Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 137, davon 128 (93,43%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 89 positiv bewertete (64,96%)
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Der erste Text am 14.8. 2002 um 22:19:44 Uhr schrieb
Irrenoffensive über Blasterklapse
Der neuste Text am 7.9. 2022 um 22:57:15 Uhr schrieb
Christine, die Papugei über Blasterklapse
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am 29.1. 2013 um 08:06:22 Uhr schrieb
Christine über Blasterklapse

am 9.10. 2009 um 12:16:23 Uhr schrieb
Der Junge von nebenan über Blasterklapse

am 7.9. 2022 um 22:57:15 Uhr schrieb
Christine, die Papugei über Blasterklapse

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Blasterklapse«

Irrenoffensive schrieb am 1.10. 2004 um 09:55:02 Uhr zu

Blasterklapse

Bewertung: 10 Punkt(e)

Allgemeine Empörung, als sich herausstellt, daß der unheilbar homosexuelle Blasterbibliothekar tango7 sämtliche Patiententoiletten mit Einwegspiegeln ausgestattet hat. Kurze Zeit später jedoch folgt die große Erleichterung: Sie sind samt und sonders falsch herum montiert! Showtime...
Seit die frühverrentete Anstaltsprimadonna biggi der Bewegung »Neues PsychiatrieDenken« beigetreten ist, klaffen neue Gräben zwischen der introvertierten Dragonerin und dem Rest der Klapse. Längst an viertelstündliche Hochwasserstandsmeldungen aus aller Welt gewöhnt, verunsichert ihre Forderung 'Keine Medikamente an Tagesbesucher! Patienten aus dem Ostflügel zuerst!' die wenigen verbliebenen Freigänger. Doch Rettung naht von ungeahnter Stelle: Ein alternder Popstar (in einem brillanten Cameoauftritt: Der späte Herbert Grönemeyer) verkleidet sich als Holger Apfel und fordert biggi nächtlich zu Buße und Umkehr auf. Die Situation eskaliert, als das Pausenzeichen des anstaltseigenen Radio Alphawelle um zweieinhalb Sekunden zu spät ertönt - eine typische Globalisierungspanne oder hat der geheimnisvolle Dr. Wenkmann tatsächlich eine Zeiteinfrierungsmaschine entwickelt?
Unterdessen neue Unruhe in der Forensik: Der Minusmann erweitert seine Rohrstocksammlung und trifft erste Weihnachtsvorbereitungen: Ein neues Gehirn für jeden Mitbewohner ist sein Ziel. Doch vor lauter Samaritertum wird er selbst immer weniger - nur eine Liquortransfusion kann da noch helfen. Zum Glück wuchtet gerade diso seinen Hydrocephalus über die Schwelle. Wird die rettende Absaugung gelingen?
Unruhig streift Leitergattin Liamara durch die Gänge: Wieder ist ihr rätselhafter Mann zu einer Hauslobotomie verschwunden, auf den Überwachungsmonitoren nur rosa Rauschen und jetzt droht auch noch der Kaffee zur Neige zu gehen! In ihrer Not fast sie einen tollkühnen Entschluß - doch der Weg zum Stinke-HL-Markt ist mit allzu attraktiven Pförtnern gepflastert...

Irrenoffensive schrieb am 4.2. 2003 um 16:57:44 Uhr zu

Blasterklapse

Bewertung: 11 Punkt(e)

Folge 711: Zen oder die Kunst einen Kittel zu knöpfen

Als der smarte japanische Oberarzt Dr. Daihatsu von einem längeren Urlaub in der dithmarsischen Versuchspflanzung zurückkehrt, sind Schwestern und Insassen gleichermaßen verwirrt: An seinem Kittel prangt ein neues Namensschild! Dabei hatte man sich doch gerade erst an das alte gewöhnt. Warum also jetzt der Name Daesetz? Hat der sensible Hirnchirurg etwa chymische Hochzeit gefeiert? Schlimmer noch, als er am nächsten Tag zum Dienst erscheint, steht schon wieder ein neuer Name auf dem Kittel. Die blitzgescheite äthiopische Lehrschwester Ugullugu kommentiert es spitz: »Zum Glück hat er wenigstens immer einen Kittel an, sonst käme er vielleicht abends gar nicht mehr raus hier...«

Etwas zäh träufeln die Dialoge in dieser neuen Folge, was sicher nicht nur auf die etwas gezwungen gelösten Neubesetzungsprobleme der beliebten Serie zurückzuführen ist; auch die Idee, fast die Hälfte der Folge mit japanischen Untertiteln zu versehen 'damit sich der Zuschauer schon mal an das hölzerne Stäbchen gewöhnen kann', erscheint etwas bemüht. Das übrige trägt die Hintergrundmusik in ihrem steten Wechsel von enervierenden Streichquartetten, SkaMusik und PekingOper bei. Fazit: Besser nicht anschauen, nächstes Mal aber unbedingt wieder einschalten, zumal die umstrittenen Szenen mit der Vivisektion eines Hasen bestimmt in der Wiederholung rausgeschnitten werden.

Irrenoffensive schrieb am 10.2. 2003 um 22:50:51 Uhr zu

Blasterklapse

Bewertung: 15 Punkt(e)

Folge 862: Wir wollen wie das Wasser sein

Große Ereignisse werfen ihren Schatten voraus: Auch in der Blasterklapse ist man mit den Vorbereitungen für den Irak-Krieg beschäftigt. Patient Stormvogel droht unter einem Haufen selbstgebastelter Origami-Kraniche zu ersticken, und kann nur durch einen beherzten Kehraus der resoluten Mitinsassin Voyager vor dem Ersticken bewahrt werden. Schon wieder ein neuer Schub bei Dauerpatient Mcnep, der im Verlauf weniger Tage seine Zelle nacheinander mit Arno Schmidt -, DonaldRumsfeld - , und Milosevicpostern tapeziert hat: alles fliegt raus und macht einer Bob Hoskins-Devotionaliensammlung Platz. Zeit, den Medikamentencocktail umzustellen, Tavor mit Gin ist angesagt...
In der Anstaltstöpferei arbeiten die Sonderschichten auf Hochtouren: endlich befreit von der strengen Aufsicht ihrer Kunsttherapeutin Sumpi, macht sich KatharinadieWunderbare daran, ein Deutschlandrelief im Maßstab 1:1 anzufertigen und Nitschmanier farbig zu gestalten. Hat sie sich überschätzt, oder entsteht hier die Apotheose der Art Brut?
Allgemeine Bestürzung bricht aus, als Anstaltssekretär Höflichkeitsliga androht, sich in Zukunft verstärkt dem Trinken widmen zu wollen, und daher die Verlegung auf eine Halbtagsstelle beantragt. Doch die verschlagene Personalchefin Dortessa hat eine gute Idee und führt ein langes Gespräch mit Rüdiger...

Irrenoffensive schrieb am 3.2. 2003 um 09:42:04 Uhr zu

Blasterklapse

Bewertung: 14 Punkt(e)

Folge 430: Das nichts bleibt, wie es war

Die Umbauarbeiten in der Blasterklapse wirbeln die Strukturen der ehrwürdigen Anstalt mächtig durcheinander: Gewalttäter mod wird aus seiner Einzelzelle in den Frauentrakt verlegt. Fast alle Insassinnen erliegen dem Charme des umgeschulten Tantralehrers mit der bewegten Vergangenheit.
Unruhe dagegen in Station D: Lieblingskatatoniker Mcnep ist in eine Gemeinschaftszelle mit Gaddhafi und Duckman verbracht worden. Nun bekommen die anderen Stationsbewohner nachts kein Auge zu, da sich der multiphrene Barde und die jungen Finsterlinge die Zeit mit dem Absingen der jugoslawischen Nationalhymne vertreiben. Bei einer überraschend angesetzten Razzia werden sogar Unterlagen zur Vorbereitung von Selbstmordassoziationsanschlägen sichergestellt. Schwester Biggi von der Medikamentenausgabe ist jedoch überzeugt: »Ist der Wahn zum Greifen nah/helfen NeuroleptikaAber wie die Pillen ins Dosenbier befördern? Der hobbybastelnde Freigänger Heynz hat schon eine Idee...

Irrenoffensive schrieb am 17.9. 2003 um 01:01:17 Uhr zu

Blasterklapse

Bewertung: 13 Punkt(e)

Folge 1128
Willkommen und Abschied

Amüsiertes Getuschel bei den Heliumarmen im Trakt D: NikeNemohatsichinWenkmannverliebt! Und der souverän zwischen Anzug und Kittel changierende Stationsarzt im zweiten Blastinationsjahr scheint den Lockreizen jener geheimnisvoll aufgetauchten Diva, einer faszinierenden Mischung aus später Lara Croft und früher Flickenschildt, zu erliegen. Leider fordert eine Notaufnahme Dr W.s volle Aufmerksamkeit. Dr. Tosch, der gerade mal wieder nicht operieren darf, da er seinen Ernst-Huberty-Schlüsselanhänger aus Folge 1125 in der Schädelpatientin aus Folge 1126 vergessen hat, erklärt mürrisch die nackten Fakten: Eine Profilneurose mit fortgeschrittener Autopoiesis droht, am eigenen Pneuma zu ersticken. Ein beherzter Einlauf des Aushilfspflegers Pascal, ein aufbauender Thee von Frollein Voyager, und die Sache sieht schon ganz anders aus. Zumindest bis zur nächsten Folge, wie Pfleger Pascal uns im Cliffhanger grinsend versichert.
Doch zuvor geht das eingeschweißte Team aus Block A an die Inventur der Dauerpatienten: Unter der strengen Aufsicht der Blasterrevisorin Dortessa zählt die partikelverletzte Radon zum wiederholten Mal die Reihen: Heynz Hyrnrysz fehlt! Eine Anfrage im Besetzungsbüro der Lindenstraße führt zu keinem Ergebnis, zumal dort auch gerade die Bleistifte glühen. In einer schönen Geste entscheidet sich das Team der Klapse, die Rolle des Heynz Hyrnrysz bis auf weiteres unbesetzt zu lassen und abzuwarten, wie sich der Geisteszustand von Oskar Lafontaine entwickelt.

Anstaltsleitung schrieb am 2.11. 2003 um 11:51:02 Uhr zu

Blasterklapse

Bewertung: 8 Punkt(e)

Directors Cut: Quo Vadis Blaster?

*knick knack*

Bing? Zum Diktat.

*knäcke*

Was hat das denn so lange gedauert? Schreiben Sie ... Moment, zuvor möchte ich Sie noch einmal eindringlich auf Ihre Geheimhaltungspflicht hinweisen. Können Sie auch ohne Hilfsmittel den Mund halten? Gut, also weiter im Text ... an die Oberste Projektleitung (OP), Anschrift, Datum, Anrede, Sie wissen schon ... Sonderbericht zur aktuellen Lage, Stand November 2003

Nachdem die Oberste Projektleitung, trotz massiver Forderungen der Insassen in den letzten Jahren, den Stabilitätspakt nicht erfüllen konnte oder wollte, macht sich so manch schleichender Rückzug einiger Blasterstars der zweiten Generation nun in dem offiziellen Kündigungsschreiben von Mcnep sichtbar. Wir können uns unsere Patienten natürlich nicht aussuchen, wollen wir auch garnicht. Aber nach den letzten Heilungserfolgen bei Sumpi, KIA, Heynz, mod, biggi, Voyager und nun auch Mcnep stellt sich die Frage, wer die Nachfolge im Patientengefüge antreten soll. Die Anstaltsleitung bittet diesbezüglich auch um Auskunft, inwieweit sich die OP noch zur Trägerschaft der Blasterklapse bereit findet. Wir haben bereits einen Evakuierungsberater für den Fall der politischen oder Selbstauflösung des Projektes beauftragt, der sich auch um die Organisation einer SelbsthilfegruppeNachDemEndeDesBlasters kümmern wird. Die damit verbundenen Personalkosten amortisieren sich mit dem geringeren Aufkommen an Traffic, so dass der Rahmen des jährlichen Budget nicht überschritten wird.

gez.

Haben Sie das? Schön ...
Übrigens, gute Arbeit Bing!
Na na, nun fallen Sie doch nicht gleich halb in Ohnmacht, nur weil ich ... Bing!

Irrenoffensive schrieb am 24.9. 2004 um 23:46:59 Uhr zu

Blasterklapse

Bewertung: 6 Punkt(e)

Folge 2246: Das Mündel will Vormund sein

Es geht unfriedlich zu in der ehrwürdigen Anstalt: KaPo mod hat sich inzwischen zum Arbeitstherapeuten hochgedient und nervt selbst die Paralytiker mit überzogenen Plansollerfüllungsforderungen bei der Produktion von Wäscheklammern und Seidentüchern. Als er schließlich auch noch den Kaffee rationiert, wird es selbst der Leitergattin Liamara zu bunt. Ein neuer, alter Patient meldet sich zurück: Der Minusmann, ein Überbleibsel aus der ausgelagerten Forensik, veranstaltet tägliche Lectures zu den brennenden Fragen der Zeit: Wo sitzt bei einem Schmetterling der Schleimbeutel? Wieviel Atome hat ein Rohrstock? Wieviel Sprit verbraucht ein Schnelldenker ohne Breitwandreifen? Die mehrheitlich in sich verschlossenen Mitpatienten interessiert das alles zwar nicht sonderlich, doch leider hat dieser ingeniöse Bastler sein Kehlkopfmikrophon mit der Lautsprecheranlage kurzgeschlossen. Aber keine Batterie hält ewig... Der dauerhospitalisierte Politoxikomane dasGift und Klapsenkasper mcnep planen einen Ausbruchsversuch. Doch der erste Kontakt mit Frischluft hat ungeahnte Folgen...

mcnep schrieb am 3.9. 2005 um 16:02:53 Uhr zu

Blasterklapse

Bewertung: 7 Punkt(e)

Folge 4092: Arbeit für alle

In Trakt C kommt es zum lange erwarteten Duell der Giganten: Anästhesieobristin biggi und Acid, der Experte für forensische Mathematik, rüsten zum Kampf um den Unverständlichkeitsantrieb. Als ihre präparierte Frequenzweiche von Acid in Windeseile in ihre Prim zerlegt wird, entbrennt ein Kampf mit härtesten Bandagen - hat der kabbalistische Diarrhoetiker überhaupt eine Chance gegen vergiftete Haloren–Einwortassoziationen? Blasterantiquar Ich platzt vor Stolz: Er hat die Stichwortquote zu 200 % übererfüllt. Jetzt wird erst einmal Urlaub gemacht: In der Besenkammer des Apalliker–Flügels wartet schon ein Sling mit Gelsattel auf ihn. Guten Flug... Kaltmamsell Voyager hat sich in der Lobotomie eine Playstation einpflanzen lassen und rettet seither die Welt, wofür sie gerade mal einen Euro pro Stunde zahlen braucht. Diese Bürgerinitiative dringt auch Angela Merkel (in einer Cameorolle: Paul Kirchhof) zu Ohren und sie zieht mit der Parole 'Unreal für alle' in die heiße Phase des PotWahlkampfs in der Schorfheide. Sorgen um Höflich: Wird der tinnitusgebeutelte Heroinsimulant an seinem Alkoholproblem zerbrechen? Allgemeine Erleichterung, als sich herausstellt, dass er das angehäufte Bier nur für Archivar pars warmgestellt hat, der es als Panazee für seine schwindende Haarpracht benötigt.

Irrenoffensive schrieb am 14.8. 2002 um 22:44:04 Uhr zu

Blasterklapse

Bewertung: 16 Punkt(e)

Folge 223: Les Demoiselles d'Avignon
Dramatische Vorgänge in der Blasterklapse: der arrivierten Maltherapeutin Sumpi wird mit der blutjungen und ehrgeizigen Praktikantin Katharina eine mögliche Rivalin im Kampf um die Gunst des Chefarschs an die Seite gestellt. Die abgebrühte Duenna greift zum letzten Mittel aller Tavoriten und praktiziert eine beachtliche Menge Haldol in Katharinas WellnessDrink. Doch die bewußtlose Praktikantin hat mehr Verehrer als je zuvor...
Währenddessen ist Langzeitinsassin Voyager tätig geworden: die halbe Blasterklapse rennt mit Unterkieferdisco herum, seitdem die resolute Kaltmamsell die Teeküche übernommen hat. Ausgerechnet ihre Erzfeindin, die Küchenhilfe Bing, kommt hinter das grüne Geheimnis...

Irrenoffensive schrieb am 2.12. 2003 um 12:33:14 Uhr zu

Blasterklapse

Bewertung: 9 Punkt(e)

Folge 1577: Die traurigen Geranien

Seitdem die arrivierte Blasterklapse ihren Kassenstatus verloren hat, geht es fast beschaulich hinter den alten Mauern zu: Gerade eine Handvoll dauerhospitalisierter Selbstzahler nervt den gestutzten Personalstamm.
Der seit drei Folgen Lysander geheißene Kauz, den inzwischen alle der Einfachheit halber 'Graf Zahl' nennen, beharrt auf strikter Absinth-Diät und vermag über die ausgezählten Broteinheiten mit den Dämonen Umgang zu pflegen. Auch elfboi hat dank Voyagers Nibelungenkur schon einige Heptagramm zugelegt und muß an zugigen Herbstabenden nicht mehr fixiert werden.
Schwester biggi hat sich mit dem Schlüssel zum Medikamentenschrank im Schlaflabor verbarrikadiert - angeblich kann sie nur damit störungsfrei Radio Fritz hören. Einige Forensiker werden schon unruhig, und aus dem Hasenstall schallt es wie das Röhren ungemolkener Kühe. Allgemeine Sorgen bereitet das gemeinsame Verschwinden Dr. Wenkmanns und der schönen Irren aus der Alster: Zwar betritt 'Wenki', wie ihn seine Kritiker nennen, noch gelegentlich das Behandlungszimmer, meistens jedoch dreht er geistesabwesend eine Fliesenscherbe in der Hand, wozu er barocke Lieder auf Missingsch summt. Ein trauriger Anblick, und gerade jetzt muß der Schrank mit dem Serotonin unter Verschluß sein. MTA radon und Schnupperpfleger adsurb versuchen, den schwerstdepressiven Doktor mit einem Couplet über Protonenwürste aufzuheitern, ziehen sich jedoch den Zorn der alterstreng gewordenen Äbtissin Dortessa zu.

toschibar schrieb am 24.1. 2005 um 17:10:32 Uhr zu

Blasterklapse

Bewertung: 7 Punkt(e)

Sehr geehrter Herr Direktor,
ich entschuldige mich hiermit vorbehaltlos auch im Namen meiner Eltern für meinen Ton. Es tut mir außerordentlich leid, wenn Sie sich auf Ihren geschmacklosen Schlips getreten fühlen sollten und bedaure in aller Form und Aufrichtigkeit sämtliche Unannhemlichkeiten und bleibenden Schäden, die meine Äußerungen bei Ihnen, Ihrer reizenden Frau oder Mitarbeiten und Patienten der Anstalt hinterlassen haben sollten. Äußerungen dieser Art gehören an den Stammtisch und nicht in eine professionell geführte Institution, wie die von Ihnen geleitete gern eine wäre.
Und dennoch möchte ich untertänigst und in Kenntnis meiner absoluten Unwichtigkeit sowie meiner im Vergleich zu der Ihren gänzlich fehlenden allgemeinen und speziellen Sachkenntnis zu bedenken geben, dass Sie im Eifer Ihrer unermüdlichen und von mir hoch geschätzten und bewunderten Optimierungsarbeiten vielleicht etwas übersehen haben könnten und darum eine grundsätzlich von mir voll unterstützte Entscheidung möglicherweise und nur ganz eventuell, bitte entschuldigen Sie, nehmen Sie es nicht persönlich, verstehen Sie es als Ergänzung zu Ihren hochgöttlichen Gedanken, ganz eventuell falsch terminiert haben könnten, möglicherweise und vielleicht aber auch nur.
In der Blasterklapse, verehrter Direktor, geht es drunter und drüber, die Mitarbeiter fehelen unentschulddigt oder kommen im Einfluss von Drogen zur Arbeit, die Patienten laufen Amok und Sie shciken meine wichtigste und einzige Mitarbeiterin in den Keller und entbinden Sie vom Stationsdienst. Hallo, merken Sie noch was, Herr Direktor?

Grüßen Sie Ihre Frau und meine Kinder
Dr. Tosch

P.S.: Wann habe ich Nachtdienst?

toschibar schrieb am 27.10. 2003 um 16:06:57 Uhr zu

Blasterklapse

Bewertung: 9 Punkt(e)

Folge 1254:
Oberschwester Voyager hat sich verliebt, doch die japanisch-katholische Schwester Oberin NikeNemo, die in der Pflegedienstleitung ihren Job verrichtet, liebt den Patienten Wenkmann, der sich als Mitglied der Liga der Superpsychiater ausgibt und ein großes »W« für »Wankman« auf seinem in der Therapiestunde selbst genähten Superhelden-Cape trägt.
Ein noch unbekannter Multiphrenie-Patient, der von der Blasterpolizei in einem Casino aufgegriffen wurde und sich abwechselnd als Karo, Pik, Herz oder Kreuz ausgab, hat eine neue Persönlichkeit entdeckt: Er verehrt den jungen schneidigen und überaus eloquenten Facharzt Doktor toschibar und hat dessen Persönlichkeit in Sekunden inhaliert. Seitdem hängt er ständig neue Botschaften an das schwarze Brett, die er mit toschibar unterschreibt.
Dauerpatient KIA ist noch nicht von seinem Ausgang zurückgekehrt, während Calista Jakubowski seit nunmehr zehn Monaten in einem roten Wollmantel und Puschelmütze durch die Anstalt läuft und alle fragt, was er wohl in seinem Sack habe. Auf das Angebot, dass die anderen Patienten, aber auch das Personal, gerne mal anfassen dürften, um besser raten zu können, ist bislang niemand eingegangen.
Die Bodentruppe, ein Patient, der von zu viel Kriegsfilmen und PC-Spielen traumatisiert ist und sogar Schlafanzüge in Tarnfarben besitzt, nervt bei den Teamsitzungen herum und will an den Besprechungen teilnehmen. Er schwadroniert von Verschwörungen und unterstellt dem Personal, einem Zirkel noch unbekannter Druiden anzugehören, die die Weltherrschaft anstreben, worauf Oberschwester voyager ihn ans Bett fesselt. Seitdem ist Ruhe. Aber ist das vielleicht nur die Ruhe vor dem Sturm?
Auflösung des cliffhangers der letzten Folge: HelgaBeimerIstSchwangerUndNamenSindIstSchuld.

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