Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 987, davon 894 (90,58%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 200 positiv bewertete (20,26%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 28.6. 2001 um 20:21:25 Uhr schrieb
Kai-Uwe über Kastration
Der neuste Text am 9.10. 2026 um 10:14:18 Uhr schrieb
Christine über Kastration
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 327)

am 6.4. 2007 um 23:08:16 Uhr schrieb
werde lasse mich kastrieren über Kastration

am 13.3. 2020 um 19:13:43 Uhr schrieb
wallach über Kastration

am 23.3. 2014 um 01:38:37 Uhr schrieb
Robert über Kastration

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Kastration«

Philipp schrieb am 25.7. 2006 um 22:54:21 Uhr zu

Kastration

Bewertung: 22 Punkt(e)

Als das Pferd mit gefeseelten Hufen auf der Seite lag, zwei Gauchos auf dem Hals und drei auf dem Bauch, zog Senor Matho seine Handschuhe an. Eine Kastration war, wie alle Handgriffe, an denen er sich beteiligte, ein Ritual mit feiner Rollenverteilung. Chamorro schliff das Messer. Adolfo Rodriguez, der fingerfertige Gaucho, der einmal 127 Pferde in zwei Tagen kastriert hatte, schnitt auf. Und der Patron durchknirschte den Hodenstrang, mit beiden Händen um die Silberzange. 15 Pferde in drei Stunden. Sie wieherten nicht, sie zuckten nur und stöhnten tief. Waren die Fesseln gelöst, sprangen die Tiere hoch, staksten etwas benommen zwischen den Männern und trabten dann zur Herde. Als Senor Matho in seinem kleinen Lieferwagen davonfuhr, sammelte ein Gaucho die Ausbeute vom Boden. Sorgfältig hängte er sie über den obersten Zaundraht: 15 baumelnde Paare weisser, faustdicker Fleischbälle.

Pferdschaf schrieb am 13.10. 2016 um 22:36:19 Uhr zu

Kastration

Bewertung: 17 Punkt(e)

Wallach ist aber auch ein schöner Name für ein Pferd. Einen Hengst soll man sowieso nicht reiten, es sind Hitzköpfe, besonders die Jungen. Sobald der Duft herüberweht, ist der Reiter vergessen. Einen Hengst kann man nur dann sicher reiten, wenn man neben ihm von klein auf im Stall geschlafen hat. Man muss die menschlichen Arme um den Hengstnacken schlingen, ihm Geschichten erzählen, streicheln, striegeln, bürsten und viele Küsse auf die feuchte Nase drücken, dann, und nur dann, kann man den Hengst sicher reiten. Aber wo ist der Winnetou, der dafür sich Zeit nimmt ? Wer schläft schon noch neben seinem Pferd im Stall ? Niemand, ausser verrückte kleine Mädchen...

Der Dorfschullehrer aus Mehlis schrieb am 30.7. 2026 um 01:43:29 Uhr zu

Kastration

Bewertung: 16 Punkt(e)

Im alten Rom hatten Sklaven mehr Rechte als man sich das heute so denkt. Aber kastrieren durfte man sie, ob jung oder alt, ob schwarz oder weiß. Einfach so.

Natürlich wollten die das nicht. Aber die Sklaven wussten, dass sie nichts dran ändern konnten, wenn es beschlossene Sache war. Also ließen sie's geschehen. Nicht einfach so, eine aufregende Sache war das für sie ja schon. Zumal ohne Schmerzmittel... Aber ohne großes Bitten und Betteln oder sonst wie Stress zu machen.

Heute fällt es schwer, sich das vorstellen. Es waren ja Menschen wie Du und ich... Aber damals war es alltäglich und fand kaum Beachtung.

Der böse Dr. Wolf schrieb am 24.7. 2026 um 01:07:16 Uhr zu

Kastration

Bewertung: 13 Punkt(e)

Anfang des 20. Jahrhunderts war die Kastration von Sittlichkeitsverbrechern eine durchaus verbreitete Form der Therapie. Die Kastrationen wurden sorgfältig dokumentiert:

Geburtsjahr,
Familie, Kindheit und Jugend, Bildung und Beruf,
krimineller Werdegang und Strafen,
Jahr der Kastration und Alter des Sittlichkeitsverbrechers bei selbiger,
in einigen Fällen der histologische Befund der Hoden,
Entwicklung von Trieb, Libido und Potenz oder Impotenz in den Monaten und Jahren nach der Kastration,
ggf. Rückfälle in Sachen Straffälligkeit.

Es fällt auf, dass gerne und oft kastriert wurde: Tausende Fälle allein aus Gründen der „Sittlichkeit“, die zahlreichen im Laufe der Jahrzehnte verlorenen Akten nicht mitgezählt.

Es fällt auch auf, dass praktisch alle Männer nach ihrer Kastration noch „konnten“: Über Wochen oder Monate, einige sogar auch noch nach Jahren – bis die Entmannung aus einem oft verzweifelten Kampf um erectio und ejaculatio als Sieger hervorging.

Und es fällt auch auf, dass sich in den überaus umfangreichen Dokumentationen unter den Kastrierten kein einziger Psychiater, Chirurg oder Richter findet. Kein Selbstversuch aus wissenschaftlichem Interesse, keine einschlägige psychiatrische Diagnose, keine entsprechende richterliche Anweisung… Ja. Natürlich war es reizvoller zu kastrieren als kastriert zu werden.

FOCUS Online schrieb am 13.3. 2019 um 18:25:15 Uhr zu

Kastration

Bewertung: 23 Punkt(e)

Eine umstrittene Methode zur Triebdämpfung ist die chemische Kastration.

Das Sexualhormon ist die biochemische Basis der Männlichkeit. Das Gonadotropin- Releasing-Hormon (GnRH) aus dem Hypothalamus veranlaßt die Hirnanhangsdrüse, das follikelstimulierende Hormon (FSH) und das luteinisierende Hormon (LH) in die Blutbahn abzugeben. Derart stimuliert, produzieren die Leydig-Zellen im Hoden Testosteron. Es wirkt über spezifische Bindungsstellen im Gehirn libidosteigernd. Der Hypothalamus mißt ständig den Testosteronspiegel und regelt so die Hormonausschüttung im Hoden.

Bei der chemischen Kastration verhindern unterschiedliche Präparate die Testosteronbildung. Die Einnahme erfolgt ausschließlich auf freiwilliger Basis.

Hormonblocker (z. B. Decapeptyl, Zoladex) vermindern die Anzahl der GnRH-Bindungsstellen. Ohne dieses Signal stellt die Hirnanhangsdrüse die FSH- und LH-Produktion ein. Die Präparate werden einmal im Monat gespritzt. Nach etwa zwei Wochen entsteht in den Hoden kein Testosteron mehr.

Cyproteronacetat (Handelsname: Androcur) ist ein hochdosiertes Gestagen mit einem antiandrogenen Effekt. Dieses Hormon verdrängt Testosteron von seinen Bindungsstellen im Körper, unterdrückt gleichzeitig die LH- und FSH-Ausschüttung im Gehirn und in Folge auch die Testosteronproduktion. Entweder nehmen Patienten zwei Tabletten täglich oder bekommen einmal wöchentlich eine Depotspritze. Bei längerer Therapie schrumpfen die Hoden.

Das Gift schrieb am 27.5. 2002 um 20:25:46 Uhr zu

Kastration

Bewertung: 18 Punkt(e)

... der Kastrant ist das zu kastrierende Geschöpf, dessen primäres Geschlechtsorgan mittels Kastration in den Zustand der Entleiblichung alterniert.

In solchen Fällen spricht man dann nicht von 'nem abgeschnittenen Sack, sondern mit angemessener Nüchternheit vom Kastrat ...

Maria sinnierte und schrieb am 1.9. 2014 um 00:13:26 Uhr zu

Kastration

Bewertung: 19 Punkt(e)

Bei den »letzten über Suchmaschinen gefundenen Stichwörtern« ist fast immer »Kastration« oder »Kastrieren« zu lesen. Offenbar zwei der am häufigsten angeklickten Stichworte.

»Blinddarm entfernen« oder »Mandeln entfernen« habe ich da nie gelesen. Wieso eigentlich? Ist da ein Unterschied?

Der Christof schrieb am 27.10. 2025 um 20:51:06 Uhr zu

Kastration

Bewertung: 14 Punkt(e)

Für die Kastration gilt ähnliches: Auch sie war im Westen nicht besonders positiv besetzt – Eunuchen kannte man fast nur aus Byzanz und muslimischen Ländern, und die Selbstkastration von Priestern war ein prominentes Thema, um zu sagen, wie Enthaltsamkeit NICHT gemeint sei. Als Strafe waren Kastrationen (gemeint waren wohl meist Penisamputationen) in verschiedenen Strafnormen vor allem des Frühmittelalters vorgesehen. In den chirurgischen Handbüchern des späteren Mittelalters schließlich wird die Kastration regelmäßig beschrieben...

Der böse Dr. Wolf schrieb am 22.7. 2026 um 19:43:07 Uhr zu

Kastration

Bewertung: 19 Punkt(e)

Wir geben die Krankengeschichte des 11 ½ jährigen Knaben in wörtlicher Übersetzung wieder.

24. Barr 1. Moralisch Imbeziller mittleren Grades. ... Gesichtszüge eher angenehm, schlauer Augenausdruck. Hände kalt, im Gebrauch derselben unbeholfen; provoziert, würde er beißen. Nervös, unruhig, mißtrauisch und schwatzhaft. ... Dieb, Lügner. Entdeckt, würde er reichlich weinen, das Beste versprechen, um bald rückfällig zu werden. Unsäuberlich und konstant onanierend hatte er einen schlechten Einfluß auf die anderen Knaben. Nach dem 10. Lebensjahr wurde seine perverse Sexualität alarmierend. ...

Disziplin hatte keine Wirkung und er wurde zu einer solchen Gefahr für die Umgebung, daß er mit 11 ½ Jahren kastriert wurde.

Im Laufe eines Monates wurde er entschieden verträglicher und lenkbarer und eine Herabsetzung des Geschlechtsdranges wurde beobachtet, welcher nach wenigen Jahren allmählich gleich null wurde. Er entwickelte sich geistig und besserte sich von Tag zu Tag. ... Er bekam eine klare, süße Sopranstimme, wurde Frauen gegenüber sehr sentimental und war fortwährend mit irgend einer platonischen Liebesgeschichte beschäftigt. ...

Charles Wolf: Die Kastration bei sexuellen Perversionen und Sittlichkeitsverbrechen des Mannes. (1934)

Maria sinnierte und schrieb am 25.7. 2026 um 15:12:26 Uhr zu

Kastration

Bewertung: 14 Punkt(e)

Es gibt Männer, die wollen kastriert sein. Die lassen es irgendwann machen. Na ja, nicht alle.

Und es gibt Männer, die wollen kastriert werden. Aber nicht kastriert sein. Die schreiben ihre kleinen oder nicht ganz so kleinen Kastrations-Fantasien hier oder anderswo.

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