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Der erste Text am 14.1. 2006 um 12:29:48 Uhr schrieb
Yahwe Mutabo über Die-wunderbare-Welt-des-Yahwe-Mutabo
Der neuste Text am 5.10. 2014 um 20:36:53 Uhr schrieb
Schmidt über Die-wunderbare-Welt-des-Yahwe-Mutabo
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am 5.10. 2014 um 20:03:17 Uhr schrieb
Natascha über Die-wunderbare-Welt-des-Yahwe-Mutabo

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Die-wunderbare-Welt-des-Yahwe-Mutabo«

Winnetou Koslowski schrieb am 17.1. 2006 um 15:12:18 Uhr zu

Die-wunderbare-Welt-des-Yahwe-Mutabo

Bewertung: 13 Punkt(e)

erstmal vorneweg: es gibt zwar schon mehrere ähnlich themen, aber ich konnte daraus nix genau auf meine fall umwenden!

also, ich war vor etwa einer halben stunde im chat (chatcity.de) und hatte lust auf cs.
allerdings fand sich niemand, außer eine stefanie.
sie sagte dass sie 11 ist, und ich antwortete dass ich 16 bin (in echt 17)
ich hab ein bisschen mit ihr geschrieben und wir kamen dazu dass wir beide aus tübingen (größere stadt in BW) kommen (allerdings komm ich nur aus der nähe, tübingen ist etwa eine stunde von meine zuhause entfernt).
sie fragte mich ob sie vorbeikommen sollte, weil sie lust auf richtigen sex hatte....ich lenkte aber ab und wollte cs haben.
dann hat sich dass gespräch in etwa so entwickelt

ich: nee ich will normalen cs
ich: wir können ja ein ander mal richtigen sex haben*
ich: mach mich heiß, vielleicht überleg ichs mir dann nochmal mim vorbeikommen* (p.s. dass mit richtigem sex und vorbeikommen hab ich nur gesagt, dass es zum cs kommt)
sie: wie groß ist er denn?
ich: 18
sie: 18 was
ich: cm
sie: meiner ist 24cm
ich: schwul oder was
sie: nee polizei

von diesem moment an hab ich totales herzrasen!

ich hab mich noch entschuldigt und gefragt wie weit ich denn gehen darf (weil ich den eindruck hatte dass noch nix strafbares geschehen war)
dann meinte der vermeindliche polizist, das entschuldigen nix mehr brignt, dass es jetzt schon zu spät ist und dass ich schon zu weit gegangen bin seit ich wusste, dass sie 11war!
dann meinte der »polizist« noch: »bis morgen! und bereite schonmal deine eltern darauf vor«

nun hab ich total schiss dass morgen oder übermorgen die bullen vorbeikommen und ich ne anzeige oder sonstwas kriege!!
ich kann nich schlafen, gar nix!
bin total verzweifelt!

deshalb meine frage: hab ich mich strafbar gemacht?
und wie wahrscheinlich ist es dass des wirklich keine verarsche von jemandem ist!
und wie soll ich am besten reagieren wenn sie wirklich kommen!

ich hab total extrem panik, weil ich so schiss hab dass des echt n bulle war der dann auch demnächst kommt und mir ne anzeige geben will....
(v.a. weil ich später mal zur polizei will, weil ich angst hab das meine eltern das mitkriegen, weil ich schon ewigkeiten kein cs mehr gemacht hab und nur spontan mal draufgekommen bin...)

hoffe ihr habt gute nachrichten für mich, weil ich kann echt nich mehr schlafen und so!

Karl Marx schrieb am 19.1. 2006 um 03:40:51 Uhr zu

Die-wunderbare-Welt-des-Yahwe-Mutabo

Bewertung: 13 Punkt(e)

Pfaffi, kronik und SiGroline führten am 28.10. mit zweien der drei Mitglieder der Ur-Recklinghäuser Band Kiosk das folgende Interview. Sado und Gunna über die Idee, von Musik zu leben, über ihren dritten Mann Sebel und die Entwicklung zu einer Band, die auch mal alleine spielen kann. Und über Urlaub.

Wann wurde die BandKioskgegründet?
Gunna: Wir spielen zu dritt zusammen seit 1997.
Sado: Und seit Sommer 2000 gibts Kiosk.

Woher kennt ihr euch?
Gunna: Sado und ich kennen uns seit der Schulzeit. Wir gingen in die gleiche Klasse.
Also seit 14 Jahren.
Sado: Den Sebel aus einer Musikerkontaktanzeige.
Ich bin sozusagen das Bindemitglied.
Später haben wir uns gedacht, wir müssen was zu dritt machen.

Wie kamt ihr auf den Namen Kiosk?
Sado: Wir haben uns verschiedene Namen überlegt und hatten fast jede Woche einen neuen.
Gunna: Irgendwann in einer Kneipe hatten wir eine Kompromisslösung. Sebel fand Kiosk typisch fürs Ruhrgebiet. Außerdem ist unser Proberaum 10 Meter von einem Kiosk entfernt.

Habt ihr vorher schon Musik gemacht?
Sado: Gunna und ich haben schon seit der 5. Klasse zusammen Musik gemacht.
Wir wollten mal im Fernsehen auftreten.

Was versucht ihr mit eurer Musik beim Zuhörer zu bewegen?
Gunna: Erstmal die Beine ^^
Sado: Wir finden es gut, live zu spielen und Spaß zu vermitteln.
Gunna: Der Spaß steht immer im Mittelpunkt. Wir wollen keine Deprimusik machen wie viele andere Bands.
[jobi]

Karl Marx schrieb am 19.1. 2006 um 03:40:36 Uhr zu

Die-wunderbare-Welt-des-Yahwe-Mutabo

Bewertung: 16 Punkt(e)

Eine sicher etwas nervige Frage, aber woher stammt euer Bandname?
Ganz einfache und kurze Erklärung:
Wir waren mal an einer Tanke und da riefen betrunkene Schumi-Fans nicht mehr Schumi, sondern Schomääh!

Wie kam es zur Bandgründung? Woher kennt ihr euch?
Phil: Flo, Tim und ich waren zusammen auf dem Hittorf und kennen uns daher.
Irgendwann später kam dann auch der Timo dazu.

Wer schreibt die Texte? Übernimmt dies einer alleine oder bringt jeder seine Ideen mit ein?
Timo: Also ich selber schreibe eher weniger Texte. Das machen dafür die anderen drei. Aber für die Musik sind wir alle zuständig und jeder hat mal eine gute Idee.

Ist zuerst die Melodie vorhanden und dann der Text, oder andersrum?
Flo: Am Anfang der Bandzeit war das immer unterschiedlich. Mal fiel uns eine gute Melodie ein, mal ein guter Text. Jetzt ist meistens die Melodie erst vorhanden und in der Uni kan man dann gut Texte dazu schreiben ;-)
[jobi]

Karl Marx schrieb am 19.1. 2006 um 03:35:58 Uhr zu

Die-wunderbare-Welt-des-Yahwe-Mutabo

Bewertung: 14 Punkt(e)

battlet hier ! ab mitternacht is open mic

ich werf mal kurz ein paar zeilen in die runde
meine parts sind hot und deiner mutters heilkunde
ich bin geil und mach euch zu stummen kindern
denn du bist schwul und stehst nur auf krumme dinger
ich bin der junge winner, und du die letzte bitch
ich speer dich in mein zimmer wo du aus kloschüsseln frisst
jetzt ist prime time, zeig dein reim und steig ein
sei kein feigling, type fine, lets have a nice time
is mir wurscht, ob battle oder freetype
wodka hat durst und ich rappe hier im freestyle
ich liebe rap wie metrick die muschies
mich lieben die muschies, ich red täglich mit groupies
es ist schön das du zusiehst, doch shit weil du nix schreibst
verpiss dich aus den mitternachts thread weil du bitch, bitch bleibst.....

Winnetou Koslowski schrieb am 15.1. 2006 um 11:35:09 Uhr zu

Die-wunderbare-Welt-des-Yahwe-Mutabo

Bewertung: 17 Punkt(e)

Die Geschichte der halluzinogenen Pilze ist zugleich auch ein Stück Religionsgeschichte der Kulturvölker. Noch im Mittelalter wurden Pilzen bei uns magische und dämonische Kräfte zugewiesen. Meist wurden die Pilze, die »trunken machen, Visionen und Wollust hervorrufen«, während religiöser Zeremonien verzehrt, konnten aber auch einem Medizinmann hellseherische Kräfte verleihen, der so z.B. das Schicksal eines Kranken zu ersehen glaubte.
Erwähnenswert ist, daß die Effekte schon damals nicht durchweg als lustvoll erlebt wurden. Es gab angstbetonte Begegnungen mit dem »Pilz-Gott«, in denen die Berauschten von wilden Tieren verfolgt wurden und in Todesangst verfielen.

Karl Marx schrieb am 17.1. 2006 um 23:49:27 Uhr zu

Die-wunderbare-Welt-des-Yahwe-Mutabo

Bewertung: 12 Punkt(e)

Mama-Knuffi geht gerne mit Oma-Knuffi und Langhaar-Knuffi einkaufen. Sie hat sich eine neue Tasche gekauft. Mama-Knuffi mag den Super-Knuffi nicht, weil er Geld klaut. Sie mag Oma-Knuffi, Langhaar-Knuffi, Zauber-Knuffi und Tini-Knuffi. Sie mag Opa-Knuffi auch nicht, weil er klaut. Sie mag nicht so gerne in den Wald gehen, trotzdem mag sie den Wald-Knuffi. Die Katzen Mi und Mimi sind Zwillinge. Langhaar-Knuffi hat Mama-Knuffi eine Katze geschenkt, weil sie bald Geburtstag hat. Mama-Knuffi tut seit ein paar Tagen sehr geheimnisvoll, weil sie Geburtstag hat und Angst hat, dass sie etwas ausgeben muss, wenn die anderen Knuffis es erfahren. Nur Langhaar-Knuffi weiß, dass sie am 27.6.1975 geboren worden ist. Ihr Geburtstagsgeschenk an Mama-Knuffi war die Katze Mimi.

Cedric Deberché schrieb am 14.1. 2006 um 23:25:48 Uhr zu

Die-wunderbare-Welt-des-Yahwe-Mutabo

Bewertung: 15 Punkt(e)

Ich habe meine Mutter gefragt, und meine Mutti hat die Mutter des Mädchens darauf angesprochen, doch die Mutter von ihr hat immer noch nichts dazu gesagt, sie war stinkwütend auf mich und meine Mutti.
Das Mädchen hat eine Krankheit, wo sie sich immer kratzen muss, weil ihre Haut brennt und zugleich juckt. Das kommt daher, dass die Gifte die sie im Urin hat aus ihrer Haut rauskommen.
Ihre Mutter sagte, sie muss an den Tieren kribbeln weil sie ihre Aggressionen abregen muss.
Ich würde den beiden gerne sagen, dass das Kind keine Katzen nehmen soll, sondern eine Tapete oder wegen mir sich selbst, aber das würde sie nurnoch wütender machen.
Da ist noch was: Sie tut ihrer Mutter immer weh, tritt sie, schlägt sie und ihre Mutter tut nichts dagegen. Aber wenn man das Mädchen auch und auf den Rücken klopft, schreit sie sofort und schlägt einem ins Gesicht.
Das kann doch nicht von ihrer Krankheit kommen, ich glaube, das Mädchen und ihre Mutter nehmen ihre Krankheit nur als Entschuldigung dafür.
Genauso wie Sätze: »Warum musste die Katze nur überfahren werden? Warum nicht die andere, die hab ich nicht so lieb gehabt«
Die kommen doch nicht von der Krankheit, oder?

Karl Marx schrieb am 18.1. 2006 um 00:37:00 Uhr zu

Die-wunderbare-Welt-des-Yahwe-Mutabo

Bewertung: 11 Punkt(e)

Der Teufel-Knuffi verreist mit seiner Freundin Schmuck-Knuffi zur Insel im Knuffi-Land. Er spielt dort Fußball und er lädt Schmuck-Knuffi zum Essen im Hotel ein. Beim Fußballspielen bricht der Teufel-Knuffi sich ein Bein. Er wird ins Krankenhaus gebracht. Schmuck-Knuffi ist ganz aufgeregt. Sie geht schnell ins Krankenhaus. Der Doktor sagt: »Glücklicherweise hast du dir nur das Bein gebrochenNach drei Wochen ist das Bein wieder gesund. Endlich kann der Teufel-Knuffi wieder Fußball spielen. Schmuck-Knuffi und Teufel-Knuffi können wieder nach Hause fahren. Teufel-Knuffi fliegt zum Feuerland. Fünf Stunden später lernt er »Schockwelle«. Das ist eine Kampftechnik.

Karl Marx schrieb am 17.1. 2006 um 23:49:58 Uhr zu

Die-wunderbare-Welt-des-Yahwe-Mutabo

Bewertung: 10 Punkt(e)

Mama-Knuffi hat am 27.6.1975 Geburtstag und sie hat Angst, dass sie etwas ausgeben muss. Deswegen hat sie ein Geheimnis. Nur Langhaar-Knuffi weiß es bis jetzt und Mama-Knuffi verrät es nur noch dem Zauber-Knuffi, weil sie ihn gern mag.

Eines Tages hat Zauber-Knuffi gesagt: „Ich soll diese Shampooflasche Langhaar-Knuffi geben.“ Mama-Knuffi hat dann das Shampoo Langhaar-Knuffi gegeben, weil Zauber-Knuffi sie darum gebeten hat. Von dem Shampoo hat Langhaar-Knuffi plötzlich Haarausfall gekriegt. Sie ist dann in einen Laden gegangen und hat sich eine Perücke gekauft. Danach ist sie schnell zum Zauber-Knuffi gegangen und hat gefragt, warum sie plötzlich Haarausfall gekriegt hat. Da hat der Zauber-Knuffi gemerkt, dass er Mama-Knuffi die falsche Flasche gegeben hat.

Hexe schrieb am 20.1. 2006 um 20:32:08 Uhr zu

Die-wunderbare-Welt-des-Yahwe-Mutabo

Bewertung: 14 Punkt(e)

Ja, da finde ich sollte man ein Waffenverbot aussprechen, jedoch kein Alkoholverbot.
Außerdem finde ich das toll, wenn sich andere auch abschießen, mit mehreren macht's gleich doppelt Spaß.

Ich bin für All-You-Can Drink, also praktisch eine Alkoholflatrate. So wie bei der Hellweg Vorabifeier immer. Hat sich bewährt!
Wer da noch nein sagt, dem ist wohl nicht mehr zu helfen.

Cedric Deberché schrieb am 14.1. 2006 um 23:27:40 Uhr zu

Die-wunderbare-Welt-des-Yahwe-Mutabo

Bewertung: 11 Punkt(e)

Susis Kralle ist mittlerweile bestimmt gut verheilt. Manchmal kann es passieren, dass beim Krallenkürzen ein bisschen zu viel abgeschnitten wird, dann blutet es oft stark.
Meist hört es aber schnell wieder auf und verheilt gut. Nächstes Mal wird Deine Oma bestimmt vorsichtiger beim Schneiden sein.
Wellensittiche sind kleine Tiere, da sollte man sehr sehr vorsichtig mit dem Krallenschneiden vorgehen.

Karl Marx schrieb am 19.1. 2006 um 03:39:14 Uhr zu

Die-wunderbare-Welt-des-Yahwe-Mutabo

Bewertung: 11 Punkt(e)

Wie langweilig ist dieses Jahr überhaupt internationaler Fuuuuuuuuussball?
In der Champions-League nur noch Gurken, Italiens Liga entschieden, England entschieden (da nützt auch der Doppelpack vom dicken Hermann nix inklusive Traumtor und neuer Frisur) und Deutschland entschieden (natürlich mit dem Meistertitel für FCB... nicht wahr Siffel? ) Und die Chancen, dass das nächstes nicht anders ist, sind hoch, da Bayern zwar nicht Tevez holt, aber stark an Deco von Porto dran ist. Ich sags euch, wenn die den bekommen, dann läuft der Ballack nächstes Jahr wieder zur Hochform auf. Dann nur noch Jimmy Floyd und dem Triple steht nix mehr im Weg !

In diesem Sinne bis heute Abend (zumindest für die Meisten hoffe ich)

Gruß Matze

Winnetou Koslowski schrieb am 20.1. 2006 um 16:08:50 Uhr zu

Die-wunderbare-Welt-des-Yahwe-Mutabo

Bewertung: 13 Punkt(e)

Der Fluch der Seuchen:
Die brennenden Tiere

Goldbraun liegt das Schnitzel auf dem weißen Porzellan, obenauf eine Scheibe Zitrone, daneben warmer Kartoffelsalat.
Was für ein schöner Anblick. Getötete Rinder, Schweine, Schafe, die in eigens für ihre Kadaver ausgehobenen Gräben im englischen Northumberland brennen, schwelen, dunkel drohende Rauchschwaden gegen einen düsteren Himmel schicken.
Es ist, als ob sie sich ein Höllen-Breughel erdacht hätte, Bilder der gequälten geschändeten Kreatur, die zum Himmel schreit.
Was für ein schrecklicher Anblick. Das schöne Schnitzel und die brennenden Tiere - beides gehört zusammen. Lange wollten wir das nicht sehen, jetzt können wir es nicht mehr übersehen.

Oder dies: gekeulte Schafe, Haufen aus Gedärm, Haut, blutigem Fleisch, die, zur grausigen Entsorgung bestimmt, in NRW auf Ladeflächen geschaufelt oder in die Massengrube geworfen werden. Es sind Bilder von archaischer Grausamkeit, Brandopfer eines Massensterbens.
Und schon das Verb »Keulen« für das Abschlachten verseuchter Tiere erinnert an vormenschliche Zeiten, an die Ur-Szenen von Stanley Kubricks »2001«.

Das heißt: So archaisch, so atavistisch diese Bilder sind, sie sind zugleich Ausdruck einer modernen Hybris, die sich aus Panik, blind um sich schlagendem schlechten Gewissen und dem Wunsch, alle neuen Übel, alle modernen Plagen mit Feuer und Keule vom Halse zu schaffen. Apokalypse now.

Bilder, die uns nicht nur den Appetit verschlagen, sondern, wie mit der Keule, in die Magengrube zielen: Verdauungsstörungen unseres Bewusstseins, unseres Selbstbewusstseins. Nicht, dass wir Menschen Fleischfresser sind, mahnt dieses feuerrote Panorama hekatombenweise sinnlos hingeschlachteter Tiere, sondern, dass wir unser selbst zum Ziel erhobenes Gebot »Macht euch die Erde untertan« so gedankenlos und aus hybrider Gier verletzt haben.

Wären wir reine Fleischfresser, wir hätten viele Tierarten längst ausgerottet, so viel ist klar. Denn der Mensch war von Anfang an Jäger und Heger, Schlachter und Züchter. Er hat mit der Herrschaft über die Natur auch deren Obhut übernommen. Und die Arbeitsteilung bleibt eine kulturelle Leistung, auch wenn sie dafür gesorgt hat, dass wir über dem goldbraunen Schnitzel den fauligen Geruch der blutigen Schlachthäuser verdrängt haben.

Und auch die Gier, mit der wir uns die Natur unterwerfen, ist nicht neu: das Abschlachten von Robbenbabys, das Schleppnetzfangen von Thunfischen, das Massenmorden der Elefanten durch Elfenbein-Freibeuter, um nur einige Beispiele zu nennen, sind Zeichen sinnloser Gier. Längst schlägt die gequälte und missbrauchte Natur zurück, die prassend verheizte Welt, der von der Fleischgier weggebrannte Urwald - sie »rächen« sich in Naturkatastrophen: Die Meere steigen, die Wüsten wachsen, die Gletscher verkarsten, Wirbelstürme und Überschwemmungen suchen uns mit nie geahnten Verwüstungen heim.

Denn das ist das erschreckend Neue an den Brandstätten gekeulter Tiere, die buchstäblich zum Himmel stinken: Was wir aus blinder Genuss- und Erwerbsgier aus der Natur, die uns umgibt und die wir in geduldiger Kultivierung gezüchtet haben, inzwischen gemacht haben, das ist, wie die zahllosen Kadaver der BSE-Rinder, der Maul- und Klauen-Seuche-Schafe und -Schweine beweisen, nichts weniger als eine Naturkatastrophe: Die archaische Wucht der Bilder, die zeigen, wie wir in panischer Angst eines selbstgeschaffenen Götzenbildes ein Brandopfer darbieten, um noch einmal davon zu kommen, diese Wucht gleicht dem eines Erdbebens, einer Springflut, eines Wirbelsturmes.

Nur, dass sich die Täter in das Bild als Opfer einzeichnen müssen. Es ist ein Verlust an jeglichem Maß, der sich hier offenbart. Eine Menschheit macht, was machbar ist, und ihr scheint immer mehr machbar - und deshalb um so weniger möglich. Das alles nach der Devise: Nach uns die Sintflut. Lange haben wir uns mit dem Spruch »Buy now, pay later« Mut gemacht. Jetzt häufen sich die Bilder vom Zahltag.

Verantwortliche Politik, übrigens, wäre dazu da, uns zu zwingen, dass wir heute bezahlen, damit wir morgen noch kaufen können.

Karl Marx schrieb am 19.1. 2006 um 03:42:46 Uhr zu

Die-wunderbare-Welt-des-Yahwe-Mutabo

Bewertung: 12 Punkt(e)

Habt ihr auch ein paar kleine Kameraden zu Hause? Katzen, Hamster, Hunde, Mäuse, Vögel oder Fische? Ich möchte eure Haustiere sehen! Natürlich bekommt ihr auch meine Lieblinge zu sehen...


Das sind meine beiden kleinen Goldfische »Garfield« und »FischMäc«:



Eigentlich gehören sie meinem Freund, Pat. Als er im Sommer ein paar Wochen heimgefahren ist, hat er sie bei verschiedenen Leute hier im Elitewohnheim abgegeben und jeder der auch wegfuhr hat sie weitergereicht. Dabei sind ab und zu welche gestorben und wurden ersetzt. Die Vorgänger Fische sahen immer ähnlich aus und wurden wegen der Farbe Pinky und Brain genannt. Schließlich gerieten sie an mich. Das ist übrigens auch das erste Bild, das ich mit meiner neuen Digicam gemacht habe, gleich gestern, als sie hier eintrudelte!



Der orangene wurde spontan von Pinky III. zu Garfield umbenannt, was passt, da er nicht nur die gleiche Farbe hat wie der verfressene Comickater sondern auch genauso hungrig ist. Wenn man einen Finger ins Wasser hält knabbert er daran oder springt nach allem, was man der Wasseroberfläche annähert. FischMäc ist ein wenig schreckhaft und handelt genau umgekehrt, indem er ängstlich wegschwimmt. Er heisst so, weil der FischMäc das einzige ist, was ich bei McDoof noch als halbwegs genießbar neben den Chicken Nuggets erachte (und beides enthält keinen Fisch )...



Als Pat aus dem Ferien wieder kam, war er erstaunt, dass die Fische (zumindest diese Generation) noch lebten. Nun, sie tun es auch bis jetzt und leben damit am längsten von allen bisher. Sie haben mich halt gern Oder zumindest behandele ich sie sehr gut. Ich wechsle das Wasser häufiger und füttere regelmäßig aber nicht zu viel und nicht zu wenig. Zumindest machen meine beiden Lieblinge keinen ungglücklichen Eindruck...



Sie haben so viele niedliche »Macken«, wie zum Beispiel, dass Garfield eben alles zu fressen versucht und das FischMäc bei seinen gelegentlichen unbegründeten Panikattacken gegen die Scheibe schwimmt *klock*... sie machen auch furchtbar viel Dreck im Wasser oder jagen sich ab und zu quer durchs Aquarium.



»Was machen wir heute Abend, FischMäc
»Das Gleiche was wir jeden Abend machen, Garfield: wir versuchen, die Weltherrschaft an uns zu reißen

So nun habt ihr meine Lieben in allen möglichen Facetten gesehen... Es gibt auch noch Videos, die ich mit der Digicam gedreht hab, aber das tue ich euch nicht an *g*
Jetzt könnt ihr eure Lieblinge vorstellen. Ich bin schon sehr gespannt!


Edith: Keine Angst, ihr müsst auch nicht so viel schreiben wie ich...

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