Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 137, davon 128 (93,43%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 89 positiv bewertete (64,96%)
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Der erste Text am 14.8. 2002 um 22:19:44 Uhr schrieb
Irrenoffensive über Blasterklapse
Der neuste Text am 7.9. 2022 um 22:57:15 Uhr schrieb
Christine, die Papugei über Blasterklapse
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am 7.9. 2022 um 22:57:15 Uhr schrieb
Christine, die Papugei über Blasterklapse

am 29.1. 2013 um 08:06:22 Uhr schrieb
Christine über Blasterklapse

am 15.3. 2011 um 23:44:49 Uhr schrieb
FlaschBier über Blasterklapse

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Blasterklapse«

Irrenoffensive schrieb am 25.2. 2003 um 13:13:50 Uhr zu

Blasterklapse

Bewertung: 12 Punkt(e)

Folge 895: Man spinnt nur zweimal

Gedrückte Stimmung in der Blasterklapse: Seit der transsexuelle Bolschewist Des-Esseintes, der Kunstledermann Mcnep und der von Liebesund anderen Händeln geplagte Scherzartikelverkäufer DasGift auf eigenen Wunsch entlassen wurden, und sich zu allem Überfluß der Zwangsneurotiker Dog bei einer fehlgeschlagenen kabbalistischen Beschwörung selbst wegsubtrahiert hat, ist es merklich stiller in der beliebtesten Anstalt des Internets geworden.
Nur das nächtliche Geflüster der Dosophone, mit denen Dr. Mod Mabuse die fixierten Insassinnen betört, und das Rascheln von Kassibern der liebeskranken Küchenhilfe Bing beleben die eintönige Stille, die ansonsten nur vom Knistern eines alten und säurezerfressenen Stimmrekorders durchbrochen wird. Der seit Jahrzehnten in der Kinderpsychiatrie vergessene Gothmuckl Nils nutzt die neue Bewegungsfreiheit, um den ehrwürdigen Mauern einen neuen Anstrich mit schwarzer Farbe zu verpassen, während der halitose Theolaliker Hermann vergebens versucht, die zurückgelassenen Zimmerpflanzen zu Jesus zu bekehren. Anstaltsdragonerin Dortessa terrorisiert die zurückgeblienen Bewohnern mit wöchentlichen Inventuren, nur bringt dasNix. Fast sieht es aus, als wäre die Blasterklapse in Abwicklung begriffen, da klopft an einem sonnigen Vorfrühlingstag eine erbarmungswürdig dissoziierte Gestalt an der Pforte, wo Wachmann Toschibar gelangweilt an seinem Untenrumlappen nestelt, und bittet um Wiedereinweisung...

Irrenoffensive schrieb am 11.4. 2005 um 00:40:25 Uhr zu

Blasterklapse

Bewertung: 10 Punkt(e)

Folge 2691: Die Mauer ist auf!

Über Nacht hat sich der selbsteingewiesene Hochsicherheitspatient Günter Einbeck aus seiner geschmackvoll mit rotem Gummi als Biotechplazenta gestalteten Zelle im zweiten Obergeschoss verfügt. Sein Lebenswerk jedoch, eine Schöpfungsgeschichte auf 15.000 HollerithKarten mußte er bei seiner überhasteten Flucht leider zurücklassen. Wohin mit dem Zeug? Klapsenkapo wauz verfügt: Das Zeug kommt in die Asservatenkammer, wo bereits stormvogels Papierkraniche und aktenschrankweise die niemals aufgeführten Flatulenzkonzerte des Hasen ihrer Verwesung entgegensehen. Apropos: Anstaltssekretär Höflichs Ohrensausen hat sich nach einem Fürbittengebet zum heiligen Vater in den Ton der Krakauer Sigismund-Glocke gewandelt! Aus Dankbarkeit beschließt er, im Dienste der Missionsarbeit Washingtoner Jugendliche zu verschlumpfen. Ob das gut geht? Nachdem Dr. Wenkmann in einer Analyse Acids kindlichen Mibrauch durch eine Base aufgedeckt hat, bemüht sich dieser, Zweifel an seiner Gottkaiserschaft zu zerstreuen, in dem er in einer 12stündigen Rechenleistung Gott als die geschätztePapiermengeumdenBlasterauszudrucken beweist. Leider hat das papierlose Büro selbst in der Blasterkapelle Einzug gehalten und unter dem strengen Tutoriat von Freigängerin Katharina muß er in zahllosen Makrameesonderschichten ohnmächtig zuschauen, wie Blasterpensionär Toschibar draußen im Gartenhäuschen mit Hilfe einiger Flaschen Bier die Matrix verändert.
Pech für Klapsenkasper mcnep: Nachdem die neue Kunstwange ständig von ihm abgestoßen wurde, hat sich das biomechanische Wunderwerk in die Dienste des hessischen Landtags begeben und der Möchtegerncharmeur sitzt wieder einmal ohne Gesicht da. Dabei hatte er gerade einen zweiwöchigen Freigang herausgeschunden, unter Verweis auf eine Einladung nach Rapallo zum XIIten internationalen EzraPoundÄhnlichkeitswettbewerb. Er ahnt noch nicht, daß er nur als Toilettenwart vorgesehen ist...
Nachdem sich die gesamte Klapsenelite die Zeit mit der Verfertigung von Blogs vertreibt, beschließt der depressive Politschönling Gaddhafi, der sich seit seiner Verlobung mit einem alkoholkranken französischen Staranwalt Justerini nennt, ein ähnliches Projekt zu starten. Als Dazibao, riesige Wandzeitungen rings um die Anstaltmauern angebracht, müßte der Ruhm zum Greifen nah sein. Enttäuschung jedoch am Ende der Fertigstellung der Nordseite: Ein transpazifisches Magengrummeln hat den Bericht über nordkoreanische Clubmode Makulatur werden lassen. Justerini beschließt zu löschen und reißt mit Hilfe Gronkors, eines reanimierten Ogers, die in wochenlanger Arbeit beschriebene Mauer ab und entdeckt so per Zufall das Konzept der offenen Psychiatrie.

Irrenoffensive schrieb am 10.2. 2003 um 22:50:51 Uhr zu

Blasterklapse

Bewertung: 15 Punkt(e)

Folge 862: Wir wollen wie das Wasser sein

Große Ereignisse werfen ihren Schatten voraus: Auch in der Blasterklapse ist man mit den Vorbereitungen für den Irak-Krieg beschäftigt. Patient Stormvogel droht unter einem Haufen selbstgebastelter Origami-Kraniche zu ersticken, und kann nur durch einen beherzten Kehraus der resoluten Mitinsassin Voyager vor dem Ersticken bewahrt werden. Schon wieder ein neuer Schub bei Dauerpatient Mcnep, der im Verlauf weniger Tage seine Zelle nacheinander mit Arno Schmidt -, DonaldRumsfeld - , und Milosevicpostern tapeziert hat: alles fliegt raus und macht einer Bob Hoskins-Devotionaliensammlung Platz. Zeit, den Medikamentencocktail umzustellen, Tavor mit Gin ist angesagt...
In der Anstaltstöpferei arbeiten die Sonderschichten auf Hochtouren: endlich befreit von der strengen Aufsicht ihrer Kunsttherapeutin Sumpi, macht sich KatharinadieWunderbare daran, ein Deutschlandrelief im Maßstab 1:1 anzufertigen und Nitschmanier farbig zu gestalten. Hat sie sich überschätzt, oder entsteht hier die Apotheose der Art Brut?
Allgemeine Bestürzung bricht aus, als Anstaltssekretär Höflichkeitsliga androht, sich in Zukunft verstärkt dem Trinken widmen zu wollen, und daher die Verlegung auf eine Halbtagsstelle beantragt. Doch die verschlagene Personalchefin Dortessa hat eine gute Idee und führt ein langes Gespräch mit Rüdiger...

Irrenoffensive schrieb am 14.8. 2002 um 22:44:04 Uhr zu

Blasterklapse

Bewertung: 16 Punkt(e)

Folge 223: Les Demoiselles d'Avignon
Dramatische Vorgänge in der Blasterklapse: der arrivierten Maltherapeutin Sumpi wird mit der blutjungen und ehrgeizigen Praktikantin Katharina eine mögliche Rivalin im Kampf um die Gunst des Chefarschs an die Seite gestellt. Die abgebrühte Duenna greift zum letzten Mittel aller Tavoriten und praktiziert eine beachtliche Menge Haldol in Katharinas WellnessDrink. Doch die bewußtlose Praktikantin hat mehr Verehrer als je zuvor...
Währenddessen ist Langzeitinsassin Voyager tätig geworden: die halbe Blasterklapse rennt mit Unterkieferdisco herum, seitdem die resolute Kaltmamsell die Teeküche übernommen hat. Ausgerechnet ihre Erzfeindin, die Küchenhilfe Bing, kommt hinter das grüne Geheimnis...

Anstaltsleitung schrieb am 2.11. 2003 um 11:51:02 Uhr zu

Blasterklapse

Bewertung: 8 Punkt(e)

Directors Cut: Quo Vadis Blaster?

*knick knack*

Bing? Zum Diktat.

*knäcke*

Was hat das denn so lange gedauert? Schreiben Sie ... Moment, zuvor möchte ich Sie noch einmal eindringlich auf Ihre Geheimhaltungspflicht hinweisen. Können Sie auch ohne Hilfsmittel den Mund halten? Gut, also weiter im Text ... an die Oberste Projektleitung (OP), Anschrift, Datum, Anrede, Sie wissen schon ... Sonderbericht zur aktuellen Lage, Stand November 2003

Nachdem die Oberste Projektleitung, trotz massiver Forderungen der Insassen in den letzten Jahren, den Stabilitätspakt nicht erfüllen konnte oder wollte, macht sich so manch schleichender Rückzug einiger Blasterstars der zweiten Generation nun in dem offiziellen Kündigungsschreiben von Mcnep sichtbar. Wir können uns unsere Patienten natürlich nicht aussuchen, wollen wir auch garnicht. Aber nach den letzten Heilungserfolgen bei Sumpi, KIA, Heynz, mod, biggi, Voyager und nun auch Mcnep stellt sich die Frage, wer die Nachfolge im Patientengefüge antreten soll. Die Anstaltsleitung bittet diesbezüglich auch um Auskunft, inwieweit sich die OP noch zur Trägerschaft der Blasterklapse bereit findet. Wir haben bereits einen Evakuierungsberater für den Fall der politischen oder Selbstauflösung des Projektes beauftragt, der sich auch um die Organisation einer SelbsthilfegruppeNachDemEndeDesBlasters kümmern wird. Die damit verbundenen Personalkosten amortisieren sich mit dem geringeren Aufkommen an Traffic, so dass der Rahmen des jährlichen Budget nicht überschritten wird.

gez.

Haben Sie das? Schön ...
Übrigens, gute Arbeit Bing!
Na na, nun fallen Sie doch nicht gleich halb in Ohnmacht, nur weil ich ... Bing!

toschibar schrieb am 27.10. 2003 um 16:06:57 Uhr zu

Blasterklapse

Bewertung: 9 Punkt(e)

Folge 1254:
Oberschwester Voyager hat sich verliebt, doch die japanisch-katholische Schwester Oberin NikeNemo, die in der Pflegedienstleitung ihren Job verrichtet, liebt den Patienten Wenkmann, der sich als Mitglied der Liga der Superpsychiater ausgibt und ein großes »W« für »Wankman« auf seinem in der Therapiestunde selbst genähten Superhelden-Cape trägt.
Ein noch unbekannter Multiphrenie-Patient, der von der Blasterpolizei in einem Casino aufgegriffen wurde und sich abwechselnd als Karo, Pik, Herz oder Kreuz ausgab, hat eine neue Persönlichkeit entdeckt: Er verehrt den jungen schneidigen und überaus eloquenten Facharzt Doktor toschibar und hat dessen Persönlichkeit in Sekunden inhaliert. Seitdem hängt er ständig neue Botschaften an das schwarze Brett, die er mit toschibar unterschreibt.
Dauerpatient KIA ist noch nicht von seinem Ausgang zurückgekehrt, während Calista Jakubowski seit nunmehr zehn Monaten in einem roten Wollmantel und Puschelmütze durch die Anstalt läuft und alle fragt, was er wohl in seinem Sack habe. Auf das Angebot, dass die anderen Patienten, aber auch das Personal, gerne mal anfassen dürften, um besser raten zu können, ist bislang niemand eingegangen.
Die Bodentruppe, ein Patient, der von zu viel Kriegsfilmen und PC-Spielen traumatisiert ist und sogar Schlafanzüge in Tarnfarben besitzt, nervt bei den Teamsitzungen herum und will an den Besprechungen teilnehmen. Er schwadroniert von Verschwörungen und unterstellt dem Personal, einem Zirkel noch unbekannter Druiden anzugehören, die die Weltherrschaft anstreben, worauf Oberschwester voyager ihn ans Bett fesselt. Seitdem ist Ruhe. Aber ist das vielleicht nur die Ruhe vor dem Sturm?
Auflösung des cliffhangers der letzten Folge: HelgaBeimerIstSchwangerUndNamenSindIstSchuld.

Irrenoffensive schrieb am 1.10. 2004 um 09:55:02 Uhr zu

Blasterklapse

Bewertung: 10 Punkt(e)

Allgemeine Empörung, als sich herausstellt, daß der unheilbar homosexuelle Blasterbibliothekar tango7 sämtliche Patiententoiletten mit Einwegspiegeln ausgestattet hat. Kurze Zeit später jedoch folgt die große Erleichterung: Sie sind samt und sonders falsch herum montiert! Showtime...
Seit die frühverrentete Anstaltsprimadonna biggi der Bewegung »Neues PsychiatrieDenken« beigetreten ist, klaffen neue Gräben zwischen der introvertierten Dragonerin und dem Rest der Klapse. Längst an viertelstündliche Hochwasserstandsmeldungen aus aller Welt gewöhnt, verunsichert ihre Forderung 'Keine Medikamente an Tagesbesucher! Patienten aus dem Ostflügel zuerst!' die wenigen verbliebenen Freigänger. Doch Rettung naht von ungeahnter Stelle: Ein alternder Popstar (in einem brillanten Cameoauftritt: Der späte Herbert Grönemeyer) verkleidet sich als Holger Apfel und fordert biggi nächtlich zu Buße und Umkehr auf. Die Situation eskaliert, als das Pausenzeichen des anstaltseigenen Radio Alphawelle um zweieinhalb Sekunden zu spät ertönt - eine typische Globalisierungspanne oder hat der geheimnisvolle Dr. Wenkmann tatsächlich eine Zeiteinfrierungsmaschine entwickelt?
Unterdessen neue Unruhe in der Forensik: Der Minusmann erweitert seine Rohrstocksammlung und trifft erste Weihnachtsvorbereitungen: Ein neues Gehirn für jeden Mitbewohner ist sein Ziel. Doch vor lauter Samaritertum wird er selbst immer weniger - nur eine Liquortransfusion kann da noch helfen. Zum Glück wuchtet gerade diso seinen Hydrocephalus über die Schwelle. Wird die rettende Absaugung gelingen?
Unruhig streift Leitergattin Liamara durch die Gänge: Wieder ist ihr rätselhafter Mann zu einer Hauslobotomie verschwunden, auf den Überwachungsmonitoren nur rosa Rauschen und jetzt droht auch noch der Kaffee zur Neige zu gehen! In ihrer Not fast sie einen tollkühnen Entschluß - doch der Weg zum Stinke-HL-Markt ist mit allzu attraktiven Pförtnern gepflastert...

Irrenoffensive schrieb am 3.2. 2003 um 09:42:04 Uhr zu

Blasterklapse

Bewertung: 14 Punkt(e)

Folge 430: Das nichts bleibt, wie es war

Die Umbauarbeiten in der Blasterklapse wirbeln die Strukturen der ehrwürdigen Anstalt mächtig durcheinander: Gewalttäter mod wird aus seiner Einzelzelle in den Frauentrakt verlegt. Fast alle Insassinnen erliegen dem Charme des umgeschulten Tantralehrers mit der bewegten Vergangenheit.
Unruhe dagegen in Station D: Lieblingskatatoniker Mcnep ist in eine Gemeinschaftszelle mit Gaddhafi und Duckman verbracht worden. Nun bekommen die anderen Stationsbewohner nachts kein Auge zu, da sich der multiphrene Barde und die jungen Finsterlinge die Zeit mit dem Absingen der jugoslawischen Nationalhymne vertreiben. Bei einer überraschend angesetzten Razzia werden sogar Unterlagen zur Vorbereitung von Selbstmordassoziationsanschlägen sichergestellt. Schwester Biggi von der Medikamentenausgabe ist jedoch überzeugt: »Ist der Wahn zum Greifen nah/helfen NeuroleptikaAber wie die Pillen ins Dosenbier befördern? Der hobbybastelnde Freigänger Heynz hat schon eine Idee...

Anstaltsleitung schrieb am 22.4. 2003 um 23:32:09 Uhr zu

Blasterklapse

Bewertung: 9 Punkt(e)

Was ist da unten los? Leidet unser professionelles Personal am burnout oder was ermöglicht dieses psychotische Zucken
der Christenfraktion? Voyager und Bing sind schon so bekloppt, dass sie sich in der Teeküche verschanzt und den Zugang
vermint haben. Mod ist höflich geworden, nicht zu glauben. Wo ist überhaupt Doc Tosch? Mein Gott, muss man den alles
selbst erledigen?! Also ab sofort wird die Dosis Hypnol für Cloverleave und Hermann verdoppelt.

Irrenoffensive schrieb am 23.6. 2004 um 11:30:52 Uhr zu

Blasterklapse

Bewertung: 6 Punkt(e)

Folge 2058: Quod licet Dingsbums

Große Empörung herrscht unter den Insassen der Blasterklapse, nachdem sich herausgestellt hat, daß der zum KlaPo beförderte Forensiker mod plant, eine DNA–Kartei aller Patienten anzulegen. Als jedoch herauskommt, daß es ihm nur um die Körperflüssigkeiten der weiblichen Internierten geht, herrscht allgemeine Erleichterung und der kauzige Kahlkopf kann sich vor nächtlich deponierten Intimtextilien kaum noch retten.
Anstaltssekretär Höflich verzweifelt an seinem Ohrensausen und greift zum letzten Mittel: Eine Wallfahrt nach Altötting soll ihn von seinem qualvollen Leiden erlösen. Die auf Kilometer 2 empfangenen Stigmata stellen sich jedoch als Schnittwunden einer zerknüllten Bierdose heraus und frustriert gibt er sein Vorhaben auf um sich künftig der Abseitshermeneutik zu widmen.
Nachdem ihm rückwärts abgespulte mp3s das Geheimnis des Universums verraten haben, beschließt Blasterstar3000, sein Leben der Absinthforschung zu weihen. Alle Pläne werden jedoch durch die Rückkehr der Anstaltsleitergattin Liamara zunichte gemacht, die seine Vorräte bis auf weiteres gnadenlos runterbewertet.
Anstaltsdame Voyager ist zutiefst verunsichert, seit sie beim letzten EEG Fremdzugriffe verspürt hat. Bei einer selbstdurchgeführten Lobotomie kommen jede Menge Dubreste und Stormvogeldreck an den Tag, aber wo ist das Gehirn geblieben? Sofort verdächtigt sie den emeritierten Dr. Tosch, der jedoch mit bestechender Logik argumentiert: Er brauche kein Gehirn, er habe die Kraft der zwei Herzen. Aber was köchelt Kantinenkoch Wauz da eigentlich zusammen?
Der homosexuelle Katatoniker Mcnep verspürt erste Anzeichen des Burnouts und beschließt, künftig nur noch 175 Stunden pro Woche in der Blasterklapse zu verbringen. Allgemeine Erleichterung unter den Mitinsassen, und man beschließt, ihm aus Anlaß seines 500.000sten Eintrags ein portables Zweimann–Dixiklo zu schenken. Da der GogoFliesenleger kurzfristig absagen mußte, beschließt man, einen Ersatzbunny zu engagieren. Aber der hat es faustfick hinter den Löffeln...

Irrenoffensive schrieb am 4.2. 2003 um 16:57:44 Uhr zu

Blasterklapse

Bewertung: 11 Punkt(e)

Folge 711: Zen oder die Kunst einen Kittel zu knöpfen

Als der smarte japanische Oberarzt Dr. Daihatsu von einem längeren Urlaub in der dithmarsischen Versuchspflanzung zurückkehrt, sind Schwestern und Insassen gleichermaßen verwirrt: An seinem Kittel prangt ein neues Namensschild! Dabei hatte man sich doch gerade erst an das alte gewöhnt. Warum also jetzt der Name Daesetz? Hat der sensible Hirnchirurg etwa chymische Hochzeit gefeiert? Schlimmer noch, als er am nächsten Tag zum Dienst erscheint, steht schon wieder ein neuer Name auf dem Kittel. Die blitzgescheite äthiopische Lehrschwester Ugullugu kommentiert es spitz: »Zum Glück hat er wenigstens immer einen Kittel an, sonst käme er vielleicht abends gar nicht mehr raus hier...«

Etwas zäh träufeln die Dialoge in dieser neuen Folge, was sicher nicht nur auf die etwas gezwungen gelösten Neubesetzungsprobleme der beliebten Serie zurückzuführen ist; auch die Idee, fast die Hälfte der Folge mit japanischen Untertiteln zu versehen 'damit sich der Zuschauer schon mal an das hölzerne Stäbchen gewöhnen kann', erscheint etwas bemüht. Das übrige trägt die Hintergrundmusik in ihrem steten Wechsel von enervierenden Streichquartetten, SkaMusik und PekingOper bei. Fazit: Besser nicht anschauen, nächstes Mal aber unbedingt wieder einschalten, zumal die umstrittenen Szenen mit der Vivisektion eines Hasen bestimmt in der Wiederholung rausgeschnitten werden.

toschibar schrieb am 14.1. 2005 um 00:04:02 Uhr zu

Blasterklapse

Bewertung: 9 Punkt(e)

Folge 2769: LampenSchirmeDekorieren

Neu-Insasse ACID hat zu Sylvester die Aufgabe bekommen, die Klinik zu schmücken. Die von Oberschwester voyager ausgehändigten Luftschlangen raucht er leider komplett auf und dekoriert die Klinik mit Glückskeksen aus der Ergotherapie, die nach langem Mutterschaftsurlaub wieder Frau Sumpi leitet. Die Glückskekssprüche sind leider komplett unverständlich, bieten jedoch für Doktor toschibar und seinen Assistenzarzt Doktor Wenkmann reichlich Aufschluss über die Verfassung und vor allem die nachhaltige Psychiatrieerfahrung des Patienten, der sofort auf die Geschlossene verlegt wird, denn dort bekommt so wie so niemand etwas von seinen wahnwitzigen Psychogrammen mit, welch ein Glück.
Die Patienten der Station »LederhosenSpankingKochlöffelFraktion« hatten ein paar Tage Gruppenausgang auf dem Hof, fanden jeodch keine Gesprächspartner und haben sich wieder auf ihrer Station verbarrikadiert.Es war darob nicht nur keiner böse, es hat nicht einmal jemand gemerkt. Nur ACID, der hier ein gefundenes Fressen witterte, lauerte auf ein Gespräch oder zwei, um sein in zahlreichen Therapie-Gesprächen angeeignetes Wissen anzubringen.
Dauerpatientin biggi ist weiterhin im Dauerkoma, doch ihre Bezugsbetreuerin Oberschwester voyager kümmert sich rührend um sie, so das sich der geneigte Leser keine Sorgen machen muss.
Die Arbeitsgruppe »AG battle and diss« - ins Leben gerufen vom Quadrophenie-Patienten mcnep, dessen »neue Persönlichkeit« glaubt, wieder fünfzehn zu sein - wird leider nur mäßig besucht. Zivi Höflich macht zwar hin und wieder sogar Besuche innerhalb seines Jahresurlaubs, um mcnep nicht zu demotivieren und auch ihm endlich ein Erfolgserlebnis zu gönnen, die Patienten sind aber vor allem durch unkontrollierte Gabe von Tranquilizern nicht motiviert genug, mcneps intellektuellen Hasstiraden zu folgen.
Die Entscheidung, diso aus dem künstlichen Koma aufzuwecken, hat sich als falsch herausgestellt, so dass Doktor toschibar nach kurzem Intermezzo wieder den Injektions-Salat auspackt, um den Patienten in die temporären Jagdgründe zu schicken.
Pförtnerin Liamara schafft es nicht, die Video-Cassette abzugeben, sondern schaut sie sich zu Hause mit ihrem Mann, dem bundesweit bekannten subversiven Schriftgelehrten A.F. an. Sie kündigt hernach den Arbeitsvertrag und rechtliche Schritte an... was also hat sie gesehen?

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