. Ist das die erste Herausforderung? Während ich zu schwitzen beginne, suche ich in der Werkzeugkiste nach dem Schlüssel. Das wäre natürlich zu einfach. Mit dem Schrank werde ich wohl länger beschäftigt sein. Es wird immer heißer. Das Telefon läutet, ich soll doch mit den Liegestützen beginnen. Die gehören zum Fitness-Test. Das muss auch ohne Sportkleidung gehen.
Ohne Sportkleidung bedeutet nicht bis oben zugeknöpft. Also mache ich ohne Rücksicht auf die Kameras meinen Oberkörper frei, um wunschgemäß mit den Liegestützen zu beginnen. Zwanzig Stück sollten erst einmal reichen, ich will nicht sofort bis an meine Grenze gehen. Jetzt steht noch immer die Suche nach der Sportkleidung an. In der Werkzeugkiste ist zwar ein Brecheisen, aber vielleicht lässt sich der Schrank auch eleganter öffnen. Oder sollte ich mir vorher die Klimaanlage ansehen. Die müsste sich doch einstellen lassen. Tatsächlich, es gibt einen Knopf für die Temperatur. Ich drehe ihn in Richtung kalt, was zunächst ohne Wirkung ist. Im Gegenteil, es wird noch wärmer. Woher bekommt die Anlage eigentlich ihren Strom? Das Zuleitungskabel verschwindet hinter dem Bett. Also werde ich das Bett von der Wand rücken und den Stecker aus der Steckdose ziehen. Das Bett ist verdammt schwer. Der Schweiß läuft in Strömen an mir herunter, als ich mit aller Kraft am Bett zerre und schiebe. Es ist wie eingemauert.

Plötzlich klopft es zaghaft an der Zimmertür. Will mich etwa jemand befreien und sich für die Unannehmlichkeiten entschuldigen? Vorsichtig öffne ich die Tür. Vor mir steht ein Mann mit nacktem Oberkörper. Er entschuldigt sich, und fragt, ob ich ihm helfen könnte. In seinem Zimmer wäre es so heiß, dass er nicht mehr weiter wisse. Als er meine nackten Brüste sieht, erkennt er dass es mir ganz ähnlich geht. Wir lächeln uns an. Zwei starke Leute gemeinsam müssten das Bett doch verschieben können. Fehlanzeige.

Mir gehen noch zwei Lösungsmöglichkeiten durch den Kopf. Hat jemand die Beschriftung der Klimaanlage mutwillig vertauscht? Also drehen wir den Knopf weiter in Richtung warm. Und siehe, es wird tatsächlich kühler. Das Zimmer von meinem neuen Freund entspricht genau meinem. Also, wo ist der Knopf der Klimaanlage? Auch die funktioniert wie meine. Es wird zwar etwas kühler, aber zu heiß bleibt es trotzdem. Die zweite Lösung heißt Kneifzange, kappen wir einfach die Zuleitung. Den Fehler von meinem neuen Freund brauche ich nicht mehr zu wiederholen. Er war mit der Kneifzange etwas voreilig. Mit einigen Funken gibt es einen Kurzschluss, und es ist stockfinster im Zimmer. Also gehen wir wieder zu mir. Mit Kabeln habe ich einige Erfahrung. Ich lege die Drähte darin frei und schneide sie einzeln durch. Bingo! Die Klimaanlage ist aus, und das Licht bleibt an. Jetzt haben wir zwei tote Heizungen und ein intaktes Zimmer. Ich halte uns für ziemlich gut. Und ich habe ihn, und er hat mich. Es ist sicher auch im Sinne der Marsmission, wenn sich die Teilnehmer gegenseitig helfen. Jetzt ahne ich, für wen der zweite Sessel bestimmt ist. Robert, so heißt mein neuer Freund, ist wirklich attraktiv. Schlank und topfit. Das haben wir beide gemeinsam. So wurden wahrscheinlich alle Bewerber für die Marsmission ausgesucht.

Wie geht es jetzt weiter im Text? Es bleiben noch der Schrank und unsere Sportkleidung. Da schau her, das Schloss im Schrank hat nicht den üblichen Stift in der Mitte, um den sich der Schlüssel dreht. Es ist also gar nicht für einen echten Schlüssel sondern für unsere Kreativität konstruiert. Robert sieht im Geiste schon den Haken vor sich, mit dem sich der Schrank öffnen lassen müsste. In der Werkzeugkiste findet sich auch ein passender Draht, von dem er ein Stück umbiegt. Und Sesam öffne dich!
Jetzt wird es spannend. Sportkleidung ja oder nein? Es ist ein 200-%-Erfolg! Tatsächlich liegen in meinem Schrank zwei Garnituren Sportkleidung. In seinem vermutlich ebenfalls, je nachdem welches der beiden Zimmer uns jetzt gemeinsam gehört. Und dazu passend kommt die nächste Anweisung. Wir sollen mit dem Fitnesstest, also mit den Liegestützen noch einmal beginnen. Während wir am pumpen sind, müssen wir Fragen nach unserem Leben beantworten. Und sie wollen wissen, ob wir damit rechnen, den Job zu bekommen. Natürlich werden wir den Job bekommen, und zwar weil wir ihn wollen. Die Bemerkung, dass wir gut dafür sind, verkneifen wir uns.

Der Sport hat uns abgelenkt. Deshalb haben wir nicht bemerkt, wie das Papier und der Bleistift auf den Schreibtisch gelangt sind. Auf dem Papier stehen einige Rechenaufgaben, die eigentlich zu leicht für so einen Test sind. Ich entscheide, nicht mit der Lösung zu beginnen, sondern auf weitere Anweisungen zu warten. Trotzdem würde ich gerne wissen, auf welche Weise das Papier auf den Schreibtisch gelangt ist. Außerdem würde ich gerne wissen, ob in Roberts Schrank auch zwei Garnituren Sportkleidung liegen.
Ohne die Heizung wird es immer kühler im Raum. Grund genug, uns mit einigen sportlichen Übungen aufzuwärmen. Mit dem Erfolg, dass es noch kälter wird. Es sind die Wände, die von außen gekühlt werden. Es gibt ja immer noch eine funktionierende Klimaanlage mit gekappter Leitung. Wenn wir die wieder flicken, sollte es wieder warm werden. Man muss nur aufpassen, dass man keinen Stromschlag bekommt und keinen weiteren Kurzschluss erzeugt. Eine der leichteren Übungen.

Warum gibt es zwei Sessel, zwei Garnituren Sportkleidung aber nur ein Bett? Sicher nicht, um uns zu verkuppeln.

Taffe Frau schrieb am 22.2. 2024 um 18:15:12 Uhr zu

Simulierte-Marsmission

Bewertung: 25 Punkt(e)

03Eignungstest, die Auswahl

Warum gibt es zwei Sessel, zwei Garnituren Sportkleidung im Schrank aber nur ein Bett? Sicher nicht, um mich mit Robert, meinem Nachbarn während des Eignungstests, zu verkuppeln. Und ist Roberts Zimmer, dessen Beleuchtung wir mit einem Kurzschluss ausgeknipst haben, wirklich identisch mit meinem?
Das Telefon auf dem Tisch! Es ist ein Mobiltelefon mit eingebauter Taschenlampe. Wir machen uns ein zweites Mal auf den Weg in Roberts stockdunkles Zimmer. Außerdem nehmen wir den von Robert gebastelten Schrankschlüssel mit. Wenn ich richtig vermute, gibt es auch in Roberts Schrank Sportkleidung für zwei Leute. Dann ist unser Zusammentreffen kein Zufall. Auch auf Roberts Schreibtisch lag ein Mobiltelefon. Jetzt haben wir also zwei Taschenlampen. Roberts Schrank ist leer, keine Sportkleidung. Alles andere stimmt haargenau überein. Nicht ganz, das Papier mit den Rechenaufgaben gibt es nur bei mir. Woher wusste der Zeremonienmeister, dass Robert bei mir einziehen wird und nicht ich bei ihm? Oder ist Robert etwa der Zeremonienmeister?

Die Telefone scheinen eine besondere Rolle zu spielen. Und die müssen regelmäßig aufgeladen werden. Wenn wir die Taschenlampen der Telefone eingeschaltet lassen, wären sie ziemlich schnell leer. Was dann? Kaum ist uns dieser Gedanke gekommen, geht in Roberts Zimmer das Licht an. Dieser Gedanke scheint auch anderen gekommen zu sein. Zumindest hat Robert nicht das Licht eingeschaltet. Trotzdem bleibt es dort kalt, und Robert kommt wieder mit zu mir, wo die Klimaanlage wieder heizt.

Genügend Kreativität haben wir wahrscheinlich bewiesen. Aber der Fitnesstest ist noch nicht abgeschlossen. In der Ecke des Zimmers steht eine Station zum Krafttraining. Hier müssen wir so ziemlich alle Übungen absolvieren, die möglich sind. Fasziniert sehe ich Roberts Muskelspiel zu. Es ist ein spielerischer Wettbewerb zwischen seinen und meinen Muskeln, der uns beiden Spaß macht und auch etwas erregt. Damit kann ich mir die eine oder andere Übung mehr abringen. Solange wir gegen das eigene Gewicht kämpfen, sind Robert und ich in der Leistung vergleichbar. Wenn es um pure Kraft geht, ist mir Robert überlegen. Wenn er nicht Bewerber sondern doch Organisator der Tests wäre, wäre er wahrscheinlich mit weniger Muskeln bepackt.
Wir müssen noch eine Reihe Fragen beantworten, die für die Kombination möglicher Partner nützlich sind und ursprünglich nicht für fremde Ohren bestimmt sind. Nachdem sich Robert ohnehin an meinem nackten Oberkörper satt gesehen hat und auch sein steifer Penis während der Kraftübungen nicht übersehbar war, soll er ruhig erfahren, dass ich es genieße, wenn ein Mann mich rundherum streichelt und mit meinen Brüsten spielt. Und auch er mag erotischen Stimulationen lieber heute als morgen, ohne jedoch gleich in Ekstase auszubrechen.

Wir waren um die 50 Bewerber, eingeteilt in 5 Gruppen aus je 10 Leuten. Auf dem Freigelände mussten wir einige sportliche Spielchen über uns ergehen lassen, die ich nur flüchtig kannte, die aber ziemlich anstrengend waren. Und wie das bei Mannschaftssport üblich ist, taten sich in jeder Gruppe Ehrgeizlinge hervor, die Führungsstärke demonstrieren wollten. In einem Fall lief es sogar auf eine Art Krieg zwischen den Gruppen hinaus. Der eskalierte in einer peinlichen Schlägerei zwischen besonders potenten Mitgliedern.
Ich hatte eine Ausbildung auf einer Polizeischule hinter mir. Anfangs nahm ich nur an, dass mir die dort erworbene Fitness beim Eignungstest helfen würde. Jetzt erinnerte ich mich an einen Kursus zur Streitschlichtung. Mit festem Schritt marschierte ich auf die Streithähne zu, stellte mich dazwischen und blickte ihnen fest in die Augen. Bewusst leise fragte ich sie, ob sie schon den Umgang mit grünen Marsmännchen trainieren. Die leise Stimme einer Frau verfehlte nicht ihre Wirkung. Sie empfanden ihr Verhalten selbst als peinlich und entschuldigten sich gegenseitig. Ja, ich hatte Glück gehabt. Ebenso hätte ich mir ein paar blaue Flecken einhandeln können.

Allzu groß war die Ausbeute an geeigneten Kandidaten nicht, die das lange Zusammenleben in einer Forschungsstation ausprobieren sollen. Weil insgesamt nur sechs Leute, also vier Aktive und zwei Vertreter benötigt waren, haben 50 als Grundlage ausgereicht. Ja, ich wurde ausgewählt, sonst würde ich nicht diesen Bericht schreiben. Und zu meiner speziellen Freude ist auch Robert mit von der Partie. Die weiteren sind ausgesprochen nette Leute, mit denen ich wirklich gerne ein Jahr zusammenleben werde.

Taffe Frau schrieb am 4.3. 2024 um 17:18:49 Uhr zu

Simulierte-Marsmission

Bewertung: 25 Punkt(e)

09Endlich etwas Luxus

Von den letzten Gästen haben wir noch die Nase voll. Und schon rollt wieder ein Fahrzeug in unsere Richtung. Es ist ein kleinerer LKW mit einer ungewöhnlichen Ladung. Am auffälligsten sind Tonnen mit Kunstharz auf der Ladefläche. Dann gibt es noch einige Metallprofile und Maschinen in Light-Version. Gerade so schwer, dass ein Transportraumschiff das ganze Zeug auf dem Mars absetzten könnte.

Es war schon lange angedacht, eine richtig solide Marsstation zu bauen. Unsere Versuchsmission ist gut geeignet, auch das auszuprobieren. Obwohl wir die Station nicht verlassen sollen, helfen wir dem Fahrer beim Abladen. Er müsse noch einmal kommen, weil noch etwas fehlt. Das wäre vielleicht eine Möglichkeit, an die Pflanzen zu kommen, um die unsere Gedanken schon geraume Zeit kreisen. Unsere bislang einzigen Gäste hatten uns auf die Idee gebracht, Cannabis zu anzubauen. Nun, das sollte gehen. Der Fahrer hat einen Freund, und der hat einen Freund, der im Drogengeschäft aktiv ist. Lassen wir uns also überraschen.

Von Langeweile getrieben stürzt sich Carmen auf das zu dem ganzen Material gehörige Anleitungsbuch. Wow, wir bekommen einen Luxusbungalow! Die Maschinenteile ergeben einen 3D-Drucker, wie er verschiedentlich für den Bau von Betonhäusern verwendet wird. In unserem Fall besteht das Baumaterial aber nicht aus Kies und Zement sondern aus Wüstensand und Kunstharz. Die Tonnen enthalten das Kunstharz, und Sand gibt es außer in der Wüste auch auf dem Mars. Die große Innovation sind einige Säcke feiner Glasperlen. Die Glasperlen ergeben mit Kunstharz vermischt so etwas Ähnliches wie Fenster. Man kann zwar nicht hindurchsehen, aber es scheint viel Licht hindurch. Außerdem sind sie ebenso robust wie das ganze Haus.

Carmen wird zur freizügigsten Sklaventreiberin, die es jemals gegeben hat. Mit dem richtigen Anreiz vor Augen entwickeln sich die Jungs zu willigen Arbeitssklaven. Bereits am ersten Abend ist der 3D-Drucker installiert. Und morgen beginnt die Schwerarbeit.

Mit nackten Oberkörpern schleppen Robert und Mario schwitzend Wüstensand herbei. Ich fülle ihn in einen Trichter. Dann vermischt der Drucker ihn mit Kunstharz und spuckt ihn schichtweise dorthin, wo später Böden und Wände sein sollen. An den Fenstern wird von Sand auf Glasperlen gewechselt. So ergeben sich vakuumdichte Gebäudeteile aus nur einem Stück. Dummerweise muss das Ganze vorwiegend während der Mittagshitze passieren, weil sonst der Strom unserer Sonnenkollektoren für den Drucker nicht ausreicht. Deshalb muss nachmittags jeweils die vormittags begonnene Baugruppe fertig sein. Unsere Jungs sind dann auch total fertig aber glücklich. Es tut ihnen gut, ihre Körper nach langer Zeit mal wieder richtig zu fordern. Und Carmen überlegt sich, ob die Jungs wohl noch ein Bisschen fleißiger sind, wenn sie sich noch ein Bisschen weniger anzieht.

So vergehen fünf Tage, bis eine geräumige, fast perfekte Marsstation fertig ist. Die Arbeit an der frischen Luft hat uns allen eine leichte Sonnenbräune eingebracht, die das gegenseitige Begehren anheizt. Später auf dem Mars ist die Motivation weniger erotisch. Nichts ist mit Sonnenbräune, die Leute stecken in unbequemen Raumanzügen. Dafür wiegt das Baumaterial aber weniger als die Hälfte.
Wir beziehen unseren Luxusbungalow, und die erste Station bauen wir vollständig zum Gewächshaus um. Das liegt mir besonders am Herzen. Speziell die inzwischen eingetroffenen Hanfpflänzchen. Wer vermutet schon eine Cannabis-Plantage in einer Forschungsstation in der Wüste.

Carmen schrieb am 17.3. 2024 um 19:15:50 Uhr zu

Simulierte-Marsmission

Bewertung: 25 Punkt(e)

13 - Geburtstagsfeier

Vier Sektgläser stoßen feierlich zusammen, verbunden mit innigen Umarmungen, wie es mich an Silvesterfeiern früher zu Hause erinnert. Nur die zugehörigen Wünsche sind etwas spezieller. »Auf das wir uns noch ein halbes Jahr lang vertragenDaran zweifelt aber niemand von uns.
Sarah hat liebevoll den Frühstückstisch gedeckt. Mit einem kleinen blauen Blumenstrauß und einem Glas Sekt für jeden. Woher beides stammt, kann ich mir nur denken. Aber das soll nicht die einzige Überraschung sein.

Es ist nun genau eine Jahr her, dass wir unsere Station aufgebaut haben. Weil wir uns noch immer vertragen, ist es ein guter Grund zum Feiern. Wir sollen uns ein Jahr lang mehr oder weniger auf die Nerven gehen. Und die Organisation will testen, ob wir das durchhalten. Weil das erste halbe Jahr sehr ereignisreich war, begann der eigentliche Test verspätet und läuft noch ein halbes Jahr.
Wir sind eine Vierergruppe und simulieren das Zusammenleben während einer Marsmission. Und zwar Robert, Mario, Sarah und Carmen (das bin ich). Die bisherigen Schilderungen stammen von Sarah. Die war zuletzt so sehr beschäftigt, dass ich eine Weile über unser isoliertes Leben fern der Zivilisation berichte.

Neben der recht massiven neuen Forschungsstation aus dem 3D-Drucker gibt es noch die ältere erste Station, die wir als Gewächshaus nutzen. Sarah liebt die Wärme und verbringt mehr Zeit im Gewächshaus als wir anderen. Es ist durchaus plausibel, dass der mitgelieferte Gemüsesamen mit den zarten blauen Blümchen verunreinigt war, die jetzt unseren Frühstückstisch zieren. Die zwei kleinen Sektfläschchen sind aber kaum Verunreinigung unseres Trinkwassers.

Musik!
Sarah hat sich den Musikgeschmack eines jeden von uns gemerkt und eine Playlist zusammengestellt, die gut unsere Stimmung trifft, und die Geburtstagsfeier zu einer ausgelassenen Party macht. Sarah liebt heiße lateinamerikanische Rhythmen und hat sich mit einer über dem Bauchnabel locker verknoteten Bluse darauf auch äußerlich vorbereitet. Darunter trägt sie ihren luftigen Minirock. Ich habe mir auf die Schnelle aus vielen einzelnen Bindfadenstücken so etwas wie ein Baströckchen gebastelt. Das Top ist ein schulterfreies, ganz ähnliches Gebilde. Den Jungs fällt es weit schwerer, sich sexy herzurichten. Wir sind schon zufrieden, wenn sie sich durch unser Outfit zum Tanzen animieren lassen.

Die Stimmung ist bestens, und die Zeit vergeht wie im Fluge. Sarah bietet uns statt des üblichen Astronauten-Mittagessens kleine Steaks und eingezuckerte Erdbeeren an. Es gibt tatsächlich einen geheimen Weg in die überwachte Einsamkeit unserer Marsstation. Sie hat den Drohnenpiloten bestochen, bei seinen täglichen Überwachungsflügen hin und wieder besondere Liebesgaben bei uns abzusetzen. Das erklärt auch, warum die Sektfläschchen so klein und leicht sind. Und zwar hat sie ihm versprochen, sich nach Ende der Mission mit ihm zu treffen. Ganz altmodisch mit kleinen geschriebenen Briefchen. Um einer möglichen Eifersucht vorzubeugen, erfahren Robert und Mario das jedoch nicht.

Von einer durchtanzten Nach kann keine Rede sein, weil wir das alle nicht mehr gewöhnt sind. Jedoch reicht die Kondition immerhin bis spät in den Abend. Die Leute im Kontrollzentrum sehen mit den Überwachungskameras, was heute gelaufen ist. Aber sie verstehen nicht alles. Mit neugierigen Fragen halten sie sich aber vorsichtshalber zurück.

Taffe Frau schrieb am 1.3. 2024 um 10:51:08 Uhr zu

Simulierte-Marsmission

Bewertung: 25 Punkt(e)

07 – Lagerkoller und Flitterwochen

In letzter Zeit zieht sich Mario immer häufiger zurück in sein privates Kämmerlein. Er hält sich innerhalb der Gruppe für ziemlich überflüssig. Die wenigen Aufgaben könnten die anderen ebenso gut ohne ihn erfüllen. Wir anderen haben uns längst damit arrangiert, dass es zumindest bei unserer Mission weniger darum geht, sinnvolle Aufgaben zu erledigen als miteinander auf engstem Raum auszukommen. Mario ist zu sehr Forscher, um das zu akzeptieren.
Carmen mag Mario besonders gerne und verspricht uns, das Problem auf intime Weise zu lösen. Freizügig gekleidet klopft sie an seine Tür und schlüpft ohne Aufforderung sofort hinein. Robert und ich können uns gut vorstellen, was sich hinter der Tür abspielt.

Von dem Gedanken beflügelt kuschelt Robert sich fest an mich. Ich mag es gerne, wenn ein Mann mit meinen Brüsten spielt. Das hat sich Robert von meinen Andeutungen beim Eignungstest gemerkt. Er greift unter mein T-Shirt und beginnt mich liebevoll durchzukneten. Als er dann auch noch die Spitzen streichelt, verliere ich jegliche Beherrschung und will mehr. Und zwar sofort. Ich geleite seinen längst harten Penis in mein Lustzentrum, natürlich vorschriftsgemäß mit einem Kondom versehen. Langsam aber unwiderstehlich heize ich seine Begierde durch rhythmische Bewegungen an. Als er endlich das erste Mal zustößt, lasse ich die Zügel los und reite uns hemmungslos in den siebenten Himmel.

Kurz darauf kommen Carmen und Mario überglücklich aus dem Kämmerlein. Jetzt haben wir zwei Kondome zu entsorgen. Und zwar so, dass davon garantiert nichts in die Umwelt gelangt. Später auf dem Mars will man je keine Spermareste finden. Unsere Organisation sieht Sex offenbar als probates Mittel gegen Lagerkoller. Denn die Proviantliste sieht pro Tag und Mann zwei Kondome vor, von denen wir bislang kaum welche verwendet haben. Das wird sich nach den heutigen Erfahrungen sicher ändern. Bei nächster Gelegenheit werde auch ich Mario spüren lassen, wie sehr wir ihn brauchen. Anders werden wir kaum die gesamte Zeit überstehen.

Die folgenden Wochen sind von einer Hochstimmung aus Harmonie und persönlicher Zuneigung geprägt. Wir fühlen uns wie in den Flitterwochen nach unserer Heirat. Wir haben Liebe als Teil unserer Mission erkannt. Und wir brauchen uns nicht länger zurückzuhalten.

Taffe Frau schrieb am 28.2. 2024 um 17:55:24 Uhr zu

Simulierte-Marsmission

Bewertung: 26 Punkt(e)

06Spieltrieb

Nachdem Mario beim Blick aus dem Gewächshaus eine Kamera-Drohne am Himmel gesehen hat, sind wir neugierig geworden. Wir würden gerne wissen, wann und wie lange sie uns beobachtet. Es ist also reine Neugierde, dass Mario unsere Foto-Kamera zwischen den Pflanzkästen im Gewächshaus versteckt hat. Sie ist nach oben gerichtet und auf einzelne Bilder im Abstand von fünf Minuten programmiert. Abends lassen wir die Aufnahmen schnell durchlaufen, um herauszubekommen, wann genau wir beobachtet werden. Es handelt sich um eine halbe Stunde an jedem Vormittag und jedem Nachmittag. Länger reicht vermutlich die Akkuladung der Drohne nicht.
Aus der großen Höhe ist es nicht möglich, die Kamera im Gewächshaus zu erkennen. Es reizt uns aber, der Organisation eine Denksportaufgabe zu stellen. Wir schalten zusätzlich das Blitzgerät der Kamera ein. Jetzt wird die Drohne alle fünf Minuten einen Lichtblitz registrieren. Offenbar sind unsere Überwacher ebenso neugierig wie wir. Nach dem vierten Lichtblitz bleibt die Drohne nicht länger in großer Höhe. Sie taucht formatfüllend auf dem Foto auf.

Behaupte nur jemand, wir seien nicht kreativ. Sex bewegt vieles. Carmen ist sich ziemlich sicher, dass es ihr gelingt, die Drohne zur Landung zu verführen. Am Tag darauf klettert Carmen bis unter das Dach des Gewächshauses, um sich von der Drohne filmen zu lassen. Und zwar gerade eine Minute, bevor die Drohne üblicherweise nach Hause fliegt. Falls der Drohnenpilot ein Mann ist, wird es ihm schwer fallen, sich rechtzeitig vom Anblick der nackten Carmen loszureißen. Carmen hatte Recht. Mit fast leerer Batterie landet er die Drohne schließlich auf dem flachen Glasdach.
Diese Abweichung vom Flugplan könnte ihm ziemlichen Ärger einbringen. Aber Spielernaturen halten zusammen. Carmen hält ein Ladegerät vor die Drohnenkamera und deutet dem Piloten einen Kuss an. Danach verlässt sie heimlich die Station, klettert von außen auf das Gewächshaus und steckt das Ladegerät für eine Stunde an die Drohne. Wie erwartet macht sich die Drohne danach auf den Heimweg und schaukelt zum Gruß ein paarmal hin und her.

Carmen hat einen neuen Freund gewonnen. Beim nächsten vorgesehenen Überflug legt die Drohne als Dankeschön eine Portion frisches Obst ab. Es bleibt nicht die einzige Liebesgabe, die wir auf diese Weise erhalten.

Taffe Frau schrieb am 24.2. 2024 um 11:17:35 Uhr zu

Simulierte-Marsmission

Bewertung: 25 Punkt(e)

04 – Stationsbau mit Hindernissen

Wir werden genauso operieren, wie es die endgültige Crew direkt nach der Landung auf dem Mars tun wird. Statt des Raumschiffs hat uns ein enges Wohnmobil zum sogenannten Landeplatz am Rande einer amerikanischen Wüste gebracht. Hier gibt es praktisch nichts, nichts außer Sand und Staub. Das versprochene Material zum Aufbau unserer Station gibt es auch nicht, zumindest nicht hier. Robert prüft noch einmal die Zielkoordinaten. Unser Fehler ist es nicht. Neben mir sitzen Robert, Carmen und Mario. Rein äußerlich sind wir uns ziemlich ähnlich, schlank und kräftig genug, um auch zuzulangen.

Außer der fehlenden Unterkunft ist die Simulation der Marsmission ziemlich perfekt. Die Funkverbindung zum Kontrollzentrum wird künstlich um ungefähr eine halbe Stunde verzögert. Und die Antwort erreicht uns ebenfalls erst nach dieser Wartezeit. Mir ist die Verweilzeit nicht unangenehm. So können wir uns gleich zu Beginn näher kennenlernen.
Das wäre aber zu einfach. Bereits zwei Minuten nach der Anfrage erhalten wir eine Antwort. Offenbar werden wir besser überwacht als angenommen. Wir hatten falsche GPS-Koordinaten. Der wahre Landeplatz ist 5 km entfernt. Also weiter geht die Fahrt. Und tatsächlich steht dort der Container mit Baumaterial und Proviant. Um Zeit zu sparen, haben wir den Umgang damit nicht trainiert. Hoffen wir also, dass der Aufbau besser geht als das Finden.

Ich mag gerne kräftigen Muskeln beim Arbeiten zusehen, aber das Ausladen ist eine echte Zumutung. Unsere Jungs schaffen das gerade einmal mit größter Anstrengung. So ist das, wenn für den Mars mit nur 40 % der Schwerkraft konzipierte Teile auf der Erde zusammengebaut werden sollen. Nachdem das schwere Grundgerüst steht, können auch Carmen und ich mitarbeiten. Es macht uns richtig Spaß, weil alle Teile perfekt zusammenpassen. Gegen Abend ist zwar das Haus noch nicht fertig, aber wir. Zumindest ist das Wohnhaus rundherum geschlossen und wir können uns darin ausstrecken.
Mit der Verkabelung der Sonnenkollektoren und der Elektronikkomponenten tun sich meine Freunde etwas schwer. Ich kann mich dort besser hineinversetzten und bin bereits nach kurzer Zeit fertig. Der Gewächshaus-Anbau ist ebenfalls zu schwer. Bei den dicken Glasplatten müssen wir alle anpacken, um sie auf Position zu rücken. Wenn wir sie dabei fallen lassen, gibt es ein Jahr lang keinen frischen Salat.

Unser Kontrollzentrum kann einen ziemlich nerven. Bereits dreimal haben sie nachgefragt, ob wir die amerikanische Flagge schon aufgestellt haben. Außerdem sollen wir endlich die Fernsehkameras in Betrieb setzen, mit denen sie die Station von außen und innen überwachen können. Ich habe den Ehrgeiz, die Kameras so auszurichten, dass uns ein intimes Eckchen bleibt. Wenn ich es geschickt genug mache, merken sie es nicht.
Die Station muss mit Rücksicht auf die dünne Marsatmosphäre hermetisch dicht und vollklimatisiert sein. Die endgültige Fertigstellung der Station wird noch ein Weilchen dauern. Und vielleicht lassen wir uns noch etwas mehr Zeit. Wenn sie erst einmal fertig ist, dürfen wir sie nicht ohne Erlaubnis verlassen. Dann geht es im Wesentlichen nur noch darum, uns gegenseitig auf den Geist zu gehen.

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