Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 137, davon 128 (93,43%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 89 positiv bewertete (64,96%)
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Der erste Text am 14.8. 2002 um 22:19:44 Uhr schrieb
Irrenoffensive über Blasterklapse
Der neuste Text am 7.9. 2022 um 22:57:15 Uhr schrieb
Christine, die Papugei über Blasterklapse
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(insgesamt: 19)

am 1.8. 2011 um 23:08:11 Uhr schrieb
Amnesy Internal über Blasterklapse

am 7.9. 2022 um 22:57:15 Uhr schrieb
Christine, die Papugei über Blasterklapse

am 16.1. 2007 um 21:56:28 Uhr schrieb
Lump über Blasterklapse

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Blasterklapse«

Irrenoffensive schrieb am 15.4. 2004 um 23:31:40 Uhr zu

Blasterklapse

Bewertung: 11 Punkt(e)

Folge 1975: Dein Kopf auf der Kellertreppe

Seitdem die Blasterklapse wieder kassenärztlichen Status genießt und großangelegte Renovierungsarbeiten durch die geheimnisumraunten Oberärzte Freude & Freude ermöglicht wurden, platzt die Anstalt aus allen Nähten. Viel Arbeit für die Küchenhilfe Bing!, zumal ihr angebeteter Dauerpatient zur Zeit an einer Orchitis leidet. Ausgerechnet zu Ostern die Eier nicht verstecken können... und wofür braucht er den Schaumlöffel? Tapfer hält sie die Probleme unter der Decke, zumal im Speiseraum der Teufel los ist: Immer noch sind Dr. Freudes zur Neueröffnung spendierten fünfzehn Zentner Camembert nicht aufgebraucht, die Sache läuft und läuft aus dem Ruder, da kann auch die resolute Lagerverwalterin Voyager mit ihrer Teeplantage in der Besenkammer nicht gegen anstinken. Der wiedereingewiesene Gaddhafi, der sich in seiner Transgender-Erprobungsphase befindet und Salammbô genannt werden will (was die Mehrzahl der bürgerlichen Schädelpatienten ablehnt und 'Flauberts Papagei' vorzieht) hat das Flanieren entdeckt, was ihm in seiner 5 qm–Zelle natürlich schwer fiele, wäre nicht Maltherapeutin Sumpi auf den Kniff verfallen, ihm eine trompe l'oeuil-Malerei vom märkischen Viertel an die Wand zu werfen, die er seither, vergessene Hits des osteuropäischen Glamrocks summend, unermüdlich auf einem Laufband abschreitet. Nach langer Suche nach einem Idol hat die partikelverletzte Radon Sammy Davis jr. für sich entdeckt und schaut nächtelang aus einer Papprolle in den Himmel, um endlich einen Stern nach ihm benennen zu können. Allgemeines Aufatmen bei der Geschäftsleitung: Dr Toschibar geht in den Ruhestand! Schon seit Monaten hatten die Rezeptblocks nicht mehr für seine ellenlangen Phantasiepräparate ausgereicht, jetzt plant er den vorläufigen Rückzug ins Private. Der Anstalt wird er vermutlich treu bleiben, er hat schon eine Ecke des Gartens für die Züchtung von Pilstulpen reserviert - und seine Exkollegen ein Einzelzimmer. Sorgen bereitet allen der Zustand des anstaltseigenen ITPsychologen Alex: nachdem er sich drei Wochen im Heizungsraum eingeschlossen hat, hat er nicht nur seinen Namen vergessen und zehn Kilo abgenommen, er behauptet auch, sein Ich verloren zu haben. Das wäre auch nichts besonderes in diesem Tollhaus, würde er bei der Suche danach nicht immer den Patienten in die Hosentaschen greifen. Adsurb, ein pfiffiger Praktikant, hat vom inzwischen dematerialisierten elfboi die zwölf Geheimnisse der Eris gestohlen, sie aber leider in seinem Chaos verlegt. Trost kommt von der zwischen Chefsessel und Ruheraum pendelnden biggi: DieMintgrüneKaffeetasse hat ihr ein Bild von Stefan Kloss gezeigt, der wird schon wissen, wo der Hase begraben liegt. Leider verwandeln sie sich im entscheidenden Moment in einen Fliegenpilz, oder sind das nur adsurbe Vorstellungen? Höflichkeitsliga droht zum wiederholten Male, seinen Jahresurlaub zu nehmen: »Oida, mit dem Dosenpfand komm ich bis Beverly Hills, oida!« »Ja, aber mit dem Gesicht nicht einmal am Pförtner vorbeiwitzelt der zurückgekehrte Dr. KIA und verschreibt ihm erst einmal einen Link. Pech nur, daß der nicht funktionierte und der fränkische Wahlberliner einen Neustart machen muß, der ihn direkt ins Hamburger Tropeninstitut führt.

»Eine manieristische Folge voll surrealer Traumsequenzen, die ihre Nähe zu Gene Roddenberry und Andrej Tarkowski nicht verleugnen kann, aber sollte« (Katholischer Filmdienst)

Calumnia cancer schrieb am 13.1. 2005 um 22:56:21 Uhr zu

Blasterklapse

Bewertung: 11 Punkt(e)

Folge 2642: Im Schrank da sitzt ein schwarzer Mann

Dramatische Umwälzungen haben sich im ehrwürdigen Institut ergeben. Während sich der gesamte liberal nekroökonome Flügel C einschließlich dem dasBing, namensind...etc., dem dasGift und selbst Tango aus ihrem Gruppenausflug auf Phuket nicht zurückmeldet, scheinen sich die Schübe bei einzelnen Insassen zu verschlimmern. So hält sich Hase derweil zurück, weil er gerade im Untergrund seines geistigen Chismas die Wallfahrt PolPots nach Angkor nachvollzieht, während er hierbei den im Rollstuhl fixierten Herrn Einbeck regelmäßig in seiner Fahrt durch die gekachelten Gänge unterbricht. Dieser hat es übrigens vorgezogen, die vorfindlichen Gegebenheiten in eigene Begriffe zu übersetzen, weswegen er von dem dienstleistenden Zivi Höflich regelmäßig dessen mp3-Player aufgesetzt bekommt, der seltsamerweise eine Rückkopplung zu verursachen scheint, deren zufolge Höflich ein permanentes Piepen im Ohr wahrnimmt, dass den Frühwerken der ChemicalBrothers nachempfunden scheint. Derweil zieht es der Neuzugang ArleneMachiavelli vor, sich die Shorts beim Blasterbattle in die sprichwörtliche Kimme zu ziehen, wobei er in manchem dauerhospitalisierten Patienten rege Erinnerungen an eine Alptraumwelt zwischen Neubaublocks inspiriert. So auch mcnep, der, zurückgekehrt von einer Besichtigung lateinamerikanischer Bordelle, nunmehr das Basecap schief aufsetzt und jedem im Fernsehraum erzählt, er gehöre jetzt den Longbeach Crips 64th street aus Golzheim an und er hätte noch etwas mit KIA auszumachen, der wohl ein Crenshaw Blood sein soll. Hingegen häufen sich die Spekulationen seitens der Schwesternschaft über eine missglückte Lobektomie, die im Maßregelvollzug vonstatten gegangen sein soll: Oberschwester Voyager soll zusammen mit Schwester Sumpi gesehen worden sein, wie sie einem gewissen vielzitierten K*, der gerüchtehalber im Metzgersgewerbe tätig sein soll, am Hauptausgang eine Nierenschale voll Bregen verkauft hat. Seither schläft der besagte Patient acid die meiste Zeit des Tages und schreit bis in die frühen Morgenstunden wirres Zeug über den Hof. Aber Oberschwester Voyager freut sich über einen neuen Laptop. Während Toschibar an der angrenzenden Tankstelle bei einem Heringsbrötchen mit Zwiebeln die Verkäuferin in Grund und Boden flirtet, entdeckt Chefarztgattin Liamara in dessen Pförtnerhäuschen einen seltsamen Umschlag. Er ist an Dr. Wenkmann adressiert und sie kann in seinem inneren deutlich eine Videokassette ertasten. Sollte er etwa ...?
Nein!
Sie musste handeln.
Jetzt!

Irrenoffensive schrieb am 1.10. 2004 um 09:55:02 Uhr zu

Blasterklapse

Bewertung: 10 Punkt(e)

Allgemeine Empörung, als sich herausstellt, daß der unheilbar homosexuelle Blasterbibliothekar tango7 sämtliche Patiententoiletten mit Einwegspiegeln ausgestattet hat. Kurze Zeit später jedoch folgt die große Erleichterung: Sie sind samt und sonders falsch herum montiert! Showtime...
Seit die frühverrentete Anstaltsprimadonna biggi der Bewegung »Neues PsychiatrieDenken« beigetreten ist, klaffen neue Gräben zwischen der introvertierten Dragonerin und dem Rest der Klapse. Längst an viertelstündliche Hochwasserstandsmeldungen aus aller Welt gewöhnt, verunsichert ihre Forderung 'Keine Medikamente an Tagesbesucher! Patienten aus dem Ostflügel zuerst!' die wenigen verbliebenen Freigänger. Doch Rettung naht von ungeahnter Stelle: Ein alternder Popstar (in einem brillanten Cameoauftritt: Der späte Herbert Grönemeyer) verkleidet sich als Holger Apfel und fordert biggi nächtlich zu Buße und Umkehr auf. Die Situation eskaliert, als das Pausenzeichen des anstaltseigenen Radio Alphawelle um zweieinhalb Sekunden zu spät ertönt - eine typische Globalisierungspanne oder hat der geheimnisvolle Dr. Wenkmann tatsächlich eine Zeiteinfrierungsmaschine entwickelt?
Unterdessen neue Unruhe in der Forensik: Der Minusmann erweitert seine Rohrstocksammlung und trifft erste Weihnachtsvorbereitungen: Ein neues Gehirn für jeden Mitbewohner ist sein Ziel. Doch vor lauter Samaritertum wird er selbst immer weniger - nur eine Liquortransfusion kann da noch helfen. Zum Glück wuchtet gerade diso seinen Hydrocephalus über die Schwelle. Wird die rettende Absaugung gelingen?
Unruhig streift Leitergattin Liamara durch die Gänge: Wieder ist ihr rätselhafter Mann zu einer Hauslobotomie verschwunden, auf den Überwachungsmonitoren nur rosa Rauschen und jetzt droht auch noch der Kaffee zur Neige zu gehen! In ihrer Not fast sie einen tollkühnen Entschluß - doch der Weg zum Stinke-HL-Markt ist mit allzu attraktiven Pförtnern gepflastert...

Irrenoffensive schrieb am 17.9. 2003 um 01:01:17 Uhr zu

Blasterklapse

Bewertung: 13 Punkt(e)

Folge 1128
Willkommen und Abschied

Amüsiertes Getuschel bei den Heliumarmen im Trakt D: NikeNemohatsichinWenkmannverliebt! Und der souverän zwischen Anzug und Kittel changierende Stationsarzt im zweiten Blastinationsjahr scheint den Lockreizen jener geheimnisvoll aufgetauchten Diva, einer faszinierenden Mischung aus später Lara Croft und früher Flickenschildt, zu erliegen. Leider fordert eine Notaufnahme Dr W.s volle Aufmerksamkeit. Dr. Tosch, der gerade mal wieder nicht operieren darf, da er seinen Ernst-Huberty-Schlüsselanhänger aus Folge 1125 in der Schädelpatientin aus Folge 1126 vergessen hat, erklärt mürrisch die nackten Fakten: Eine Profilneurose mit fortgeschrittener Autopoiesis droht, am eigenen Pneuma zu ersticken. Ein beherzter Einlauf des Aushilfspflegers Pascal, ein aufbauender Thee von Frollein Voyager, und die Sache sieht schon ganz anders aus. Zumindest bis zur nächsten Folge, wie Pfleger Pascal uns im Cliffhanger grinsend versichert.
Doch zuvor geht das eingeschweißte Team aus Block A an die Inventur der Dauerpatienten: Unter der strengen Aufsicht der Blasterrevisorin Dortessa zählt die partikelverletzte Radon zum wiederholten Mal die Reihen: Heynz Hyrnrysz fehlt! Eine Anfrage im Besetzungsbüro der Lindenstraße führt zu keinem Ergebnis, zumal dort auch gerade die Bleistifte glühen. In einer schönen Geste entscheidet sich das Team der Klapse, die Rolle des Heynz Hyrnrysz bis auf weiteres unbesetzt zu lassen und abzuwarten, wie sich der Geisteszustand von Oskar Lafontaine entwickelt.

Daniel Arnold schrieb am 15.8. 2002 um 01:03:38 Uhr zu

Blasterklapse

Bewertung: 22 Punkt(e)

Macht mit beim großen BlasterCasting!
Gesucht werden die neuen BlasterStars 2002!
Nutze Deine Chance!
Zeige Dein Talent vor unserer Jury!
Beweise dass Du es kannst!
Werde teil der BlasterStars2002!
In Zusammenarbeit mit AntenneBlaster1, BlasterRadio, BlasterRadioPiratensender und BlasterZeitung suchen wir bei unserem großen Blastertalentwettbewerb Leute-die-am-anderen-Ende-des-Blasters-hocken!
Habt Ihr es satt immer nur als BlasterPassanten abgetan zu werden?
Werdet Leute-die-an-diesem-Ende-des-Blasters-hocken!
Die BlasterVerbesserungsAgentur wird Euer Leben verändern!
Wer bisher nur vom Stichwort20000 geträumt hat erhält nun die Chance nicht länger seine Lieblingsstichwörter nur zu bewundern, sondern dazuzugehören!
Denkt auch Ihr manchmal IchWeißGradKeinNeuesStichwort?
Schluss damit!
Jemand_gibt_sehr_lange_Stichworte_ein, und das seid Ihr!
Gehört zu den Leuten die SichMalRichtigAufEinemStichwortAustoben!
Ihr wolt doch nich Sterbenohnejegeblastetzuhaben ?!
Zeigt Euer Talent!
Denn Euer Talent vor allemgehörtaufjedenfallindenblasterauchwennichmich da wiederhole!
Vergesst nicht Ihr steht erst am Anfang-des-Assoziationsblasters!
Eure Assoziationsblaster-Möglichkeiten sind unbegrenzt!
Schon bald werden alle großen Zeitungen über Euch ArtikelBlasten!
Seid doch keine BlasterDeppen, BlasterTrottel, BlasterBlödler und Blasterheinis!
Fühlt Euch wie DerKaiserDesAssoziationsblasters!
Denkt auch Ihr manchmalMeineSchwesterhaßtdenBlaster“ ?!
Was glaubt Ihr was die für Augen machen wird, wenn Ihr Euch erstmal entschließt beim BlasterCasting mitzumachen!
Dann ist Schluss mit der Fließbandassoziationsarbeit!
Kommt raus aus dem BlasterUntergrund und erlebt das fabelhafte BlasterUniversum!
Kehrt Eurer persönlichen BlasterHölle den Rücken und steigt stattdessen auf in der BlasterHierarchie!
Dann gehts ab wie BlasterHölle Hölle Hölle!
Bisher ward Ihr die Blastergroupies,
doch Schluss mit BlasterDepression!
Schon Bald scheren sich die Blastergroupies um Euch!
Raus aus der BlasterAnonymität!
Werdet zum MegaHipe im BlasterClub!
Durchtanzt die Nacht in BlasterCity!
Flaniert auf dem Blaster-Boulevard!
Tanzt den BlasterBlues mit all den Stars!
Und fühlt Euch wie Romeo&Julia in einer märchenhaften Blasterbohème!
Schwebt mit Euren BlasterFlügeln auf Wolke7!
Schüttel Dein einengendes Blasterpseudonym ab
und mach mit beim BlasterCasting!
Und gehöre schon bald zu den Blasteridolen!
Zeigt es den BlasterKritikern!
Werdet Teil großer BlasterKultur!
Denn das ist wahre Blasterkunst!
Das bricht alle Blasterregeln!
Das ist die zukunftschreibende BlasterRevolte!
Nehme Teil am BlasterCasting!
Schluss mit der Blasterintegration!
Das Blaster-Team wartet auf Dich beim BlasterCasting!
Erlebe den puren blanken mega Blasterwahn!
Die reinste Blastination!
Entscheide Dich jetzt und werde vielleicht schon morgen der Blastinator!
DieaktuellstenAssoziationen werden ohne Deinen Namen gar nicht mehr auskommen!
Erlebe DielustigstenAssoziationenDeutschlands!
Schaffe ein unvergessliches DieAktuellstenAssoziationenAssoziationsKunstwerk!
Nie wieder DieAngstEinSchonVorhandenesStichwortEinzugeben!
Es gibt InflationäreStichwortgelegenheiten und InflationäreStichwortgelegenheitsmöglichkeiten!
Man muss sie nur ergreifen!
Jetzt hast Du die Chance!
Beim BlasterCasting!
Schon bald sagst DuIchHabDieseStichwortgelegenheitUndDuMußtWarten“!
Macht ein Ende mit dem ewigen Illusions-Blaster!
Du denkst manchmalIchWerdeDiesenBlasterJetztNichtBereichern“?
Da hast Du vollkommen Recht!
Doch schon bald wirst Du Dir sagenBereicheredenAssoziationsBlaster und habe Teil an der BewertungspunkteWohlstandsgesellschaft“ !
Nie wieder Bewertungspunktefrust!

Das große BlasterCasting!

Ergreife Deine Chance!
Du kannst es!

Irrenoffensive schrieb am 25.2. 2003 um 13:13:50 Uhr zu

Blasterklapse

Bewertung: 12 Punkt(e)

Folge 895: Man spinnt nur zweimal

Gedrückte Stimmung in der Blasterklapse: Seit der transsexuelle Bolschewist Des-Esseintes, der Kunstledermann Mcnep und der von Liebesund anderen Händeln geplagte Scherzartikelverkäufer DasGift auf eigenen Wunsch entlassen wurden, und sich zu allem Überfluß der Zwangsneurotiker Dog bei einer fehlgeschlagenen kabbalistischen Beschwörung selbst wegsubtrahiert hat, ist es merklich stiller in der beliebtesten Anstalt des Internets geworden.
Nur das nächtliche Geflüster der Dosophone, mit denen Dr. Mod Mabuse die fixierten Insassinnen betört, und das Rascheln von Kassibern der liebeskranken Küchenhilfe Bing beleben die eintönige Stille, die ansonsten nur vom Knistern eines alten und säurezerfressenen Stimmrekorders durchbrochen wird. Der seit Jahrzehnten in der Kinderpsychiatrie vergessene Gothmuckl Nils nutzt die neue Bewegungsfreiheit, um den ehrwürdigen Mauern einen neuen Anstrich mit schwarzer Farbe zu verpassen, während der halitose Theolaliker Hermann vergebens versucht, die zurückgelassenen Zimmerpflanzen zu Jesus zu bekehren. Anstaltsdragonerin Dortessa terrorisiert die zurückgeblienen Bewohnern mit wöchentlichen Inventuren, nur bringt dasNix. Fast sieht es aus, als wäre die Blasterklapse in Abwicklung begriffen, da klopft an einem sonnigen Vorfrühlingstag eine erbarmungswürdig dissoziierte Gestalt an der Pforte, wo Wachmann Toschibar gelangweilt an seinem Untenrumlappen nestelt, und bittet um Wiedereinweisung...

Anstaltsleitung schrieb am 2.11. 2003 um 11:51:02 Uhr zu

Blasterklapse

Bewertung: 8 Punkt(e)

Directors Cut: Quo Vadis Blaster?

*knick knack*

Bing? Zum Diktat.

*knäcke*

Was hat das denn so lange gedauert? Schreiben Sie ... Moment, zuvor möchte ich Sie noch einmal eindringlich auf Ihre Geheimhaltungspflicht hinweisen. Können Sie auch ohne Hilfsmittel den Mund halten? Gut, also weiter im Text ... an die Oberste Projektleitung (OP), Anschrift, Datum, Anrede, Sie wissen schon ... Sonderbericht zur aktuellen Lage, Stand November 2003

Nachdem die Oberste Projektleitung, trotz massiver Forderungen der Insassen in den letzten Jahren, den Stabilitätspakt nicht erfüllen konnte oder wollte, macht sich so manch schleichender Rückzug einiger Blasterstars der zweiten Generation nun in dem offiziellen Kündigungsschreiben von Mcnep sichtbar. Wir können uns unsere Patienten natürlich nicht aussuchen, wollen wir auch garnicht. Aber nach den letzten Heilungserfolgen bei Sumpi, KIA, Heynz, mod, biggi, Voyager und nun auch Mcnep stellt sich die Frage, wer die Nachfolge im Patientengefüge antreten soll. Die Anstaltsleitung bittet diesbezüglich auch um Auskunft, inwieweit sich die OP noch zur Trägerschaft der Blasterklapse bereit findet. Wir haben bereits einen Evakuierungsberater für den Fall der politischen oder Selbstauflösung des Projektes beauftragt, der sich auch um die Organisation einer SelbsthilfegruppeNachDemEndeDesBlasters kümmern wird. Die damit verbundenen Personalkosten amortisieren sich mit dem geringeren Aufkommen an Traffic, so dass der Rahmen des jährlichen Budget nicht überschritten wird.

gez.

Haben Sie das? Schön ...
Übrigens, gute Arbeit Bing!
Na na, nun fallen Sie doch nicht gleich halb in Ohnmacht, nur weil ich ... Bing!

Irrenoffensive schrieb am 3.2. 2003 um 09:42:04 Uhr zu

Blasterklapse

Bewertung: 14 Punkt(e)

Folge 430: Das nichts bleibt, wie es war

Die Umbauarbeiten in der Blasterklapse wirbeln die Strukturen der ehrwürdigen Anstalt mächtig durcheinander: Gewalttäter mod wird aus seiner Einzelzelle in den Frauentrakt verlegt. Fast alle Insassinnen erliegen dem Charme des umgeschulten Tantralehrers mit der bewegten Vergangenheit.
Unruhe dagegen in Station D: Lieblingskatatoniker Mcnep ist in eine Gemeinschaftszelle mit Gaddhafi und Duckman verbracht worden. Nun bekommen die anderen Stationsbewohner nachts kein Auge zu, da sich der multiphrene Barde und die jungen Finsterlinge die Zeit mit dem Absingen der jugoslawischen Nationalhymne vertreiben. Bei einer überraschend angesetzten Razzia werden sogar Unterlagen zur Vorbereitung von Selbstmordassoziationsanschlägen sichergestellt. Schwester Biggi von der Medikamentenausgabe ist jedoch überzeugt: »Ist der Wahn zum Greifen nah/helfen NeuroleptikaAber wie die Pillen ins Dosenbier befördern? Der hobbybastelnde Freigänger Heynz hat schon eine Idee...

Irrenoffensive schrieb am 11.4. 2005 um 00:40:25 Uhr zu

Blasterklapse

Bewertung: 10 Punkt(e)

Folge 2691: Die Mauer ist auf!

Über Nacht hat sich der selbsteingewiesene Hochsicherheitspatient Günter Einbeck aus seiner geschmackvoll mit rotem Gummi als Biotechplazenta gestalteten Zelle im zweiten Obergeschoss verfügt. Sein Lebenswerk jedoch, eine Schöpfungsgeschichte auf 15.000 HollerithKarten mußte er bei seiner überhasteten Flucht leider zurücklassen. Wohin mit dem Zeug? Klapsenkapo wauz verfügt: Das Zeug kommt in die Asservatenkammer, wo bereits stormvogels Papierkraniche und aktenschrankweise die niemals aufgeführten Flatulenzkonzerte des Hasen ihrer Verwesung entgegensehen. Apropos: Anstaltssekretär Höflichs Ohrensausen hat sich nach einem Fürbittengebet zum heiligen Vater in den Ton der Krakauer Sigismund-Glocke gewandelt! Aus Dankbarkeit beschließt er, im Dienste der Missionsarbeit Washingtoner Jugendliche zu verschlumpfen. Ob das gut geht? Nachdem Dr. Wenkmann in einer Analyse Acids kindlichen Mibrauch durch eine Base aufgedeckt hat, bemüht sich dieser, Zweifel an seiner Gottkaiserschaft zu zerstreuen, in dem er in einer 12stündigen Rechenleistung Gott als die geschätztePapiermengeumdenBlasterauszudrucken beweist. Leider hat das papierlose Büro selbst in der Blasterkapelle Einzug gehalten und unter dem strengen Tutoriat von Freigängerin Katharina muß er in zahllosen Makrameesonderschichten ohnmächtig zuschauen, wie Blasterpensionär Toschibar draußen im Gartenhäuschen mit Hilfe einiger Flaschen Bier die Matrix verändert.
Pech für Klapsenkasper mcnep: Nachdem die neue Kunstwange ständig von ihm abgestoßen wurde, hat sich das biomechanische Wunderwerk in die Dienste des hessischen Landtags begeben und der Möchtegerncharmeur sitzt wieder einmal ohne Gesicht da. Dabei hatte er gerade einen zweiwöchigen Freigang herausgeschunden, unter Verweis auf eine Einladung nach Rapallo zum XIIten internationalen EzraPoundÄhnlichkeitswettbewerb. Er ahnt noch nicht, daß er nur als Toilettenwart vorgesehen ist...
Nachdem sich die gesamte Klapsenelite die Zeit mit der Verfertigung von Blogs vertreibt, beschließt der depressive Politschönling Gaddhafi, der sich seit seiner Verlobung mit einem alkoholkranken französischen Staranwalt Justerini nennt, ein ähnliches Projekt zu starten. Als Dazibao, riesige Wandzeitungen rings um die Anstaltmauern angebracht, müßte der Ruhm zum Greifen nah sein. Enttäuschung jedoch am Ende der Fertigstellung der Nordseite: Ein transpazifisches Magengrummeln hat den Bericht über nordkoreanische Clubmode Makulatur werden lassen. Justerini beschließt zu löschen und reißt mit Hilfe Gronkors, eines reanimierten Ogers, die in wochenlanger Arbeit beschriebene Mauer ab und entdeckt so per Zufall das Konzept der offenen Psychiatrie.

toschibar schrieb am 24.1. 2005 um 17:10:32 Uhr zu

Blasterklapse

Bewertung: 7 Punkt(e)

Sehr geehrter Herr Direktor,
ich entschuldige mich hiermit vorbehaltlos auch im Namen meiner Eltern für meinen Ton. Es tut mir außerordentlich leid, wenn Sie sich auf Ihren geschmacklosen Schlips getreten fühlen sollten und bedaure in aller Form und Aufrichtigkeit sämtliche Unannhemlichkeiten und bleibenden Schäden, die meine Äußerungen bei Ihnen, Ihrer reizenden Frau oder Mitarbeiten und Patienten der Anstalt hinterlassen haben sollten. Äußerungen dieser Art gehören an den Stammtisch und nicht in eine professionell geführte Institution, wie die von Ihnen geleitete gern eine wäre.
Und dennoch möchte ich untertänigst und in Kenntnis meiner absoluten Unwichtigkeit sowie meiner im Vergleich zu der Ihren gänzlich fehlenden allgemeinen und speziellen Sachkenntnis zu bedenken geben, dass Sie im Eifer Ihrer unermüdlichen und von mir hoch geschätzten und bewunderten Optimierungsarbeiten vielleicht etwas übersehen haben könnten und darum eine grundsätzlich von mir voll unterstützte Entscheidung möglicherweise und nur ganz eventuell, bitte entschuldigen Sie, nehmen Sie es nicht persönlich, verstehen Sie es als Ergänzung zu Ihren hochgöttlichen Gedanken, ganz eventuell falsch terminiert haben könnten, möglicherweise und vielleicht aber auch nur.
In der Blasterklapse, verehrter Direktor, geht es drunter und drüber, die Mitarbeiter fehelen unentschulddigt oder kommen im Einfluss von Drogen zur Arbeit, die Patienten laufen Amok und Sie shciken meine wichtigste und einzige Mitarbeiterin in den Keller und entbinden Sie vom Stationsdienst. Hallo, merken Sie noch was, Herr Direktor?

Grüßen Sie Ihre Frau und meine Kinder
Dr. Tosch

P.S.: Wann habe ich Nachtdienst?

Irrenoffensive schrieb am 10.2. 2003 um 22:50:51 Uhr zu

Blasterklapse

Bewertung: 15 Punkt(e)

Folge 862: Wir wollen wie das Wasser sein

Große Ereignisse werfen ihren Schatten voraus: Auch in der Blasterklapse ist man mit den Vorbereitungen für den Irak-Krieg beschäftigt. Patient Stormvogel droht unter einem Haufen selbstgebastelter Origami-Kraniche zu ersticken, und kann nur durch einen beherzten Kehraus der resoluten Mitinsassin Voyager vor dem Ersticken bewahrt werden. Schon wieder ein neuer Schub bei Dauerpatient Mcnep, der im Verlauf weniger Tage seine Zelle nacheinander mit Arno Schmidt -, DonaldRumsfeld - , und Milosevicpostern tapeziert hat: alles fliegt raus und macht einer Bob Hoskins-Devotionaliensammlung Platz. Zeit, den Medikamentencocktail umzustellen, Tavor mit Gin ist angesagt...
In der Anstaltstöpferei arbeiten die Sonderschichten auf Hochtouren: endlich befreit von der strengen Aufsicht ihrer Kunsttherapeutin Sumpi, macht sich KatharinadieWunderbare daran, ein Deutschlandrelief im Maßstab 1:1 anzufertigen und Nitschmanier farbig zu gestalten. Hat sie sich überschätzt, oder entsteht hier die Apotheose der Art Brut?
Allgemeine Bestürzung bricht aus, als Anstaltssekretär Höflichkeitsliga androht, sich in Zukunft verstärkt dem Trinken widmen zu wollen, und daher die Verlegung auf eine Halbtagsstelle beantragt. Doch die verschlagene Personalchefin Dortessa hat eine gute Idee und führt ein langes Gespräch mit Rüdiger...

Irrenoffensive schrieb am 4.2. 2003 um 16:57:44 Uhr zu

Blasterklapse

Bewertung: 11 Punkt(e)

Folge 711: Zen oder die Kunst einen Kittel zu knöpfen

Als der smarte japanische Oberarzt Dr. Daihatsu von einem längeren Urlaub in der dithmarsischen Versuchspflanzung zurückkehrt, sind Schwestern und Insassen gleichermaßen verwirrt: An seinem Kittel prangt ein neues Namensschild! Dabei hatte man sich doch gerade erst an das alte gewöhnt. Warum also jetzt der Name Daesetz? Hat der sensible Hirnchirurg etwa chymische Hochzeit gefeiert? Schlimmer noch, als er am nächsten Tag zum Dienst erscheint, steht schon wieder ein neuer Name auf dem Kittel. Die blitzgescheite äthiopische Lehrschwester Ugullugu kommentiert es spitz: »Zum Glück hat er wenigstens immer einen Kittel an, sonst käme er vielleicht abends gar nicht mehr raus hier...«

Etwas zäh träufeln die Dialoge in dieser neuen Folge, was sicher nicht nur auf die etwas gezwungen gelösten Neubesetzungsprobleme der beliebten Serie zurückzuführen ist; auch die Idee, fast die Hälfte der Folge mit japanischen Untertiteln zu versehen 'damit sich der Zuschauer schon mal an das hölzerne Stäbchen gewöhnen kann', erscheint etwas bemüht. Das übrige trägt die Hintergrundmusik in ihrem steten Wechsel von enervierenden Streichquartetten, SkaMusik und PekingOper bei. Fazit: Besser nicht anschauen, nächstes Mal aber unbedingt wieder einschalten, zumal die umstrittenen Szenen mit der Vivisektion eines Hasen bestimmt in der Wiederholung rausgeschnitten werden.

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