Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Illuminaten«
Lord of Sin schrieb am 11.1. 2000 um 22:58:45 Uhr zu
Bewertung: 9 Punkt(e)
Illuminatenorden, ein Geheimbund, der 1776 zur Durchsetzung des „Lichts der wahren Vernunft" von Adam Weishaupt in Ingolstadt gegründet wurde und etwa 2 000 bis 2 500 Mitglieder zählte, zumeist Beamte, aber auch Literaten (z. B. Goethe und Herder) und Adlige. Am mächtigsten war der Orden in Deutschland, vor allem in Süddeutschland; allein in München zählte er über 200 Mitglieder.
Ziel des Ordens war die Vervollkommnung der natürlichen Vernunft im Sinne der Aufklärung. Dies sollte mittels eines ausgefeilten pädagogischen Systems von Ordensgraden geschehen, das zu immer tiefer gehenden Einweihungen führte, aber zugleich auch zu stärkerer Disziplinierung, da ja der Aufstieg mit strenger Geheimhaltung verbunden war.
Die Mitglieder erhielten bei ihrer Aufnahme in den Orden neue Namen; sie konnten sich in drei Ordensgraden empordienen, vom Novizen zum Minerval und schließlich zum Erleuchteten Minerval. Wichtig war die Ablieferung versiegelter Briefe, so genannter Quibus licet, in denen über die Lektüre eines vielfältigen, vom Orden ausgewählten Schrifttums berichtet werden musste. Die Lektüreliste reichte von antiken Autoren bis zur neuesten Literatur, durchdrang verschiedene Wissenschaften, berücksichtigte sogar die Alchemie. Aber die Mitglieder hatten nicht nur fleißig zu lesen; sie sollten auch beobachten - das unmittelbare berufliche Umfeld und sogar die eigenen Familien. Das Dienst- und Demutssystem der Jesuiten, dem Weishaupt zwar bewusst zu widersprechen suchte, das er in seinem Ordenssystem aber auch nachahmte, wandelte sich so zu einem Spionagesystem.
In den achtziger Jahren des 18. Jahrhunderts reformierte Adolf von Knigge, der Verfasser des berühmten Anstandsbuches, den gesamten Orden. Er unterschied nun drei Ordensklassen und innerhalb dieser Klassen zwischen Ordensgraden, z. B. in Anlehnung an die Freimaurerei in der zweiten Klasse zwischen Lehrling, Geselle und Meister. Darüber hinaus hat Knigge auch erfolgreich unter Intellektuellen für den Illuminatenorden geworben.
Doch noch bevor Knigge seine Reform ganz entwickelt hatte, wurde der Orden von dem bayerischen Kurfürsten Karl Theodor 1785 verboten. Ordensmitglieder hatten Teile einer außenpolitischen Korrespondenz entwendet, hatten sich also in die Außenpolitik einzumischen versucht.
Trotz der formellen Auflösung des Ordens wirkten Mitglieder in einzelnen Logen fort; und infolge des Aufruhrs um die angeblichen geheimen Machenschaften des Ordens, der nun besonders von Jesuiten und Rosenkreuzern veranstaltet wurde, erfuhren die Illuminaten großes Aufsehen in der Öffentlichkeit. Sie wurden aller möglichen Dinge verdächtigt; sogar der Ausbruch der Französischen Revolution wurde ihnen angelastet. Die Ablehnung, die der Orden nun erfuhr, wirkte mit ein auf die Entstehung antiaufklärerischen, vorromantischen, restaurativen Gedankengutes.
1896 wurde der Orden in Deutschland neu gegründet, und 1925 ging er im „Weltbund der Illuminaten" mit Sitz in Berlin auf.
Gockel Ferdinand schrieb am 18.7. 2000 um 19:26:42 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
Ideologie und Strategie der Rote Armee Fraktion: Was bewegt eine geringe Anzahl von jungen Menschen dazu, ihr bisheriges Leben hinter sich zu lassen, ihre Identität aufzugeben, sämtliche soziale Bindungen zu sprengen, und mit der letztlichen Konsequenz - des eigenen Lebens - gegen einen demokratischen Rechtsstaat mit den Mitteln der Gewalt zu Felde zu ziehen? Welche Motivation ist ausschlaggebend dafür, daß die einzige Möglichkeit, Mißstände zu beseitigen, darin gesehen wird, diesen verhaßten Staat mittels Brand-, Bombenanschlägen und sogar Mord in seinen Grundfesten zu erschüttern? Das »Warum« - also die ideologische Begründung der Rote Armee Fraktion - ist mit Sicherheit einer der Fragen, die niemals abschließend beantwortet werden kann, vielleicht nicht einmal von den Beteiligten selbst. Führt man sich vor Augen, wie vielfältig die Faktoren sind, die hier hineinspielen, so muß einleuchten, daß ein globaler Erklärungsversuch zum Scheitern verurteilt ist.
Willard schrieb am 17.6. 2000 um 12:16:54 Uhr zu
Bewertung: 7 Punkt(e)
Gibt es die Illuminaten tatsächlich ?
Also wenn ich das richtig verstanden habe, dann haben sich da vor ein paar Jahrhunderten ein paar schlaue Leute zusammengetan, um die Weltherrschaft zu erreichen, bzw. eine Eine-Welt-Regierung aufzubauen. Dazu bedienen sie sich eines teuflischen Planes. Sie wollen uns alle blöde und interessenlos machen mittels Fernsehen, Zeitungen und Internet. Die Medien lenken uns ab von dem, was eigentlich im verborgenen geschieht und die Medien lassen uns nur die Informationen zukommen, die den Illuminaten im Sinne ihres Planes genehm sind, den sie weiterhin unter dem Deckmantel von Organisationen wie der UNO, den Freimaurern, der NATO etc. unter Einsatz schlimmster kapitalistischer Mittel, um nicht zu sagen der Hochfinanz, verfolgen. Die Illuminaten haben den ersten und den den zweiten Weltkrieg inszeniert, darüberhinaus den kalten Krieg und uns allen soll der dritte Weltkrieg unmittelbar ins Haus stehen.
Im übrigen verbergen sie breits heute verfügbare technische Möglichkeiten wie Teleportation, Wetterbeeinflußung, UFOs etc., die alle Probleme der Menschheit lösen könnten. Jaja - und damit ihr`s nur wißt: Das dritte Reich besaß fiegende Untertassen, mit denen die Elite am Ende des Krieges fliehen konnte. Wohin sie geflohen sind, weiß man allerdings nicht so genau - auf einen verborgenen Koninent in der Antarktis ? In das Innere der hohlen Erde oder gar auf den Mars ?
Ihr lieben Leute, die ihr das glaubt, da hab ich doch einige Fragen und Bedenken:
Warum sollte sich jemand die Mühe machen einen Plan auszuhecken, dessen Umsetzung Jahrhunderte in Anspruch nimmt ? Warum sollte Jemand sein Leben mit so einer Sache vergeuden, deren Früchte er nie ernten wird ?
Wenn diese Illuminaten wirklich so gefährlich und hemtückisch sind, wie kommt es dann, daß jeder halbwegs gebildete Psychoth darüber bescheid weiß ? Jaja ich weiß - wer das Geheimnis kennt kann darüber verrückt werden und letztlich haben die Illuminaten mit ihrem Wirken im Verborgenen dafür gesorgt, daß all das so lächerlich klingt und da ich das ebenfalls für lächerlich halte, bin ich bereits ein Opfer der Illuminaten....
Das schöne an dem Thema ist, daß es nicht greifbar ist. Man dreht sich immer im Kreis, da ja niemand einen Illuminaten kennt, oder wenn doch, dann wäre er selbst einer oder dürfte nicht darüber sprechen etc. etc. Alle Punkte sind insofern bei AkteX schon hinlänglich diskutiert worden.
Meiner Meinung nach ist die Lösung des Problems recht einfach:
Da keiner mehr an Gott glaubt, glaubt man eben an die Illuminaten - es ist also eine Glaubensfrage. Für die Illuminaten insofern, als sie an die Erreichung ihres Ziels durch ihre Ur-Ur-Ur-Ur-Ur...-Enkel glauben oder nicht. Für jeden anderen insofern, ob er an die Existenz der Illuminaten glaubt oder nicht. Wenn nicht: gut, dann ist man eben unwissend; wenn ja: auch gut, denn wenn es sie wirklich gibt und sie so mächtig sind, kann ich auch nichts tun - genau wie mit der Kirche: In keinem Fall ändert sich etwas.
Ich selbst glaube an die Illuminaten und zwar aus folgendem Grund:
Ich möchte mitmachen !
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