Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 1001, davon 891 (89,01%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 203 positiv bewertete (20,28%)
Durchschnittliche Textlänge 495 Zeichen
Durchschnittliche Bewertung 0,680 Punkte, 319 Texte unbewertet.
Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 28.6. 2001 um 20:21:25 Uhr schrieb
Kai-Uwe über Kastration
Der neuste Text am 30.10. 2026 um 18:05:42 Uhr schrieb
Christine über Kastration
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 319)

am 10.10. 2009 um 22:35:39 Uhr schrieb
nobody über Kastration

am 1.3. 2021 um 06:37:00 Uhr schrieb
Henry über Kastration

am 9.5. 2006 um 16:30:40 Uhr schrieb
WERNETZ über Kastration

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Kastration«

Der liebe Junge von nebenan schrieb am 17.10. 2008 um 15:48:12 Uhr zu

Kastration

Bewertung: 29 Punkt(e)

Die Kastration an Männern wurde in der gesamten Geschichte und vielen Kulturen durchgeführt: An Feinden zur Demütigung und um ihnen leichter ihre Frauen nehmen zu können und an Sklaven – besonders solchen, die einen Harem bewachen sollten (siehe Eunuch).

Erwachsene Kriegsgefangene oder Sklaven wurden überdies kastriert, um sie nicht nur zu erniedrigen, sondern auch fügsamer zu machen, da durch die starke Reduzierung des Testosterons die Aggressionsbereitschaft nachlässt.

Von Lukian stammt die klassisch gewordene Kombabus-Überlieferung, der sich als Reisebegleiter der syrischen Königsgemahlin zuvor aus eigenem Entschluss verschnitten hatte.

Im Mittelalter und in der frühen Neuzeit wurden auch Knaben zur Erhaltung ihrer hohen Stimme kastriert, eine Praktik, die noch bis vor 150 Jahren regelmäßig in Italien angewandt wurde. Ein berühmtes Beispiel ist Carlo Broschi, genannt Farinelli, der italienische Kastratensänger.

Laut verschiedener Quellen soll die mythische assyrische Königin Semiramis eine der ersten Herrscherinnen gewesen sein, die die Kastration von gefangenen Feinden befahl.

Die Priester der antiken Göttin Kybele (Galli, auch Galloi) waren Eunuchen. Der Kult hatte sich aus Kleinasien über das gesamte Römische Reich verbreitet. Jedes Jahr zur Zeit des Frühlingsfestes fanden rauschhafte Feste statt, bei denen sich Anhänger des Kultes selbst verstümmelten. Sie schnitten sich mit einem Zeremonienschwert oder auch einem scharfkantigen Gegenstand die Genitalien ab und warfen diese in die Menge der Zuschauer. Der Betreffende musste den Eunuchen-Neuling mit Frauenkleidern versorgen. Viele Eunuchen-Priester litten infolge der stümperhaft durchgeführten Kastration unter Infektionen der Harnröhre und unter dauerhafter Blasenschwäche.

Im Kaiserreich China wurden noch bis zur Gründung der Republik 1912 Knaben von ihren Eltern als Palasteunuchen an den Kaiserhof verkauft und in einer lebensgefährlichen Prozedur von dafür ausgebildeten Leuten kastriert.

Jedoch gibt es von jeher auch Kulturen, welche die Kastration strikt ablehnen, als Beispiel sei das Judentum genannt; orthodoxe Juden kastrieren auch keine Tiere.

Der frühchristliche Theologe Origenes, der sich selbst entmannt hatte, um ideal ehelos zu leben, scheint das aber später als Irrweg angesehen zu haben. Die Kirche missbilligte eine solche Verstümmelung, aber erst Papst Sixtus V. sprach ein klares Verbot aus (7. Juni 1587), (siehe auch: Eunuchen für das Himmelreich).

Trotzdem lebte die Kastration als religiöse Praxis immer wieder auf. In Russland und Rumänien erlebte sie im 19. Jahrhundert durch die Skopzen sogar eine regelrechte Blüte.

Der irreversible Eingriff der chirurgischen Kastration wurde oft bei wiederholt rückfälligen und anders nicht beeinflussbaren Sexualstraftätern vorgenommen. Die (reversible) hormonelle Kastration durch Antiandrogene wird in einzelnen Bundesstaaten der USA weiterhin bei Sexualstraftätern (mit deren Einwilligung) vorgenommen. Jedoch ist diese Therapie wesentlich weniger wirksam, als vielfach in der Öffentlichkeit angenommen wird: Es hat eine ganze Reihe von Fällen gegeben, wo chemisch oder körperlich Kastrierte dennoch weiterhin Sexualstraftaten begingen.

Der böse Dr. Wolf schrieb am 22.7. 2026 um 19:43:07 Uhr zu

Kastration

Bewertung: 26 Punkt(e)

Wir geben die Krankengeschichte des 11 ½ jährigen Knaben in wörtlicher Übersetzung wieder.

24. Barr 1. Moralisch Imbeziller mittleren Grades. ... Gesichtszüge eher angenehm, schlauer Augenausdruck. Hände kalt, im Gebrauch derselben unbeholfen; provoziert, würde er beißen. Nervös, unruhig, mißtrauisch und schwatzhaft. ... Dieb, Lügner. Entdeckt, würde er reichlich weinen, das Beste versprechen, um bald rückfällig zu werden. Unsäuberlich und konstant onanierend hatte er einen schlechten Einfluß auf die anderen Knaben. Nach dem 10. Lebensjahr wurde seine perverse Sexualität alarmierend. ...

Disziplin hatte keine Wirkung und er wurde zu einer solchen Gefahr für die Umgebung, daß er mit 11 ½ Jahren kastriert wurde.

Im Laufe eines Monates wurde er entschieden verträglicher und lenkbarer und eine Herabsetzung des Geschlechtsdranges wurde beobachtet, welcher nach wenigen Jahren allmählich gleich null wurde. Er entwickelte sich geistig und besserte sich von Tag zu Tag. ... Er bekam eine klare, süße Sopranstimme, wurde Frauen gegenüber sehr sentimental und war fortwährend mit irgend einer platonischen Liebesgeschichte beschäftigt. ...

Charles Wolf: Die Kastration bei sexuellen Perversionen und Sittlichkeitsverbrechen des Mannes. (1934)

Mcnep schrieb am 28.6. 2001 um 20:38:05 Uhr zu

Kastration

Bewertung: 24 Punkt(e)

Heutzutage dürfen sich 13jährige mit Einwilligung der Eltern Zungenpiercings stechen lassen oder sich einer Ganzkörperlamination unterziehen - wäre es nicht möglich, die freiwillige Kastration besonders talentierter junger Sänger durch eine musikmedizinische Stiftung zu befördern? Es wäre ein kleiner Eingriff für den Mediziner, doch ein großer Einschnitt für die Zukunft der alten Musik. Wer sich mit 9 Jahren für den Fußball oder den Schwebebalken entscheidet geht auch ein großes Risiko ein, aber wieviel verdienstvoller wäre doch das Messer für Orpheus.

V. van Koch schrieb am 3.2. 2005 um 10:01:51 Uhr zu

Kastration

Bewertung: 22 Punkt(e)

...nachdem ihr die gute Fee mit der Verwandlung in eine schöne,
junge Prinzessin auch den zweiten Wunsch erfüllt hatte, fragte sie die Alte:

»Nun, gute Frau, was ist dein letzter Wunsch?«.

Die Alte überlegte und sagte dann:

»Verwandle mir meine treuen, alten Kater in einen schönen, jungen Prinzen!«

>> P L Ö P P !!! <<

Vor ihr stand eine wunderschöner, junger Prinz der sagte:"
Ich hoffe, es tut dir wenigstens jetzt leid, das du mich damals hast kastrieren lassen....".

Jessica schrieb am 25.5. 2010 um 18:26:59 Uhr zu

Kastration

Bewertung: 10 Punkt(e)

Einmal wollten wir Maedchen einen Jungen wirklich kastrieren!Der war immer so gemein!Er war gut entwickelt und so 16!Wir haben ihn unter einem Vorwand sozusagen gefangen und ineinem Keller gefesselt und kahlgeschoren,untenherum.Er war schrecklich erregt und kurz vor dem abspritzen!Die Schere hatten wir schon an seinem superlangem Pimmel angebracht,und Er wusste wohl,was ihm bevrstand!Er hat geheult und gebetelt um es nicht zu tun,aber Er blieb total erregt!Das war ganz toll!Wir haben seinen Pimmel und seinen Sack gestreichelt,und Er hat dann schliesslich alles rausgespritzt,waehrend die scharfe Schere am Ansatz seines Pimmels wohl gut fuehlbar war!Er hatte wirklich Angst,das wir es tun wuerden!Natuerlich haben wir es NICHT getan!Aber,ich habe nie gedacht,das da soviel von dem Samen rauskommt!Das war sicher ein Viertelliter!Kastrationsangst muss schon ganz schoen schlimm sein fuer einen Kerl!Aber,der hat sicher seine Lektion gelernt,also war es nicht ganz umsonst!

Maria sinnierte und schrieb am 24.7. 2026 um 16:49:39 Uhr zu

Kastration

Bewertung: 21 Punkt(e)

Manchmal überlege ich, wie sich wohl ein Bulle rückblickend über seine Kastration äußern würde. Dabei stellt sich natürlich die Frage, in welchem Maße er in der Lage wäre, dieses für ihn singuläre Erlebnis zu reflektieren.

Jedenfalls verhalten sich Bullen bei ihrer Kastration vergleichsweise souverän, wenn man bedenkt, dass der ein- und abschneidende Eingriff am Gehänge auch heute noch ohne Betäubung durchgeführt wird. Und es handelt sich dabei ja nicht um kleine, unbedeutende Zipfelchen wie beim Homo sapiens, sondern um zwei durchaus ansehnliche Organe von einigem Gewicht.
Auch dass ein Ochse sich über ein verändertes Empfinden gegenüber dem weiblichen Geschlecht beklagt hätte, ist nicht bekannt.

Wenn die Wissenschaft irgendwann in der Lage wäre, Gedanken zu lesen… Ergäbe sich daraus nicht Potential für Blaster-Einträge auf einer ganz neuen Ebene?

Maria sinnierte und schrieb am 3.9. 2014 um 16:38:50 Uhr zu

Kastration

Bewertung: 26 Punkt(e)

Kastration, immer wieder Kastration.

Fast 600 Texte dazu, bis jetzt, und jeden Tag wird das hundert Mal gesucht und angeklickt. Wenn nicht noch öfter.

Kann mir mal einer sagen, was daran so Besonderes ist??

Philipp schrieb am 25.7. 2006 um 22:54:21 Uhr zu

Kastration

Bewertung: 29 Punkt(e)

Als das Pferd mit gefeseelten Hufen auf der Seite lag, zwei Gauchos auf dem Hals und drei auf dem Bauch, zog Senor Matho seine Handschuhe an. Eine Kastration war, wie alle Handgriffe, an denen er sich beteiligte, ein Ritual mit feiner Rollenverteilung. Chamorro schliff das Messer. Adolfo Rodriguez, der fingerfertige Gaucho, der einmal 127 Pferde in zwei Tagen kastriert hatte, schnitt auf. Und der Patron durchknirschte den Hodenstrang, mit beiden Händen um die Silberzange. 15 Pferde in drei Stunden. Sie wieherten nicht, sie zuckten nur und stöhnten tief. Waren die Fesseln gelöst, sprangen die Tiere hoch, staksten etwas benommen zwischen den Männern und trabten dann zur Herde. Als Senor Matho in seinem kleinen Lieferwagen davonfuhr, sammelte ein Gaucho die Ausbeute vom Boden. Sorgfältig hängte er sie über den obersten Zaundraht: 15 baumelnde Paare weisser, faustdicker Fleischbälle.

Die Leiche schrieb am 19.12. 2011 um 01:25:24 Uhr zu

Kastration

Bewertung: 21 Punkt(e)

Ich saß etwa 1993 mit einer bildhüpschen Psychologin beim Chinesen und in einer lebhaften epistemologischen Debatte, während dessen die Psychologin mit ihren Stäbchen meinem Gesicht immer näher kam, so daß ich, um meine Augen fürchtend, darum bat, mit den Stäbchen doch etwas Abstand von denselben zu nehmen.

»Du hast Kastrationsängste!« war die Antwort.

jens schrieb am 26.12. 2006 um 18:39:57 Uhr zu

Kastration

Bewertung: 23 Punkt(e)

Kastration war früher die normalste Geschicht der Welt. Besonders beliebt war es Sklaven die Eier abzuschneiden. Aber auch Krieger kamen kastriet (ohne Eier) nach Hause. Normalen Männern wurden die »zwei lieben Kameraden« auch gern mal aus Kongruenzdenken entfernt. Leider kam jemand mal auf das Denken nach Moral, und seit dem wird dieses lustiges Ritual nur noch sehr selten praktizier Lustig für alle ,außer einem..... grins

Einige zufällige Stichwörter

Leer
Erstellt am 18.7. 1999 um 23:07:47 Uhr von Dragan, enthält 175 Texte

Präposition
Erstellt am 9.12. 1999 um 22:07:58 Uhr von weberknecht, enthält 13 Texte

unhöflich
Erstellt am 27.5. 2001 um 01:53:06 Uhr von quimbo75@hotmail.com, enthält 17 Texte

Gebühr
Erstellt am 28.9. 2004 um 19:20:35 Uhr von Liamara, enthält 6 Texte

Kirchenschiff
Erstellt am 10.11. 2013 um 18:14:43 Uhr von Rita, enthält 6 Texte


Der Assoziations-Blaster ist ein Projekt vom Assoziations-Blaster-Team (Alvar C.H. Freude und Dragan Espenschied) | 0,1861 Sek.