Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Blutsauger«
Vamp schrieb am 6.10. 2001 um 11:51:52 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Mein Blut - Dein Blut
Vampire haben auch mal Hunger, und Blut ist Blut:
Du schlägst Deine Eckzähne in das Fleisch von der Stechmücke. Du beginnst, ihr das Blut aus den Adern zu saugen.
War übrigens wohl doch etwas zuviel für das schwache Herz der armen Mücke, die kurz darauf verschied.
Sir Alec hatte zwei interessante Begegnungen. Generationen haben sich gefragt, warum Tiuri bei seiner Leierkastenmusik nie
einschläft. Hier ist die Antwort:
Du schlägst Deine Eckzähne in das Fleisch von dem lustigen Tiuri. Du beginnst, ihm das Blut aus den Adern zu saugen.
Der lustige Tiuri sagt: Ach ja, jeder Mensch braucht Kaffee.
Außerdem scheint Sir Alec mit Zähnen versehen zu sein, deren Länge etwas über der Norm liegt:
Du schlägst Deine Eckzähne in das Fleisch von Sintemal Tuk. Du beginnst, ihm das Blut aus den Adern zu saugen.
Der Schmied sagt: Guten Tag, Siralec!
Sintemal Tuk begibt sich auf die Suche nach seinem Handwagen.
Sintemal Tuk taucht mit dem Handwagen wieder auf.
Sintemal Tuk sagt: Tut mir leid, sowas hab ich nicht.
Du löst Deine Zähne wieder aus Sintemal Tuk, genüßlich leckst Du Dir Deine blutbefleckten Lippen ab.
Vampyra schrieb am 6.10. 2001 um 11:47:38 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Der Blutsauger ist ein Sinnbild für die Ungleichgewichtigkeit menschlicher Beziehungen, die allzu leicht zu einem
»Aussaugen« des einen durch den anderen führt, symbolisiert durch den Verlust des seit alters her als
Lebenselixier angesehenen Blutes.
Es gibt sowohl lebende wie (un)tote Blutsauger bei fast allen Kulturen zu fast allen Zeiten – einige Beispiele sind
unter Legenden aufgeführt. Oft ist das Entziehen der Lebenskraft Hauptmotiv, nicht selten aber auch die
Verbindung zur Potenz. Und häufig kommt es durch das Saugen des Blutes zu einer Übertragung von Geist
und/oder Seele über den Tod hinaus. In neuerer Zeit spielt in immer mehr Geschichten auch die Bedeutung des
Blutsaugers als Krankheitsüberträger (AIDS!) eine Rolle.
Man kann ungefähr berechnen, wieviel Blut ein Vampir täglich etwa zu sich nehmen muß, vorausgesetzt, daß er
etwa soviel Energie verbraucht wie ein Mensch. Als Grenzwerte nehme ich hier einmal ein Minimum von ca. 4.000
kJ (etwa 1.000 kcal), als Maximum 20.000 kJ (ca. 4.800 kcal; das etwa brauchen kanadische Holzfäller).
Säugerblut, egal von welcher Art, hat einen Nährwert von etwa 5,6 kJ/g oder 5,3 kJ/ml, also muß ein Vampir
täglich zwischen 0,7 und 3,5 Liter Blut zu sich nehmen. Natürlich ist unbekannt, ob ein Vampir einen dem
Menschen ähnlichen Energieverbrauch hat, doch sprechen die bisher bekannten Regeln der Biologie dafür. Er
dürfte allerdings wohl eher an der unteren angenommenen Grenze liegen – zumindest, falls die These von der
Blässe und der kühlen Haut zutrifft, was auf eine geringe Durchblutung der oberflächennahen Zonen, vielleicht
sogar auf eine erheblich geringere Körpertemperatur schließen läßt. Dann ist die These nicht abwegig, daß
Vampire sich relativ problemlos ernähren könnten, ohne Menschen zu töten – hier mal ein wenig gesaugt, an jenem
mal ein bißchen genippt... Allerdings dürfte ein solcher Vampir nie die Tour de France mitfahren – um da in der
Spitze mitzuhalten, bräuchte er mindestens 10 Liter Blut am Tag!
Geruch schrieb am 6.10. 2001 um 12:01:31 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Wie häufig jemand von Schnaken gestochen wird, hängt unter anderem von
seinem Körpergeruch ab. Wer süßliches Parfüm benutzt oder von Natur
aus einen süßlichen Körpergeruch hat, der wird häufiger gestochen.
Umgekehrt kann man den Geruchseffekt auch als Schutz benutzen. So
schwören viele auf die Einnahme von Vitamin B1 als Mückenabwehr, weil
dieser Stoff einen besonderen Körpergeruch hervorruft.
Allergische Reaktion auf Stiche
Rote Stellen nach Schnakenstichen können entstehen, wenn die Insekten
vorher auf unsauberen Stellen gesessen haben und von dort Schmutz in die
Stichwunde tragen. Eine andere Möglichkeit ist, dass der Gestochene
allergisch reagiert.
Zur Vorbeugung von allergischen Reaktionen auf Bienen und
Wespenstiche gibt es eine so genannte Hyposensibilisierungsbehandlung.
Allerdings muss man dafür acht Tage stationär im Krankenhaus bleiben und
erhält dreimal täglich Spritzen. Für Schnakenstiche wird diese Behandlung
üblicherweise nicht eingesetzt.
Wer weiß, dass er auf Insektenstiche allergisch reagiert, sollte immer ein
Notfallbesteck mit Medikamenten, Salben und anderen Hilfsmitteln
mitnehmen. Fragen Sie zu Einzelheiten am Besten Ihren Arzt.
Hat jemand nach einem Stich überraschend Atemnot,
Schweißausbrüche oder Schwindelgefühle, sollte er sofort einen
Arzt, Apotheker oder ein Krankenhaus aufsuchen.
Hilfe gegen Zecken
Hat sich eine Zecke festgebissen, sollte man niemals mit Öl oder Uhu
behandeln. In ihrem Todeskampf wird die Zecke sonst besonders viele
Bakterien oder Viren in das Blut abgeben. Am besten dreht man die Zecke
vorsichtig und vollständig aus der Haut oder geht gleich zum Arzt.
Verspürt man nach einem Zeckenbiss grippeähnliche Symptome wie Kopf-
und Gliederschmerzen, kann es eine so genannte Borreliose sein. Das ist
eine bakterielle Infektion, die von Zecken übertragen wird. Sie lässt sich mit
Antibiotika behandeln.
Impfung gegen Zecken-Krankheit
Eine andere Krankheit, die von Zecken übertragen wird, ist die
Frühsommer-Hirnhautentzündung. Gegen sie sollten sich alle, die sich in
Zeckengebieten aufhalten, impfen lassen. In Deutschland sind vor allem die
Landschaften südlich des Mains betroffen.
Gähn schrieb am 6.10. 2001 um 11:56:30 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Bissfest präsentiert Produzent Wes Craven den
runderneuerten Fürsten der Vampire für ein
blutjunges »Scream«-Publikum.
Naheliegend, dass Patrick Lussier mit seiner Idee
einer modernen Version von Bram Stokers
»Dracula« zu Wes Craven ging. Als Cutter von
Cravens »Scream«-Reihe ahnte er wohl, dass der
Altmeister nach seiner erfolgreichen Wiederbelebung
des Horrorgenres angesichts einer hippen
Frischzellenkur für den transsylvanischen Grafen Blut
lecken würde.
Christopher Plummer spielt Abraham Van Helsing,
jenen Vampirologen, der Dracula einst den
Todesstoß versetzte und seither ebenfalls unsterblich ist. Eines Nachts dringen Diebe in
die Gruft ein, wo er den Sarg des Untoten verwahrt, und stehlen ihn. Als sie den
Deckel später öffnen, knabbert der Untote (Gerard Butler) an ihren Hälsen und schlägt
sich nach New Orleans durch. Weil Van Helsing fürchtet, dass der Blutsauger sich dort
an seiner Tochter Mary vergreifen könnte, folgt er ihm mit seinem Assistenten Simon
(Jonny Lee Miller), der dem Irrglauben anhängt, Dracula sei bloß der Held eines
Schauermärchens.
Mit Maschinenpistolen, die silberne Nägel abfeuern, Kung-Fu-Action wie aus der
TV-Serie »Buffy«, attraktiven Akteuren als Appetithappen und dreister Werbung für
den Platten-Discounter Virgin Megastore wendet sich Regienovize Lussier
unmissverständlich an ein junges Zielpublikum und hält sich im Ansatz und
Spannungsaufbau an »Scream«.
Neu ist hier lediglich der Verweis auf Draculas biblischen Ursprung. Abgesehen davon
war der Graf schon in John Badhams »Dracula« ein unheimlich gutaussehender
Ladykiller, und dass Knoblauch und Kruzifixe Vampire nicht immer abwehren, wissen
wir seit »Tanz der Vampire«. Frischblut für Dracula? Eher ein Mix aus bekannten
Blutgruppen.
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