Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 269, davon 261 (97,03%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 92 positiv bewertete (34,20%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 15.4. 1999 um 15:02:08 Uhr schrieb
Tanna über schreiben
Der neuste Text am 25.8. 2025 um 19:18:20 Uhr schrieb
Schmidt über schreiben
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(insgesamt: 114)

am 9.3. 2006 um 04:06:26 Uhr schrieb
Vincent über schreiben

am 13.3. 2008 um 16:56:43 Uhr schrieb
marion über schreiben

am 18.11. 2006 um 19:42:36 Uhr schrieb
Bettina Beispiel über schreiben

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Schreiben«

hinkelchen schrieb am 26.9. 2000 um 02:46:41 Uhr zu

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Bewertung: 5 Punkt(e)

ich kann über alles schreiben am liebsten sehe ich den buchstaben dabei zu wie sie auf dem bildschirm auftauchen und sich zu wörtern entwickeln manchmal bin ich vom sinn hinterher selber überrascht. um diesen effekt kennenzulernen muss man aber schon sehr schnell tippen können sonst sind die gedanken doch vor den worten da und der überraschungseffekt ist gegessen !

Dragan schrieb am 17.4. 1999 um 23:25:52 Uhr zu

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Bewertung: 5 Punkt(e)

Es gibt verzweifelte Menschen, die in ihrem Kopf ein Tohuwabohu haben und mit diesem Zustand unglücklich sind. Daraufhin schreiben sie alles auf und fühlen sich besser. Das liegt daran, daß es beim Schreiben üblich ist, nicht mehrere Buchstaben übereinander zu malen. Deswegen ist der Schreiber gezwungen, eins nach dem anderen niederzulegen, womit gleichzeitig die Gedanken geordnet werden. Hierbei wird das Schreiben zu einem Hilfsprozess des Denkens.

Insgesamt ist das meiner Ansicht nach eine Zweifelhafte Technik. Wer beispielsweise den ganzen Schreibtisch voller Papiere und Unrat hat, wird kaum damit zufrieden sein, den ganzen Plunder rechtwinklig zu den Kanten des Tisches auszurichten. Beim Schreiben werden die Gedanken nämlich nur in eine Reihenfolge gebracht. Dabei finden sich vielelicht Fehler, weil eventuell der eine Gedanke nicht zu dem eins davor paßt. Und dann denkt der Schreiber: »Ei, wie gut ist doch diese Aufschreiberei, schon wieder eine Inkonsistenz gefunden!« Dabei liegt das ganz allein am Vorgang des Schreibens und bedeutet nicht zwingend einen Fortschritt.

Wer dazu tendiert, alles in eine Reihenfolge bringen zu wollen, der gehört auch zu der Sorte Mensch, die sofort sehen, daß Bruce Willis in der einen Einstellung eine Krawatte anhat und in der anderen nicht. Und dann finden sie den Film scheiße, weil er sich nicht an die Chronologie des Schreibens hält.

Und woher kommt das? Es liegt nur am Kultur-Terror mit Namen Buch. Diese Dinger sind eigentlich nur als Unterlage für den Fernseher zu gerbauchen, oder zum Plattdrücken von Blumen.

peter schrieb am 3.7. 1999 um 01:08:23 Uhr zu

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Bewertung: 6 Punkt(e)

Wann immer ich etwas von mir Geschriebenes - von dem ich beim Schreiben meinte, es sei für mich wichtig - später wieder lese, empfinde ich es als unwahr. Die Zeit ist darüber hingegangen. Kann mir mein Psychoanalytiker helfen, der Wahrheit auf die Spur zu kommen.

XXX schrieb am 28.5. 2000 um 20:22:49 Uhr zu

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Bewertung: 2 Punkt(e)

Es ist wirklich schlimm, in den besten Freund verliebt zu sein.Natürlich hört man eine Menge davon, was das für Ausmaße auf die eigene Gefühlswelt haben kann.Aber man weiß erst, wie sehr das wehtut, wenn man es selber erlebt hat.
Also,Florian ist ein echter Herzensbrecher: an fast jedem Wochenende hat er mindestens eine zum Anbandeln. Ja, und als beste Freundin bekommt man das natürlich alles brühwarm erzählt. Aber wenn ich doch nur »nur« die beste Freundin wäre. Nein, da ist viel mehr! Seit fast einem Jahr neigen wir zu Eskapaden, die über das freundschaftliche hinausgehen. Natürlich ist das unheimlich praktisch für ihn, da er ja weiß ich gehe immer drauf ein und wenn man die Person gut kennt, ist das alles ja auch viel schöner...(Es ist echt erschreckend, wie man die Selbstaufgabe immer gleichgültiger und willenloser zuläßt, den es ist ja das Einzige, was man noch hat.)
Wie oft habe ich mir gesagt:»Gehe nicht drauf ein,das tut dir doch nur selber weh!« Aber diese Momente, wo man diese Person »hat« sind so wunderbar, dass man auf sie einfach nicht verzich-
ten kann.
Jetzt hat er auch noch seit einem Monat eine Freundin, die er anscheinend betrügt. Tja, und nun ist er noch »rattiger« auf die heißbegehrte Trophäe, die »Beste Freundin«. Ich habe ihm versucht zu verstehen zu geben, dass ich das so nicht weiter kann(;natürlich ohne die drei Worte zu sagen,) aber er meint ich sei mehr als nur eine Schnitte...
Es ist so verdammt schwer all diese Gefühle zu verbergen, die bei einer Freundschaft nicht da sein sollten. Ich weiß nicht, ob ich das schaffe, diese Liebe zu ersticken und gleichzeitig doch die Freundschaft zu wahren. Ob man das überhaupt kann, ist mir ein Rätsel.

Liamara schrieb am 17.4. 1999 um 23:42:58 Uhr zu

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Bewertung: 7 Punkt(e)

Es gibt auch andere verzweifelte Menschen, die schreiben nicht, die zeichnen. Sie zeichnen das Chaos in ihrem Kopf ab, verwandeln es in wirre Bilder und finden hinterher, dass ihr Kopf viel klarer und ihre Zeichnungen einfach cool sind.

miss.s schrieb am 28.6. 1999 um 12:11:23 Uhr zu

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Bewertung: 3 Punkt(e)

schreiben ist fuer mich eine der besten moeglichkeiten, mit mir selbst in einklang zu kommen. nicht nur, weil ich vielleicht die in meinem kopf herumschwirrenden dinge ordne (das mache ich sowieso selten genug), sondern weil immer eins zum anderen fuehrt, ich auf neue gedanken komme, und meine alten beiseite raeumen kann, weil ich mich dadurch, dass ich sie aufgeschrieben habe, schon genug mit ihnen beschaeftigt habe. das gibt raum fuer neues, und schafft klarheit. (naja, manchmal verwirrt es nur noch mehr)
schwer zu beschreiben das ganze.
aber ist es nicht wundervoll, dass wir einfach gestalten und geschichten erfinden koennen, und diese durch aufschreiben auch anderen menschen nahebringen koennen? das ist das schoene an buechern, sich eine eigene realitaet schaffen zu koennen. da wird ein fernseher nie herankommen! die schrift ist schon eine grossartige erfindung, sonst koennten wir hier unsere ganzen assoziationen gar nicht los werden... leider aber reicht manchmal die sprache nicht aus, etwas auszudruecken, das wir beschreiben wollen, und wenn ich hier alles zu computer bringen wollte, was mir persoenlich das schreiben bedeutet, dann verhau ich mir morgen meine abschlusspruefung.

hei+co schrieb am 16.6. 2000 um 01:47:21 Uhr zu

schreiben

Bewertung: 2 Punkt(e)

politscher Charakter des Schreibens?
"Weil das Denken, das in diesem Text vollzogen wird, nicht individueller, sondern kollektiver Natur ist; weil der Prozeß des Schreibens nicht auf eine Verfestigung, auf die Vorstellung von etwas, auf eine Collage zielte, sondern auf eine Veränderung, müssen ganz bestimmte politische Bedeutungsfelder zwangsläufig hervortreten. Schreiben ist, bewußt oder unbewußt, immer politisch. Schreiben ist die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln [...]:
1. Der Unterbau (die Arbeit auf der Ebene der Signifikanten) ist der determinierende Faktor bei der Ausarbeitung des Überbaus (’Bedeutungen’), und der Leser muß sein Lesesystem umkehren, weil er zuerst mit der Oberfläche Fühlung nimmt, deren determinierende Faktoren er nicht wahrnimmt. [...] (Tel Quel, 19 - Jaques Henric- Phillipe Sollers)

Ugullugu schrieb am 29.11. 2002 um 01:21:27 Uhr zu

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Bewertung: 3 Punkt(e)

Was Kinderbuchautoren für einen Kram schreiben! Ich frag mich, wie die das machen. Nehmen die LSD? Stellen die sich in speziellen Seminaren auf die Psyche eines Kindes ein?
Ich hab gestern in einer Art Gästezimmer übernachtet, in dem sonst ein vierjähriges Kind schläft. Die Mutter ist alleinerziehend und plant offensichtlich, ihren Jonas nur mit Spielsachen aufwachsen zu lassen, mit denen sie selber vor über zwanzig Jahren rumgewurschtelt hat. Ich konnte nicht schlafen. »Memory« macht alleine keinen Spaß. Ich wollte was lesen. Da war ein Buch mit dem Titel »Wenn der Elefant kommt«. Das ging so: Der Elefant latscht über eine Wiese. Da sieht er (man muß umblättern) einen Bären. Der Bär bekommt Angst vor dem Elefanten und rennt weg, man blättert wieder um, da trifft er auf ein Krokodil. Das Krokodil rennt aus Angst vor dem Bären weg, begegnet (Umblättern) einem Wildschwein, das komischerweise einen Badeanzug anhat und natürlich flieht usw. Es endet mit einer fliehenden Maus, die wiederum den Elefanten trifft und diesen in helle Panik versetzt.
Das fand ich doof. Außerdem, bei dem ganzen Spielzeug fiel mir auf, daß der arme Jonas wahrscheinlich ein ziemlicher Außenseiter werden wird, bei dem Kram, mit dem er so spielen muß.

pcb schrieb am 10.11. 1999 um 00:29:52 Uhr zu

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Bewertung: 4 Punkt(e)

Schreiben macht Spaß.

Ich schreibe gerne Artikel. Für Zeitungen.

Ich schreibe gerne Briefe und eMails, v.a. an gute Freunde. Denn - »Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich lese, was ich schreibe?«

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