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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 28.6. 2001 um 20:21:25 Uhr schrieb
Kai-Uwe über Kastration
Der neuste Text am 16.9. 2026 um 09:31:31 Uhr schrieb
Geyersbach über Kastration
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am 2.12. 2016 um 21:15:55 Uhr schrieb
Tierarzt über Kastration

am 21.5. 2023 um 10:46:40 Uhr schrieb
Christine über Kastration

am 8.1. 2007 um 09:12:35 Uhr schrieb
hali.gali über Kastration

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Kastration«

Philipp schrieb am 25.7. 2006 um 22:54:21 Uhr zu

Kastration

Bewertung: 14 Punkt(e)

Als das Pferd mit gefeseelten Hufen auf der Seite lag, zwei Gauchos auf dem Hals und drei auf dem Bauch, zog Senor Matho seine Handschuhe an. Eine Kastration war, wie alle Handgriffe, an denen er sich beteiligte, ein Ritual mit feiner Rollenverteilung. Chamorro schliff das Messer. Adolfo Rodriguez, der fingerfertige Gaucho, der einmal 127 Pferde in zwei Tagen kastriert hatte, schnitt auf. Und der Patron durchknirschte den Hodenstrang, mit beiden Händen um die Silberzange. 15 Pferde in drei Stunden. Sie wieherten nicht, sie zuckten nur und stöhnten tief. Waren die Fesseln gelöst, sprangen die Tiere hoch, staksten etwas benommen zwischen den Männern und trabten dann zur Herde. Als Senor Matho in seinem kleinen Lieferwagen davonfuhr, sammelte ein Gaucho die Ausbeute vom Boden. Sorgfältig hängte er sie über den obersten Zaundraht: 15 baumelnde Paare weisser, faustdicker Fleischbälle.

Der liebe Junge von nebenan schrieb am 17.10. 2008 um 15:48:12 Uhr zu

Kastration

Bewertung: 15 Punkt(e)

Die Kastration an Männern wurde in der gesamten Geschichte und vielen Kulturen durchgeführt: An Feinden zur Demütigung und um ihnen leichter ihre Frauen nehmen zu können und an Sklavenbesonders solchen, die einen Harem bewachen sollten (siehe Eunuch).

Erwachsene Kriegsgefangene oder Sklaven wurden überdies kastriert, um sie nicht nur zu erniedrigen, sondern auch fügsamer zu machen, da durch die starke Reduzierung des Testosterons die Aggressionsbereitschaft nachlässt.

Von Lukian stammt die klassisch gewordene Kombabus-Überlieferung, der sich als Reisebegleiter der syrischen Königsgemahlin zuvor aus eigenem Entschluss verschnitten hatte.

Im Mittelalter und in der frühen Neuzeit wurden auch Knaben zur Erhaltung ihrer hohen Stimme kastriert, eine Praktik, die noch bis vor 150 Jahren regelmäßig in Italien angewandt wurde. Ein berühmtes Beispiel ist Carlo Broschi, genannt Farinelli, der italienische Kastratensänger.

Laut verschiedener Quellen soll die mythische assyrische Königin Semiramis eine der ersten Herrscherinnen gewesen sein, die die Kastration von gefangenen Feinden befahl.

Die Priester der antiken Göttin Kybele (Galli, auch Galloi) waren Eunuchen. Der Kult hatte sich aus Kleinasien über das gesamte Römische Reich verbreitet. Jedes Jahr zur Zeit des Frühlingsfestes fanden rauschhafte Feste statt, bei denen sich Anhänger des Kultes selbst verstümmelten. Sie schnitten sich mit einem Zeremonienschwert oder auch einem scharfkantigen Gegenstand die Genitalien ab und warfen diese in die Menge der Zuschauer. Der Betreffende musste den Eunuchen-Neuling mit Frauenkleidern versorgen. Viele Eunuchen-Priester litten infolge der stümperhaft durchgeführten Kastration unter Infektionen der Harnröhre und unter dauerhafter Blasenschwäche.

Im Kaiserreich China wurden noch bis zur Gründung der Republik 1912 Knaben von ihren Eltern als Palasteunuchen an den Kaiserhof verkauft und in einer lebensgefährlichen Prozedur von dafür ausgebildeten Leuten kastriert.

Jedoch gibt es von jeher auch Kulturen, welche die Kastration strikt ablehnen, als Beispiel sei das Judentum genannt; orthodoxe Juden kastrieren auch keine Tiere.

Der frühchristliche Theologe Origenes, der sich selbst entmannt hatte, um ideal ehelos zu leben, scheint das aber später als Irrweg angesehen zu haben. Die Kirche missbilligte eine solche Verstümmelung, aber erst Papst Sixtus V. sprach ein klares Verbot aus (7. Juni 1587), (siehe auch: Eunuchen für das Himmelreich).

Trotzdem lebte die Kastration als religiöse Praxis immer wieder auf. In Russland und Rumänien erlebte sie im 19. Jahrhundert durch die Skopzen sogar eine regelrechte Blüte.

Der irreversible Eingriff der chirurgischen Kastration wurde oft bei wiederholt rückfälligen und anders nicht beeinflussbaren Sexualstraftätern vorgenommen. Die (reversible) hormonelle Kastration durch Antiandrogene wird in einzelnen Bundesstaaten der USA weiterhin bei Sexualstraftätern (mit deren Einwilligung) vorgenommen. Jedoch ist diese Therapie wesentlich weniger wirksam, als vielfach in der Öffentlichkeit angenommen wird: Es hat eine ganze Reihe von Fällen gegeben, wo chemisch oder körperlich Kastrierte dennoch weiterhin Sexualstraftaten begingen.

Der böse Dr. Wolf schrieb am 22.7. 2026 um 19:43:07 Uhr zu

Kastration

Bewertung: 10 Punkt(e)

Wir geben die Krankengeschichte des 11 ½ jährigen Knaben in wörtlicher Übersetzung wieder.

24. Barr 1. Moralisch Imbeziller mittleren Grades. ... Gesichtszüge eher angenehm, schlauer Augenausdruck. Hände kalt, im Gebrauch derselben unbeholfen; provoziert, würde er beißen. Nervös, unruhig, mißtrauisch und schwatzhaft. ... Dieb, Lügner. Entdeckt, würde er reichlich weinen, das Beste versprechen, um bald rückfällig zu werden. Unsäuberlich und konstant onanierend hatte er einen schlechten Einfluß auf die anderen Knaben. Nach dem 10. Lebensjahr wurde seine perverse Sexualität alarmierend. ...

Disziplin hatte keine Wirkung und er wurde zu einer solchen Gefahr für die Umgebung, daß er mit 11 ½ Jahren kastriert wurde.

Im Laufe eines Monates wurde er entschieden verträglicher und lenkbarer und eine Herabsetzung des Geschlechtsdranges wurde beobachtet, welcher nach wenigen Jahren allmählich gleich null wurde. Er entwickelte sich geistig und besserte sich von Tag zu Tag. ... Er bekam eine klare, süße Sopranstimme, wurde Frauen gegenüber sehr sentimental und war fortwährend mit irgend einer platonischen Liebesgeschichte beschäftigt. ...

Charles Wolf: Die Kastration bei sexuellen Perversionen und Sittlichkeitsverbrechen des Mannes. (1934)

FOCUS Online schrieb am 13.3. 2019 um 18:25:15 Uhr zu

Kastration

Bewertung: 13 Punkt(e)

Eine umstrittene Methode zur Triebdämpfung ist die chemische Kastration.

Das Sexualhormon ist die biochemische Basis der Männlichkeit. Das Gonadotropin- Releasing-Hormon (GnRH) aus dem Hypothalamus veranlaßt die Hirnanhangsdrüse, das follikelstimulierende Hormon (FSH) und das luteinisierende Hormon (LH) in die Blutbahn abzugeben. Derart stimuliert, produzieren die Leydig-Zellen im Hoden Testosteron. Es wirkt über spezifische Bindungsstellen im Gehirn libidosteigernd. Der Hypothalamus mißt ständig den Testosteronspiegel und regelt so die Hormonausschüttung im Hoden.

Bei der chemischen Kastration verhindern unterschiedliche Präparate die Testosteronbildung. Die Einnahme erfolgt ausschließlich auf freiwilliger Basis.

Hormonblocker (z. B. Decapeptyl, Zoladex) vermindern die Anzahl der GnRH-Bindungsstellen. Ohne dieses Signal stellt die Hirnanhangsdrüse die FSH- und LH-Produktion ein. Die Präparate werden einmal im Monat gespritzt. Nach etwa zwei Wochen entsteht in den Hoden kein Testosteron mehr.

Cyproteronacetat (Handelsname: Androcur) ist ein hochdosiertes Gestagen mit einem antiandrogenen Effekt. Dieses Hormon verdrängt Testosteron von seinen Bindungsstellen im Körper, unterdrückt gleichzeitig die LH- und FSH-Ausschüttung im Gehirn und in Folge auch die Testosteronproduktion. Entweder nehmen Patienten zwei Tabletten täglich oder bekommen einmal wöchentlich eine Depotspritze. Bei längerer Therapie schrumpfen die Hoden.

Das Gift schrieb am 27.5. 2002 um 20:25:46 Uhr zu

Kastration

Bewertung: 13 Punkt(e)

... der Kastrant ist das zu kastrierende Geschöpf, dessen primäres Geschlechtsorgan mittels Kastration in den Zustand der Entleiblichung alterniert.

In solchen Fällen spricht man dann nicht von 'nem abgeschnittenen Sack, sondern mit angemessener Nüchternheit vom Kastrat ...

Leckermaul schrieb am 18.12. 2011 um 22:58:49 Uhr zu

Kastration

Bewertung: 15 Punkt(e)

Oh, wir haben gestern die Eier vergessen! Schade... ein Sonntagsfrühstück ohne Eier...“
Mhh... ich hätte noch zwei...“
Ach, Hanspeter, du bist ein Schatz!“

Das Gift schrieb am 27.5. 2002 um 20:23:06 Uhr zu

Kastration

Bewertung: 12 Punkt(e)

Wenn Kastration den Vorgang der Entmannung umschreibt und kastrieren das zugehörige Verb ist, dann müssen wir ebenso die potentielle Präsenz von Kastrat und Kastrant hinnehmen ...

Mcnep schrieb am 28.6. 2001 um 20:38:05 Uhr zu

Kastration

Bewertung: 17 Punkt(e)

Heutzutage dürfen sich 13jährige mit Einwilligung der Eltern Zungenpiercings stechen lassen oder sich einer Ganzkörperlamination unterziehen - wäre es nicht möglich, die freiwillige Kastration besonders talentierter junger Sänger durch eine musikmedizinische Stiftung zu befördern? Es wäre ein kleiner Eingriff für den Mediziner, doch ein großer Einschnitt für die Zukunft der alten Musik. Wer sich mit 9 Jahren für den Fußball oder den Schwebebalken entscheidet geht auch ein großes Risiko ein, aber wieviel verdienstvoller wäre doch das Messer für Orpheus.

Theophrast schrieb am 27.10. 2025 um 20:59:26 Uhr zu

Kastration

Bewertung: 14 Punkt(e)

Manche erfreuen sich an unkriegerischen Eunuchen und an stets zarten Küssen und der fehlenden Aussicht auf einen Bart, sowie daran, daß kein
Abtreibungsmittel notwendig ist. Die höchste Lust jedoch ergibt sich, wenn die reifen Geschlechtsteile den Ärzten überantwortet werden, sobald die Jugend schon erregbar, das Schamhaar schon schwarz ist. Deshalb wartet man zuerst ab und heißt die Hoden wachsen, und nachdem sie ein Gewicht von zwei Pfund erreicht haben, entfernt sie Heliodorus.

Miriam schrieb am 12.11. 2012 um 09:47:05 Uhr zu

Kastration

Bewertung: 8 Punkt(e)

Oh Mann, was ist denn hier los? Es gibt so viele Männer, die entweder durch Fehlbildung oder durch einen Unfall (wie bei Viola und Dieter hier geschrieben) keinen oder nur einen Hoden haben.

Ich wohne in einer Kleinstadt und bei uns erzählt man, daß zum Beispiel vor einiger Zeit ein älterer Mann auf offener Straße von einem Hund gebissen worden ist.

Dem Mann lief mittags die Straße entlang, als ihm die ebenfalls schon ältere Frau mit ihrem Schäferhund entgegenkam.
Die Frau war mit ihrem Hund hier in der Stadt schon bekannt, die Hündin hatten wohl schon vor einiger Zeit ihre Welpen totgebissen. Alle hatte schon auch Angst vor ihrem Hund, weil der immer laut und aggressiv bellte. Früher ließ sie ihn ja ohne Leine laufen. Alle rieten ihr aber, endlich die aggressive Hündin an der Leine zu führen. Nach dem Vorfall mit den Welpen, ging sie also tatsächlich mit dem Hund an der Leine.

Na ja, jedenfalls kam ihm die Frau mit ihrer Hündin an der Leine entgegen, und plötzlich sprang die Hündin den alten Mann (ca. 50 Jahre alt) an und biss ihm direkt zwischen die Beine durch seine Hose in den Hodensack. Man sagt, daß die Frau, obwohl der Hund an der Leine war, nicht einmal versucht hatte, ihre Hündin wegzuziehen. Der Mann verlor seinen kompletten Hodensack und musste notoperiert werden.

Dieses Schicksal und viele andere gibt es wirklich oft. Also sollten doch alle Männer die noch zwei gesunde Hoden haben glücklich sein.
Darum verstehe ich hier viele Männer nicht, die sich wünschen kastriert zu werden. Die brauchen eine Psychotherapie.

Und die Frauen hier, die sich wünschen, selber mal einen Mann zu kastrieren oder dabei zusehen wollen oder sich darüber lustig machen gehören in die Psychatrie weggesperrt

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