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am 19.8. 2012 um 10:51:41 Uhr schrieb blue-leonie
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am 18.4. 2024 um 11:13:21 Uhr schrieb schmidt
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am 30.10. 2016 um 23:11:00 Uhr schrieb Ingrid über MeinZustand
am 18.4. 2024 um 11:13:21 Uhr schrieb schmidt über MeinZustand
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Assoziationen zu »MeinZustand«
shiny83 schrieb am 31.12. 2013 um 15:08:55 Uhr zu
Bewertung: 12 Punkt(e)
Hallo zusammen,
ich bin ganz neu hier im Blaster und benötige mal einen Rat von Euch.
Ich habe seit einem guten Jahr ständig das Gefühl eine schwere Grippe mit Fieber zu bekommen, d.h. ich bin völlig abgeschlagen, bin müde(schlafe auch viel, bringt aber nix), und habe seit kurzem nun auch noch Gliederschmerzen mit Reissen in den Knochen (anders kann ich es nicht erklären, sorry) bekommen.
Bin nun seit fast einer Woche krank und kann überhaupt nicht mehr.
Stundenweise ist es mal besser, dann wird es wieder schlimmer.
Ausserdem niese ich extrem viel, dann bekomme ich oft nen heissen Kopf und es geht dann in die Phase der Schmerzen über.
Ich muss dazu sagen, dass ich einen sehr hohen IgE Wert habe über 2000... anscheinend ist es darüber nicht mehr messbar. Ich nehme deshalb schon
auf eigene Medikation 2 mal täglich Cetirizin.
Ausserdem ist mein CRP seit Jahren zu hoch, mittlerweile ist er bei 33 bzw. 24 gerade aktuell.
Meine Hausärztin hat einen CCP Test gemacht und dieser ist nun ok ausgefallen. Freue mich zwar, dass ich kein Rheuma habe, stehe aber nun wieder davor, dass mir irgendwie keiner glaubt, dass ich mich echt supermies fühle.
War in den letzten Jahren bei fast allen Ärzten, die mir so bekannt sind, Endokrinologe, Gastroenterologe, Kardiologe etc... Ich bin es echt satt.
Habe übrigens noch Hashi, soll aber gut eingestellt sein, die Werte schwanken immer, aber ich glaube es hat nix mehr damit zu tun, da ich mich jeglichen Werten einfach nicht gut fühle.
Bin überhaupt nicht mehr belastbar und kann meinen Job (38,5 Stunden Büro)
kaum noch ausführen.
Weiss einer einen Rat??
Ich bin echt verzweifelt, was man noch testen lassen kann bzw. zu welchem Arzt ich gehen kann.
Vielen Dank im Voraus für die Geduld des Lesens vom langen Text
Shiny
P.S. Meine Mutter hat systemische Mastozytose, sollte vielleicht auch in diese Richtung mal geforscht werden??
teddy-westsite schrieb am 13.4. 2014 um 14:01:27 Uhr zu
Bewertung: 10 Punkt(e)
MeinZustand:
Habe gestern ein Eichhörnchen überfahren und es lebte wohl noch .....
Klingt jetzt für einige bestimmt blöd, weil die ja laufend platt auf der Straße liegen :-( Aber ich habe das erste mal ein Tier angefahren und es tat mir gestern richtig weh :°( Ich wohne in einer ganz engen Straße im Grünen und rechts und links parken Autos ... ist eine 30iger Zone, aber oft muß man sogar schleichen wegen der geparkten Autos.
Bin gestern gegen 7.00 Uhr zur Arbeit und da schießt links unter einem Auto dieses Eichhörnchen raus, da war nichts mehr mit Bremsen, das ist mir direkt unter das Auto :-( Ich habe nur gehofft, daß es heil davon kommt und es hat auch nicht richtig geknackt oder so {:( Die Straße ist eh uneben und man merkt das nicht. Ich also weiter gefahren, aber dann habe ich LEIDER in den Rückspiegel geguckt und sah das Tier da zuckend auf der Straße liegen und wie es wohl versuchte, aufzustehen :°( :°( :°( Ich habe es also auf alle Fälle irgendwo mit dem Reifen des RAVs erwischt :°( Das Bild ist noch immer in meinem Kopf :°(
Ich fuhr weiter, denn parken kann man da eh nicht und andere Autos kamen auch schon dahinter und ehrlich .... ich wollte es auch nicht sehen :°(
Auf der Arbeit meinte eine Kollegin, ich hätte es mit dem Wagenheber totschlagen sollen, um es zu erlösen :-o Ich kann das nicht :°( :°(
Und wenn es nur ein bißchen verletzt war, hätte ich es gern zum TA gebracht, aber das weiß man doch nicht :°( Es können ja auch noch so Zuckungen gewesen sein und ich hätte das halb aufgeplatzte Tier dann sehen müssen :°(
bin so am Ende ...
Was hättet Ihr gemacht?
big gini schrieb am 12.1. 2013 um 16:33:28 Uhr zu
Bewertung: 15 Punkt(e)
Ich war in meinen Leben aufgrund diverser Krankheiten schon häufig bei Ärzten. Auf mein Gewicht wurde ich häufig mehr oder weniger nett angesprochen. Einige Zitate habe ich aber im Kopf behalten.
Erst vor kurzem war ich bei einer Frauenärztin (ich wiege so ca. 130 kg bei 171 cm grösse). Die ärztin hat mich gefragt ob ich bei meinen Gewicht überhaupt schonmal verkehr hatte. Ich habe daraufhin gelacht und gemeint »ja, natürlich«. Als ich draussen war, ging es mir dann gar nicht mehr so gut.
Ein anderer Frauenarzt meinte:Wieviel wiegen Sie, sagen Sie die Wahrheit, sonst werden Sie geschätzt. Und er meinte sofort dass ich wohl schwanger bin, da die Gebährmutter so tief sitzt... nach dem Schwangerschaftstest war ich nicht schwanger. Die zehn Minuten als ich auf den Test gewartet habe, gingen mir tausend dinge durch den kopf (damals war ich noch in der ausbildung), und
dann war nix.
Ein Radiologe meinte meine Beschwerden (Gelenkschmerzen wegen Verdacht auf rheumatoide Arthritis) wären Verschleißerscheinungen aufgrund meines starken Übergewichts, und ich hätte ganz bestimmt kein Rheuma. Mein Rheumatologe hat dann die Rheumadiagnose bestätigt. Als ich ihm davon erzählt habe, meinte er das wäre immer die einfachste Antwort und an meinen Gewicht würde diese Erkrankung nicht liegen.
Eine Krankenschwester in der Rheumaklinik hat sich mit meiner Zimmernachbarin unterhalten, dass ich doch dringend abnehmen sollte und was ich nicht essen sollte. Ich hatte da starke Schmerzen, war im akuten Schub und konnte mich nicht mehr wehren.
Ich war mal wegen Herzbeschwerden auf einer inneren Station. Dann war Chefarztvisite mit Gefolge und der Arzt meinte: Ich hätte doch ein ganz anderes Problem. Ihr Gewicht, das könne man ja nicht anschauen. Es war übrigens ein voll belegtes 4er Zimmer...
Ein Psychiater meinte, für Sex wäre ich zu dick. Dem habe ich dann allerdings den Kopf gewaschen.
Mehr fällt mir jetzt so spontan nicht mehr ein.
_KeKs_ schrieb am 26.9. 2014 um 15:01:53 Uhr zu
Bewertung: 11 Punkt(e)
Mein Bruder hasst mich!!
hey
mein 13 jähriger Bruder hasst mich seit circa 2 Jahren. Damit meine ich jetzt wirklich hassen.
Jedes Wort aus seinem Mund ist eine Beleidigung gegen mich. Ich bin nutzlos, scheiße, ein Miststück... Die Liste geht unendlich weiter. Dann rempelt er mich immer an wenn ich an ihm vorbeigehen will, er schlägt mich wegen jedem Scheiß. Wirft mir bösartige Blicke zu wenn ich mich nähere.
Ich darf nicht mal mehr mit ihm in einem Raum sein! Wenn ich das mache, dann kommt so ein Spruch wie: » was machst du da? Dich braucht keiner, hau ab. Du hast nicht das Recht da zu sein...!« Und ständig krieg ich Schläge von ihm ab, weil er ist auch viel stärker als ich, obwohl ich schon 15 bin.
Mir tut das alles echt weh und ich glaub das ich das auch nicht mehr lange aushalten kann, weil es ist jeden Tag das gleiche.
Meine Eltern sagen ihm jeden Tag er soll aufhören. Manchmal kriegt er Hausarrest oder so, aber das hält ihn auch nicht ab mich fertig zu machen. Also meine Eltern sind mir da nicht wirklich eine Hilfe...
Aber ich möcht echt was dagegen tun, nur weiß ich nicht was... Er ist ja schließlich mein bruder und genau deswegen tut es so weh, dass er mich so hasst. Ich weiß nicht was für einen Grund er dazu hat... Bitte helft mir!
minusmensch schrieb am 5.10. 2013 um 16:19:55 Uhr zu
Bewertung: 12 Punkt(e)
hauptsächlich erhoffe ich mir von dieser assoziation wohl mutzuspruch... und ja vielleicht auch erleuchtung und eine antwort, auch wenn ich all das nicht erwarte, aber ich bin einfach nur noch total hoffnungslos.
ich weiß für mich immer noch nicht was eigentlich mit mir los ist, die ärzte sagen entweder das eine oder das andere. allesamt sehen sie wenig hoffnung auf besserung und geben die medikamente als hauptbesserungsmittel an. welche nach drei jahren aber immer noch nicht passen.
mein kopf lässt mich einfach nicht in ruhe. immerhin schaffen es meine nachtmedis, dass ich abends nicht mehr soviel nachdenke und nicht die ganze nacht wachliege.
mal ist es vielleicht der weltschmerz, hass auf die gesellschaft, unbändiger negativismus der dann auch noch immer schlüssig ist und immer wieder der skeptizismus, der zweifler, doch von dem kann ich mich nicht lösen.
ich hab jetzt wochenlang nichts mehr mit freunden gemacht und heute welchen beim umzug geholfen. komm dann nach hause und hab nur noch fluchtgedanken, mache mich im internet über pflanzen kundig die man in der wildnis findet und träume davon einfach alles loszulassen und abzuhauen, straight north.
um vielleicht die erfüllung zu finden in der ich aufgehe, in der ich mich um mein überleben fürchten muss. in der jetzigen lage ist es mir jedenfalls egal ob ich lebendig oder tot bin, in gewisser weise bin ich das eh schon und das war auch schon immer so.
ich werd irgendwie nie glücklich und zufrieden, bis auf wenigen ausnahmen in denen man sich mal freut natürlich, aber das wiegt den tagtäglichen schmerz niemals auf.
bin ich der einzige oder nur eine minderheit die so fühlt?! und wenn nein, wie schaffen es die menschen all das durchzumachen und wieso schaff ich das nicht?! ich bin wieder des verweilens müde.
montag zieh ich in eine andere stadt um und mache dort ne reha, aber wer weiss wie das läuft, ich lass einfach nur noch alles auf mich zukommen und das war schon immer so...
grüsse, minusmensch.
blue-leonie schrieb am 19.8. 2012 um 10:51:41 Uhr zu
Bewertung: 11 Punkt(e)
Seitdem ich nicht mehr rauche ist meinZustand die reinste Katastrophe!!!
Guten Morgen Ihr Lieben!
Vielleicht kann mir ja von Euch jemand helfen:
Ich verstehe das einfach nicht... ich dachte ich tue mir und meinem Körper etwas Gutes...und ich muss dazu sagen, dass ich schon seit Wochen kein Verlangen nach Zigaretten mehr verspüre.
Ich rauche nun seit bald 12 Wochen nicht mehr. Ich habe schon länger gemerkt, dass ich mich beim oder nach dem Rauchen total unwohl fühle, daher habe ich von einer auf die andere Minute den Glimmstengel hingeworfen und seitdem keine Zigarette mehr angerührt, aber ehrlich gesagt geht es mir total beschissen.
Mein Stoffwechsel ist total in der Uhr, vor jedem Stuhlgang habe ich die totale Unruhe gepaart mit abnormer Benommenheit. OK, die Gewichtszunahme war ja von vornherein klar und die stört mich jetzt auch nicht so sonderlich...aber was noch dazu kommt, ist, seitdem ich nicht mehr rauche, mein Hormonhaushalt anscheinend TOTAL durcheinander ist. Ich habe die schlimmsten PMS, mit totalen Angstzuständen, Schweißausbrüchen, Kopfschmerzen, Sehstörunngen, Benommenheit, fast Ohnmachtsgefühle mit Herzrasen, Unterleibsschmerzen usw. Mein Rücken und mein Nacken sind ein schmerzendes Stahlgerüst und mein Zyklus ist plötzlich viel kürzer als vorher. Und das sind »nur« DIE Symptome, die zu denen kommen, die eh schon seit Jahren da sind
Ich frage mich, ob es irgendwas damit zutun haben könnte, DASS ich nicht mehr rauche, denn es ist schon komisch, dass es seitdem so krass geworden ist... Oder liegt es vielleicht doch eher an dem Jahreszeitenwechsel...???
Hat jemand von Euch vielleicht eine Idee, was das nun schon wieder sein könnte??? Ok, ich muss dazu sagen, dass ich schon lange MASSIVEN Stress habe. Meine Ehe kriselt, ich stecke mit meinem Ex mitten im Sorgerechtsprozess und hab halt gleichzeitig ein Kind (knapp 4) zu versorgen, meine Arbeit, den Haushalt usw....und NULL Zeit für mich.
Manchmal denke ich, gleich hat mein letztes Stündlein geschlagen...
Kennt jemand von Euch sowas???
Ich würdet mir wirklich sehr helfen!!!
Liebe Grüße
depri_angsthäsin schrieb am 2.5. 2014 um 11:05:39 Uhr zu
Bewertung: 9 Punkt(e)
Ich komme damit nicht klar: eine Bekannte entwickelte sich - meiner Ansicht nach - zur Freundin. In den letzten Wochen war ich 2x in einer schlechten Depriphase. Gerade in dieser Phase hat sie sich jedes Mal von mir zurückgezogen, wollte am Telefon nicht über meine Lage reden, sagte: »Dazu kann ich nichts sagen«.
Gestern Abend hatte ich sie noch mal versucht telefonisch zu erreichen, weil ich wegen einer Sache sehr verzweifelt war. Sie rief dann heute zurück und begann das Gespräch gleich mit einem Vorwurf, warum ich sie angerufen hätte etc. Wir haben das Gespräch dann sehr schnell beendet, d.h. ich habe ihr nicht erzählt, was mich gestern Abend so verzweifelt gemacht hat.
Damit komme ich eben nicht klar: dass ich jemanden nicht anrufen darf, wenn es mir schlecht geht. Das zieht mich dann jedes Mal total runter! Und hat bei den letzten beiden Malen zu einer echten Verschlimmerung des Depressionsanfalls geführt. :( :( :(
Auch heute wieder hat mich die Ablehnung am Telefon total runtergezogen, musste weinen, fühle mich wieder depressiv, mag eigentlich gar nichts mehr tun... :( dabei hatte ich, bevor sie mich zurückruf: Energie, bin aktiv in den Tag gestartet, hätte Pläne für den heutigen Tag... jetzt ist das alles wie weggeblasen durch ihre Reaktion eben am Telefon.
bilkis schrieb am 2.3. 2014 um 14:33:20 Uhr zu
Bewertung: 16 Punkt(e)
bis vor ca 15 jahren habe ich diskreditierenden, beleidigenden sprüche, abfälligen blicke kampflos hingenommen, mich geduckt und stumm gelitten. dann reichte es mir und ich gewöhnte mir an, eisigen blickes, gezielt und prägnant so arrogant wie möglich zu kontern.
das funktionierte.
funktionierte sogar so gut, daß die dämlichen sprüche inzwischen von selbst beinahe völlig aufhörten.
zuvor sagte ich mir stets: ach o weh, das sind doch ganz arme geschöpfe, die ihre erbärmlichkeit dadurch kompensieren, daß sie andere klein machen, um halbwegs zu überleben.
ja, verdammt, bin ich denn therapeut der restwelt?
nö.
ich bin nicht für die sozialen und emotionalen defizite der anderen verantwortlich und kein punchingball für deren komplexe. da ich andere mit dem gehörigen respekt behandle und ihre menschenwürde achte, erwarte ich im gegenzug das gleiche zurück. sind sie dazu zu dumm, unreif oder aus sonstigen gründen nicht bereit, wehre ich mich.
im dienstleistungsbereich: vorgesetzte holen, beschweren.
in beruf und privatleben: direkt konfrontieren! wie? nun, z.b. fragen:
»was genau bezweckst Du / bezwecken Sie mit dieser bemerkung?«
kommen sprüche wie »nicht so anstellen /zu empfindlich /spaß verstehen«, gibts einen spruch zurück (s.o.) bzgl respekt und eine klare ansage, ich sei nicht gewillt, dergleichen hinzunehmen.
bisher hat noch jede/r daraufhin zurückgerudert.
interessant in diesem zusammenhang:
viele, sehr viele andere korpulente menschen waren und sind mir für dieses offensive benehmen dankbar. ich durfte sogar einmal kräftigen applaus an einer kassenwarteschlange erleben, als mich eine unverschämte jüngere frau anblaffte »schaff mal deinen fetten arsch aus dem weg, ich will hier durch«.
diese dumme person mag nichts gelernt haben, das interessierte publikum hingegen eine menge.
nicht vergessen:
was man hinnimmt, heißt man gut.
[der Junge] schrieb am 13.9. 2015 um 13:05:52 Uhr zu
Bewertung: 6 Punkt(e)
Oh mann! Ich stecke schonwieder voll in der Klemme. Jedesmal bin ich zur falschen Zeit am falschen Ort. Jetzt sitze ich auf der Polizeiwache und muss dem Polizist zuhören, wie er mir Vorwürfe und Beschuldigungen an den Kopf wirft. - Darf er das eigentlich? Dabei war ich es gar nicht der geklaut hat!
Ich wollte den Dieb aufhalten, aber das glaubt mir hier ja eh niemand mehr. Immerhin hock ich hier ja nicht zum ersten Mal und werde wegen etwas beschuldigt, was ich nicht getan habe. Da möchte man nur helfen, und zack ist man wieder der Arschgeleckte.
Danke auch. Mir ist mulmig im Bauch, genau wie letzens, als ich genau auf dem selben Stuhl gesessen habe. Ich erinnere mich, wie ich an einen Bibelvers denken musste und ich ihn die ganze Zeit vor mich hin gemurmelt habe. Ja, haltet mich ruhig für bescheuert, das mir Bibelverse durch den Kopf gehen, aber manchmal helfen die einem, echt! Und ich bin ehrlich nicht ein sehr gläubiger Mensch.
Jetzt konzentrier ich mich, um den Vers wieder in die Erinnerung zu rufen. Nach kurzer Zeit fällt er mir tatsächlich wieder ein. Psalm 46,2: Gott ist unsere Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den großen Nöten. Und wieder einmal passt er zu meiner Situation. Ich habe schon Angst, dass sie mir dieses Mal nicht mehr glauben werden. Ich denke an meine Mutter, die jedesmal zu mir gehalten hat, aber wird sie das dieses Mal auch noch? Ich habe Angst vor ihrer Reaktion wenn sie bald hier hereinstürmt und mich enttäuscht ansehen wird, denn ich habe ihr versprochen, sie müsse mich hier nicht mehr abholen kommen, auch wenn ich nie etwas angestellt habe.
Trotzdem hab ich Angst wie es diesesmal ausgehen wird. Jesaja 41,10: Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir, ich helfe dir. Ich halte dich bei meiner rechten Hand. Und dann kommt sie auch schon zum Schreibtisch geeilt. Sie schaut mich traurig an, aber trotzdem spüre ich, dass sie weiß, dass ich unschuldig bin.
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