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wuming schrieb am 5.2. 2009 um 15:34:53 Uhr über

Schriftsteller


Niclaas Thomas Bernhard (* 9. Februar 1931 in Heerlen, Niederlande; † 12. Februar 1989 in Gmunden, Österreich) war ein österreichischer Schriftsteller. Er zählt zu den bedeutendsten deutschsprachigen Autoren der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Inhaltsverzeichnis [Verbergen]
1 Leben
1.1 Thomas Bernhards Grab auf dem Grinzinger Friedhof
2 Charakterbild
3 Werke
4 Wirkung
5 Werke
6 Posthum erschienene Werke
7 Gesamtausgabe
8 Auszeichnungen
9 Einzelnachweise
10 Literatur
11 Weblinks



Leben [Bearbeiten]
Thomas Bernhard wurde als uneheliches Kind in Heerlen (Niederlande) geboren, wo seine Mutter Herta Bernhard (1904–1950) als Dienstbotin arbeitete. Herta Bernhard war die Tochter des Schriftstellers Johannes Freumbichler und Anna Bernhard. Thomas Bernhards Vater war der Tischler Alois Zuckerstätter.

Ab Juli 1932 lebte Thomas Bernhard bei seinen Großeltern in Wien. Diese Zeit beschrieb er im Rückblick als die glücklichste seines Lebens. Seine Kindheit verbrachte er in Seekirchen am Wallersee und im oberbayerischen Traunstein. 1941 wurde Bernhard nach Konflikten mit der nun verheirateten Mutter in ein nationalsozialistisches Erziehungsheim im thüringischen Saalfeld geschickt, wo er traumatische Erfahrungen machte. Ab 1943 wurde er im NS-Internat „Johanneum“ in Salzburg untergebracht. Hier gab ihm sein Großvater erstmals Violinunterricht. Nach den schweren Bombenangriffen auf Salzburg verbrachte Bernhard einige Zeit beim Großvater in Traunstein, kehrte jedoch noch 1945 ins nunmehr katholische „Johanneum“ zurück. 1946 siedelte die ganze Familie von Traunstein in den Salzburger Stadtteil Maxglan über. Der Großvater setzte sich trotz ärmlicher Lebensverhältnisse nachhaltig für die künstlerische Ausbildung Bernhards ein.

Im Januar 1949 entstand aus einer nicht ausgeheilten Rippenfellentzündung eine schwere Lungentuberkulose, die zahlreiche Aufenthalte in Sanatorien zur Folge hatte. Im Februar desselben Jahres verstarb der geliebte Großvater nach einer ärztlichen Fehldiagnose. Seinen leiblichen Vater, der im Jahr 1940 durch eine Gasvergiftung starb, wobei man von Selbstmord ausging, hat Bernhard nie kennen gelernt. Seine Mutter starb im Herbst 1950 an Krebs. Bereits 1950 veröffentlichte Bernhard unter einem Pseudonym mehrere Kurzgeschichtendamit begann eine lange schriftstellerische Karriere. Der Tod und die Relativierung aller anderen Werte angesichts der steten Bedrohung durch ihn wurden seinen Werken zu einem der wichtigsten Motive. Seine Romane, die Autobiographie und ein Gedichtband tragen Titel wie In hora mortis, Frost, Die Kälte, Verstörung und Auslöschung.

Es gab in seinem Leben zwei für ihn „existenzentscheidende“ Menschen: einerseits seinen Großvater, der ihm den Sinn für die Philosophie, für dasHöchste, Allerhöchste“ mitgegeben und der ihm Montaigne, Schopenhauer oder Pascal nähergebracht hatte; andererseits seinenLebensmenschen“, Hedwig Stavianicek, mit der ihn bis zu ihrem Tod 1984 eine innige Beziehung und Freundschaft verband. 1951 hatte er die um 35 Jahre ältere Frau während seines Aufenthalts in der Lungenheilstätte Grafenhof bei St. Veit im Pongau kennen gelernt. DieTantewurde für ihn zum Mutterersatz, führte ihn in die Wiener Gesellschaft ein und unternahm mit ihm erste Reisen. Ihren Tod verarbeitete er in dem Band Alte Meister als den Tod der Frau des Protagonisten und betonte auch sonst, wie viel er von ihr gelernt habe.

Während der 1950er Jahre arbeitete er als Journalist (u.a. 1952–1955 als freier Mitarbeiter bei der sozialdemokratischen Zeitung Demokratisches Volksblatt) und war als freier Schriftsteller tätig. Im Salzburger Mozarteum nahm er Musik- und Schauspielunterricht.

Bernhard, der in seiner Jugend das Gymnasium abgebrochen hatte, umentgegengesetzteine Lehre in einem Kolonialwarenladen in der Salzburger Armensiedlung („Scherzhauserfeldsiedlung“) zu absolvieren, widmete bald sein ganzes Leben dem Schreiben. Die Zeit seiner kaufmännischen Ausbildung in Salzburg schilderte im autobiographischen Text Die Ursache. In seinen oft verschachtelten Sätzen spürt man die Atemlosigkeit, unter der er infolge seiner Lungenkrankheit Zeit seines Lebens zu leiden hatte. Seine Erregungen, seine innere Wut, die Ausdruck immer wieder erlittener Verletzungen und Enttäuschungen des jungen Bernhard sind, kommen in den Monologen seiner Theaterfiguren und den Gedanken seiner Ich-Erzähler in den Prosatexten oft zum Vorschein.

Thomas Bernhard, der seine schriftstellerische Laufbahn 1957 mit dem Gedichtband Auf der Erde und in der Hölle begann, fand schließlich seinen unverwechselbaren Stil in der Prosa (in Romanen und kürzeren Prosastücken) sowie im Drama, zunächst schrieb er hingebungsvoll über Leidende, Kranke, Psychopathen und Sterbende.

Auf dem Tonhof des Komponisten Gerhard Lampersberg in Maria Saal kam Bernhard in Kontakt mit Schriftstellerkollegen wie H. C. Artmann, Peter Turrini, Christine Lavant, Wolfgang Bauer, Peter Handke und Gert Jonke. Lampersberg hegte ihm gegenüber ambivalente Gefühle, die sich anlässlich der Veröffentlichung von Holzfällen zu einer offenen Feindschaft entwickelten. 1984 ließ Lampersberg den Roman seines ehemaligenSchützlingseinziehen, da er sich in der Figur des Auersbergers wieder erkannte.

Seit 1965 lebte Bernhard hauptsächlich in Ohlsdorf, Bezirk Gmunden (Oberösterreich). Den Ankauf seines Vierkanthofes über den Realitätenhändler Hennetmair ermöglichte ihm das Preisgeld des Bremer Literaturpreises, den er im selben Jahr für seinen Roman Frost erhalten hatte.

Bernhard liebte es, neben der Schreibarbeit ausgedehnte Spaziergänge zu unternehmen; bekannt ist seine Passion für Kaffeehäuser, die er zwischen Wien, wo das „Bräunerhof“ sein Stammcafé wurde, und Salzburg oft besuchte und die ihm bald zurzweiten Wohnstubewurden. Er beteiligte sich auch rege am kommunalen Leben und unterstützte verschiedene Bürgerinitiativen.

Ende November 1988 erlitt Bernhard einen Herzinfarkt. Von da an betreute ihn sein Halbbruder Peter Fabjan, ein in Gmunden niedergelassener Facharzt für Innere Medizin. Am 12. Februar 1989 starb Thomas Bernhard in seiner Gmundner Wohnung an Herzversagen.


Thomas Bernhards Grab auf dem Grinzinger Friedhof [Bearbeiten]
Am 16. Februar wurde er auf eigenen Wunsch im Grab seinesLebensmenschen“ Hedwig Stavianicek auf dem Grinzinger Friedhof (Gruppe 21, Reihe 6, Nr. 1) beerdigt.

Gesamtansicht
Grabkreuz mit geschlossener Namenstafel
Grabkreuz mit geöffneter Namenstafel
Die Namenstafel des Grabkreuzes

Gedenkstein am Grab



Charakterbild [Bearbeiten]
Prägend für Bernhards Entwicklung als Schriftsteller war das seit frühester Kindheit, die er bei seinem geliebten Großvater, dem Dichter Johannes Freumbichler verbrachte, empfundene Gefühl, von seiner Mutter und dem Vater alleingelassen, ungeliebt, unerwünscht zu sein. Dazu kam ein schweres Lungenleiden, eine folgenschwere Rippenfellentzündung, die zu einem Morbus Boeck wurde, mit dem er seit den Kriegstagen zu leben hatte und das ihm stets die Nähe des Todes vor Augen hielt.

Bernhard schreibt meist über Einzelgänger, Selbstmörder, Kranke, angeblich Verrückte und Philosophen. Die menschliche Existenz ist für ihn sehr eng mit dem Leiden und dem Tod verbunden. Er geht sogar so weit, dass er das eigentliche Wesen der Existenz im Tod sieht: „Wenn wir ein Ziel haben, so scheint mir, ist es der Tod“, Zitat aus dem Roman Verstörung, „Das Aus ist das Ziel“, Zitat aus dem Theaterstück Heldenplatz.

Bernhards Charakter scheint einerseits düster und andererseits doch wieder fröhlich zu sein. Er schreibt von dem ständigen Hoffen auf den frühzeitigen Tod, und alle seine Werke sind von auffallend vielen Selbstmordgedanken durchzogen. Andererseits erfreut er sich scheinbar an der grotesken Welt und ihren Bewohnern. Möglicherweise erheitern ihn gerade der Anblick der Lächerlichkeit der Menschen und der Gedanke der Lächerlichkeit aller Existenz. Nach Berichten von Zeitgenossen war er ein schwieriger Charakter mit seelischen Brüchen, die er meisterhaft in literarischer Form verarbeitete. Im Alltag wirkte er bescheiden und zurückhaltend, Mitmenschen beschrieben ihn als nachdenklich, geizig und umgänglich.

Ein Zitat aus Der Untergeher kann dies verdeutlichen:

Tatsächlich konnte ich ja sagen, er war zwar unglücklich in seinem Unglück, aber er wäre noch unglücklicher gewesen, hätte er über Nacht sein Unglück verloren, wäre es ihm von einem Augenblick auf den anderen weggenommen worden, was wiederum ein Beweis dafür wäre, daß er im Grunde gar nicht unglücklich gewesen ist, sondern glücklich und sei es durch und mit seinem Unglück, dachte ich. Viele sind ja, weil sie tief im Unglück stecken, im Grunde glücklich, dachte ich und ich sagte mir, daß Wertheimer wahrscheinlich tatsächlich glücklich gewesen ist, weil er sich seines Unglücks fortwährend bewußt gewesen ist, sich an seinem Unglück erfreuen konnte.“
Die Literaturwissenschaft geht allerdings nicht davon aus, dass Textpassagen wie die obige als direkte Selbstaussagen des Autors gewertet werden dürfengerade Thomas Bernhard habe das fiktionale Sprechen seiner Figuren (sowohl in der Prosa als auch im Drama) virtuos benutzt, um unmittelbare Rückschlüsse auf seine Person in einem vielfältigen Spiel von Brechungen und Stilisierungen bewusst ad absurdum zu führen und zumeist als Kurzschluss zu entlarven. Die um einige seiner Werke entstandenen Skandale seien nicht zuletzt auf solche Irrtümer zurückzuführen. Unbestritten ist jedoch, dass die meisten seiner Werke selbstreflexive Züge tragen.


Werke [Bearbeiten]
Die typischen Werke Bernhards bestehen zum Großteil oder zur Gänze aus dem Monolog eines Einzelgängers, in dem dieser einem stummen oder beinahe stummen Zuhörer anlässlich einer konkreten – je nach Text variierenden – Situation seine Sicht der Dinge darlegt. Auch in den Dramen finden wir eine ähnliche Konstellation.

In den Prosawerken erzielt Bernhard eine Distanzierung von den Tiraden des Monologisierenden, indem er sie den stillen Zuhörer sozusagen aus zweiter Hand wiedergeben lässt. Einschaltungen wiesagte er“, „so Reger“ etc. sind kennzeichnend für den Stil Bernhards.

Die Monologisierenden sind nicht selten Wissenschaftler, durchwegum Bernhards eigene Terminologie zu verwenden – „Geistesmenschen“, die in langen Schimpftiraden gegen die „stumpfsinnige MasseStellung beziehen und mit ihrem scharfen, geradezu (selbst-)zersetzenden Verstand alles angreifen, was dem Österreicher heilig ist: den Staat selbst, den Bernhard gerne alskatholisch-nationalsozialistisch“ bezeichnet; anerkannte österreichische Institutionen wie das Wiener Burgtheater, allseits verehrte Künstler etc.

Bernhards Stärke sind kategorische Behauptungen, das Absolutsetzen jeder Aussage durch seine Hauptfiguren. Kennzeichnend für die Monologe seiner Protagonisten sind Ausdrücke wienaturgemäß“, „alle“, „nichts“, „immer nur“, „fortwährendetc. Von vornherein schalten sie mit Sätzen wiedarüber gibt es doch gar nichts zu diskutieren“, „da kann man sagen, was man willu. ä. jeden möglichen Einwand aus.

Ein besonderes stilistisches Merkmal von Bernhards Prosa ist eine Technik der Steigerung, der Übertreibung, des sich Hineinsteigerns beziehungsweise des sich Versteigens in fixe Ideen, was jeweils sehr kunstvoll durch eine Wiederholungstechnik orchestriert wird, in der zum einen bestimmte Themen, Versatzstücke und abfällige Bezeichnungen mit hoher Frequenz wiederholt (aber immer auch leicht variiert) werden und dabeigerade wenn der Leser denken mag, das sei nicht mehr möglichzudem nochmals gesteigert werden. Diese Technik Bernhards erinnert an Kompositionsmethoden der Barockmusik und der seriellen Musik; entsprechende Passagen sind oft komische Höhepunkte der neueren deutschsprachigen Literatur.

Bernhards Texte sollten aber nicht nur als gallige oder komische Ergüsse gegen alles und jeden gelesen werden. Zudem darf man nichtauch wenn dies mitunter verlockend erscheintderselben Versuchung wie ein Großteil der mittlerweile äußerst umfangreichen Bernhard-Forschung erliegen und das bernhardsche Werk allzu biographisch lesen: Zwar gibt es zahlreiche Parallelen zwischen den Protagonisten und Bernhard, doch handelt es sich immer um Rollenprosa. Es geht in den Romanen immer auch um die Tragik, die Vereinsamung, die Selbstzersetzung eines Menschen, der nach Vollkommenheit strebt. Ein immer wiederkehrendes Thema ist die Vollkommenheit der Kunst sowie ihre Unmöglichkeit, da Vollkommenheit den Tod bedeutet.

Dass für den ihm geneigten Leser trotz einiger Voraussetzungen dazu nicht der Eindruck einer billigen Selbsterhöhung eines Größenwahnsinnigen mittels der Erniedrigung aller anderen entsteht, ist einerseits Bernhards sprachlicher Virtuosität, andererseits seinem Humor zu verdanken. Für seine Schriften hat er eine Sprache entwickelt, die gekonnt elegant mit der Wiederholung von Wörtern beziehungsweise Wortgruppen sowie mit langen, oft kompliziert verschachtelten Sätzen operiert. Bernhards Werke haben eine große melodische Wirkung, weshalb sie sich auch besonders gut zur Rezitation eignen.

Zudem sind seine Werke meist, verglichen mit anderer avantgardistischer Literatur, gut verständlich, da Bernhard philosophischen Passagen stets alltägliche, oft geradezu banale Betrachtungen gegenüberstellt, wodurch er ihnenund gleichzeitig den Sprechern, die sie hervorbringen – ihren allzu großen Ernst nimmt.

In seinen Werken lässt sich Bernhard immer wieder über diebessere GesellschaftWiens und Salzburgs aus, die er oft mit ätzender und schmähvoller Kritik überzieht. Österreich beschrieb er gern als Land der Spießer, wobei er die Verhältnisse in finstersten Tönen schilderte. Dabei trägt er seine Kritik in stets wiederkehrenden Monologen vor, was auf viele besonders verächtlich wirkt. Viele Personen des öffentlichen Lebens, aber auch zahlreiche Bekannte Bernhards, fühlten sich parodiert oder verunglimpft. All dies bewirkte, dass viele seiner Veröffentlichungen und Theaterpremieren Skandale und Tumulte auslösten.

Neben all dieser harten Kritik an den bestehenden Verhältnissen gibt es in seinem Werk viele berührende und radikal ehrliche Momente. Diese finden sich vor allem in seinen autobiographischen Werken Der Keller, Der Atem, Die Kälte, Ein Kind, Die Ursache. Sie sind eine gute Einführung und Erklärung für sein gesamtes Werk. Hier beschreibt Bernhard Demütigungen, die er in der Kindheit erlebt hat (als Bettnässer hatte ihm die Mutter das uringetränkte Leintuch unter die Nase gerieben und dann am Balkon aufgehängt). Und die für ihn überlebensnotwendige Bindung an den Großvater. Hier spricht er auch über die alles prägende Lungenerkrankung, durch die er schon als 18-Jähriger einSterbezimmereines Krankenhauses erleiden musste. Dorthin wurde er von Ärzten geschoben, die in Kürze mit seinem Ableben rechneten. Als ein nasser Lappen knapp neben seinem Gesicht heruntergefallen war, entschied er sich, seinen ganzen Willen darauf zu konzentrieren, zu überleben.


Wirkung [Bearbeiten]
Bernhard provozierte vor allem in seiner österreichischen Heimat immer wieder heftige Kritik, viele seiner Aufführungen wurden von publikumswirksamen Skandalen überschattet, die Politik, Boulevardpresse und Kunstbetrieb gleichermaßen in Atem hielten. Durch seine oft düsteren und klischeetriefenden Texte löste Bernhard in schöner Regelmäßigkeit kontroversielle Debatten aus, die Kronen-Zeitung und populistisch agierende Politiker forderten lauthals Aufführungsverbote und Ausbürgerung Bernhardsder pauschale Vorwurf des „Vaterlandsverräters“ und „Nestbeschmutzers“ war schnell zur Hand. Chauvinistische, kleinbürgerliche Geister erhitzen sich an der wenig konfliktscheuen und leicht narzisstischen Persönlichkeit Bernhards, der nicht davor zurückscheute, die Pauschalvorwürfe seiner Literatur öffentlich zu wiederholen. Die öffentliche Entrüstung steigerte den Buchabsatz Bernhards erheblich, durch die täglichen Schlagzeilen wurde er schnell bekannt.

Es ist alles lächerlich, wenn man an den Tod denkt“, sagte er 1968 anlässlich der Verleihung des Kleinen Österreichischen Staatspreises, bei dem er, nicht zuletzt durch die Behauptung, die Österreicher seienGeschöpfe der Agonie“, einen der vielen Skandale auslöste, die auch einen Teil seines Ruhmes ausmachen. 1972 kam es bei der Uraufführung seines Stückes Der Ignorant und der Wahnsinnige im Rahmen der Salzburger Festspiele zum Bruch mit der Festspielleitung, weil Bernhard am Ende der Aufführung absolute Dunkelheit verlangte und selbst die Löschung des Notlichts forderte. Die feuerpolizeilichen Bestimmungen ließen dies jedoch nicht zu, was Bernhard aber nicht zu vermitteln war. Im September 1985 musste er sich anlässlich der Uraufführung des Schauspiels Der Theatermacher (zu dessen Hauptmotiven ebenfalls das Löschen des Notlichts zählt) bei den Salzburger Festspielen vom damaligen Finanzminister Franz Vranitzky in Anspielung auf die Kultursubventionierung vorwerfen lassen, „sich unter Einstreichung guter Steuerschillinge die eigene Verklemmung über dieses Land vom Leib zu schreiben“.

Die Skandale mit der größten Publikumswirksamkeit waren der um seinen 1984 veröffentlichten Roman Holzfällen sowie der um das Drama Heldenplatz, das er zum 50. Jahrestag des „Anschlusses“ Österreichs geschrieben hatte.


Uraufführungen von Thomas Bernhard-Stücken am Salzburger LandestheaterEin letztes Mal sorgte Bernhard noch nach seinem Tod im Februar 1989 mit seinem Testament für Aufregung, in dem er allgemeines Aufführungs- und Publikationsverbot eines jeglichen seiner Werke innerhalb der Grenzen Österreichs verfügt hatte. Jedoch erlaubte der Erbe Ausnahmen, so dass ab 1999 Neuinszenierungen von Bernhards Dramen möglich wurden. Zuvor war schon die weitere Aufführung bereits im Spielplan befindlicher Bernhard-Inszenierungen gestattet worden, was vor allem dem Wiener Burgtheater unter seinem damaligen Direktor und Freund Claus Peymann, das zum Zeitpunkt von Bernhards Tod (1989) vier Bernhard-Stücke im Repertoire hatte, zugute kam. Die meisten seiner Stücke wurden unter der Regie Peymanns uraufgeführt, zwischen dem Theatermann und dem Autor bestand zeitlebens eine spannungsvolle Freundschaft.

Das von ihm verfügte Aufführungsverbot seiner Stücke in Österreich wurde mit der Gründung der Thomas Bernhard-Privatstiftung durch seine Universalerben Peter Fabjan aufgehoben. Bernhards Forderung, mit der erjede Einmischungundjede Annäherung dieses österreichischen Staatesgegenüber seiner Person und seinem Werk verboten hatte, wird in den öffentlichen Veranstaltungen dadurch Rechenschaft getragen, dass diese ohne die Patronanz und ohne Anwesenheit von Politprominenz stattfinden. Danach hatte sich auch Peymann dafür eingesetzt, Aufführungen von Bernhards Stücken in Österreich wieder zuzulassen.

Bernhard wurde wunschgemäß nur in Anwesenheit der engsten Angehörigen beigesetzt. Die Öffentlichkeit erfuhr erst nach der Beerdigung von seinem Tod. Noch am 16. Februardem Tag seiner Beisetzungwurde er von Tageszeitungen alserkranktgemeldet. Die allgemeine Verwirrung kam auch in einer Fernschreiber-Meldung der APA zum Ausdruck.

Unter dem Einfluss der Arbeit Bernhards stehen und standen viele deutschsprachige Literaten und Künstler. Einer der wenigen bekennenden Bernhard-Verehrer war der Kabarettist Hanns Dieter Hüsch, der Ende der 1970er Jahre seine Alter Ego-Figur „Hagenbuch“ ganz offen auf Bernhards Kunst, Figuren in verschachtelten Gedankensprüngen erzählen zu lassen, begründete. Ebenso stellt neben den sehr intensiv dargebotenen Bühnenfiguren, den Themen, der Gedankenführung und Sprache des Kabarettisten Georg Schramm schon der Titel seines seit 2005 aufgeführten ProgrammsThomas Bernhard hätte geschossenden direkten Bezug zu Bernhards Werk her.


Werke [Bearbeiten]
(In der zeitlichen Reihenfolge ihrer Erstveröffentlichungen)

Auf der Erde und in der Hölle. (Gedichte) 1957
Köpfe (Kammeroper). 1957. Musik: Gerhard Lampersberg. UA 1959
In hora mortis. Gedichte. 1958
Unter dem Eisen des Mondes. Gedichte. 1958
die rosen der einöde. Ballett mit Stimmen. Musik: Gerhard Lampersberg. 1959, UA 1995
Die Irren. Die Häftlinge. 1962
Der Kulterer. 1962
Frost. (Erster) Roman 1963
Amras. 1964
Viktor Halbnarr – Ein Wintermärchen 1966
Verstörung. 1967
Prosa. 1967
Ungenach. 1968
Der Hutmacher. 1968
Watten. Ein Nachlaß. 1969
Ereignisse. 1969
An der Baumgrenze. 1969
Das Kalkwerk. 1970
Ein Fest für Boris. 1970
(UA: Deutsches Schauspielhaus, Regie Peymann; u.a. mit Judith Holzmeister)
Gehen. 1971
Midland in Stilfs. 1971
Der Italiener. 1971 (Drehbuch für einen Film von Ferry Radax)
Der Ignorant und der Wahnsinnige. 1972
(UA: Salzburger Festspiele, Regie Peymann, Bühnenbild Karl-Ernst Herrmann; mit Bruno Ganz, Ulrich Wildgruber, Otto Sander, Angela Schmid) * Der Kulterer, Drehbuch 1974 (Verfilmung mit Helmut Qualtinger, Werner Schneyder u.a.)
Die Jagdgesellschaft. 1974
(UA: Burgtheater, Regie Peymann, Bühnenbild Herrmann; u.a. mit Judith Holzmeister, Joachim Bißmeier, Werner Hinz)
Die Macht der Gewohnheit. 1974
(UA: Salzburger Festspiele, Regie Dieter Dorn, Bühnenbild Wilfried Minks; u.a. mit Bernhard Minetti, Anita Lochner)
Die Ursache. Eine Andeutung. 1975
Korrektur. 1975
Der Präsident. 1975
Der Wetterfleck. Erzählungen. 1976
Der Keller. Eine Entziehung. 1976
Die Berühmten. 1976
Minetti. Ein Portrait des Künstlers als alter Mann. 1977
(UA: Regie Peymann, Bühnenbild Herrmann; mit Bernhard Minetti)
Der Atem. Eine Entscheidung. 1978
Der Stimmenimitator. 1978
Ja. 1978
Immanuel Kant. 1978
(UA: Düsseldorfer Schauspielhaus, Regie: Volker Hesse, mit Karl-Heinz Böhm)
Der Weltverbesserer. 1979
(UA: Schauspielhaus Bochum, Regie Peymann, Bühnenbild Herrmann; mit Bernhard Minetti, Edith Heerdegen)
Vor dem Ruhestand. Eine Komödie von deutscher Seele. 1979
Die Erzählungen. 1979
Die Billigesser. 1980
Die Kälte. Eine Isolation. 1981
Ave Vergil. 1981
Über allen Gipfeln ist Ruh. 1981
(UA: Schauspielhaus Bochum, Regie Alfred Kirchner; u.a. mit Traugott Buhre)
Am Ziel. 1981
(UA: Salzburger Festspiele, Regie Peymann, Bühnenbild Herrmann; u.a. mit Marianne Hoppe)
Ein Kind. 1982
Beton. 1982
Wittgensteins Neffe. 1982
Der Untergeher. 1983
Der Schein trügt. 1983
(UA: Schauspielhaus Bochum, Regie Peymann, Bühne Erich Wonder; u.a. mit Bernhard Minettti)
Holzfällen. Eine Erregung. 1984
Der Theatermacher. 1984
(UA: 1985, Salzburger Festspiele, Regie Peymann, Bühnenbild Herrmann; mit Traugott Buhre, Hugo Lindinger, Kirsten Dene, Martin Schwab, Josefin Platt; später in der selben Inszenierung und Besetzung am Schauspielhaus Bochum, Burgtheater 1986; nach Lindingers Tod mit Sepp Bierbichler als Wirt)
Ritter, Dene, Voss. 1984
(UA: 1986, Salzburger Festspiele, Regie Peymann, Bühne Herrmann; mit Ilse Ritter, Kirsten Dene, Gert Voss; später in der selben Inszenierung und Besetzung Akademietheater 1986, Berliner Ensemble 2004)
Alte Meister. 1985
Auslöschung. Ein Zerfall. 1986
Einfach kompliziert. 1986
(UA: Schillertheater Berlin; Regie: Klaus André, mit Bernhard Minetti; später in derselben Inszenierung am Akademietheater)
Elisabeth II. 1987
(UA: Schillertheater Berlin; u.a. mit Kurt Meisel)
Heldenplatz. 1988
(UA: Burgtheater Wien, Regie Peymann, Bühnenbild Herrmann; u.a. mit Wolfgang Gasser, Kirsten Dene, Elisabeth Rath, Marianne Hoppe)
Der deutsche Mittagstisch. Dramolette. 1988
(UA: 1981 Schauspielhaus Bochum, Regie Peymann)
In der Höhe. Rettungsversuch, Unsinn. 1989 erschienen; 1959 geschrieben (Teil des unveröffentlichten Romans Schwarzach St. Veit)
Claus Peymann kauft sich eine Hose und geht mit mir essen. Drei Dramolette. 1990



Posthum erschienene Werke [Bearbeiten]
Meine Preise. Eine Bilanz. Mit einer editorischen Notiz von Raimund Fellinger. Suhrkamp, Frankfurt/M. 2009, ISBN 3-518-42055-0.

Gesamtausgabe [Bearbeiten]
Thomas Bernhard: Werke in 22 Bänden. Hrsg. von Wendelin Schmidt-Dengler und Martin Huber. Suhrkamp, Frankfurt/M. 2003 ff., jeweils mit Einzel-ISBN.

Auszeichnungen [Bearbeiten]
1963 Julius-Campe-Stipendium (mit Gisela Elsner und Hubert Fichte)
1964 Julius-Campe-Preis
1965 Literaturpreis der Freien Hansestadt Bremen für Frost.
1967 Literarische Ehrengabe des Kulturkreises im Bundesverband der deutschen Industrie
1968 Österreichischer Staatspreis für Literatur Es ist alles lächerlich, wenn man an den Tod denkt. [1]
1968 Anton-Wildgans-Preis (festliche Verleihung abgesagt) [2]
1970 Georg-Büchner-Preis
1972 Franz-Theodor-Csokor-Preis
1972 Grillparzer-Preis für Ein Fest für Boris
1972 Adolf-Grimme-Preis
1972 Franz Theodor Csokor-Preis
1974 Hannoverscher Dramatikerpreis
1974 Prix Séguier
1976 Literaturpreis der Österreichischen Bundeswirtschaftskammer
1983 Premio Letterario Internazionale Mondello
1988 Prix Médicis für Alte Meister
1988 Antonio-Feltrinelli-Preis (Preis abgelehnt)

Einzelnachweise [Bearbeiten]
Zitat aus Bernhards Dankesrede in: Martin Huber und Wendelin Schmidt-Dengler: Die Romane, Nachwort Umspringbilder, Seite 1781.
↑ Unterrichtsminister Theodor Piffl-Percevic fasste Bernhards Dankesrede zum Förderungspreis für Literatur 1967 (am 4. März 1968) als Beleidigung Österreichs auf, woraufhin der Festakt zur Verleihung des Preises (am 21. März 1968) abgesagt wurde. Dieses Ereignis verarbeitet Bernhard in Wittgensteins Neffe.

Literatur [Bearbeiten]
Thomas BernhardEine Begegnung. Gespräche mit Krista Fleischmann. Edition S (Österreichische Staatsdruckerei), Wien 1991; ISBN 3-7046-0184-5
Begleitbuch zu den beiden Videokassetten:
Thomas BernhardEine Herausforderung. Monologe auf Mallorca 1981. Videokassette. ISBN 3-7046-0188-8.
Thomas BernhardEin Widerspruch. „Die Ursache bin ich selbst“ (Madrid 1986) Videokassette. ISBN 3-7046-0223-X.
Ria Endres: Am Ende angekommenDargestellt am wahnhaften Dunkel der Männerporträts des Thomas Bernhard. S. Fischer, Frankfurt/M. 1980, ISBN 3-596-22311-3.
Thomas Bernhard: Ein Lesebuch. Hrsg. Raimund Fellinger. Suhrkamp, Frankfurt/M. 1993, ISBN 3-518-38658-1.
Jens Dittmar (Hrsg.): Thomas Bernhard. Werkgeschichte. Suhrkamp, Frankfurt/M. 1990, ISBN 3-518-38502-X.
Sepp Dreissinger (Hrsg.): Thomas Bernhard. Portraits. Bilder & Texte. Bibliothek der Provinz, Weitra 1991, ISBN 3-900878-63-3.
Ilija Dürhammer und Pia Janke (Hrsg.): Der ‚Heimatdichter’ Thomas Bernhard. Holzhausen, Wien 1999, ISBN 3-85493-009-7.
Ilija Dürhammer: Thomas Bernhard. Holz. Ein. Fall. Eine reale Fiktion. Kremayr & Scheriau, Wien 2004, ISBN 3-218-00722-4.
Ilija Dürhammer: Homoerotische Subkulturen im Schubert-Kreis, bei Hugo von Hofmannsthal und Thomas Bernhard. Böhlau, Wien 2006, ISBN 3-205-77462-0.
Maria Fialik: Der konservative Anarchist. Thomas Bernhard und das Staats-Theater. Löcker, Wien 1991, ISBN 3-85409-189-3.
Maria Fialik: Der Charismatiker. Thomas Bernhard und die Freunde von einst. Löcker, Wien 1992, ISBN 3-85409-211-3.
Dorett Funcke: Der abwesende VaterWege aus der Vaterlosigkeit. Der Fall Thomas Bernhard. LIT, Münster 2007, ISBN 978-3-8258-0260-8.
Michael Grabher: Der Protagonist im Erzählwerk Thomas Bernhards. Kovac, Hamburg 2004, ISBN 3-8300-1408-2.
Karl Ignaz Hennetmair: Ein Jahr mit Thomas Bernhard. Das versiegelte Tagebuch 1972. Goldmann, München 2003, ISBN 3-442-72989-0.
Joachim Hoell: Thomas Bernhard. dtv, München 2000, 2. Aufl. 2003, ISBN 3-423-31041-3.
Kurt Hofmann: Aus Gesprächen mit Thomas Bernhard. Mit Photographien von Sepp Dreissinger und Emil Fabjan und einer Vorbemerkung des Verlags. Löcker, Wien 1988, ISBN 3-85409-119-2
Taschenbuchausgabe: dtv, München 1991 (2. Auflage), ISBN 3-423-11356-1.
Hans Höller: Thomas Bernhard. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1993, ISBN 3-4995-0504-5.
Hans Höller und Irene Heidelberger-Leonard (Hrsg.): Antiautobiografie – Zu Thomas BernhardsAuslöschung“. Suhrkamp, Frankfurt/M. 1995, ISBN 3-518-38988-2.
Gitta Honegger: Thomas Bernhard. „Was ist das für ein Narr?“. Propyläen, München 2003, ISBN 3-549-07168-X.
Martin Huber, Manfred Mittermayer, Peter Karlhuber (Hrsg.): Thomas Bernhard und seine Lebensmenschender Nachlaß. Ausstellungskatalog. Adalbert-Stifter-Institut des Landes Oberösterreich, Linz 2001 ISBN 3-900424-25-X.
Louis Huguet: Chronologie. Johannes Freumbichler – Thomas Bernhard. Genealogie Thomas Bernhards. Übersetzt und redigiert von Renate Langer. Bibliothek der Provinz, Weitra o.J. (1995), ISBN 3-85252-066-5.
Andreas Maier: Die Verführung. Thomas Bernhards Prosa. Wallstein, Göttingen 2004, ISBN 3-89244-859-0.
Johann Maxwald: Thomas Bernhard. Mein eigentümlicher Nachbar. LIT, Münster 2005, ISBN 3-00-015623-2.
Manfred Mittermayer (Hrsg.): Thomas BernhardJohannes Freumbichler – Hedwig Stavianicek. Bilder, Dokumente, Essays. Die Rampe Extra. Land Oberösterreich, Amt d. Oö. Landesregierung, Institut für Kulturförderung, Linz o.J. (1999), ISBN 3-85320-995-5.
Manfred Mittermayer: Thomas Bernhard. Metzler, Stuttgart 1995, ISBN 3-476-10291-2.
Manfred Mittermayer: Thomas Bernhard. Leben Werk Wirkung. Suhrkamp, Frankfurt/M. 2006, ISBN 3-518-18211-0.
André Müller: Im Gespräch mit Thomas Bernhard. Bibliothek der Provinz, Weitra 1992, ISBN 3-900878-64-1
auch in: Über die Fragen hinaus. dtv, München 1998, ISBN 3-423-12590-X.
Eckhart Nickel: Flaneur - Die Ermöglichung der Lebenskunst im Spätwerk Thomas Bernhards. Manutius, Heidelberg 1997, ISBN 3-925678-72-7.
Martina Ochs: Eine Arbeit über meinen Stil / sehr interessantZum Sprechverhalten in Thomas Bernhards Theaterstücken. Peter Lang, Frankfurt/M. 2006, ISBN 978-3-631-55805-8.
Alfred Pfabigan: Thomas Bernhard. Ein österreichisches Weltexperiment. Zsolnay, Wien 1999, ISBN 3-552-04921-5.
Johannes Frederik G. Podszun: Untersuchungen zum Prosawerk Thomas Bernhards. Die Studie und der Geistesmensch. Entwicklungstendenzen in der literarischen Verarbeitung eines Grundmotivs. Peter Lang, Frankfurt/M. 1998, ISBN 3-631-33979-8.
Wieland Schmied, Erika Schmied: Thomas Bernhards Häuser. Residenz, Salzburg 1995, ISBN 3-7017-0952-1.
Erika Schmied, Wieland Schmied: Thomas Bernhard. Leben und Werk in Bildern und Texten. Residenz, St. Pölten 2008, ISBN 978-3-7017-3089-6.
Wendelin Schmidt-Dengler: Der Übertreibungskünstler - Studien zu Thomas Bernhard. Wien, Sonderzahl 1997.
Jan Süselbeck: Das Gelächter der Atheisten. Zeitkritik bei Arno Schmidt und Thomas Bernhard. Stroemfeld, Frankfurt/M. 2006, ISBN 3-86109-176-3.
Harald Waitzbauer: Thomas Bernhard in Salzburg. Alltagsgeschichte einer Provinzstadt 1943–1955. Böhlau, Wien 1995, ISBN 3-205-98424-2.

Weblinks [Bearbeiten]
Literatur von und über Thomas Bernhard im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek (Datensatz zu Thomas Bernhard • PICA-DatensatzEinträge im Musikarchiv)
Artikel Thomas Bernhard im Österreich-Lexikon von aeiou
Webseite der Internationalen Thomas Bernhard-Gesellschaft mit weiterführenden Angaben; auch zur Thomas-Bernhard-Privatstiftung
Thomas Bernhard in der Internet Movie Database (deutsch)
Umfassende Linksammlung der Universitätsbibliothek der FU Berlin zu Thomas Bernhard
Das Thomas-Bernhard-Privatarchiv von Karl Ignaz Hennetmair
Rezensionen zu Thomas Bernhard
Personendaten
NAME Bernhard, Thomas
KURZBESCHREIBUNG österreichischer Schriftsteller
GEBURTSDATUM 9. Februar 1931
GEBURTSORT Heerlen, Niederlande
STERBEDATUM 12. Februar 1989
STERBEORT Gmunden, Österreich

Vonhttp://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Bernhard“
Kategorien: Thomas Bernhard | Autor | Österreicher | Literatur (Österreich) | Literatur (20. Jahrhundert) | Literatur (Deutsch) | Drama | Lyrik | Libretto | Satire | Erzählung | Roman, Epik | Drehbuchautor | Geboren 1931 | Gestorben 1989 | Mann


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